Profil für Enrique Ernesto > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Enrique Ernesto
Top-Rezensenten Rang: 1.743
Hilfreiche Bewertungen: 622

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Enrique Ernesto (Habana del Este)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-12
pixel
Das Groove Piano Buch: Über 100 Piano Grooves mit CD. Lehrbuch
Das Groove Piano Buch: Über 100 Piano Grooves mit CD. Lehrbuch
von Philipp Moehrke
  Broschiert
Preis: EUR 29,95

5.0 von 5 Sternen Get the Groove, 11. Februar 2015
Dieses Heft ist das beste in Sachen Piano-Grooves, das mir bisher untergekommen ist. Vor allem die Funkgrooves sind ganz hervorragend, schon allein deswegen lohnt sich die Anschaffung des Heftes. Die 27 Funkpatterns sind meist 2- oder 4-taktig notiert, klingen authentisch und sind auch überzeugend auf der beiliegenden CD eingespielt (mit Schlagzeug und versch, Sounds: Piano, Clavinet, Fender Rhodes, DX7-Piano u.ä.) Man merkt, der Autor ist hier in seinem Element. Wer glaubt sie vom Blatt herunternudeln zu können wird bald eines Besseren belehrt: hier ist auch für den fortgeschrittenen Spieler erheblicher Übungsaufwand erforderlich. Auch die Pop-Piano Patterns à la David Foster gefallen mir ausnehmend gut. Die folgenden Kapitel mit Boogie Woogie, Jazzstyle, Walking Bass, Stride Piano, enthalten zwar interessante Notenbeispiele und Hinweise, habe ich aber anderswo schon eingehender behandelt gefunden, und dürfen als nur der Vollständigkeit halber angeführt betrachtet werden.
Die nächsten Kapitel über lateinamerikanische Rhythmen hingegen überzeugen wieder voll: Samba und Bosa Nova kommen mit jeweils einer handvoll authentisch klingender Beispiele daher.Man hätte sich gerne mehr gewünscht
Die Salsaabteilung ist durchwegs gelungen. Auch wenn man die einschlägigen Werke die es dazu gibt schon im Schrank stehen hat, lernt man hier durchaus etwas Neues: wo zum Beispiel hätte man je die Hinweise für die linke Hand zur stilistisch korrekten Begleitung beim Salsa-Solospiel gefunden?

Fazit: Eine Fundgrube für den ambitionierten Keyboardspieler und vielseitigen Pianisten, nichts für Anfänger.


More Easy Pop
More Easy Pop
von Daniel Hellbach
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Piano Pop, 29. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: More Easy Pop (Gebundene Ausgabe)
Das z.Z. neueste Heft aus der Reihe "Easy Pop" von Daniel Hellbach gefällt mir ausnehmend gut. Die Stücke sind spieltechnisch fast noch einfacher gehalten als jene der vorausgehenden Bände und dabei klanglich und melodisch trotzdem überaus ansprechend. Keines der Stücke ist langweilig, oder fade, wie dies bei so vielen leicht spielbaren Arrangements anderer Autoren der Fall ist.
Die meisten der Kompositionen haben in ihrer reduzierten Notengestalt sozusagen "Leadsheet-Charakter": beim Durchspielen juckt es einem regelrecht in den Fingern, die vorhandenen "Leerstellen" mit eigenen Floskeln auszufüllen. So kommt Improvisiation und eigene Kreativität mit ins Spiel. So soll Pop-Piano sein. Es bleibt dem Lehrer überlassen, den Schüler diesbezüglich auf die Sprünge zu helfen.


