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Rezensionen verfasst von
Ulrich Holweger "ulinator"
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Geraubte Erinnerung: Thriller
Geraubte Erinnerung: Thriller
von Greg Iles
  Taschenbuch

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwischen 3 und 4, 29. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Geraubte Erinnerung: Thriller (Taschenbuch)
Eigentlich wollte ich vier Sterne vergeben, aber irgendwie fehlt dem Werk eine durchgängige Linie. Es fängt eigentlich super an: in der Ich-Perspektive wird die Flucht des Arztes David Tennant erzählt, der mit diversen Wissenschaftlern an einem Geheimprojekt namens Trinity gearbeitet hat. Nach dem Tod eines der Wissenschaftler sieht sich Tennant als Opfer einer Verschwörung und hat auch allen Grund dazu. Zusammen mit seiner Therapeutin Rachel Weiss fliehen sie vor der NSA und versuchen einen Ausweg aus ihrer vertrackten Situation zu finden. Gleichzeitig erfährt man auch nach und nach, was Trinity überhaupt ist.
Der bis jezt beschriebene Inhalt gäbe an sich schon ein tolles Buch, doch das ist nur die erste Hälfte der 570 Seiten. Was anfangs wie eine wilde Mixtur aus Michael Crichton und Ken Follet wirkt, wandelt sich erst schleichend und dann schlagartig zum visionenbeladenen Mystery- und Militärthriller. Dadruch weckt Iles zwar Interesse beim Leser und hält ihn bei der Stange, leider verändert er aber auch plötzlich (so kam es mir vor) den Stil. Wie in einem Actionfilm wechseln sich Protagonisten und Schauplätze ab, Logik fängt an zu wanken (selbst in diesem fiktiven Rahmen), wenn z.B. zuvor eine Flucht durch den Wald fast ein Ding der Unmöglichkeit war, dann aber die unbeschadete Reise um den halben Erdball vergleichweise problemlos vonstatten geht, und das Tempo wird erhöht.
Das liest sich dann zwar alles flott bis zum furiosen Final durch, leider bleibt aber die Nähe zu den Figuren etwas auf der Strecke und die Ich-Perspektive irritiert, da sie eigentlich keinen Sinn mehr ergibt. Anfangs war das ein gutes Stilmittel, um eine begrenzte Sichtweise einer Figur auf den Leser zu projezieren, ergänzt durch etwas allwissende Zusatzinformation. Später ist das Verhältnis ausgeglichen.
Wenn dann aus dem Thrill des Anfangs am Ende eine wahre Raketenschlacht wird, zu der Militär, Wissenschaftler und hochrangige Politiker ihre Beiträge leisten und einige dabei gleiche mehrere Charakterwandlungen druchleben, kommt man sich endgültig wie in einem Bruckheimer oder Emmereich Film vor.
Trotzdem ist die Grundidee gut und auch weitgehend schlüssig und Iles behält sich genügend offene Fragen für den Schluss zurück, um den Leser auch wirklich bis dorthin durchhalten zu lassen. Mir hätte es trotzdem eine Nummer kleiner besser gefallen, so wie am Anfang eben, bis zur ersten Abreise.


