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Rezensionen verfasst von
Formentera Lady

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Japanisch für Dummies (Fur Dummies)
Japanisch für Dummies (Fur Dummies)
von Eriko Sato
  Taschenbuch
Preis: EUR 22,95

1.0 von 5 Sternen Ungenügend, 20. Juni 2015
Zur Zeit habe ich beruflich in Japan zu tun. Zwar muss ich zur Ausübung meiner Tätigkeit nicht unbedingt japanisch können (englisch genügt), aber ich dachte mir, ich schnuppere doch mal in die japanische Sprache hinein. Aufgrund der guten Bewertungen hier, und weil alles in roumaji (lateinische Buchstaben) geschrieben ist, habe ich mich für dieses Buch entschieden. Im Buch sind lange Vokale durch einen Strich über den Vokal gekennzeichnet. Im Rahmen dieser Rezension verdoppele ich einfach den Vokal, d.h. langes a schreibe ich aa, usw. Ausnahme: langes o schreibe ich ou.

Nach einem ersten interessanten Teil über die Aussprache und über einige japanische Wörter, die wir im Deutschen benutzen und falsch aussprechen, z.B. juudou (Aussprache wie 'dsch' am Anfang, nicht 'j'), kommt dann der erste vollständige japanische Satz auf Seite 35:

Michiko no tanjoubi wa paatii o shiyou.

Die Autorin hält es für eine gute Idee, mit diesen und ähnlichen Sätzen anzufangen, weil sie glaubt, wir Leser würden daraus sofort die englischen Lehnwörter erkennen, dann auf die Bedeutung des Satzes schließen und womöglich dadurch den ganzen Satz lernen! Jedoch irrt sie sich, da die Japaner die englischen Lehnwörter 'japanisch', d.h. für den des Englischen Mächtigen völlig unverständlich aussprechen, und wir eben nicht aus solchen Sätzen die englischen Lehnwörter erkennen würden, geschweige denn den Rest verstehen.
Wie ich später im Japanisch-Kurs (den ich dann doch belegt habe, da ich mit diesem Buch grandios gescheitert bin) festgestellt habe, ist bei mir die Assoziationsreihenfolge umgekehrt. Wir lernen im Kurs:
supermarket -> suupaa
personal computer -> pasokon
und nicht umgekehrt.
Umgekehrt würde ich niemals von pasokon auf PC schließen, oder von paatii auf party, wie im Buch suggeriert.

Der erste Satz, den ich im Japanisch-Kurs gelernt habe, lautet:

Kore wa pen desu.

Zum einen wird hier sofort das Wort 'desu' eingeführt, mit der die Gegenstände eines Satzes verbunden werden, ähnlich zu 'sein' (im Buch erst auf S. 55). Zum anderen, mehr als Nebeneffekt, lernen wir das englische Lehnwort pen für Kugelschreiber, den wir Schüler nun tatsächlich jeden Tag verwenden, und nicht 'baasudee keeki' (birthday cake, das erste englische Lehnwort im Buch auf Seite 34).

Und zum dritten wird sofort die Wortgruppe zur Bezeichnung von Gegenständen 'kore wa - sore wa - are wa' eingeführt (im Buch S. 46). Im Kurs lernen wir diese Wortgruppe logisch sortiert nach der Entfernung des Gegenstands vom Sprecher. Im Buch gibt es grau hinterlegte Kästen zum Auswendiglernen des Gelernten, da stehen dann folgende Wörter auf S. 48: 'are - boku - kore - sore - watashi', vermutlich in alphabetischer Reihenfolge. Dabei ergibt diese Sortierreihenfolge in einer Sprache, in der es keine lateinischen Buchstaben gibt, überhaupt keinen Sinn.
Besser wäre es gewesen, die zu lernenden Vokabeln logisch/thematisch (nicht alphabetisch) zu sortieren, z.B.
kore - sore - are (Bezeichnung von Dingen, je nach Entfernung)
koko - soko - asoko (Bezeichnung von Orten, je nach Entfernung)
boko - watashi (Verschiedene Arten, 'ich' zu sagen)
was aber so im Buch nicht steht.
Mein erster, im Japanisch-Kurs gelernte Satz wäre also 'Das ist X.' (und das X ist nahe bei mir, angezeigt durch 'kore'), eine Satzkonstruktion, die man meistens als erstes in einer Fremdsprache lernt, mit einem beliebig austauschbaren X, z.B. ein Kugelschreiber, und nicht: 'Lass uns an Michikos Geburtstag eine Party organisieren' (S. 35 im Buch, etwa der Ort, an dem ich aufgegeben habe.)

