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Beiträge von James Bond 007
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Rezensionen verfasst von
James Bond 007

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Good News from the Next World
Good News from the Next World
Wird angeboten von Bridge_RecordsDE
Preis: EUR 7,17

4.0 von 5 Sternen Völliger Image- und Stilwechsel der Simple Minds, trotzdem durchweg hörenswert., 15. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Good News from the Next World (Audio CD)
Als 1995 die ersten Hörproben aus diesem Album auftauchten und Jim Kerr plötzlich mit langen Haaren und Lederweste über nacktem Oberkörper abgelichtet wurde, war das schon überraschend. Ich kaufte "Good News From The Next World" und war einerseits erstaunt, andererseits aber auch ernüchtert.

Das Album klingt absolut rockig. Die Songs sind mit Ausnahme von 'Hypnotized' alle ungewohnt schnell und gitarrenlastig, zeitweise gar etwas hektisch. Jim Kerr singt dazu deutlich aggressiver und kraftvoller, als gewohnt. Erfreulicherweise sind so ziemlich alle Songs gelungen und hörenswert, was mir so seit "Once Upon A Time (1985)" von ihnen nicht mehr bekannt war. Muss jedoch anmerken, dass für mich keins der Lieder derer aus dem Jahre 1985 das Wasser reichen kann, auch wenn 'Hypnotized' schon jetzt bei vielen als Klassiker gilt.

Das Problem, dass ich mit "Good News..." habe, ist, dass vom typischen Simple Minds-Sound so gut wie nichts mehr übriggeblieben ist. Auf melodiöse und sphärische Synthesizer- und Keyboardelemente wurde größtenteils verzichtet. Ruhige Instrumental-Momente sucht man vergebens. Zwar war der geniale Keyboarder Michael MacNeil schon auf dem Vorgänger "Real Life" nicht mehr dabei, doch trotzdem konnten dort noch diese Zutaten entdeckt werden. Außerdem gefällt mir Jim Kerr in seiner filigran-sanften und gefühlvollen Gesangsstimme deutlich besser, als als "Rocker".
Wären hier nicht Charles Burchill an der Gitarre und Jim Kerr als Sänger zu hören, hätte diese Scheibe von sonst einer Band stammen können, und das finde ich schade. Liegt auch daran, dass hier eine komplett neue Begleitband zusammengewürfelt wurde, die nicht von langer Dauer bleiben sollte. Aus diesen Gründen wandert "Good News..." auch nur selten in meinen CD-Player.

Trotzdem gibt es auch einiges auf der Habenseite zu vermerken: Fast alle Songs sind gut, wenn auch kaum einer genial. Da wirds schon schwer, Anspieltipps zu geben.
Auf jeden Fall aber 'She's A River', 'Hypnotized', 'Great Leap Forward', '7 Deadly Sins', 'And The Band Played On', 'Criminal World' und 'This Time'. 7 von 9 Songs als Anspieltipps - nicht schlecht!

Der Klang der CD ist auch über jeden Zweifel erhaben, förmlich bombastisch.

FAZIT: Wäre das gute Songmaterial im typischen Simple Minds-Klanggewand eingespielt worden, wäre hier ein Super-Album dringewesen.
Hätte, wäre, könnte... Witzigerweise hatte die Band schon auf der Konzerttour im September 1995 dieses Image wieder aufgegeben. Kerr erschien mit geschnittenen Haaren, sang völlig schön wie eh und je und die Band kam wieder runter zu ihren Wurzeln. Das war ein tolles Konzert!

Neu-Einsteigern sei von diesem Album abzuraten, da es nur eine stilistische Ausnahmeerscheinung war. Spätestens ab "Cry" klangen die Simple Minds dann wieder so, wie wir sie kennen. Trotzdem bleiben die großen Alben der 80er auch nach der Neuveröffentlichung "Big Music" unerreicht.

Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen. Also nehmen wir 3,5. :-)


Big Music
Big Music
Preis: EUR 11,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Grundsolides Simple Minds-Album, aber leider doch nicht so "Big"., 12. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Big Music (Audio CD)
Ich höre die Simple Minds seit 30 Jahren, habe sie etliche Male live erlebt. Und nachdem ich nach dem Album "Cry" vorübergehend ein wenig vom Zug der Minds abgesprungen war, war ich umso überraschter, als das neue Album "Big Music" hier mit übereinstimmend guten Bewertungen versehen wurde.

Nachdem hier einige Leute geschrieben haben, "Big Music" sei das beste Simple Minds-Album seit 30 Jahren oder sogar das beste seit "New Gold Dream", waren Vorfreude und Erwartung schon recht hoch.
Es ist auch sicherlich eine gute Idee gewesen, hier wieder mehr Synthesizer einzubauen, dazu aber später mehr...

Erfreulicherweise kann man die ganze Scheibe durchhören, ohne dass man irgendeinen Titel findet, der nicht hörbar, oder gar ungelungen wäre (wobei Track 7 'Let The Day Begin' mit seinem völlig übersteuerten Elektro-Sound an der Schmerzgrenze liegt).

Besonders die erste Hälfte der CD, also die ersten sechs Songs, sind wirklich recht gut. Doch wenn das Album wirklich das beste seit Jahrzehnten sein soll, dann muss ich fragen: Wo ist hier der Hit? Nicht mal unbedingt Hit... wo ist auch nur EIN herausragend guter Song??
- Das Highlight ist für mich noch ganz klar 'Honest Town', ein Song dem es innerhalb der normalen Strophen an Qualität fehlt, der aber mit einem tollen Refrain daherkommt, der wirklich an die Klasse früherer Zeiten erinnert.