Der 26. Stock: Mysterythriller
Der 26. Stock: Mysterythriller
von Enrique Cortés
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und übernatürlich - aber kein klassischer Thriller!, 8. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Der 26. Stock: Mysterythriller (Taschenbuch)
Ich hatte im Gegensatz zu anderen Lesern eine Version des Buches ergattert, das dem Genre "Mysterythriller" zugeordnet wurde und nicht "Thriller" und auf dessen Rückseite unter anderem mit "...Verquickung von Thriller und Fantasy..." geworben wird. Udn damit bin ich nicht mit falschen Erwartungen an das Werk hernagegangen, sondern habe im Gegenteil eine übernatürliche Komponente erwartet.
Die Geschichte teilt sich in zwei fast gleichlange Teile. Im ersten Teil folgt der Leser im Wesentlichen der Sicht von Isabel, die das düstere Geheimnis, das ihren Arbeitsplatz umgibt lüften will und sich dabei selbst in Gefahr begibt. Außerdem werden wir Zeuge vieler seltsamer Vorkommnisse, die alle mit Personen aus dem Büroturm zu tun haben: Menschen verschwinden, werden verfolgt, bedroht oder sogar verletzt oder getötet. Das reicht erst mal, um das Interesse des Lesers auch im zweiten Teil aufrecht zu erhalten, denn dort verschwindet Isabel erst mal aus der Sicht des Lesers und andere Personen rücken nach vorne, darunter zwei Kolleginen von Isabel, ein ermittelnder Polizist und ein draufgängerischer Barbesitzer.
Erst im großen Showdown treffen fast alle wieder aufeinander und die Geheimnisse werden gelüftet. So könnte man grob die Aufteilung beschreiben, ohne zu viel zu verraten.
Nun zum persönlichen Eindruck: das gesamte Buch ist eigentlich ein einziger Durchmarhsc. Man wird ständig mit Cliffhangern und kurzen Kapiteln bei der Stange gehalten und zentrale Fragen werden erst relativ späte beantwortet, so dass man leicht bis zum Ende durchhält. Das Ende ist Geschmackssache, denn hier spielt die Fantasykomponente eine große Rolle, was bedeutet, dass derjenige, der nach Logik oder technischen, biologischen oder physischen Erklärungen sucht, hoffnungslos enttäuscht sein wird. Als Fantasyleser habe ich allerdings kein Problem damit, lediglich die Message kommt mir etwas zu überdeutlich mit dem Holzhammer daher.
Der Schreibstil ist im ersten Teil richtig gut, im zweiten hat der Autor allerdings die Vielzahl der Figuren nicht im Griff, vor allem wenn sie in der gleichen Szene agieren. Hier begeht er häufig den Fehler, innerhalb eines Abschnitts die Perspektive zu wechseln und sorgt somit einerseits Verwirrung beim Leser und andererseits geht man damit autmatisch etwas auf Distanz und ist nicht mehr mitten im Geschehen, sondern nur als Zuschauer dabei. Trotzdem will man natürlich wissen, wie es ausgeht und liest über solche "Anfänger"-Fehler milde hinweg. Ich tat das zumindest. Ein bisschen fühlte ich mich an die älteren Hohlbein-Thriller erinnert, wie z.B. "Im Netz der Spinne" oder auch an die eine oder andere Folge "Akte X".
Mein Fazit: wer einen Thriller sucht, sollte das Buch meiden. Wer aber Fantasy mag und über einige logischen Mängel hinwegsehen kann und mit Übernatürlichem keine Probleme hat, findet hier eine sehr gute Mischung davon. Und das Cover mit der nachtleuchtenden Schrift mach auch was her :-)


Lego Spiele 3848 - Pirate Plank
Lego Spiele 3848 - Pirate Plank
Wird angeboten von jonny100
Preis: EUR 25,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurz und knackig, aber mit vielen Möglichkeiten, 14. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Lego Spiele 3848 - Pirate Plank (Spielzeug)
Die Lego Spieleserie beinhaltet einige Highlights und Pirate Plank ist eines davon. Nach dem Lego-typischen Aufbau des Spielumfelds - in diesem Fall ein kleines Piratenschiff auf einer kleinen blauen Bauplatte - kann man schon loslegen. Per Würfelwurf wird der Spielzug festgelegt, der darin besteht, die gegnerischen Piraten über die Planke nach vorne und möglichst darüber hinaus zu bewegen und den eigenen möglichst lange auf der Planke zu halten. Originell ist dabei, dass der Würfel auf 5 Flächen leer ist und nach einem Wurf erst mit kleinen Elementen in den Spielerfarben bestückt wird. Wird eine bestückte Seite erneut gewürfelt entscheidet der Würfelnde, ob (wenn möglich) weitere Elemente angefügt werden oder ob der Würfel gewertet wird, was in diesem Fall bedeutet, dass für jedes Segment die entsprechende Figur ein Feld nach vorne ziehen muss. Was sich simpel und äußerst glücksträchtig anhört, offenbart nach einigen Runden doch recht viele taktische Möglichkeiten, ohne jedoch ein Kind zu überfordern. Wie üblich lässt die Anleitung auch Regelvarianten zu und fordert auch zur Kreativität auf, eigene Regeln zu entwickeln.
Die Qualität ist wie üblich sehr gut und es macht sowohl zu zweit als auch mit mehreren Spielern (maximal 4) viel Spaß. Einziger Kritikpunkt ist das Gefummel der kleinen Würfelsegmente auf den Würfel bzw. nach dem Spiel wieder von diesem herunter. Zwar helfen die mitgelieferten Lego-Zangen etwas, aber ruckzuck ist es passiert und die Teile fallen unter den Tisch und gehen verloren. Mit etwas Vorsicht und Geschick geht es natürlich schon problemlos und eine andere Lösung (größerer Würfel) wäre vielleicht etwas zu überdimensioniert, es soll ja handlich bleiben. Der Spaß am Spiel wiegt diesen kleinen Makel auf jeden Fall locker auf. Neben Ufo Attacke und Shave a sheep einer der Favoriten bei uns unter der Lego Serie.


