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Beiträge von Kritiker des Bösen
Top-Rezensenten Rang: 58.745
Hilfreiche Bewertungen: 150
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Rezensionen verfasst von Kritiker des Bösen (Darmstadt)
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Unbedingt empfehlenswert!, 1. Juni 2012
Das erste Jahr des Hundes, am Beispiel zweier Hunde in Vor und Rückblenden, eindrucksvoll erzählt und in einen grundsätzlichen Kontext gesetzt. Mit großer Sachkenntnis, einfühlsam, aber mit eindringlicher Klarheit geschrieben. Ein wirklich tolles Buch das sehr deutlich macht wie viel man, gerade in den Anfangsmonaten, in Erziehungsfragen falsch machen kann, obwohl man doch nur das allerbeste wollte! Einen großen Dank an Michael Grewe und Ines Meyer die nach ihrem Erstling "Hunde brauchen klare Grenzen" ein weiteres wirklich sehr, sehr empfehlenswertes Buch, mit echtem Mehrwert zum Thema verfasst haben!
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Schutz, Trieb und mehr..., 25. April 2012
Mich hat selten ein Buch so ratlos zurückgelassen wie dieses! Ich kenne Frau Schröckeneder nicht und habe auch noch nie etwas von ihr gehört. Meine Kritik bezieht sich einzig und allein auf das Buch. Genauer gesagt gegen einige Teile des Inhaltes. Zuerst einmal habe ich überhaupt keinen Zweifel daran, dass die von ihr beschriebenen Zustände wirklich zutreffen. Das Beschriebe deckt sich mit meinen egenen Erfahrungen.Ich vergebe 5 Sterne für die Idee und die Stoßrichtung dieses Buches! Sie hat mit ihrer Grundaussage, dass es so wie es bisher in vielen Hundeschulen läuft nicht weitergehen kann, natürlich völlig recht. Aber wenn man solch ein Buch schreibt und andere Menschen und Methoden angreift,ob zurecht oder nicht lassen wir hier erst mal völlig außen vor, sollte man im Bereich Grundwissen von Säugetieren, hier Mensch und Hund, besser Bescheid wissen. Sonst wird es peinlich. Frau Schröckeneder führt, wenn ich nach dem Buch gehe, eine Hundeschule mit dem bescheidenen Namen Dog City. Eine Hundestadt also. Alle Achtung. Ob die Autorin eine gute Trainerin ist, weiß ich nicht und es steht mir an dieser Stelle auch nicht zu hier Vermutungen anzustellen. Zweifel an ihrer grundsätzlichen Einstellung zum Individuum Hund sind, wenn man nach weiten Teilen des Buches geht, aber sehr wohl angebracht. Das beginnt schon mit dem Thema Schutz, dass sich durch das ganze Buch zieht und dessen Berechtigung sie nicht im geringsten in Zweifel zieht. Im Gegenteil! Sie verteidigt dieses unappetitliche Treiben noch als Auslastung des Hundes, der im Idealfall freudig auf einen Menschen losgeht. Wie gesagt, freudig ist nach Lesart der Autorin in Ordnung! Ihr geht es nicht darum diese Tierquälerei zu verbieten, sie verurteilt nur die Brutalität,dass heißt die Wahl der Mittel. Aber das allein ist schon ein völliger Anachronismus. Denn schon an dieser Stelle wäre es hilfreich zu verstehen das Hunde generell keinen Menschen angreifen würden. Der Mensch muss selektiv eingreifen und Hunde züchten die diesem Ziel näher kommen. Aber geschafft hat es die Menschheit noch immer nicht. Warum muss man wohl in fast allen Fällen zu Methoden greifen wie die von der Autorin beschriebenen? Weil die allermeisten Hunde nur so überhaupt einigermaßen dazu zu bewegen sind Menschen anzugreifen! Denn nichts anderes tun sie, auch wenn uns interessierte Kreise etwas von Jutearmen und -> er geht doch nur auf den Arm <-erzählen, was natürlich völliger Unsinn ist. Schon allein Hunde für so blöd zu halten anzunehmen, dass sie den Arm des Menschen für autark halten, sagt schon ziemlich viel über die Menschen aus die sich mit diesem Mist beschäftigen und ihn verteidigen! Für mich ist das eine brutale Vergewaltigung des Individuums Hund und zeigt plastisch auf welch Geistes Kind Menschen sind, die völlig gegen die Natur des Tieres solch einen Sport, und zwar egal mit welchen Mitteln, ausüben. Hunde sind Säugetiere und haben dieselben Grundbedürfnisse wie wir. Zum Beispiel das Bedürfnis nach Eigenständigkeit und selbstständigem Handeln. Oder dem Streben nach Glück und Zufriedenheit und dem Vermeiden von allem was Leid nach sich ziehen könnte. Schon allein