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James Bond 007
(TOP 1000 REZENSENT)   

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Lupinas Sohn
Lupinas Sohn
Preis: EUR 6,99

1.0 von 5 Sternen Never change a winning fact., 13. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Lupinas Sohn (Audio CD)
Diese zugegeben krasse Bewertung wird einige John Sinclair-Fans hier erzürnen. Tatsächlich stammt sie von einem Fan selbst,
der den ersten 70 Teilen der Reihe fast durch die Bank 4 bis sogar dicke 5 Sterne geben würde.

Handlung und Regie von "Lupinas Sohn" hätten ebenso wie der Vorgänger "Die Werwolf-Elite" 3-4 Sterne verdient.
Die Folgen 71 und 72 habe ich aufgrund der schlechten Bewertung gleich ganz ausgelassen.

Was mich jedoch zunächst hier störte, war dieses neue Intro, das klingt, als hätte man sich während des Einspielens eine passende Melodie dazu ausdenken wollen, wäre aber nicht dazu gekommen.

Die neue Erzählerin ist qualitativ meilenweit von einem Joachim Kerzel entfernt. Dieser hatte den Folgen eine eigene Stimmung verliehen, und seine ruhige aber starke Stimme hebte sich deutlich vom Hauptgeschehen ab.
Bei der neuen Erzählerin dachte ich nicht selten, sie gehöre zu den handelnden Personen.

Dritter Kritikpunkt ist der neue Zeit- und Ortsansagen-Sprecher, welcher sich ebenfalls viel zu wenig von den Protagonisten abhebt, und welcher auch soundtechnisch nicht mehr ausreichend unterstützt wird.

Kommen wir nun aber zu DEM Punkt, an dem ich das Hörspiel von eigentlich 3 Sternen auf die Tiefstwertung hinuntersetze:
John Sinclair trauerte in den vorigen Folgen dauerhaft um seine langjährige Freundin Jane, die ja entführt wurde. Auch im direkten Vorgänger "Werwolf-Sippe" war er tief traurig und entsetzt. Und zog sogar noch seine Gefährten (Glenda, Suko) mit in diese depressive Phase hinein.

Hört man nun "Lupinas Sohn" bis zum Abspann, dann erfährt man nach diesem noch ein "besonderes" Erlebnis:
John und Glenda haben Sex. Und nach John's stolzer Bekundung sogar mehrmals am Abend. (!)

- Ist ja ganz toll! Damit hat John Sinclair für mich seine Glaubwürdigkeit verloren. Erst betrügt er Jane mit Nadine Berger, bereut dies gefühlte 20 Folgen lang, dann wird Jane entführt, und Sinclair steigt aus heiterem Himmel mit Glenda ins Bett.
Schlechter geht's wohl nicht, und mir tut's auch etwas um Frank Glaubrecht leid, der dem guten John mit seiner tollen Stimme jahrelang so eine ehrliche und vertrauenswürdige Art gegeben hatte.

Sorry, wer sich das antun möchte, okay. Aber ich werde mit John Sinclair Schluss machen und diese Doppelfolge verbannen.
Wer das Sinclair Team so eingeschworen und unzertrennlich hören möchte, wie es einmal war, der greife zu den Folgen 1-68.


Toshiba Satellite P70-B-101 43,9 cm (17,3 Zoll) Notebook (Intel Core i7 4710HQ, 2,5GHz, 12GB RAM, 1TB HDD, Radeon R9 M265X, DVD, Win 8) silber
Toshiba Satellite P70-B-101 43,9 cm (17,3 Zoll) Notebook (Intel Core i7 4710HQ, 2,5GHz, 12GB RAM, 1TB HDD, Radeon R9 M265X, DVD, Win 8) silber
Preis: EUR 959,00

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr edles und robustes Gerät mit herausragender Tastatur aber einigen kleinen Schwächen., 26. Dezember 2014
Bevor ich mit meiner Rezension beginne, möchte ich alle potentiellen Interessenten eines neuen Notebooks deutlich warnen:

Ich habe tatsächlich über drei Wochen gebraucht, um ein halbwegs fehlerfreies Gerät zu finden. Erst dieses 8. (!!) hier ist größtenteils einwandfrei. Die sieben vorigen Notebooks lagen alle im Bereich zwischen 600-700 Euro. Zunächst ein HP Pavilion 17 mit deutlichen Dellen ums Keyboard herum. Dann ein HP Pavilion 17 mit defekter Soundkarte (Musik ständig lauter und leiser). Dann ein sehr hübsches schwarzes Lenovo G710, welches bereits nach 2 Tagen nicht mehr anging (Geld wurde ausbezahlt). Dann ein Toshiba Satellite L50, bei dem der ganze Bildschirm gut 2 Millimeter von links oben nach rechts unten verbaut war. Dann ein Acer Aspire, das wieder sichtbare Wellen ums Keyboard aufwies. Dann ein ASUS F751, dass bei eingestecktem HDMI-Kabel die Farben des Displays deutlich veränderte, usw. . Ich kann mir nicht vorstellen, dass das bei mir alles einfach Pech oder Zufall war. Man sollte also die Geräte genauestens überprüfen, sonst kommt das böse Erwachen.

Nun zu diesem erheblich teureren Toshiba P70:
Ich legte also 300 Euro mehr auf den Tisch, in der Hoffnung, nun endlich meine Ruhe zu haben. Optisch sieht man dem Toshiba die 1.000 Euro durchaus an: Edles gebürstetes Aluminium, das erfreulicherweise sehr resistent gegen unschöne Fingerabdrücke ist. Eine von unten weiß beleuchtete Tastatur mit sehr gutem Druckpunkt und exzellenten Tippeigenschaften. Ein glänzendes Full-HD Display, das so nur noch sehr selten zu finden ist (fast alle Full-HD Displays sind matt). Mich stört das glänzende überhaupt nicht, da ich das Notebook nur zuhause verwende und hinter mir kein Fenster platziert ist. Sehr gute Helligkeits-, Schärfe- und Farbeigenschaften. Ein kleiner Störfaktor ist jedoch, dass das Display etwa einen halben Millimeter zu weit nach rechts verbaut ist. Damit ist der schwarze Rahmen ums Bild auf der linken Seite zwar nur wenig aber doch sichtbar breiter.
Technisches Highlight des Notebooks ist sicherlich der bärenstarke Intel i7-4710HQ-Prozessor, der bis dato stärkste Notebook-Prozessor. Doch leider ist er den Aufpreis nicht wirklich wert, da nur eine Standard-SATA-Festplatte verbaut ist, die den i7 ziemlich ausbremst. Eine SSD-Platte wäre für diesen Preis ein Muss gewesen, von mir aus auch nur mit einem Standard i7-4510U. Selbst ein i5 plus SSD wäre vermutlich schneller unterwegs gewesen. Immerhin bewältigt der Prozessor den kompletten Systemstart in nur 10 Sekunden. Die Radeon R9 265 Grafikkarte hat dafür ganze 4 GB Speicher und reicht selbst für neue Spiele aus. Auch der Arbeitsspeicher ist mit 12 GB größzügig ausgefallen.

