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Persönliches Profil

Beiträge von Enrique Ernesto
Top-Rezensenten Rang: 2.915
Hilfreiche Bewertungen: 778

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Rezensionen verfasst von
Enrique Ernesto (Habana del Este)

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Morgans darkening Cream - gegen graues Haar
Morgans darkening Cream - gegen graues Haar
Wird angeboten von Beauty Cloud
Preis: EUR 16,10

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Von "darkening" keine Spur, 3. November 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich appliziere diese Creme jetzt schon eine Woche, 2 mal am Tag und kann leider keinerlei Tönungseffekt feststellen.
Dabei ist das Produkt eine sehr gute und wohlriechende Frisierceme, die dem Haar guten Halt und Fülle gibt ohne es übermäßig zu fetten. Da kann meine alte 08-15 Frisierceme von Drogerie Müller nicht mithalten ( ist aber dafür auch 5 mal so teuer ). Da ich mir die Creme aber ausschließlich gekauft habe, um etwas gegen die grauen Haare zu unternehmen, bin ich etwas enttäuscht. Ich werde ein anderes Produkt suchen müssen.


PUMA Herren Jacke IT EVO-TRG Woven Jacket, Total Eclipse-Lava Blast, XL, 654601 45
PUMA Herren Jacke IT EVO-TRG Woven Jacket, Total Eclipse-Lava Blast, XL, 654601 45
Preis: EUR 49,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Achtung Leuchtfarbe!, 20. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Jacke gefällt mir an sich sehr gut. Verarbeitung einwandfrei, guter Schnitt und leicht zu tragen. Genau das richtige für die Übergangszeit. Die beiden Taschen kommen mit Reißverschluss, leider gibt es keine Innentasche. Die orangenen Ränder habe ich mir jedoch anders vorgestellt. Auf dem Bild wirkt die Farbe wie sattes Orange, in Wirklichkeit haben sie aber einen kräftigen Leuchteffekt, ich würde ihre Farbe als Neon-Orange beschreiben. Mit dieser Fluoreszenz könnte sie glatt als Signaljacke durchgehen.


Jelly Roll Morton: The Collected Piano Music. Für Klavier
Jelly Roll Morton: The Collected Piano Music. Für Klavier
Wird angeboten von MUSIK-SERVICE
Preis: EUR 41,00

5.0 von 5 Sternen Akribische Transkriptionen, 23. Juli 2015
Ich hatte bis zum Kauf dieser Komplettausgabe die Kompositionen von Morton nur in vereinfachten Bearbeitungen oder Easy-Piano Versionen gekannt, die ich nicht besonders interessant fand.
Ragtime war für mich eigentlich gleichbedeutend mit Scott Joplin, den ich gerne und viel spielte.
Welche Überraschung nun beim ersten Durchblättern dieses voluminösen Bandes!
Zuerst glaubt man hier einen nach allen Regeln gedopten Scott Joplin vor sich zu haben, einen Scott Joplin im "Roid Rage" sozusagen, wenn man die Metronomangaben auch nur annähernd ernst nimmt. Der Unterschied wird veständlich, wenn man bedenkt, dass das aktive Schaffen der beiden eine Generation auseinander iegt (1896-1917 respektive 1923-1941). In der Zwischenzeit hatte sich im Jazz einiges getan. Im heraufziehenden Swing-Zeitalter drohte der Ragtime-Stil allmählich obsolet zu werden, da mußte man schon was drauflegen....und Morton läßt sich diesbezüglich nicht lange bitten.
Ohne eine gute Oktavtechnik der rechten und einer sicheren Sprungtechnik der linken Hand ist hier jedenfalls kein Staat machen.
Die Transkriptionen sind von akribischer Art, nichts ist geglättet, sogar vermutliche Danebenreifer werden penibel notiert, ohne dass der Notentext deswegen aber unübersichtlich werden würde. Alternativversionen von versch. Takes oder von mechanischen Piano-Rolls (meist haarsträubend schwer) , die Morton eingespielt hatte, wurden ebenfalls berücksichtigt.
Fingersätze oder Akkordbezifferung werden nicht geboten. Dafür gibt es für jedes Stück ausgiebige Angaben zur Entstehungsgeschichte und Anmerkungen zur Spielpraxis.
Eine 40-seitige Einleitung zur Biographie des Pianisten, viele eingestreute Bilder Mortons sowie ganzseitige Abbildungen originaler Covers und Plakate runden das Bild ab.
Einziger Kritikpunkt: das Heft ist zu dick, (510 Seiten!) so dick, dass es immer wieder zuschlägt, würde man sich nicht mit Wäscheklammern behelfen.
Doch für einen Punktabzug reicht das noch lange nicht.
Fazit : Eine tolle Kompilation, mit der man auf Jahre hinaus beschäftigt sein wird. Für jeden ambitionierten Ragtimefan eine höchst lohnenswerte Anschaffung, man sollte sich vom Preis nicht abschrecken lassen.