diesen Grundbedürfnissen widerspricht der gesamte so genannte Schutzsport!Ich dehne diese Aussage sogar auf den Polizei oder Wehrdienst aus! Keine wie auch immer geleitete Interessenkonstellation, ob privat oder behördlich, rechtfertigt diesen "Sport"! Für mich ist das Tierquälerei! Und ich gehöre weiß Gott nicht zur, von der Autorin in diesem Buch oft angesprochenen, Wattebauschfraktion. Ein weiterer Punkt in diesem Buch der mich den Kopf schütteln lässt, und hier ist die Autorin nicht allein, denn es gibt viele Trainer die sich so oder ähnlich äußern, ist das Thema Freilauf! Hierzu schreibt die Autorin sinngemäß dass es völlig in Ordnung wäre Hunde nicht frei laufen zu lassen, wenn die Gemeinden 'Auslaufflächen' zu Verfügung stellen würden. Diese brauchen auch nicht allzu groß sein, damit die Halter nicht soweit laufen müssen um ihre Hunde wieder einzusammeln. Auch hier ist die Sicht auf das Säugetier Hund und die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen dem was der Mensch tut und was beim Hund ankommt und umgekehrt, und seine Bedürfnisse generell, nicht verstanden worden! Ich halte eine generelle Leinenpflicht für tierschutzrelevant! Und zwar aus den unterschiedlichsten Gründen, die an dieser Stelle nicht alle beschrieben und aufgeführt werden können. Zum Schluss nur eines noch zu diesem Thema: Wer meint Hunde mit einem Rasenstreifen als Auslaufersatz befriedigen zu können, hat weder sein Wesen noch seine Bedürfnisse verstanden und das ist für die Leiterin einer ganzen Hundestadt, die für sich selbst in Anspruch nimmt das Beste für unsere Hunde zu wollen, sehr bedenklich. Zum Schluss noch kurz zwei weitere Anmerkungen. Da ist zum einen der öfter wiederkehrende Begriff der PRÄGUNG der in unterschiedlicher Form in diesem Buch vorkommt. Dazu folgendes: Der Begriff PRÄGUNG im Zusammenhang mit Hunden ist mindestens irreführend, streng genommen sogar schlicht falsch! Hunde können nicht geprägt werden wie z.B. Gänse. Hunde finden sich immer wieder an anderen Orten und in anderen Situationen zurecht. Das macht unsere Hunde eben auch so flexibel. Sie brauchen einen guten Ort und einen Menschen der ihnen gerecht wird, dann können sie überall und bei jedem leben! Wenn es die Umstände erfordern kommen Hunde auch an anderen Orten zurecht, wie die Autorin ja selbst erfahren hat, als sie ihre eigenen Hunde weggab. Es gibt auch KEINE Prägephase! Zum Schluss noch eine Anmerkung zur leidigen Triebtheorie. Auch dieses Buch kommt nicht ohne diese mysteriösen Triebe aus, sobald man zu beschreiben versucht was unsere Hunde antreibt. Das Befolgen des Rufes seines Menschen wird als Meutetrieb bezeichnet. An anderer Stelle (nicht in diesem Buch) wird Folgetrieb dazu gesagt. Dabei hat der kleine Kerl vermutlich einfach nur Lust sich in diesem Moment sein Leckerlie abzuholen, sonst nichts. Ausgehend von der Tatsache das Menschen und Hunde fast alle Grundbedürfnisse miteinander teilen, wäre es opportun auch den Menschen mit derlei Attitüden zu versehen. Bin ich triebgesteuert nur weil ich einem guten Essen nicht aus dem Weg gehen kann? Oder weil ich gerne ein Glas Wein trinke? Ist ein Mensch triebgesteuert weil er gerne rennt oder gutem Sex aufgeschlossen gegenübersteht? Welche unser vielen Handlungen würden wir mit dem Wort Trieb belegen? Wenn ich mich nicht täusche nur sehr wenige, jedenfalls wenn wir gesund sind. Warum um alles in der Welt sollte der Hund ein triebgesteuertes Wesen sein das seine Handlungen nicht kontrollieren kann? Das widerspricht allem was ich über Hunde weiß. Hunde haben ein Lustempfinden wie wir auch und können ihre Vorlieben genauso gut oder schlecht kontrollieren wie wir selbst! Es hängt von den Erfahrungen und Erziehungsweisen ab, ob und wie wir und unsere Hunde mit den täglichen Verlockungen und Versuchungen umgehen können. Es gibt Leidenschaften und Vorlieben. Es gibt den Lustgewinn, den Vorteil und den Nachteil. Können wir hier völlig verschiedene Deutungen zwischen Mensch und Hund vornehmen? Alle meine Erfahrungen mit dem Individuum Hund sprechen dagegen das es einen Trieb, im Sinne der üblichen Deutung überhaupt gibt! Fazit: Es gäbe noch das ein oder andere mehr zu diesem Buch zu sagen. Zum Beispiel das ich