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Beiträge von James Bond 007
Top-Rezensenten Rang: 2.307
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Rezensionen verfasst von
James Bond 007

Anzeigen:  
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159/Nacht der Tiger
159/Nacht der Tiger
Preis: EUR 7,99

4.0 von 5 Sternen Sie können es also doch noch!, 21. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: 159/Nacht der Tiger (Audio CD)
Zugegeben, als ich vor zwei Jahren die 1-Sterne-Rezension zu Nr. 147 "Grusel auf Campbell-Castle" schrieb, hatte ich die leise Befürchtung,
wir würden von unseren drei Detektiven nie wieder etwas wirklich gutes vorgesetzt bekommen.
Ich hatte darin alle einzelnen Aspekte aufgezählt, die meiner Meinung nach für diesen Qualitätsverlust verantwortlich waren.

Es ist fraglich, ob sich die Verantwortlichen die teilweise vernichtenden Kritiken hier auf amazon wirklich zu Gemüte geführt haben
- Fakt ist, dass unsere Detektive mit vorliegender Folge wieder an alte Zeiten anknüpfen können.

Zunächst mal ist mir aufgefallen, dass der Erzähler Thomas Fritsch hier erheblich impulsiver zu Werke geht. Statt ausschweifender Monotonie geht der Mann
hier endlich mal treffend und knackig zu Werke, und nimmt damit ausnahmsweise nicht das Tempo aus der Geschichte.

Auch die drei Hauptsprecher Rohrbeck, Wawrczek und Fröhlich wirken auf mich, als hätten sie einen kleinen Urlaub von der Produktion genommen und sich
eine Frischzellenkur verpasst. Die Spielfreude und Begeisterung ist ihnen endlich wieder voll anzumerken.

Und schon zu Beginn von "Die Nacht der Tiger" dürfen sich Nostalgie-Fans wieder über die Old-School-Schrottplatz-Atmosphäre mit der obligatorischen Säge
sowie über die uns ans Herz gewachsenen Onkel Titus und Tante Mathilda freuen. Doch damit nicht genug: Auch der charmante Chauffeur Morton erhält
hier endlich mal wieder eine größere Rolle - früher war solch ein Auftritt von ihm fast schon eine Garantie, dass das Hörspiel überdurchschnittlich gut wurde.

Gleiches gilt für sich reimende Rätsel, die dadurch auf interessante Weise zum mitdenken anregten und hier endlich wieder mit von der Partie sind.

HANDLUNG: Justus, Bob und Peter bemerken schockiert, dass sich jemand Zugriff auf ihren Computer in der Zentrale verschafft hat.
Dieser jemand gibt ihnen in Gedichten verschlüsselte Hinweise auf Auto-Diebstähle in Rocky Beach. Die drei nehmen die Spur auf...

- Dass die Detektive diesmal nicht gegen stereotypische Gauner ermitteln, sondern gar gleich gegen Polizisten, habe ich so bei ihnen noch nie erlebt.
Und das sorgt für willkommene Abwechslung und ordentlich Brisanz. Besonders, da ihr Freund und Polizeichef Inspector Cotta obendrein auch noch zu den
Verdächtigen zählt.

FAZIT: Bis auf die Musik, der es immernoch an unterstützender Atmosphäre fehlt, wurde hier endlich einmal wieder so ziemlich alles richtig gemacht.
Durch die gekürzten, dafür aber temperamentvollen Parts des Erzählers, die völlig ausreichende Laufzeit von 65 Minuten, einer brisanten
Geschichte und gut aufgelegten Sprechern sorgt "Die Nacht der Tiger" für kurzweilige, aber dafür durchweg interessante und temporeiche
Unterhaltung. Diese Folge sollte von nun an als Musterbeispiel für folgende Produktionen genutzt werden.

Von mir dafür volle 4 Sterne!


Circus der Vampire [Blu-ray]
Circus der Vampire [Blu-ray]
DVD ~ Adrienne Corri
Wird angeboten von Celynox
Preis: EUR 6,49

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu Unrecht verrissener Klassiker des Vampir-Genres., 6. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Circus der Vampire [Blu-ray] (Blu-ray)
"Circus der Vampire" ist eines der späten Werke aus dem legendären Hammer-Studio, welches Ende der 70er Jahre seine Pforten schließen musste.

Nach Monstern (Frankenstein), Höllenhunden (Baskerville), Vampiren & Hexen (Dracula, Karnstein & Co.), Mumien (Fluch der Pharaonen,...), Werwölfen (Siniestro)
und Zombies (Nächte des Grauens u.v.a.) griff man hier ein weiteres, bei vielen Menschen damals Unbehagen auslösendes Thema auf: Das der umherreisenden Zigeuner.
Doch dass es bei dem Thema nicht bleibt, verrät schon der Titel.

Der Film beginnt mit einer schönen, friedlichen Sequenz: Eine Frau und ein kleines Mädchen spielen im Wald. Doch die äußerst unschuldig aussehende Frau entpuppt sich
als Handlangerin und Geliebte des Vampirgrafen Mitterhaus. Sie lockt das Kind in sein Schloss
- und schon jetzt erhält der Zuschauer einen Vorgeschmack darauf, dass das gute alte Filmhaus hier einen erheblich tabuloseren und brutaleren Weg einschlagen will und wird.

Die durch die ganzen Entführungen gepeinigten Dorfbewohner sinnen auf Rache und jagen Mitterhaus mitsamt seiner Geliebten und seinem Schloss in die Luft.
Doch auch dieser schwört noch Rache...

