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Rezensionen verfasst von
Strategus Tom "Strategiefan Tom" (Glonn, Bayern)

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Europa Universalis IV - Extreme Edition - [PC]
Europa Universalis IV - Extreme Edition - [PC]
Preis: EUR 9,99

19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die neue Referenz von Paradox, 5. September 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mittlerweile kann man mich als altgedientem Paradox Fan bezeichnen. Und ich konnte gerade mal 5 Tage nach Release noch abwarten um mir dann doch das Spiel zu kaufen. Genau zu diesem Zeitpunkt wurde auch der erste Patch releast.

Installation: Das Spiel wurde als Extreme Edition bei Amazon gekauft. Die Installation von DVD war problemlos, mit dem Zusatzkey konnte ich die angepriesenen DLC's bei Steam freischalten. Nach ~ 25 Minuten konnte das Spiel gestartet werden. Im Spiel selbst kann man zwischen mehreren Sprachen entscheiden. Aus Gewohnheit habe ich mich für Englisch entschieden, da die Übersetzungen in den ersten Patchständen normalerweise sehr schlampig sind, was ich aber bei EU4 nicht bewerten kann.

Handbuch / Accessoires: Ein Mini-Handbuch, das die Installation abdeckt wurde mitgeliefert. Das eigentliche Handbuch gibt es z.B. bei Steam. Wenn es interessiert, man muss nicht mal das Spiel besitzen um das Handbuch lesen / herunterladen zu können.

Fehler / Abstürze / Probleme: Auf meiner Maschine hatte ich bis jetzt keinen einzigen Absturz. Und das ist auch für Paradox Titel doch etwas Neues.
EU3, CK2,... litten immer wieder mal an Abstürzen, Aufhängern,...

Grafik / Sound: Schöner als CK2. Und für dieses Spiel ausreichend / funktionell. Normalerweise spiele ich in der politischen Ansicht. Die Modelle für die Einheiten sind aber sehr stimmig animiert. Auf meinem 24 Zoll Monitor ist alles aufgeräumt, übersichtlich. Nach der Einarbeitungsphase kommt man an alle Infos schnell ran. Der Sound passt gut zum Thema. Unaufdringlich, gut komponierte Musikstücke.
Alles in allem präsentiert sich das Spiel sehr gut!

Als EU3-Begeisterter bin ich sehr schnell in das Spiel gekommen. Vieles ist gleich wie beim Vorgänger. Trotzdem findet man einige schöne Änderungen.
Die Forschung wurde komplett redesigned. Ehemals waren die Einnahmen für die Forschung maßgeblich. Jetzt zählen hier primär der Herrscher und seine Berater. Ist der schlecht, leidet auch ein Land wie z.b. Frankreich erheblich, da in diesem Fall zwar die Kassen voll sind, aber eben nichts (wenig) geforscht wird. Die Nationale Ideen wurden anders aufgebaut. Handel ebenso. Im Kriegsfall benötigt man bei großen Verlusten an Mannstärke richtig lange um den leeren Pool wieder aufzufüllen. Das und viele kleine Gimmicks sorgen für einen recht motivierenden Mix, der auch für erfahrene Spieler interessant ist.

Das Spiel selbst deckt von 1444 bis 1820 (fast) alle Ländern / Nationen / Stammesverbände usw. ab. Monarchien, Republiken, Theokratien, Stammesverbände,... All das kann gespielt werden, und vermittelt auch einen differenzierten Eindruck.

DLC: Wie bei CK2. In der langen Version: Es gibt eine Basis(Kauf)- Version, welche weitergepatcht wird. Über DLC's bekommt man aktuell mehr Einheitengraphiken (z.B. polnische Husaren), einmalige Gebäude auf der Landkarte (Notre Dame in Paris,...) usw.
Es wird also fleißig aufgehübscht. Wer das Geld in die Hand nehmen will, bekommt aktuell mehr fürs Augs. Jene, die nicht zahlen wollen, können trotzdem uneingeschränkt spielen.
Die Hoffnung ist natürlich, dass die nächsten großen DLCs das Spiel weiter stark aufwerten werden. Einziges Manko war für mich, dass man für den CK2 Spielstand-Konverter nochmals Geld verlangt (fast 10 €). Ist mir sauer aufgestoßen, da ich Ck2 + EU4 besitze, und man hier den eingesessenen Fans mal einen Bonus zukommen lassen kann. Na ja, dann werde ich beim nächsten Steam Sonderverkauf zuschlagen.