verzweifelt das Wort Kommunikation gesucht, aber nicht gefunden habe. Oder das man über viele Lösungsvorschläge, mangels Umsetzbarkeit, noch mal dringend nachdenken sollte usw. Trotzdem ist es ist gut das jemand den Mut hatte es zu schreiben. Ich bin übrigens auch nicht der Meinung dass sich hier jemand dumm und dämlich verdienen kann. Sollte ich mich irren, dann sei es der Autorin herzlich gegönnt. Der Verfasserin von Harry Potter macht auch niemand den Vorwurf heute Milliardärin zu sein. Ein Tipp an Frau Schröckeneder. Elisabeth Beck hat ein Buch geschrieben das den Titel trägt: Wer denken will, muss fühlen. In diesem Buch beschreibt sie das Grundbedürfnismodell. Dort liest man das was ich schon als 10 jähriger begriffen hatte: Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch deinem Hund nicht zu. Ob man das Wort Modell braucht um grundsätzliche Bedürfnisse von Säugetieren zu beschreiben, dass lasse ich hier mal offen. Aber wenn wir unsere Hunde nicht immer blöder und verwirrter machen wollen, dann sollten wir an den Grundbedürfnis Punkt zurückgehen und uns noch mal den Weg anschauen, den wir bis jetzt über unsere Hunde drüber gegangen sind und sie diesmal vielleicht mitnehmen! Dann würden etliche Menschen vielleicht selbst auf den Trichter kommen, dass man den "Schutz" beerdigen kann! Für eine noch bessere Zukunft.
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27 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Eine gute und wichtige DVD, wenngleich nicht perfekt.., 25. Juni 2011
Zuerst einmal sollte ein Rezensient,zumindest wenn es um so ein heikles Thema wie Hundeerziehung geht,kurz darlegen wer er ist und ob er/sie die Trainerin kennt um die es hier geht.Dann hat der Leser mehr davon und kann die Rezension besser einordnen. Ich bin mit meinem Studium zum Hundetrainer/Hundeverhaltensberater fast fertig.Nach Jahren der intensiven Beschäftigung rund ums Thema Hund, in allen Bereichen von der Ernährung angefangen über alle Fragen zu Haltung und Erziehung bis hin zur Genetik,erlaube ich mir einfach mal ein Urteil über diese DVD, zumal ich viele weitere kenne, hier also vielfältigste Vergleichsmöglichkeiten habe. Desweiteren ist es wichtig zu wissen das ich Nadin Matthews von Seminaren persönlich kenne.Vorab sei gesagt das ich sie für äusserst kompetent in Sachen Hundeerziehung halte!Auch wenn ich nicht alle Facetten ihrer DVD gut finde,die Richtung ist auf jeden Fall klar, richtig und eindeutig. Zuerst gehe ich kurz auf die eine oder andere Kritik ein die hier geäussert wurde.Das der Leinenruck nicht in die Hundererziehung gehört ist genauso klar wie umstritten.Denn die Frage muß erlaubt sein: Was ist mit dem Leinenruck eigentlich gemeint? Der Leinenruck den ich seit Jahrzehnten von tausenden von (hilflosen) HundebesitzerInnen gesehen habe, und der nicht nur nichts bringt,sondern sogar völlig kontraproduktiv ist, gehört auf den Müllhaufen der (Hunde)geschichte! Das Problem: Auf dieser DVD sieht man gar keinen Leinenruck! Jedenfalls nicht den den ich kenne.Auf dieser DVD sieht man das Nadin mit einem sogenannten ARET arbeitet.Ein Aret ist eine kurze, präzise ( im Idealfall!) Leinenbewegung von oben nach unten, die aber, im Gegensatz zum tumben Leinenruck der "alten Schule" nicht die Kraft des Hundes überwindet und ihn zurückreißt, sondern nichts weiter als eine Errinnerung mit der Leine darstellt.Weder erleidet der Hund hier ein Trauma noch wird er dadurch in irgendeiner Art und Weise verängstigt, noch erleidet er auch nur ansatzweise eine körperliche Beeinträchtigung.Das viele Menschen hier und in anderen Situationen die (Hunde)welt nur schwarz weiß sehen (können)ist uns Menschen genetisch in die Wiege gelegt worden. Wir können nicht anders als das zu interprtieren und zu bewerten was wir sehen. Und zwar pauschal! Ich bin,um das hier klarzustellen, kein Anhänger altbackener "Erziehungsmethoden" die von vorgestern sind.Aber sehr viele neue Ansätze die sich in den letzten 10 bis 15 Jahren in der Hundewelt breitgemacht haben, und die uns als "wissenschaftlich neueste Erkenntnisse" angepriesen werden, wie z.B.das " aussschließlich nur mit positiver Verstärkung" erzogen wird, hat seinen Ursprung in ebensolchen