Sehr ärgerlich dagegen ist die Anordnung der Anschlüsse. Warum ausgerechnet Toshiba die meisten Anschlüsse neuerdings auf der rechten Seite platziert, stößt auch in Tests auf Unverständnis. Besonders ein angeschlossenes HDMI-Kabel kann der Maus schon in die Quere kommen, sofern man diese nahe am Gehäuse bewegt (was bei mir zum Glück nicht der Fall ist).
Genauso ärgerlich ist die Voreinstellung der Soundkarte. Wenn man nicht unter Sounds>Wiedergabe>Eigenschaften alle Soundeffekte per Häkchen deaktiviert, klingt abgespielte Musik unangenehm verzerrt und überladen. Eigentlich ein K.O.-Kriterium für so ein teures Gerät.
Da ich aber froh bin, dass nun alles funktioniert und ich die leuchtende Tastatur auch wunderbar im Dunkeln verwenden kann, behalte ich den Toshiba.

Abschließend sei noch der Sound der eingebauten Harman/Kardon-Boxen zu erwähnen, denn diese klingen nicht nur angenehm frisch sondern bringen auch mehr Bässe mit als sonstige Standard-Lautsprecher.
Fazit: Das Toshiba Satellite P70-B-101 bringt sehr viel Licht, aber auch einige Schatten mit, die man bei einem so kostspieligen Gerät eigentlich nicht erwarten sollte. Ich gebe knappe 4 Sterne. Da ist noch Luft nach oben. Wegen dem i7-Prozessor braucht man den Aufpreis jedenfalls nicht zu investieren.

Von mir eine leicht eingeschränkte Kaufempfehlung.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 26, 2014 8:27 PM CET


Lenovo 59433224 G710 43,9 cm (17,3 Zoll) Notebook-PC (Intel Core i5-4210M, 2,6GHz, 6GB RAM, 1TB HDD, NVIDIA GeForce 820M, Win 8) schwarz
Lenovo 59433224 G710 43,9 cm (17,3 Zoll) Notebook-PC (Intel Core i5-4210M, 2,6GHz, 6GB RAM, 1TB HDD, NVIDIA GeForce 820M, Win 8) schwarz
Wird angeboten von HEINZSOFT Computersysteme
Preis: EUR 589,99

9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Äußerst robustes Laptop mit jeder Menge Power., 1. Dezember 2014
Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass ich das Gerät im Saturn-Markt für 599 Euro gekauft habe.
Dort war es bei sonst identischer Ausstattung mit gar 8GB Arbeitsspeicher zu haben.
Da sonst noch niemand etwas zu diesem Lenovo G710 geschrieben hat, tue ich das mal.. ;-)

Zunächst mal kam das Gerät sehr sorgfältig und gesichert verpackt an. Das Gehäuse macht einen äußerst wertigen und stabilen Eindruck, was auch durch das etwas höhere Gewicht von etwa 3kg verstärkt wird.
Der Deckel lässt sich zudem recht schwergängig aber sehr gleichmäßig und knarzfrei öffnen und schließen.

Das Material des Deckels ist schwarzes, leicht angerautes und mattes Plastik - dadurch ist es recht resistent gegen unschöne Fingerabdrücke.
Das Gehäuse rund ums Keyboard herum ist zwar ebenfalls schwarzes Plastik, jedoch hat es durch den leichten Glanz einen metallischen Touch und das Design darüber hat einen sehr schicken Holz-Look.
Auch hier treten überraschenderweise eher weniger schnell Fingerabdrücke auf.

Das komplette Gehäuse des Lenovo's ist perfekt verbaut. Ich betone das, da ich zuvor einen HP Pavillon 17 entnervt nach HP zurückgeschickt habe, weil dieser gleich 3 (!) unschöne Wölbungen ums Keyboard herum und obendrein ein leicht schief verbautes Display hatte. Beim danach gekauften Toshiba Satellite war gleich der ganze Bildschirmrahmen fast 2mm schief, was ich von dieser Firma gar nicht kannte. Das dritte Gerät war ein Asus, bei dem die Farben ziemlich daneben dargestellt wurden. Das vierte ein HP Pavillon 15, der zwar keine Wölbungen, dafür aber einen Wackelkontakt am HDMI-Ausgang und eine erhöhte Betriebstemperatur (AMD A10-5745M) hatte.
Dieses Lenovo ist mein fünftes und letztes Gerät. Ich kann nur jedem raten, das neue Notebook sofort oder am besten noch im Laden auf Schwachstellen und Verarbeitungsmängel zu testen. Die Qualitätskontrolle scheint früher erheblich besser gewesen zu sein...

Zurück zum Lenovo: Die Tastatur ist meines Erachtens die Schwachstelle dieses Laptops. Selbige ist übrigens in fast allen Lenovo's verbaut, auch in anderen Modellreihen (Z710 / Z50, ...) Zunächst mal sind die Tasten nicht sonderlich groß. Außerdem sind sie relativ glatt. Dafür sind sie etwas schwergängig und ein Leisetreter ebenfalls nicht. Für Sekretäre oder Buchschreiber ist sie definitiv zu laut, würde ich sagen. Außerdem ist die Return-Taste zu schmal und zum seitlichen Nummernblock besteht auch kein Zwischenraum. Positiv ist, dass die Tasten bei ordentlichem Drücken äußerst präzise und zuverlässig zupacken.
Trotzdem war die Tastatur der HP's um Welten angenehmer, leiser und auch größer.