Alles andere ist nett bis recht gut, konnte aber weder meine Freunde noch meinen Vater (ebenfalls Fan der Simple Minds) vom Sofa hauen.

Was mir nicht gefällt:

1. Schlagzeug:
Das ganze Album wurde von einem Elektro-Schlagzeug eingespielt. Es wirkt, als wurde es einfach in den Computer einprogrammiert und fertig. Sowas machen normalerweise DJ's und Rapper, die keinen vernünftigen Schlagzeuger zur Hand haben.
Aber wen haben die Simple Minds zurück ins Boot geholt? Mel Gaynor. Ja richtig... MEL GAYNOR!
Den Mann, der auf allen großen Alben dabei war und beim legendären "Live In The City Of Light" zur Höchstform auflief. Den Mann, der unter Fachkritikern als einer der besten Rock-Schlagzeuger der Welt gilt und dies auch heute noch auf den Konzerten mit seinen kraftvollen Breaks und Rhythmen unter Beweis stellt.
Preisfrage: Was soll also dieser langweilige Elektro-Beat hier???

2. Die Synthesizer:
Wie gesagt, erfreulich, dass hier wieder welche verwendet wurden. Wer Alben wie "Good News From The Next World" kennt, dem mag die Band damals kaum noch wie die eigentlich so klangvielfältigen Schotten vorgekommen sein.
Im Fall von "Big Music" allerdings hätte die Band bedenken sollen, dass man Synthesizer nicht nur für simple Klangsphären, sondern auch für überzeugende Melodien nutzen kann. Wenn das hier überhaupt einmal vorkommt ('Blood Diamonds'), dann klingen Synthi und die Melodie eher wie ein simpler US-Chartsong (Vgl. Will.I.am - 'That POWER') aus der Disco.

Langjährige Fans werden sich noch an Michael MacNeil erinnern, der in den 80ern an Synthesizer und Keyboards Sounds geschaffen hatte, die absolut einmalig waren und die Simple Minds so einzigartig gemacht hatten. Schade, dass dieses Genie nie wieder in die Band zurückgefunden hat. Und... apropo Keyboards...

3. Keyboards:
Wo sind hier welche???? Ich spreche von der typischen Piano-Begleitung der Simple Minds auf dem Keyboard aus den 80ern (teilweise auch noch auf dem 91er "Real Live"). Zuständig war ebenfalls MacNeil.

Der gute Charles Burchill begleitet hier gewohnt souverän die Songs. Leider erhält er aber zu wenig Freiheiten, auch mal im Vordergrund sein Können unter Beweis zu stellen. Man höre sich mal den völlig unterbewerteten Song 'Lazely Lately' auf dem Album "Cry" an, wo er zum Ende hin ein Solo hinlegt, dass es einen vor Schönheit zur Gänsehaut bringt...
Sänger Jim Kerr macht seine Sache gut, klingt aber in einigen Songs ein wenig erkältet/heiser.

FAZIT: Ich wollte das Album mit meiner Rezension nicht zerlegen oder verreißen. Wollte nur sagen, warum es für mich eben nicht zu den besten seit langem zählt. "Big Music" ist für mich weder das beste Album der Schotten seit 30 Jahren oder länger, sondern tatsächlich gegen alle legendären Alben der 80er chancenlos.
Selbst mit einem in Aktion getretenen Mel Gaynor oder einem Michael MacNeil hätte es die volle Punktzahl nicht geschafft, dazu feht es einfach an der musikalischen Qualität der Songs und wirklich überzeugenden Melodien.

Ich gebe 3,4 Sterne für ein solides "Big Music" und hoffe, dass ich von anderen Fans nun nicht so derb attackiert werde. ;-)


The Divison Bell (remastered)
The Divison Bell (remastered)
Preis: EUR 9,99

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für diese Band ist DAS etwas zu wenig., 10. September 2015
Rezension bezieht sich auf: The Divison Bell (remastered) (Audio CD)
Nachdem Pink Floyd sieben Jahre lang Zeit hatten, nach ihrem letzten Album 'A Momentary Lapse Of Reason' ihre ganzen Ideen zusammen zu tragen, kam also 1994 'The Division Bell' raus.

Das Gefühl, dass sich beim ersten Hören bei mir eingestellt hatte, hat sich leider bis heute nicht geändert:
Ein Großteil der Lieder ist mir einfach zu lahm, und klingt dabei auch noch zu ähnlich.
Der einzige Song, bei dem ein bisschen Tempo im Spiel ist, ist die erste Single-Auskopplung "Take it back", für die auch ein schönes Video voller Natur im typischen Pink Floyd-Stil veröffentlicht wurde. In diesem Song hört man eine sehr schön singende Gitarre, wie sie wohl nur David Gilmour erklingen lassen kann, und einen schönen Rhythmus mit ordentlichem Refrain.

Highlight des Albums (wenn auch nicht mit Tempo) ist sicher der letzte und längste Song "High Hopes", ein wunderbar melodiöses Lied mit Bienen- und Glockentönen sowie einem herausragenden Gitarren-Solo von Gilmour am Ende.
"High Hopes" zählt für mich zu den besten Pink Floyd-Songs.