unsinnigen und nicht wirklich weitreichenden "Erkenntnissen"! Es klang in einer Rezension schon an:Rudelstruktur.Die Vermutung die hinter dieser "These" steckt degradiert die Intelligenz unserer Hunde mindestens ebenso.Es wird impliziert das der Hund sich und seine Menschen als Rudel wahrnimmt.Neueste Forschungen sagen eindeutig anderes aus! Die DVD ist sowohl inhaltlich als auch didaktisch wirklich gelungen! Es werden 3 Fälle aufgegriffen die zwar alle grundverschieden wirken,aber es nicht wirklich sind.Der Hintergrund ist eigentlich, bis auf Nuancen, gleich.Die Hunde tun das was sie tun aus Unsicherheit.Das sich diese Verhaltensweisen in unterschiedlich starken Prägungen zeigen hat auch was mit der Verschiedenheit der Hunde zu tun. Was ich an der Trainingsarbeit auszusetzen habe,beschränkt sich im wesentlichen auf den Einsatz der Hände, z.B.beim Einstellen des Rituals.Was hier die Hände verloren haben, ist mir völlig schleierhaft.Und warum Ritual? Wenn schon, reicht die Intelligenz der Hunde so weit das sie allein an unserem Verhalten (z.B. das simple "Kürzen" der Leine) völlig aus um zu wissen das jetzt Herrchen/Frauchen die Aufmerksamkeit will und Mätzchen an der Leine zu unterbleiben haben! Es wird in fast jedem Buch sehr richtig bemerkt das unsere Hunde uns die meiste Zeit scannen und beobachten und schon an geringsten Veränderungen unserer Mimik, Körperspannung und sonstigen Zeichen, von denen wir meist selbst nicht ahnen das wir sie überhaupt aussenden,ihre (meist richtigen) Schlüsse ziehen! Warum um alles in der Welt muß ich hier mit den Händen arbeiten? Kürzen, losgehen und den Hund beim Aussenfokus errinnern.Das war es dann auch schon.Richtig gemacht, ein Volltreffer! Der Erfolg eines guten Aret (kommt übrigens aus dem Pferdesport!)ist verblüffend und nachhaltig. Meist reichen 2-3 Wiederholungen und vielleicht noch 1-2 am nächsten Tag um hier eine gute Leinenführigkeit zu erreichen! Allerdings ist es mein Ziel schon immer gewesen meine Hunde ohne Leine großzuziehen!Vom ersten Tag an laufen sie in Feld,Wald und Flur ohne Leine, und nur in der Nähe von Strassen werden sie mit einer Moxon geführt.Mein Labby stammt aus einer jagdlich geführten Linie und er würde es auch gerne tun, allerdings ist seine Erziehung stärker als seine jagdliche Prägung.Das bedingt aber auch eine adäquate Beschäftigungsform die seinem Bedarf an Bewegung und geistiger Auslastung entspricht! Aber das nur nebenbei... Ansonsten bin ich sogenannten Abbruch Methoden nur teilweise aufgeschlossen.Wenn es um Diskscheiben geht,wenn sie richtig eingesetzt werden,bin ich hier bei Nadin.Anders wäre die Sache bei Ketten oder Stachelhalsbändern,E-Geräten oder andere Dinge für die ich hier keine Werbung machen will. Auf dieser DVD wird weder ein Hund geängstigt noch werden ihm Schmerzen zugefügt! Wer so etwas behauptet der hat die DVD nicht gesehen, nicht verstanden worum es geht, oder erzählt sowas aus Böswilligkeit.Man sieht auf der DVD wie Nadin einen kurzen Cut in die Bauchfalte des Hundes setzt.Das erschreckt mehr als es wirklich weh tut.Ich bin fürchterlich kitzelig, wenn mich einer von hinten in Hüfthöhe kitzelt, dann könnte meine Reaktion kaum ähnlicher ausfallen..mehr passiert da aber auch nicht. Im übrigen ist es mein Ziel als Verhaltensberater den Menschen aufzuzeigen was Hunde eigentlich sind!Sie sind unendlich viel intelligenter als es die meisten Menschen auch nur ahnen.Trotzdem müssen Hunde erzogen werden.Ein Hund braucht eine klare Orientierung an seinem Menschen! Man sollte nicht den Fehler machen und die Menschen aus ihrer Verantwortung gegenüber der Kreatur, die sie bei sich aufgenommen haben, zu entlassen, weil das für die Trainer bequemer und wirtschaftlich einträglicher ist. Stattdessen versuchen viele TrainerInnen Ihren Kunden Bedienungsanleitungen,Joysticks und Fernbedienungen zu verkaufen.Das ganze bekommt schmissige Namen und wird als Methode bezeichnet.Und alle diese Methoden, die eigentlich immer mindestens auf einem Auge blind sind, finden ihre Anhänger und Jünger.Dabei, und hier bin ich grundsätzlich bei den Kritikern, bleiben die Hunde oft auf der Strecke.Denn nachhaltig ist das wenigste was ich im Laufe der letzten Jahre so beobachtet