Legend of the Shadowking
Legend of the Shadowking
Preis: EUR 18,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Powermetal-Lehrstück, 11. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Legend of the Shadowking (Audio CD)
Legend of the shadowking ist mein fünftes Freedom Call Album und ich kann ganz klar sagen: es ist aus meiner Sicht das bisher beste, das ich kenne. Hier zeigt die Band alle ihre bekannten stilistischen Ausrichtungen und liefert 14 Ohrwürmer ab, von denen es bei 12 davon schwer fällt, beim Hören still zu sitzen.
Ich gebe zu den einzelnen Titeln einfach ein kurzes Statement ab:

1. Out Of The Ruins: ein schneller Opener mit Chören und starker Keyboard-Unterstützung. Ein typischer Freedom Call Song.

2. Thunder God: etwas langsamer, aber trotzdem fetzig mit einer gewissen Härte und sowohl in den Strophen als auch im Refrain eine starke Meoldie, die man bereits beim ersten Hören mitpfeifen kann. Dieser Titel hat sich bei mir sofort im Gehör festgesetzt.

3. Tears Of Babylon: wieder ein ganz typischer Titel der Band. Erinnert stückweise und vor allem im Refrain etwas an Pharao aus Crystal Empire. Hier dominiert ganz klar das Keyboard, wodruch der Titel etwas an Härte verliert, dafür hat die Melodie auch wieder Ohrwurmcharakter.

4. Merlin - Legend Of The Past: das ist ganz klar mein Favorit des Albums. Schnell, basslastig, episch und mit dem schönsten Refrain.

5. Resurrection Day: dieser Song klingt zum Teil verdächtig nach dem Eröffnungstitel aus Dimensions, hat aber trotzdem seine Daseinsberechtigung. Ähnlich schnell wie Merlin, mit radiotauglichen dreieinhalb Minuten aber defintiv zu kurz. Der vielleicht konventionellste Titel des Albums.

6. Under The Spell Of The Moon: das ist der Ausnahmetitel des Albums. Eher gemächlich im Tempo, dafür erinnert der Gesang aber eher an einen der düsteren Songs von Him als an Freedom Call. Kaum zu glauben, in welch stimmlichen Tiefen sich Chris Bay bewegen kann. Daumen hoch für dieses gelungene Experiment.

7. Dark Obsession: wieder ein sauschnelles und eher düsteres Stück, das stellenweise an Blackened Sun aus Dimensions erinnert. Interessant ist, dass hier das Tempo im Refrain stark gedrosselt wird. Gelungen!

8. The Darkness: das ist wohl das musikalisch beste Stück der CD (auch wenn Merlin mein Lieblingstitel ist). Hier zeigt Chris Bay seine ganze stimmliche Bandbreite, was dazu führt, dass man fast das Gefühl hat, das hier unterschiedliche Sänger am Werk waren. Mehrere Rhytmus- und Tempowechsel machen The Darkness zum abwechslungsreichsten Titel des Albums.

9. Remember!: schnell und fröhlich. Für Songs wie diesen wurde wohl der Begriff Happy Metal erfunden. Und hier zeigt Freedom Call eindrucksvoll, das sie genau darin die Meisterschafft tragen. Eine der Melodien, die man im Kopf behält.

10. Ludwig II. - Prologue: ein auf Deutsch vorgetragener Prolog für den nachfolgenden Titel. Originell und unerwartet. Könnte man sich 1:1 in einem Musical vorstellen.