Auch einige weitere Titel wie "Coming back to life", "Marooned, "What do you want from me?" oder "Lost for words" sind sicher gut hörbar, und nicht schlecht.

Für eine Band von solcher vergangener Qualität, an der sie sich nun mal messen lassen muss, reicht das aber nicht. Zu viele Songs kommen einfach nicht in die Gänge. Die CD hat mich mehr beruhigt, als dass sie mich berührte, geschweige denn begeisterte.

Das liegt vor allem am ständig eintönigen, gleichen Rhythmus vieler Songs. Ich weiss nicht, was Nick Mason hier am Schlagzeug verbrochen hat. Keine interessanten oder abwechslungsreichen Breaks, keine Tempowechsel. Diese Leistung hätte ein Durchschnittsschlagzeuger problemlos erreichen können. An Mason's Alter von gerade mal 50 Jahren kann's nicht gelegen haben - 11 Jahre später sollte er bei "Live 8" zusammen mit der kompletten Pink Floyd-Besetzung wieder voller Emotion in die Felle hauen. Fehlte auch ihm hier ein wenig die Begeisterung für die vorliegenden Songs? Auch auf dem folgenden "Pulse" Live-Album voller alter Klassiker war er plötzlich wieder deutlich besser.

Desweiteren, wo sind eigentlich Gilmours rockige, fast brachiale Gitarren-Riffs verblieben? Auf dem Vorgängeralbum 'A Momentary Lapse Of Reason' waren diese mindestens bei "On the turning away", "Sorrow" oder auch "One slip" noch voll zur Geltung gekommen.

Der Klang des Albums lässt dagegen nichts zu wünschen übrig: Weiche Bässe und Drums sowie klare Höhen. In dieser Kategorie gibt es 5 Sterne.

Zusammengefasst: The Division Bell klingt leider wie das Werk alter Männer. Älterer Männer, als die von Pink Floyd es tatsächlich zu dem Zeitpunkt waren. Ein paar ordentliche Songs, aber mit "High Hopes" nur ein einziger richtiger Volltreffer. Und auch dieser Song ist auf dem anknüpfenden "Pulse" Live-Album noch erheblich besser gelungen.

Die Meinung vieler hier, dass 'The Division Bell' den Vorgänger übertrifft, kann ich leider nicht teilen. 'A Momentary Lapse Of Reason' war vielseitiger, experimentieller, hatte gelungenere Instrumental-Songs ("Signs of life", "Terminal frost"),
zwei große Hits ("Learning to fly", "On the turning away"), weitere ordentliche Songs ("Sorrow", "One slip") und einfach mehr old school Pink-Floyd-Atmosphäre zu bieten.

FAZIT: Wäre es nicht Pink Floyd gewesen, hätte ich noch einen knappen Stern hinzu gegeben. So bleiben nur drei und die aufgegebene Hoffnung, Pink Floyd könnte doch noch mal in der Formation mit Roger Waters ein Album veröffentlichen. R.I.P. Richard Wright.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 6, 2016 11:41 AM CET


Face Value
Face Value
Wird angeboten von cd-schlagwein
Preis: EUR 4,90

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfektes Album mit absolut einzigartigem Stil!, 25. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Face Value (Audio CD)
Ich muss zugeben, dass ich erst durch die 'Serious Hits Live' meines Bruders ausgiebig begann, Phil Collins zu hören. Dann stieß ich 1997 im CD-Regal meines Vaters auf das Debut-Album "Face Value".

Nach dem weltbekannten Auftakt "In the air tonight" hatte ich nicht mehr mit viel gerechnet, zumal ich auch keinen weiteren Titel kannte.
Aber gleich der zweite Song "This must be love" gefiel mir erneut auf Anhieb, obwohl er unterschiedlicher zum treibenden Auftakt wohl kaum sein konnte: Ruhig, schöne Melodie, etwas traurig, ebenfalls viel aber ganz anderes Flair - wie eine kleine Verschnaufpause.
Denn gleich im dritten Song "Behind the lines" ging das Tempo dann wieder hoch. Plötzlich kamen perfekt arrangierte Bläsereinsätze,
ein abwechslungsreiches Schlagzeug, ein toller Chor und ein wirklich fantastisches Highlight am Ende.
Nach den ersten drei Songs hatte ich die Stimmungen düster-depressiv, traurig-melancholisch und absolut fröhlich zu Gehör bekommen.

Und so ging es dann auch weiter. Die Titel 4,5 und 6 sollte man unbedingt an einem Stück hören, weil sie in Übergängen als auch musikalisch ohne Pause ineinander übergehen. "The roof is leaking" ist ebenfalls etwas schwerfällig, wird aber durch Folk-Elemente und Tempo immer wieder gesteigert und mündet ins instrumentale "Droned". Dieses Lied kann man durch seine Kreativität nur noch schwer beschreiben. Es wird bis zum Ende immer schneller und treibender, zeitweise klingen die Töne und Instrumente fast afrikanisch angehaucht bis dann Collins Stimme durch einzelne Tonreihen aus dem Hintergrund erscheint. Titel Nummer 6 "Hand in Hand" bildet dann den Abschluss dieser Trilogie:
Ein wunderschöner Song. Spitzenmäßiges, variables Schlagzeugspiel von Phil, ein eindringlicher Kinderchor, erneut kein sonstiger Gesang und eine herrlich fröhliche Melodie plus fantastischer Bläser-Begleitung. Diesen Song kann man wunderbar dafür auswählen, in hoher Lautstärke seine Anlage zu testen, ohne auch nur im geringsten durch etwas genervt zu werden.