habe. Übrigens auch nicht die Methode der "ausschließlich positiven Verstärkung" die als DAS Vorbild in Sachen Hundeerziehung angepriesen wird!In der Konditionierungsarbeit und Dressur mag es eine gute Richtung sein, in einer nachhaltigen Erziehung ist dieses Motto schlicht untauglich und wenig nachhaltig.Unsere Gesellschaft hat in der letzten Dekade im Schnelldurchlauf die Fähigkeit, und ich sage ausdrücklich auch, die Freude, am (friedlichen) Konflikt verloren.Sehen sie sich Hunde untereinander an! Da wo man es noch zulässt (meist wird leider viel zu früh unterbrochen!)sehen sie sich an wie schnell,eindeutig und fair Hunde ihre Ansprüche anmelden und Unklarheiten regeln.Hunde sind halt Körpersprachler per Definition und keine Mailschicker,I-Phone Laberer und Fernsehsüchtige. Überhaupt ist mein Meister in Sachen Hundeerziehung: mein Hund! Niemand bräuchte einen Hundeverhaltensberater wenn er die Körpersprache seines eigenen Hundes verstehen würde! Früher, in der Vor-Computer,Vor-I-Phone und Vor-E-Mail Zeit gab es so gut wie keinen Bedarf dafür! Da hat man seinem Nachbarn noch von Angesicht zu Angesicht gesagt was man von ihm hält! Heute wissen die Leute kaum noch wer ihre Nachbarn eigentlich sind.Wir verlieren unsere Fähigkeit wirklich zu kommunizieren.Schade für unsere Hunde, in jeder Beziehung... Der "Fortschritt" hat sich einen eigenen Markt geschaffen .Schafft zumindest Arbeitsplätze...:))
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12 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Sehr gut,aber..., 1. November 2010
Also zuerst einmal zum Buch selbst.Ein Buch das mir aus dem Herzen spricht! Könnte von mir stammen.Wirklich.Ist und war und wird immer meine Philosopie sein und bleiben.Streng genommen hätte ich mir die anderen gefühlten 500 Bücher zum Thema Hund getrost schenken können. Und die DVDs ebenfalls. Und hier komme ich auch zu dem was mir an diesem Buch NICHT gefällt.Was mir an Leuten wie Grewe nicht gefällt.Es klingt auch in diesem Buch immer wieder durch.Er beklagt an verschiedenen Stellen das ja leider jeder heute den Hundetrainer oder Verhaltensberater mimen kann. Damit hat er recht. Er plädiert für eine offizielle Ausbildung. Die vom Staat anerkannt ist und ohne die keiner in diesen "Beruf" einsteigen sollen könnte. Mittlerweile wünsche ich mir das auch! Und zwar wenn ich mir die Preislisten dieser Koryphäen anschaue.Einen Vorteil hätte nämlich eine offizielle Ausbildung: Es wäre erheblich billiger als das was man z.B. bei Grewe und anderen als " Ausbildung" buchen kann. Da kommen schnell Euronen im fünfstelligen Bereich zusammen! Ich habe die letzten 2 Jahre nichts anderes getan als mich auf das Thema Hund zu stürzen.Kaum eine "berühmte" Hundeschule bei der ich nicht mindestens ein Seminar oder gleich mehrere gemacht habe.Fortbildungen gibt es einige.Gemacht habe ich gleich 2 über mehrere Wochen. Etliche Praktica schlossen sich an... Bücher gelesen ohne Ende. Viele davon stehen auf der Liste von CANIS dem Ausbildungszentrum von Grewe.Alles was ich an DVDS bekommen konnte und alles was ich über Hunde im Internet gefunden habe, habe ich mir reingezerrt.Das Ergebnis? 90% davon hätte ich mir getrost sparen können.Jeder will "seine" Philosophie verkaufen. Und zwar dogmatisch! Grewe sagt ganz richtig das Erziehung nicht immer Spaß ist.Stimmt.Aber trotzdem muß Leinengezerre oder runterdrücken des Welpen oder Junghundes ( wie ich es in einem Video bei Grewe gesehen habe..) NICHT SEIN!!! Es ist völlig überflüssig! Das ist auch etwas worüber ich mich tierisch aufrege wenn ich dann von ihm höre was die anderen alles falsch machen. Damit hat er zwar zweifelsfrei recht, aber wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen. Ich halte Herrn Grewe für einen guten Trainer der die Dinge sieht wie ich sie sehe.Aber er sollte sich von den feuchten Träumen verabschieden ein alleinigen Weg zum Ziel vorformulieren zu können. Es führen,gerade beim Thema Mensch-Hund viel Wege nach Rom. Und die müssen nicht immer ein Vermögen kosten! Denn dann sind irgendwann nur die Begüterten die Ausbilder und nicht die Besten. Denn ich wette das sich Herr Grewe noch nicht mit Stipendien für seine Ausbildung befasst hat...
