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Hoerspiel3
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Pollution Police 03 Der rote Panda
Pollution Police 03 Der rote Panda
Wird angeboten von popde
Preis: EUR 9,95

4.0 von 5 Sternen Kurzweiliges Hörspiel mit jedoch nicht ganz neuen Ideen, 1. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Pollution Police 03 Der rote Panda (Audio CD)
Diesmal geht es für die Pfadpfinder in den Zoo. Zusammen mit einigen behinderten Kindern verleben Niklas, Linus und Melissa einen tollen Tag. Doch dann bekommen sie zusätzlich Wind von einem Schmugglerring, der Tiere verbotenerweise ins Inland importieren lässt. Ganz klar, dass die drei diesem das Handwerk legen möchten.

Mit knapp 40 Minuten ist dies das bislang kürzeste Abenteuer der Reihe. Und ich würde außerdem sagen, dass das bisher unterhaltsamste.
Der Fall ist eigentlich ziemlich einfach gestrickt und so liegt der Grundsachverhalt sehr schnell offen auf dem Tisch. Aber trotzdem bleibt die Handlung unterhaltsam. Das liegt zum einen daran, dass das ganze äußerst kurzweilig aufgezogen ist und entsprechend temporeich die Erzählung ausfällt. Zum zweiten aber auch daran, dass die Geschichte trotz der früh auf dem Tisch liegenden Fakten nochmals ein paar interessante Weiterentwicklungen nimmt.
Ganz neu sind die Ideen, die man bisher innerhalb dieser Serie präsentiert hat, nicht. Desöfteren fühle ich mich hier an die Frühtage von TKKG erinnert. Dazu passt prinzipiell auch der manchmal etwas zu erhobene Zeigefinger, der bei gewissen Textzeilen durchschimmert.
Solange aber die Umsetzung so ist, wie hier, kann ich durchaus damit leben, nicht etwas gänzlich neues präsentiert zu kommen. Das Rad in diesem Segment neu zu erfinden, dürfte ohnehin ziemlich schwer bis unmöglich sein. Auch wenn etwas mehr an eigenen Ideen und weniger Bedienen an den üblichen Versatzstücken kein Schaden wäre.

Wie schon in den ersten beiden Folgen gibt es beim Cast so gut wie nichts zu bemängeln. Daniel Käser, Patrick Bartsch und Julia Fölster sind in den Hauptrollen gut besetzt, wobei letztere noch etwas deutlicher herausstechen kann, was ihrer schon etwas umfassenderen Erfahrung als Sprecherin zu verdanken sein dürfte. Auch Konrad Halver überzeugte mich als Erzähler diesmal mehr.
In den Gastrollen hört man u.a. Patrick Mölleken, Santiago Ziesmer, Nana Spier und Sascha Rotermund. Nicht ganz mit deren Darbietungen kann Dirk Heinrichs mithalten, der aber dennoch nicht schlecht agiert.

Fazit: Die Schwäche, etwas zu wenig an neuen Ideen ins Spiel zu bringen und sich stattdessen an bewährten Schablonen dieses Genre zu orientieren, bügelt man vor allem durch die unterhaltsamen und kurzweiligen Drehbücher und einen engagierten Cast aus. Wer sich auf diesen bewährten Pfaden typischer Jugenddetektivhörspiele wohl fühlt, der kann hier getrost ein Ohr riskieren.

Das Tal des Unheils (52)
Das Tal des Unheils (52)
Preis: EUR 9,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vom Unwetter überrascht..., 1. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Tal des Unheils (52) (Audio CD)
Lady Bedfort, Tim Denham und Vivien sind zusammen mit dem Auto unterwegs, als sie von einem Unwetter überrascht werden. Ein über die Ufer tretender Fluss versperrt ihnen den Rückweg. Auf ihrem weiteren Weg nach einem Unterschlupf überfahren sie beinahe einen Mann, der plötzlich auf der Straße auftaucht. Als sie schließlich ein abgelegenes Haus erreichen, ahnen sie noch nicht, dass sie sich damit in nur noch größere Gefahr begeben.

