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Rezensionen verfasst von
Anvar666

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Echoes of Battle
Echoes of Battle

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Harte Zeiten für SUMMONING!, 1. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Echoes of Battle (Audio CD)
Seit mich die Meldung vor über einem Jahr in helle Aufregung versetzte, daß meine (mittlerweile tot geglaubten) Helden von SUMMONING nach siebenjähriger Schaffenspause doch wieder ein neues Album veröffentlichen wollen, warte ich voller Ungeduld auf diesen Release. Nunmehr steht der VÖ-Termin, aber bis zum 7. Juni ist es immer noch ein Weilchen hin.

Um so gelegener kam es mir, als mir im März durch puren Zufall die CD von CALADAN BROOD in die Hände fiel. Episch-athmosphärischer Black Metal, der extrem an die Musik von SUMMONING angelehnt ist, diese Info las sich schon mal ganz gut. Allerdings wären CALADAN BROOD nicht die erste Band, die sich in dieser Richtung versucht, und diesbezüglich habe ich in der Vergangenheit auch schon viel Schrott zu hören bekommen. Immerhin, die Tracklist enthält sechs überlange Kompositionen mit einer Gesamtspielzeit von weit über einer Stunde, und die Aufmachung des Digipacks ist auch sehr ansprechend.

In gespannter Erwartung legte ich also die Silberscheibe der Amis in den Player und harrte der Klänge die da kommen sollten.

Hier die Bewertung der einzelnen Tracks:

1. City of Azure Fire
Der zehnminütige Opener beginnt mit einer altertümlichen akustischen Einleitung. Und spätestens als die Keyboards sich hinzu gesellen, bin ich mit einem Schlag im Universum des heiß geliebten SUMMONING-Sounds. Unglaublich! Als die Shouts zum ersten Mal einetzten, hatte ich tatsächlich das Gefühl, Silenius ist hier am Mikro zu hören. Musikalisch bewegt sich ”City of Azure Fire” eindeutig in der “Dol Guldur” / “Nightshade Forests”-Phase der österreichischen Tolkien Black Metaller. Schwere Melancholie, gepaart mit traumhaften Melodien, die durch stetige Wiederholung des Hauptthemas erzielte epische Breite, der exzellente Krächzgesang, all das erinnert in positiver Hinsicht an SUMMONING, die das kaum besser hätten machen können. Allerdings ist CALADAN BROOD bei allen Gemeinsamkeiten keine bloße Kopie des Originals, sondern bestückt den Song neben viel Vertautem auch mit eigenständigen Elementen, wie dem herausragenden klaren Männer- und Chorgesang. Ein absolut fulminanter Einstieg, für den es nur die Höchstnote geben kann!
10/10

2. Echoes of Battle
Der Titelsong beginnt sehr athmosphärisch mit synthetischen Blasinstrumenten, ehe die wuchtigen, altertümlichen Drums einsetzen. Die folgenden Gitarren weben einen melancholischen Teppich und bereiten die Basis für die Shouts. Schon bald wird der Sound durch Schlachten-Samples erweitert, und nach einer kurzen Verschnaufpause kommt “Echoes Of Battle” dann so richtig in Fahrt. Ein Stück, das auf “Dol Guldur” ein absolutes Highlight darstellen würde. Sehr abwechlungsreich, extrem bombastisch und von einer unglaublichen epischen Breite, daß man einfach nur ins Schwärmen geraten kann. Die erstklassigen Chöre fügen sich perfekt in den Song ein, ehe man sogar noch einen an “Minas Morgul” erinnernden Gitarrensound serviert bekommt. Für mich der absolute Höhepunkt des Albums.
10/10

3. Wild Autumn Winds
Eine zauberhafte Keyboard-Melodie begleitet die Gitarren von Beginn an und zieht sich durch das gesamte Stück. Mächtige Bombast-Passagen wechseln sich immer wieder mit ruhigeren Abschnitten ab, das Tempo variiert, und auch die Chöre sind immer wieder präsent. Dazu kommt hier ein weiterer Aspekt, mit dem sich CALADAN BROOD von SUMMONING unterscheiden, ab 9:36 bekommt man tatsächlich ein astrein gespieltes Gitarrensolo zu hören. Delicious!
9,5/10

4. To Walk the Ashes of Dead Empires
Und auch bei “To Walk the Ashes of Dead Empires” erwartet uns ein sehr atmosphärischer Start, ehe CALADAN BROOD nahtlos mit epischem Bombast und großartigen Melodien weitermachen. 13 Minuten erstklassiger Epic Black Metal im Geiste von Silenius und Protector, gepaart mit eigenständigen Elementen zu einem fantastischen großen Ganzen verschmolzen.
9,5/10

5. A Voice Born of Stone and Dust
Mit “A Voice Born of Stone and Dust” reisen CALADAN BROOD weiter in der Discografie von SUMMONING und kreiieren einen Song, der ein würdiger Titel auf “Stronghold" sein könnte. Die Gitarren rücken in den Vordergrund, erklingen fast stakkatoartig. Der Gesang wird noch eine Spur rauher, und auch die Melodie erinnert an so großartige SUMMONING-Tracks wie “The Glory Disappears”, “Like Some Snow-wite Marble Eyes” oder “The Shadow Lies Frozen On The Hill”. Was “A Voice Born of Stone and Dust” allerdings wieder seine Eigenständigkeit verleiht, ist neben einem erneuten Gitarrensolo vor allem der hervorragende, mehrstimmig geshoutete Chorus:
“…Severed from death
We march, we march
Bound to the throne
We march, we march
Cursed by Tellann
We march, we march
Warriors of bone
We march…”
Einfach nur genial! Für mich der zweite Übersong nach “Echoes Of Battle”.
10/10