Die Stimmungen nach den Liedern 4-6 waren nahezu identisch und exakt gleich verteilt. Schon hier hätte ich die Höchstwertung vergeben, da mir eine derartig-einzigartige Musik noch nie zu Gehör gekommen war. Zwar sollte der gute Phil Collins sein kommerziell erfolgreichstes Album voller Hits mit 'But Seriously' erst 1989 einsingen
- so ungezwungen, frisch, unverbraucht und kreativ wie hier im Debut sollte er jedoch nie wieder klingen.

Das I-Tüpfelchen lässt der Ausnahmemusiker dann gleich im anschließenden Track Nr. 7, "I missed again", folgen.
Hört man sich dieses weiche, kreative und powervolle Schlagzeug an, muss man sich fragen, warum Mr. Collins diesen grandiosen Sound auf allen Nachfolgealben niemals wiederverwenden sollte. "I missed again" ist einer seiner absolut besten Songs, und nahezu symptomatisch für all diese Perlen hier ebenfalls wieder kein großer Single-Hit.

Auch die letzten 5 Songs auf 'Face Value' sind durchweg hörenswert, auch wenn die beschriebenen Titel für mich die Highlights dieser Scheibe sind.

Für mich wirkt 'Face Value' durch die souligen, teils fast funk-mäßigen Rhythmen und die Begleitmusiker von u.a. Earth Wind & Fire sehr amerikanisch. Da der einzige Welthit dieses Albums, "In the air tonight" damals in der Serie 'Miami Vice' verwendet wurde und auch Collins selbst darin auftrat, wurde diese Stimmung bei mir noch verstärkt.

Ich kenne nur die normale, unremasterte Ausgabe von ATLANTIC, der Klang ist jedoch einzigartig weich und angenehm, fast wie auf einer LP. Anscheinend ist bei diesem Debut alles unter einem guten Stern verlaufen, von mir kann es nur die volle Punktzahl geben.

Übrigens kann man sich bei youtube eine sehr interessante Demo-Version von "I missed again" anhören, in dessen Video jemand seinen Plattenspieler bei der Aufnahme mitten in den Schnee gestellt hat. Während die Flocken auf den Spieler herabfallen, wird das Lied nur mit einem Drumcomputer, Keyboards und Phil Collins Stimme performt, welche hier fast noch eindringlicher und persönlicher klingt.

FAZIT: 'Face Value' ist für mich das beste Album von Phil Collins, weil es nach knapp 20 Jahren für mich immer noch frisch und interessant klingt, im Gegensatz zu doch so manchen seiner späteren Radio-Evergreens.

Ganz große 5 Sterne !!!


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Preis: EUR 379,00

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In allen Belangen bahnbrechendes Gerät!!!, 11. August 2015
Kurz zu meiner Smartphone-Historie: Erst ein Samsung Galaxy S3 Mini, dann LG G2.
Das LG G2 hat schon nach weniger als 1,5 Jahren den Geist aufgegeben. Kamera startete fast nie, und wenn, wurden die Fotos
im falschen Format oder gar auf den Kopf gestellt, angezeigt. Die Akkudauer ging um fast die halbe Laufzeit zurück, ein Werksreset brachte nichts.

Auf das HUAWEI bin ich durch die großartigen Bewertungen hier aufmerksam geworden. Gekauft habe ich es in Shanghai, wo ich jetzt lebe.

Kurz zur Dual-Sim-Frage: Mein Gerät hat Dual-Sim. Jeweils für eine Nano und eine Micro-Sim-Karte. Ich weiss jedoch nicht, wie das in Deutschland ist. Meine Modellnummer: HUAWEI MT7-TL10

VERPACKUNG / ESTER EINDRUCK:
Das Smartphone befindet sich in einer großen, pechschwarzen Pappschachtel, die bereits sehr anmutend verarbeitet ist. Im Karton befinden sich das typische Zubehör. Ladegerät, Kopfhörer, ein spitzes Werkzeug zur Öffnung der Sim-Kartenschächte usw..

Das Ascend Mate 7 habe ich in schwarz gewählt, weil es in silber mit weisser Frontseite gar noch größer wirkte.
Das Gerät sieht einfach nur hochwertig aus. Es ist aus Metall und die dunkelgraue Rückseite damit sehr fingerabdrucks-resistent.
1 A Verarbeitung, keine überstehenden Ränder oder Kanten. Das Gehäuse ist extrem dünn, hat den bisher kleinsten Rahmen aller
Smartphones ums Display und ist daher trotz der enormen 6 Zoll ungemein schlank - und so fühlt es sich auch in der Hosentasche an.
5/5