Nach der recht experimentellen Doppelfolge hat man sich diesmal für ein recht klassisches Szenario entschieden. Ein Unwetter, das den Rückweg versperrt, ein abgelegenes, unübersichtliches Haus, ein entflohener Sträfling, der hier irgendwo herumläuft - das sind altbekannte Zutaten, die interessanterweise aber trotzdem immer wieder ziemlich gut funktionieren, genau so wie in diesem Hörspiel-Krimi. Während sich die Clara, Vivien und Tim direkt vor Ort befinden, gelingt es Vivien noch kurz Kontakt zu Inspektor Miller in Broughton herzustellen, der daraufhin sofort versucht mehr über die Hintergründe zu dem Sträfling herauszufinden. Und so wechselt man immer wieder zwischen diesen zwei Örtlichkeiten hin und her und versucht dabei die Spannung immer weiter auf die Spitze zu treiben. Allerdings lässt man dabei den typischen Bedfort-Stil nicht aus den Augen und vermag so auch nicht das volle Spannungspotential dieses Szenarios auszunutzen. Spannend ist das Gebotene im weiteren Verlauf aber trotzdem, wenn gleich nicht nervenzerreissend. Anfangs dauert es allerdings ein wenig bis sich das Hörspiel eingependelt hat. Leider wirkt auch die Dialogführung bei der Schilderung der Familienverhältnis etwas unnatürlich. Dafür kann jedoch der Twist am Ende überzeugen - wenn geübte Krimi-Hörer möglicherweise aber bereits einen Verdacht in diese Richtung schöpfen.

Die Musik passt sich dem Geschehen an und ist deutlich düsterer und unharmonischer als üblich. Und das macht sich hier wirklich gut. Das Unwetter wird akustisch gut hörbar gemacht. Als besonders gelungen empfand ich diesmal die Umsetzung der Telefonaussetzer. Alles in allem bietet man in diesem Bereich weiterhin die gute Arbeit, die man von der Serie gewohnt ist.

Robert Missler und Peter Weis hat man in der Vergangenheit innerhalb der Serie doch etwas oft gehört. Nichtsdestotrotz zeigen beide gute schauspielerische Leistungen. Das gilt auch für die anderen auftretenden Sprecher. Neben dem Stammcast und den beiden bereits erwähnten Sprecher sind das diesmal Arianne Borbach und Franziska Troegner.

Fazit: Eine recht klassische Grundidee, die man ordentlich umzusetzen versteht. Herausgekommen ist ein insgesamt spannender Bedfort-Krimi. Wenngleich ich betonen möchte, dass sich das Bedrohungsgefühl durchaus noch hätte steigern lassen.

Die Burgess-Tragödie (53)
Die Burgess-Tragödie (53)
Preis: EUR 9,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsame Geschichte, bei der Lady Bedfort etwas in den Hintergrund rückt, 1. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Burgess-Tragödie (53) (Audio CD)
Sara Burgess hat schon seit einiger Zeit, das Gefühl, dass sie verfolgt wird. Auch in Gegenwart von Lady Bedfort und Tim Denham äußert sie dieses beunruhigende Gefühl. Als sie dann bei einem vereinbarten Termin nicht auftaucht, sind die beiden besorgt und erkundigen sich bei ihrem Bruder. Der allerdings antwortet recht ausweichend, dass sie für einige Tage verreist sei. Doch daran glaubt Lady Bedfort nicht...

Hatte sich die vorherige Folge hinsichtlich der gewählten Perspektiven ganz auf die Ermittler konzentriert, geht man hier den umgekehrten Weg und konzentriert sich auf das Geschwisterpaar Burgess. Als Hörer bekommt man so den vollen Einblick hinter die Kulissen und weiß damit schon lange Zeit vor Lady Bedfort, dass es sich hier um einen Entführungsfall handelt. Manchem Fan mag Lady Bedfort hier so vielleicht gar etwas zu kurz kommen. Auch fehlen ein wenig die Überraschungsmomente, da man die Entwicklungen eben stets direkt mitverfolgen kann. Selbst der Twist am Ende wirkt da eher leidlich bemüht - dieser Verdacht drängte sich mir zumindest schon recht frühzeitig auf. Dadurch, dass die Sachverhalte diesmal sehr offen zu Tage liegen, erweisen sich auch die Ermittlungen von Lady Bedfort als nicht ganz so spannend - zumal manches (wenn natürlich längst nicht alles) redundant erscheint und das Hörspiel so ein wenig in die Länge zieht. Aber nichtsdestotrotz gibt es doch einige interessante Wendungen im Entführungsfall, die insgesamt dafür sorgen, dass man sich doch ganz nett unterhalten fühlt.