6. Book of the Fallen
Der Schlußtrack ist mit über 14 Minuten das längste Stück der CD. “Book Of The Fallen” wird mit einem Chor eingeleitet, und anschließend begeben wir uns ein weiteres Mal auf die Reise nach “Dol Guldur”, während CALADAN BROOD noch einmal sämtliche Geschütze in geballter bombastischer Form auffahren, die ihr Debüt bis dato bereits auszeichneten. Mal melancholisch verträumt, mal rauh und bedrohlich und immer extrem episch ist “Book Of The Fallen” angelegt. Ein großartiger Schlußpunkt unter ein superbes Album.
9,5/10

Produktion
Mit einem Wort: perfekt!
10/10

Artwork und Verpackung
Wunderschönes, ebenfalls an SUMMONING angelehntes Artwork. Äußerst wertiges A5 Digi.
9/10

Fazit
Wow!!! Das Debüt von CALADAN BROOD hat mich wirklich umgehauen! Und auch wenn SUMMONING meine absolute Lieblingsband sind, muß ich zugeben, daß “Echoes Of Battle” genau DAS Album ist, das ich mir seit sieben Jahren von Silenius und Protector gewünscht habe. Nach der exzellenten Silberscheibe von CALADAN BROOD wird die Luft dünn, auf dem Gipfel des Epischen Atmosphärischen Fantasy Black Metal. Meine Erwartungen an das neue Album von SUMMONING sind extrem hoch, und ich bin äußerst gespannt, ob “Old Mornings Dawn” (so der Titel des kommenden Werkes der Österreicher) “Echoes Of Battle” toppen bzw. auch nur erreichen kann (nach den letzten beiden,meiner Meinung nach etwas schwächeren Alben “Let Mortal Heroes Sing Their Fame” und “Oath Bound”). CALADAN BROOD haben jedenfalls mit ihrem genialen Debüt die Meßlatte verdammt hoch gelegt. Dafür gehen bei mir alle Daumen hoch!
9,5/10 Gesamtwertung


Neutechnik Wunder-Dübel Korrekturdübe 8 mm, 24 Stück
Neutechnik Wunder-Dübel Korrekturdübe 8 mm, 24 Stück
Wird angeboten von Neutechnik-Werkzeug-Shop
Preis: EUR 4,75

5.0 von 5 Sternen Geniale Erfindung!, 13. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sehr viel gibt es zu dem Produkt gar nicht zu schreiben. Die WUNDERDÜBEL verdienen ihren Namen absolut zu Recht.
Beim Dübellöcher-Bohren um 0.5 bis 2 mm vertan? Die beiden zu verbindenden Werkstücke sitzen nicht ganz passgenau aufeinander? Mit den Wunderdübeln ist das kein Problem. Durch die versetzten Dübelhälften (siehe Produktabbildung) kann man kleinere und mittlere Bohrfehler super einfach ausgleichen.
Einfach den entsprechenden Neuhaus-Dübel auswählen (je nach Größe des Versatzes von 0,5 bis 2 mm)die sich am Dübel befindenden Pfeilspitzen in die gewünschte Richtung drehen, Werkstücke aufeinander setzen - fertig. Ich habe eben ein ziemlich umfangreiches Möbel- und Regalprojekt als Heimwerker realisiert, und dank der Wunderdübel (ich habe bei 60 Dübelverdindungen 4 Wunderdübelpaare benötigt) sitzen alle Bretter absolut passgenau über oder nebeneinander. Dazu gibt es eine leicht verständliche, gut bebilderte Benutzungsanleitung direkt auf der Verpackung, mit der eigentlich nix mehr schief gehen kann.

Von mir gibt es deshalb die volle Kaufempfehlung, die Wunderdübel von Neuhaus sollten in keinem Heimwerker-Sortiment fehlen.


Kein Titel verfügbar

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Boots zum kleinen Preis, 5. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach dem meine 10 Jahre alten Boots & Braces nun doch das Zeitliche gesegnet haben, mußten ein paar neue Ranger-Boots her. Ich habe lange gesucht und verglichen und bin schließlich auf die Stiefel von Knightsbridge gestoßen.

Bestellt habe ich die Boots vorsorglich eine Nummer größer (43 statt 42), was sich als gute Entscheidung erwiesen hat, die Stiefel sitzen gut aber nicht zu fest, das Laufen gestaltet sich bequem und ohne Scheuern, kurz, meine Füße fühlen sich in den Stiefeln richtig zu Hause.

Sehr schön finde ich, daß im Gegensatz zu vielen anderen Rangers der Schuh von Knightsbridge im vorderen Bereich etwas breiter designet ist. Das kommt meinen Füßen zugute und gefällt mir auch optisch besser, als die typische schmale Form.

Ein Wort zum Leder. Dieses ist das weicheste, das ich bei Ranger-Boots bislang hatte und wesentlich flexibler und nicht so steif wie das Material der Konkurrenz. Es besteht aufgrund der weichen Beschaffenheit des Leders wahrscheinlich ein etwas größeres Risiko von äußeren Beschädigungen, aber das nehme ich für einen höheren Tragekomfort gerne in Kauf.

Im übrigen ist der ziemlich starke Gummigeruch tatsächlich vorhanden (er geht ausschließlich von der Sohle aus), dieser hat sich bei mir allerdings innerhalb einer Woche bereits fast gänzlich verflüchtigt.

Fazit:
Ich bin sehr zufrieden mit den Boots von Knightsbridge. Die Verarbeitung stimmt, das Material ebenfalls (tolles weiches Leder), und auch das Design und der Tragekomfort sprechen für diese 10-Loch Rangers. Dazu der unschlagbar günstige Preis - ich kann die Knightsbridge-Boots wärmstens empfehlen.


Kein Titel verfügbar

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Chucks zum unschlagbaren Preis!, 5. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mein Vorrezensent hat das Wichtigste eigentlich schon geschrieben.

Auch ich habe mir die Schuhe vorsorglich eine Nummer größer bestellt (43 stat 42), und diese Entscheidung war für mich goldrichtig. Die Chucks sitzen super bequem, und trotz der größeren Größe schlackert nichts herum.

Die Verarbeitung ist sehr gut, wobei natürlich erst das Tragen über einen längeren Zeitraum Aufschluß über die Haltbarkeit geben kann.