TastenReisen 1 - 18 Klavierstücke - Klaviernoten [Musiknoten]
TastenReisen 1 - 18 Klavierstücke - Klaviernoten [Musiknoten]
von Daniel Hellbach
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stilistisch vielfältig, gut klingend und trotzdem leicht spielbar, 18. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Piano Adventures Band 1" ist von all den Heften, die ich von Daniel Hellbach kenne, das am leichtesten zu spielende. Bei den einzelnen Stücken wird der 5-Tonraum für die jeweilige Hand nur selten überschritten, so dass kaum versetzt werden muss. Dennoch schafft es Hellbach, mit dem ihm eigenen melodischen Gespür, jeder dieser Miniaturen eine gewisse klangliche Fülle und Charme zu verleihen, die man bei vergleichbaren Stücken anderer Autoren meistens vergeblich sucht.
Stilistisch geht es dabei von Pop über Polka und Ragtime bis zu Tango.
Hier dürfen sich auch schon Anfänger, die erst über ein Jahr Klaviererfahrung oder weniger verfügen, über ein klanglich ansprechendes Ergebniss freuen.


Fun with Jazz Piano: Leichte Jazz- und Popstücke. Band 1. Klavier.
Fun with Jazz Piano: Leichte Jazz- und Popstücke. Band 1. Klavier.
von Mike Schoenmehl
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen quite stiff and cumbersome-ziemlich sperrig und steif, 13. April 2015
Ich habe "Fun with Jazz Piano" zufällig durch einen Schüler in die Hände bekommen. Immer auf der Suche nach gut klingenden und dabei einfach zu spielenden Material, erschien mir Titel und Aufmachung in dieser Hinsicht vielversprechend. Die Hoffnung darin vielleicht ein brauchbares Stück für den Unterricht zu finden, hat sich beim Durchspielen des Heftes jedoch schnell verflüchtigt: die Stücke klingen zum größten Teil einfach grauenhaft, ich möchte sie keinem meiner Schüler zumuten.
Da helfen auch die gut gemeinten und lobenswert ausführlichen Anmerkungen und spieltechnische Tipps des Autors nicht, auch wenn sie zweisprachig, in Englisch und Deutsch verfasst sind.


Meine allerersten Lieblingsmelodien: 28 Klavierstücke für den Anfangsunterricht
Meine allerersten Lieblingsmelodien: 28 Klavierstücke für den Anfangsunterricht
von Anne Terzibaschitsch
  Musiknoten
Preis: EUR 9,80

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nette Sammlung, doch wie wärs mit ein bisschen "Star Wars"?, 29. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich mit "Meine allerersten Kinderlieder" von Anne Terzibaschitsch im Anfängerunterricht für Kinder sehr gute Erfahrungen gemacht hatte, habe ich mir auch dieses Heft zugelegt. Hier wie dort sind die Melodien so auf beide Hände verteilt, dass sie nicht versetzt werden müssen und in einer vorgegebenen Grundposition verbleiben können, was zu größtmöglicher Einfachheit bei der Spielbarkeit führt. Versetzungszeichen werden so weit wie möglich vermieden, ab und zu ist allerdings ein fis, cis, b oder eb anzutreffen. Für jedes Stück ist eine im Bassschlüssel geschriebene Begleitung für den Lehrer vorhanden, die auf des Wesentliche reduziert aber durchaus geschmackvoll ist.
In der obigen Beschreibung des Inhaltes heißt es :"...Stücke aus den Bereichen Klassik, Musical,Film und Fernsehen". Das suggeriert eine bunte Mischung aus Melodien unterschiedlicher Provenienz, Das ist jedoch nicht der Fall.
Die Melodien sind im wesentlichen dem Bereich der klassischen Musik des 18.,19. und 20. Jhs entnommen. Beispiele aus aktuellen Filmmusiken - viele Kinder werden sicherlich dort ihre Lieblingsmelodie verorten - sucht man leider vergeblich.
Inhalt:

G. Verdi - Ach, wie so trügerisch
L. v. Beethoven - An die Freude
Au clair de la lune
Aura Lee
A. Dvorák - Aus der neuen Welt
J. Offenbach - Cancan
S. Prokofjew - Die Katze
L. v. Beethoven - Für Elise
Greensleeves
R. Wagner - Hochzeitsmarsch
B. Coulais - Les Choristes
A. L. Webber - Memory
J. S. Bach - Menuett
J. S. Bach - Musette
G. Rossini - Ouvertüre
J. P. Martini - Plaisir d'amour
M.-A. Charpentier - Prélude
N. Reiser - Radtour
Romance d'amour
W. Richter - Sandmann, lieber Sandmann
Scarborough Fair
Schön ist die Welt
L. v. Beethoven - Schöne Minka
W. A. Mozart - Thema
We Shall Overcome