Das glänzende Display löst mit 1600x900 Pixeln auf, was HD+ entspricht. Der erste HP hatte Full-HD und dafür ein mattes Display.
Auch wenn's mir kaum einer glauben wird: Mir gefällt das des Lenovo besser. Und zwar deshalb, da beim Full HD die Schrift zeitweise schon anstrengend klein wird. Hier hält sich das aber im Rahmen und die Qualität ist wegen dem starken Kontrast des Glanz-Displays nahezu gleich hoch.
Von einem Full-HD auf gar nur 15 Zoll würde ich tatsächlich abraten...
Sollte man nicht unbedingt direkt hinter sich ein Fenster oder eine Lampe postiert haben, macht das glänzende Display keinerlei Spiegel-Schwierigkeiten.
Die Betonung liegt hier auf dem Gebrauch im Innenbereich. Draussen im Freien zahlt sich ein mattes Display aus.

Das große Highlight beim G710 ist definitiv der Prozessor: Es handelt sich "nur" um einen Intel i5 - aber um was für einen!
Das Modell 4210M ist nicht nur dem häufiger verbauten i5-4210U deutlich überlegen, es ist sogar einen Tick schneller als der in wesentlich teureren Geräten verbaute i7-4510. Wer also ordentlich Wumms sucht, der schlage hier zu. Obendrein ist das Laptop fast schon beängstigend kalt und flüster-leise.

Die eingebauten Lautsprecher sind leider nur unterer Durchschnitt. Hier sollte man bei Musik doch eher die Anlage über HDMI oder eben Kopfhörer anschließen.

FAZIT: Der Lenovo ist aufgrund seiner extrem guten Verarbeitung sehr vertrauenserweckend und wirkt beinahe unverwüstlich.
Schnell ist er auch und das Display ist überraschend überzeugend. Die Nvidia 820 Grafikkarte reicht für durchschnittliches Spielen, mehr aber auch nicht. Temperatur und Betriebslautstärke sind absolutes Spitzenniveau. Auch die 1 TB große Festplatte ist üppig.
Wer allerdings ein Notebook mit leiser und leichtgängiger Tastatur sucht, dem sei hier abzuraten.

Von mir gute 4 Sterne!

**UPDATE**: Leider ist das Gerät schon am Morgen des dritten Tages nach dem Kauf nicht mehr angegangen. Auch die Saturn-Mitarbeiter brachten es nicht fertig, wobei einem sogar ein kleiner Stromschlag verpasst wurde. Somit muss ich leider 2 Sterne wieder abziehen und suche noch immer ein passenderes Gerät.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 15, 2014 12:49 PM CET


Bud Spencer - Die grosse Plattfuss-Box [Blu-ray]
Bud Spencer - Die grosse Plattfuss-Box [Blu-ray]
DVD ~ Bud Spencer
Preis: EUR 23,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Insgesamt klasse Blu-ray-Box!!, 14. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zuerst mal ist es erfreulich, dass hier nicht die Einzel-Disks in irgendwelche Papp-Schuber gesteckt wurden, sondern alle Filme original in ihrer Blu-Ray Hülle verpackt sind. Neben dem FSK-Cover haben alle 4 auch ein Wendecover zu bieten - dicker Pluspunkt. Die Cover selbst sind nicht mehr so übertrieben wie damals auf den ersten DVD-Veröffentlichungen und deutlich stimmiger.

Nun zu den einzelnen Blu-Rays:

1. Sie nannten ihn Plattfuss
- Der Film bietet einen schönen Auftakt in das Schema und den Charakter der Plattfuss-Filme. Eine gelungene Mischung aus Krimi, Action und Komödie, die ausschließlich in Neapel spielt.

Bild/Ton: Das Bild ist wirklich erstaunlich gut und scharf. Kein Vergleich zu früherer schwammigen DVD-Versionen.
Der Ton ist sehr gut verständlich und wirkt etwas frischer als auf der DVD. Natürlich kann man hier kein Surround erwarten,
aber besser so und natürlich als eine verkorkste Surroundspur.

2. Plattfuss räumt auf
- Für mich ist dieser zweite Teil das Highlight der Serie. Die Handlung wird verstrickter und die Stränge verlaufen von Neapel über Bangkok bishin nach Hong Kong und Macao - ein wahrer Augenschmaus für Asien-Fans. Neben den Drehorten begeistern hier vor allem die spritzigen Actionszenen und Verfolgungsjagden. UND: Die Musik der Brüder De Angelis, die die Exotik hier voll einfängt und die ich so gelungen finde, dass ich den Soundtrack im Internet bestellt habe. Auch Bud Spencer liefert hier meiner Meinung nach eine seiner absolut besten Darstellungen ab.

Bild/Ton: Bild und Ton befinden sich auf etwa gleich hohem Level wie beim ersten Teil: Ziemlich gut.

3. Plattfuss in Afrika
Auch wenn er das Tempo des Vorgängers nicht ganz mitgehen kann, so bietet "Plattfuss in Afrika" eine noch immer gelungene und erheiternde Mischung aus Action-Krimi und Komödie. Das Rezept mit abwechslungsreichen Drehorten wurde weitergeführt und so finden wir Bud nun inmitten der afrikanischen Wildnis. In diesem dritten Teil der Reihe dreht es sich erstmals nicht mehr um Drogenhandel im großen Stil, sondern um Diamantenschmuggel. Die Musik ist auch hier wieder sehr stimmig und es ist schon verwunderlich, wie sehr diese beiden Brüder Guido & Maurizio De Angelis anscheinend unterschätzt werden. Ohne ihre Melodien wären die Filme nicht mehr dasselbe.

Bild/Ton: Die ersten 30 Minuten des Films ist das Bild auf gewohnt hohem Niveau. Was aber in der zweiten halben Stunde zu sehen ist,
ist mir ein Rätsel: Es sieht aus, als wäre zwischen Filmrolle und Fernseher ein Gitternetz. Der gesamte Bildhintergrund (oder Vordergrund?) ist unbeweglich und gleichzeitig grieselig. Besonders auffällig erkennt man es auf der Haut der Darsteller. Es sieht aus, als litten sie allesamt unter Akne oder Pocken. Ich kann mir das nicht erklären und hoffe daher, eine Stellungnahme weiterer Kunden hierzu zu bekommen.
Der Ton ist erneut sehr ordentlich.