Was will man zur Umsetzung nach so vielen Folgen noch großartig an neuen Worten verlieren? Die Jungs vom Hörplanet leisten da einfach weiterhin die gewohnt gute Arbeit. Erwähnenswert ist diesmal vor allem das Ehepaar Dascha und Dennis Schmidt-Foss, die in ihren Rollen wunderbar aufgehen.

Fazit: mal abgesehen davon, dass die Geschichte vielleicht noch ein klein wenig kurzweiliger hätte ausfallen dürfen, gestaltet sie sich doch recht unterhaltsam. Als Hörer hat man vollen Einblick hinter die Kulissen und ist Lady Bedfort damit stets einige Schritte voraus. Mich hat es nicht unbedingt gestört, dass letztere hier etwas in den Hintergrund rückt. Das darf bei der Vielzahl an Folgen ruhig mal der Fall sein.

18: Kane
18: Kane
Preis: EUR 9,97

4.0 von 5 Sternen Gewohnt ansprechende Umsetzung, 1. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: 18: Kane (Audio CD)
Nachdem Dorian Hunter der dunklen Schlange den Kopf abgeschlagen hat, reißt die Unruhe nicht ab. Allerdings nimmt sich Dorian Hunter zunächst erst einmal ganz zurück und widmet sich dem Alkohol. Unterdessen hat der Chief alle Hände voll zu tun, um seine Mitarbeiter zu koordinieren. Und dann verschwindet auch noch Philipp!

Die Lücke, die Asmodis hinterlassen hat, will ausgefüllt werden. Und ein erster Anwärter auf dessen Posten zeichnet sich bereits ab. Doch zunächst scheint es so, als ob in dieser Folge kein roter Faden verfolgt wird, sondern man sich stattdessen allen möglichen Baustellen widmet, die nichts miteinander zu tun haben. So fehlt der Geschichte anfangs ein roter Faden und sie wabert in einer düsteren Grundstimmung herum, ohne wirklichen zum Punkt zu kommen. Zwar ist es nicht so, dass nichts passieren würde, aber es fehlt anfangs doch an mitreißenden Entwicklungen.
Und wären da nicht die genialen Wendungen zum Ende, die Folge stünde wohl nicht besonders gut da. So aber erscheint vieles von dem, was man vorher zu hören bekam, in einem neuen Licht. Gerade der Kniff mit Philipp ist sehr gut geglückt - hier gelingt es Marco Göllner wunderbar den Hörer lange Zeit an der Nase herumzuführen.

Dass auch diese Dorian Hunter Folge zu gefallen weiß, liegt nebendem auch an der wie gewohnt sehr guten akustischen Umsetzung. Hier zeigt sich die Serie nicht nur individuell, sondern auch durchdacht und nimmt damit glasklar einen Platz an der Spitze des Gruselsegments ein. Die Effekte sind sehr wirkungsvoll eingesetzt. Schon das Schaukelwippen in der ersten Szene weckt hier Unwohlsein, obwohl an diesem Geräusch ja nun wirklich nicht viel gruseliges ist. Es ist vor allem die Gesamtkomposition der einzelnen Elemente, die bei Marco Göllner einfach funktioniert. Ihm gelingt es wunderbar in den in den richtigen Momenten entweder eine bedrohliche Stimmung oder den nötigen Drive zu erzeugen.

Fehlen darf auch diesmal nicht der schwarze Humor, der die Serie ebenso sehr mitgeprägt hat. Auch wenn mir die humorigen Szenen rund um den Chief etwas überstrapaziert werden, so ist der schwarze Humor im großen und ganzen doch wieder sehr stimmig eingestreut.

Auch hinsichtlich der schauspielerischen Darbietungen bleibt kein Anlass für Kritik. Hier darf man mal etwas mehr von Tim Kreuer als Philipp hören, der die Rolle wirklich perfekt umsetzt. Klasse auch Maresi Bischoff-Hanft, die obwohl sie einerseits wie die nette Oma von nebenan klingt, im gleichen Moment ziemlich unheimlich wirkt.