Das Groove Piano Buch: Über 100 Piano Grooves mit CD. Lehrbuch
Das Groove Piano Buch: Über 100 Piano Grooves mit CD. Lehrbuch
von Philipp Moehrke
  Taschenbuch
Preis: EUR 29,95

5.0 von 5 Sternen Get the Groove, 11. Februar 2015
Dieses Heft ist das beste in Sachen Piano-Grooves, das mir bisher untergekommen ist. Vor allem die Funkgrooves sind ganz hervorragend, schon allein deswegen lohnt sich die Anschaffung des Heftes. Die 27 Funkpatterns sind meist 2- oder 4-taktig notiert, klingen authentisch und sind auch überzeugend auf der beiliegenden CD eingespielt (mit Schlagzeug und versch, Sounds: Piano, Clavinet, Fender Rhodes, DX7-Piano u.ä.) Man merkt, der Autor ist hier in seinem Element. Wer glaubt sie vom Blatt herunternudeln zu können wird bald eines Besseren belehrt: hier ist auch für den fortgeschrittenen Spieler erheblicher Übungsaufwand erforderlich. Auch die Pop-Piano Patterns à la David Foster gefallen mir ausnehmend gut. Die folgenden Kapitel mit Boogie Woogie, Jazzstyle, Walking Bass, Stride Piano, enthalten zwar interessante Notenbeispiele und Hinweise, habe ich aber anderswo schon eingehender behandelt gefunden, und dürfen als nur der Vollständigkeit halber angeführt betrachtet werden.
Die nächsten Kapitel über lateinamerikanische Rhythmen hingegen überzeugen wieder voll: Samba und Bosa Nova kommen mit jeweils einer handvoll authentisch klingender Beispiele daher.Man hätte sich gerne mehr gewünscht
Die Salsaabteilung ist durchwegs gelungen. Auch wenn man die einschlägigen Werke die es dazu gibt schon im Schrank stehen hat, lernt man hier durchaus etwas Neues: wo zum Beispiel hätte man je die Hinweise für die linke Hand zur stilistisch korrekten Begleitung beim Salsa-Solospiel gefunden?

Fazit: Eine Fundgrube für den ambitionierten Keyboardspieler und vielseitigen Pianisten, nichts für Anfänger.


More Easy Pop
More Easy Pop
von Daniel Hellbach
  Gebundene Ausgabe

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Piano Pop, 29. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: More Easy Pop (Gebundene Ausgabe)
Das z.Z. neueste Heft aus der Reihe "Easy Pop" von Daniel Hellbach gefällt mir ausnehmend gut. Die Stücke sind spieltechnisch fast noch einfacher gehalten als jene der vorausgehenden Bände und dabei klanglich und melodisch trotzdem überaus ansprechend. Keines der Stücke ist langweilig, oder fade, wie dies bei so vielen leicht spielbaren Arrangements anderer Autoren der Fall ist.
Die meisten der Kompositionen haben in ihrer reduzierten Notengestalt sozusagen "Leadsheet-Charakter": beim Durchspielen juckt es einem regelrecht in den Fingern, die vorhandenen "Leerstellen" mit eigenen Floskeln auszufüllen. So kommt Improvisiation und eigene Kreativität mit ins Spiel. So soll Pop-Piano sein. Es bleibt dem Lehrer überlassen, den Schüler diesbezüglich auf die Sprünge zu helfen.


Pop for Beginners 2: 15 leichte Klavierstücke
Pop for Beginners 2: 15 leichte Klavierstücke
von Hermann Heimeier
  Broschiert
Preis: EUR 12,90

2.0 von 5 Sternen Eher Flop als Pop, 28. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin stets auf der Suche nach gut klingenden und zugleich leicht spielbaren Pop-Stücken für Klavier. Ich kannte den Autor vorher noch nicht und hatte mir dieses Heft aufgrund einer überaus positiven Rezension eines anderen Heftes aus dieser Reihe gekauft. Der Autor wurde dort z.B. in einem Atemzug mit Daniel Hellbach erwähnt. Die Stücke von Hermann Heimeier halten jedoch diesem Vergleich meiner Meinung nach in keiner Weise stand: zwar sind sie ebenso einfach zu spielen, sie klingen jedoch bei weitem nicht so gut. Beim Durchspielen der einzelnen Nummern kommt bei mir gähnende Langeweile auf. Diese hözernen Stücke möchte ich keinem meiner Schüler zumuten. Vergeblich sucht man hier das, was für mich ein gutes Pop-Arrangements eigentlich ausmacht: einschmeichelnde Melodien, die mit einfachen klavieristischen Mitteln zu größtmöglichem Wohlklang gebracht werden.


