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Beiträge von Michaela Sanders
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Rezensionen verfasst von
Michaela Sanders (München)

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Knapp am Herz vorbei. Roman
Knapp am Herz vorbei. Roman
von J.R. Moehringer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Willie Sutton, 4. März 2013
Im Buch wird das Leben von Willie Sutton erzählt, einem berüchtigten Bankräumer der tatsächlich in den 20er Jahre in New York gelebt hat. Dabei ist es kein biographischer Roman, sondern eine mögliche Geschichte über Suttons leben, wie es sich abgespielt haben könnten. Sutton wird am Ende der 70er Jahre aus dem Gefängnis entlassen und fährt mit einem Jornalisten und einem Fotographen die wichtigsten Stationen seines Lebens ab. Dabei erinnert er sich einerseits an sein Leben und erzählt andererseit den beiden Männern davon, diese beiden Darstellungen sind nicht immer identisch.
Besonders gut hat mir gefallen, das die Geschichte in zwei Zeitsträngen spielt: man taucht in das Leben sowohl der 20er Jahre als auch der 70er Jahre ein. Zwei Reisen in unterschiedliche Vergangenheiten, beide fremd, aber eine nicht mehr so ganz fremd im Vergleich zu heute. Sutton ist eigentlich ein sehr sensibler, kluger Mann, dem aber sehr viel Pech wiederfahren ist (vieles nicht unverschuldet, da er ziemlich naiv bezüglich seiner Freundeswahl war). Irgentwie ist er mir sehr sympatisch, und man vergisst immer wieder,d ass er ja ein verbrecher ist. So ertappe ich mich dabei,d ass ich hoffe, der Gefängnisausbruch möge doch gelingen. Es ist sehr nachvollziehbar, wie es die Figur des Willie Suttons geschafft hat, als Legende in die amerikanische Geschichte einzugehenen.
Das Buch,das ich eher zufällig entdeckt habe, hat mir ausserordentlich gut gefallen. es ist sehr sensibel geschrieben und erfreut mein Herz mit einigen wirklich wunderbaren Stellen.
So kann ich auch verzeihen,d ass die wörtliche Rede im ganzen Buch ohne Anführungszeichen verwendet wird. ein Umstand der mich am Anfang ziemlich genervt hat. aber ein wunderbares stilmittel um es etwas zu verscheihern und dem Leser es etwas schwerer zu machen, zu enstcheiden,was denn nun nur gedacht und was tatsächlich ausgesprochen wird. am schluss kommt es zu einer für mich sehr unerwarteten wendung, die mir ausserordentlich gut gefallen hat, obwohl damit dem buch ein bischen eine eindeutiges ende gefehlt hat.
das war vielleicht auch der grund wieso mir das Buch noch tagelang im Kopf herumging. Und es wird dort as etwas besonderes bleiben.
Fazit: Für mich ein sehr besonderes, sensibles Buch, das durch seine sprachlichen Besonderheiten etwas ganz Einzigartiges bleibt.