Pop for Beginners 2: 15 leichte Klavierstücke
Pop for Beginners 2: 15 leichte Klavierstücke
von Hermann Heimeier
  Broschiert
Preis: EUR 12,90

2.0 von 5 Sternen Eher Flop als Pop, 28. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin stets auf der Suche nach gut klingenden und zugleich leicht spielbaren Pop-Stücken für Klavier. Ich kannte den Autor vorher noch nicht und hatte mir dieses Heft aufgrund einer überaus positiven Rezension eines anderen Heftes aus dieser Reihe gekauft. Der Autor wurde dort z.B. in einem Atemzug mit Daniel Hellbach erwähnt. Die Stücke von Hermann Heimeier halten jedoch diesem Vergleich meiner Meinung nach in keiner Weise stand: zwar sind sie ebenso einfach zu spielen, sie klingen jedoch bei weitem nicht so gut. Beim Durchspielen der einzelnen Nummern kommt bei mir gähnende Langeweile auf. Diese hözernen Stücke möchte ich keinem meiner Schüler zumuten. Vergeblich sucht man hier das, was für mich ein gutes Pop-Arrangements eigentlich ausmacht: einschmeichelnde Melodien, die mit einfachen klavieristischen Mitteln zu größtmöglichem Wohlklang gebracht werden.


Arnold Schwarzenegger oder Die Kunst, ein Leben zu stemmen
Arnold Schwarzenegger oder Die Kunst, ein Leben zu stemmen
von Jörg Scheller
  Taschenbuch
Preis: EUR 29,90

5.0 von 5 Sternen Erfreulich vorurteilslos, 1. Juli 2014
Achtung, dies ist keine Biographie, sondern eine Doktorarbeit über Schwarzenegger! Wer unterhaltsame, leicht verdauliche Kost zu dessen Person und Vita haben möchte, greife zu anderer Lektüre, ansonsten läuft er Gefahr, das Buch nach den ersten Seiten verärgert in die Ecke zu schleudern.
Man sollte schon etwas an Kunstwissenschaft und Philosophie interessiert sein, um diese Abhandlung mit Gewinn und Genuss lesen zu können.

Sieht man von dem vielleicht etwas zu häufigen Gebrauch entlegener Fremdwörtern ab, merkt dem Buch jedoch nicht unbedingt an, dass es sich um eine Dissertation handelt: es ist flüssig verfasst, weitgehend gut verständlich geschrieben und liefert sogar manch Kurioses und Unbekanntes - wer hätte z. B. eine freundschaftliche Verbindung und weltanschauliche Gemeinsamkeit Schwarzeneggers mit Andy Warhol vermutet? Oder die Szene mit Governor Schwarzenegger, wie er inmitten der Reste eines abgebrannten Hauses im Katastrophengebiet eine Kurzhantel findet und der Welt und seinem Amt entrückt einen Satz Curls damit ausführt.

Als bemerkenswert möchte ich hier noch erwähnen, dass Jörg Scheller eine durchwegs vorurteilslose Sicht auf das sonst unter Intellektuellen nur mit Nasenrümpfen quittierte Sujet gelingt. Der Autor überzeugt durch unparteiische Herangehensweise und Abwesenheit jeglicher Polemik. Er kann sich dem Bodybuilding und der Person Arnold Schwarzenegger wahrscheinlich deshalb ohne Dünkel nähern, weil er - auf ärztliches Anraten zwar, aber immerhin- als Jugendlicher an die Hanteln geriet und auch später dabei blieb. Man muss wohl selbst erst einmal am Eisen gerochen haben, die physiologischen, ästhetischen und diätetischen Anforderungen des Bodybuildings aus nächster Nähe und am eigenen Leib erfahren haben, um das ignorierte Terrain mit Erfolg einer kunstwissenschaftlichen Beackerung zuführen zu können. Unter dem Geröll des Übersehenen, des scheinbar Banalen, Alltäglichen, Geistlosen schlummert ertragreichster Ackerboden.
Allein schon dafür gebührt dem Autor Anerkennung und Dank. Für Intellektuelle, oder für diejenigen, die als solche gelten wollen, ist und bleibt ja Arnold Schwarzenegger und das Bodybuilding sonst ein rotes Tuch.

