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Rezensionen verfasst von
Toni Mahoni

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Vivanco X-TREME Talk Aircoustic Ohrhörer mit Headsetfunktion inkl. Tasche (102dB, 3,5mm Klinkenstecker, 1,2m) schwarz/silber
Vivanco X-TREME Talk Aircoustic Ohrhörer mit Headsetfunktion inkl. Tasche (102dB, 3,5mm Klinkenstecker, 1,2m) schwarz/silber
Preis: EUR 27,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sound und Wertigkeit für kleines Geld, 11. Dezember 2014
Zunächstmal muss ich sagen, dass ich die negativen Kommentare nur teilweise verstehen kann.
Was man hier für kleines Geld bekommt, sind Hörer mit einem guten Treiber.

Ich selbst hatte bereits schon so einige Kopfhörer in Gebrauch,

darunter am Smartphone:

Samsung Galaxy Standard Headset
Philips SHE 9000
Shure SHR 240 (Bügelkopfhörer)

Da hier zunächstmal jemand meinte, dass Philips besser abschneidet, u.a. im Mitteltonbereich.
Stimmen gehen beim SHE 9000 neben dem Rest total unter, dringen in den Hintergrund.
Das ganze war nicht mal mit dem Equalizer zu kaschieren.

Ein absolutes No-Go für mich und im übrigen sehr bekannt bei diesem Philipshörer. Wir sprechen hier von der Preisklasse 30-50 Euro. Darunter besas ich auch schon earbuds von Philips. Die waren nicht erwähnenswert, schrill und detailarm.

Nun aber zum Hörer selbst: Dieser mag zunächst unspektakulär klingen. Keine prägnanten Höhen, mulmiger Bass und fehlende Ortung der Instrumente möchte man meinen. Das ganze liegt dann weniger an den verbauten Koponenten, sondern an der Abstimmung. Der verbaute Treiber ist in Wahrheit sehr tolerant, sodass schon minimale Veränderungen an den Equalizereinstellungen ausreichen, um den gewünschten Effekt herbeizuführen.

Bei meinem 8 Band Equalizer (Mortplayer, Jazzsetting) sind die Mitten und Höhen nur leicht angehoben, sodass der Hörer sehr neutral und offen daherkommt. Das ganze würde ich auf Shure SHR 240 Niveau einordnen, wobei man auch immer bedenken sollte, dass ein gewißer Bass als Isolationsfaktor hilfreich sein kann. Betreffender Shure klingt an meiner Anlage übrigends auch völlig anders. Es zeigt, wie limitiert der Soundprozessor im Smartphone ohnehin ist.

Damit war es bei meinem HTC trotz Equalizer so, dass ich keine Unterschiede zwischen dem Vivanco und einem imgrunde besseren Shure ausmachen konnte. An der Anlage zeigt sich dieser Unterschied natürlich. Damit wären wir beim Punkt Sinnhaftigkeit und wieviel ich für meinen Hörgenuß unterwegs überhaupt benötige. Ein beträchtlicher Anteil geht eh durch Störfaktoren verloren, wodurch Hi-Fi eher ein Thema für zuhause bleibt, außer vielleicht man lässt es sich was kosten in Sachen Quellenmaterial, Abspielgerät, etc.

Nun habe ich weit ausgeholt. Was ihr mir jedoch glauben könnt ist, dass dieser Vivanco in Sachen Neutralität und Abbildung stark vor den angepriesenen Philipshörern liegt. Die Bassdarstellung ist trocken und wirkt real. Die Trennung der Instrumente, Details. Es lässt sich nicht meckern für das Geld. Das ganze wie ich finde ohne viel Soundfärbung. Das nächste Totschlagargument: Die Fernbedienung ist aus Plastik, ach Du meine Güte. Für 30 Euro gibt es dennoch Flachbandkabel und Aluminiumkomponenten. Im übrigen ist mein 3,2 mm Klinkenstecker Klavierlackschwarz, mit einem Silberring dazwischen. Vivanco scheint hier nachgebessert zu haben. Das ganze natürlich ebenfalls aus Alu/ Metal.

Ihn jetzt mit einem Shure SE215 oder soetwas zu vergleichen, wäre natürlich schwer. Was er jedoch nicht scheuen brauch ist der Vergleich mit Hörern wie dem Sennheiser CX300. Dieser färbt wirklich stark und liefert genau wie das Standardsamsung Headset einfach nur einen Badewannensound inklusive Basskeule.

Der Extreme Talk ist kein audiophiler Hörer, davon abgesehen macht er aber so einiges richtig, was ihn im Gesamtpaket stimmig macht.


Philips SHE9005/00 In-Ear-Kopfhörer (für Mobiltelefon, robustes Kabel) schwarz-rot
Philips SHE9005/00 In-Ear-Kopfhörer (für Mobiltelefon, robustes Kabel) schwarz-rot

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Muss mich leider den negativen Berichten hier anschließen, 9. September 2014
Also nee erstmal ...

Hab mir die Teile nach dem eigentlich guten Testbericht zwar nicht auf Amazon aber bei meinem lokalen Fachmarkt organisiert.
Dann auch noch gut 10 Euro draufgezahlt aber egal, dachte ich mir. Heute habe ich sie dann wieder umgetauscht bekommen.

Kommen wir gleich zum eigentlichen Punkt:

Die Inears sind nicht übel aber für 30-40 Euro einfach zu kostspielig.
Die vielfach beworbenen Soundqualitäten konnte ich nicht sehen.

Vergleich:
Philips SHE9005 mit HTC Desire HD Headset
und alten Philips SHE2550 Inear für 7 Euro.

Musik: Rock, Metal, Blues, Soul.

EQ AUS:

Zugegeben. Die Philips SHE9005 wirken voll und haben genug Bass. Für meinen Geschmack sind sie aber etwas schnöde abgestimmt, weil nicht gleich der "aha" - Effekt da war. Toll ist einfach was anderes. Stimmen haben als weiteres und hauptsächlicher Kritikpunkt, keine große Durchsetzungskraft. Es ist wirklich so wie einige es hier schreiben. Stimmen gehen z.T. unter. Bässe sind ganz ok und auch definiert, allerdings das Klangbild und ich betone das nochmal, sowas von langweilig. Auch hier wieder. Ja es stimmt.

EQ AN:

Die Philips beginnen zu zeigen was sie können. Ja und was soll das nun eigentlich sein? So hätte es ohne EQ sein müssen. Nun klingen sie etwa wie die beiden anderen Kandidaten. Hierzu muss gesagt werden, dass der EQ sehr viel kaschiert bei niedrigpreisigen Hörern, wodurch die Unterschiede kaum mehr auffallen. So kann die Snare und auch die Kickdrum immernoch nicht viel. Auch die Hihat klingelt ab und zu unangenehm im Ohr. Unrealistisch, das können die HTC sogar etwas besser. Sowohl mit als auch ohne EQ.