15 Jahre später wird das Dorf von einer unbekannten Seuche heimgesucht. Viele abergläubische Bewohner glauben an die Rückkehr und Rache des Grafen.
Doch soweit ist es noch nicht. Als dritter Handlungsstrang taucht plötzlich ein Wanderzirkus auf, der mit seinen unglaublichen (!) Aufführungen und Zaubertricks
die Zuschauer ihre Probleme und Sorgen vergessen lässt.
Doch nach und nach häufen sich erneut Entführungen und Todesfälle. Es stellt sich heraus, dass der undurchsichtige "Verwandlungskünstler" Emil (Anthony "Corlan" Higgins)
ein Kuseng des Grafen Mitterhaus ist und diesen wiederbeleben will.
Das Problem: Dazu müssen ALLE damaligen Widersacher inklusive deren heutige Kinder vernichtet werden...

Was der eher unbekannte Regisseur Robert Young hier für ein bildgewaltiges, phantastisches und temporeiches Feuerwerk abliefert, ist wirklich unerwartet.
Da wirkt selbst der große Terence Fisher etwas blass und ausrechenbar.

Der ganze Film wirkt wie ein letztes Aufbäumen eines angeschlagenen Bären - was es ja eigentlich auch ist.
Es wird die ganze Palette im Übermaß geboten: Blut, Gewalt, Erotik, Spannung, Sex, Raubtiere und als I-Tüpfelchen wunderbar aussehende Schönheiten
(allen voran Lynne Frederick -die hier tatsächlich schon 18 Jahre alt ist- und Domini Blythe als des Grafen Konkubine), die mir so selten in einem Film
vorgekommen sind. Nicht mal in einem Bond-Film. ;-)

Jedoch auch die männlichen Rollen werden in ihrer ganzen Alterspalette von wirklich tollen Schauspielern gespielt, von denen ich bis auf einen
-schwer erkennbaren- bisher überhaupt keinen kannte:
Der reizende, fast animalisch wirkende Mann mit der undurchsichtigen und bedrohlichen Ausstrahlung ist doch tatsächlich Anthony Corlan,
welcher noch zwei Jahre zuvor in "Wie schmeckt das Blut von Dracula?" diesen jungen, femininen Snob mit dem blassen Milchgesicht spielte.
So unterschiedlich, wie seine beiden Nachnamen/Künstlername, als so überzeugend muss man seine Wandlung hier bezeichnen.

Auch der jugendliche Held Anton (John Moulder-Brown) konnte mich nicht nur darstellerisch überzeugen, er wird womöglich im Gegenzug einige Mädchenherzen
höher schlagen lassen. Ihm wurde mit seiner nüchternen, gelassenen und trotzdem so zielstrebigen Art hier zwischen den ganzen alten Säcken ( ;-) )
überraschend viel Platz und Raum gelassen. Am Ende avanciert unser Peter Cushing-Junior gar noch zum Vampirkiller.

Und wer wissen möchte, wie "Darth Vader" unter der Haube aussieht, der werfe mal einen Blick auf diesen Muskelmann im Zirkus.
Es ist tatsächlich derselbe Schauspieler (David Prowse).

Der Schluss des Films bietet soviel Action und Opfer, dass er als absolutes Novum aller Hammer-Filme anzusehen ist.

Bild und Ton der Blu-ray sind für mich völlig zufriedenstellend. Allerdings bin ich nicht in Besitz der DVD,
sondern nur einer alten Videoaufnahme. Selbstverständlich kann man den Film auch auf Englisch schalten.

FAZIT: "Circus der Vampire" bietet eine willkommene Abwechslung zum etwas abgenutzten und ausgeschlachteten Hammer-Vampirthema.
Soll nicht heissen, dass die Dracula-Reihe an Glanz verloren hat
- jedoch war es doch immer dasselbe Schema. Und Robert Young liefert mit seinem Zirkus ein super-unterhaltsames und spritziges Werk ab,
worin nun endlich auch die Gummi-Fledermaus am Bindfaden durch echtes Getier in voller Pracht ersetzt wurde.

5 Sterne. Höchstwertung!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 10, 2014 8:37 PM MEST


Die Rache der Pharaonen
Die Rache der Pharaonen
DVD ~ Yvonne Furneaux

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Betörend schöner Gruselklassiker!, 6. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Rache der Pharaonen (DVD)
Habe "Die Rache der Pharaonen" nun zum zweiten Mal angeschaut und möchte wirklich mal ne Lanze dafür brechen:

Einige Rezensenten, bei denen dieser Film weniger gut wegkommt, vergessen vielleicht manchmal, das er über ein halbes Jahrhundert (!) alt ist
und dazu mit bescheidenen finanziellen Mitteln gedreht wurde.

Die unheimliche Geschichte eines Priesters, der seine heimlich und verbotenerweise geliebte ägyptische Königin aus dem Totenschlaf zu erwecken gesucht,
dabei erwischt, lebendig begraben wird - 4000 Jahre später von einem Fanatiker zum Leben erweckt und auf Rache getrimmt wird, da an eben dieser Königin
Grabschändung begangen wurde, hat Hammer's wohl bester Regisseur, Terence Fisher, sehr stimmungsvoll umgesetzt und mit einigen überraschenden Entwicklungen gewürzt.

An diesem langen Schachtelsatz lässt sich erahnen, das die Handlung mit all seinen Wendungen für einen eigentlich simplen Gruselfilm doch recht ansprechend ist.

Die Kulissen und Außenaufnahmen sorgen für ein orientalisch-ägyptisches Flair, das den Zuschauer wirklich in eine andere Welt entführt - herrlich!
Teils märchenhafte Beleuchtungen -man denke an den rötlich ausgeleuchteten Sumpf- erinnern etwas an den Italiener Mario Bava, der mit seinen kreativen Techniken
aus einfachsten Filmen schon fast Kunst machte.