Nachdem das Spiel aktuell sehr motivierend ist, vergebe ich 2 x 5 Sterne. Keine Abstürze, tolles Gameplay und (fast) unendlich viele Startpositionen machen das Spiel zu meiner aktuellen Referenz in Strategiespielen. Die Zeit, welche ich für PC Spiele habe, wird zu 100% von Europa Universalis IV aufgefressen.

Klare Empfehlung für alle Strategiebegeisterten. Wer noch Skeptisch ist, soll sich einfach mal die Demo installieren.


Crusader Kings 2
Crusader Kings 2

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dynastiemanager mit strategischem Tiefgang, 4. Juli 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Crusader Kings 2 (Computerspiel)
So, ich besitze das Spiel seit jetzt ca. 6 Wochen und habe mittlerweile die meisten Untiefen davon gemeistert. Wie die meisten Paradox Games ist das Spiel komplex, tiefgreifend und erschlägt mit vielerlei Optionen.

Graphik / Sound - Nichts davon kann wirklich vom Hocker reißen. Ja, die Graphik ist funktionell. Es gibt nette (aber nicht fantastische) Einheitengraphiken. Die Landkarte ist übersichtlich. Die Gebirge, Flüsse u. Landschaftsmerkmale sind allesamt vorhanden. Die Menüs sind sauber angeordnet, mit einigen Mausklicks erreicht man alles wesentliche. All das bezieht sich auf meinen 24 Zoll Bildschirm. Die Soundkulisse tüdelt dahin und wurde mittlerweile komplett abgedreht. Lieber höre ich ein paar MP3's...

Spiel(-Fluss) - Zuallererst: Bei dem Spiel handelt es sich um die Verwaltung einer mittelalterlichen Dynastie. Ob diese Dynastie halb Europa oder nur eine verarmte Provinz auf dem Balkan beherrscht sei einmal dahingestellt. Man kümmerst sich um Hochzeiten, den Nachwuchs und um aggressive Verwandte, welche den Rahm abschöpfen wollen, auch mal durch Krieg oder Meuchelmord. Erstes Ziel: Überleben, danach Expansion und Verbreitung der Familie, immer darauf bedacht nicht zuviel Feindschaften zu schnell zu generieren...
Hierzu kann man Herzogtümer oder Königreiche gründen oder usurpieren. Oder man befindet sich in der selbigen und versucht die soziale Leiter raufzuklettern. Bis zum Kaiserthron oder ins Grab...
Jeder der Charaktere hat gute und schlechte Eigenschaften, welche seine 4 Attribute verändern und die Kommunikation mit anderen Charakteren beeinflussen. Ein ehrgeiziger Herzog wird immer versuchen den Thron seines Königs zu usurpieren. Ein Zufriedener hingegen wird treu seinem Herrn dienen. Aus dem Mix der Interessen und Eigenschaften ergibt sich ein faszinierendes Gameplay.

Bei meinen ersten Versuchen mit der CK2 - Demo kam mir das Spiel sehr träge vor und teilweise hatte ich den Eindruck das meine Entscheidungen zu nichts führen. Das hat sich mittlerweile gelegt,
Paradox hat es geschafft sehr viele Hebel im Spiel zu platzieren, welche (in Abwägung der Situation) zu guten Ergebnissen führen. Meuchelmord, Intrigen zum Erwerb von Titel oder ein Kreuzzug haben ich als gute Mittel zur Machtbereicherung herausgestellt. Dagegen gibt es Nachfolgekrisen bzw. Bürgerkriege, welche die ganze Dynastie gefährden. Aus Frust vom Domino Bürgerkriegseffekt habe ich schon des öfteren auf den "Resign" Button gedrückt.

Ich spiele übrigens die Paradox - Titel konsequent nur auf Englisch, da die ersten Übersetzungen ins Deutsche (auch bei CK2) sehr schlampig waren. Falsche oder fehlende Texte betreffen hingegen die englische Version in keinster Weise.

Fazit beim Spielfluss ist, dass man aktuell einen guten Spielfluss hat, aber die Balance noch in einigen Bereichen nachgebessert werden muss. Für Fans empfehlenswert, der Rest sollte hier noch zuwarten, da die Patcherei noch nicht abgeschlossen ist und jederzeit die Spielbalance kippen kann.