4. Plattfuss am Nil
Der Abschluss der Plattfuss-Reihe ist immernoch sehenswert. Trotzdem würde ich ihn als schwächsten der vier Teile einstufen.
Bud Spencer wurde nach Plattfuss in Afrika der bereits dritte Synchronsprecher verpasst, welchen wir in gelungener Form aus "Sie nannten ihn Mücke" kennen. Hier spricht er ein wenig langsamer und irgendwie wirken auch die berühmten Prügelszenen teilweise etwas gemächlicher - kein Vergleich zu "Plattfuss räumt auf", wo sie gewaltig Energie und Tempo aufnehmen.
Diesmal geht es um einen entführten Wissenschaftler, der glaubt, Öl anhand von Insekten ausfindig machen zu können
- sehr zum Missfallen der in Ägypten agierenden Oligarchen. Der kleine Afrikaner "Bodo" aus dem Vorgänger ist hier wieder mit an Bord, doch leider tritt er hier schon zu sehr in den Vordergrund und wirkt nicht selten altklug. Der ganze Film ist leider schon zu sehr zur Komödie abgedriftet, während die vorigen Teile immer einen ensten Unterton mit drin hatten.
Warum man erneut Afrika als Drehort nehmen musste, erschließt sich mir auch nicht ganz. Südamerika oder Indien wären hier abwechslungsreicher gewesen, auch wenn man dann auch eine andere Story gebraucht hätte. Retten tut "Plattfuss am Nil" dann wieder das bewährte Komponisten-Duo, dass besonders in Ägypten traumhaft schöne Melodien aus den Boxen kommen lässt.

Bild/Ton: Das Bild ist nun leider nicht nur etwas unschärfer, auch das grieselige Bild aus "Plattfuss in Afrika" taucht wieder auf,
diesmal aber fast den gesamten Film durch. Ich kann es nur als unangenehm bezeichnen. Trotzdem ist das Bild noch einen Tick schärfer und farbenprächtiger als auf der DVD. Der Ton ist dagegen sehr gut.

FAZIT: Für diesen Kaufpreis ist die "Plattfuss"-Box ein Muss, auch wenn hier und da noch Verbesserungen am Bild drin gewesen wären, besonders in den beiden Afrika-Teilen.

Trotzdem 5 Sterne für insgesamt großartige Unterhaltung über fast 4 Stunden.


Das Fenster zum Hof [Blu-ray]
Das Fenster zum Hof [Blu-ray]
DVD ~ James Stewart
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen Gemütlicher Hinterhof-Hitchcock-Klassiker mit zeitweiligen Bildschwächen., 8. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Fenster zum Hof [Blu-ray] (Blu-ray)
Nun gut, über den Film selbst wurden unzählige Rezensionen geschrieben. Er gehört zu den ganz großen Klassikern von Alfred Hitchcock und ist eher in der Kategorie Krimi einzuordnen,
als beispielsweise folgender Psycho-Thriller (Vertigo) oder fast schon Horrorfilm (Psycho). Was ich damit sagen möchte, ist, dass es in vorliegendem Film eher gemächlich zugeht und der Film eher kleine Randgeschichten erzählt, bevor er dann gegen Ende richtig Fahrt aufnimmt. Wenn man den Film nicht schon 10 Mal gesehen hat, bleibt er auch weiterhin sehr unterhaltsam, ansonsten fällt der einzige Höhepunkt zum Ende schon deutlich weniger spannend aus.
Das sei nur eine kleine Warnung, den Film lieber innerhalb von ein paar Jahren Abstand zu schauen.

Hauptsächlich möchte ich aber hier einen kleinen Vergleich der neuen Blu-ray zur alten DVD aufstellen:

1. Das Bild ist durchweg schärfer und brillianter als auf der DVD, wo es von Unschärfen wimmelte und das häufig schwammig
wirkte.

2. Die Schärfe wird beinahe durch den ganzen Film aufrecht erhalten. Nur bei einigen Nahaufnahmen von Grace Kelly's Gesicht trifft dies leider nicht mehr ganz zu.

3. Größter Makel: Sobald im Film Haut gezeigt wird, entsteht leider ein grieseliger (Ich weiss den genauen Namen dieses Phänomens leider nicht) Effekt da drauf, sehr (un)schön zu sehen in der Anfangsszene auf dem nackten Oberkörper von
James Stewart und auch später auf den Oberarmen von Grace Kelly. Auch in einigen Aufnahmen von Hauswänden macht sich dieses Grieseln bemerkbar - es sieht aus, als sei hier zu stark nachgeschärft worden, wirkt leider sehr unnatürlich.

Dieses Problem hatte ich bereits bei "Der Mann mit der Todeskralle", wo es jedoch schon so stark auftrat, dass ich die Blu-ray gleich wieder verkauft habe.

4. Die Tonqualität der Blu-ray wirkt auf mich frischer und hochwertiger, als auf DVD. Habe ihn auf deutsch (DTS Digital Surround 2.0 mono) geschaut. Warum sich ein Tonformat jedoch Surround nennt, obwohl dort nix dergleichen zu vernehmen ist, bleibt wohl Verkaufsstrategie. Auf Englisch (DTS-HD Master Audio 2.0 Mono) wirkt der Ton sogar noch einen Tick kraftvoller.

5. Die Extras: Hier punktet die Blu-ray ganz besonders: Unzählige Dokumentationen, Kommentare und Interviews. Berichte über die Arbeit und Strategien des Meisterregisseurs, und und und...

FAZIT: Eigentlich wären hier dicke 5 Sterne drin. Doch leider sind die meisten Aufnahmen, in denen Haut zu sehen ist, viel zu
unfein geworden, was bei einem Film und Schauspielern mit so viel Stil, leider auffällt. Wenn jemandem hier im Forum Ähnliches aufgefallen ist und er/sie mir sagen kann, wie dieser Defekt heisst, so werde ich das in der Rezension erwähnen.

Insgesamt schlägt die Blu-ray die DVD noch recht deutlich. Jedoch eher, weil diese damals wirklich schlecht produziert wurde.

4 Sterne mit etwas Luft nach oben.


Nivea Men Stress Protect Anti-Transpirant Deo-Spray, 4er Pack 4 x 150 ml
Nivea Men Stress Protect Anti-Transpirant Deo-Spray, 4er Pack 4 x 150 ml
Preis: EUR 8,00

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Erhebliche Rückstände auf dunklen T-Shirts., 30. Oktober 2014
Habe das Deo vor ein paar Tagen erstmals gekauft. Nutzte es dreimal. Der Duft ist angenehm frisch und auch die Wirkung ist in Ordnung. Da ich aber weißliche Flecken unter den Achseln auf meinen schwarzen Unterhemden feststellen musste, wandert es heute in die Tonne.

Dass vorher genutzte Nivea Dry Impact hatte diesen unangenehmen Nebeneffekt nicht.

Daher kann ich das neuere "Stress Protect" nicht empfehlen, denn es verursachte mehr "Stress" als es abwendete.