Die beiden legendären Horrordarsteller Peter Cushing und Christopher Lee werden auch hier wieder mit all ihrem Temperament aufeinander losgelassen.
Es entwickeln sich spannende Kämpfe und auch der Hausbesuch von Cushing beim ägyptischen Fanatiker (George Pastell) sorgt für Unbehagen und extreme Spannung,
obwohl es sich anfangs um ein rein rhetorisches Duell voller Wortgewandheit handelt.
Pastell, der von einem anderen Rezensenten als "nächstbester Kabelträger mit brauner Farbe im Gesicht" betitelt wurde, überzeugte in seiner Rolle so sehr,
dass er wenig später für den Bond-Klassiker "Liebesgrüße aus Moskau" verpflichtet wurde.
Er ist Zypriot -und somit brauchte er wohl auch keine Farbe im Gesicht.

Trotzdem gibt es schon ein paar Kleinigkeiten, die ohne großen Aufwand noch etwas glaubwürdiger und besser gelöst hätten werden können:
Das prunkvolle Grab der Königin ist mit einem einfachen Strick verschlossen, mit einem einfachen Taschenmesser zu öffnen und zu plündern.
Außerdem sind keine Spinnenweben oder Staub zu erkennen, als wäre dort wöchentlich eine Putzfrau tätig geworden.
Beide Kritikpunkte wurden vom gleichen Kritiker hier aber bereits erwähnt - in diesem Falle völlig zurecht.

Wirklich vor Schreck vom Sofa gehauen wurde ich, als die Mumie völlig unerwarteterweise plötzlich durch eine Seitentür hereingestürmt kommt.
- So erschrocken wurde ich lange nicht mehr.

FAZIT: Bis auf wenige Kleinigkeiten ist "Die Rache der Pharaonen" ein auch heute noch sehr atmosphärischer und sehenswerter Grusler.
Ob es der beste Mumienfilm aus dem Hause Hammer ist, ist meiner Meinung nach schwer zu sagen, da auch der dritte Teil aus der Serie,
"Der Fluch der Mumie", wirklich toll gelungen ist.

Dicke 4 Sterne !!


Draculas Rückkehr
Draculas Rückkehr
DVD ~ Christopher Lee
Wird angeboten von audiovideostar_2
Preis: EUR 12,50

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dracula meets Romeo & Julia., 5. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Draculas Rückkehr (DVD)
...Und das ist in diesem Fall nicht ironisch gemeint.

Dieser dritte Teil der Hammer-Draculareihe verbindet gekonnt wohligen Grusel mit einer überzeugenden und dabei gar nicht kitschigen Liebesgeschichte:

Der Bäcker-Lehrling Paul (Barry Andrews) verliebt sich in die Nichte des ansässigen Bischofs Ernst Müller. Dieser stattet dem noch immer vom Grauen erschütterten Nachbardorf
einen Besuch ab und überredet den dortigen Priester zu einem Ausflug zum Schloss des Grafen. Während der Bischof das gewaltige Kreuz aus der Kirche ins Eingangstor steckt,
um Dracula's Geist für immer zu vernichten, rutscht der zurückgebliebene, völlig verängstigte Priester an einem Felsen aus und stürzt auf einen vereisten Bach.
Das Blut aus der Wunde rieselt durch die gebrochene Eisschicht und erweckt den darunter liegenden Vampirfürsten.

Man kann getrost behaupten, dass sich Regisseur Freddie Francis so ziemlich aller unverkennbaren Stilmittel seines großen Vorgängers Terence Fisher bedient hat.
Ein unheimliches Schloss, ein düsterer Wald mit einem See (übrigens derselbe See wie der des Vorgängerfilms), ein gemütliches Wirtshaus voller abergläubischer Gäste,
nebelverhangene Kulissen, einen wehrlosen und dann zu einem Gewalttäter mutierenden Helfer Draculas, die grandios-stimmungsvolle Musik von James Bernard
als auch die obligatorische Romanze zweier Jugendlicher.
- Aber nur so konnte Francis sicherstellen, dass sein Film nicht zu sehr vom Originalrezept abweicht und dass der Zuschauer am Ende eigentlich gar nicht mehr merkt,
dass hier ein anderer Regisseur verantwortlich war.

Dasselbe tat auch Peter Sasdy im nachfolgenden Teil "Das Blut von Dracula", nur dass bei diesem die Action blutrünstiger und die Romanze bei weitem schnulziger
und kitschiger rüberkam.

Der jugendliche Held in "Draculas Rückkehr" ist aber nun Mal überhaupt kein Milchbubi-Snob, sondern ein voller Tatendrang sprühender, sportlicher und mutiger junger Mann
der Mittelschicht, der nicht davor zurückschreckt, seine Freundin Maria (Veronica Carlson) gegen den großen Christopher Lee zu verteidigen und sich mit diesem einige satte
Prügeleien zu liefern. Barry Andrews ist nach Peter Cushing wohl der überzeugendste Gegenspieler Draculas, und sein Dasein als Atheist sorgt in Verbindung mit unserem
hochgläubigen Bischof Ernst Müller für einige Reibereien, die dem Film auch noch eine dramaturgische Note verleihen.

Die Liebesgeschichte wird dabei von romantischen Außenaufnahmen über den abendlichen Dächern der Stadt als auch von einer Veronica Carlson getragen, die nicht nur optisch,
sondern auch darstellerisch mit ihrer unkomplizierten und ungekünstelten Art schwer zu überzeugen weiss.
Überhaupt fällt mir kein einziger Darsteller ein, der nicht glaubwürdig und passabel wäre. Sei es die temperamenentvolle Kellnerin Zena (Barbara Ewing),
unser Bischof (Rupert Davies), der von Zweifeln zerrissene Priester (Ewan Hooper) und last but not least, Hammer's Rekorddarsteller Michael Ripper (er ist in über 30 Filmen zu entdecken)
als Bäckermeister und Wirt, dem man sichtlich seine Freude an dieser größeren Rolle anmerkt.