Daß die Chucks innen mit einem dünnen Fleece-Stoff ausgekleidet sind, finde ich absolut genial, so wird eventuelles Scheuern oder Reiben am Fuß verhindert. Ich habe die Schuhe jetzt schon mehrfach bei Temperaturen über 20 Grad getragen und trotz des Fleeces keine größere Schweißbildung festgestellt.

Kleine Anmerkung: auf den Fotos nicht zu sehen ist, daß innerhalb des Karomusters hauchdünne Goldfäden eingearbeitet sind. Mich stört das nicht, und die Fäden sind auch nur aus der Nähe beim genauen Betrachten sichtbar.

Fazit:

Tolle Chucks, gute Verarbeitung, weiche Innenauskleidung, schöne Musterung mit farblich passenden Schnürsenkeln zum unschlagbaren Preis! Absolut empfehlenswert!


Kein Titel verfügbar

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stylische Chucks im Vintage-Design., 5. Juni 2012
Ich habe normalerweise Schuhgröße 42 - 42 1/2, habe mir aber aus Bequemlichkeitsgründen und um zu verhindern, daß die Schuhe beim Laufen irgendwo scheuern, diese Chucks in Größe 43 bestellt.

Beim Auspacken war der erste Eindruck positiv, die Chucks sehen exakt so aus, wie auf dem Foto. Allerdings ist die Bemerkung in der Artikelbezeichnung "mit schmalem Fußbett" nicht korrekt, es ist eher das Gegenteil der Fall, was mir aber sehr entgegenkommt.

Nach dem Umfädeln der robusten Schnürsenkel folgte die Anprobe, und ich bin sehr zufrieden mit meiner Wahl. Die Chucks sind super bequem, nichts reibt oder scheuert an irgendeiner Stelle.

Die Verarbeitung der Schuhe ist gut, die Materialzusammensetzung hat mich angenehm überrascht: Sohle aus Kork, Inneneinleger aus Leder und das Textilmaterial aus Baumwolle.

Der Vintage/Used-Look kommt sehr gut zur Geltung.

Ich kann diese Chucks nur empfehlen, vor allem für die kommenden Sommermonate, hat man mit den Newalk-Schuhen eine leichte, super bequeme und optisch sehr ansprechende Fußbekleidung.


Crimen Excepta (+Anhänger)
Crimen Excepta (+Anhänger)
Preis: EUR 20,20

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Traditioneller Metal aus Polen mit exzellenten weiblichen Shouts, 30. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Crimen Excepta (+Anhänger) (Audio CD)
Seit mir ein guter Freund zum ersten Mal 'Metal Nation' vorgespielt hat, bin ich von dem polnischen Metal-Quartett begeistert. Das zweite Album von CRYSTAL VIPER hat mir schon richtig gut gefallen, und das 2010er Output 'Legends' habe ich als Melodic Metal Fan regelrecht ins Herz geschlossen. Die herrlich traditionelle Mischung, die stark durch altgediente Helden wie IRON MAIDEN, WARLOCK und ACCEPT geprägt wurde (und wird), wußte mich durchgehend zu begeistern.
Und nun legen CRYSTAL VIPER mit 'Crimen Excepta' ihr viertes Studiowerk vor, ein Konzeptalbum rund um Schwarze Magie, Hexen und Inquisition. Nach einigen negativen Bewertungen im Netz war ich ein wenig skeptisch in Bezug auf das, was mich auf 'Crimen Excepta' erwarten würde, doch an dieser Stelle kann ich vorab schon mal Entwarnung geben, der neue Longplayer ist alles andere als schlecht, und Martas kratzig-rauchige Stimme sowieso und wie immer über jeden Zweifel erhaben.
Im Vergleich zum hochmelodiösen Vorgänger 'Legends' erwarten den geneigten Hörer einige Veränderungen. CRYSTAL VIPER anno 2012 klingen eine ganze Ecke härter und aggressiver als vor zwei Jahren, der ein oder andere Song wirkt beim ersten Durchlauf etwas sperriger und nicht so eingängig, wie das 'Legends'-Material. Aber keine Sorge, nichtsdestotrotz sind CRYSTAL VIPER ihrem Stil weitgehend treu geblieben, soll heißen, nach wie vor ballert in den guten alten 80ern verwurzelter Heavy Metal aus den Boxen, der größtenteils zumindest mich zu begeistern weiß.

Hier die Bewertung der einzelnen Tracks:

Kleine Anmerkung noch im Vorfeld, das Album besteht regulär aus 18 Tracks, da zwischen Titel 1 bis 8 jeweils ein kurzes Sample untergebracht wurde, was ich für absolut überflüssig halte, und was den Hörgenuß eher stört. Aus diesem Grund gehe ich hier nur auf die 'echten' Titel ein.

1. Witch's Mark
Der Opener startet rasant und aggressiv, und Marta legt sich gesanglich gleich voll ins Zeug. Der Refrain ist im Gegensatz zu den Strophen irgendwie ziemlich sperrig und will bei mir nicht zünden. Vom musikalischen her und stimmlich geht 'Witch's Mark' voll in Ordnung, allerdings hätte man insgesamt mehr aus dem Stück machen können. 7,5/10

2. Child of the Flame
Da sieht es bei Track Nummer Zwei schon wesentlich besser aus. Druckvolles Schlagzeug, schöne Gitarrenläufe, und Marta in Hochform. 'Child Of The Flame' ist ein herrlicher, leicht MAIDEN-lastiger, traditioneller Metalsong. 8,5/10

3. It's Your Omen
In diesem Stück galoppieren die Gitarren orgelbegleitet voran, 'It's Your Omen' kommt wunderbar speedig und mit einer tollen Melodie daher. Bislang das beste Stück des Albums! 9/10

4. Crimen Excepta
Für den Titelsong haben sich CRYSTAL VIPER keinen geringeren als David Bower, seines Zeichens Frontmann der UK-Metaller HELL, an Bord geholt. 'Crimen Excepta' ist ein epischer Midtempo-Track, bei dem die Einflüsse von MERCYFUL FATE unverkennbar sind. Der geteilte Gesang weiß überaus zu gefallen, und auch sonst stimmt hier wirklich alles, vom Groove über die Melodie bis hin zum Chorus. Definitiv ein Highlight! 9,5/10