Fazit: Obwohl die Geschichte anfangs etwas Tempo und Spannung vermissen lässt, erscheint am Ende vieles in einem nochmals ganz anderem Licht. Das macht letztlich auch diese Folge sehr reizvoll, zumal die Umsetzung wie gewohnt hervorragend ausgefallen ist. Manchmal bedarf es eben auch mal eines etwas längeren Vorspiels, um am Ende die gewünschte Wirkung zu erzielen.

09/Goors Rache
09/Goors Rache
Preis: EUR 7,99

5.0 von 5 Sternen Der Höhepunkt ist erreicht, 20. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: 09/Goors Rache (Audio CD)
Ein Unbekannter taucht auf und behauptet Lea zu kennen. Als Lea die Brosche bei ihm entdeckt wird sie neugierig und schickt ihre Freunde weg. Es stellt sich heraus, dass dieser Mann aus ihrer Welt stammt und geschickt wurde, um sie zu suchen und zurückzubringen. Aber Lea möchte auf keinen Fall ihren Drachen Faedrak im Stich lassen. Sie ist überzeugt davon, dass dieser noch am Leben ist. Aber daran glaubt außer ihr niemand mehr...

Nachdem eine gewisse Zeit lang die Hauptkritik an der etwas dünnen inhaltlichen Seite lag, ist diese hier nun hinfällig. Denn die Geschichte ist mit verschiedenen Entwicklungen wirklich prima ausgearbeitet und vermittelt hier auch das Gefühl von tatsächlicher Bedrohung. Schön, dass die Rahmenhandlung rund um das Wurmloch wieder aufgegriffen wird. Das war nun doch schon arg in den Hintergrund gerückt.
Mit großen Schritten nähert man sich nun dem Ende der Geschichte. Und eigentlich könnte sie nach dieser Folge sogar schon erreicht sein. Im großen Finale hat man jedenfalls nochmals ordentlich an den Registern gezogen - so dass es schwer werden dürfte, die Spannungskurve nun nochmals anzuheben. Aber natürlich ist nichts unmöglich. Und gänzlich ist Leas Schicksal ja auch nicht geklärt.

Neben dem bereits bekannten Stammcast, der größtenteils aus unverbrauchten Stimmen besteht, die allesamt einen sehr überzeugenden Eindruck hinterlassen, darf man sich hier auf zwei besondere Gastrollen freuen. Einmal Manfred Lehmann, der hier eine tolle Besetzung für den Soldaten Typ Bruce Willi ist. Udo Schenk darf sich unterdessen einmal mehr in der Rolle des absoluten Bösewichten üben, womit er nun wirklich kein Problem mehr haben dürfte - und hier auch nicht hat, ganz im Gegenteil. Eine wirklich fiese Darbietung, die er hier in der Rolle des Vargonen-Fürsten abliefert.

In Sachen Musik- und Geräuschkulisse hat man bei dieser Serie eigentlich noch nie großartig etwas anbrennen lassen. Und da macht dieses Hörspiel keine Ausnahme.

Fazit: Somit bleibt als abschließendes Urteil festzustellen, dass es mit dieser sehr final klingenden Episode gelungen ist, nochmals prima zu unterhalten. Auch wenn das Geschehen zeitweise etwas zu gestreckt erschien, so fällt der Abschied aus dieser Welt doch nicht ganz leicht.

Zombies im Orient-Express (02) (Original Dan Shocker Hörspiele)
Zombies im Orient-Express (02) (Original Dan Shocker Hörspiele)
Preis: EUR 8,97

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Akustische Umsetzung gelungen, inhaltlich steigerungsfähig, 20. Mai 2012
Los geht der Erzählung zweiter Teil mit einer kurzen Zusammenfassung der Ereignisse aus dem ersten. Hier zeigt sich dann nochmals sehr deutlich, dass dieser eben kaum mehr war als eine Einleitung. Ob nun der Hauptteil der Geschichte so richtig loslegt?