Was danach geschah
Was danach geschah
von James Kimmel
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3.0 von 5 Sternen Tolle Geschichte, aber zu moralisch, 21. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Was danach geschah (Taschenbuch)
Brek, ein junge Anwältin findet sich auf einem verlassenen Bahnhof wieder, und muss feststellen: Sie ist tod. Sie hat aber keine Erinnerung mehr an ihren Tod und so versucht sie erstmal ihren Tod zu leugnen. Dann aber begegngt sie Luas und der erklärt ihr ihre Aufgabe: Sie soll als Anwältin der Toten fungieren, um diesen im jüngsten Gericht vor Gott zu verteidigen.
Während sie lernt, was man als Anwältin im Jenseits so alles zu tun hat, begegnen ihr in einigen Gerichtsverhandlungen, bei denen sie als Besucher teilnimmt, Menschen die offensichtlich schlechtes in ihrem Leben verbrochen haben. Immer neue Fasetten aus deren Leben werden dann bekannt und es gelingt dem AUtor eine sorgsam verflochtene Geschichte dieser Menschen zu entwickeln. Nach und nach werden auch gute Seiten dieser Menschen sichtbar und man kann sich in ihre Beweggründe hineinversetzen. Kern der ganzen Erzählung ist eine Szene in der eine jügische Familie im 2.Weltkrieg verfolgt, die Kinder vergewaltigt und ermordert wurden. Diese Szene erlebt man nun aus den unterschiedlichsten Perspektiver wieder. Diese Art der vielschichtigen Sichtweisen auf ein und die selbe Szene, durch die Augen verschiedener Menschen, mit deren Hintergründe hat mir auserordendlich gut gefallen.
Ein interessantes Buch, das erst nach und nach seine Botschaft entfaltet. Und da komme ich gleich zum meinen größten Kritikpunkt: aus dem Klappentext hätte ich mir einen ganz andere Geschichte erwartet. Denn neben der zugegebenermassen sehr interessanten Geschichte, fliesst nebenbei noch einen ziemlich langatmige philosophische, fast moralische Ebene ein. So zieht es sich für mich oft seitenlang hin: biblische Szenen werden im Licht der Gerechtigkeit und in Hinblick auf Vergebung beleuchtet. Das sind alles sicher auch sehr interessante phlosophische Überlegungen, die für mich aber keinen Platz in einem Roman haben sollten, den ich fast ausschliesslich zur Unterhaltung lese. Diese moralische, fast theologische Seite verlangt eigentlich nach einer anderen Leserschaft. Es werden einige moralische Theorien zum Thema Gerechtigkeit vs. Vergebung aufgestellt, denen ich mich so gar nicht anschliessen kann. denn das was der Author unter Gerechtigkeit versteht ist in meinen Augen Vergeltung. Gerechtigkeit hat in meinen Augen einen andere Ebene wie nur "Auge um Auge" und "Zahn um Zahn".
Fazit: Eine berührende Geschichte, die einen lohnenswerten Einblick in das Leben und die Zusammenhänge jüdischer Familien im 2.Weltkrige geben. Dieses Thema für sich wäre ausreichend gewesen für das Buch. Durch die moralischen Einlagen ist das Buch aber mit seinen 440 Seiten zu aufgebläht, vor allem weil die Überlegungen zur Gerechtigkeit und Ethik ein ganz andere Publikum ansprechen würde als die Leser eines Romans, die auf diese moralische Ebene nicht vorbereitet sind.


Wachkoma
Wachkoma
von Jasmin P. Meranius
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,95

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wachkoma, 12. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Wachkoma (Gebundene Ausgabe)
Beata, ein Workholik, wie er im Buche steht, bricht mitten in einem Meeting zusammen und erwacht wieder in einem Sanatorium, wo sie beginnt ihr bisheriges Leben kritisch zu betrachten.
Das Buch möchte aufrütteln, möchte zum Umdenken bewegen, diese Botschaft ist deutlich aus dem Buch und der Geschichte rauszuhören, was mir das Lesen nicht immer leicht gemacht hat. Vor allem wenn man sich nicht mit Beate identifizieren kann (was mir sehr schwer fällt,da ich einfach eine ganz andere Persönlichkeitsstruktur habe), wird das Buch leicht etwas langweilig. Ich kann aus dem Weg für die Protagonistin nicht viel für mein eigenes Leben rausziehen, und ohne diese Übertragungseffekt bleibt nicht viel an interessanter Story übrig, es wirkt dann leicht missionarisch und suggeriert, dass es für alle Menschen nur den einen, im Buch beschriebenen Weg aus dem Herzinfarkt rausgeben kann.Passend ist da der Untertitel "Eine Erzählung", denn für einen Roman, wäre in meinen Augen zuwenig Handlung vorhanden.
Enttäuscht bin ich auch vom Schluss, denn Beata, will nun tatsächlich umdenken, Für mein Empfinden gelingt ihr das aber nicht wirklich und sie wirkt auf mich etwas gekünstelt bekehrt. Ein unter Umständen sehr mühsamer und beschwerlicher Weg, wie man sich von lange erlernten Verhaltnsmuster (trotz Erkenntnis) erstmal mühsam verabschieden muss, ist nicht erkennbar. Es wirkt wie einen Art Wunderheilung, schon allein der Wille zählt (Zählt er sicher auch, ist aber nicht alles).
Dennoch ist es einen schöne, durchdachte Geschichte, die zu eienr Kehrwende nach innen zu sich selbst ermutigt. Einige Stellen sind sehr schön beschrieben, und haben mich sehr berührt, es gibt auch schöne Zitate, die immer weider dazwischen eingeflochten sind.
Fazit. Ein schönes anregendes und ermutigendes Büchlein, für Menschen, die einen ähnliche Persönlichkeitsstruktur wie die Protagonistin haben. Für Menschen die sich nicht ganz so mit Beata indetifizieren, leider etwas langweilig.