Kleine Anmerkung zum Headset ansich:

Das Modell mit Volumeregler ist fast unbrauchbar.
Die Abstufung nicht da, viel zu fein regelbar, haut es einem die Lautstärke aufs Ohr.

Verarbeitung wirkt sonst eigentlich robust, wären da nur nicht die Spaghettikabel an den Kopfhörerenden.
Nach diversen Berichten, wollte ich nicht erst warten, bis die Dinger nach 3 Monaten brechen.

Fazit:

Unterm Strich haben die Hörer ihre Stärken in Punkto Abbildung, wobei die Bässe oft unrealistisch kommen und die Stimmen tendentiel in den Hintergrund treten. Jenachdem, manche EQ Einstellung macht es besser, oft zum Leidwesen des Basses dann. Klar, es sind so einige Aufsätze für den Hörer dabei. Aufjedenfall von Vorteil. So hat Philips das Produkt aus meiner Sicht aber nur vor weiteren Sanktionen bewahrt.

Für 30-40 Euro dennoch kein guter Kopfhörer, wenn man zudem die Haltbarkeit bedenkt, welche ich selbst aber nicht testen konnte. Der Klang unterm Strich: Sie sind lediglich etwas voller und weniger blechern als die Billigste 10 Euro Klasse. Wer gern neutral hört ohne EQ, für den können sie sogar was sein. Selbst ein alter Sony MDR Inear für 15 Euro, bließ sie weg in Sachen Bühnenabbildung, sowie das Standard Samsung Headset, was ja für blechernde Höhen bekannt ist.

Ich rate in der Preisklasse eher zu Sennheiser oder wenns nur etwas mehr sein darf, noch besser zu Audio-Technica.


The Elder Scrolls V: Skyrim - Legendary Edition
The Elder Scrolls V: Skyrim - Legendary Edition
Preis: EUR 14,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Skyrim, wirklich das Beste TES? Warum einerseits ja, andererseits aber nein, 9. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe in der Welt von Skyrim nun etwa 110 Stunden verbracht. Denke also genug, um mir ein Voraburteil erlauben zu können
und auch um mal ein paar Vergleiche zum Vorgänger Oblivion, als auch zu Fallout 3 und Morrowind anstellen zu können.

Dinge, welche mir dann zunächsteinmal gefallen:

Grafik +

Hier hat sich so einiges getan im Vergleich zum Vorgänger. Flüssige Animationen der Figuren, bessere Texturen und eine viel schönere Weitsicht. Das ganze lässt sich recht flüssig in höchster Einstellung, mit Ausnahme der Schatten auf meinem System darstellen. Eine Geforce GTX470 oder HD5870 beispielsweise reichen da aus, um den Bildschirm mit einer der besten Grafikprachten, die es zur Zeit in Rollenspielen gibt, befeuern zu können. Allein die Mimik der NPC's wurde enorm verbessert und die Architektur der Städte ist wiedereinmal imposant, vielleicht noch etwas "monumentöser".

Gameplay +

Gewohntes Spielgefühl, wie man es schon aus Oblivion kennt. Die Welt ist wieder einmal voll von Quests, welche auch Abwechslung versprechen. "Wenigstens" für 100 Stunden Spielzeit, so will ich meinen. Dazu später mehr, wenn ich die negativen Punkte aufzähle. Viele meinen dann ja noch, dass Drachen allgemein zu Schwach sind. Ich selbst spiele auf "Meister" und da sind sie es gewiß nicht. Desweiteren gibt es nun auch einen neuen Fähigkeitenbaum mit Perks, ähnlich wie in Fallout 3, am Ende doch anders aufgebaut. Hierdurch lässt sich der eigene Char noch etwas besser spezialisieren, als es in Oblivion oder Morrowind der Fall war. Obwohl wieder mal alles etwas generisch daherkommt, gibt es eine Dungeonklasse mehr. Neben Höhlen, Minen, Festungen und Nordruinen, sind auch endlich wieder die Zwergenruinen aus Morrowind mit dabei. Zudem sind einige Ruinen und Festungsanlagen überirdisch ausgebaut und/ oder gigantisch, ein dicker Pluspunkt!

Story +

Der soziale Aspekt, wie z.B. die Unterschiede einzelner Rassen, kommt dann noch deutlicher und prägnanter hervor als es im Vorgänger der Fall war. Fügt sich also in die zerrüttete Gesellschaft von Skyrim prima ein, obwohl es oft zu neuzeitlich und berechenbar daherkommt. Gemeint ist vorrangig der Rassenhass, welcher bei den Nord, also in der Provinz Himmelsrand - Skyrim sehr verbreitet ist.

Sound +

Dieser besticht mal wieder durch Athmosphäre und passt TES-mäßig perfekt in die jeweilige Kulisse. Egal ob Dungeon, "Hinterland" oder in den Städten. Hier weiß Skyrim für mich durchweg zu überzeugen. Natürlich geht selbst der Beste Soundtrack irgendwann mal auf die Nerven, befindet man sich etwa schon wieder in einem dieser Drachenkämpfe.

Zu den Dingen, welche mir nicht so gefallen:

Grafik: -

Natürlich handelt es sich ganz wie bei Fallout 3 um eine extrem aufpolierte Oblivionengine und nicht um ein Crysis.
Es gibt schon einige unschöne Texturfehler, etwa wenn man einen Köcher mit Pfeilen auf dem Rücken trägt. Dieser schwebt in der Luft, ohne aber am Körper befestigt zu sein. Obliviontypisch können Pfeile auch mal durch "Geistertexturen" abprallen, obwohl vor einem freies Sichtfeld besteht. Dies war allerdings schon immer enginebedingt, vermute ich mal. Leider sind Charaktäre oftmals wieder sehr generisch, wie auch die Dungeons. Besonders auffallen tut es bei Kindern, von denen es nur eine Art gibt bei den Mädchen und Jungs, welche zudem alle über dieselbe Stimme verfügen. Aus meiner Sicht Faulheit, hier hätte man lernen müssen und halt einen Typ mehr kreieren können.

Gameplay -

Drachen sind stark auf der Stufe "Meister" meint dann leider auch unrealistisch stark, um den letzten Punkt abzuschließen.
Irgendwann sollte man sich ihnen also nicht mehr nähern, da sie einen sofort packen und töten. Dabei wird fast jeder Skill den man besitzt ignoriert, wie ich im folgenden noch erklären werde.

