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Rezensionen verfasst von
"the_kinks"

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Gold/Limited Edition
Gold/Limited Edition
Preis: EUR 13,09

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heartbreaker, 14. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Gold/Limited Edition (Audio CD)
Ryan Adams , manche kannten ihn schon von Whiskeytown (ich nicht) legte 2001 mit „Gold" den Grundstein zu seinem endgültigen Durchbruch. Bald sollte es schwierig werden , Karten für seine hier zu Lande eh schon spärlichen Konzertauftritte zu bekommen. Schnell waren die Hallen ausverkauft. Vielleicht spielt er ja bald in Stadien. „Brown Sugar" von den Stones hat er ja schon im Repertoire. Die Qualität seiner Auftritte reicht von grandios bis desolat. Besoffen ist er aber immer.....und nicht nur das. Wurde zur Beschreibung seines Solo-Debüts noch oft das Unwort „dylanesk" verwendet , war „Gold" nun natürlich viel mehr, wenn auch , wegen der ein oder anderen Länge , nicht ganz so inkommensurabel wie der Vorgänger. Das Cover lässt an Bruce Springsteen denken. Die Songs, jetzt natürlich professioneller produziert , an vieles. Crazy Horse vielleicht („Enemy Fire") , die Stones sind allgegenwärtig , und „Gonna make you love me" ist einfach nur „The Who". Und doch ist alles Ryan Adams. Der Gesang klingt mal „high" , mal „sad" , wo wir schon bei den Balladen wären : „La cienega just smiled" , „When the stars go blue" , „SYLVIA PLATH" oder „Wild flowers" , alle betörend. Nimmt man die Tracks der Bonus CD dazu , dann hat Ryan Adams hier 21 Songs versammelt. Ein Zeichen seiner unglaublichen Produktivität. Auch die regulären 16 Tracks bringen es bereits auf stolze 70 Minuten und 24 Sekunden. Der Nachfolger „Demolition" wurde ja aus 4 Alben , die er gleich nach „Gold" schrieb , kompiliert , und sicher hat er schon wieder mindestens genauso viele Alben fertig. Wir sind gespannt(auch das Nebenprojekt „The Finger" dürfte für Fans interessant sein). Aber zurück zu „Gold". Wenn ich von „Längen" rede , denke ich vor allem an „Touch, feel & lose" (trotz des tollen , überbordenden Gesangs) und „Tina Toledo's street walkin' blues". Sicherlich keine schlechten Songs , aber sie fallen im Album Kontext doch etwas ab. „New York , New York" , damals die erste Single-Auskoppelung des Albums wurde übrigens vor dem 11.9.geschrieben , weswegen auch noch die „Twin Towers" im Videoclip zu sehen sind. Das fast 10-minütige „Nobody Girl" handelt von Winona Ryder , so wird gemunkelt.(„You're nobody , girl/ you're a nobody girl") Ein sich langsam und unglaublich aufbauender Song. Ganz hinten im Booklet dann auch der „Gruß" an Winona („damn girl"). Kurz zuvor noch der Dank an Meg White „for saving Rock'n'Roll".
In den Texten geht es natürlich fast immer um die Liebe und die Frauen.
„How'd I end up feeling so bad/for such a little girl/and I hold you close in the back of my mind/feels so good but damn it makes me hurt/and I'm too scared to know how I feel about you now" in "Cienega" oder in "Somehow , Someday" : "I wish that we were still in your room/in your bed and you were holding me/'cause there ain't no way I'll ever stop from loving you now/..../no there ain't no way and I'm gonna try and show you somehow, someday". In "Harder now that it's over" singt er von einer gescheiterten Beziehung. „I wish you would've grabbed the gun/and shot me 'cause I died/and I'm nothing now without you/yeah, I'm less than nothing now/I'm the one between the bars/and lost forever now/'cause it's over". Und wir glauben ihm. Wenn man ihn hier singen hört kann man gar nicht anders. Er will uns aber auch weismachen , „love won't play any games with me, anymore"(in "New York , New York") und singt in "Gonna make you love me" in seiner unglaublichen , unvergleichlichen Art : "They say that love is hell/but I've been laughin' ever since I fell/It's only gonna make you love me more". Nicht unerwähnt lassen will ich „Firecracker" , vielleicht mein Lieblingssong , auch wenn es bei so einem Album ein Unding ist , nur einen Song herauszupicken. „Firecracker" jedenfalls besitzt ungeheueren Ohrwurm Charakter. Und diese Mundharmonika..............
Am Ende des regulären Albums dann noch der wunderschöne Abgesang "Goodnight, Hollywood Blvd".
Like a lullabye, when the stars go blue