Tote essen kein Fast Food
Tote essen kein Fast Food
von Karin Baron
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ziemlich seicht, 12. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Tote essen kein Fast Food (Taschenbuch)
Fanny macht mit ihrem Vater etwas unfreiwillig Urlaub auf Sylt. Sie ist genervt, entdeckt dann aber zufällig und überraschend die Bunker-Unterwelt von Sylt. Nebenbei erfährt man auch noch von Mia, einem vermissten Mädchen.
Leider fand ich das Buch nicht sehr spannend. In der ersten Hälfte des Buchs passiert nicht viel, Fanny lernt einen Jungen kennen (da ist ein Stück süsser Liebesgeschichte versteckt, die mir eigentlich ganz gut gefallen hat) und ist ansonsten beschäftigt, sich Informationen über die Bunker zu beschaffen. (Diese Informationen sind von der Autorin gut recherchiert und auch unterhaltsam rüber gebracht, aber mich persönlich interssiert das gar nicht so sehr). Im zweiten Teil des Buches wirds dann rasanter, allerdings auch etwas unrealistisch: ein 10 jähriges Mädchen macht sich alleine und völlig furchtlos mit einen Gewehr zuschaffen. Jetzt sind auch endlich ein paar Bösewichte aufgetaucht. Aber die wirken leider etwas plump, weil sie so plötzlich und ohne Bezug zu den vorherigen Ereingnisse auftauchen.
das Ende fand ich eigentlich ganz gut, alle Fäden, sind verknüpft, und alle Fragen finden eine logische Antwort. Allerdings bin ich auch hier nicht so mit dem Etikett "Krimi" zufrieden, denn es klärt sich ein bischen Richtung, "alles war ja eigentlich ganz harmlos, mehr ein Msisverständnis, als wirklich Böses, oder Spannednes". Nicht ganz....es gab schon auch illegales! Aber dennoch: Es sind für mich zu wenig deutliche Schurken (miese, böse Typen, wo ich "mithassen" kann, und wo ich dann am Schluss froh und erleichtert bin, wenn sie gefasst werden. Bei den gefasssten Tätern kann ich das nicht, weil die bisher gar nicht aufgetaucht sind. Mia ist dann am Schluss zu dem fandenziehendem "Bösen" (ich muss so kompliziert schreiben, um nicht das Ende zu verraten) relativ nett, was es für mich seicht und unrealistisch machst, mir sind einfach echte, authetische Gefühle lieber, und da ist nicht immer alles friede , freude , eierkuchen, sondern da gibts ganz schöne fights und aufwühlenden Gefühle. Weil das eben für mich gefehlt hat, ist das Buch etwas seicht udn bekommt leider nur 2 Punkte von mir.


Nacht der Einsamen
Nacht der Einsamen
von Julie Fellmann
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,95

5.0 von 5 Sternen Ein Münchner Lokalkrimi, 7. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Nacht der Einsamen (Taschenbuch)
Es wird der Bürgermeister von Birk erhängt in seinem Wohnzimmer gefunden. Kommisar Garcia und sein Team versuchen nun den Tathergang zu rekonstruieren, als sich ein zweiter Mord an der Schulleiterin von Birk ereignet.
Meiner Meinung nach ein ziemlich spanender Krimi, der von Charakter des Komminsar Garcias getragen ist, ein nicht allzu cooler, aber auch kein total kranker, abgestürtzter kommissar, sondern ein "normaler" Mann, vielleicht ein bischen beziehungsunfähig, steht aber auf seine Kollegin die Franzi. Dabei wirkt er ein wenig schüchtern und ein bischen pubertär, was ihn mir aber total sympathisch macht. Auch die Handlung ist spannend, für mich gibts keine längen oder strecken, wo ich überblättern wollte. besonders spannend finde ich, dass der krimi in einem (fiktiven?) münchner vorort spielt, ich finde münchen und seinen orte gut und authentisch beschrieben und ich fühl mich als Münchnerin sehr heimisch.
ein krimi der ohne eklige leichen, ohne maden und würmer (die zweite leiche ist ihm schnee, also eher gefroren) ohne klaffende wunden und ohne detailierte obduktion auskommt. Was mir sehr entgegen kommt. Irgentwie ist dieser Krimi leiser, aber dennoch verliert er dadurch nichts an Spannung. Es gibte immer wieder kurze Einschübe im Erzählstrang, wo ein eingeschlossender Mensch seinen Horror und seine Panik, seineTodesangst und seine bedrückende Eindrücke beschreibt. zunächst scheint es gar keinen zusammenhang mit den relativ ziviliesierten birker bürgern zu geben. Das Ende ist auch sehr geglückt, alle Fäden werden zu einer stimmingen, aber dennoch überraschenden Gechichte zusammengeknüpft.
Fazit: Ein Krimi, in dem Garcia und sein Ermittlungsteam und die solide Ermittlungsarbeit im Vordergrund steht. Keine korrupte oder brutale Polizisten die ihrerseits das Gesetz beugen. Dadurch,d ass der Krimi in München spielt und auch immer wieder Dialekt mit in die Sprache einfliesst, besticht der krimi durch das Alltägliche, das Schlichte. Trortz dieser eher sympathischen Charaktere leidet darunter nicht die Spannung. 5 Sterne.