5. Medicus Animarum
Schön schleppend kommt 'Medicus Animarum' daher und verbreitet eine wohlig-düstere, oldschoolige Atmosphäre, während Marta einmal mehr beweist, daß sie eine der derzeit besten Metal-Shouterinnen ist. 9/10

6. The Spell of Death
Jetzt wird wieder etwas mehr Gas gegeben. Man fühlt sich unwillkürlich stark an selige 'The Trooper'-Zeiten erinnert, ehe durch Martas Stimme 'The Spell Of Death' die nötige Eigenständigkeit gewinnt, um nicht als bloße Kopie durchzugehen. Guter Song. 8/10

7. Hope Is Gone, Here's New Law
Es folgt eine gut abgehende Midtempo-Nummer, die auch gut auf einem der beiden Vorgängeralben aufgehoben gewesen wäre. 'Hope Is Gone, Here's New Law' ist mitreißender, melodischer Heavy Metal, mit einem geilen Chorus, ein Song, der von vorn bis hinten Spaß macht. 9/10

8. Fire Be My Gates
Eigeleitet durch eine stimmungsvolle Kirchenorgel und schönes Gitarrensolo, nimmt offizielle Rausschmeißer des Albums, 'Fire By My Gates' alsbald Fahrt auf. CRYSTAL VIPER spielen hier mit variablen Geschwindigkeiten, wobei das Hauptaugenmerk auf einer massiven Bang-Kompatibilität zu liegen scheint. However, das Stück rockt, hat eine tolle Melodie, und auch Marta gibt gesanglich einmal mehr richtig Gas. 9/10

9. Tyrani Piekie' (Vader cover)
Schluß ist aber mit 'Fire By My Gates' noch lange nicht gewesen. Im Gegenteil, CRYSTAL VIPER drehen noch mal richtig auf und covern ein Stück ihrer Landsleute, der Death Metal Legende VADER. Liest sich auf den ersten Blick vielleicht etwas unorthodox, aber das Ganze funktioniert. 'Tyrani Piekie'' knallt hart, aggressiv und druckvoll aus den Boxen. Beim Chorus erhält Marta Unterstützung durch den VADER Shouter höchstpersönlich. CRYSTAL VIPER schaffen es, einen lupenreinen Death Metal Track in ein geradliniges, astreines Speed Metal Stück zu verwandeln, das auf ganzer Linie überzeugt. 9,5/10

Produktion
Produziert wurde 'Crimen Excepta von Bart Gabriel, der u.a. schon bei SACRED STEEL Hand angelegt hat, und für den Sound verantwortlich war Mariusz Pietka, auf dessen Referenzliste u.a. MORTICIAN und LONEWOLF zu finden sind. Um die klangliche Qualität des neuen CRYSTAL VIPER Albums muß man sich also keine Sorgen machen. 9/10

Artwork und Verpackung
Hier wird eher Durchschnitt geboten, von daher sollte man sich lieber auf den musikalischen Inhalt konzentrieren. 7/10

Fazit
CRYSTAL VIPER klingen auf ihrem neuen Output ein wenig anders, als noch auf den Vorgängern. Etwas mehr Härte und Aggressivität haben sich zu dem traditionellen Metalsound hinzugestellt, und das ein oder andere Stück auf 'Crimen Excepta' zündet vielleicht nicht gleich beim ersten Durchlauf. Aber wer dem Album und der Band eine Chance gibt, wird spätestens nach dem zweiten oder dritten Durchhören der Scheibe mit richtig gutem Heavy Metal belohnt, der seine Einflüsse aus den 80ern nicht verleugnet, aber trotzdem eigenständig und 100% CRYSTAL VIPER ist. Außerdem sollte man sich die einmal mehr überragende Stimme von Frontfrau Marta Gabriel nicht entgehen lassen.

8,5/10 Gesamtwertung

Das wären bei Amazon 4,5 Sterne. Ich vergebe mal deren vier, dann bleibt noch etwas Luft nach oben für die kommenden CRYSTAL VIPER Veröffentlichungen.)


Carolus Rex (Digi Book mit Bonus CD)
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Wird angeboten von avatar-music
Preis: EUR 15,45

40 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine schwedische Epic Power Metal Perle!, 29. Mai 2012
Nun ist sie endlich draußen, die Power Metal Scheibe, der ich persönlich in diesem Jahr am meisten und mit der größten Spannung entgegen gefiebert habe. SABATON legen ihren sechsten Longplayer vor ' und die große Frage war, können sie mit 'Carolus Rex' an ihre vergangenen Alben anknüpfen und den selbst gesetzten hohen Standard halten? Nach etlichen Durchläufen kann ich diese Frage zumindest für mich mit einem eindeutigen 'JA' beantworten. Die Idee, ein Konzeptalbum über den schwedischen Nationalhelden König Karl VII. einzuspielen, ist aufgegangen und so bläst zumindest schon mal inhaltlich ein frischer Wind aus den Boxen. Weiterhin habe ich das Gefühl, daß nach dem gewaltigen Keyboard-Bombast speziell der letzten beiden Alben auf 'Carolus Rex' die Gitarren wieder ein wenig mehr in den Vordergrund getreten sind.
Musikalisch standen SABATON vor der schwierigen Aufgabe, den Fans auch auf 'Carolus Rex' den lieb gewonnenen typischen SABATON-Sound zu bieten, ohne sich dabei nur mehr selbst zu kopieren. Eine Gratwanderung, die Joakim und seine Mannen, wie ich finde, sehr gut hinbekommen habe. Daß bei einer Band mit einem derartig speziellen Sound wie SABATON nach fünf Alben in dem ein oder anderen Song Passagen oder Versatzstücke auftauchen, die dem geneigten Hörer irgendwie bekannt vorkommen, ist wohl unvermeidlich (ähnlich sieht es z.B. bei POWERWOLF aus), wenn die Band ihren Stil nicht komplett umkrempelt, und das wollen wir ja alle nicht. Von SABATON erwarte ich hochmelodische Power Metal Schmetter Granaten, von vorn bis hinten mitsingtauglich, bombastisch, druckvoll, mit mächtigen Chören und mit einhundert Prozent Hitpotential. Und genau das habe ich mit dem jüngsten Output der Schweden bekommen.