DISPLAY / MENÜ / PROZESSOR:
Das voreingestellte Menü ist in schwarz und gold gehalten und passt perfekt zum schwarzen Gerät.
Mit so einem edlen Design hatte ich nicht gerechnet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das von Chinesen programmiert wurde. Jedenfalls übertrifft es dass der Samsung als auch LG-Menüs um Längen. Es wirkt sehr aufgeräumt, gut durchdacht und man bekommt mittlerweile das Gefühl, ein Gerät in der Hand zu halten dass nahezu 1.000 Euro kostet, unübertrieben.
Das liegt ebenfalls am 8 Kern Octa-Prozessor, der SO SCHNELL ist, dass ichs kaum glauben kann. Das LG G2 hatte ja schon ordentlich Power, doch ich wage zu behaubten, der Sprung vom LG G2 aufs HUAWEI ist ebenso groß wie der damals vom S3 Mini aufs G2.
So ein flüssiges Scrollen durch die Menüs habe ich höchstens mal auf einem Apple gesehen, allerdings nicht so schnell.
Auflösung in Full-HD und Helligkeit sind top.
Auf dem Sperrbildschirm wird dem Besitzer eine Fotoshow gezeigt, die sehr, sehr beeindruckend ist. Tolle Bilder in höchster Qualität und Auflösung, tolle Motive wie alte klassische Autos auf Kopfsteinpflaster-Straßen in Weltstädten, Landschafts- und Tieraufnahmen, jedoch sehr dezent und unaufdringlich, einfach klasse!
5/5

INTERNET / NACHRICHTEN:
Was soll ich sagen. Das Internet läuft mit 4G. Was das für einen Unterschied ausmacht, wird man schnell merken. WOW!!
Ich habe sogar an Orten 4G, an denen ich vorher mit der gleichen Karte auf dem LG G2 noch nicht mal stablien Empfang hatte.
Die Benachrichtigungs-LED ist angenehm klein und leuchtet sehr langsam auf und ab. Das ist sehr angenehm, meine alte blinkte grell
und stressig, bis ich sie am Ende abgeschaltet habe.
Etwas schade ist aber, dass man beim HUAWEI den Kontakten keine verschiedenen LED-Farben zuteilen kann, weder bei Anrufen, noch bei Nachrichten.
Trotzdem 5/5

TASTATUR / KEYBOARD:
Auf meinem LG habe ich mich immernoch sehr häufig vertippt. Ich bin allerdings auch kein Meister darin.
Die Tastatur des HUAWEI ist nicht nur größer, sondern auch besser und präziser. Dazu vibrieren die Tasten auf Wunsch leicht,
was sehr komfortabel ist. Auch in China kann man die Sprache bei HUAWEI auf deutsch umstellen.
Bei Samsung gehts beispielsweise bisher nicht.

FINGERABDRUCK-SCANNER:
Um Platz zu sparen und um diesen modernen Look zu erhalten, hat man den Scanner unterhalb der Kamera auf der Rückseite platziert.
Er ist ziemlich zuverlässig und man wird sauschnell eingeloggt.
5/5

KAMERA:
Die 13 MP-Kamera hinten ist mit der meines LG G2 vergleichbar. Wobei mir entgegen einiger Tests die Fotos bei Nacht besser als erwartet gefallen. Mann muss das Gerät halt sehr ruhig halten.
Die 5 MP-Kamera vorne schlägt dagegen alles, was ich bisher gesehen habe, um Längen.
5/5

LAUTSPRECHER / HÖRER-LAUTSPRECHER / TELEFONIE:
Der Hauptlautsprecher geht sehr laut und klingt ziemlich klar. Wie gewohnt fehlt es an Bässen. Das kann HTC besser.
Telefongespräche sind von guter Qualität. Sehr klarer Ton in Gesprächen auf beiden Seiten.
Nun aber der größte Nachteil:
Bei meinem Gerät klingen Sprachnachrichten auf Whatsapp oder Wechat manchmal etwas übersteuert. Egal ob beim abhören oder selber sprechen. Abhilfe schafft man nur, wenn man unter Einstellungen>Lautstärke>Anrufen die Lautstärke unter Maximum eingestellt lässt.
Da das Problem bei Telefonaten selbst nicht auftritt, obwohl dort noch lauter gesprochen wird, ist es etwas komisch.
4/5

AKKU / LADEDAUER: Unglaublich. 4100 mAh in das schmale Gehäuse zu verbauen... und das Ergebnis ist Rekord. Es ist so gut wie unmöglich, die Kiste innerhalb eines Tages leer zu bekommen. Obwohl mein Gerät erst 2 Tage alt ist, und der Akku noch zulegen wird, ist das Ergebnis schon jetzt der Wahnsinn. Die chinesischen Verkäufer haben mir noch ein mobiles Ladegerät/Akku geschenkt, meinten aber nur, dass ich es höchstens bei Stromausfall in der Wüste brauchen werde.
Tolles Feature, dass einem Stromfresser oder länger geöffnete, ungenutze Programme gemeldet werden.
Mann kann sogar den Stromverbrauch jeder einzelnen App in mAH ablesen! Das nenn ich mal "Smartphone".

Die Ladedauer ist ebenso überraschend: Den Klotz in 2:45 Stunden von 2% auf 100%. Kein weiterer Kommentar ;-)
5/5

KLANG ÜBER KOPFHÖRER / MP 3:
Musik über DTS Sound hören... Einfach mal ausprobieren. Mich haben Klang und Lautstärke vom Sofa gehauen.
Mein alter Sony MP3-Player ist chancenlos dagegen.
5/5

NACHTEILE:
Wie erwähnt keine Auswahl verschiedener LED-Farben. Auf höchster Lautstärke zeitweise leichtübersteuerte Sprachnachrichten.
UND: Das Gerät verfügt über keinen Knock/on und Knock/off - Modus - das ist etwas schade.

FAZIT: Vom Anschein her wird das MATE 7 länger halten, als mein altes G2. Die Qualität kann man nur noch als Luxus bezeichnen.
Ich weiss nicht, wie HUAWEI so schnell auf die Überholspur gleiten konnte. Aber Leute mit Samsung, HTC oder Sony sieht man hier zunehmend selten. Nur die Apple-Gemeinde ist ebenfalls in Shanghai vertreten.