Nun, das kann man durchaus so bejahen. Larry Brent und seine Agentenkollegen haben die Spur im Orientexpress aufgenommen und geraten dort mitten in die Schusslinie. Das verspricht bereits einiges an Dramatik und Action. Von letzterer ist hier allerdings insgesamt mehr zu spüren. Immer wieder erfolgende Szenenwechsel sorgen für ein ansprechend hohes Tempo. Gruselig wird es in diesem ersten Abenteuer aber so gut wie gar nicht.
Das inhaltliche Niveau bewegt sich allerdings sehr deutlich auf dem der üblichen Groschenromanen - die Pläne der Gegenspieler wirken jedenfalls nicht so wirklich ausgeklügelt. Altfans werden sich daran wohl nicht allzu sehr stören ' das dürfte ja bei den alten Folgen nicht großartig anders gewesen sein. Ich persönlich würde aber eine noch etwas freiere Aufarbeitung bevorzugen, die aus den Geschichten noch mehr herauskitzelt.

Die akustische Umsetzung indes kann sich gut hören lassen. Gerade die Geräuscheffekte sind sehr gelungen. Wie man es von der R&B Company weiß, verstehen diese sich prima darauf einem ordentlich was um die Ohren zu hauen. Einzige Ausnahme vielleicht der Auftritt der Untoten, der sich doch etwas sehr klischeehaft anhört.

Musikalisch könnte zwar noch etwas markantere Musik mit höherem Wiedererkennungswert im Spiel sein. Nichtsdestotrotz vermögen die eingesetzten Klänge eine treibende Kraft für die actionreiche Atmosphäre bereitzustellen.

Auch im zweiten Teil erweist sich der Sprechercast als sehr gelungen. Jaron Löwenberg als Larry Brent ist eine wunderbare Besetzung und auch seine X-Ray Kollegen - männliche als auch weibliche - sind treffend ausgewählt. Diesbezüglich lässt man hier nichts anbrennen.

Fazit: Auch wenn der Einstieg von der inhaltlichen Seite her mich noch nicht so völlig begeistern konnte, so muss man doch festhalten, dass die akustische Umsetzung gelungen ist. Man darf wohl inhaltlich einfach nicht zu viel erwarten ' Kultserie hin oder her. Wer leichte und actionreiche Kost mag, der könnte hier durchaus auf seine Kosten kommen, denn einen ordentlichen Unterhaltungswert kann man dem ganzen keineswegs absprechen.

Die Rückkehr (01) (Original Dan Shocker Hörspiele)
Die Rückkehr (01) (Original Dan Shocker Hörspiele)
Preis: EUR 8,97

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Inhaltlich etwas mager, akustisch aber ansprechend, 20. Mai 2012
Die R&B Company lässt Larry Brent wieder auferstehen. Noch vor der offiziellen Bekanntgabe brodelte die Gerüchteküche unter den Fans. Da zeigte sich bereits, wie groß das Interesse an dieser Figur zumindest in der Welt der Hörspielforen noch immer ist.

Was Larry Brent angeht, bin ich wohl einer der ganz wenigen Hörspielhörer, die komplett unbefangen sind. Bedeutet, dass ich weder die Heftvorlagen noch die damaligen Hörspielumsetzungen kenne (auch wenn ich einige der Folgen besitze). Und genau unter diesen Vorraussetzungen bewerte ich nun auch die neuen Hörspiele.

Larry Brent und seine Kollegen der PSA werden gerufen, weil es zu einem Massenmord an jungen Leuten nach einer Party gekommen. Der einzige Überlebende und Tatverdächtige befindet sich in einer Art Wachtrauma. Larry Brent sieht sich zusammen mit den anderen Agenten nochmals vor Ort um, als sie angegriffen werden...

Werfen wir zunächst einen Blick auf die beiden Intros dieser Folge. Das erste bietet eine kurze Einführung um David Gullan alias X-Ray 1. Im Gegensatz zum zweiten wirkt dieses auf mich etwas blass. Aber auch beim zweiten, das schon deutlich mehr Drive aufweist, erscheint die Musik etwas merkwürdig gewählt. Aber vielleicht bedarf es hier auch einfach nur einer gewissen Gewöhnung.