Whip It on
Whip It on

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hell-on-wheels, 9. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Whip It on (Audio CD)
„Lipstick on my face / thunder in the sky / the shades are drawn / don't ask me why" , so beginnt diese EP und so beginnt auch die bisherige Single des Jahres. "Attack of the ghost riders". Dreckiger Rock'n'Roll von Menschen in dreckigen schwarzen Leder Klamotten. So muss er klingen , und ist deshalb noch besser als „Triumph" von The Hiss , ein weiterer Anwärter auf den Titel „Single des Jahres". Klar , viele werden sagen , The Raveonettes , das sind nur eine „The"-Band mehr. Aber sie sind viel viel besser als The Hives oder The Vines , wenn auch noch nicht so gut wie die bzw. „The" Libertines. Doch diese EP lässt auf das wohl bald erscheinende Album hoffen. „Attack of the ghost riders" stellt hier sicherlich schon den besten Song dar (klar, ist ja auch die Singles des Jahres) , doch auch „Cops on your tail" und „Veronica fever" erreichen fast die selbe Klasse. Und zu diesem Preis sollte man nicht lange überlegen , sondern zugreifen ; etwas mehr als 21 minuten nur , dauert das ganze , doch mehr ist auch gar nicht nötig. Als Zugabe gibt's noch den unzensierten Videoclip zu „Attack of the ghost riders". Hier wird Sänger Sune Rose Wagner auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet um später auf seiner Maschine als „Ghost rider" zurückzukehren. Cool, dirty , fabulous !


Sounds of Silence
Sounds of Silence
Preis: EUR 6,29

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hear my words that I might teach you, 25. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Sounds of Silence (Audio CD)
Oft ist von den drei großen „B"s die Rede. Beatles , Byrds , Beach Boys. Vergessen werden hierbei immer die Kinks , und ja , Simon & Garfunkel. Ist dann von Simon & Garfunkel die Rede hört man meist „Bookends" sei ihr Meisterwerk. Wieder ein „B" , wieder wird was wichtiges vergessen. „Sounds of silence", das bereits über 2 Jahre vorher , im Januar 66 erschien und ihren endgültigen Durchbruch markierte. Das Album beginnt mit der Zeile „Hello darkness my old friend, I've come to talk with you again" , und somit mit dem wohl bekanntesten von Paul Simon's Songs, „The sound of silence". Ein Song zu dem man nicht viel sagen muss, ein Song der einen im Film „The Graduate - Die Reifeprüfung" spätestens in der Schlussszene zu Tränen rührt , und der für dieses Album nochmal in einer neuen Version eingespielt wurde, der allseits bekannten. Die Melodien scheint Paul Simon eine nach der anderen aus dem Ärmel geschüttelt zu haben , so leichtfüßig klingen die Songs. Pop! Perfekter Pop! Die Platte liefert uns Binsenweisheiten wie „leaves that are green turn to brown" ...ja , wie die Zeit vergeht....sie erzählt uns die Geschichte von Richard Cory. Paul Simon als Ray Davies......das selbe in "A most peculiar man". Neben den Melodien gehen auch etliche Textzeilen ans Herz. „Don't talk of love, well , I've heard the words before", später dann "if I never loved I never would have cried" im ,neben dem Titelstück, bekanntesten Song "I am a rock" . "I don't know why I spend my time writing songs I can't believe / with words that tear and strain to rhyme", im vielleicht schönsten Stück der LP , "Kathy's song". Und dann noch diese wunderbare Liebesbekenntnis : „I stand alone without beliefs / The only truth I know is you". Als Zugabe bietet dieses Reissue 4 Bonus Tracks , das schon vom „Old Friends"-Boxset bekannte „Blues run the game" und drei Traditionals , bei denen nicht ganz klar wird , was die hier zu suchen haben. Allesamt wurden sie 4-5 Jahre nach dem Album Material aufgenommen und hätten so wohl eher auf die Neuausgabe der „Bridge over troubled water" LP gehört. Nichtsdestotrotz sind auch diese natürlich formidabel.
Abschließend bleibt mir nur eins zu sagen : Buy it ! Wieder ein „B"......