Hier die Bewertung der einzelnen Tracks:

1. Dominium Maris Baltici
Ein Intro, das das Album stimmungsvoll und Atmosphärisch eröffnet aber aufgrund der Kürze auch in den ersten Song hätte integriert werden können. 8/10

2. The Lion From The North
SABATON haben einfach ein Händchen für zündende Opener. 'The Lion From The North' reiht sich in typischer SABATON-Manier ohne Verluste in die Riege von Eröffnungsgranaten wie 'Primo Victoria', 'Attero Dominatus', 'Ghost Division' und 'Coat Of Arms' ein. Man fühlt sich beim Hören leicht an vergangene Highlights wie das letztgenannte Stück und '40:1' erinnert, was allerdings zumindest für mich keinen Kritikpunkt darstellt. 'The Lion From The North' geht sofort ins Ohr, in die Beine und in die Nackenmuskulatur. Textlich wollen SABATON wohl das Feld der Latein-Chorusse wohl nicht den Rivalen von POWERWOLF überlassen, und so gibt es hier einen schön in der toten Sprache geschmetterten Refrain, den man spätestens nach dem zweiten Durchlauf intus hat. Gelungener Einstand! 10/10

3. Gott Mit Uns
Und schon folgt das nächste Highlight. Bereits nach den ersten fünf Sekunden war für mich klar ' DAS ist der Gute-Laune-Song des Albums. Mit stimmlicher Unterstützung von Produzent Peter Tägtgren dröhnt eine exzellente Midtempo-Livehymne aus den Boxen, die wohl vor allem den deutschen Konzertbesuchern nach dem lautstarken Mitsingen eine gute Portion Heiserkeit bescheren dürfte. In diesem Sinne ''All Together: GOTT MIT UNS!' 10/10

4. A Lifetime Of War
Daß SABATON neben unzähligen Mid- und Uptempo-Stampfern auch Garanten für erstklassige Powerballaden sind, weiß man nicht erst seit 'Final Solution' oder 'Uprising'. 'A Lifetime In War', das bisher langsamste Stück in SABATONs Bandgeschichte steht auf Augenhöhe mit den beiden vorgenannten Stücken und Klassikern wie 'Purple Heart', 'Light In The Black' oder 'The Price Of A Mile'. Schleppend, episch und erhaben kommt 'A Lifetime Of War' daher und manifestiert sich als eins der absoluten Highlights auf 'Carolus Rex'. 10/10

5. 1648
Jetzt wird wieder aufs Gas getreten, und '1648' erinnert tatsächlich ein wenig an 'Back In Control', klingt dann im Endeffekt aber doch wieder anders und eigenständig. Eine mitreißende Nummer mit einem Super-Chorus, bei der die Füße von ganz allein mitwippen. 9,5/10

6. The Carolean's Prayer
Und auch die nächste Slowtrack-Dampfwalze läßt nach der Orgel-Einleitung Erinnerungen an vergangene SABATON-Glanztaten aufkeimen, in diesem Fall an das Titelstück und 'Cliffs Of Callipoli' vom vorletzten Album 'The Art Of War'. 'The Carolean's Prayer' präsentiert sich in den Strophen ruhig und getragen und in den Chorus-Passagen mächtig und druckvoll, hat eine tolle Melodieführung und einen herrlichen Mitsingrefrain, also genau das, was einen typischen SABATON-Song ausmacht. Außerdem ist das Stück eine schöne Einstimmung auf den folgenden Hauptsong des Albums. Die Spannung steigt! 10/10

7. Carolus Rex
Wie jedes der vorangegangenen SABATON-Alben hat auch 'Carolus Rex' seinen Übersong, in diesem Fall den Titeltrack. Hier stimmt einfach alles. Stampfende Drums, geniale Melodie, epische Lyrics, genialer Chorus! Nach einer kurzen atmosphärischen Einleitung formiert sich die sabatonische Kavallerie zur musikalischen Schlacht, die Drums beginnen zu stampfen, und dann setzt dieses Killerriff ein. Joakim beginnt die Lyrics würdevoll und erhaben zu zelebrieren, die Bridge gibt das Signal zur Attacke, und als der Chor einsetzt, gibt es kein Halten mehr, mit zerstörerischer Kraft wird alles niedergemacht, was sich der Kriegsmaschine SABATON in den Weg stellt! Gänsehautfeeling pur! Für mich ist 'Carolus Rex' einer der besten SABATON-Songs überhaupt und ein überragender Höhepunkt des Albums. 10/10

8. Killing Ground
Es folgt mein persönlicher Lieblingstrack auf 'Carolus Rex'. Ich habe hin und her überlegt, an welche vergangene SABATON-Glanztat mich das Stück erinnert, bis mir nach dutzenden Durchläufen mit einem Schlag ein Licht aufging. Auch wenn die Lyrics von 'Killing Ground' sich voll und ganz in das textliche Konzept des Albums integrieren, die musikalische Ausrichtung, die Songstruktur des Stückes steht eindeutig in der Tradition der Ein-Hoch-auf-den-Metal-Hymnen 'Metal Machine / Crüe', 'Metalizer' und 'Metal Ripper'. Diese Verwandtschaft fällt besonders in den Chorus-Passagen auf. However, 'Killing Ground' ist ein treibender, mitreißender, wunderbar mitsingtauglicher SABATON-Hit, mit sich gegenseitig voranpeitschenden Drums und Gitarrenläufen, der mir seit dem ersten Hören nicht mehr aus dem Ohr geht! 10/10

