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Rezensionen verfasst von
Pariah Greene "Hobby-Zyniker"

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Tom Clancy's Splinter Cell Blacklist - [PC]
Tom Clancy's Splinter Cell Blacklist - [PC]
Wird angeboten von ak trade
Preis: EUR 4,44

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Back to the roots (and back again?), 1. Oktober 2013
Nach der ersten Präsentation von SC:Blacklist auf der E3 waren alteingesessene Splinter Cell Fans am Verzweifeln, die dort angespielte Mission hatte auf den ersten Eindruck noch viel weniger mit den älteren Teilen der Serie zu tun als der Vorgänger SC:Conviction. Deswegen habe ich darauf verzichtet, mir das Spiel gleich am Releasetag zu holen und erst später die sehr günstige Downloadversion bei einem Online-Shop erstanden.

Die durchwegs eher negativen Reaktionen auf die E3-Präsentation scheint Ubisoft sich tatsächlich zu Herzen genommen zu haben. Zahlreiche Spielelemente aus den alten Teilen wie z.B. nicht-letales Ausschalten von Gegnern (sowohl im Nahkampf als auch durch Waffen bzw. Gadgets), die obligatorische Splinter-Cell-Ausrüstung (Goggles, Wetsuit, Shocker, Haftkamera, Betäubungsgas) und eine größere Entscheidungsfreiheit beim durchqueren der Level. Die völlig deplazierten, befehlbaren Dronen-Angriffe hingegen wurden, zumindest in dieser Form, entfernt. Hinzugefügt wurde ein brauchbares Upgrade-System, mit dem man sowohl umfangreiches Equipment und Waffen (inkl. Modifikationen), als auch Verbesserungen des HUD freischalten kann. Ganz allgemein wirkt es auf den ersten Blick so, als wäre hier der Spagat zwischen Oldschool-Stealth und modernem Cover-Shooter, der ja momentan der heilige Gral der Spiele-Publisher zu sein scheint, geglückt.
Auch die Kritik vieler anderer Rezensenten bezüglich des Fehlens einer Quicksave-Funktion kann ich so nicht unterschreiben. Für einen perfekten Ghost-Run sollte man schon ein bisschen mehr Geduld aufbringen, und dazu gehört eben auch eine gehörige Portion Frust. ;)

Für mich als großem Fan von Chaos Theory und dem, wie ich finde, zu Unrecht verschmähten Double Agent bleibt jedoch ein schaler Nachgeschmack. Einerseits führt besagter Spagat dazu, dass sich im Spiel noch zahlreiche Unsinnigkeiten finden, die in dieser Reihe meiner Meinung nach nichts verloren haben. Dazu gehören unter anderem die an 2 Stellen spielbaren UAV-Strikes a la Call of Duty, jene der Nebenmissionen, die hauptsächlich auf dem Assault-Spielstil aufbauen, sowie eine ähnlich angelegte Mission in der Kampagne.
Auch ist der Sam Fisher, den man von früher kennt, weitgehend verschwunden. Einerseits durch den neuen, viel zu jungen Synchronsprecher (engl. Version) sowie eine optische Verjüngungskur, andererseits auch durch die völlige Abwesenheit einer interessanten Persönlichkeit. Hätte der alte Sam noch mit beißendem Zynismus die Vorgehensweisen der Agency kommentiert und sogar seine Vorgesetzten kritisiert, handelt es sich bei dem neuen bestenfalls um einen Jack Bauer im Neoprenanzug. Dadurch, aber auch durch die eher unterdurchschnittliche Story um eine Gruppe von Terroristen aus dem nahen Osten (vermutlich, damit sich die CoD-Fraktion noch auskennt), büßt das Ganze erheblich an Charme ein.

Fazit:

Ein sehr unterhaltsames Spiel, dem auch vom letzten Teil enttäuschte Fans eine Chance geben sollten. Eine Rückkehr zu alter Größe darf man jedoch nicht erwarten, denn wie schon zuletzt bei Hitman: Absolution wirkt es auf mich auch hier so, als wären Leute am Werk gewesen, die nicht verstehen, was die Essenz der Serie ausmacht.


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