Wichtiger als Intros ist ja ohnehin die Geschichte selbst. Die Vorlagen stammen von Jürgen Grasmück alias Dan Shocker, der als Heftchenromanschreiber vor vielen Jahren einen entsprechenden Bekanntheitsgrad erlangt hat. Aus heutiger Sicht aber bin ich von der inhaltlichen Seite zumindest dieser Geschichte doch etwas enttäuscht. Das, was es hier zu hören gibt, hat man in ähnlicher Variation ' nur eben mit etwas anderen Hauptfiguren ' schon mehrfach gehört. Der Auftritt eines Untoten Geschöpfs, dem Larry Brent den gar ausmacht, und ein geheimnisvolles Serum. Das sind im wesentlichen die Bestandteile dieser Geschichte. Und letztlich erscheint mir das doch etwas mager und vom Niveau her nicht wirklich über dem, was man z.B. von Sinclair her kennt.
Vermutlich darf man auch gar nicht mehr erwarten. Die Umsetzung als Hörspiel fällt jedenfalls unterhaltsam und kurzweilig aus. Warten wir mal ab, ob die Geschichte im zweiten Teil vielleicht noch etwas mehr Gas gibt.

Bei der Inszenierung erkennt man auf jeden Fall die Handschrift der R&B Company wieder, so dass man sich immer mal wieder an Faith erinnert fühlt. Nicht zuletzt auch, weil gar noch deren Hauptsprecherin hier einen Auftritt hat.
Das bedeutet aber genauso, dass die akustische Seite sehr kinoreif klingt. Zumindest in Bezug auf die Geräuschkulisse, wobei man immer wieder auch gekonnt mit Schockeffekten arbeitet. Von der Musik hätte ich mir allerdings noch etwas mehr erwartet. "Atemberaubend" hört sich für meine Ohren allerdings inspirierter an. Die eingesetzte Musik erfüllt ihren Zweck prinzipiell durchaus, aber mir fehlt hier einfach das Markante und Unverwechselbare.

Sehr überzeugend dafür die Castbesetzung. Jaron Löwenberg macht als Larry Brent eine sehr gute Figur und ist zudem eine Stimme, die noch nicht ganz so oft in Hörspielen zu hören war. David Nathan ist da schon deutlich präsenter, gefällt mir als Russe aber ebenfalls sehr gut. Genauso wie die beiden weiblichen Unterstützer (Karen Schulz-Vobach und Kaya Marie Möller). Ebenso sind die Nebenrollen durchgehend prominent besetzt, so dass man diesbezüglich von einem rundum guten Cast sprechen kann.

Das im Vorfeld angepriesene ausführliche Booklet der Erstauflage ist mit dem Vorwort, das man bereits größtenteils im Internet lesen konnte, vielleicht etwas dünn. Zumindest würde man nach dem Pressehinweis etwas mehr erwarten. Dafür hat man die Sprechercastliste ins Booklet der nächsten Episode verschoben. Schön ist aber definitiv das Wendecover.

Das Hörspiel selbst läuft rund 50 Minuten. Danach gibt es nochmals 10 Minuten Werbung und Trailer für andere Produkte der R&B Company.

Fazit: Inhaltlich erweist sich dieser Einstieg als etwas mager und zu gewöhnlich. Ähnliches hört man bei anderen Geisterjägern beinahe täglich. Dafür ist aber die Umsetzung kurzweilig und akustisch ansprechend ausgefallen.

36/Geschöpf der Bösen Träume
36/Geschöpf der Bösen Träume
Preis: EUR 7,02

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ungewöhnlich, 20. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: 36/Geschöpf der Bösen Träume (Audio CD)
Eine Gerichtsverhandlung rund um Wirtschaftskriminalität steht an. An diesem Prozess ist auch Jays Mutter beteiligt. Seit neuestem plagen sie allerdings schlimme Albträume. Und kurz vor der Verhandlung stirbt dann auch noch die Hauptzeugin. Ein Unfall? Oder doch Mord?
Die drei Nachwuchsreporter von Point Whitmark, die dank Jay über alles Bescheid wissen, nehmen die Ermittlungen auf.

Es ist schon irgendwie faszinierend, dass es der Serie stets aufs Neue gelingt, jede Folge wieder ganz anders zu gestalten als die vorherige - ohne dabei jedoch das so typische der Serie nicht aus den Augen zu verlieren.
Zu diesen Markenzeichen zählen unter anderem die geschickt eingestreuten Erzählerpassagen. So wirkt eine eigentlich völlig harmlose Beschreibung im Gesamtzusammenhang auf einmal unangenehm bedrohlich. Auch in den Dialogtexten wird dieses Stilmittel eingesetzt, so dass an und für sich ganz alltägliche Gespräche oft einen mysteriösen Unterton erhalten. Genau das führt dann auch dazu, dass Point Whitmark um einiges geheimnisvoller und mysteriöser wirkt als vergleichbare Serien. Ebenso trägt die Musik ihren Teil zu dieser dichten Atmosphäre bei.