9. Poltava
Auch bei 'Poltava' treten SABATON etwas mehr aufs Gas. Gewürzt mit einigen Anleihen von 'Midway' und 'Ghost Division' entwickelt das Stück erstklassige Bang-Qualitäten und ist hervorragend zum extatischen Mattenschwingen geeignet. Und wer keine Matte hat, nickt trotzdem im Takt und singt halt einfach mit: ''Swedish soldiers met their bane ' Poltava''! 9,5/10

10. Long Live The King
Im vorletzten regulären Song des Albums drosseln SABATON noch einmal das Tempo, was 'Long Live The King' eine Erhabenheit verleiht, die den Lyrics würdig ist. Außerdem hören wir in diesem Song den vielleicht schönsten Chorus des gesamten Albums! Großartiges Stück! 10/10

11. Ruina Imperii
Den Abschluß des Konzeptalbums bildet das komplett in Schwedisch gehaltene 'Ruina Imperii'. Hier dürfen sich die Keyboards noch einmal in bester 'Art Of War' ' Manier austoben, das leicht orientalische Flair des Stückes weiß zu gefallen. Gesang, Drums, Gitarren und die Synthies verschmelzen zu einer homogenen Einheit und beenden eine grandiose Silberscheibe würdevoll. 9,5/10

Twilight Of The Thundergod (Digipak Bonus Track)
Das AMON ARMATH Cover ist gut gelungen (auch hier darf Peter Tägtgren noch mal ans Mikro), meiner Meinung nach wesentlich besser als 'Feuer Frei' (RAMMSTEIN) und 'In The Army Now' (STATUS QUO), fließt aber nicht in die Bewertung ein.

CD 2
Die dem Digi beiliegende 2. CD enthält das komplette Album noch einmal als schwedische Version, die ihren eigenen, ganz besonderen Reiz beim Hören entfaltet.

Produktion
Wenn kein Geringerer als Peter Tägtgren hinter den Reglern steht, weiß man, was einen produktionstechnisch erwartet, glasklarer, druckvoller Sound vom Feinsten! 10/10

Artwork und Verpackung
Coverartwork und Bookletgestaltung (inkl. einer ausführlichen Lektion in schwedischer Geschichte) sind exzellent und eine Klasse für sich. 9,5/10

Fazit
Während gerade, da ich diese Zeilen schreibe, die letzten Töne von 'Long Live The King' verklingen, kann ich sagen, daß ich mit dem neuen SABATON-Album absolut glücklich bin. Ich denke, die Scheibe läßt zwei verschiedene Schlußfolgerungen zu, entweder ist man der Meinung, daß 'Carolus Rex' vor allem aus Zitaten bekannter Songs besteht und somit nichts Neues bietet. Oder man fühlt sich beim Hören der neuen Songs angenehm an vergangene Großtaten unserer schwedischen Helden erinnert, die aber immer gerade dann, wenn man einen alten Song anstimmen möchte, doch ihre eigene Melodie, ihre ganz spezielle Note offenbaren, und damit die Eigenständigkeit, die SABATON vor Stagnation und Altmetallrecycling bewahrt.
Ich persönlich vertrete eindeutig die zweite Meinung. Joakim und seine Mannen haben mit 'Carolus Rex' ein Album geschaffen, auf dem ich zum ersten Mal, seit ich SABATON kennen und lieben gelernt habe, durchweg JEDEN Song mag. Auch nach dem X-ten Hören läuft die Silberscheibe bei mir nach wie vor komplett an einem Stück, es gibt für mich kein einziges schwaches Stück auf dem Album. Alle Tracks bilden eine Einheit, wirken wie aus einem Guß. Aus diesem Grund kann ich auch nicht anders, als für 'Carolus Rex' die Höchstnote zu zücken und mit einem seligen Lächeln auf den Lippen 10 Pommesgabeln zu vergeben.

10/10 Gesamtwertung
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 18, 2013 12:13 PM CET


Unisonic
Unisonic
Preis: EUR 8,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen UNISONIC rockt!, 16. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Unisonic (Audio CD)
Herr Kiske und Herren Hansen, zwei meiner absoluten End-80er-Metal-Helden machen wieder etwas zusammen. Geile Info. HELLOWEEN Anno 2012? ? ? Nein - sagen das Internet und die Rezensionen, die ich gelesen hatte, bevor ich mir 'Unisonic' selbst zu Gemüte geführt habe. Von AOR und Hardrock ist die Rede. Wie jetzt, kein Metal?!? ' war mein erster Gedanke (und wohl auch der von vielen anderen). Nein, kein Metal, aber das heißt ja nicht automatisch, daß die Musik nix taugt. Also rein mit der Silberscheibe in den Player und den Sprung ins kalte Wasser gewagt!

Hier die Bewertung der einzelnen Tracks:

1. Unisonic
Der Opener und Titeltrack reißt vom ersten Moment mit und verleugnet den powermetallischen Background der Akteure nicht. Tolle Melodie, Drums, die sofort in die Beine gehen und ein schöner Chorus -' '"Unisonic"' programmiert den Hörer auf Gute Laune! Und es tut gut, wieder Michaels geniale Stimme zu hören. 10/10

2. Souls Alive
Es folgt ein abwechslungsreicher Hardrock Song, der mich im Chorus irgendwie an EDGUY erinnert. Kommt gut rüber und hält das Niveau des Einstiegs. 10/10

3. Never Too Late
Keine Ahnung, warum ich schon wieder eine Assoziation im Ohr habe, aber '"Never Too Late"' erinnert mich von der gesamten Songstruktur her frappant an GREENDAY. Was keinesfalls negativ gemeint ist. Ich bin nur ein wenig überrascht. Ansonsten ist das Stück kurz und knackig gehalten und weiß absolut zu gefallen. 9/10

4. I've Tried
Weiter geht es mit '"I''ve Tried"', und erneut drängt sich mir ein Vergleich auf. Klingen die Gitarren nicht nach U2? ? ? Hört Euch mal die ersten anderthalb Minuten von "'Where the Streets Have No Name"' an. Nichtsdestotrotz ist '"I''ve Tried"' eine solide Rocknummer, nicht ganz so mitreißend, wie die vorangegangenen Stücke, aber keinesfalls schlecht. 8/10