Bild (im zeitgemäßen 1.85:1) und Ton der DVD sind sicherlich sehr ordentlich.
Jedoch habe ich den Film nur ausgeliehen, weil ich im Jahr 2013 Hoffnung hege,
dass die ganzen Hammer-Draculas mal langsam auf Blu-ray veröffentlicht werden
- warum nicht gleich in einer schönen Box?

Als Extras gibt es auf der DVD nur den Trailer.

Trotzdem ist Dracula's Rückkehr ein betörend schöner Gruselfilm mit erstaunlich guten Dialogen und Synchronsprechern,
abgesehen von der etwas gekünstelten Stimme des Grafen selbst.
Darüber hinaus besticht dieses Werk durch den wohl spannendsten und actionreichsten Schluß der gesamten Dracula-Reihe!

FAZIT: Es gibt knackige 4,5 Sterne.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 17, 2014 4:00 AM CET


Skanking Easy-Essential Collection
Skanking Easy-Essential Collection
Preis: EUR 12,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mangelhafte Songauswahl., 20. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Skanking Easy-Essential Collection (Audio CD)
War sehr gespannt über die "Essential Collection" der jamaikanischen Melodica-Legende.
Für einen Künstler, der unzählige Lieder (meist kürzerer Spieldauer) veröffentlicht hat, ist die Songauswahl hier aber ziemlich dürftig.

Viele große Hits fehlen. In manchen Fällen mag das auch an den Rechten liegen, so zum Beispiel ist vom grandiosen Album mit Bob Marley's Band 'The Wailers'
(Rebel Rock Reggae - This is Augustus Pablo) kein einziges Lied drauf.

Unzählige weitere seiner berühmtesten Songs, wie beispielweise "Java", "Original Scientist", "Rocker's Dub" oder der Hit mit King Tubby "Stop them Jah" sucht man leider vergeblich.

Von seinem atemberaubend schönen Album "Blowing With The Wind" ist hier ebenfalls nichts vorhanden.

Insgesamt hat Augustus Pablo weitaus mehr zu bieten, als man uns mit dieser Collection vorgesetzt hat.

Als Add-on mag diese Scheibe hier geeignet sein, von einer Best of ist sie meilenweit entfernt.

Oben genannte Alben und Songs seien herzlich empfohlen.

MFG, ein Reggae-Fan.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 21, 2014 5:59 PM MEST


The Last Stand (Uncut) [Blu-ray]
The Last Stand (Uncut) [Blu-ray]
DVD ~ Arnold Schwarzenegger
Wird angeboten von GMFT
Preis: EUR 7,52

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Akzeptables Arnie-Comeback an stimmungsvollem Drehort., 16. November 2013
Rezension bezieht sich auf: The Last Stand (Uncut) [Blu-ray] (Blu-ray)
Arnold Schwarzenegger's erste Hauptrolle seit dem lager-spaltenden "Terminator 3 - Rebellion der Maschinen" (exakt 10 Jahre zuvor) darf als Mischung aus Old School - Action
und "moderner" Verschachtelung einer eigentlich so einfachen Story verstanden werden.

Da mich Filme, die im trocken-heissen Texas oder wie hier in Arizona gedreht wurden schon immer atmosphärisch angesprochen haben und ich Arnie's Filme größtenteils schätze,
ist hier die Grundlage für einen (für mich) soliden Actionfilm gegeben. Aber halt auch nur solide.

Innerhalb der ersten halben Stunde bahnt sich sich ein überraschend anspruchsvoller Krimi (oder gar Thriller) an, bei dem durchaus eine gewisse Qualität erzeugt wird.
Leider wusste der koreanische Regisseur Kim Jee-woon auf halber Strecke wohl nicht mehr, was für einen Film er nun eigentlich drehen will
- oder er wollte so sicher wie möglich gehen, um mehr Geschmäcker anzusprechen und Anhänger zu finden.

Leider jedoch entwickelt sich "The Last Stand" mit dem Erscheinen und (überflüssigerweise) immer mehr in den Mittelpunkt tretenden "Jackass" Fettnäpfchen-Treter
Johnny Knoxville anstatt zu einem ernstzunehmenden Film zu einer überzogen-albernen Actionkomödie.
Mein Vater würde es einfach "Klamauk" nennen, und das ist es wahrscheinlich auch.

Zum Höhepunkt kommt es bei dem Gefecht mit dem Schulbus in der hinteren Filmmitte:
Knoxville läuft mit einem antiken Gladiatoren-Helm und Kleidern durchs Bild, die ihn auf eine Faschingsparty wähnen
- während Kim mit handwerklich guter Action und völlig zu diesem Klamauk im Gegensatz stehender Brutalität für Spannung sorgen will.
Und dieser Mix geht nicht auf.

*Klitzekleiner SPOILER*:

Knoxville erscheint also im römischen Gewand und feuert eine rote Feuerwerks-Pistole auf einen der Gangster ab, dessen Gliedmaßen darauf in einem Blutrausch
in alle Richtungen verspritzt werden (ein Arm landet natürlich auf einen am Boden verweilenden Polizisten).
Diese emotionale Kontroversität ließ mich als Zuschauer mit einem fragenden Blick zurück.
Slapstick mit gleichzeitigen Splatter-Effekten nehmen dem Film die Glaubwüdigkeit ab, die er sich zuvor recht sorgfältig erarbeitet hatte.

*SPOILER ENDE*

Schwarzenegger selbst dagegen, bemüht sich weitesgehend, weiterhin ernst und glaubwürdig zu bleiben.
Für ihn persönlich kann man von einem gelungenen Comeback sprechen.
Und glücklicherweise besinnt Kim sich zum Ende hin wieder auf das Wesentliche:
Er lässt Arnie in einem recht spannenden und von überzogener Komik verschonten Showdown gegen den Widersacher antreten.

Nämlich gegen den darstellerisch-akzeptablen Schönling Eduardo Noriega, welcher in der Rolle eines aus dem Gefängnis ausgebrochenen Gangsterbosses
mit einer getunten Chevrolet Corvette ZR-1 durch Arnie's Sheriffs-Bezirk rast, um ins angrenzende Mexiko zu entkommen.