Auch von mir 5 Sterne für ein wahrlich riesen-Smartphone !!!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 24, 2015 5:32 AM MEST


Kein Titel verfügbar

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr schöner Schuh mit kleinem Mangel., 8. Mai 2015
Hatte vorher den 4.0 Flyknit. Dieser hatte durch seine stark nach oben gebogene Sohle, die unpassend platzierten Streifen und die Verbreiterung im Vorfußbereich sicher optisch eklatante Schwächen. Trotzdem war er durch sein weiches, flexibles Material und besonders die Sohle der bequemste Schuh, den ich je gesehen habe. Da kann selbst ein Air Max nicht mehr mithalten.

Der 5.0 2015 ist optisch sicherlich ein Volltreffer. Er hat wieder das klassische Design mit großem, hinten platzierten Streifen, einer kaum nach oben gebogenen Sohle und auch keiner nennenswerten, unschönen Vorfuß-Verbreiterung.
Doch ist der Schuh zwar im Hackenbereich weiterhin überragend gedämpft, vorne im Ballenbereich lässt er jedoch im Vergleich zum Flyknit ein klein wenig nach. Die Sohle wirkt dort vorne auch etwas dünner, obwohl beide von unten identisch aussehen.

Das Hauptproblem: Ich habe weder klobige noch hohe Zehen, und schmale Füße. Trotzdem stößt mein großer Zeh dauerhaft oben ans Material an. Habe im Handel (nicht amazon) mehrere probiert und immer dasselbe. So ein Problem hatte ich noch nie. Am Ende musste ich statt 44 (Länge perfekt, aber vorne zu flach) 44,5 nehmen, obwohl der Schuh nun etwas zu lang ist. Das Problem ist reduziert, aber weiterhin vorhanden.

FAZIT: Wen es nicht stört, dass sein großer Zeh nach oben dauerhaft Platzangst bekommt - ein sehr guter Schuh.
Wem eine perfekte Passform wichtiger ist, als die Optik: 4:0 Flyknit.

Ich gebe trotzdem gute 4 Sterne.


Die drei Fragezeichen - Folge 113: Das Auge des Drachen
Die drei Fragezeichen - Folge 113: Das Auge des Drachen
Preis: EUR 7,99

3.0 von 5 Sternen Die Drei Fragezeichen mal mit einer ganz anderen Atmosphäre..., 13. März 2015
Die Drei ??? mal ganz anders: Sie sitzen im einem idyllischen Wald, machen Picknick und erholen sich von ihren Fällen,
als der nächste auch schon vor ihnen steht: Ein kleines Mädchen, das Fabelwesen sieht und von einem Drachen angegriffen wurde...

Die märchenhafte Stimmung dieser Folge lässt einen schon an die Brüder Grimm & Co. erinnern und diese Atmosphäre hat schon was.
Die beschriebenen Orte in dem Wald werden gut erläutert und man kann sich alles sehr schön bildlich vorstellen.
Ich denke, dass besonders Kinder ihre Freude an diesem Hörspiel finden werden.

Leider wird hier bis auf das am Anfang gespielte, wirklich schöne Orchester-Lied wieder mal willkürliche Musik aus dem Computer eingespielt,
die für so eine romantische Stimmung einfach unpassend und wenig förderlich ist. Aber das kennen wir ja mittlerweile...

Ansonsten hat "Das Auge des Drachen" recht gute Unterhaltung zu bieten und auch alle Sprecher überzeugen.
Trotzdem fehlt mir ein bisschen die Spannung.

Eigentlich würde ich knappe 4 Sterne geben, doch sind mir leider auch noch ein paar Ungereimtheiten aufgefallen.
Neukunden bitte NICHT weiterlesen!

***ACHTUNG SPOILER***
- Der Täter soll also durch Bob's verlorenes Notizbuch auf Emily's "besondere Begabung" aufmerksam geworden sein
> doch zu dem Zeitpunkt wussten die drei ??? noch gar nicht davon und es kann somit auch nicht im Notizbuch stehen.
- Emily's Mutter erlaubt ihr also, den Vogel zu behalten, den Justus als berüchtigt beschrieben und der Emily bereits angegriffen hat.
> etwas seltsam ist das schon...
- Als die drei Detektive am Ende auf den Täter stoßen, ruft Peter, dass es sich um den Mann handelt, der vorher den Augenarzt bedroht hat
> doch diesen konnten sie gar nicht sehen, sondern nur im Haus hören. Und gesagt hatte er vor Peter's Feststellung ebenfalls noch gar nichts.

FAZIT: Ich gebe gute drei Sterne für einen mal ganz anderen Fall, der mich aber unterm Strich nicht restlos begeistern konnte.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 5, 2015 6:32 PM MEST


162/und der schreiende Nebel
162/und der schreiende Nebel
Preis: EUR 7,99

4.0 von 5 Sternen Bis fast zum Ende gnadenlos gut, dann aber leider mit grenzenloser Fantasie., 10. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 162/und der schreiende Nebel (Audio CD)
Handlung: Die drei Fragezeichen folgen dem Hilferuf des Professors Arnold Brewster, mit dem sie bereits vor vielen Jahren in "Das Volk der Winde" zu tun gehabt hatten. Sie sollen in ein kleines Dorf in der Prärie von South Dakota reisen, wo die wenigen verbliebenen Einwohner von einem gefährlichen, schreienden Nebel bedroht werden...

