Profil für Albrecht Kresse > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Albrecht Kresse
Top-Rezensenten Rang: 129.273
Hilfreiche Bewertungen: 23

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Albrecht Kresse

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Vertrieb geht heute anders: Wie Sie den Kunden 3.0 begeistern
Vertrieb geht heute anders: Wie Sie den Kunden 3.0 begeistern
von Andreas Buhr
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,90

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Praktische Roadmap für die digitale Vertriebswelt, 11. September 2014
Andreas Buhr teilt regelmäßig über Twitter oder Facebook mit, was er gerade so macht. Dieses Mal hat es ihn in ein Höhenlager mitten im Himalaya verschlagen. Dort blickt er aus seiner Hütte in die Weite und sinniert über den Vertrieb im Wandel der Zeit.

Seine Beobachtungen bestechen. Wenn selbst die traditionell gesinnten Sherpas in 3.800 Höhe auf ihren iPads googeln und daddeln, scheint sich die Welt wirklich gewandelt zu haben. Buhr fragt sich, welche Folgen das für den Vertrieb hat, und liefert gleich die Antworten, gestützt auf jede Menge Studien. Er zeigt, dass der gute alte Satz „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“ immer noch stimmt.

Beim Stichwort Vertrieb 3.0 könnte man glauben, das Buch handle nur vom Internet. Dem ist jedoch nicht so. Andreas Buhr hat auch eine Menge Beispiele dafür parat, was beispielsweise im stationären Handel falsch läuft.

In seinen Büchern philosophierte er schon immer gerne ein wenig. In diesem Werk macht er ernst damit. Hier geht es nicht um schnöde Abschlusstechniken und Einwandbehandlung, sondern um eine soziale Ökonomie, Sinn suchende Kunden und die Auswirkungen auf alle Geschäftsprozesse, im Zentrum der Vertrieb.

„Vertrieb geht heute anders“ ist eine Predigt in Sachen Omni-Channel-Vertrieb. Der Kunde ist der Boss. Er entscheidet, ob er sich im Shop informiert und später im Internet bestellt. Und ob er zum Umtauschen wieder in den Shop geht, wo er gut beraten wird und dann doch noch für mehr Umsatz im stationären Handel sorgt.

Der schlaue Verkäufer sammelt Daten und Informationen, ist Freund, Begleiter und manchmal auch Prophet des Kunden, teilt mit ihm im Idealfall auch noch Werte und ist natürlich integer, datenschutzkonform und selbst auf der Sinnsuche unterwegs. In Zeiten der Big-Data-Debatte klingt dies fast ein bisschen zu schön, um wahr zu sein. Das Buch bietet allen, die eine Roadmap für die neue digitale Vertriebswelt suchen, viele hilfreiche Informationen und Werkzeuge.


Nicht gekauft hat er schon: So denken Top-Verkäufer
Nicht gekauft hat er schon: So denken Top-Verkäufer
von Martin Limbeck
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verkaufen bringt zusammen und vereint, 27. März 2014
Zum Anfang seines Buches wird Martin Limbeck zum Philosophen, gar zum Anthroposophen, der uns erklärt, wer für die Entwicklung der Menschheit von jeher verantwortlich ist. Es ist der Verkäufer.
Ob Fälle in der Steinzeit oder Anzeigen auf Google AdWords - verkaufen bringt zusammen und vereint! Ein wahrlich neue Sicht auf das Verkaufen.

Das hat vor allem einen Zweck - Martin Limbeck, der Hardseller mit Herz, ruft uns allen zu: „Sei stolz, ein Verkäufer zu sein und nenn dich auch so. Nicht Berater, Betreuer oder Consultant sondern einfach Verkäufer.“ Denn Verkaufen macht Spaß, ist nützlich und vereint. Martin Limbeck zeigt sich in diesem Buch ganz offen. Und offenbart auch einen tiefen Blick in seine Persönlichkeit. Ja er sei manchmal laut, habe einen hohen Testosteronspiegel und fahre auch das entsprechende Auto. Dass er es dennoch versteht, einen analytischen und auch strategischen Blick auf das Thema Verkaufen zu werfen, beweist er auf knapp 200 süffig und unterhaltsam geschriebenen Seiten, auf denen es sehr viel um die richtige Einstellung zum Berufsbild, zum Thema Erfolg, zum Kunden und um Abschlussfokussierung geht.