Hier noch ein das Buch betreffender Abschnitt aus Wikipedia:
Scheller analysiert u. a. Schwarzeneggers Ausflüge ins Kunstsystem der 1970er Jahre, als Body und Performance Art sowie Grenzgänge zwischen Hochkultur und Subkultur en vogue waren, und beleuchtet Schwarzeneggers Bekanntschaft mit Andy Warhol.[47] Darüber hinaus erkennt er Parallelen zwischen dem Mythos Schwarzenegger und dem antiken Mythos des Herkules, da beide Figuren keinen semantischen Kern aufwiesen und sich stattdessen durch performative Kompetenzen wie Kraft und Ausdauer auszeichneten: „Schwarzenegger gilt wie Herakles/Herkules über ideologische Grenzen hinweg als Paradebeispiel für Selbstüberschreitung und zeichnet sich durch die typische Widersprüchlichkeit des antiken Helden aus, die einzig durch das diskursive Band der Mythologie zusammengehalten wird.“[48] Auch Nietzsches vitalistisch-biologistische Konzeption des Übermenschen lässt sich Scheller zufolge für ein besseres Verständnis Schwarzeneggers heranziehen, da Nietzsche den Übermenschen als heiteres, macht- und körperbewusstes Wesen ohne ideologischen oder religiösen Eifer charakterisiert habe. Diesem Ideal entspreche Schwarzenegger hinsichtlich der für ihn typischen „ausgleichenden Pendelbewegungen zwischen Exzess, Hybris, Widersprüchlichkeit und Spontanität auf der einen, Kompromissbereitschaft, Anpassung und postideologischem Denken auf der anderen Seite“.[49]


Händel: Ein biographischer Roman
Händel: Ein biographischer Roman
von Paul Barz
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kompetentes Blätterrauschen, 6. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich kannte Herrn Barz als Autor von Mögliche Begegnung der Herren Bach & Händel 1747 Ein für jeden Musikfreund außerordentlich unterhaltsames Hörspiel, das bei aller musikhistorischer Detailfülle durch seinen überbordenden Witz und verschmitzten Humor sowie die Lebendigkeit seiner Dialoge besticht. Einem Autor dem ein derart mitreisendes Kabinettstückchen gelingt, dem sollte auch ein überzeugender Händel-Roman aus der Feder fließen, denkt man....was die Erwartungshaltung natürlich entsprechend hochschrauben lässt.
Doch schon nach wenigen Seiten wird klar, dass sich hier kein Lesevergnügen einstellen wird. Es handelt sich im Grunde um eine Materialsammlung, eine Abfolge historisch-biographischer Daten, die unter Zuhilfenahme fiktionaler Mittel mit Müh und Not zu einem 300-Seiten Roman aufgeblasen wird. Die Dialoge sind reichlich flach,leblos und aufgesetzt und sie bewegen sich in ihrer Eindimensionalität durchaus auf der Ebene des Groschenromans. Händels Lebensgeschichte wird mit möglichst plakativen Mitteln episodisch abgehandelt. Nur dort wo die mögliche, aber nie realisierte Begegnung mit J.S.Bach thematisiert wird(was vier oder fünfmal geschieht, Baz scheint von diesem Gedanken regelrecht besessen) kommt der Autor in Fahrt und gewinnt der Erzählfluss an Dichte und Spannung.
Ansonsten bleibt der zündende Funke aus, die Charaktere leeres Blätterrauschen, das "charmante Ungeheuer" anektotischer Schattenriss. Es braucht wohl Genie um sich einem Genie literarisch erfolgreich zu nähern. In welch hymnischen Wortrausch wusste uns nicht Stefan Zweig dem Faszinosum dieses "schöpferischen Ungeheuers" näherzubringen? Wer Händels Auferstehung gelesen hat, erahnt was dieser Lebensgeschichte im Idealfall abzugewinnen wäre.