Car Wheels on a Gravel Road
Car Wheels on a Gravel Road
Preis: EUR 7,97

16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 2 Good 2 be 4-Gotten, 12. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Car Wheels on a Gravel Road (Audio CD)
Jetzt wo Lucinda's neue Platte „World without tears" in den Regalen steht ist es an der Zeit nochmal ihr 98er Werk aus dem Schrank zu holen. Mit „Car wheels on a gravel road" schuf sie damals ein zeitloses Meisterwerk. Wer hätte Ende der 90er noch mit solch einem Album gerechnet ? Niemand ? Na, wir wollen mal nicht übertreiben .... vielmehr löste sie das Versprechen , das sie Ende der 80er mit ihrem selbstbetitelten Album gab hier endlich ein. Kein Gramm zuviel hat dieses Album , hier stimmt alles. Natürlich hören wir wieder von der Geschichte Robert Johnson's , der seine Seele dem Teufel verkaufte (in „2 Kool 2 be 4-gotten) , und natürlich singt Lucinda wieder von unerfüllter Liebe (in „Still I long for your kiss"). Und dann diese Begleitmusiker ! Dieses Wort ist hier fast schon eine Beleidigung. Der fabelhafte Steve Earle ist dabei. Und bei einigen wenigen Songs gar der großartige Charlie Sexton , um nur mal zwei zu nennen. Dann die obligatorische EmmmyLou Harris , die einst zusammen mit Gram Parsons zwei der herzergreifendsten Alben aller Zeiten aufnahm und die wir spätestens seit Bob Dylan's „Desire" Album für immer ins Herz geschlossen haben. Nein , wir möchten sie nicht mehr missen...auch „Greenville" gerät wunderschön. „Cotton fields stretching miles and miles/Hank's voice on the radio/Telephone poles, trees and wires fly on by/Car wheels on a gravel road". Hach , muß das Leben wunderbar sein. Dann : „Not a day goes by I don't think about you/You left your mark on me. It's permanent, a tattoo". Hach , kann die Liebe schrecklich sein. Über Lucinda's Stimme braucht man eigentlich keine Worte mehr verlieren. Meisterlich....Klar ! „Why'd you let go of your guitar/ Why'd you ever let it go that far" fragt sie in "Drunken angel". Wollen wir nur hoffen das wir sie das nicht so bald fragen müssen.......