11. The Shadowking: der titelgebende Song ist nach den vielen schnellern Klopfern wieder etwas gemächlicher und hat auch wieder einen stilistischen Bruder aus Dimensions, denn der Anfang erinnert an Mr. Evil. Doch Strophen und Refrain sind anders und bringen erneut eine andere Gesangsstimme hervor. Zusammen mit dem Prolog ergibt sich ein tolles Werk, für sich genommen würde es aber in der Fülle an guten Titeln untergehen.

12. Merlin - Requiem: noch mal Merlin, dieses Mal aber als kürzere und ruhig-melnacholische Pianoballade. Gefühlvoll und ein schöner Übergang zum Showdown der CD.

13. Kingdom Of Madness: für Freedom Call ein ungewöhnliches Stück, denn es könnte im Prinzip als Hardrock-Song durchgehen. Aber auch hier wird ein toller Rhytmus mit einer eingängigen Melodie gepaart und erzeugt eine Lässigkeit, die einmal mehr gute Laune verbreitet.

14. A Perfect Day: das Finale gibt sich wieder klassisch. Mittelschnell und positiv gestimmt wird man in perfekter Manier aus einem fast perfekten Album entlassen.

Fazit: es stimmt einfach alles hier. 14 Titel sind eine ganze Menge und trotzdem ist keiner dabei, den man überspringen muss. Im Gegenteil: durch die gelungen Versuche des Sängers, aus Stimme die unterschiedlichsten Töne herauszuholen, die eingängigen Meoldien, die Freedom Call schon immer auszeichneten und das durchgehend hohe Tempo, bekommt man hier als Fan alles, was man sich wünscht und als Einsteiger die perfekte Gelegenheit, einzusteigen. Daum hoch!


The Crest
The Crest
Preis: EUR 18,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da ist er wieder..., 11. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: The Crest (Audio CD)
Ich kann nicht genau sagen warum, aber mir gefällt The Crest wieder wesentlich besser als der Vorgänger Tales of the crown. Zwar klingt auch hier einmal mehr alles wohl bekannt und ich bin mir sicher, dass ich zu jedem Titel ein Pendant aus früheren Alben finde, die harmonisch dazu passen, aber für sich genommen klingt das Album wieder sehr nach Axels Meisterstücken Oceans of time und Masquerade Ball.
Nicht nur der Aufbau ist ähnlich (kurzes Intro, Instrumentalstück, lange 8-Minutentitel), auch die Stimmung ist ähnlich und irgendwie klingt die Gitarre wieder besser durch und geht nicht in einem überdimensionierten Klangteppich unter.
Die einzelnen Titel bieten innerhalb des Albums viel Abwechslung und dauern fast alle 6 Minuten und länger, abgesehen von den reinen Instrumentaltiteln. Es fehlt zwar wieder ein richtig schneller Song, der sonst die älteren Alben meist eröffnet hat, aber kraftvoll sind sie alle und auch die obligatorische Power Ballade in der Mitte des Albums frisst sich wieder in die Gehörgänge.
Das beste Stück ist aber meiner Meinung nach der zweite Teil des Klassikers (und meines Lieblingstitels) Oceans of time. Mit Dark waves of the sea hat Axel eine wunderbare Fortsetzung geschrieben, die etwas schneller als der Vorgänger daherkommt und auch Teile daraus wieder verwertet. Herausgekommen ist der längste Song der CD und eine tolle Mischung aus altbekannt und neu.
Insgesamt ist Axel wieder ein tolles Album gelungen, das vielleicht sein Meisterstück wäre, gäbe es nicht bereits die oben genannten Alben seit einigen Jahren. Trotzdem finde ich das neue Werk in sich stimmig, was man schon daran merkt, dass ich die Scheibe bereits mehrfach koplett durchgehört und noch immer nicht genug davon bekommen habe. Durchschnitt gibt es hier nicht.