DLC(Politik) - Wappen DLC, Sound DLC, Einheiten DLC, Herrscher Editor DLC, Sword of the Islam DLC ...
Über das Verkaufsgebaren hier kann man sich sicher empören, aber man muss ja nicht kaufen. Was bei Steam immer wieder mal gut ist sind die Verkaufsaktionen, an denen um 50% bzw. 90% reduziert verkauft wird. Ich habe jetzt 4 der DLC's gekauft. Nämlich Wappen, Mongolen - Portraits, Afrikanische Einheiten und SOI. Bis jetzt habe ich es nicht bereut. Vor allem SOI ermöglicht das Spielen mit Islamischen Herrschern, was das Spiel stark aufwertet. Teste das aktuell mit den Wolga-Bulgaren aus und überrenne gerade die russischen Herzogtümer.

Mods - Unter Patch 1.05 habe ich den Mod "A Game of Thrones" ausprobiert. Und ja, CK2 ist perfekt für die Kämpfe zwischen den Westeros-Dynastien geeignet. Wirklich guter Mod, welcher kostenfrei gespielt werden darf. Ich erwarte mir hier noch einige Highlights bzw. Mods welche die Spielerfahrung noch stark aufwerten werden.

Lizensierung - Steam. Ist mittlerweile Mittel zum Zweck geworden. Wird hier nicht bewertet werden.

Bewertung /Fazit - 4 Sterne und 5 für Spielspass. Vielleicht irgendwann mal 5 davon. Aber man kann ganz klar sagen, dass CK2 nicht den Mainstream anspricht und man geschichtlich interessiert sein sollte. Zudem muss man gewillt sein, sich mit tiefgehender Strategie zu beschäftigen... Und Paradox ändert aktuell die Spielbalance mit fast jedem Patch irgendwie ab, was für einige Frust-Momente sorgt.
Wer solche Spiele mag: Kaufen. Gehört definitiv zu den besseren Paradox Titeln!


Mount & Blade: Warband - [PC]
Mount & Blade: Warband - [PC]

24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pirates! im Mittelalter, 18. Mai 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mount & Blade: Warband - [PC] (Computerspiel)
MOUNT & BLADE - WARBAND

M&B ist eine klassisches Sammel & Levelup Spiel. Gesammelt wird Gold, Reputation, Ehre und Land.

Das Alter Ego in M&B muss sich in einer mittelalterlichen Welt behaupten, welche im großen und ganzen Europa im Mittelalter entspricht.

Der Charakter Bau-Kasten:
Als erste Schritte im Spiel wird der eigene Charakter anhand einiger Fragen definiert. Stammt man von altem, aber verarmten Adel ab. Waren die Vorfahren Steppen-Nomaden, war man der Bodensatz der Gesellschaft und überlebte man durch Betteleien und Diebstählen,
Wie verbrachte man die ersten Jahre seines Lebens und welchen Beruf hat man erlernt. Hier kann man die Adelskarriere einschlagen und als bereits gut trainierter, kampfbereiter "Heckenritter" in das Spiel starten, oder als Gegensatz dazu, unbedarfter Studienabgänger mit Handels Know-how in das Spiel einsteigen.

Während des ganzen Spiels erwirbt man Erfahrungspunkte und kann die 4 Attribute Stärke, Beweglichkeit, Charisma und Intelligenz ausbauen. Daneben gibt es noch Fertigkeiten wie Reiten, Handel, Inventarmanagement, Chirurgie,... Am Schluss stehen noch die Kampffertigkeiten, welche angeben wie gut der Charakter Einhänder, Zweihänder, Schild, Bogen, Armbrust, Wurfgeschossen und Lanze ist.

Neben seinem eigenen Charakter findet man im Spiel noch Charakter, welche man anheuern kann. Diese sind genauso zu Leveln wie die eigene Spielfigur. Durch diese zusätzlichen Spielfiguren kann man sich eine hochspezialisierte Kriegsbande nach Wunsch zimmern. Zum einen hat man zum Beispiel einen Chirurgen (erhöht Überlebenschancen der eigenen Truppen), dann noch einen Taktiker (mehr Möglichkeiten bei einer Schlacht) zum anderen kann der eigene Charakter Bonuspunkte bekommen, welche die eigenen Fertigkeiten steigern. Natürlich kämpfen diese Gefährten auch noch in den Schlachten mit.

Die Welt von Mount & Blade

In der mittelalterlichen Welt gibt es mehrere Nationen, welche um die Vorherrschaft auf dem Kontinent kämpfen. Als Vorlage wurden hier bekannte Reiche genommen. Man findet die klassische Ritternation wieder; Reiterhorden, welche mit Kompositbogen angreifen; daneben gibt es noch Boyaren, ein nordisches Wikingerreich und ein Wüsten-Kalifat. Jedes dieser Reiche verfügt über nationenspezifische Truppen mit ganz speziellen Vor und Nachteilen. Die "Nords" oder auch Wikinger haben nur Infanterie und Bogenschützen, welche sehr stark gepanzert sind. Die Khergits (Mongolen) sind bis auf den Low Level Tier allesamt beritten, wenn auch nicht (stark) gepanzert.