Wer hier stirbt, ist wirklich tot: Ein Provinzkrimi
Wer hier stirbt, ist wirklich tot: Ein Provinzkrimi
von Maximo Duncker
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen leider etwas langweilig, 31. Januar 2013
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Leser-Rezension zu „Wer hier stirbt, ist wirklich tot” von Maximo Duncker
Rezension als hilfreich gekennzeichnet: (0)
michaela_sanders
Verfasst von michaela_sanders
vor 6 Minuten

Der Klappentext besagt, es geht um Kai, einem arbeitslosen Jornalisten der aufs Land zieht und dort mit einem Todesfall und zwei Bränden konfrontiert wird. In meiner Fantasie und mit diesen Hintergrundinfos hab ich nun vermutet, dass Kai Interesse an den Geschehnissen entwickln würde, und auf die ein oder andere weise an der Aufklärung beteiligt sein würde.
Der Titel und der Zusatz "Ein Provinzkrimi" verspricht also einen Krimi. Tja aber leider wurden meinen Erwartungen enttäuscht. Kai stellt sich als einen unglaublich langweiligen, verantwortungslosen und desinteressierten Mitmenschen heraus, der sich den Tag durch saufen und dem Vorgaukeln einer Arbeit vertreibt. Auch die anderen Gestalten dieser Dorfidylle sind in meinen augen nicht gerade Sympathieträger, sondern eher anstoßenden und langweilige Charaktere, die so ziemlich jedes Klische, bzw, Vorurteil, das man von der Dorfbevölkerung haben mag, bedient.
Den Schreibstil, der an manchen stellen etwas schwierig anmutete, z.b. durch lange Sätze , fand ich jetzt gar nicht mal so schlimm, auch den berlinerischen Dialekt, in den Bruno immer wieder fällt fand ich amüsant. Also für mich war das Buch schon flüssig zu lesen, aber leider hat es weder Spannung erzeugt noch irgentwie anders mein Interesse geweckt.
Abschreckend fand ich die Menge an Alkohol, fast kein Kontakt zwischen Bruno und Kai fand ohne einer Flasche Bier oder einen Schnaps statt. Besonders abstoßend fand ich aber Kais Desinteresse an seinen Kinder, er wollte nur seine Ruhe haben und machte sich so gar keine Sorgen über das Treiben seiner Kinder, selbst als diese in der heimische Küche Kunstblut köcheln, findet er es nicht angebracht zumindest da mal kurz nachzufragen, was denn das werden soll. Mir ist nicht klar, was der Autor wohl im Sinn gehabt hat eine dermassen negative Gestalt als Hauptfigur zu wählen. Wenn ich das Buch nicht in einer Leserunde gewonnen hätte, hätte ich es sicher nicht zu ende gelesen, denn ich fand nichts interessantes an Kais Leben. Selbst das Interesse darann, wer denn nun die Brände gelegt hat, kam bei mir nicht zustande, ich hab die letzten seiten nur noch überblättet, und so war es für mich auch nicht verwunderlich, dass es auch kein besonders rafiniertes sondern eher ein langwweiliges ende gegeben hat.