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57 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Super gemacht!, 29. Oktober 2009
Ich finde die Futterexzesse in verschiednen Publikationen ( Bücher,DVDs) schon immer suspekt.Ich bin der Meinung ( und das lehnt Michael Grewe ja auch gar nicht ab!)das man am Anfang ( Welpenalter- aber nicht länger) sehr wohl mit Futtergaben arbeiten kann! Aber spätestens wenn der Hund in die Pubertät kommt sollte man sich nach und nach vom reinen Futterapparat zur echten Leitfigur für seinen Hund entwickeln! Methoden, nur weil sie " modern" genannt werden, per se über alte Erfahrungen zu stellen, weil man ja heute vermeintlich ( manchmal auch tatsächlich) viel mehr Erkenntnisse hat, halte ich für falsch. Viele Hundebesitzer sind mittlerweile dermaßen verunsichert, was die Erziehung angeht, dass sie eigentlich gar nichts mehr wissen! Man hat ihnen einfach das selber denken und ihr eigenes ( gutes) Gefühl abgewöhnt. Heute kann man, so wird uns immer wieder suggeriert, alles mit Futter lösen. Leider und allzu oft kommt aber der Zeitpunkt an dem das nicht mehr reibungslos funktioniert. Alleine der Gedanke jedesmal mit Futter aller Art, Clicker, Bällchen und sonstigen Gerätschaften behängt loszuziehen um meinen Hund zu bespaßen, anstatt mit ihm konzentriert und erfüllend zu arbeiten ( auch hier darf man gerne ab und an ein Leckerchen einstreuen..) und ihn wirklich geistig zu fordern als ihn nur auf Futter und ihre Gabe zu fixieren. Ja im wahrsten Worte FIXIEREN! Denn mehr ist es nicht was dort passiert. Diese Tricks und Kniffe, Manipulationen und Ablenkungen ersetzen keine ERZIEHUNG in des Wortes wahrsten Sinne! Gibt es in einem Rudel einen Hund der die anderen ständig füttert um irgendetwas zu erreichen oder setzt er seine Persöhnlichkeit und seinen Status im Rudel ein? Wie sollte man Menschenkinder erziehen? Indem man ihnen ständig ihre Wünsche erfüllt? Wo soll sowas hinführen? Schwache Persönlichkeiten können füttern wie die Wahnsinnigen, sie werden ihren Hund niemals erziehen können. Sie können ihn mit Hilfe einer Unmenge von Futter ABLENKEN und MANIPULIEREN aber erziehen? Das funktioniert nicht. Man kann geziehlt Spiele einstreuen bei dem der SINN des Spieles Futtereroberung ist, aber insgesamt den Tagesablauf nur mit Futtermanipulation zu verbringen ist vergeudete Zeit. Jeder der einen Hund z.B. mit Clicker erzieht ( das Clicken ist ja ein Versprechen, es muss also IMMER eine Belohnung folgen!) sollte mal versuchen seinen Hund ohne sogenannte "Verstärkungen" zu etwas zu veranlassen. Das wird nicht einfach weil er es nicht gelernt hat. Wenn in einer Situation, wenn man mal ausnahmsweise keine Taschen voller Futter umhängen hat, aus irgendeinem Grund den Hund zu einem bestimmten Verhalten anhalten will, dann wird es schon schwierig denn er erwartet dann das eine Futtergabe zwingend erfolgt! Bezeichnend ist, auch hier in einigen Kommentaren wieder das man sich auf leichte Leinenrucke ( als Signalgeber) versteift, mit der Aussage sie würden zu Schäden beim Hund führen. Ehrlich mir ist noch nie ein Hund untergekommen dem das geschadet hätte! Noch nie! Man schaue sich mal an wie Hunde spielen! In welche Positionen und Stellungen da gerauft, gewälzt, über den Boden geschrammt und übereinander gesprungen wird, dann kann man klar erkennen das da Dinge passieren die von der Dynamik und Intensität teilweise extrem sind. Also unser Hund kann schon mal einen mahnenden Knuff oder einen Leinenruck locker wegstecken! Mit Sicherheit...in einem Hunderudel ist das Alltag und hat auch noch nie einem Hund geschadet.Im übrigen finde ich alle Arten von Radikalisierungen und Dogmen im Umgang mit Erziehung von Tier und Mensch wenig hilfreich! ES GIBT NICHT DEN EINEN KÖNIGSWEG!!! Es gibt nur viele Wege. Jedes Menschenkind und jeder Hund sind ( Gott sei Dank) höchst unterschiedlich.Jeder Besitzer eines Hundes sollte zusehen das er als Sozialpartner für seinen Hund akzeptabel rüberkommt! Dann klappt es auch mit der Erziehung und zwar leichter als viele ahnen! Einen Mytos um dieses Thema, oder ein Dogma sind der Sache eher hinderlich. Ich will nicht falsch verstanden werden! Wirkliche Agression gegenüber seinem Hund oder sogar körperliche Züchtigungen sind völlig unnötig und klar zu verneinen und zu verurteilen!!! Darum geht es nicht! Aber genauso wenig wie ich meine Kinder mit dauernden "positiven Verstärkungen" (ständiges Kaufen von Süßigkeiten und Spielzeug, um ein bestimmtes Verhalten zu erreichen..) auf Dauer erfolgreich sein kann, so kann es auch bei Hunden nicht der Weisheit letzter Schluß sein. Was und jetzt komme ich zum Schluss, NICHT bedeutet das ein für den Hund kompetenter Sozialpartner, eben weil er dies ist, nicht auch mit dieser Methode einen gewissen Erfolg haben KANN, aber dann nicht WEIL er ihn so erzieht, sonders TROTZ dieser Methode!