The very Best of John Williams : for easy piano
The very Best of John Williams : for easy piano
von John Williams
  Musiknoten

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine runde Sache, 3. März 2014
Nachdem ich schon vergeblich verschieden Piano-Ausgaben von John WIlliams Kompositionen durchforstetet habe, auf der Suche nach einer die für meine Schüler geeignet wäre (die Einen zu leicht, die Anderen zu schwer) bin ich hier endlich fündig geworden. Pianist und Arrangeur Dan Coats versteht es auf intelligente und geschmnackvolle Weise, John Williams Partituren für den fortgeschrittenen Anfänger spielbar zu machen und sie dabei auch noch gut klingen zu lassen. Wer selbst einmal versucht hat vereinfachte Versionen von Filmmusiken oder Popstücken herzustellen, weiß wie schwer das ist. Lobenswert auch die Tatsache, dass Akkordsymbole und Text (sofern denn einer vorkommt) angegeben sind. Auch mit Fingersätzen, Phrasierungs- und Dynamikzeichen wird nicht gegeizt. Das Notenbild ist dabei klar und übersichtlich. Schwierigkeitgrad: 2 - 2,5

Seitenanzahl: 104

Der Inhalt im einzelnen:

America... The Dream Goes On
Anakin's Theme
Augie's Great Municipal Band
Can You Read My Mind?
Cantina Band
Duel Of The Fates
Ewok Celebration
The Flag Parade
Harry's Wondrous World
Hedwig's Theme
The Imperial March (Darth Vader's Theme)
Jar-Jar's Introduction
Luke And Leia
Olympic Fanfare And Theme (1984 Olympic Games)
The Olympic Spirit (1988 Olympic Games)
Princess Leia's Theme
Qui-Gon's Funeral
Raiders March
Somewhere In My Memory (From Home Alone)
Star Wars (Main Theme)
Theme From Close Encounters Of The Third Kind
Theme From E.T.
Theme From Jaws
Theme From Jurassic Park
Theme From Schindler's List
Theme From Superman
The Throne Room
Victory Celebration


Casio EW-G7000EP Ex-word elektronisches Wörterbuch
Casio EW-G7000EP Ex-word elektronisches Wörterbuch
Preis: EUR 269,00

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stagnation auf hohem Niveau, 25. Januar 2014
Nachdem mein EW-G7000C endgültig den Geist aufgegeben hat (max. Lebensdauer ca.1500 Betriebsstunden, der progressive Verschleiß der Tastatur grenzt an geplante Obsoleszenz), habe ich mir nun den EW-G7000EP zugelegt. Die beiden Geräte erweisen sich als absolut baugleich und beherbergen auch dieselbe Art und Anzahl von Wörterbüchern (außer dem Oxford Advanced Learner's Dictionary, das jetzt in der 8.Auflage vorliegt) Wer an einer umfangreichen Rezensionen dazu interessiert ist, der kann also auch hier weiter lesen:
http://www.amazon.de/Casio-elektronisches-Farbdisplay-Sprachausgabe-Franz%C3%B6sisch/dp/3192595876/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1390673860&sr=8-1&keywords=casio+EW-G7000C

(die Funktion "Link zum Produkt funktioniert hier leider nicht, vielleicht weil der EW-G7000C nicht mehr im aktuellen Angebot ist)
Auch mit dem EW-G7000E ist er übrigens baugleich:Casio EW-G7000E EX-word mit Farbdisplay & Sprachausgabe - elektronisches Wörterbuch für Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch

Eigentlich bin ich etwas enttäuscht, dass man sich in den 2,5 Jahren die seitdem vergangen sind, nichts Neues hat einfallen lassen. Ich erwarte ja gar keine Internetfähigleit, Touchbildschirm oder Spracherkennung, womit Smartphone-Applikationen auftrumpfen (obwohl über kurz oder lang kein gutes elektronisches Wörterbuch in Zukunft darauf verzichten wird können), sondern nur ein Update bestehender Möglichkeiten.
Ich hätte z.B eine verbesserte Sprachausgabe der romanischen Sprachen für dringend notwendig gehalten. Hier wurde zwar eine Modifikation vorgenommen, doch kaum zum Besseren, denn die romanische Sprachausgabe ist nach wie vor elektronisch simuliert und basiert nicht, wie die englische, auf Samples. Auch hätte ich mir für das französische Wörterbuch ein anderes Layout gewünscht, die meisten Einträge sind hier unsinnigerweise in Beispiel-Untermenüs versteckt, was Nachschlagen und Auffinden erheblich erschwert. Im italienischen Bereich hätte ich mir endlich ein Großwörterbuch gewünscht, das Kompaktwörterbuch muss jeden, der sich ernsthaft mit dieser Sprache beschäftigt, enttäuschen. Toll wären auch einsprachige Wörterbücher, Synonymwörterbücher oder Nachschlagwerke oder Lexika in den romanischen Sprachen gewesen.
Denoch gibt es für mich zum EW-G7000EP derzeit keine Alternative, da ich oft in Ländern ohne Netzanbindung unterwegs bin (Kuba) und vergleichbare Konkurrenzprodukte (zB von Franklin) erfahrungsgemäß sehr anfällig und unzuverlässig sind, ihre Lebensdauer bei intensivem Gebrauch noch geringer.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 2, 2014 7:03 PM CET