Dass zum Höhepunkt gleich zwei von Chevrolet's Topmodellen zu Hauptrollen werden grenzt schon an patriotische Schleichwerbung und manchmal bekam mich das Gefühl,
dass der Nebenzweck dieses Films ein überlanger Werbespot für den amerikanischen Autohersteller war.

Bild und Ton der Blu-ray sind nahezu perfekt, der Ton kommt gleich in einem kraftvollen 7.1 DTS HD Master Audio daher.
Wenn die Corvette durchs Bild rast, wird man förmlich von diesem krachenden Surround-Sound überrascht.

Leider sind -mal wieder- die Stimmen im Vergleich zur Action viel zu leise abgemischt.
Wer keinen Ärger mit den Nachbarn bekommen will, dreht die Lautstärke der Center-Box hoch (um die Stimmen zu verstehen), den Subwoofer runter
oder begnügt sich gleich mit dem Fernseh-Ton.

Etwas verärgert bin ich auch über den Standard-Synchronsprecher Thomas Danneberg, der neuerdings sowohl Arnold Schwarzenegger als auch Sylvester Stallone
die übertriebene und unpassende Dynamik eines eingerosteten 80-Jährigen verpasst.

FAZIT: Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen, also gebe ich für einen akzeptablen Actionfilm mit Wüstenklima und gutem Arnie 3,5.
Viel Spaß!


Terminator 3 - Rebellion der Maschinen [Blu-ray]
Terminator 3 - Rebellion der Maschinen [Blu-ray]
DVD ~ Arnold Schwarzenegger
Preis: EUR 8,94

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deutlich besser als aus dem Kino in Erinnerung., 15. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wenn man den unheimlichen und ultra-spannenden ersten Teil sowie den technisch und handwerklich perfekten zweiten Teil von Terminator förmlich bis zum Erbrechen
zigfach in sich aufgesogen hat, dann wird irgendwann der Wunsch nach dem dritten Teil laut, selbst wenn man 2003 im Kino davon enttäuscht war.

Als ich kürzlich die Blu-rays der ersten beiden Teile erstand und von beiden schwer begeistert war -nicht nur wegen der super Qualität der blauen Scheibe-,
wurde ich trotz schlechter Erinnerungen schwach und kaufte auch den dritten Teil.

Nun gut... mit einem Abstand von 10 Jahren und mit einer viel niedrigeren Erwartungshaltung wurde ich nun gestern Abend etwa so positiv überrascht,
wie vor 10 Jahren in umgekehrter Form im Kinosaal.

Wenn man nicht den Fehler macht, diesen dritten Teil direkt am selben Abend hinter dem zweiten zu schauen (dafür ähneln sie sich zu sehr, nur dass T2 immer noch deutlich die Nase vorn hat),
dann hat man einen wirklich nahezu perfekten Action- bzw. Science-Fiction- Abend vor sich.

Regisseur Jonathan Mostow hat mit "Terminator 3" sehr viel richtig und eigentlich nur wenig falsch gemacht.
Zwar ist die Grundhandlung dieselbe wie im zweiten Teil - wenn man aber ehrlich ist, war bereits die Handlung des zweiten nahezu mit der des Ur-Terminators (1984) identisch.
Die Geschichte wurde mit sehr ähnlichen Zutaten fortgeführt - und genau dies tat Mostow auch im vorliegenden Teil.
Jedoch beweist er am Filmende mit seinem verblüffenden Schluss den Mut zur Eigenständigkeit und Handlungsfreiheit, den es gebraucht hat, um T3 nicht zu einem Abklatsch von T2
werden zu lassen.
Der hochgradig clevere und hinterhältige, brillant von Robert Patrick gespielte T-1000 wurde durch eine weibliche Killerin (Kristanna Loken) ersetzt, die nicht nur optisch
sondern auch darstellerisch überraschend zu überzeugen weiss. Man schaut sie nicht nur gern an, weil sie hübsch ist, sondern weil ihre Gesichtsmimik die Kälte und Abgezocktheit
von Skynets Robotern passend wiederspiegelt.
Edward Furlong wurde (leider) durch Nick Stahl als John Connor ersetzt, weil Furlong angeblich drogensüchtig war. Es ist einer der Nachteile, weil Furlong im zweiten Teil selbst
als Teenager schon mehr Kampfgeist und Zielstrebigkeit besaß, als Stahl im Mannesalter.

Dass Linda Hamilton als Sarah Connor -eine treibende Kraft in den ersten zwei Teilen- hier nicht wieder verpflichtet wurde, sehe ich nicht als Nachteil an,
weil ihre omnipräsente Rolle und ihr entschlossener Kampfgeist nicht zur etwas zu heiteren Stimmung des vorliegenden Films gepasst hätte.
Und damit wären wir beim -für mich- Hauptkritikpunkt:

Wenn innerhalb einer erfolgreichen Filmreihe der Regisseur ersetzt wird, dann hat der neue Regisseur alles richtig gemacht, wenn er die Stilmittel und Techniken
des Vorgängers so zielbewusst umsetzt, dass der Zuschauer am Ende gar nicht mehr das Gefühl hat, dass der Film von einem anderen gedreht wurde.
Sehr gute Beispiele sind die drei alten Starwars-Teile, oder auch "Der Weisse Hai 2". In all diesen Fällen war es kaum anzumerken, dass gar nicht Lucas bzw. Spielberg
auf dem Regiestuhl saß, weil der Charakter der Filme sowie die Grundstimmung exakt gleichgeblieben waren.