Ambra: Roman
Ambra: Roman
von Sabrina Janesch
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen düster und verwirrend, 27. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Ambra: Roman (Gebundene Ausgabe)
Kinga erbt eine Wohnung am Meer als ihr Vater stirbt. Ausserdem noch einen Bernstein Anhänger der den Träger mit besonderen Fähigkeiten ausstatten soll. Sie beschliesst zu der Wohnung zu reisen. Dort leben Menschen (Teil ihrer Familie) die sie zunächst nicht sehr herzlich willkommen heissen. Allmählich arrangieren sie sich aber mit ihr. Dann verschwinden zwei Menschen und sie gerät unter Verdacht, ihre Gabe missbraucht zu haben.
Leider bin ich nie richtig mit dem Buch warm geworden, ich bin schon nicht in die Geschichte reingekommen und so hat sich das lesen für mich eher dahin gezogen. Die Stimmung des Buches finde ich äußerst düster und die Charaktere finde ich zum Teil sehr befremdlich. Ich kann mich weder in ihrer Situation noch in das Land hineinversetzten. Ich kann erstmal gar nicht rausfinden in welcher Stadt das Buch spielt (Danzig wie ich später herausfinde), und dann ist mir unklar, wie Kinga eigentlich so lebt, wieso kann sie sich auf den Weg in diese Wohnung machen, was ist mit ihrem bisherigem Leben, als was arbeitet sie?
Ich kam auch mit den drei Erzählsträngen nicht wirklich gut zurecht, vor allem die Sicht der Spinne fand ich verwirrend…Sprachlich fand ich es leider nicht so fesselnd, wie ich mir das nach dem lesen von einigen Rezis erhofft hatte.
Alles in allem kein Buch, das mich fesseln konnte.


Von abgeknickten Ohren und anderen Ungerechtigkeiten: Zwillingsgeschichten und -gedichte
Von abgeknickten Ohren und anderen Ungerechtigkeiten: Zwillingsgeschichten und -gedichte

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur für Zwillinge, 27. Januar 2013
Diese kleinen Büchlein enthält Geschichten und Gedichte rund um das Thema Zwillinge. Dabei sind die Geschichten bunt gemischt aus unterschiedlichem Genre.
In der Geschichte von Elisabeth Podgornik geht es um eine Zwillingsschwester die zurück in die Stadt kommt, in der sie mit ihrer inzwischen tödlich verunglückten Zwillingsschwester zusammen gelebt hat, dabei fährt man mit ihr im Bus und an den einzelnen Stationen des Busses, werden der Frau immer wieder Erinnerungen an die tote Zwillingsschwester lebendig. In meinen Augen eine sehr schöne, wenn auch traurige Geschichte, da sie die kleinen Alltäglichkeiten, die sie miteinander erlebt haben zum Ausdruck bringt.
Die Geschichte von Kirstin Slottke ist ein echter Krimi, der mir auch gut als Buch gefallen hätte. Spannend und unterhaltsam. Toll finde ich hier, dass es um ein männliches eineiiges Zwillingspaar geht. In meiner Vorstellung sind es immer die Mädchen die eineiig sind. Ich kenne tatsächlich kein eineiiges männliches Zwillingspaar in meinem Bekanntenkreis dafür aber einige weibliche.
In der Gesichte von Nicole Kovanda geht es um eine Fantasy Erzählung aus dem Reich von Drachen und Licht uns Schattenwesen, das mit einer Prise lovestory gewürzt ist.
Meine Meinung: Das Büchlein hat mir so als Potpourri unterschiedlicher Genren und Menschen sehr gut gefallen. Es ist unterhaltsam und witzig…vielleicht ein wenig zu kurz. Die Geschichten gefallen mir sehr gut, die Gedichte jetzt weniger. Das Format ist auch das einzige , was mir an Kritikpunkt auffällt. ES ist ein dünnes Büchlein, das in Hardcover wesentlich mehr hergemacht hätte, so im Taschenbuchstil wirkt es eher wie eine Vorabausgabe oder eine Leseprobe für die Schule. Einige Geschichten waren mir auch etwas kurz der Krimi hätte gerne noch mehr Ausschmückung haben können, so auch die Fanatasiegeschichte.
Fazit: Ein schönes Büchlein nicht nur für Zwillinge.