Martin Limbeck erzählt in dem Buch eine Menge Geschichten und zwar vor allem von Martin Limbeck. Das sympathische daran, er scheut sich nicht sich selbst auf die Schippe zu nehmen und auch von eigenen Misserfolgen zu berichten. Da ich Martin kenne, ahne ich, wie schwer ihm das gefallen ist. So lernen wir, dass der Jäger Limbeck auch mal über das Ziel hinausschießt, weil er denkt: „Nicht gekauft hat der Kunde schon, die Absage ist schon angekommen, da kann ich doch nochmal ein paar Tricks ausprobieren.“ Damit liegt man manchmal falsch, weil z.B. versäumt wurde vorher genau die Entscheidungsstrukturen beim Kunden zu analysieren.

So ging es dem Autor bei einem Unternehmen, wo die Personalentwicklerin für die Entscheidung verantwortlich war und es auch nichts half, dass der Geschäftsführer und der Assistent beim Anblick von Martin Limbecks Auto beide das Gefühl hatten endlich den richtigen Trainer gefunden zu haben.

Ansonsten erfahren wir in dem Buch natürlich viele Dinge, die nicht neu sind, Kaufmotive erfassen, Ziele setzen, aktiv Referenzen einholen und gekonnt nutzen und was mir besonders gefallen hat, Humor einsetzen und den hat er der Hardseller. Und deshalb habe ich bei der Lektüre dieses Buches nicht nur viel gelernt über das Verkaufen und über Martin Limbeck, sondern auch oft geschmunzelt. Viel mehr kann man von einem Buch zum Thema Verkaufen kaum erwarten.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 24, 2014 10:36 AM MEST


Umsatz extrem: Verkaufen im Grenzbereich. 10 radikale Prinzipien
Umsatz extrem: Verkaufen im Grenzbereich. 10 radikale Prinzipien
von Dirk Kreuter
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Praktiker, der provoziert und motiviert!, 24. März 2014
Dirk Kreuter kann gute Geschichten erzählen und scheut sich zugleich nicht, seine Leser zu provozieren. Das ist eine höchst spannende Mischung. Der Titel seines neuen Buches verspricht schon einmal viel: Umsatz extrem. Hier freut sich jemand, mit steilen Thesen für Aufregung zu sorgen. In zehn Kapiteln erfährt der Leser, welche Prinzipien seinem Ansatz vom „Verkaufen im Grenzbereich“ zugrunde liegen. Das Buch beginnt mit dem Appell, sich möglichst hohe Ziele zu stecken. Nicht ein paar Prozent, nein, besser gleich 100 Prozent mehr Umsatz sollte man sich vornehmen. Für viele Menschen mit und ohne Vertriebserfahrung wird das vielleicht abgehoben oder sogar verrückt klingen. Doch Kreuter fängt Bedenkenträger schnell wieder ein, indem er Sinn und Zweck solch mutiger Zielsetzungen erklärt und praktische Beispiele dafür liefert, wie sie zum Erfolg führen. Überhaupt belegt und illustriert er jede seiner 10 Thesen. Dazu gibt es viele Tipps für die Umsetzung. Das verbreitet viel Praxisgeruch und lädt zum Ausprobieren ein.

Wer jedoch einen Abriss über die heißesten Vertriebstrends aus Harvard oder St. Gallen erwartet, wird enttäuscht werden. Kreuter ist eben kein Verkaufstheoretiker, sondern ein Vollblutpraktiker, der zu begeistern weiß. So habe ich ihn auch auf einem seiner Vorträge erlebt. Mitreißend, mit packenden, gegen den Strich gebürsteten Argumenten sowie einer großen Portion Leidenschaft fürs Verkaufen. Eines darf man natürlich nicht vergessen: Kreuter liefert einen kräftigen Motivationsschub, aber springen (und zum Abschluss kommen!) muss man schon selbst.


Hapes Zauberhafte Weihnachten
Hapes Zauberhafte Weihnachten
Preis: EUR 11,99

10 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlechter Stil!!!, 14. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Hapes Zauberhafte Weihnachten (Audio CD)
Auch ich als langjähriger Erdmöbelfan, kann mal wieder nur den Kopf schütteln. Da sieht man wieder welche Rechte sich große Plattenfirmen wie Sony BMG raus nehmen können.
Sicher mag das Ganze von der rechtlichen Seite okay sein aber es ist ein schlechter Stil. Würde wir hier über einen freien Download sprechen, könnte ich Ihre Argumente verstehen aber hier wird eindeutig scharmlos Profit mit dem geistigen Eigentum anderer gemacht.
Würde hier jemand ungefragt eine CD mit Covern von Alisha Keys oder Kylie Minogue anbieten, wären die Anwälte von Sony BMG, die ersten die auf der Matte ständen.


Seite: 1