James Cameron verstand es wie kein zweiter, das Material, aus dem die Terminatoren sind, mit der Farbgebung und Musik (auch er fehlt an allen Ecken: Brad Fiedel)
in Einklang zu bringen: Dem aufmerksamen Zuschauer wird aufgefallen sein, dass Terminator 1 und Terminator 2 in einem seltsamen, bläulich-metallischen Farbschimmer
gedreht wurden, in perfekter Symbiose mit Brad Fiedel's legendärem Soundtrack, welcher obendrein auch noch echte Metalle als Begleitinstrumente verwendete (!!!).

Diese düstere Atmosphäre vollendete Cameron dadurch, dass er beinahe alle Actionszenen bei Nacht drehen ließ.
Mostow dagegen vermasselt sich selbst die Endzeitstimmung damit, dass er vordergründig bei Tageslicht und eitlem Sonnenschein dreht,
und damit irgendwie die uns gewohnte, so typische Terminator-Atmosphäre wegnimmt.

Hätte er dazu Nick Stahl und Claire Danes (als seine Begleiterin) gegen zwei etwas aussagekräftigere Schauspieler ersetzt, wäre das Ding mit knappen
5 Sternen von mir bewertet worden - auch wenn es selbst dann nicht für die alten Teile gereicht hätte.

Einige der Actionszenen sind dafür wahrlich konkurrenzlos:
Zum Beispiel die zerstörungswütige Verfolgungsjagd mit dem Kran, oder aber die Szene auf dem Friedhof, in der Arnie den T-X voll gegen einen Grabstein abfliegen lässt,
oder auch die Schlägerei auf der Herrentoilette, wo der T-X erst ins Pissoir und anschließend -passenderweise- mit dem Kopf ins Klo gestoßen wird. :-)))
Sehr cool und sexy gefiel mir auch der Blick des T-X, nachdem er/sie den Kopf komplett umgedreht hat, und dem verdutzten Arnie ein knappes Lächeln zuwirft.

Genug verraten!

Bild und Ton sind wirklich gut, auch wenn die Stimmen in typischer heutiger Manier mal wieder zu leise abgemischt sind, Explosionen dafür umso bombastischer.
Extras sind im Überfluss vorhanden, man kann beispielsweise den ganzen Film ansehen, während die Dreharbeiten (mit Bild) von den Beteiligten erklärt werden.

FAZIT: Ich gebe unerwarteterweise im Jahr 2013 volle 4 Sterne für T3.
In diesem Sinne: Lasst euer Heimkino die Wände zum wackeln bringen!


The Terminator (Uncut) [Blu-ray]
The Terminator (Uncut) [Blu-ray]
DVD ~ Arnold Schwarzenegger
Wird angeboten von High Voltage Multimedia
Preis: EUR 49,95

25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemlos spannende Endzeitvision !!, 14. November 2013
Rezension bezieht sich auf: The Terminator (Uncut) [Blu-ray] (Blu-ray)
Viele Menschen in den 30er bis 40er Lebensjahren werden sich dabei ertappt haben, wie sie damals bei den ersten (noch ungekürzten) Fernsehausstrahlungen dieses Klassikers
am Ende vor Angst die Hände vors Gesicht gehalten haben oder anschließend gar nicht erst ohne Licht einschlafen konnten.

James Cameron schuf mit "The Terminator" vor fast 30 Jahren einen Film, dessen intelligente und logisch nachvollziehbare Handlung bis dato bereits drei Fortsetzungen nach sich ziehen sollte.
Die heute mehr denn je aktuelle Befürchtung, Computersysteme würden irgendwann so perfekt konstruiert werden, dass sie einen eigenständigen Charakter entwickeln und sich selbständig
machen könnten, ist wirklich zeitlos und heute mehr denn je nachvollziehbar.

Die zeitlose Qualität dieses Films ist durch die Veröffentlichung der Blu-ray auf eine neue Ebene gehoben worden.
Abgesehen von den typischen Stilmitten und Modestyles der 80er, sieht dieser Film nun so klasse aus, als wäre er gut zehn Jahre später gedreht worden.
War die 2001 veröffentlichte, ungeschnittene und indizierte DVD-Special Edition zumindest soundtechnisch (5.1) schon auf einem sehr hohen Niveau,
so liefert man uns heute ein knackig scharfes Bild und einen beeindruckenden 5.1 DTS HD Master Audio - Sound.
Mit einem bereits durchschnittlichen Heimkino-System traut man seinen Ohren und Augen nicht
- "The Terminator" läuft förmlich noch einmal im Kino ab. Nur diesmal nicht in eintönigem Mono, sondern von allen Seiten einschlagend.

Glücklicherweise hat man darauf verzichtet, die Stimmen entgegen dem heutigen (für mich bescheuerten) Trend so leise abzumischen, dass man zu späterer Stunde
ständig die Lautstärke hoch- und runterschrauben muss, um die Dialoge zu verstehen, oder gleich die ganze (falls vorhandene) Center-Box hochzudrehen.

Warum der erste Terminator auch im neuen Jahrtausend noch so up to date ist, liegt meiner Meinung nach auch daran, dass dieses Werk so vielschichtig ist
und sich in keine eindimensionale Schublade stecken lässt. Man könnte ihn hauptsächlich als Science-Fiction-Film einstufen. Die meisten Fans nennen ihn dagegen
den so ziemlich besten Actionfilm überhaupt (zusammen mit der grandiosen Fortsetzung), andere nennen ihn einen Endzeit-Thriller, andere wiederum gruseln sich
so sehr wie bei einem spitzenmäßigen Horrorfilm - und selbst in die Kategorie Drama könnte man ihn bedenkenlos einstufen.

Und als wäre dem noch nicht genug, so baute Cameron an den schier unüberraschendsten Stellen auch noch einen wunderbar trockenen Humor ein,
der so ungezwungen und natürlich daherkommt, dass er dem angespannten Zuschauer ein heiteres, erleichterndes Lachen entlockt
(Man denke an den bärtigen Typen an der Telefonzelle oder den Mitbewohner im Absturz-Hotel).