Im großen und Ganzen tut sich dann doch recht wenig im Vergleich zu Oblivion. Kämpfe laufen ähnlich ab, mit der einzigen Ausnahme, dass nun wie in Fallout 3 Chancen bestehen, eben besondere "Kills" in Zeitlupe zu machen. Leider nur gilt dies auch für alle Gegnergruppen. Ist ein Gegner vom Level her also "ebenbürtig" oder hat lediglich eine Fähigkeit auf Experte, passiert es nun häufig, dass der erste Schlag sofort ein Specialkill ist und der Kuchen auch rasch gegessen. Man hat keine Chance zu blocken oder zu reagieren, sehr ärgerlich! Nach einer Weile fragt man sich wirklich, wozu gelevelt wurde, der Rüstungswert auf Experte steht, wenn der Schlag eines Midlevel NPC's ausreicht, um einen übelst auf die bretter zu schicken. Nochmal: Ich spiele eben auf Meister aber nun gut.

Leider tauchen wie in Oblivion nach einer Weile auch immer nur noch fette Belohnungen auf, die einem regelmäßig die Kassen füllen. Egal ob man den schwierigsten Dungeon geräumt hat oder schlicht nem Banditen auf dem Weg ein Ebenerzschwert abnimmt, was es dann plötzlich wie Sand am Meer gibt, obwohl in den Legenden und zum Einstieg von unschätzbarem Wert. Lassen wir das, jeder Oblivionspieler weiß bescheid. ;-)

Die NPC's und Gegnerklassen rüsten in dem Zusammenhang urplötzlich auf, um dem Spieler stets eine Herausforderung zu bleiben,
was nur leider wieder so unrealistisch gelöst wurde, wie im Vorgänger und eigentlich keinem guten balancing entspricht, wie ich es mir bei einem aktuellen Rollenspiel erwarte.

Ab und an stürzte das Spiel in wenigen Dungeons, bzw. im Umland mal ab. Dennoch selten.
Begleiter gehen ab und zu verloren aber all das bleibt vor der Größe des Spiels dann doch im Rahmen.

Story -

Zu den Quests sagte ich ja bereits, dass sie mal wieder sehr abwechslungsreich gestaltet sind, also abgesehen von den ganzen Hol und Bring Geschichten, die aber wie ich finde einfach dazugehören. Nur finde ich sowohl Quests als auch die Geschichte in Oblivion, einfach einen Tacken besser. Sowohl lustiger als auch kreativer gelöst, während Skyrim stets versucht "episch" zu bleiben. Dies hat wohl auch so seinen eigenen, ernsten Stil. Es ist eben Skyrim und nicht Cyrodiil und in Skyrim liegt zwangsläufig mehr Schnee, das leuchtet ein. Ob es einem gefällt -> andere Sache. Der Ablauf jedenfalls ist ähnlich wie in Oblivion aufgezogen: Man erklärt uns die Spielmechanik und führt bruchstückhaft ins Spielgeschenen und die damit verbundene Geschichte ein. So muss es sein! ... besticht am Ende allerdings nur durch eine neue Idee zur Hauptquest, welche in Ihrer qualitativen Darbietung dann nicht ganz mit Oblivion gleichziehen kann, aus meiner Sicht. Ein Streithema, wo ich weiß, dass ich mich damit auf dünnes Eis begebe.

KURZER SPOILER: Das Land ist vom Bürgerkrieg gespalten und nicht wie in Cyrodiil durch eine Verschwörung,
mitsamt Monsterbedrohung. Der soziale Aspekt, die Gleichstellung und Rangordnung der Völkergruppen von Himmelsrand, steht hier mehr im Vordergrund.
(Mal abgesehen vom Thema den Drachen - "Der Hobbit" lässt grüßen)

Sound: -

Teilweise fehlen kurze Parts bei den vertonten Dialogen, bzw. sind sehr schnell gesprochen.

Fazit:

Für mich war Skyrim in den ersten 40 Stunden ein ziemliches Vergnügen, welches zum großen Teil aber auch dem Schatten von Oblivion geschuldet ist. Skyrim macht einiges besser, ein paar Dinge schlechter als Oblivion, aus meiner Sicht. Alles in allem bleibt das Beste Rollenspiel und gleichzeitig der Beste Teil der TES Reihe für mich Morrowind. Das beruht einfach auf dem Balancing und dem Gefühl ein schwieriges Rollenspiel vor sich zu haben, in dem die Gefahr immer allgegenwärtig ist, egal auf welchen Level man sich befindet - Gleichzeitig aber einen realistischen Eindruck der Spielwelt vermittelt. Also nicht so wie es etwa Oblivion tat und sogar Skyrim immernoch tut. Sicher auch der Wiederspielwert; es mal von einer völlig anderen Seite angehen zu können/ müssen, also wie in Morrowind. Nur fehlt eben jenes selbst in Skyrim fast gänzlich. Ihr seid erneut eine Art Alleskönner, wodurch das Meiste dann doch in einem Anlauf erkundet wird, anstatt Kompromisse machen zu müssen, sich zu spezialisieren, wie es in einem "echten" Rollenspiel eigentlich der Fall ist.

Weil es eben so ist, gebe ich beim Punkt Gameplay auch die Meisten Punktabzüge. Alles in allem hat mich Oblivion erst durch Mods so richtig in seiner Welt gefesselt und so wird es bei Skyrim nun auch sein. Zum Glück gibt es seitjeher eine äußerst aktive Community, weshalb der nächste Anlauf mal mit der Realisticmod stattfinden wird. Ich für meinen Teil habe erstmal genug und kehre vorerst Heim von einer recht spannenden Reise. Skyrim ist also schon ein klasse Spiel, was nur an ein paar ärgerlichen Bugs kränkelt. Nichts, was man nicht etwa schon von Oblivion kennen würde oder was abgesehen von dem schon genannten, stark ins Gewicht fiele.

"Make your own rating" - Gesamtwertung:

Grafik: 8/10
Gameplay: 6/10
Story: 7/10
Sound: 8/10

Gesamt: 7/10 Punkten oder: 85% Wertung.

Nach den harten Fakten bleibt uns also nur noch die Frage, in welchem Land, in welcher Provinz jeder einzelne von uns am liebsten verweilen wird.
Jeder TES Teil hat aus meiner Sicht seine Vorzüge, weshalb imgrunde schwierig bis kaum vergleichbar. Ich habe zusammen in Morrowind und Oblivion - Cyrodiil,
mit Mods an die 1000 Stunden verbracht und meine im Ansatz zu verstehen, wovon ich spreche, gebe ich nun auch zu Skyrim eine Rezension ab.

Ich kann nur jedem Raten, sich am Ende ein eigenes Urteil zu bilden, nicht nur weil es verschiedene TES Foren und Lager gibt,
sondern weil man am Ende doch nur wieder allein da steht, zusammen mit seinem höchst individuellen Eindruck. ;-)

In diesem Sinne, wünsche ich allem viele gute Stunden in Himmelsrand. Auf ein Neues, wieder und nochmals!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 27, 2014 9:43 PM CET


Iconoclast (Digi Book)
Iconoclast (Digi Book)
Preis: EUR 13,99

5.0 von 5 Sternen Die musikalische Spitze des Eisbergs?, 31. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Iconoclast (Digi Book) (Audio CD)
Wenn man sich einige Rezensionen hier so durchliest, bewerten die Kritiker meist immer andere Songs als "schlecht".
Eines haben sie dann jedoch gemein. Insgesamt ist das Album eingefleischten wohl einfach etwas zu hart und Gitarrenlastig.