Lego Indiana Jones 7197 - Verfolgungsjagd in Venedig
Lego Indiana Jones 7197 - Verfolgungsjagd in Venedig
Wird angeboten von Spielwarenversand Reuter (alle Preise inkl. MwSt)
Preis: EUR 74,95

5.0 von 5 Sternen Preiswert, 30. September 2010
Mit der Indiana Jones Reihe hat LEGO bewiesen, dass sie es bestens verstehen, die Highlights der Filme in ihren Themenbaukästen zu integrieren. Hier finden wir die Szene nach indys Flucht aus den Katakomben unter Venedig, die gleich im Anschluss in eine wilde Bootsjagd mündet.
Man bekommt zwei ähnlich gestaltete, aber unterschiedlich zu bauende Boote mit Interaktionsfunktion (abgesprengtes Heck und explodierendes Deck auf Knopfdruck), eine Brücke mit Anlegesteg und Kanaldeckel, zwei bewaffnete Gralshüter, eine Elsa-Figur und natürlich Indy, der hier wie im Film zwar ohne seinen Fedora unterwegs ist, doch ein Hut wird ebenso wie eine Peitsche mitgeliefert.
Damit ist der Kasten vollständig und kann wunderbar zum Nachspielen oder einfach nur als Aufbau genutzt werden. Für große und kleine Fans - und der Preis ist hier in Ordnung.


Natural Born Killers
Natural Born Killers
DVD ~ Woody Harrelson
Preis: EUR 8,99

1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht nachvollziebar, 30. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Natural Born Killers (DVD)
Man hört und liest viel über diesen "Kultfilm" und ich gebe zu, dass die eine oder andere Szene durchaus gelungen ist (wie etwa die urkomische Sitcom-Einlage, ultraburtal und trotzdem mit künstlichem Gelächter im Hitergrund), aber einzelne Szenen machen in Summe nicht unbedingt einen guten Film.
Jedenfalls konnte ich so gut wie keine Handlung vorfinden, bin mit den Figuren nicht warm geworden und hatte eher den Eindruck von einem Flickenteppich als von einem als Ganzes gedachten Werk.
Die brutlae Gewalt ist natürlich vorhanden, zimperlich geht es wahrlich nicht zu, aber allein dadruch definiert sich für mich kein Kultfilm, wenn jegliche Emotion fehlt.
Eigentlich war es mir von Anfang an komplett egal, wer wann von wem erschossen wird. Zudem ist alles dermaßen überzogen und konstruiert, dass die wohl gedachte Schockwirkung ausbleibt, weil der Realitätsbezug fehlt.
Wie gesagt, das sind alles meine persönlichen Eindrücke und ich habe nichts gegen gewalthaltige, handlungsarme oder exeperimentierfreudige Filme, aber das Gesamtbild muss eben stimmen. Bei Pulp Fiction tut es das zum Beispiel und der ist nicht minder merkwürdig aufgebaut. Hier bleibt bei mir am Ende kein bleibender Eindruck hängen, sieht man von der oben erwähnten Szene ab.
Der Film ist ein Kult, den zumindest ich nicht nachvollziehen kann. Vielleicht entgeht mir durch die viel kritisierte Neusynchronisation auch die Essenz des Films.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 15, 2011 12:40 PM CET