Bei dem Titel wurde ich an den Horror-Klassiker "Nebel des Grauens" erinnert, und auch die auf dem gelungenen Cover abgebildete Spukgestalt ähnelt denen aus dem alten Film von John Carpenter.
Die Geschichte entwickelt sich ziemlich rasant. Atmosphäre und Stimmung sind beeindruckend, und durch die immer brachialeren Angriffe des Nebels und dem, was sich darin befindet, wird auch die Spannung immer weiter erhöht.

Endlich sind auch mal wieder skurille und einprägsame Figuren mit von der Partie, wie zum Beispiel ein exzentrischer, säbelschwingender
"Käptn" oder auch ein Rätsel aufgebender Verschwörungstheoretiker.
Passenderweie wurden dazu auch prägnante Sprecher ausgewählt: Horst Naumann, der nicht nur den Arnold Brewster bereits in "Das Volk der Winde" sprach, sondern mir noch mehr als "Mr. Snarble" aus "Der unsichtbare Gegner" in Erinnerung geblieben ist. Ebenso ist mal wieder Eckart Dux dabei, der -kaum zu glauben- bereits Anthony Perkins 1960 im Hitchcock-Klassiker "Psycho" seine Stimme lieh.
Und dann auch noch Christian Rode als "Käptn"
- drei alte Hasen mit tollen Stimmen, das ist doch mal was.

Leider jedoch driftet das Hörspiel zum Ende hin schlagartig vom Boden ab. Die ganze Story wird so was von überfrachtet, dass selbst viel kritisierte Folgen wie "Panik im Park" schon fast einfallslos wirken.

***ACHTUNG Themen-SPOILER*** :
Schreiender Nebel ist ja schon genug für ein Hörspiel, aber hier mal eine Liste mit dem, was zum Schluss alles auf den Hörer einprasselt:
- Tiermenschen
- Diebstahl
- Der Fluch eines Indianer-Shamans
- ein skrupelloser Kommandant, der selbst auf Kinder und Frauen schießen lässt
- eine Verschwörung der amerikanischen Regierung
- eine gigantische unterirdische Anlage voll kostspieliger und wertvoller Ausrüstung
- Außerirdische, die mit den Agenten des Präsidenten unter einer Decke stecken und die Weltbevölkerung anstreben.

Mal ganz ehrlich... ich weiss nicht, was sich die Autoren dabei gedacht haben. Aber das ist des guten zu viel.

Ähnlich sieht es mit der Musik aus: Nach den 08/15 und unzählige Male gehörten modernen Zwischenmelodien neuerer Folgen schwenkt die
Musik erfreulicherweise zu alten stimmungsvollen Klängen der Klassiker-Folgen aus der Carsten Bohn-Zeit um. Als dann aber auch noch mehrfach Musik aus den "Masters of the Universe / He-Man" - Hörspielen eingespielt wird, verliert sich auch in diesem Bereich der rote Faden.

FAZIT: Wenn "Der schreiende Nebel" das tolle Konzept einfach beibehalten und spannend zu Ende geführt hätte, wäre ich seit Ewigkeiten mal wieder mit der Höchstwertung von 5 Sternen dabei gewesen.
Aber zu viele Köche verderben nun mal leider den Brei. Und somit bleiben am Ende zwar immernoch gute,
aber trotz diesem Potentials leider nur noch 4 von 5 Sternen übrig.


154/Botschaft aus der Unterwel
154/Botschaft aus der Unterwel
Preis: EUR 7,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ziemlich gutes Hörspiel mit endlich mal wieder überzeugender Musik aber leider abstrusem Ende., 9. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 154/Botschaft aus der Unterwel (Audio CD)
Kurz zur Handlung: Die drei ??? kommen durch einen undurchsichtigen Auftraggeber in die Hände eines Rätsels in Form eines Briefes, das den Aufenthaltsort eines Geflüchteten preisgeben soll. Mehr kann man eigentlich ohne Spoilerwarnung schon gar nicht mehr verraten..

Diese Folge besitzt durch die Verwendung vieler Elemente aus der Feder von Arthur Conan Doyle, insbesondere "Sherlock Holmes" einen ganz eigenen Stil, und erinnert damit auch ein bisschen an die alten Folgen mit klassischen Motiven.

Während die Detektive versuchen das Rätsel zu lösen, zieht mehr und mehr eine bedrohliche Stimmung auf. Und als das gesamte Ausmaß
der Fädenzieher ans Licht kommt, entwickelt sich "Botschaft aus der Unterwelt" vielleicht zum gefährlichsten Fall der drei ??? überhaupt
- umso seltsamer, dass Peter ausgerechnet diesmal der Fortsetzung der Ermittlungen bedenkenlos zustimmt, sich aber nach wie vor vor kleinsten Dingen fürchtet, in diesem Fall eine Mini-Operation...

Abgesehen von diesem kleinen Logikfehler kann die Folge 154 jedoch die ersten 50 Minuten erstklassig unterhalten. Zu diesem Zeitpunkt
schwankte ich zwischen 4 oder sogar 5 Sternen.

Besonders überraschend fand ich, dass man zum ersten Mal seit den Urfolgen mit dem damaligen Komponisten Carsten Bohn mal wieder größtenteils Musik verwendete, die mit echten Instrumenten eingespielt wurde. Diese sorgt mit seiner passenden Orchestration auch perfekt zum Thema und zur Stimmung. - Zu schade, dass man in diesem Bereich mittlerweile wieder drei Schritte rückwärts getätigt hat.