Aus den genannten Gründen kann ich für dieses Buch, welches für mich eigentlich einen Kurs ersetzen sollte, leider nur ein 'ungenügend' vergeben.

Nachtrag: Im Buch gibt es jede Menge Bemerkungen zu kulturellen Eigenheiten, die ich ganz interessant finde, z.B. über verbeugen, nicken, winken u.ä.m.. Diese Abschnitte sind jeweils mit einem Globus-Symbol markiert. Ich glaube, ich werde mich auf diese Abschnitte konzentrieren und den Rest weglassen, dann war der Kauf nicht ganz umsonst.


DOMKE FA-031 U.S.P.O. SHOULDER PAD Schulterpolster
DOMKE FA-031 U.S.P.O. SHOULDER PAD Schulterpolster
Preis: EUR 26,48

5.0 von 5 Sternen Sitzt perfekt!, 27. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Endlich ein Schulterpolster, das perfekt sitzt. Ich habe schon mehrere ausprobiert, aber dieses ist am besten.
Der weiße Polsterschaum ist angenehm weich, die Oberseite sieht aus wie glattes schwarzes Leder. Das Schulterpolster wird leicht mit zwei gut haltenden Klettverschlüssen am Taschenriemen befestigt. Es sitzt nicht zu fest am Riemen und lässt sich einfach hin- und herschieben, so dass sich die Lage des Polsters der Körperbewegung anpasst.
Die Unterseite des Polsters wölbt sich nicht nach außen, so dass es zu keinen Druckstellen auf der Schulter kommt. Das Schulterpolster ist zu einer Seite hin angeschrägt. Trägt man die Tasche quer über dem Körper, sorgt die Schräge für einen optimalen Sitz des Riemens an der Schulter. Trägt man die Tasche auf der gleichen Seite, wo auch der Riemen ist, verhindert die Schräge das Abrutschen des Riemens von der Schulter. Da hat sich mal jemand was dabei gedacht!


K2 Herren Skate Tasche MACH SKATE CARRIER
K2 Herren Skate Tasche MACH SKATE CARRIER

4.0 von 5 Sternen sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, 13. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
negativ:
- steht etwas instabil
- Trageriemen könnte breiter und etwas länger sein
- Boden könnte fester sein

positiv:
- insgesamt gute Verarbeitung
- bequemer gepolsteter Handgriff
- genug Platz für: 1 Paar Skates, Helm, sämtliche Protektoren, Handtuch, Duschzeug
- Belüftungsnetz, d.h. die Tasche eignet sich auch hervorragend zum längerfristigen Verstauen der Ausrüstung

Die Tasche verfügt außerdem über eine kleine Seitenreißverschlusstasche für Kleinkram, wie z.B. Schlüssel, sowie eine durch Klettverschluss gesicherte Seitentasche, beide Taschen außen angebracht.

Insgesamt sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Bin zufrieden.


Vergebung, Bd. 3 (Millennium)
Vergebung, Bd. 3 (Millennium)
von Stieg Larsson
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

5.0 von 5 Sternen Ein Krimi mutiert zum Agententhriller, 19. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Vergebung, Bd. 3 (Millennium) (Taschenbuch)
Habe gerade die drei Romane von Stieg Larsson gelesen. Besonders der dritte Band "Das Luftschloss, das gesprengt wurde" (dt. Titel: Vergebung) hat mir sehr gut gefallen, ein richtig spannender Agenten-Verschwörungsthriller. Aber um das Buch richtig genießen zu können, muss man schon die anderen beiden Bände zuerst lesen.

Der erste Band "Männer, die Frauen hassen" (dt. Verblendung) ist eher ein Krimi nach konventionellem Muster. Die beiden Protagonisten werden vorgestellt: der Enthüllungsjournalist Blomkvist, der für eine kleine Zeitung namens "Millenium" arbeitet, und die Computer-Hackerin Salander, angestellt bei einer Sicherheitsfirma. Auf der Suche nach einem verschwundenen Mädchen kommen die beiden einem Serienmörder auf die Spur.

Der zweite Band, und meiner Meinug nach schwächste Teil, "Das Mädchen, das mit dem Feuer spielte" (dt. Verdammnis) ist mehr ein Übergangsroman zum dritten Band. Die Charaktere der Protagonisten werden ausgebaut, neue, besonders aus dem Polizeiapparat, kommen hinzu. Mehrere Morde geschehen, die Hackerin gerät in Verdacht. Am Ende werden die Morde zwar aufgeklärt, das Schicksal der Betroffenen aber offen gelassen.