Leider nur 2 knappe Sterne dafür.


Sleeping Dogs
Sleeping Dogs
Wird angeboten von ToBi`s Computer (DER LADEN MIT DEN FAIREN PREISEN!)
Preis: EUR 12,49

5.0 von 5 Sternen Wahnsinnsspiel !! - besser in ungeschnittener Fassung kaufen., 25. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Sleeping Dogs (Computerspiel)
Habe Sleeping Dogs letztes Jahr uncut für 19 Euro aus Österreich bestellt. Die Investition hat sich mehr als gelohnt:

Besonders, wenn man ein Asien-/China- oder auch Kung Fu-Fan ist, wird man schon bei der Eröffnungsszene vor der leuchtenden Hong Kong - Skyline voll in ihren Bann gezogen: Innerhalb der ersten Minuten gibt es eine wilde Verfolgungsjagd außerhalb und innerhalb von Gebäuden. Man springt über Aquarien voll exotischer Fische und rennt durch Küchen,
in denen nach typisch chinesischer Art Speisen zubereitet werden...

Nach filmreifem Einstieg a la John Woo lernt man zunächst den chinesischen Nachtmarkt kennen, auf dem man dann Schutzgeld eintreiben muss. Auch dieser Markt ist sehr realitätsnah entwickelt worden. Es gibt unterschiedlichste Händler, Waren
und einige "Kultur"-Sidekicks a la Raubkopie-Produkte.

Später lernt man Hong Kong in zahlreichen Hauptmissionen, die zwischen Polizei/Undercover- und Triaden-Missionen aufgeteilt sind, mehr und mehr kennen. Das Open World-Prinzip entfaltet sich nun vollends. Der schmale Grat, auf dem der Spieler als Wei Shen zwischen Polizei, Korruption und dem misstrauischen Gangstertum wandelt, spitzt sich immer mehr zu...

Dadurch, dass man scheinbar an zwei Fronten kämpft (die der Triaden nur, da vom Polizei-Chef eingeschleust) ist und bleibt das Spiel sehr abwechslungsreich und man kann fast immer zwischen beiden "Seiten" auswählen. Obendrein gibt es noch einen dritten "Arbeitsmarkt" - den der Gefälligkeiten. Auch hier kann man Jobs von 'unmoralisch' (Versicherungsbetrug, Autos zerdeppern, Rachefeldzüge, ...) oder auch gute Dinge tun (das Auto einer Frau reparieren, Ware liefern, Diebe ausfindig machen, ...). Wem das noch nicht reicht, der kann Karaoke singen (sehr lustig, da sich die hübschen Chinesinnen nicht selten die Ohren zuhalten, wenn man die Töne nicht trifft), diversen Kampfsportschulen beitreten (was für spätere Angelegenheiten mehr als nützlich ist!), verschiedene Massagen ausprobieren, sich mit netten Damen verabreden bis hin zu Hahnenkämpfe besuchen, um Geld zu machen - oder auch zu verlieren (bei den Namen der Hähne treten auch die Originalnamen von Bruce Lee 'Li Xiao Long' und Jackie Chan 'Cheng Long' auf - auf diese kann man auch mal setzen ;-) ).

Was mir neben dem Ausmaß des Spiels ebenso gefallen hat, ist die atmosphärische Darstellung von Hong Kong als auch die realistische Vermittlung chinesischer Kultur: Wenn man schon mal in China war, kennt man Design und Einrichtung von Gebäuden, man weiss, dass sich Chinesen gerne lautstark im Hausflur unterhalten (zu sehen in Wei's erster Absteige),
man findet überall zu jeder Uhrzeit kleine Stände, die frische Speisen kochen oder Tee anbieten und auch traditionelle chinesische Musik ist oftmals mitten auf der Straße zu hören.

Wirft man einen Blick auf die Karte, so entdeckt man die vier großen Stadtteile Hong Kongs, die in der Regel durch Brücken verbunden sind. Die Stadt ist komplett vom Südchinesischen Meer umgeben, in welchem viele kleine und größere Inseln vorgelagert sind, die man bei Abenteuerlust und sonnigem Wetter ebenfalls per Schiff oder Dschunke besuchen kann - die Aussicht von dort auf die Stadt ist traumhaft, und auch mit Fackeln umgebene Mönchskloster und Tempel sind dabei zu entdecken...

Steuerung: Ich spiele das Spiel nun zum zweiten Mal und benutze Tastatur und Maus. Solange unsere Spielfigur in normalem Tempo geht, kann man alles gut steuern. Sprintet man aber mit der Space-Taste, wird das Ganze etwas schwierig: Nicht selten stößt man vor Gegenstände oder landet im Wasser, was aber zu verschmerzen ist, da Inspektor Wei ein guter Schwimmer ist. Beim Fahren ist es ebenfalls nicht immer leicht: Die Nutzung von Motorrädern verlangt einem deutlich mehr ab, als Autos. Ans Ziel bin ich trotzdem bisher immer gekommen.

Wen man sich für eine Mission auf der Karte entscheidet, sollte man das Ziel vorher dort anklicken, dann errechnet ein Computer den schnellsten Weg, und man braucht nur den farbigen Pfeilen inklusive Distanzangabe zu folgen. Ohne diese Navigationshilfe ist es bei der Dimension Hong Kongs viel zu kompliziert, schnell ans Ziel zu gelangen. Notfalls kann man auch ein Taxi nehmen, dass einen direkt dort hinbringt - glücklicherweise macht selber fahren und erkunden ungleich mehr Spaß. Das Taxi kann man aber auch mal nehmen, wenn man nur mal schnell zurück ins Hotel möchte.

Highlight von Sleeping Dogs ist jedoch nicht das Fahren, sondern das Fighten: Im Gegensatz zu GTA werden hier höchstens zu 10 % Schusswaffen gebraucht. Doch das ist sogar eine willkommene Abwechslung, da die Schlägereien in einer eigenen Liga ablaufen: Sprünge, Kicks, Schlagkombinationen oder Finishing Moves (nur in der uncut-Version verfügbar) sorgen immer wieder für pure Unterhaltung und nicht selten auch für Spannung. Möchte man dabei auf blutige Spuren oder die Möglichkeit, einen Gegner endgültig zu finishen (mit dem Kopf ins Aquarium/in Stereo-Boxen/ unter runterfahrende Rolläden/ in Mülltonnen usw.) nicht verzichten, sei von der deutschen Version definitiv abzuraten.