Trine
Trine
Wird angeboten von lppower
Preis: EUR 29,90

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu den Wurzeln, 30. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Trine (Computerspiel)
Ich hätte nie gedacht, dass mich im Jahr 2010 ein Jump'n'Run Spiel dermaßen fasziniert, wie es Trine getan hat (und noch immer tut). Die Idee, drei unterschiedliche befähigkte Helden auf ein Abenteuer zu schicken gab es zwar bereits mit Lost Vikings, aber hier kommt es nicht auf Teamwork an, denn man hat zu jedem Zeitpunkt Zugriff auf jeden der drei Figuren - man ersetzt quasi per Knopfdruck eine Figur durch die andere, wenn sie besser zur Situation passt.
So wird in groß angelegten Kämpfen der Ritter von Vorteil sein, der nicht nur viel austeilen, sodern dank Rüstung und Schild auch eine Menge einstecken kann. Die Jägerin ist dank ihres Bogens für Fernkämpfe zuständig oder meistert knifflige Sprungpassagen, indem sie sich per Seilzug behilft. Der Magier hingegen ist für die Kopfarbeit zuständig. Unfähig zu kämpfen oder sich vernünftig zu vertedigen, leistet er aber unschätzbare Hilfe, wenn ein Abgrund zu breit oder eine Mauer zu hoch ist. Per Maus zeichnet man Quadrate oder Linien, die sich zu Kisten oder Planken wandeln und einem über die erwähnten Hindernisse hinweghelfen. Zusätzlich kann er noch mit Teilen der Umgebung interagieren und Pendel zum Schwingen bringen oder Räder antreiben und vieles mehr.
Und genau das ist auch das zweite und auffälligste Highlight des Spiels: Physikspielereien. Wer einen Kistenstapel nicht ausbalanciert, braucht sich nicht zu wundern, wenn er einstürzt und wer auf ein rotierendes Schaufelrad springt, sollte sich beeilen, wieder herunterzukommen, denn sonst dreht es sich durch das Gewicht der Figur in die Gegenrichtung.
Was gibt es zu kritisieren? Nicht viel eigentlich. Die Gegner sind etwas eintönig (Skelette mit Schwert, Skelette mit Schild, Skelette mit Bogen, Fledermäuse, Spinnen) und selbst die Endgegner wiederholen sich. Und manche Aufgaben erfordern zwar viel Geschick, aber insgesamt ist das Spiel eher einfach zu meistern und daher sehr anfängerfreundlich. Lediglich der letzte Level kann im letzten Drittel auch einen erfahrenen Spieler etwas ins Schwitzen bringen.
Doch der Rest passt und macht einfach nur Spaß. Die Grafik ist toll, wirkt räumlich, obwohl es ein 2D-Spiel ist und strotzt vor Effekten und Details. Sound und Musik passen zum Ambiente und die Kommentare der Charaktere lockern das Ganze auf. Die Steuerung ist mit einer Tastatur-Maus-Kombination auf Anhieb erlernbar, das Gamepad macht für mich aber keinen Sinn, denn die Maus scheint trotzdem zwingend erforderlich und das geht ja wohl schlecht.
Fazit: in Zeiten von Ego-Shootern und Online-Rollenspielen endlich mal wieder was altes in neuem Gewand. Das ist die von mir ersehnte Abwechslung.


Thondras Kinder: Die Zeit der Sieben
Thondras Kinder: Die Zeit der Sieben
von Aileen P. Roberts
  Taschenbuch

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Überlange Zusammenfassung, 30. September 2010
Das Buch ist für mich ein zweischneidiges Schwert, die hat Geschichte sehr viel Potenzial für eine spannende Erzählung. Zwar ist weder das Thema gäzlich neu (wiedegeborene Krieger, verschollene Schwerter), noch die Umgebung (Steppe, Wald, Berg, ...) oder die Lebewesen (Orks, Elfen, Zwerge, Trolle, Zauberer, ...) aber das ist nicht das eigentliche Problem. Auch wenn man hier die Vollversammlung aller Rollenspiel- und Fantasy-Klischees vorfindet, kann das gutgehen, wenn die Schreibe stimmt.
Und hier liegt das Problem: sie stimmt eben nicht. Man hat beim Lesen vielmehr das Gefühl, in einem Hubschrauber (oder stilechter: auf einem Flugdrachen) zu sitzen und das Geschehen von weit oberhalb und im Zeitraffer zu betrachten. Hineinversetzen in die Handlung? Schwer möglich. Hineinversetzen in eine Figur? Unmöglich. Das ganze Buch liest sich im Grunde wie eine 600-seitige Zusammenfassung eines viel größeren Werkes. Sprachlich ist zwar alles in Ordnung, aber der Stil krankt an allen Ecken und Enden. Da werden epische Kämpfe ungefähr so beschrieben (sinngemäß): "Sie kämpften und es sah so aus, als würde er ihm unterliegen. Doch dann schaffte er es, ihn zu bezwingen. Als er danach in der Burg angekommen war..." usw.
Das klingt übertrieben, wird aber tatsächlich so praktiziert und das über weite Strecken hinweg. Ich staunte nicht schlecht, als nach 50 Seiten fast schon das gesamte Land bereist war. Andere Autoren wie Tad Williams brauchen dafür 3000 Seiten. Doch auch an anderen Stellen hakt es, etwa an Schilderungen, denn diese sind übelst banal: große graue Felsen, wunderschöne Blumen, nasser Regen, ... unsere Sprache hat nun wirklich genügend Worte, um eine Umgebung ansprechender umschreiben zu können.
Warum nun aber 3 Sterne? Nun, trotz der Mängel un der Schwierigkeiten, sich in die Geschichte einzufinden, finde ich die Handlung gut genug, um mich bei der Stange zu halten. Zugegeben: ich bin längst nich so euphorisch, wie bei anderen Romanen, d.h. das Lesen geht langsamer vonstatten und ich lege das Buch zugunsten anderer Tätigkeiten auch mal gerne beiseite, aber nach immerhin 300 Seiten konzentriert sich die Handlung auf zwei der sieben Auserwählten und damit wird die Perspektive etwas näher an die Personen herangerückt. Doch ich kann jeden verstehen, der nach spätestens 100 Seiten aufgibt.
Tipp an die Autorin: nächstes mal besser jeder Figur ein eigenes Kapitel widmen, anstatt ständig die Perspektive zu wechseln, spannende Szenen nicht in einem Halbsatz abtun und lebendigere Dialoge schreiben, dann wird es was. Das Potenzial für gute Fantasy ist jedenfalls da, die Geschichte an sich taugt was. Leider ist das nicht alles, was ein Buch ausmacht.