Natürlich wird am Ende alles entsprechend aufgelöst. Darüber wie glaubwürdig das Ganze ist (und wie verhältnismäßig die Wahl der Mittel sind), mag man vielleicht streiten. Allerdings finde ich schon, dass das ganze im Rahmen dieser Serie im großen und ganzen stimmig ist.

Der Folge gelingt es die Spannung bis ganz zum Schluss hochzuhalten. Etwas, das viele andere vergleichbare Jugenddetektivreihen nicht schaffen. Entsprechend fällt auch das Hörvergnügen sehr kurzweilig aus. Gerade in Bezug auf eine ansprechende Drehbuchbearbeitung können sich viele andere Serien hiervon eine dicke Scheibe abschneiden.

Bei den Sprecherbesetzungen kommt es in der letzten Zeit immer mal wieder zu Wiederholungen. Aber allzu sehr fällt das gar nicht auf. Dazu sind alle Schauspieler genug, um ihre Rollen jeweils passend klingen zu lassen. Und die drei Jungs vom Radio sind unter der Regie von Volker Sassenberg sowieso immer super drauf.

Fazit: Wiederum ein Abenteuer, das ich als ungewöhnlich bezeichnen möchte. Allerdings im positiven Wortsinne. Eine spannende Geschichte, die einen in einem geschickten Verwirrspiel gefangen hält. Man mag allerdings zurecht kritisieren, dass die Mittel (Nachtmahr) von den Gegenspielern etwas überzogen sind.

Das Tal. Der Fluch: Season 2. Teil 1.
Das Tal. Der Fluch: Season 2. Teil 1.
von Krystyna Kuhn
  Audio CD
Preis: EUR 14,99

5.0 von 5 Sternen Die Geschichte des Tals ist noch längst nicht erzählt, 21. April 2012
Die Geschichte des Tals ist noch längst nicht erzählt. Die erste Folge der zweiten Staffel widmet sich diesmal Rose und ihrer Geschichte, besser gesagt ihrem Geheimnis.

Bereits in der ersten Staffel hat Krystyna Kuhn unter Beweis gestellt, dass sie in der Lage ist die Geschichten der College-Studenten im Grace-College äußerst spannend aufzuziehen. Da der Fokus nur auf einer kleinen Gruppe von Studenten liegt, deren Schicksal durch die Geheimnisse des Tals immer dichter zusammengeschweißt werden, fällt es schwer die tatsächlichen Größenverhältnisses des Colleges festzumachen. Manchmal hat man den Eindruck es gäbe es sonst kaum Studenten und ein anderes Mal wirkt es als befände man sich in einem schier unüberschaubaren Universitätsbau.

Dieses mal verdichtet sich die Geschichte wie bereits im ersten Absatz angesprochen ganz auf Rose. Irgendetwas belastet sie - ein altes Geheimnis, über das sie aber mit niemanden spricht. Und auch wir erfahren nur sehr langsam, was Rose an den Rande des Wahnsinns treibt. Dazu bedient sich die Autorin eines zweistufigen Rückblicks in die Vergangenheit. Das ermöglicht es immer wieder mit nebulösen Andeutungen zu arbeiten, so dass sich die Schleier erst mit der Zeit allmählich, aber doch kontinuierlich lichten.
Das Tal und sein Geheimnis sind zwar stets präsent, rücken aber im Vergleich zu den bisherigen Folgen der Reihe eher in den Hintergrund. Am deutlichsten werden sie in Form von Daves Reisetagebuch eingestreut - das völlig unabhängig von den aktuellen Geschehnissen von dessen Erfahrungen und Entdeckungen rund um das Tal berichten, dabei aber weiterhin recht kryptisch bleiben. Noch scheint das Tal nicht gewillt sein dunkles Geheimnis preiszugeben.
Und wenn man die kleinen Andeutungen rund um das Tal-Geheimnis außen vor lässt, bleibt letztlich gar eine Geschichte, die recht gut für sich allein stehen kann.

Alles in allem also wieder eine recht fesselnde Episode aus dem Tal, die allerdings nicht durchgängig diejenige Intensität aufweist, die ich bei anderen Folgen bereits erlebt habe.