Abschließend möchte ich anmerken, dass mich seit GTA: Vice City vor über 10 Jahren kein Spiel von der Atmosphäre sowohl des Handlungsortes als auch der Story und dem Gameplay so begeistern konnte, wie dieses hier.

Der einzige größere Wehmutstropfen neben der teilweise etwas schwierigen Steuerung (Gamepad habe ich nicht getestet) ist, dass ausgerechnet der schönste Ort Hong Kongs, der (Victoria-)Peak leider nicht der Realität entspricht. Dieser Berg, von dem bei unzähligen Kampfsportklassikern auf die bahnbrechende Skyline heruntergefilmt wurde, ist leider von der Aussicht her nichts besonderes - da entdeckt man mehr Wolkenkratzer, wenn man sich an anderen Stellen der Stadt (beispielsweise Hafen oder Inseln) befindet. Dagegen sieht die Fauna Hong Kongs -gelbsandiger Boden und viele kleine Stadthügel voller Pflanzen und Blumen- wiederum sehr realistisch aus.

PRO / CONTRA:

PRO:
- tolle, vielschichtige Story mit vielen Darstellern und sehr überzeugenden Stimmen
- realistische Missionen und relativ ernste, reale Grundstimmung
- Bis auf den Peak fantastische Darstellung Hong Kongs
- Exotik versprühende Atmosphäre mit reichlich Asien-Flair
- sympathischer und ehrlicher Hauptcharakter Wei Shen, zum Glück nicht sexistisch wie so oft bei der Konkurrenz
- Fantastische Animationen bei den Faustkämpfen
- ebenfalls relativ präzise zu steuernde Schusswaffen
- große Abwechslung bei Art und Weise der Missionen
- viele Nebenmissionen und andere Beschäftigungen
- sehr gute Grafik
- Realistische Geräusche und knackiger Sound
- teils toller Soundtrack mit stimmiger, chinesischer Musik
- sehr hilfreiches Navigationssystem

CONTRA:
- Victoria Peak wurde ungenügend nachgebildet
- teilweise schwierige Steuerung bei Sprints und Motorradfahrten
- Schadensmodell bei Fahrzeugen nicht sehr ausgereift. Autos halten zu viel aus, das kommt jedoch dem Problem der schwierigen Steuerung wieder zugute
- etwas zu geringe Interaktion mit Passanten/Nachbarn oder anderen Leuten möglich
- Soundtrack könnte ein paar (westliche Hits) mehr vertragen, hier ist GTA am deutlichsten vorne.

FAZIT: Schaut man sich bei amazon die Fülle der Rezensionen an, so scheint Sleeping Dogs weiterhin ein kleiner Geheimtipp zu sein. Auf amazon.com sieht das schon ganz anders aus und das Spiel kommt noch eine ganze Ecke besser weg. Ob es daran liegt, dass es in GB/USA ungeschnitten angeboten wird oder die Deutschen es mit China nicht so haben, bleibt dabei Spekulation.

Von mir gibt es dicke 5 Sterne - weil mehr leider nicht geht, hier. ;-)

Viel Spaß!


Sleeping Dogs
Sleeping Dogs
Wird angeboten von ToBi`s Computer (DER LADEN MIT DEN FAIREN PREISEN!)
Preis: EUR 12,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinnspiel!! - Besser in ungeschnittener Fassung kaufen., 25. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Sleeping Dogs (Computerspiel)
Habe Sleeping Dogs letztes Jahr uncut für 19 Euro aus Österreich bestellt. Die Investition hat sich mehr als gelohnt:

Besonders, wenn man ein Asien-/China- oder auch Kung Fu-Fan ist, wird man schon bei der Eröffnungsszene vor der leuchtenden Hong Kong - Skyline voll in ihren Bann gezogen: Innerhalb der ersten Minuten gibt es eine wilde Verfolgungsjagd außerhalb und innerhalb von Gebäuden. Man springt über Aquarien voll exotischer Fische und rennt durch Küchen,
in denen nach typisch chinesischer Art Speisen zubereitet werden...

Nach filmreifem Einstieg a la John Woo lernt man zunächst den chinesischen Nachtmarkt kennen, auf dem man dann Schutzgeld eintreiben muss. Auch dieser Markt ist sehr realitätsnah entwickelt worden. Es gibt unterschiedlichste Händler, Waren
und einige "Kultur"-Sidekicks a la Raubkopie-Produkte.

Später lernt man Hong Kong in zahlreichen Hauptmissionen, die zwischen Polizei/Undercover- und Triaden-Missionen aufgeteilt sind, mehr und mehr kennen. Das Open World-Prinzip entfaltet sich nun vollends. Der schmale Grat, auf dem der Spieler als Wei Shen zwischen Polizei, Korruption und dem misstrauischen Gangstertum wandelt, spitzt sich immer mehr zu...

Dadurch, dass man scheinbar an zwei Fronten kämpft (die der Triaden nur, da vom Polizei-Chef eingeschleust) ist und bleibt das Spiel sehr abwechslungsreich und man kann fast immer zwischen beiden "Seiten" auswählen. Obendrein gibt es noch einen dritten "Arbeitsmarkt" - den der Gefälligkeiten. Auch hier kann man Jobs von 'unmoralisch' (Versicherungsbetrug, Autos zerdeppern, Rachefeldzüge, ...) oder auch gute Dinge tun (das Auto einer Frau reparieren, Ware liefern, Diebe ausfindig machen, ...). Wem das noch nicht reicht, der kann Karaoke singen (sehr lustig, da sich die hübschen Chinesinnen nicht selten die Ohren zuhalten, wenn man die Töne nicht trifft), diversen Kampfsportschulen beitreten (was für spätere Angelegenheiten mehr als nützlich ist!), verschiedene Massagen ausprobieren, sich mit netten Damen verabreden bis hin zu Hahnenkämpfe besuchen, um Geld zu machen - oder auch zu verlieren (bei den Namen der Hähne treten auch die Originalnamen von Bruce Lee 'Li Xiao Long' und Jackie Chan 'Cheng Long' auf - auf diese kann man auch mal setzen ;-) ).

Was mir neben dem Ausmaß des Spiels ebenso gefallen hat, ist die atmosphärische Darstellung von Hong Kong als auch die realistische Vermittlung chinesischer Kultur: Wenn man schon mal in China war, kennt man Design und Einrichtung von Gebäuden, man weiss, dass sich Chinesen gerne lautstark im Hausflur unterhalten (zu sehen in Wei's erster Absteige),
man findet überall zu jeder Uhrzeit kleine Stände, die frische Speisen kochen oder Tee anbieten und auch traditionelle chinesische Musik ist oftmals mitten auf der Straße zu hören.

