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Rezensionen verfasst von
drwu "dr-wu"

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4 1/2
4 1/2
Preis: EUR 14,89

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwischenspiel in guter Qualität, 22. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 4 1/2 (Audio CD)
Steven Wilson sagt selbst, dass 4  kein vollwertiges Album sei, da das durchgängige Konzept fehle. Es sei eben eine Sammlung von Songs (wobei 37 Minuten früher durchaus eine Albumlänge gewesen sei, wie er im Konzert betonte).
Das merkt man m.E. auch am leicht heterogenen Sound, auch wenn die jeweiligen Tracks, wie zu erwarten, sehr gut und transparent produziert und perfekt eingespielt sind. Ich würde den 6 Tracks folgende Einzelwertungen auf einer 5 Punkte-Skala geben: 5 – 3.5 – 4 – 4 – 4 - 4, was insgesamt zu klaren 4 Sternen führt (selbst wenn man hier und dort etwas ändern würde).

Und ganz ehrlich: In summa sind 3 Sterne anhand der Qualität der Stücke sowie der Ausführung und der Produktion nicht zu vertreten. 5 Sterne wiederum sollten außergewöhnlichen Alben vorbehalten sein.

My Book of Regrets ist ein langer, schöner Track, nach dem sich die meisten Bands in diesem Genre sehnen würden. Live kommt es noch etwas härter über.
Year of the Plague, sehr atmosphärisch, gewinnt im Ablauf des Albums mit mehrmaligem Hören.
Happiness III ist sicher etwas eingängiger, „poppiger“.
Sunday Rain Sets In wird im Verlauf immer besser und daher habe ich meine Wertung nach mehrmaligen Hören auf 4 angehoben.
Vermillioncore (live deutlich härter) ist ein gutes, rockiges Instrumental.
Don’t Hate Me ist etwas schwierig zu bewerten: Für sich genommen, in dieser Interpretation, klare 5 Sterne (mir gefällt der Sound und der Gesang gewinnt durch das Duett, auch wenn Ninet Tayeb hier nicht ganz voll zur Geltung kommt). Andererseits ist das Stück eben nicht neu und so viele Erkenntnisse im Vergleich zur originalen Porcupine Tree - Version gibt es nicht. Es ist trotzdem interessant und Theo Travis steuert ein Sax-Solo bei.

Die fantastisch eingespielten Bands von SW sind natürlich immer hörenswert.
Übrigens wird in den offiziellen Werbeverlautbarungen so getan, als ob "nur" Marco Minnemann und Guthrie Govan an Drums und Gitarre beteiligt seien (wogegen es nichts einzuwenden gäbe). Dies stimmt nur teilweise (nämlich bei Track 3). Die aktuellen, ebenbürtigen Tourmusiker Craig Blundell (Drums, 1,5,6) und Dave Kilminster (Gitarre, 1,6) sind auf 4 1/2 häufiger vertreten. Auf Track 4 übernimmt Chad Wackerman (sollte Zappa-Fans bekannt sein) die Drums. Keyboarder Adam Holzman und Nick Beggs sind ohnehin gesetzt.

Wer übrigens Nick Beggs (Bass, Stick, Keyboards, Gesang) mag, sollte einmal in sein neues Album (als „The Mute Gods“ mit Roger King und Marco Minnemann) hineinhören. Ein toller Musiker.