Insgesamt hätte ich als langjähriger Fan wohl auch so argumentiert.

Viele gute Dinge mussten zugunsten der Härte weichen, wodurch sich Symphony X für einige in die Power Metal Schiene katapultiert haben.
Zugegeben hört man hier zum erstenmal Textpassagen alá "Son of a Bitch", welche doch eher an diverse Metalcorebands erinnern mögen.

Ist diese Geradlinigkeit nun schlecht? Jein. Ich war sofort hin und weg, davon überrascht wie offen und luftig einem die Songs ins Gesicht blasen. Gerade Paradise Lost kam mir öfters mal zu weinerlich daher.
Meine Meinung ist eher die, dass Symphony X mit diesem Album einen richtigen Schritt getan haben. Spätestens nach Dehumanized, finde ich die Entwicklung sichtbar, welche die Band vollzogen hat.
Technisch und musikalisch ist dies wirklich auf Höchstniveau. Ich selbst hätte nicht gedacht, dass ich soetwas mal sagen würde aber diese ellenlangen Keyboardteppiche nervten mich in der Vergangenheit nur.

Ob das in Zukunft Arbeitslosigkeit für Herrn Pinella bedeuten mag, möge mal dahingestellt sein. Vielen mag die Gewichtung der Keyboardparts nun stören, weil sie anderes gewohnt waren oder einfach nur Prog-Fanatiker sind.
Leider nur sieht sich die Band selbst als Melodic- Powermetal- Gespann, welches progressive Elemente benutzt. Infolge dessen wirkt nun alles kompakter. Wo schon seit Paradise Lost an Soundqualität gefeilt wurde, so kommt diese hier nun umso mehr zum tragen.
Zwischen Paradise Lost und Divine Wings of Tragedy liegen im übrigen Welten - Kein Wunder - wurden alle Alben vor Paradise Lost doch bei Michael Romeo selbst zuhause abgemischt und eingespielt.

Thema "Riffrecycling" ist auch so eine Sache. Jeder der etwas Gitarre spielt, also ernsthaft, wird Verständnis dafür haben, dass sich das Rad nunmal nicht ganz neu erfinden lässt und sich zwangsweise immer etwas nach Metallica und Band XY anhört, bzw man an alte Sachen anknüpft. Einen Stil, den kann man eben auch nicht so einfach umstellen. Jeder der etwas anderes behauptet, der hat definitiv noch nie wirklich etwas mit Musik zutun gehabt. Auch eine absolute Ausnahmeband wie Dream Theater, wo alle Studiert haben und sich wirklich jedes Album anders anhört, hat eben keinen Knopf wo einfach umgeschaltet werden kann.

Man muss sich einfach nur mal vor Augen führen, dass dies hier schon Meckern auf sehr hohem Niveau ist. Ein Großteil der Hörerschaft macht selbst Musik, ob amateurhaft oder nicht, sei mal dahingestellt.
Da sollte man dann aber doch etwas vorsichtig sein, inwieweit sich aus dem Fenster gelehnt und fundierte Aussagen gemacht werden können. Natürlich ist Musik keine Wissenschaft, sondern ein Bereich der Emotionen. ;-)

Da sind wir auch schon beim Thema:

Für mich hat die Scheibe so ziemlich alles, worauf es ankommt. Musikalische Vielfalt auf den Punkt gebracht, ohne zuviel Dudelei, wo sich bereits genug große Meister schon drin verloren haben.
Dieser Spagat wurde hier nahezu perfekt vollzogen. Dies ist auch hauptsächlich der Punkt, wo die Band meiner Meinung nach zugelegt hat. Dieses Phänomen beobachtet man jedoch bei vielen, wie etwa bei Gitarristen und Songwritern alá Paul Gilbert.

Joe Satriani (Kirk Hammetts Lehrer - Metallica) war jahrelang einer der wenigen, die eindrucksvoll gezeigt haben, wo musikalische Erfahrung, gepaart mit Technik hinführen kann.
Nicht umsonst galt und gilt Steve Vai als ewige Nr. 2. Weshalb war und ist das nun so: Zuviel Dudelei, zuwenig songwriterisches Verständnis, um Musik auf den Punkt zu bringen.

Es gibt nämlich leider zuviele glänzende Beispiele dafür, wie man sich in endlosen Passagen verlieren kann, ohne die Grundstruktur des Songs aufrecht zu erhalten.

Aber zurück zum Iconoclast.

So hart finde ich das Album imgrunde garnicht, Paradise Lost kam stellenweise wirklich härter rüber, obwohl auch hier teilweise geknüppelt wird, bis der Arzt kommt. Insgesamt ist das Album aber doch sehr ausgewogen, wobei die Keys nun eher eine unterstützende Funktion einnehmen, so wie das oft im Power Metal vorkommt. Songwriterisch aber keinesfalls schlecht, ganz im Gegenteil. Mit normalem Power Metal ist das trotzdem keinesfalls zu vergleichen. Es bleibt musikalisch auf höchstem Niveau und für die allermeisten unerreichbar. Den Progmetalfreak darf man hier eben nicht als Beispiel nehmen, der hört auch sehr Keyboardlastiges Zeug wie Planet X, Spooks Beard und Konsorten. Im Prinzip also eine andere Schiene, in welche Symphony X als Power Metal Band mit Progelementen noch nie schlug. Nein auch wenn viele ihr das Andichten wollten, so war es definitiv nie eine reine Progmetalkombo.

Meine persönlichen Highlights sind jedenfalls "Dehumanized", "The End Of Innocence", "Children of A Faceless God" und "When All Is Lost".
Von der zweiten CD "Electric Messiah", "Prometheus". Gute Beschreibungen dazu sind in anderen Rezensionen bereits zu finden. ;-)

Insgesamt ist es aber wirklich schwer, da es wohl keinen wirklichen Ausreisser gibt. Um das allgemeine Thema Härte nochmal aufzugreifen, so könnte ich mir vorstellen,
dass Iconoclast vorallem als opener zu thrashig daherkommt und Heretic. Wie uns die vergangenen Rezensionen gelehrt haben, kann es eben nicht allen Recht gemacht werden.


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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Naja, was will man für den Preis erwarten, 21. April 2011
Ein lustiges Gimmick um Mario am PC zu spielen, wenn man verschmerzen kann, dass das Steuerkreuz nur mit heftigem Druck oft richtig anzusprechen ist, bzw in andere Richtungen mitlenkt.
Ein Problem, was billige Pads eben so an sich haben. Knöpfe sind allgemein auch etwas klobig und klacken. In anbetracht des Preises kann ich allerdings noch 3 Sterne vergeben.