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Genau so ist es und nicht anders!!!, 16. Oktober 2009
Ein verdammt wichtiges und vor allem sehr,sehr wahres Buch! Leider. Jeder der hier von Verschwörungstheorien schwafelt, bezieht seine Weisheiten aus den Mainstream Medien. Die erzählen natürlich die Wahrheit und klären auf, na klar. Selten so gelacht... Jeder der Augen hat zu sehen und jeder der Ohren hat zu hören müsste wissen ( und sei es aus seinem nächsten Umfeld, es sei denn man bewegt sich ausschliesslich auf dem Golfplatz..)das es hier keine Verschwörungstheorie gibt! Es gibt aber ein abgestimmtes und koordiniertes Zusammenwirken aller relevanten Kräfte in diesem Lande. Nur so ist es möglich das Volk so zu verdummen, wie es hier und anderswo geschieht! Wenn man weiß wem alle relevanten Zeitungsverlage im Lande gehören, wenn man weiß wer in den sogenannten öffentlich-rechtlichen Sendern mit am Tisch sitzt ( z.b. Politiker wie Herr Koch aus Hessen!) wenn Entscheidungen zu Inhalten getroffen werden, der braucht gar nicht so viel Fantasie zu begreifen, dass sich alles genauso abspielt wie im Buch von Albrecht Müller beschrieben, wenn nicht schlimmer! Sage mir woher du deine Informationen hast und ich sage dir wie nah du an der Wahrheit bist! Ich bin für jede Erhellung der tatsächlichen Umstände dankbar. Leuten wie Müller,Flassbeck,Felber,Zeise, Fürstenwerth,Creutz oder Senf und noch einigen anderen Aufklärern,gelten mein Dank allein dafür das sie gegen die Volksverdummung anschreiben und die Dinge beim Namen nennen! Klar und unmissverständlich.Danke..
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Mies gemacht..., 29. September 2009
Diese DVD ist pure Leuteverarschung! Mehr muß man nicht sagen. NULL STERNE auch wenn es die hier nicht gibt..
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Jetzt erst gelesen und aktueller denn je..., 29. Januar 2009
Ich habe dieses Buch schon 2006 gekauft,aber in meiner großen Bibliothek glatt vergessen. Es ist bezeichnend wie aktuell dieses Buch 2 1/2 Jahre nach seinem Erscheinen immer noch ist. Vielleicht aktueller denn je... Ein phantastisches Buch das man selbst heute noch bedenkenlos kaufen kann!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ungeschminkte Wahrheiten, brisant und spannend!!!, 23. Januar 2009
Dieses Buch verdient es von allen Deutschen gelesen zu werden! Es zeigt, neben vielem anderen auf, welche Rolle unsere Politiker bei diesem Spiel, zu Lasten der von ihnen gewählten Bevölkerung spielen.Es zeigt klar auf,was unter "Neoliberalismus" wirklich zu verstehen ist.Welche Ideologie dahinter steckt.Es zeigt die unfassbare Gier einer kleinen Kaste auf, die sich im schlechtesten Sinne für "Götter" halten und unterstützt von unser politischen Kaste, den Weg freigemacht bekommt, sich auf dem Rücken der Realwirtschaft und der, in ihr sich abrackernden Bevölkerung, diesem Schmarotzertum den Weg ebnet! Willfährig und unterwürfig! Wer heute noch glaubt das Politik fair, im Sinne des Gemeinwohl,gestalten wollte, dann sieht er sich nach Lektüre dieses Buches eines Besseren belehrt. Wird hier nicht bald ein kompletter Sinneswandel vollzogen ( und die aktuelle Krise, die ja von diesen Geschwüren am Allerwertesten unserer Gesellschaft herbeigeführt wurde, wenn auch mit Wissen und tatkräftiger Unterstützung durch unsere Volks..