Heaven & Earth (Digipak)
Heaven & Earth (Digipak)
Preis: EUR 12,98

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wegen der Vinyl-Qualität gute 3 Sterne, 25. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Heaven & Earth (Digipak) (Audio CD)
Dieses Album polarisiert weltweit die Yes-Gemeinde. Während sich aber z.B. bei Amazon.com aktuell fast eine Gleichverteilung der Bewertungen ergibt (Durchschnitt 3.0), überwiegen hier in Deutschland die extremen Verrisse.
Manche der Melodien/Themen des neuen Yes-Albums sind in der Tat grenzwertig. Allerdings hatte Yes – auch in großen Zeiten - schon immer den Hang zu extrem simplen Themen, die mich früher entsprechend gestört haben. Vielleicht ist die Häufung auf Heaven & Earth etwas ungewöhnlich. Nichtsdestoweniger hat das Album eine ganze Reihe von positiven Yes-„Trademarks“. Meist finden sich diese Stilmittel nicht komplett in den Tracks, aber manche Wendung gefällt mir einfach. Ich werde Heaven & Earth wahrscheinlich öfter hören als viele andere Neuerscheinungen der letzten Zeit – und wohl auch häufiger als Open Your Eyes, Ladder, Magnification, Fly from here (2. Seite) oder gar das ABWH-Studioalbum, in dem fast jedes Stück durch simple oder alberne Parts beeinträchtigt wurde.
Die Produktion des Albums wird teilweise sehr hart kritisiert und manche Argumente erscheinen wie eine nachträgliche Legitimierung des „Loudness War“. Das Album ist recht leise und der (mit aller Vorsicht zu genießende) „dynamic range"-Index betragt 11 (10-12)! Dies ist für eine Neuerscheinung in dieser Zeit ungewöhnlich. Kaum ist also ein Album einmal nicht zu Tode komprimiert und laut, schon wird es als lahm kritisiert. Man muss es eben etwas lauter drehen als die meisten anderen neuen CDs.
Ich habe mir dann auch noch die Vinyl-Ausgabe besorgt. Man kann dieses Album 50 Minuten sehr laut und sehr ermüdungsfrei hören – und zum ersten Mal in langer Zeit fand ich auch Alan White nicht so schwach und mechanisch. Zusammen mit dem Bass, der auf Vinyl recht präsent ist, ergeben sich viele Nuancen, die in einem offenen Klangbild auf der Schallplatte gut überkommen. Vielleicht war es dieser Höreindruck, den der Produzent, aus welchen Gründen auch immer, angestrebt hat. Jedenfalls ist der Sound in dieser Form für ich kein Argument gegen Heaven & Earth. Sogar die schwachen Tracks (für mich 3,4 und 7) gewinnen so sehr, dass die Gesamtwertung des Albums eine 3+ Sterne-Wertung ergibt.
Noch zur wirklich interessanten Frage: Warum machen die das?
Zwei Angebote:
Antwort A: Auch wenn sie auf Ihrer Tournee klassische Alben komplett spielen, sind sie eben keine Cover-Band und möchten das hiermit zeigen.
Antwort B: Wir sprechen hier über Musiker, die im Laufe Ihres Lebens teilweise extrem kreativ waren. Warum sollen diese Leute nicht das legitime Bedürfnis haben, einfach mal etwas Neues einspielen zu dürfen?


Up
Up
Preis: EUR 10,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einzigartig, 27. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Up (Audio CD)
Ich kann mich den Rezensenten nur anschließen, die darauf hinweisen, dass man diese CD eigene Male hören muss, bevor sie sich erschließt. Nun, war das nicht eigentlich immer so ? Welche CD oder LP, die einem beim ersten Hören gleich gefiel, "überlebte" fünfmaliges Hören ? Peter Gabriel verlässt hier auf - gerade für heutige Veröffentlichungen unübliche - besondere, einzigartige Weise die typischen Schemata des Songaufbaus. Manche Tracks bestehen aus mehreren Teilen, die nicht einfach vorhersehbar sind, es entwickeln sich Stimmungen, Rhythmen und Sounds, die nicht zum Standard gehören.
Man hört einen PG, der klingt wie auf "The lamb" (ja!), wie auf PG1, PG2 oder PG4, wie auf "So" oder "Us" - aber die Mischung ist kreativ. Es gibt auf "Up" eine sehr gute Balance zwischen innovativem "High-Tech"-Arrangement und Stimme. Die Tracks wären vielleicht überarrangiert, wenn nicht gleichzeitig - und das ist die Kunst - Peter Gabriels Stimme die entscheidenden Freiräume hätte, Stimmungen und Texte auszuloten. Es macht wenig Sinn, bestimmte Stücke hervorzuheben, einfach deshalb, weil bei einer solchen CD die Favoritenrolle im Laufe der Zeit immer wieder wechseln wird. Man kann immer über Musik streiten - Peter Gabriel ist aber auf jeden Fall ein Künstler, kein "Popstar".


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