Wer also dieses üble Endo-Skelett mit den bösen, roten Augen in bester Qualität erleben möchte, der kommt um diese mittlerweile preiswerte Blu-ray nicht herum.
Entgegen anderer Rezensenten, die in der Bildverbesserung einen Nachteil sehen, weil dadurch die heute überholte Technik auffälliger wird,
dem entgegne ich, dass es ein solch schauriger Genuss ist, das Metall und diesen üblen Schädel in kristall-schärfster Qualität zu erleben,
dass ich auf die VHS- und DVD- Zeiten nur zu gerne verzichte.
Außerdem macht gerade diese leicht stockende, abgehackte Bewegungsweise des Cyborgs die ganze Erscheinung noch roboterhafter und unheimlicher.

Die Handlung kennt zwar so ziemlich jeder, aber für die etwas jüngeren unter uns:
2029 herrscht ein erbitterter Krieg zwischen den Maschinen (Terminatoren) und den überlebenden Menschen eines Atomkriegs.
Die Menschen stehen durch den tapferen Soldaten John Connor vorm Sieg. Also schickt das menschenverachtende Computerprogramm Skynet
einen seiner Terminator (Arnold Schwarzenegger) als vermeintlicher Mensch getarnt ins Jahr 1984. Er soll die Mutter von Connor (Linda Hamilton)
noch vor dessen Geburt ins Jenseits befördern.
- Doch Connor ist so schlau, dass er einen seiner besten Männer (Michael Biehn) ebenfalls zurückschickt, um dies zu verhindern...

Die unerträglich-spannende Szene in der Disco "Tecnoir" ist so ziemlich das beste, was ich jemals auf Leinwand gesehen habe.
Dass alle hier beteiligten Schauspieler in den Hauptrollen im Gegensatz zu denen aus dem dritten oder vierten Teil einen Oscar verdient hätten,
lasse ich mal unerwähnt. ;-)

Ebenfalls erwähnen sollte man die Leistung des Komponisten Brad Fiedel, welcher mit seinen unheimlich-metallischen Klängen diese düstere Atmosphäre
gekonnt untermalt hat, welche Cameron durch sein immer leicht bläulich-metallisch gehaltenes Bild so realistisch erzeugen konnte.

Die Blu-ray ist nun runtergestuft auf FSK 16 und trotzdem uncut.
Wenn ich aber ehrlich bin, könnte ich selbst im Jahr 2013 (16 Jahre haben wir noch Zeit :-) ) eine FSK 18 nachvollziehen.
Als Extras gibt es "die Entstehung von Terminator", "Terminator - ein Rückblick" und "Entfallene Szenen",
als Sprache neben der deutschen natürlich die englische Originaltonspur, und diese gar in DTS HD High Resolution Audio.

FAZIT: Terminator 1 ist spannender, gruseliger und noch böser. Terminator 2 ist noch perfekter, abwechslungsreicher und witziger.
Beide sind am Besten.
Skynet vergibt die volle Punktzahl, 5 glasklare Sterne !!!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 3, 2014 1:11 PM CET


Das Blut von Dracula
Das Blut von Dracula
DVD ~ Christopher Lee
Wird angeboten von tvhits
Preis: EUR 11,25

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stimmungsvolle Schauermär mit einem äußerst hinterhältigen Grafen., 7. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Blut von Dracula (DVD)
Wie bei vielen anderen Kindern der 70er hat sich der gruselige Auftakt dieses vierten Teils der Hammer-Dracula-Serie auch bei mir mit Schaudern ins Gedächtnis gebrannt,
als er in den 80ern und 90ern noch regelmäßig zu später Stunde im TV lief.

Und die ersten Minuten von "(Wie schmeckt) das Blut von Dracula (?)" haben es auch im 21. Jahrhundert noch in sich:
Ein tiefer Wald, ein Graf Dracula, der wohl seinen schlimmsten Tod stirbt und ein markerschütternder Schrei, der durch die dunklen Bäume hallt, WOW!!!

Nachhaltiger hat wohl keine der insgesamt 8 Dracula-Verfilmungen mit Christopher Lee seinen Auftakt präsentiert. Und auch die Story ist (zumindest zweien) Vorgängern
überlegen - es wird eine geheimnisvolle, spannende Geschichte erzählt:

Ein Händler wird ungewollt Augenzeuge des auf einem Kreuz aufgespießten Grafen und nimmt nach dessen Ableben die verbliebenen "Utensilien" mit.
Währenddessen treiben sich drei abenteuerlustige, skrupellose und leicht frivole Herren mal wieder in einem Bordell rum, um "außergewöhnliches" zu erleben.
Dort stoßen sie -ebenfalls ungewollt- auf den diabolischen Lord Courtley (super: Ralph Bates). Obwohl er Ihnen die Begeitung ausspannt (und das noch in ihrem eigenen Zimmer!)
sind sie von dessen Ausstrahlung und Kälte fasziniert. Es kommt das Unvermeidliche:
Dracula's Hinterlassenschaft wird erworben und in einer (äußerst blutigen und brutalen) Zeremonie wird der Fürst der Dunkelheit wiedererweckt...

Was man Peter Sasdy lassen muss: Er bringt wirklich mal storymäßige Abwechslung und vor allen Dingen überhaupt etwas, was man "Story" nennen kann.
Außerdem lässt er keine (Ok, Kirche anstatt Schloss, aber hier passt es) der typischen Zutaten eines schönen Hammer-Gruselfilms aus:
Viktorianische Herrenhäuser mit paradiesischen Gärten und romantischen Brunnen, nebelverhangene Wälder und Friedhöfe, schicke Landschaftsaufnahmen,
skurille Gestalten und natürlich den grossen James Bernard als Komponisten.