5. Star Rider
Ok, ich höre auf mit den Vergleichen. Aber einer geht noch (ich kann nix dafür). '"Star Rider"' verfrachtet uns in die glorreichen 80er'und würde sich gut in jedem QUEEN-Live-Set machen! Gibt es jemanden, der das auch so sieht? However, ich mag "'Star Rider"' mit seinem schleppenden Groove! Daumen hoch! 9/10

6. Never Change Me
Ich liebe dieses Stück! Auch und gerade wegen der Reminiszenzen an GARY MOOREs "'Friday On My Mind"'. '"Never Change Me"' rockt von vorn bis hinten und geht bereits nach dem ersten Hören nicht mehr aus dem Ohr! 10/10

7. Renegade
Das ist wirklich unheimlich. Aber in den ersten 30 Sekunden von '"Renegade"dachte ich, STING hätte sich zum Duett zur Verfügung gestellt. Aber dann entpuppt sich das Ganze doch einmal mehr als das Ergebnis von Michaels beeindruckender stimmlicher Vielfalt. '"Renegade"' ist ein gefühlvoller, exzellenter Rocksong und einer meiner Favoriten auf '"Unisonic"'. 10/10

8. My Sanctuary
In "'My Sanctuary"' geht es wieder etwas härter zur Sache. Gitarren und Drums peitschen den Song voran und nach dem tollen Solo gibt es auch noch einen etwas ruhigeren Mitklatsch-Part. Der Gesang ist sowieso über jeden Zweifel erhaben. Toller Song! 9/10

9. King for a Day
Bei '"King for A Day"' haben UNISONIC doch tatsächlich SURVIVOR aus der Versenkung hervorgeholt. Achtziger Jahre Stadionrock per Excellence, der sich vor einem '"Eye Of Tiger"' nicht zu verstecken braucht! 10/10

10. We Rise
Und noch einmal servieren UNISONIC eine großartige Packung Rock. '"We Rise"' weiß vom herrlich rotzrockigen Beginn bis zum einprägsamen Refrain jederzeit zu gefallen. 9/10

11. No One Ever Sees Me
Kein gutes Rock-Album kommt ohne Ballade aus. Mit 'No One Ever Sees Me' beweisen UNISONIC zum Abschluß, daß sie auch die Klaviatur der sanfteren Töne beherrschen. Leute, holt die Feuerzeuge raus! 8,5/10

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Fazit
UNISONIC sind kein Metal, zumindest nicht vordergründig. Neben einigen härteren Passagen wie im Titelstück, dominieren erstklassiger AOR und Hardrock die Silberscheibe. Wer sich darauf einlassen kann, dem bietet UNISONIC eine wahre Fundgrube an tollen Melodien und großartigen Songs. Bei mir jedenfalls wird das Album noch viele Runden im Player drehen, ehe ich mich daran satt gehört habe.
9,5/10 Gesamtwertung


mumbi HDMI Kabel mit vergoldeten Kontakten (Full-HD 1080p, 15m)
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Preis: EUR 896,97

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tadellose Verbindung ohne Fehler, 7. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich benutze zwei der 15m HDMI-Kabel in meinem Heimkinosystem ohne Probleme. Kabel 1 verbindet meinen Projektor Epson EH-TW2900 (1920 x 1080 Pixel, FULL HD) mit dem Onkyo TX SR 507 5.1 AV-Receiver (4x HDMI 1.3a IN, 1080p), mit Kabel Nr. 2 ist mein PC (Grafikkarte: Sapphire Radeon HD5750) an den AV-Receiver angeschlossen. Die Kabel machen genau das, was sie sollen, sie übertragen die Signale zum und vom Receiver in voller 1080p-Auflösung. Die Bildqualität ist perfekt, Bildaussetzer, Flackern oder Schlieren konnte ich im Betrieb nicht feststellen. Beim Verlegen macht sich die Dicke der Kabel bemerkbar, was bei mir aber kein Problem war, da die Kabel in einem Kabelkanal verlaufen.

Fazit:
Ich bin mit den 15m HDMI-Kabeln absolut zufrieden. Die Qualität stimmt, und der Preis ist einfach unschlagbar. Empfehlenswert.


Army of the Damned
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Preis: EUR 18,02

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Melodic Metal aus Frankreich vom Feinsten!, 6. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Army of the Damned (Audio CD)
Da ja meine Jugendhelden RUNNING WILD auch nach ihrem Comeback weiterhin ziemlich abstinken, paßt es doch hervorragend, daß sich mittlerweile ein richtig vollwertiger Ersatz für Rocking Rolf gefunden hat. Die Franzosen LONEWOLF habe ich über Plattensammlung eines Freundes entdeckt. Die beiden Vorgängeralben 'Made In Hell' und 'The Dark Crusade' gefallen mir ausnehmend gut ' entsprechend gespannt war ich darauf, was LONEWOLF auf ihrem aktuellen Longplayer 'Army Of The Damned' abliefern. Auf den mir bekannten Veröffentlichungen konnten mich LONEWOLF neben der großartigen Musik vor allem durch die nicht alltägliche Stimme von Shouter Jens Börner begeistern. Eine willkommene Abwechslung im Meer der Falsettsänger speziell im Heavy und Power Metal Bereich, für die ich sehr dankbar bin. Jens verleiht durch seinen rauen, kehligen Gesang den Stücken von LONEWOLF eine nicht zu verachtende Portion Eigenständigkeit und ist ein echtes Trademark der Band geworden. Doch genug der Vorrede, schauen wir mal, was sich im Vergleich zum großartigen Vorgängeralbum 'The Dark Crusade' auf dem aktuellen Output getan hat.