Smile
Smile
Preis: EUR 12,68

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen We've seen better days, 12. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Smile (Audio CD)
Die Jayhawks im Jahre 2000. Mark Olson ist schon lang weg, Gary Louris schwingt das Zepter. Wir wollen es ihm nicht übel nehmen, Marc Perlman war noch nie der große Songschreiber, was bleibt ihm also anderes übrig ? Dennoch zeigt sich jetzt erst , wie wichtig Mark Olson für diese Band war. An das Niveau ihrer beiden Ausnahmealben „Tomorrow the green gras" und „Hollywood Town Hall" kommt hier kein Song ran. Klingt hart, aber es ist die Wahrheit. Dennoch , man fühlt sich bei den ersten Klängen des Titelstücks gleich wieder wohl. „Smile when you're down and out" singt Louris. Banal , klar. Und so einfach ist das leider nicht immer. Dennoch , ein kleines Lächeln entlockt einem der Song schon. Und auch andere Songs überzeugen. „A break in the clouds" , schöner , nein , sehr schöner Song. „Sometimes I see my memories/Like a film that never stops/Although I know how it ends/Still I can't help but watch". Und dann noch diese Steel guitar. Doch , man ist zumindest schonmal nicht enttäuscht von diesem Album. Überhaupt , der Gesang von Jen Gunderman tut den Songs oftmals gut....dann muss man natürlich wieder Langweiler wie „Queen of the world" ertragen. Ein Song der zum einen Ohr reingeht und zum anderen auch schnell wieder raus. „Life floats by" fängt dann an wie Oasis anno 95 um dann schnell ins Ryan Adams Gefilde abzudriften. Auch eher wieder ein Song auf der Soll Seite. Wo bleiben die Ideen ? In „Broken Harpoon" stimmt wenigstens der Gesang wieder (so haben wir auch Gary Louris lieben gelernt), was man vom nächsten Song „Pretty thing" leider nicht behaupten kann. Ein Langweiler mehr und man kann nur wieder konstatieren , dass die Ideen nicht für ein ganzes Album gereicht haben. Mit Mark Olson wäre das nie passiert. Nie! Und auch „(In my) Wildest Dreams" : Banal ! Aber so schlecht ist das Album dann natürlich doch nicht. Wem die früheren Alben der Band zusagten , wird auch hiermit Freude haben , und auch „Better days" weiß noch zu versöhnen. Es ist schon fast komisch wie Louris' Zeilen zu der Lage der Jayhawks im Jahre 2000 passen : „I've seen better days" singt Jen Gunderman und Louris dann selbst „Too late for hope , but a dream remembered". Volltreffer !


Sha Sha
Sha Sha
Wird angeboten von hifi-max
Preis: EUR 22,68

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen That's right . That's how it should be., 10. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Sha Sha (Audio CD)
Wenn man sich das Cover und die Bilder im Booklet anschaut kommt man zu dem Schluss : Alt kann dieser Ben Kweller nicht sein. 20 vielleicht. Umso erstaunlicher ist das uns hier vorliegende Album „Sha Sha". Der erste Song beginnt bereits mit „ba ba bas" in bester Beach Boys Tradition. Man denkt an die Lieblingsalben der letzten Zeit zurück , Brendan Benson vor allem , oder auch Ben Folds( „Falling" Piano ! Streicher!). Manchmal hören wir auch einfach 100% Weezer raus(„Wasted & Ready" , Commerce , TX"). Nichts an diesem Album ist neu , und auch nichts wirklich überraschend , aber alles ist gekonnt. Bester Indie-Pop , den sich Fans oben genannter Künstler/Bands nicht entgehen lassen sollten. Putzige, wenn auch naive, Reime wie „Lately I'm finding / I am the book and you are the binding." (Family Tree) oder "Love is supposed to be this bad / Make you cry mega-ultra sad."(Walk on me) machen uns den Burschen noch sympathsicher. Auch scheint er die halbe US Musiker Szene zu kennen. So dankt er im Booklet Menschen , deren Musik wir nicht mehr missen möchten : Adam (Green) und Kimya (Dawson) von den Moldy Peaches. Letztere ist auch in „How it should be (sha sha)" kurz zu hören. Dann Evan (Dando) dem ewigen Jugendhelden, oder Wilco , die uns zuletzt mit „Yankee Hotel Foxtrott" verzückten.
„It's gonna take a lot of time before I can cross that finish line" singt er in einem der Songs. Kein Problem Ben , du hast ja noch Zeit. Aus ihm wird noch ein ganz Großer , garantiert ! Man sollte sich den Namen Ben Kweller jedenfalls schonmal vormerken.........und ja, bald kaufen ! ein besseres Sommer-Album findet ihr nirgends....


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