Und unserem geliebten Grafen hat er gleich mal einen ganz anderen Charakterzug verpasst: Boshaftige Hinterhältigkeit und ein paar ängstliche Züge.
Dracula ist hier eher Auftraggeber als Vollstrecker und er meidet so gut es geht direkte Auseinandersetzungen.
Ob das zu ihm passt -eigentlich gilt er ja als Stärke in Person- und ob man bei direkten Blickkontakten mit weiblichen Opfern auf seine furchteinflößenden,
rot geaderten Augen verzichten musste sei dahingestellt. Unterm Strich ist er jedenfalls durch Sasdy ein wenig facettenreicher geworden.

Obwohl es sage und schreibe 53 Minuten dauert, bis der Fürst der Schattenwelt das erste Mal richtig aktiv wird, kann Sasdy mit seinen durch die Bank
glaubwürdigen Darstellern und dem nachhaltigen Aufbau von Spannung sehr gut unterhalten.

Wenn ich irgendetwas bemängeln könnte, dann wäre da zuerst die deutsche Synchronstimme von Christopher Lee. Diese aufgetragene, unheimlich böse klingen wollende
Stimme finde ich übertrieben wenn nicht gar lächerlich. Der Sprecher fällt damit eher ins Muster alter Sandalenfilme oder Märchen aus 1001 Nacht.

Das Bild der DVD wirkt erstaunlich frisch und farbenprächtig. Auf einem Blu-Ray-Player mit HD-Upscaling ist das Ergebnis wirklich erstaunlich.
Doch auch auf einem Standard-DVD-Player ist es nicht übel.

Der Ton ist zwar (natürlich) nur in Mono, ist aber ziemlich gut und verständlich abgemischt. Das ist mir immernoch lieber, als irgendein
wanna be-aufgeputschtes 5.1, bestes Beispiel bei der Halloween Blu-ray.

FAZIT: Obwohl ich mich beim Filmende bis heute frage, warum der Graf eigentlich (mal wieder) ins Gras beisst,
vergebe ich satte 4 Sterne und wünsche einen gemütlichen Gruselabend!


Halloween 1 - Die Nacht des Grauens [Blu-ray]
Halloween 1 - Die Nacht des Grauens [Blu-ray]
DVD ~ Donald Pleasence
Preis: EUR 8,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leicht angestaubter Gruselklassiker mit gutem Blu-ray-Bild - aber weniger gutem Ton., 6. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zur Filmhandlung steht hier ja bereits genug geschrieben: Psychotischer Killer bricht aus der Anstalt aus, um sein als 6-jähriger begonnenes "Werk" zu vollenden...

Halloween ist mit Sicherheit der Prototyp aller heutigen Schlitzer-Filme und gilt als Meilenstein des Horror-Genres.
Die vorliegende Blu-ray-Veröffentlichung macht -liest man sich die technischen Details auf der Rückseite durch- einen nahezu perfekten Eindruck:
1080P High Definition 16:9 Bild, DTS-HD Master Audio 5.1 in englisch und sogar deutsch, als Bonus noch Audiokommentare und Interviews sowie die original Schauplätze -heute-.

Das Bild kann auch wirklich auf der Blu-ray überzeugen. Diverse Tests im Internet bestätigen das auch. Haddonfield sah nie so farbenprächtig und detailliert aus, wie jetzt.
Eine durchweg gute Schärfe und ein selbst in dunklen Szenen überraschend sauberes Bild.

Wirklich wichtig wäre aber eher ein Sound, welcher die Schockmomente wirklich überzeugend unterstützt. Wichtig deshalb, weil der Film von 1978 ist und mit seiner Brutalität
heute niemanden mehr so richtig vom Sofa hauen wird.

- Doch leider verdient der Ton nicht einmal im Ansatz die Bezeichnung "DTS-HD Master Audio 5.1", denn abgesehen von einigen wenigen Musikpassagen und (minimalen) Umgebungsgeräuschen
ist hier nix los mit Surround. Die Dialoge sind ein wenig zu unklar (da klingt selbst meine Bonanza-Box von 1960 klarer) und etwas dumpf.
Wäre da nicht der wirklich kraftvolle Bass (jedoch auch nur bei musikalischen Schockmomenten), so hätte die Geschichte hier ziemlich ernüchternd geendet.
Die Pistolenschüsse im Film klingen geradezu schlapp. Außerdem wird der linke Frontlautsprecher des kleinen Heimkinos äußerst leise hinzugezogen, während der rechte
schon nahezu gar nicht mehr zu hören ist.

Sicherlich wäre ein bombastischer Sound von heutigen Produktionen (z. B. "The Last Stand") förmlich unmöglich gewesen. Nehme ich aber mal als Vergleich den Klassiker
"Terminator", so gewinnt dieser im Ton um Welten -und er ist unwesentlich jünger als Carpenter's Glanzstück. Ja , ja, sicher... der hat auch mehr Geld gekostet,
aber niemand kann mir erzählen, dass der Tontechniker hier überzeugend gearbeitet hat.

Insgesamt erfordert "Halloween" besonders beim jüngeren Publikum Geduld, denn nach der Auftaktsequenz passiert hier fast 50 Minuten lang erstmal nahezu gar nichts.

Interessant auch, dass der kleine "Rechenfehler" aus dem Abspann bis heute nicht behoben wurde: Wenn Killer Michael 1963 als 6-jähriger eingesperrt wird, und 1978 wieder ausbricht,
so wäre er 21 - nicht 23, wie es im Abspann zu lesen ist. :-)

FAZIT: Ich ziehe einen halben Stern für die etwas enttäuschende Tonaufbereitung ab und einen weiteren halben dafür, dass der Film mich auf der Blu-ray leider nicht mehr
so schocken konnte, wie vor etwa 5 Jahren auf DVD - obwohl dort das Bild schlechter war.

4 Sterne und bei diesem günstigen Preis trotz aller Kritik empfehlenswert.


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