Wirft man einen Blick auf die Karte, so entdeckt man die vier großen Stadtteile Hong Kongs, die in der Regel durch Brücken verbunden sind. Die Stadt ist komplett vom Südchinesischen Meer umgeben, in welchem viele kleine und größere Inseln vorgelagert sind, die man bei Abenteuerlust und sonnigem Wetter ebenfalls per Schiff oder Dschunke besuchen kann - die Aussicht von dort auf die Stadt ist traumhaft, und auch mit Fackeln umgebene Mönchskloster und Tempel sind dabei zu entdecken...

Steuerung: Ich spiele das Spiel nun zum zweiten Mal und benutze Tastatur und Maus. Solange unsere Spielfigur in normalem Tempo geht, kann man alles gut steuern. Sprintet man aber mit der Space-Taste, wird das Ganze etwas schwierig: Nicht selten stößt man vor Gegenstände oder landet im Wasser, was aber zu verschmerzen ist, da Inspektor Wei ein guter Schwimmer ist. Beim Fahren ist es ebenfalls nicht immer leicht: Die Nutzung von Motorrädern verlangt einem deutlich mehr ab, als Autos. Ans Ziel bin ich trotzdem bisher immer gekommen.

Wen man sich für eine Mission auf der Karte entscheidet, sollte man das Ziel vorher dort anklicken, dann errechnet ein Computer den schnellsten Weg, und man braucht nur den farbigen Pfeilen inklusive Distanzangabe zu folgen. Ohne diese Navigationshilfe ist es bei der Dimension Hong Kongs viel zu kompliziert, schnell ans Ziel zu gelangen. Notfalls kann man auch ein Taxi nehmen, dass einen direkt dort hinbringt - glücklicherweise macht selber fahren und erkunden ungleich mehr Spaß. Das Taxi kann man aber auch mal nehmen, wenn man nur mal schnell zurück ins Hotel möchte.

Highlight von Sleeping Dogs ist jedoch nicht das Fahren, sondern das Fighten: Im Gegensatz zu GTA werden hier höchstens zu 10 % Schusswaffen gebraucht. Doch das ist sogar eine willkommene Abwechslung, da die Schlägereien in einer eigenen Liga ablaufen: Sprünge, Kicks, Schlagkombinationen oder Finishing Moves (nur in der uncut-Version verfügbar) sorgen immer wieder für pure Unterhaltung und nicht selten auch für Spannung. Möchte man dabei auf blutige Spuren oder die Möglichkeit, einen Gegner endgültig zu finishen (mit dem Kopf ins Aquarium/in Stereo-Boxen/ unter runterfahrende Rolläden/ in Mülltonnen usw.) nicht verzichten, sei von der deutschen Version definitiv abzuraten.

Abschließend möchte ich anmerken, dass mich seit GTA: Vice City vor über 10 Jahren kein Spiel von der Atmosphäre sowohl des Handlungsortes als auch der Story und dem Gameplay so begeistern konnte, wie dieses hier.

Der einzige größere Wehmutstropfen neben der teilweise etwas schwierigen Steuerung (Gamepad habe ich nicht getestet) ist, dass ausgerechnet der schönste Ort Hong Kongs, der (Victoria-)Peak leider nicht der Realität entspricht. Dieser Berg, von dem bei unzähligen Kampfsportklassikern auf die bahnbrechende Skyline heruntergefilmt wurde, ist leider von der Aussicht her nichts besonderes - da entdeckt man mehr Wolkenkratzer, wenn man sich an anderen Stellen der Stadt (beispielsweise Hafen oder Inseln) befindet. Dagegen sieht die Fauna Hong Kongs -gelbsandiger Boden und viele kleine Stadthügel voller Pflanzen und Blumen- wiederum sehr realistisch aus.

PRO / CONTRA:

PRO:
- tolle, vielschichtige Story mit vielen Darstellern und sehr überzeugenden Stimmen
- realistische Missionen und relativ ernste, reale Grundstimmung
- Bis auf den Peak fantastische Darstellung Hong Kongs
- Exotik versprühende Atmosphäre mit reichlich Asien-Flair
- sympathischer und ehrlicher Hauptcharakter Wei Shen, zum Glück nicht sexistisch wie so oft bei der Konkurrenz
- Fantastische Animationen bei den Faustkämpfen
- ebenfalls relativ präzise zu steuernde Schusswaffen
- große Abwechslung bei Art und Weise der Missionen
- viele Nebenmissionen und andere Beschäftigungen
- sehr gute Grafik
- Realistische Geräusche und knackiger Sound
- teils toller Soundtrack mit stimmiger, chinesischer Musik
- sehr hilfreiches Navigationssystem

CONTRA:
- Victoria Peak wurde ungenügend nachgebildet
- teilweise schwierige Steuerung bei Sprints und Motorradfahrten
- Schadensmodell bei Fahrzeugen nicht sehr ausgereift. Autos halten zu viel aus, das kommt jedoch dem Problem der
schwierigen Steuerung wieder zugute
- etwas zu geringe Interaktion mit Passanten/Nachbarn oder anderen Leuten möglich
- Soundtrack könnte ein paar (westliche Hits) mehr vertragen, hier ist GTA am deutlichsten vorne.

FAZIT: Schaut man sich bei amazon die Fülle der Rezensionen an, so scheint Sleeping Dogs weiterhin ein kleiner Geheimtipp zu sein. Auf amazon.com sieht das schon ganz anders aus und das Spiel kommt noch eine ganze Ecke besser weg. Ob es daran liegt, dass es in GB/USA ungeschnitten angeboten wird oder die Deutschen es mit China nicht so haben, bleibt dabei Spekulation.

Von mir gibt es dicke 5 Sterne - weil mehr leider nicht geht, hier. ;-)

Viel Spaß!


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Preis: EUR 179,00

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr schöne Taucheruhr mit einigen kleinen Schwächen., 26. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich diese Taucheruhr zunächst bei amazon bestellt und wieder zurückgegeben habe (Stundenzeiger mangelhaft verarbeitet),
habe ich sie nun bei einem anderen Online-Händler gekauft und nun vor mir liegen.

Während viele Modelle aus der Reihe das Problem haben, dass der Sekundenzeiger die Striche nicht exakt trifft,
habe ich bei diesem Exemplar relativ viel Glück damit gehabt.