Family Trainer
Family Trainer

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine weitere Innovation, 18. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Family Trainer (Videospiel)
Mit dem Family Trainer kommt Capcom nun mit einer weiteren Spielsteuerungsvariante daher: einer Art Tanzmatte. Auf dieser sind zwei zentrale Buttons aufgedruckt, sowie Richtungspfeile und zwei weitere Buttons zur Menüsteuerung. Angeschlossen wird das Ganze über ein Kabel und schon kann es losgehen.
Das beiliegende Spiel ist einmal mehr eine Sammlung aus diversen Minispielen, bei denen die Matte in verschiedenen Facetten benutzt werden muss. So wird im einfachsten Fall auf den beiden mittleren Schaltern auf der Stelle gelaufen, um Wettrennen zu gewinnen, im extremsten Fall muss man in der richtigen Reihenfolge und möglichst schnell auf die Pfeile treten, um auf einem Trampolin wilde Sprünge auszuführen oder aus Löchern erscheinenden Nagetieren auf den Kopf zu treten. Die Spiele sind sehr abwechslungsreich und fordern dem Spieler eine Mange ab, vor allem, wenn man den vorgegebenen Highscore erreichen will.
Der große Vorteil an dem Spiel ist die Robustheit der Matte, denn im Gegensatz zum Balance Board darf hier nach Belieben getrampelt und gehüpft werden. Lediglich auf die kleine Plastibox am Kopfende der Matte sollte man etwas acht geben, denn sonst hat es sich abld ausgesteuert, wenn man diese im Eifer des Gefechts zertreten würde.
Einen Nachteil gibt es hier aber leider auch: ähnlich wie der normale Wii-Controller hat auch die Matte unter leichten Verzögerungen zu leiden. Das fällt vor allem bei jenen Spielen auf, die einen Hüpf-Teil enthalten: hier muss immer eine halbe Sekunde früher abgesprungen werden als man es in Echtzeit tun würde. Daran gewöhnt man sich zwar irgendwann, aber es fühlt sich auch nach vielen Spielstunden noch immer merkwürdig an. Schwierig ist auch die Kombination mit dem Controller, den man in einer Variante als Antrieb eines Karrens benutzen muss und im gleichen Spiel noch als Schusswaffe, um Hinderniss aus dem Weg zu räumen. Bis man hier den Cursor auf den Bildschirm gerichtet hat, ist es oft schon zu spät.
Trotzdem sind die Spiele einfach (mit sehr guter, grafischer Anleitung), schnell, fair und erzeugen wenig echte Frustmomente.
Ob es auch ein Vorteil ist, dass man hier aufgrund der nötigen schnellen Beinarbeit wesentlich schneller in Schwitzen kommt als mit anderen Spielen, muss jeder selbst beurteilen, aber wenn ein Spiel den Spieler körperlich fordert, dann dieses.
Insgesamt kann ich dieses Paket rundum empfehlen, es fügt der aus meiner Sicht innovativsten Spielekonsole noch mal ein weiteres Highlight hinzu und lässt auf mehr Einsatz dieser Technik hoffen. Man stelle sich nur mal ein Super Mario Spiel vor, in dem man selber hüpfen muss. Ich schiwtze schon beim Gedanken daran :-)


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