Leider ist aber mal wieder ausgerechnet das Ende nicht mit einem Highlight gleichzusetzen. Wahrscheinlich wollte man der ganzen Mystik und Undurchsichtigkeit hier noch die Krone aufsetzen - doch leider wird das ganze dann doch zu abstrus und unrealistisch.
Der Handlanger -wenn man dann sein "Berufsfeld" erfährt- würde wohl ganz anders mit drei halbstarken Jungen verfahren...

FAZIT: Nun gut: Mit "Botschaft aus der Unterwelt" hat Europa mal wieder fast alles richtig gemacht,
und abgesehen vom seltsamen Ende gebe ich eine klare Hörempfehlung aus.
4 Sterne von mir und viel Spaß !


174/und das Tuch der Toten
174/und das Tuch der Toten
Preis: EUR 3,99

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wieder mal ein grandioses Cover und einfach zu wenig dahinter., 8. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 174/und das Tuch der Toten (Audio CD)
Als gestern Abend das brandneue Hörspiel der Drei ??? bei bisher 4 Rezensionen auf 4,5 Sterne kam, habe ich zugeschlagen. Muss aber betonen, das der Hauptanreiz eigenlich schon Wochen vorher durch das wunderbar gruselig-düstere Cover entstanden war.

Folgen mit reißerischen Titeln und gruseligen Covern hatten wir die letzten Jahre ja schon des öfteren. "Der tote Mönch", "Der Biss der Bestie", "Stadt der Vampire", "Grusel auf Campbell-Castle" oder "Dämon der Rache", um nur einige zu nennen.
Doch leider konnten die Erwartungen diesbezüglich nicht mal annähernd eingehalten werden, gespukt hat es dort nämlich herzlich wenig.

Und leider reiht sich auch "Das Tuch der Toten" in diese Durststrecke durchaus interessanter Ansätze ein. Es scheint mittlerweile hauptsächlich
Verkaufstaktik zu sein, die Folgen mit reißerisch-spannenden Covern und Klapptexten zu versehen, obwohl der Inhalt diesem Anspruch nicht gerecht wird.

So hätte "Das Tuch der Toten" problemlos auch "und der Super-Hund" oder "und die präparierte Holzkiste" heissen können
- denn der Titel hat mit dem Inhalt mal wieder herzlich wenig gemein.

Handlung: Die Drei Detektive unterstützen eine Wissenschaftlerin und ihr Team in einem Tal bei der Suche nach einer 12.000 Jahre alten Urmenschengattung. Doch plötzlich entwickelt sich der ganze Fall völlig anders...

Der Anfang ist wirklich gelungen: Justus, Bob und Peter schlendern durch die idyllische Natur und unterhalten sich angeregt. Atmosphäre und auch immerhin leichte Spannung kommen auf. Doch als man sich an das Setting und die Stimmung in der Natur gewöhnt hat, gibt es einen abrupten Handlungswechsel und auf einmal ermitteln die Detektive wieder in der Stadt und am Hafen.
Wenn man sich daran gewöhnt hat, erzielt das Hörspiel auch weiterhin eine ordentliche Qualität. Die Szenen in der Lagerhalle und am Hafen
können überzeugen, ein unbekannter Quad-Fahrer macht den Dreien schwer zu schaffen..

- Doch irgendwie verliert sich zu sehr der Faden der beiden Handlungsstränge, da sie unterschiedlicher kaum sein könnten.
Nachdem die Folge zu Ende war, fehlte mir ein klares Gesicht, eine klare Handschrift, an die ich mich lange erinnern würde.

***ACHTUNG SPOILER***: Sehr schade auch, dass der Täter und auch sein Komplize am Ende gar nicht gefasst werden. Man erfährt nur, dass einer verfolgt wird. Das war's.

Für ein wenig Abwechslung sorgen einige neue Musikpassagen. Doch wirklich angesprochen haben mich auch diese nicht. Das Thema wurde ja schon häufig genug kritisiert: Es fehlt Musik, die wie in den Ur-Folgen die Handlung, Stimmung und Spannung unterstützt und -vor allen Dingen- dazu passt. Ich weiss nicht, warum man Hörspielszenen in einer Naturlandschaft mit Techno-Klängen aus dem Mischpult untermalen muss. Das wäre so, als würde man in der Disco plötzlich Beethoven spielen.
Es muss ja gar nicht Ur-Komponist Carsten Bohn sein, aber ein paar ambitionierte Musiker an ECHTEN Instrumenten würden den heutigen Hörspielen mehr Qualität und Stil verleihen. - Aber da müsste man ja von all dem Millionen-Profit ein paar Euronen investieren.

FAZIT: "Das Tuch der Toten" reiht sich nahtlos in die Durchschnittsware der Drei ??? ein, dessen Sparte leider verhältnismäßig am meisten zunimmt. Warum hier schon wieder einige 5 dicke Sterne vergeben, erschließt sich mir nicht. Denn es gibt mindestens 70 deutlich stärkere Folgen der Reihe. Trotzdem ist die Folge hörenswert, bei Ansicht des tollen Covers bleibt aber ein enttäuschender Beigeschmack.

3 Sterne. Mehr sind leider mal wieder nicht drin.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 8, 2015 2:54 PM CET


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