Jedoch haben sich schon beim Einstellen Probleme ergeben: Wenn man möchte, dass der Minutenzeiger den zuständigen
Strich exakt erreicht, wenn der Sekundenzeiger oben bei 12 ankommt, braucht man häufig mehrere Anläufe.
Häufig trifft der Zeiger die Minute nicht exakt, sondern ist nen Millimeter zu früh oder zu spät dran (Bei einer Uhr fällt so etwas auf).
Bei meinen beiden Seiko Chronographen funktioniert dieses Spiel zuverlässig.

Nun zur Qualität des Kautschuk-Armbandes: Wenn man mal die Ränder des Armbandes ansieht (ganz außen, mittig),
erkennt man an beiden Bandteilen Spuren der Produktion. Es sieht aus, als wären sie dort abgetrennt/gestanzt worden.
Tatsächlich haben alle Modelle dieser Promaster-Reihe dasselbe Problem.
Meine 400DM Citizen Chrono von 1999 hatte es jedenfalls nicht, trotz gleicher Preisebene.

Die angebliche Anzeige für den Ladestand des Eco-Drive Laufwerks oben auf der 12 des Ringes kann man wohl nicht ernst nehmen, da sie einzig und allein
die vorige Beleuchtung widerspiegelt, exakt so, wie die übrigen Striche und Zeiger auf dem Zifferblatt.

Letzter Kritikpunkt: Das Glas. Ich habe noch nie ein Glas einer Uhr gesehen, dass so effizient für Fingerabdrücke empfindlich ist.
Einmal draufgetippt hilft nur noch intensives Reiben mit dem Mikrofasertuch, andere Tücher helfen nicht.
Bei den Seikos kann ich draufpatschen wie ich will, bis endlich mal eine Spur davon sichtbar wird.
Zur Haltbarkeit selbst kann ich noch nichts sagen, wenn aber Seiko dasselbe Glas-Material so viel unempfindlicher für Flecken
verbaut, warum dann nicht auch Citizen?

Okay.. Es ist selten, dass ich eine 4-Sterne Rezension mit so viel Kritik beginne. Jedoch sollte auch Citizen wieder etwas mehr Wert auf erfolgreiche Qualitätskontrolle legen.

4 Sterne gibt es also dafür, dass diese Promaster umwerfend schön und schlicht ist, sie ein klassisches und aufgeräumtes Zifferblatt mit angefärbten Zeigern bietet,
welche zusammen mit dem Band Taucheratmosphäre erzeugen, und abschließend für die fantastische Leuchtkraft im Dunkeln verbunden mit einem tollen Farbspiel in
Swimmingpool-türkisem blau und knallgrün (für den Ladestand oben mittig).
Auch das Eco-Drive System verspricht mir so einiges und somit reicht es für ein "gut".

Trotz aller Kleinmakel eine Kaufempfehlung.


169/die Spur des Spielers
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Preis: EUR 6,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Und wieder eine gute Folge unserer drei Detektive!, 28. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: 169/die Spur des Spielers (Audio CD)
Nach hammermäßigem Durchschnitt von glatten 5 Sternen habe ich gestern nicht gezögert, und den neuesten Fall der drei Detektive in meinen Einkaufswagen befördert.
Glaubte ich schon ein wenig an gekaufte Rezensionen, wurde ich eines besseren belehrt: "Die Spur des Spielers" ist wirklich eine richtig gute Folge.

Der Anfang mit der Auktion auf dem Schrottplatz, auf der mal wieder viel zu viel für ein eigentlich minderwertiges Produkt -hier ein altes Schachspiel- geboten und auch noch bezahlt wird, erinnert stark an alte Klassiker wie den sprechenden Totenkopf. Es entwickelt sich ein ziemlich verstrickter und undurchsichtiger Fall, der irgendwann schon politische Dimensionen annimmt
und eine höhere Ebene erreicht: die des Agenten-Daseins.

Zugegeben fühlt man sich zum Ende hin an einen guten alten James Bond-Film erinnert, was dieser Folge einen ganz eigenen Touch verleiht. Trotzdem bezweifle ich, dass -besonders junge- Kinder dieses Hörspiel mit der Rekordlänge von 82 Minuten alle so unter einen Hut bringen können. bzw. richtig verstehen.

Positiv hervorzuheben sind natürlich die ausgeklügelte Story, die kompletten Sprecherleistungen, die rätselhaften Wendungen, die überaus spannenden und überraschenden Actioneinlagen
- man denke an die Szene im Krankenhaus, klasse!, die erneut gelungene, da kürzere und knackigere Erzählweise von Thomas Fritsch als auch die Auflösung am Ende,
mit der wohl kein Mensch am Anfang hätte rechnen können.

Was mir zur Höchstwertung noch fehlt, ist die dementsprechende musikalische Untermalung des Ganzen. Viele Makel hat man abstellen können:
mehr Tempo in der Erzählweise, motiviertere Sprecher, gute Storys. Jedoch fehlt mir zu einem Weltklasse-Hörspiel einfach stimmige und atmosphärische Musik.
Musik, die zur Situation passt und die die Handlung vorantreibt.
Ich möchte hier nicht immer wieder Carsten Bohn heranziehen, aber seine Melodien machten die ersten knapp 50 Folgen der Reihe erst so unvergesslich.
Und gerade die Szenen, in denen seine Klänge bei "Spur des Spielers" eingefügt wurden, gehen erst so richtig unter die Haut (Krankenhaus, Höhepunkt am Ende).
Da wird einem unheimlich, gar gruselig.
Man ist aufgeregt, entsetzt, oder halt entspannt und fröhlich, je nach Titel und Szene. Eine Rückkehr von Bohn ist gar nicht mal erforderlich. Man sollte sich aber endlich überlegen,
ob man bei einer solchen Produktion mit einem solchen Profit nicht mal eine halbwegs ambitionierte Band, bzw. einen talentierten Mischer am Pult verpflichten sollte.

Fazit: Nachdem die drei ??? mich mit Folge "157 im Zeichen der Schlangen", "159 Die Nacht der Tiger", "160 Geheimnisvolle Botschaften", "161 Die blutenden Bilder"
und "163 Der verschollene Pilot" wieder aus der Schockstarre von Zeiten a la "Grusel auf Campbell-Castle" herausgezogen haben, vergebe ich dem vorliegenden Fall dicke 4 Sterne
und freue mich auf das -angeblich- weitere Highlight "166 und die brennende Stadt".

Viel Spaß!
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 8, 2014 10:51 AM MEST


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