Arnold Schwarzenegger oder Die Kunst, ein Leben zu stemmen
Arnold Schwarzenegger oder Die Kunst, ein Leben zu stemmen
von Jörg Scheller
  Taschenbuch
Preis: EUR 31,00

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erfreulich vorurteilslos, 1. Juli 2014
Achtung, dies ist keine Biographie, sondern eine Doktorarbeit über Schwarzenegger! Wer unterhaltsame, leicht verdauliche Kost zu dessen Person und Vita haben möchte, greife zu anderer Lektüre, ansonsten läuft er Gefahr, das Buch nach den ersten Seiten verärgert in die Ecke zu schleudern.
Man sollte schon etwas an Kunstwissenschaft und Philosophie interessiert sein, um diese Abhandlung mit Gewinn und Genuss lesen zu können.

Sieht man von dem vielleicht etwas zu häufigen Gebrauch entlegener Fremdwörtern ab, merkt dem Buch jedoch nicht unbedingt an, dass es sich um eine Dissertation handelt: es ist flüssig verfasst, weitgehend gut verständlich geschrieben und liefert sogar manch Kurioses und Unbekanntes - wer hätte z. B. eine freundschaftliche Verbindung und weltanschauliche Gemeinsamkeit Schwarzeneggers mit Andy Warhol vermutet? Oder die Szene mit Governor Schwarzenegger, wie er inmitten der Reste eines abgebrannten Hauses im Katastrophengebiet eine Kurzhantel findet und der Welt und seinem Amt entrückt einen Satz Curls damit ausführt.

Als bemerkenswert möchte ich hier noch erwähnen, dass Jörg Scheller eine durchwegs vorurteilslose Sicht auf das sonst unter Intellektuellen nur mit Nasenrümpfen quittierte Sujet gelingt. Der Autor überzeugt durch unparteiische Herangehensweise und Abwesenheit jeglicher Polemik. Er kann sich dem Bodybuilding und der Person Arnold Schwarzenegger wahrscheinlich deshalb ohne Dünkel nähern, weil er - auf ärztliches Anraten zwar, aber immerhin- als Jugendlicher an die Hanteln geriet und auch später dabei blieb. Man muss wohl selbst erst einmal am Eisen gerochen haben, die physiologischen, ästhetischen und diätetischen Anforderungen des Bodybuildings aus nächster Nähe und am eigenen Leib erfahren haben, um das ignorierte Terrain mit Erfolg einer kunstwissenschaftlichen Beackerung zuführen zu können. Unter dem Geröll des Übersehenen, des scheinbar Banalen, Alltäglichen, Geistlosen schlummert ertragreichster Ackerboden.
Allein schon dafür gebührt dem Autor Anerkennung und Dank. Für Intellektuelle, oder für diejenigen, die als solche gelten wollen, ist und bleibt ja Arnold Schwarzenegger und das Bodybuilding sonst ein rotes Tuch.

Hier noch ein das Buch betreffender Abschnitt aus Wikipedia:
Scheller analysiert u. a. Schwarzeneggers Ausflüge ins Kunstsystem der 1970er Jahre, als Body und Performance Art sowie Grenzgänge zwischen Hochkultur und Subkultur en vogue waren, und beleuchtet Schwarzeneggers Bekanntschaft mit Andy Warhol.[47] Darüber hinaus erkennt er Parallelen zwischen dem Mythos Schwarzenegger und dem antiken Mythos des Herkules, da beide Figuren keinen semantischen Kern aufwiesen und sich stattdessen durch performative Kompetenzen wie Kraft und Ausdauer auszeichneten: „Schwarzenegger gilt wie Herakles/Herkules über ideologische Grenzen hinweg als Paradebeispiel für Selbstüberschreitung und zeichnet sich durch die typische Widersprüchlichkeit des antiken Helden aus, die einzig durch das diskursive Band der Mythologie zusammengehalten wird.“[48] Auch Nietzsches vitalistisch-biologistische Konzeption des Übermenschen lässt sich Scheller zufolge für ein besseres Verständnis Schwarzeneggers heranziehen, da Nietzsche den Übermenschen als heiteres, macht- und körperbewusstes Wesen ohne ideologischen oder religiösen Eifer charakterisiert habe. Diesem Ideal entspreche Schwarzenegger hinsichtlich der für ihn typischen „ausgleichenden Pendelbewegungen zwischen Exzess, Hybris, Widersprüchlichkeit und Spontanität auf der einen, Kompromissbereitschaft, Anpassung und postideologischem Denken auf der anderen Seite“.[49]


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