Für mehr reichts dann leider nicht. Ich denke mal für Gelegenheitsspieler und um alte Klassiker zu daddeln, reicht das Pad aus.


Mafia II (uncut) - [PC]
Mafia II (uncut) - [PC]

135 von 154 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Ohrfeige jedem ehrlichen Kunden gegenüber!, 11. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Mafia II (uncut) - [PC] (Computerspiel)
Man muss sich einfach nur mal zu Gemüte führen, was aktuell in den 2K Foren über Mafia II berichtet wird.

Die geziehlte Ausschlachtung eines Spieles durch DLC und das bewusste weglassen von Elementen und Geschichststrängen. Dies alles aufzulisten wäre eine Heidenarbeit. Lest euch zu diesem Zwecke doch selbst mal die 45 Seiten im 2K Forum durch. Jedenfalls hat der ein oder andere sicherlich schon gemerkt, dass die Welt sehr leer wirkt. Überraschung, das meiste davon befindet sich bereits auf der DVD und wird per kostenpflichtigem DLC freigeschaltet und in Zukunft nachgereicht. Nicht etwa hinzugefügt, wie es sein sollte. Man zahlt also für etwas was man bereits hat doppelt = Abzocke. Ihr glaubt das sind abenteuerliche Theorien, dann googelt mal. Modder entdeckten nämlich jede Menge deaktivierte Items und Missionen. Das Autotuning, die Lackierungen, einfach alles befindet sich schon auf der Hauptdisc und wurde von laien-moddern erfolgreich reaktiviert. Sonst nur im DLC "Jimmys Vendetta" zu bestaunen.

Hier wird uns also der fehlende "Freie" Modus nachgereicht in Form von schlechten und billigen Nebenmissionen ohne Story, dem besagten Autotuning/ Lackierungen, was es auch umsonst auf der bereits gekauften DVD gibt und aktiviert werden kann! Jimmy ist einfach nur Vito mit peinlich schlecht texturiertem, drauf gesetzten Kopf. Bilder und Fakten gibts dazu genügend im Netz. Somit ergaunert sich 2K hier nochmal gut 10 Euro und mehr vom Kunden, bevor er das Spiel so spielen kann mit all den Nebenmissionen und Erzählsträngen, wie es ursprünglich mal gedacht war. Ein gutes Beispiel ist auch die Automission vom Schrotthändler Bruski am Anfang oder die diversen anderen Characktäre, die suggerieren sie hätten später noch Aufträge für einen. Es gibt im eigentlichen Hauptspiel nämlich überhauptkeine, das wird wohl alles noch per DLC nachgereicht. Ein weiteres Indiz dafür ist ein Gelber Marker in der Legende, welcher über den gesamten Spielverlauf keine Funktion hat. In einigen youtubevideos sieht man aber sehr wohl, dass dieser mal für die Nebenmissionen gedacht war. Im Hauptspiel waren einige der Missionen also schon aktiviert aber vorzeitig wieder herausgenommen worden, um geziehlt Kohle durch DLC zu machen! Einer der Ex-Entwickler, "Daniel Vavra" unterstützt eine Petition, die erreichen soll, dass 2K den gestrichenen Inhalt nachreichen soll und nicht für teures Geld hinzufügt. Ihr könnt ebenfalls dran teilnehmen, einfach mal googeln.

Seht euch zudem die gamestarkritik an: "Daniel Abel: »Eigentlich sollte man mit den Entwicklern schimpfen für diese lose Ansammlung von Nebenmissionen, die von einer peinlichen »Bruce Willis für Arme rechnet mit der ganzen verfluchten Welt ab«-Story gerade noch im Rahmen des Erträglichen zusammengehalten werden." Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Ich werde künftig jeden DLC boykottieren und vorallem keine Spiele mehr aus dem Hause 2K kaufen, zumal die Digital Deluxe und Collectors Edition ebenfalls nur aus 2-3 neuen Anzügen/ Autos mehr besteht. All das für nochmal 10-20 Euro oben drauf.

UPDATE: Einige Modder fanden jetzt sogar heraus, dass es bereits benutzbare U-Bahnen gab. Dies ist auf einem screenshot zu sehen. Desweiteren gab es ebenfalls Schlagwaffen wie Baseballschläger, Messer und man konnte sogar aus dem Auto schiessen. Diese Dinge wurden also alle rausgeschnitten. Screenshots und Videos auf youtube zeigen dies!

Diese Rezension bezog sich nun nicht auf das eigentliche Spiel, was imgrunde auch nur durchschnittlich war, aufgrund des nicht zuende geführten Potentials. Viel mehr wollte ich mal die Leute hier aufklären, was eigentlich los ist. im 2K Forum finden sich zudem nur Ausreden und peinliche statements der Entwickler. Hocharrogant und ohne Niveau, kein respektvoller Kontakt auf Augenhöhe zum zahlenden Kunden. Viel mehr werden diese als "Schreiende Kinder" bezeichnet, welche ruhig gestellt werden möchten. Wer des englischen mächtig ist, kann sich das nochmal selbst zu Gemüte führen. In einem Statement zu den fehlenden Transportmitteln in Mafia II, kriegt man vom einem Art Director/ Leiter des Entwicklerteams zu hören, dass z.B. nur "Penner", "Looser" die Bahn nehmen und ein Mafiosi sowas ja nie tun würde. Man achte da besonders auf die umgangssprachliche Wortwahl des Directors, die da u.a lautet: "Man solle ja den Mund halten, sich ein Auto nehmen und zufrieden sein!"

Lustigerweise reist man im ersten Teil sehr wohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Paulie und Tommy tun es sogar mit Stolz. Zitat war etwa so: "Man muss ja nicht jede paar Meter mit dem Auto fahren". Scheinbar denkt also kein Mafiosi (whiseguy) sowas, sondern in Wirklichkeit nur der Entwickler selbst, denn die meisten Mafiosi hatten tatsächlich Respekt vor der Gesellschaft und wussten mal abgesehen vom Geschäft was es heisst, Sitten zu pflegen.

Ein Armutszeugnis in der Geschichte der Spieleindustrie also, was man natürlich erst nachvollziehen kann, wenn man die ganzen Screenshots, Videos und Aussagen gesehen hat. Ich muss vor dem Kauf daher sogar warnen! eventuell gibt es das Spiel ja in 1-2 Jahren auf dem Wühltisch zu holen.
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 14, 2012 12:37 PM CET


Mirror's Edge
Mirror's Edge
Wird angeboten von poweronlineshop
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Geniales 4D - Erlebnis!, 8. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Mirror's Edge (Computerspiel)
Unterm Strich ist Mirrors Edge für mich eines der erfrischendsten Spiele auf dem Markt, der von Kriegsshootern nur so übersättigt ist. Der Name ist hier nämlich Programm.