Piano For Two Vol. 1
Piano For Two Vol. 1
von Daniel Hellbach
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bereicherung für den zeitgemäßen Klavierunterricht, 11. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Piano For Two Vol. 1 (Taschenbuch)
Wie auch die Stücke für zwei Hände, sind diese vierhändigen Kompositionen von Hellbach sehr gut klingend und dabei nicht schwer zu spielen. Hellbach hat wirklich die Gabe, aus einfachen Melodien Ohrwürmer zu stricken. Erster und zweiter Spieler sind etwa gleich schwer (Stufe 2), so dass Schüler und Lehrer die Rollen leicht auch mal vertauschen können. Stilistisch sind die Stücke im Gospel-, Reggae- und Rockbereich angesiedelt, natürlich darf die poppig angehauchte Ballade auch nicht fehlen. Wer Erfahrung mit diesen Stilistiken hat und nach Leadsheets spielen kann, wird sofort zum Improvisieren und Ausschmücken angeregt. Mit ein wenig Geschick kann man von diesen Stücken dann auch seine eigene Version erstellen, und erhöht damit den Spaßfaktor noch einmal erheblich.


Loose Blues
Loose Blues
Preis: EUR 10,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verkanntes Glanzstück, 2. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Loose Blues (Audio CD)
Erst jetzt, nachdem ich schon alle wichtigen Einspielungen Bill Evans im Regal stehen habe und mich auf der Suche nach noch Unbekanntem begebe, stolpere ich über dieses hochinteressante Album. Vielleicht eine der interessantesten Einspielungen mit größerem Ensemble, die Bill Evans je gemacht hat! Man kann sich über den geringen Bekanntheitsgrad ( Verkaufsrang >150000) nur wundern.
Vielleicht hat seine langwierige Publikationsgeschichte damit zu tun. Bereits 1962 aufgenommen, wurde das Album erst 20 Jahre später (1982, 2 Jahre nach dem Ableben des Pianisten) veröffentlicht, wie Produzent Orrin Keepnews in den ausführlichen Liner Notes schreibt.
Außerdem scheinen Puristen der Meinung zu sein (siehe englischsprachige Rezensionen), dass es sich, wegen der nachträglichen Editierungen, um ein zusammengestöpseltes und damit um ein schlechtes Jazzalbum handelt.
In der Tat waren die Aufnahmesessions wegen der Komplexität der Stücke und der begrenzt zur Verfügung stehenden Zeit, ein schwieriges Unterfangen, von "My Bells" z.B. wurden 25 Takes gemacht. Um eine vollständige, zur Veröffentlichung geeignete Version dieses und anderer Stücke zu bekommen, mussten versch. Takes kombiniert werden.
Aber man merkt es den Aufnahmen in keinster Weise an. Der Meister selbst zeigt sich in Hochform, Jim Hall (git) erweist sich in jeder Weise als kongeniale Ergänzung und steht ihm an Poesie und melodischer Gestaltungskraft in nichts nach, Ron Carter (b) und Philly Joe Jones (dr) sorgen für ein inspirierendes rhyhtm. Fundament und elastischen Drive. Zoo Sims (as) erinnert in Tongebung und Phrasierung an Stan Getz und überzeugt durch unprätentiöse Subtilität und lyrische Kraft.