Im dritten Band versucht eine Gruppe des Geheimdienstes einen der Haupttäter aus dem zweiten Band zu decken, um ihre eigenen kriminellen Machenschaften zu verschleiern. Dabei gehen sie über Leichen. Am Ende läuft es auf einen rasanten Showdown hinaus, an dem mehrere Behörden und Regierungsapparate beteiligt sind.

Schade, dass Larsson nach dem dritten Band gestorben ist. Angeblich hat er zehn Bände in dieser Reihe geplant, und ich hätte gerne weitere Fortsetzungen gelesen. Schön fand ich die Atmosphäre in den Romanen und die Zeichnung der Charaktere. Die Hackerin, ein verkanntes Wunderkind, ist beziehungsgestört. Der Journalist schläft sich durch sämtliche Betten und stößt damit den Frauen vor den Kopf. Aber im Kampf gegen das Verbrechen verhalten sich die "Guten" solidarisch. Herrlich die Schilderung, wie im Stille-Post-Verfahren wichtige Nachrichten übermittelt werden, und die jeweiligen Mittelsleute (einmal Blomkvist, einmal die Chef-Redakteurin Berger) wissen nicht, worum es geht. Mir gefällt auch, wie die "Bösen" dargestellt werden als Charaktere, denen überhaupt nicht bewusst ist, dass sie etwas "Schlechtes" tun.

Die Romane habe ich, da ich kein schwedisch kann, in der deutschen Übersetzung gelesen. Auf die deutschen irreführenden Titel sollte man am besten gar nicht achten. Niemand ist verblendet, niemand verdammt, keinem wird vergeben. Einen, wie man vielleicht denken könnte, religiösen Kontext gibt es nicht. (Wahrscheinlich hat man reißerisch die Nähe zu den Dan Brown Romanen gesucht, aber dort passen die deutschen Titel wenigstens halbwegs.) Daher habe ich die gut passenden schwedischen Titel ins deutsche übersetzt angegeben. Auch scheint die deutsche Ausgabe nicht besonders gut lektoriert worden zu sein. Es finden sich Grammatikfehler (manchmal fehlt die Akkusativendung -en), was insgesamt das Lesevergnügen trübt.

Kürzlich lief die schwedische Verfilmung aller drei Romane in den Kinos. Ich habe mir nur den dritten Teil angesehen, und kann getrost abraten. Wie kann man einen so spannenden Roman so langweilig und uninspiriert verfilmen. Lediglich die Rolle der Hackerin wurde mit Noomi Rapace gut besetzt, aber im Film sieht man sie nicht Computer hacken, sie telefoniert nur! Werden in vielen Verfilmungen in der Buchvorlage nicht vorkommende Liebesgeschichten hinzugedichtet (siehe Alistair MacLean), wurde hier der umgekehrte Weg beschritten: sie wurden komplett weggelassen. Keine Spur von den wirklich lesenswerten zwischenmenschlichen Beziehungen. Grauenvoll. Es soll bald eine amerikanische Verfilmung mit Daniel Craig in der Hauptrolle geben. Mal sehen, was Hollywood daraus macht.

Die fünf Sterne beziehen sich auf den dritten Band. Dem ersten Band würde ich viereinhalb Sterne geben, wenn es das gäbe, dem zweiten Band vier.


Open the Door
Open the Door
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 42,49

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Album,..., 13. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Open the Door (Audio CD)
...das Supertramp nie gemacht hat

Mit seinem dritten Studio-Album knüpft R.H. direkt
an seine besten Stücke aus der Supertramp-Ära an.
Eingespielt unter anderem mit Hilfe von französischen
Studiomusikern, einem Prager Symphonieorchester und einem
bulgarischen Chor ist eine gelungene Mischung aus ins Ohr
gehenden Melodien und komplexen Musikstrukturen entstanden.
Auch die Verwendung verschiedener "exotischer" Musikinstrumente
wie Dudelsack, Rebec u.ä. mit Anklängen an "World Music" trägt
zu der Vielfalt des Albums bei und zeigt außerdem seine
musikalische Weiterentwicklung.

Jedes Stück ist ein kleines Meisterwerk. Dem "The more I look"
merkt man seine Zusammenarbeit mit Yes an. "Hungry" hätte auch
ein Supertramp-Hit sein können. Bei "Love is a thousand times"
und "For every man" dominiert seine für ihn so typische akustische
Gitarre.

Das Album ist für jeden Supertramp-Fan empfehlenswert und kann
signiert auf Rogers Konzerten oder seiner Homepage erworben werden.


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