äh Entschuldigung, unserer Konzern und Hedgefond Vertreter)wird sich die Demokratie und ihre Legimitation in Rauch auflösen! Die einzige Frage die dann noch offenbleibt ist die was dann kommt...!?? Aber dieses Thema ist zu komplex um in eine Rezension gepackt zu werden. Dazu gibt es dieses Buch, dem ich eine Millionenauflage gönne! Wer sich umfangreich und wahrheitsgetreu über weitergehende Bereiche dieser und anhängiger Themen informieren will, sollte sich Christian Felber ( Neue Werte für die Wirtschaft)und speziell für die neue Wirklichkeit im Gesundheitswesen Renate Hartwig ( Der verkaufte Patient) durchlesen! Mit den Informationen dieser drei Bücher ist man schon um einiges schlauer und kann vieles was man im täglichen Neusprech unserer Politiker hört, besser einordnen! Einige Schreib und Setzfehler in diesem Buch sind, angesichts des Inhaltes zu vernachlässigen.Ich glaube auch nicht das sich viele Verlage an den brisanten Inhalt dieses Buches heran getraut haben. Das ist wahrscheinlich auch der Grund warum ein mir völlig unbekannter Verlag dieses Buch veröffentlicht hat...? Jedenfalls ist ist die in diesem Buch beschriebne Analyse des Ausverkaufes unserer Werte an einige Gierlappen ein Augen Öffner par exzellence! Fünf Sterne für dieses Buch!!!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein extrem entlarvendes Buch zum Thema heutige Wirtschaft!, 16. Januar 2009
Christian Felber legt hier ein Buch zum heute praktizierten Demokratie zersetzenden Kapitalismus vor, dessen Analyse und Klarsicht die ökonomischen, ökologischen und ( daraus resultierenden) aktuellen politischen Verhältnisse in dieser unserer Welt aufzeigt! Es beschreibt meine seit Jahren gehegten Gedanken rund um dieses, für die gesamte Menschheit essentielle Thema in einer Weise, dass man dem Autor hier nur dankend beipflichten kann.Wenn die Menschheit nicht wach wird und radikal umdenkt, wird sie genau an diesem Denkmuster, den der Autor hier beschreibt, zugrunde gehen! Dieser neo liberale Denkansatz den Felber hier so faszinierend darlegt, dass immer schnellere Tanzen um das goldene Kalb ( Geld), dass " Vernichten müssen" ( aus dieser Logik heraus)wird dafür sorgen ( wenn nicht eine 180 Grad Wende gelingt...)das sich die Menschheit selbst von dieser Erde "entsorgt"! Man muss diesen Prozess nur konsequent zu Ende denken, dann wird klar welchen Weg die Menschheit nehmen müsste. Schon heute sind weite Teile der Bevölkerung ausschließlich damit beschäftigt nicht aus dem Hamster Rad zu fallen um nur das blanke tägliche und nötigste Auskommen zu haben. Großkonzerne bestimmen in immer grösserem und mittlerweile besorgniserregendem Masse was in der Politik vor sich geht! Heute würde ich nicht mehr von Lobby Arbeit sprechen, heute machen die Konzerne die Gesetze die für sie nützlich sind ( für alle anderen aber leider meist nicht..)und zwar im wahrsten Sinne...! Die politische Macht die aus solchen Kapital Monstern entsteht, lässt sich schon heute fast "körperlich" fühlen.Es entstehen immer schneller und immer öffentlicher Gesetze die für einige nützlich, aber für die überwiegende Masse der Bevölkerung von Nachteil ( manchmal sogar gefährlich)sind. Die aktuelle " Finanzkrise" ( wer sich nicht völlig die Taschen zu gelogen hat, sah es kommen!)hat doch klar die Unfähigkeit des " Marktes" gezeigt!!! Wer die, sich aus diesen Ereignissen zwingend ergebenden, Resultate nicht als dringende Warnung wahrnimmt, dem ist nicht mehr zu helfen! Ich befürchte allerdings das die heutige Generation weder den Willen noch den Geist hat, um sich zur Wehr zu setzen und die notwendigen Denkprozesse zu beginnen. Dies ist einigen wenigen vorbehalten. Man braucht nur zuzusehen, welche Reaktionen von unseren gewählten "Volksvertretern" ( ja mittlerweile setze ich dieses Wort in Anführungs- zeichen!) auf diese ( vom "Markt" verursachte "Krise")reagiert hat. Mit Hilf- und/oder Ratlosigkeit! War vorher für Schulen und allen anderen der öffentlichen dringend bedürftigen Hand kein Geld da, so hat man genau den Konzernen, die vorher am lautesten gegen jegliche Regulierung von Seiten der Politik, gegen den Wahnsinn den sie selbst vor aller Augen in den Untergang geführt hat, Gelder in unvorstellbarem Ausmass geradezu in den gierigen Schlund geschleudert! Wahnsinn... Danke Christian Felber für dieses Erkenntnis stiftende Buch! Möge es von vielen gelesen werden, vor allem auch von unseren " Volksvertretern"!
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