Natürlich liest auch diesmal wieder Franzsika Pigulla. Alles andere wäre eine Enttäuschung gewesen. Kaum jemand versteht es wie sie, eine Geschichte und die darin agierenden Charaktere derart lebendig werden zu lassen. Ein akustischer Hochgenuss.

Fazit: Das Geheimnis des Tals rückt diesmal zugunsten von Rose Geheimnis in den Hintergrund. Gewohnt mysteriös und spannend erzählt und grandios vorgetragen von Franzsika Pigulla. Auf diesem Niveau darf es gerne schnell weitergehen.

Dopamin (06)
Dopamin (06)
Preis: EUR 10,56

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnde Geschichte, 21. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Dopamin (06) (Audio CD)
Susan sucht Pater Harry Wells auf, um ihm von ihren Sünden zu beichten. Sie hat einen Mann kennengelernt. Eine Affäre, die sie sexuell ganz erfüllt. Und dafür ist Susan bereit mehr als das übliche zu tun. Bei einem ihrer Spielchen fesselt der Mann sie an einen Tisch, als sich hinter ihr die Tür öffnet und ein weiterer das Bungalow-Zimmer betritt...

Dopamin ist der erste Beitrag von Marco Göllner zur MindNapping-Reihe. Göllner hat sich bereits mit Dorian Hunter und Goldagengarden einen Namen gemacht und bewiesen, dass er in der Lage ist, Drehbücher weit über dem sonst üblichen Qualitätsmaß im Hörspielbereich zu schreiben. Also genau die richtigen Anforderungen für eine Serie wie MindNapping, welche genau das auch versucht.
Für dieses Hörspiel hat sich Göllner ebenfalls wieder eine spannende Technik einfallen lassen, die einen als Hörer schnell immer weiter in die Geschichte zieht. Wer beim Klappentext eine recht heftige Folge erwartet, der liegt gar nicht so falsch. Allerdings verzichtet das Hörspiel fast vollständig auf eine explizite Darstellung und beschränkt sich rein auf die passive Erzählung. Das gemeinste ist aber definitiv der immer wiederkehrende Sprung an den jeweils spannendsten Stellen zum jeweils nächsten Dialog, der sich dabei jedoch stets um das gleiche Thema dreht. Erst im letzten Drittel der Geschichte weicht Göllner schließlich von diesem Muster ab. Mehr Details seien an dieser Stelle über die angesetzte Technik und auch den Inhalt aber nicht verraten.

Als Hörer ist man permanent auf der Suche nach dem großen Twist und malt sich zwischenzeitlich alles mögliche aus. Jedoch ist es mir erst gegen Ende gelungen alle Fäden richtig zusammenzubringen. Bis dahin steigert Marco Göllner die Neugier und Spannung recht geschickt. Und so kann das Hörspiel über die Spieldauer von 60 Minuten problemlos fesseln - auch wenn mich die Auflösung letztendlich nicht mehr ganz überraschen konnte.

Die Aufbereitung ist diesmal sehr minimalistisch gehalten, was jedoch prima zum Erzählstil dieser Geschichte passt. Und es ist keineswegs so, dass keine Untermalung vorhanden wäre. Nur nimmt man diese anfangs eigentlich erstmal nur unterschwellig wahr.

Beim Sprechercast lässt Patrick Holtheuer nichts anbrennen. Dazu hat er auch schon deutlich zu viel Erfahrung in diesem Themenbereich, als dass er da irgendwelche Kompromisse eingehen würde. Simona Pahl in der Hauptrolle ist eine perfekte Besetzung. Dass man Konrad Halver und Sascha Rotermund bereits jetzt wieder einsetzt, ist nicht allzu dramatisch. Dazu sind die Darbietungen beider zu gut, als dass man sich daran stören würde, sie erst kürzlich in anderen Rollen gehört zu haben. Trotzdem sollte man auf das ausreichende Maß an Abwechslung achten.

Fazit: Eine weitere schöne Geschichte - diesmal aus der Feder von Marco Göllner, dem es problemlos gelingt, einen über die volle Distanz zu fesseln. Da man als Hörer schon im Vorfeld weiß, dass es wohl irgendeine Art Wendung geben wird, ist man stets versucht, diese schon vorher zu entschlüsseln, was mir aber erst im letzten Drittel vollständig geglückt ist.

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