Hier die Bewertung der einzelnen Tracks:

1. Lonewolf
Nach einer kurzen atmosphärischen Einleitung prescht der Opener mit einer ordentlichen Portion Speed voran, die Gitarren klingen ungemein vertraut, die Hookline ebenso, und unversehens hat man das Gefühl, daß genau so eigentlich das neue RUNNING WILD-Album HÄTTE beginnen sollen! Aber man würde LONEWOLF nicht gerecht werden, würde man sie als bloße Kopie abstempeln - das sind die Franzosen nämlich ganz und gar nicht. Die Musik von LONEWOLF im Allgemeinen und das Eingangsstück des neuen Albums im Speziellen sind unbestreitbar von RW beeinflußt, aber nichtsdestotrotz machen die Jungs durchaus ihr eigenes Ding. Sie haben Spaß, und die Spielfreude und Frische spürt man bereits im ersten Song überdeutlich. Gelungener Einsteiger! 9,5/10

2. Crawling to Hell
Weiter geht es etwas gemäßigter, was das Tempo betrifft, doch 'Crawling To Hell' dröhnt nicht weniger druckvoll aus den Box, als der Opener. Eine herrliche Mitsinghymne, die, wie viele andere LONEWOLF-Songs nicht zuletzt vor allem durch Jens' ungewöhnliche Stimme lebt. 8,5/10

3. Army of the Damned
Der Titelsong ist ein echter Knaller vor dem Herrn. Bereits die Einleitung zeigt deutlich, wo hier der Hammer hängt. Schleppend und mächtig walzt sich das Stück durch die erste Strophe, um dann zielgerichtet in einen Mitsing-Chorus vom Feinsten zu münden. 'Army Of The Damned' ist ein Stück feinsten melodischen Schwermetalls und einer meiner Favoriten des Albums. 9,5/10

4. Hellbent for Metal
Und schon folgt der nächste Kracher. Herrlich speedig galoppiert das Stück voran, und der Nackenmuskulatur wird nicht die kleinste Pause gegönnt. BANG OR DIE!!! Großartiger, schnörkelloser Song! 9,5/10

5. Soulreapers
'Soulreaper' kann die Qualität der ersten Stücke mühelos halten. Ein melodischer Midtempo-Groover mit ordentlich Schmackes ' hier liegt in der Kürze die Würze! 9/10

6. Celtic Heart
Jawohl, LONEWOLF können auch Powerballaden! 'Celtic Heart' dürfte mit seiner geilen Melodie und den vielen Mitsingparts zu einem Live-Klassiker avancieren. Thumbs Up! 9,5/10

7. The Last Defenders
Und schon wieder folgt ein Midtempostampfer, bei dem man sich förmlich die Seele aus dem Schädel bangen muß. 'The Last Defenders' rockt wie nur was! 9,5/10

8. Cold
Ich muß zugeben, die Hookline von 'Cold' klingt verdammt nach RUNNING WILDs 'Riding The Storm', aber das verbuchen wir mal wohlwollend als Verbeugung vor Rolf in seinen Glanzzeiten. Denn 'Cold' macht einfach Spaß, ist ungemein mitreißend und hat einen megageilen Chorus. Mir gefällt der Track jedenfalls ausnehmend gut. 9,5/10

9. The One You Never See
Daß LONEWOLF absolut in der Lage sind. Auch völlig eigenständiges Material abzuliefern, beweisen sie eindrucksvoll mit 'The One You Never See'. Das Stück hat fast schon Schunkelqualität und eignet sich hervorragend, das Zusammengehörigkeitsgefühl der Fans bei den kommenden Liveauftritten zu fördern. Geile Nummer! 9,5/10

10. Tally Ho
Zur Abwechslung gibt es an dieser Stelle wieder eine straighte Uptempo-Nummer, die ohne Schwächen über die gesamte Distanz zu gefallen weiß, der aber vielleicht noch das letzte I-Tüpfelchen fehlt. 8/10

11. One Second in Eternity
Bei einem Album-Abschluß im Uptempobereich und einer Spielzeit von unter vier Minuten darf man getrost von einem Rausschmeißer sprechen. Und der kommt richtig gut. LONEWOLF fahren noch einmal eine ordentliche Portion melodischen Speed auf und erinnern einmal mehr daran, wer das große Vorbild der Band ist, ohne dieses einfach nur zu kopieren. 8,5/10

Produktion
Schön druckvoll und sauber, wobei der Sound allerdings nicht blankpoliert wirkt, sondern das Raue, Natürliche, das einen Großteil des Reizes der Musik von LONEWOLF ausmacht, bewahrt und unterstreicht. 9/10

Artwork und Verpackung
Ich finde das Artwork sehr gelungen, da es hervorragend zum Sound von LONEWOLF paßt. Schon das Cover macht visuell deutlich, was man beim Hören der Stücke zu erwarten hat. 8,5/10

Fazit
LONEWOLF liefern mit 'Army Of The Damned' ein großartiges Melodic Metal Album ab, da zu jeder Zeit frisch und unverbraucht aus den Boxen hämmert. Die Parallelen zu RUNNING WILD sind unüberhörbar, trüben für mich den positiven Gesamteindruck aber in keiner Weise. Minimale Abzüge in der B-Note gibt es dafür, daß Shouter Jens nicht wirklich jeden Ton genau trifft, aber das macht er größtenteils durch seine markante Stimme wieder wett, die eine willkommene Abwechslung zum Kopfstimmeneinerlei vieler anderer Metalbands darstellt. 'Army Of The Damned' klingt rau, ursprünglich und unverbraucht. Das Album macht ungeheuer viel Spaß, und zumindest bei mir haben sich auch nach dem x-ten Durchlauf noch keine Abnutzungserscheinungen bemerkbar gemacht. Deswegen ergeht an dieser Stelle meine klare Empfehlung an alle Fans des melodischen Metals, und speziell auch an die jenen, die wie ich vom neuen RUNNING WILD Album ziemlich enttäuscht sind. Bei LONEWOLF kann sich der gute Rolf eine gute Scheibe abschneiden, was Spielfreude und Abwechslungsreichtum angeht.

9/10 Gesamtwertung


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