Ihr bewegt euch dauernd in schwindelerregenden Höhen, umgeben von drohender Gefahr, in der es meist nur einen Ausweg gibt. Man muss also einen Spagat zwischen schnellem Denken, einem Kühlen Kopf und einer sehr fixen Erfassungsgabe haben! Mirrors Edge hat mir wirklich vieles davon abverlangt, mitunter auch etwas Geduld. Die Spielsteuerung brauch meiner Meinung nach etwas bis sie sitzt, dafür sollte man das Training schon 3 mal wiederholen, um den früh eintreffenden Toden auch entgehen zu können.

Auf Normal finde ich das Spiel schon relativ fordernd, auf Schwer soll nun die Runner Vision deaktiviert sein. Diese leitet euch wortwörtlich am "Roten Faden" durch die Stadt, da diese farblich fast weiss gehalten ist und nur mit einigen farbigen Objekten Akzente setzt. So müsst ihr euch beispielsweise die rot markierten Objekte zunutze machen, um euch zum nächsten Ziel bewegen zu können. In gewisserweise also ein Utopia aber mit einer sehr realistischen, kalten Optik. Mir persönlich gefällt dieser Stil, gepaart mit den japanischen Anime-Trick-Sequenzen.

Auch finde ich gut, dass die Welt wirklich erfunden ist. Der Stil zwar deutlich japanisch aber man könnte nicht wie bei GTA 4 beispielsweise ausmachen, um was für eine Stadt es sich handelt. Es könnte ebensogut NY, als auch Tokio sein. Beides wäre folglich falsch, da "New Eden" gewissermaßen einzigartig ist und nur grob an einige der Riesenstädte erinnert.

Zur Story (Teilspoiler, nicht Ende):

Mirrors Edge spielt im utopischen "New Eden". Einer Stadt in der der Überwachungswahn die Oberhand genommen hat und wo Informationen Regierungssache sind. Keine kriminalität, kein Dreck - Keinerlei Menschlichkeit, weshalb die Stadt auch weiss ist und wie geputzt aussieht. Jeder der sich gegen den "Fortschritt" stellte, wurde kriminalisiert. Die sog. "Runner" sind also von den "Kriminellen der Neuzeit" damit beauftragt, sensible Daten über die Dächer der Stadt zu transportieren, um das System zu sabbotieren und Lücken zu schlagen.

Ihr spielt die runnerrin "faith", die den Mord an einem Wahlkandidaten aufdecken muss, der gegen das neue System kandidierte. Fortan ist nämlich eure Schwester, die bei der Polizei arbeitet die Schuldige, da diese wie auch ihr den Kanditaten kennt und in das Büro eingeladen wurde. Kurz darauf gibt es einen Anschlag. Als eure Schwester wieder aufwacht, ist der Kandidat tot. Im Laufe des Spiels stellt sich schnell heraus, dass ihr "faith", die mit den Tatbeweisen vom Ort entkommt und die anderen runner das Ziel sind. Also all jene welche versuchen die alte Ordnung wieder herzustellen. Das weglaufen beginnt.

Gameplay:

Ihr werdet also von der Polizei, Securitys und später auch von einigen "Runner-Huntern", über die Dächer gejagt. Das Spiel fängt relativ leicht an und wird kontinuirlich schwerer. Auch die Aufgaben, die ihr meistern müsst, verlangen euch mit der Zeit alles ab, was ihr schon im Training durchlaufen musstet. Teilweise mehr.

Ich habe mir die Steuerung wie bei einem Egoshooter zurechtgelegt. Im Grunde spielt es sich auch so, bis auf die Rennenteste, welche es so nicht gibt. Passiert halt automatisch. Im Gegensatz zu normlen shootern, könnt ihr am Boden Rutschen, an Wänden (auch seitlich) laufen und euch abstoßen. Ihr könnt Gegner im richtigen Augenblick entwaffnen. Boxen, treten (aus der Luft, vom Boden) und dann auch schiessen aber meist empfiehlt es sich sehr schnell wegzulaufen. Legt euch also nicht mit einer Gegnergruppe an, sondern nur dann, wenn euch einzelne im Weg stehen. Um Gegner zu entwaffnen, schaltet man mit "R" am besten die Zeitlupe an und wartet bis die Waffe rot wird. All das geht in der Tat ziemlich rasant wie in keinem anderen Spiel. Sehr viele Interaktionsmöglichkeiten, die zuvor also verinnerlicht werden sollten, denn das Spiel ist alles andere als leicht, da es keine gewohnte Umgebung bietet.

So wird man sehr häufig auch mal eingekesselt und findet so schnell keinen Weg mehr raus..

Grafik:

Der Grafik würde ich an der Stelle eine 9/10 geben. Wichtiger Tipp! Wenn ihr PhysX nutzen woll, löscht bitte vorher die Dateien "PhysXCore.dll" und "PhysXLoader.dll" im Hauptverzeichnis unter "binaries", da diese alt und fehlerhaft sind, was zur Folge hat, dass auf der CPU, anstatt auf der GPU berechnet wird -> Schlechte FPS. Es wird dann stattdessen auf die neueste PhysX software zugegriffen, die ihr euch bei NVIDIA herunterladen könnt, oder welche sich auch schon auf eurem rechner befindet. PhysX bitte nur bei einer NVIDIA-Karte (ab 8800GT) benutzten oder ATI-Hybridkbombi. Gibt da nämlich Tricks wie man ATI mit NVIDIA-Karten als PhysX Beschleuniger verwenden kann. Daher einfach mal "ATI Hybrid" bei google eingeben.

Der support für Single ATI-Karten und PhysX ist leider seitens NVIDIA unterbunden, wodurch die GPU-Beschleunigung nicht fuktionieren wird!

Bei aktivem PhysX empfehle ich zudem das Regeln der Anti Aliasing Einstellungen nur über das Spiel selbst einzustellen. AMSAA oder SSAA per Treiber hat zur Folge, dass das Spiel durch den PhysX dargestellten Rauch oder Wasser ruckelt!

Fazit:

Ich kann das Spiel also nur jedem empfehlen, der mal etwas abwechslungsreiches spielen möchte, wo er in seinen Bewegungen fast nicht eingeschränkt ist. Man lernt die Welt aus sehr vielen neuen Perspektiven kennen, wodurch Mirrors Edge die perfekte Kombi aus Shooter und Adventuregame ist.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 12, 2013 9:34 PM MEST


Razer Diamondback 3G Infrarot Gaming Maus schnurgebunden schwarz-grün
Razer Diamondback 3G Infrarot Gaming Maus schnurgebunden schwarz-grün

5.0 von 5 Sternen Klasse Gamermaus für wenig Geld!, 20. Juli 2010
Ich besitze die Diamondback 3G mittlerweile seit 2 Jahren und noch immer läuft sie wie am ersten Tag.