Und Gott sprach: Wir müssen reden!
Und Gott sprach: Wir müssen reden!
von Hans Rath
  Broschiert

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Darf in keinen Ethikunterricht fehlen!, 25. Januar 2013
Jakob Jakobi ist ein etwas erfolgloser Psychotherapeut, der auch noch eine ziemlich schräge exfra hat, die ihn mit ihrem neuen Freund, einen eifersüchtigen Profiboxer bekannt macht. DEr zögert nicht lange und haut ihm gleichmal voll eins auf die Nase. In der Notaufnahme des Krankenhaus begegnet er dann Abel, einem ziemlich seltsamen Typen, der behauptet Gott zu sein. >Abel möchte bei Jakob in Therpie gehen. Jakob denkt auch gleich an eine schwere Form von schizophrener Psychose und lässt sich zumindest mal vorläufig darauf ein Therapeigespräche anbieten zu wollen. Diese finden aber nicht in einem Therapiezimmer statt sondern er reisst zum einen mit Abel nach München um dort seinen Sohn zu besuchen. Jakob findet sich auch noch auf der Poliezei wache wieder, weil sein Bruder ziemlich viel Geld unterschalgen hat und man hofft, das Jakob etwas über den verbleib von seinem Bruder weis.
Soviel zum Inhalt, meiner meinung nach eins der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelsen habe. Das Buch kleidet sich in keinster weise in missionarischen Gotteseifer oder heiligen, schmachtvollen und kitschigen Klisches über Gott sondern zeichnet einen Mann, der Gott sein kann oder auch nicht, das bleibt dem Leser überlassen, worann er glauben möchte. Und diese Gott ist weder strafend, noch allmächtig, noch irgentwie abgehoben, sondern er hat die selbsen sorgen wie jeder anderen mensch auch...leidet an einer art burnout, wesegen er ja in Therpaie gehen möchte.
Meien Lieblingsszen ist aber ganz eindeutig, als Jakob mit Abel eine Art virtuelle Reise in eine Welt unternimmt, in der Jakob nie geboren wäre, um herasuzufinden, welchen "einfluss" er auf die Menschen hat, die ihn umgeben. Jakob ist damit ziemlich frustriert, weil er anscheinend so wenig guten Einfluss auf seine Mitmenschen hat. Dabei sind die Menschen die in der parallewelt gezeichnet sich auch nicht alle super, es gibt positive und negative veränderungen. und das gefällt mir so an dem Buch, es gibt kein Schwarz und weiss Bild, sondern es werden die manchmal auch schlichten grautöne sehr unterhaltsam dargestellt.
Fazit: es ist alo ein buch, das nicht kitschig oder schnulzig ist und dennoch ein warmes gefühl hinterlässt, ein Stück Hoffnung auf Gott in einer Welt in der Gott so unwichtig geworden scheint. (Auch bei mir, die ich ias der Kirche ausgetreten bin). Sollte in jedem Ethikunterricht gelesen werden. 5 Punkte


Dicke Hose
Dicke Hose
von Mia Morgowski
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr unterhaltsam, 31. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Dicke Hose (Taschenbuch)
Alex - ein mässig erfolgreicher Markler - mit einem Frauen Problem (laut seinem Chef) lässt sich von seinem Freund breitschlagen, in seinem Laden auszuhelfen. Er dachte, er soll edle Handy- und Laptoptaschen varkaufen, es stellt sich jedoch heraus, dass es sich Damenhandtaschen handelt. Da er sich aber aber nicht eingestehen will, dass der Freund ihn ausbeutet und da ihm zugleich die Geschftsührerin Vic besonders gut gefält, verstrickt er sich in einem Netz aus lügen, so dass er sich in immer haarsträubenderen Geschichten und Abentheuern verrennt.
Ich finde das Buch unglaublich witzig, ich musste an einigen Stellen laut loslachen,
Auch die Aufmachung des Buches finde ich sehr geglückt, es befindet sich ein witziges Daumenkino am rechten unteren Rand des Buches. Das Buch wimmelt nur so von ausergewöhnlichen Charakteren, Es gibt extrischen und schrullige Schlossbesitzer, einen großherzigen Modezaren, einen modebesessene Kristallönigin und jede Menge Schwule. Der Autorin gelingt es auf sehr unterhaltsame Weise die Modewelt auf die Schippe zu nehmen.
Fazit: Ein sehr unterhaltsames Buch, das ich wirklich empfehlen kann.


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