Sound: gut
Aufgenommen am 21 u. 22 August 1962 NY
Digital remastering 1992 Kirk Felton

Tipp: wer schlau ist, kauft gleich dieses Album: 2-fer: The "Interplay" Sessions Da bekommt man diese CD plus eine Freddie-Hubbard-Session obendrein.


Weihnachtszeit: Die schönsten Weihnachtslieder von "Stille Nacht" bis "Winter Wonderland". Klavier. (Schott Pianothek)
Weihnachtszeit: Die schönsten Weihnachtslieder von "Stille Nacht" bis "Winter Wonderland". Klavier. (Schott Pianothek)
von Hans-Günter Heumann
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,50

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weihnachtlicher Rundumschlag, 27. November 2013
Von kurzen, traditionellen Weihnachtsliedern, die einfach und doch klangvoll gesetzt sind (z.B. alle Jahre wieder) bis zu mehrseitigen Bearbeitungen klassischer Orchesterwerke, deren Wiedergabe schon beträchtliches Geschick und Übungsaufwand erfordert (z.B. "Der Winter" aus den "vier Jahreszeiten" von Vivaldi) ist hier eine breitgefächerte Auswahl von Spielstücken für die Weihnachtszeit versammelt. Die Akkorde sind meistens mit angegeben, so dass die Vorlage auch als Leadsheet benutzt werden kann um eine eigene Version zu erstellen.
Die Akkordbezifferung fehlt leider bei den klassischen Adaptionen, ich hätte ich sie mir auch dort gewünscht - dafür sind diese mit ausführlichen Fingersätzen sowie Dynamik- und Phrasierungszeichen versehen.

Inhalt:

Alle Jahre wieder
Es ist ein Ros' entsprungen
Fröhliche Weihnacht überall
Gloria in excelsis Deo
Hark! The Herald Angels Sing
Herbei, oh ihr Gläub'gen
Ihr Kinderlein kommet
In dulci jubilo
Jingle Bells
Joy To The World
Kling, Glöckchen, kling
Kommet, ihr Hirten
Leise rieselt der Schnee
O du fröhliche
O Tannenbaum
Stern über Bethlehem
Still, still, still
Stille Nacht, heilige Nacht
Süßer die Glocken nie klingen
Tochter Zion, freue dich
Vom Himmel hoch, da komm ich her
We Wish You A Merry Christmas
Ah, vous dirai-je, Maman (W. A. Mozart)
Der Winter aus Die vier Jahreszeiten op. 8/4 (A. Vivaldi)
Die Schlittschuhläufer (E. Waldteufel)
Halleluja aus dem Oratorium Messias (G. F. Händel)
Hirtenmusik aus dem Weihnachtsoratorium (J. S. Bach)
Knecht Ruprecht op. 68/12 (R. Schumann)
Pastorale aus dem Concerto grosso op. 6/8 (A. Corelli)
Pastorale aus der Weihnachts-Sinfonie (F. Manfredini)
Petersburger Schlittenfahrt, Galopp op. 57 (R. Eilenberg)
Russischer Tanz aus Der Nussknacher (P. I. Tschaikowsky)
Tanz der Zuckerfee aus Der Nussknacker (P. I. Tschaikowsky)
Wiegenlied op. 49/4 (J. Brahms)
All I Want For Christmas Is You (Mariah Carey)
Another Rock And Roll Christmas (Gary Glitter)
Do They Know It's Christmas (Band AID) -
Feliz Navidad (José Feliciano)
I'll Be Home For Christmas (The Carpenters)
Jingle Bell Rock (Bobby Helms)
Last Christmas (WHAM!)
Let It Snow! (Dean Martin)
Mary's Boy Child (BONEY M.)
Merry Christmas Everyone (Shakin' Stevens)
Mistletoe And Wine (Cliff Richard)
Rockin' Around The Christmas Tree (Amy Grant)
Rudolph, The Red-Nosed Reindeer (Gene Autry)
Thank God It's Christmas (Queen) - Winter Wonderland (Dean Martin)
Wonderful Christmastime (Paul McCartney)


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-12