Das hatte ich bei noch keiner Logitech. Selbst nach extremen Spielsessions ist die Oberfläche immernoch nahezu unangegriffen, die buttons laufen korrekt und der Sensor arbeitet 100% zuverlässig. Selbst Stürze und andere Aussetzer des Menschen vor dem Rechner während einer Session, machen dieser robusten Maus nichts aus. Kann auch nur jedem empfehlen den Treiber mitzuinstallieren, da die Maus hierdurch etwas geschmeidiger läuft. Gibt es auf der Razerseite.

Nun aber zur Maus selbst:

Ich besitze vergleichsweise normale Hände, wodurch ich mit der Maus ganz gut klar komme. Für diejenigen die sich gefragt haben wozu die Tasten auf der rechten Seite da sind, weil sie ja nicht zu erreichen wären: Die Maus ist sowohl für Links als auch für Rechtshänder konzipiert. Für einen Linkshänder wären dies somit die Daumentasten, ein Rechtshänder lässt sie einfach ausser acht und verwendet sie nicht. Kleiner und einziger Kritikpunkt an der Stelle ist der hintere Noppen der Buttons, welcher etwas am kleinen Finger reibt. Diesen habe ich allerdings etwas runtergefeilt und erledigt war die Sache.

Von der Ergonomie her finde ich die Maus inordnung, da sie auch sehr leicht ist. Ich mag es nicht solch riesige Mäuse aller G5 in Händen zu halten, das hatte ich zwei Jahrelang. Razer geht da meiner Meinung nach einen guten Weg, zumal die Ergonomie besser geworden ist. Meine nächste wird somit eine Deathadder, zu der ich auch noch einen Testbericht verfassen werde.

Gestern erst habe ich es mit einer Roccat Kone probiert und war bitter enttäuscht von dem schammigen Gefühl und dem ganzen Schnick Schnack. Hier wird bei Razer bewusst drauf verzichtet und stattdessen Wert auf das wesentliche gelegt. Alle Mäuse haben standardmäßig vergoldete Kontaktstecker, mit Razerlogo drauf und eine kleine Erläuterung zum Konzept der Firma Razer. Es gibt kein üppiges Zubehör, wie Gewichte und anderes Zeug, was meiner Meinung nach auch irgendwie niemand braucht. Keine übertriebene Software mit Funktionen die kein Mensch will und womit sich auch niemand befassen möchte, wie bei Roccat.

Razer baut Mäuse die sich an den Spieler richten und für diesen konzeptioniert sind. Nicht mehr, nicht weniger. Ich kann nur jedem zu einer Razermaus raten, da man hier Qualität für sein Geld bekommt. Meine Jahrelange Erfahrung mit zich Logitechmäusen über MX 500, 1000, 518, wo sich die Maus irgendwann in ihre Bestandteile auflöste, bestätigt diese Erfahrung. Für starke Beanspruchung wie sie beim spielen auftritt, gibt es nichts besseres als Razer momentan. Alle Tasten sind schön groß, robust und nicht zu fummelig und kleinteilig, sodass nach kurzer Zeit ein RMA angebracht ist, aufgrund rausfallender Gewichte, klappriger Mausräder und fehlerhafter Sensoren wie bei Roccat.


Roccat Kone Max Laser Gaming Maus schnurgebunden schwarz
Roccat Kone Max Laser Gaming Maus schnurgebunden schwarz

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein Pardon, Razer und Logitech haben die Nase vorn!, 19. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch meine Wahl fiehl zunächst auf die Roccat Kone (Refreshversion), wegen ihrer sehr guten Ergonomie und den guten und zahlreichen Testberichten.

Hier also meine ersten und letzten 20 Minuten mit der Kone:

-> Ich stecke die Maus ein, wird nicht erkannt (Okay). -> Ich suche die Treiber CD und finde sie nach 2 Minuten versteckt im Deckel. (Okay)
-> Ich installiere den Treiber, setup bleibt mir aber 2 mal in Folge hängen nach der Installation und ich muss von Hand neustarten. (Okay)
-> Zum zweiten mal hochgefahren, nix tut sich. -> Maus wieder eingesteckt (Aha!)

-> 10 Minuten einarbeitung in den Treiber, doch irgendwie fühlt es sich schwammig an, egal welche Sensibilität oder DPI Zahl man einstellt. (Hmm..)
-> Was sich schon vorher ankündigte, bestätigte sich dann zudem im Spiel. Die Maus tastet egal welche Einstellung man vornimmt auch dann noch ab, nimmt man sie vom Mauspad.

D.h. Ich hebe sie leicht an und schon hüfpt der Zeiger irgendwo hin, bzw mein Held schaut in eine ganz andere Richtung. Nicht selten kommt es mir so vor als macht sie auf niedrigsten DPI Zahlen Bewegungen, die ich so garnicht tätige. Einige Roccatfans werden jetzt daher kommen und meinen, dass mein Mauspad schlecht ist. Ich nutze zwar ein billiges Sparkassenmauspad, allerdings mit einer recht guten Beschaffenheit und ich habe es auch schon mit anderen Untergründen versucht! Weitere user hier berichten ebenso, dass andere Pads von Racer oder das Kaito von Roccat da keine Abhilfe schaffen.

= Damit kann ich die Maus schonmal niemandem empfehlen der kein Super großes Mauspad hat. Habe auf meiner PC-Tischablage leider nicht soviel Platz und zur Entspannung muss ich die Maus auch schonmal anheben. Im Spiel oder in schnellen shootern kann man das also vergessen, der "tolle" Sensor tastet noch nach 1-2 cm über dem Pad munter weiter ab.

-> Mit letzter Hoffnung habe ich dann das Kalibrierungstool für den Untergrund verwendet, mit mäßigem Erfolg. Die Maus tastete immernoch ab, nahm man sie vom Pad, obwohl das Gefühl nun nicht mehr ganz so schwammig war aber immernochnicht so direkt wie bei meiner Razer Diamondback 3G, welche ich nun wieder voller Freude verwende.
-> Jetzt hatte ich also endgültig genug und packte sie wieder in den Karton und sie ging noch am selben Tag wieder raus per Retourschein.

Werde mir dann wohl demnächst mal die Razer DeathAdder ansehen, die Jungs machen es jedenfalls richtig. Da steckt man die Maus einfach ein, sie wird erkannt und läuft, ohne Heck Meck und Treiberzwang.


Grand Theft Auto: Episodes from Liberty City - Zwei komplette Spiele: "The Lost and Damned" + "The Ballad of Gay Tony"
Grand Theft Auto: Episodes from Liberty City - Zwei komplette Spiele: "The Lost and Damned" + "The Ballad of Gay Tony"
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 7,99

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Kern aber immernoch verbuggt und unfertig, 14. Mai 2010
Einleitung:

Habe mir nach dem gelungenen Hauptspiel, welches ich vor etwa einem Jahr beendete, nun auch endlich die Fortsetzung (oder besser das Add-On) für den PC zugelegt. Diverse Spielezeitschriften versprachen ja vieles. Der erste Eindruck fiehl dann auch ziemlich gut aus, man fühlte sich sofort wieder zuhause in Liberty City und auch vom Einstieg her war es nicht langweilig und altbacken, obwohl typisch GTA4.

Anforderungen:

Nach einer Weile jedoch wurde klar, dass die Entwickler wieder sogut wie nichts am Grafikgerüst gemacht haben. Das Spiel verschlingt nach wie vor massig Hardware bei mäßiger Optik: Aufpoppende Matschtexturen, wieder ist kein Anti Aliasing verfügbar. Gut dachte ich mir, fahre ich halt mit den "Optimal Settings" wie immer, die da sind: Alles auf Hoch (Wasser: Sehr Hoch), Sichtweite 25, Detaildistanz 31, Verkehrsdichte 51 und 8xAF. Damit lief es dann auch immer konstant über 30 FPS, dachte ich mir.. aber dazu später mehr.

Gameplay:

Die Missionen und Möglichkeiten in der Welt sind weiterhin abwechslungsreich gestaltet, vielleicht noch ein Quäntchen besser als im Vorgänger, obwohl die beiden Episoden dann doch kürzer sind als der erste Teil und es nicht ganz soviel zu entdecken gibt. Es gibt allerdings ein paar Neuerungen. Imgrunde spielt es sich zwar genau wie der erste Teil, nur gibt es je nach Episode wieder bestimmte Kontakte oder Minispiele/ Möglichkeiten, welche aber auf die jeweilige Episode zurechtgeschnitten sind und dem ganzen einen individuelleren touch geben, als es noch im ersten Teil der Fall war. In "The Lost & Damned" kann ich Rockertypisch z.B. Aktivitäten wie Armdrücken machen und Flipper spielen, mich mit meinen Jungs zum biken treffen. In "The Ballad of Gay Tony" kann ich das zwar nicht, dafür wiederum tanzen, Aufpasser im Club spielen, Trinkspiele machen und "Bräute abschleppen".

Zudem kann man dann immernoch ins Theater gehen oder im Bowlingcenter eine Runde Tischhockey spielen.. Vieles hat sich also nicht verändert, nur rufen einen die Freunden selbst nicht mehr so oft an, das muss man schon selbst erledigen und im Laufe des Spiels hat man auch nicht so viele und vorallem verschiedene Freunde, wie noch aus dem ersten Teil. Abwechslungsreich ist es aber dennoch und der Wiederspielwert genauso hoch, wie eh und je.

Story:

Die beiden Geschichten kommen zudem in gewohnter Qualität daher, obwohl sie linearer sind und die Entscheidungsfreiheit aus dem ersten Teil etwas fehlt. Die Wendungen und das Ende sind folglich nicht ganz so begnadet. Dafür hat man hier zwei völlig andere Umfelder und es gibt ein paar Minispiele mehr als im Hauptteil.

Man muss einfach wissen, dass es sich mit dem ersten Teil zusammen um eine Geschichte mit 3 Schicksaalen handelt, welche alle zur gleichen Zeit stattfinden und Einfluss auf jede der Handlungen in der Welt nehmen, also auch Konsequenzen für jeden der Haupt- und Nebencharacktäre haben. Später klären sich also viele Dinge, wie es zu der und der Situation kam. Ich spielte mich also erstmal durch "The Lost & Damned" und war von der Story her angenehm überrascht. Es tat gut, mal jemand anderen als Nico Belíc zu spielen und es kam das typische GTA4 Gefühl auf. Dann jedoch die erste Enttäuschung.

Von Bugs und anderen Ärgernissen:

Mein Rechner schaut wie folgt aus:
Phenom II X4 955@ 3,6 Ghz, HD 5870 1GB, 4GB DDR3 und SSD 64GB.

Was mich zuvor schon etwas ärgerte war, dass es immernoch diese kurzen framedrops gab, wo man mal kurz unter 30 FPS kommt, trotz verhältnismäßig niedrigen Einstellungen. Als ich mit "The Lost & Damned" also fertig war (etwa 86%), versuchte ich mich mal an der zweiten Geschichte und stellte schnell fest, dass diese Episode meiner hardware noch etwas mehr abverlangte. Paradebeispiel: In einer der Missionen muss man z.B. auf eine Yacht, um den darauf befindlichen, schwer bewaffneten Helicopter zu stehlen und die besagte Yacht anschließend mit selbigem zu versenken. Dannach muss man noch drei flüchtenden Boote ausschalten. Im Hafen angekommen, gingen die frames schonmal auf 15-20 herunter, warum auch immer. Runterstellen half jedenfalls nichts (Siehe diverse Foren). Damit aber nicht genug, man muss fortan versuchen die Yacht und die Boote zu versenken mit der hakeligen Helicoptersteuerung, die ja schon aus dem Hauptteil berühmt war. Landet man im Wasser, ist die Mission gescheitert. Zu allem Überfluss ist das ganze dann noch am ruckeln und sobald man in Schussreichweite kommt, wird man mit Raketen beschossen.

Ein paar Worte an die Entwickler:

Also bitte, meine Herrn von Rockstar. Was habt ihr euch nun dabei wieder gedacht? Eure Helicoptersteuerung ist ohnehin schon für den Buk aber das ganze auch noch mit so einer schlechten Mission zu unterstreichen.. Jedenfalls wollte ich dem Spiel erst noch 4 Sterne geben aber nun werden es leider nur drei. Ich habs zwar geschafft, Spaß hat das aber nicht gemacht. Ich hoffe solche Sachen werden künftig nochmal gepatcht oder garnicht erst in neuen Titeln vorkommen, denn eines ist klar: Das Spiel ist noch unoptimiert und unausgegoren, wie damals GTA 4. Wenn ich Geld für ein Spiel und ein gutes System ausgebe, will ich auch spielen und mich nicht erst bei zwei services Zwangsregistrieren müssen und im Nachhinein ruckelnd spielen. Gehts noch?

Desweiteren hatte ich bisher 3 Hänger, bzw Abstürze, wo das Bild einfach einfrohr mitten in einer Mission. Hier kann ich mein System als Ursache ausschließen, da alle anderen Titel fehlerfrei und stundenlang laufen.

Abschließend:

Jeder der über solche Macken hinwegsehen kann und vorallem einen guten Rechner besitzt, dem kann ich das Spiel nur empfehlen. Alle anderen warten lieber noch und rüsten schonmal ihren PC auf, denn das Spiel ist sowas von unoptimiert und daher kann es auch nicht mehr als 3 Sterne geben. Spiele wie Just Cause 2 machen es da einfach besser, was die Optik/ Performance und auch bugfreiheit angeht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 25, 2010 7:20 PM MEST


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