Der eigene Held befindet sich inmitten dieser Nationen und versucht hier irgendwie die soziale Leiter hochzusteigen. Mich hat dieses Spiel stark an Pirates! erinnert. Am Anfang des Spiels ist man nichts und versucht zu Geld zu kommen, sammelt seine Gefährten ein beginnt die ersten Bauern zu rekrutieren. Man erledigt für Barone, Kalifen, Khans und allerlei Despoten Aufträge. Hilft Bauern gegen Banditen, begleitet Karawanen, versucht Kriege zu beenden oder überfällt Dörfer um Kriege zu starten.
Was ganz wichtig ist, es gibt keine große Story, welche einen von Siedlung zu Siedlung führt um hier irgendetwas gaaaanz Böses zu besiegen :)
Wie im schon erwähnten Pirates! kann man sich vom Abenteuerleben zurückziehen, dann wird bewertet, was man so erreicht hat und ob man den Rest seines Lebens als Bettler oder als Herrscher verbringt.
Bis es soweit ist, kann man sich einer der Nationen anschließen, Dörfer, Burgen oder Städte als Lehen bekommen und zum Hochadel aufsteigen. Oder man rebelliert und versucht sein eigenes Reich aufzubauen und den ganzen Kontinent unter seine Kontrolle zu bekommen.

Um es nochmal zu sagen: Wenn man M&B spielt, wird man vom Spiel null geführt, man entdeckt das Spiel und seine Möglichkeiten auf die harte Tour. Die Lernkurve ist steil, ich muss aber gestehen, dass es mir verdammt viel Spaß macht!

Grafik und Technik:
Definitiv kein Höhepunkt des Spiels. Die Graphik ist ok und mit diversen Texturmods ganz gut, ansonsten aber nicht bemerkenswertes. Die Technik ist angemessen, wer seine neue Graphikkarte ausreizen will, muss aber bei anderen Titeln suchen. Dafür läuft das Spiel aber auch Problemlos. Ich habe den Titel jetzt seit 2 Wochen und hatte bis dato nur einen Absturz. Also nicht bemerkenswertes.

Mods & Fanbase:

Aktuell sind etliche größere Modifikationen in Arbeit. Einer davon wird im tatsächlichen Europa des 13ten Jahrhunderts handeln. Hier kann man dann in England, Frankreich, Ungarn, Dänemark,... spielen können. Andere verbessern das Spielgefühl und versuchen Aspekte des Spiels zu verbessern.
Zudem gibt es noch etliche graphische Überarbeitungen von Bannern, Rüstungen, Waffen... Es lohnt sich also dann und wann auf die M&B Seite zu gehen und hier mal ein wenig zu stöbern!

Kaufen & Registrieren:

Für mich ein großes Thema. Das Spiel in den Läden muss nun mal über STEAM registriert werden. Aber: Man bekommt hier die Seriennummer mit ODER man kauft direkt beim Entwickler Taleworlds mit Mastercard ein. Dann bekommt man die besagte Seriennummer via Email und kann somit STEAM umgehen.

Achtung: Auch wenn man die Seriennummer vom Entwickler kauft muss man nochmals über das Internet registrieren. Als Nummer eingeben, dann auf den entsprechenden Button drücken und die Sache ist erledigt.

Kauft man beim Entwickler, so kann man sich hier bereits den letzten Stand von Mount&Blade-Warband downladen. Dieser funktioniert bis zur Eingabe der Seriennummer als Trial-Version. Man kann hier in das Spiel reinschnuppern und den eigenen Charakter bis zum 7ten Level upgraden.

Abschluss:

Für mich ist das Spiel eine Offenbarung. Hoch motivierend mit einem starken Wiederspielwert.
Aktuell verbessert sich meine Spielerfahrung mit jeder Partie.
Am Anfang war ich etwas verloren, aber einige Recherchen in diversen Foren und viele Versuche mit Kampf, Handel, Diplomatie und Partiemanagement mit den kommenden Erfolgen im Spiel belohnen mit einem starken Spielerlebnis und sehr viel Spaß.
Jeder der sich gerne in eine Spielwelt reintüftelt, viel Entdecken und grandiose Schlachten mit Rittern erleben will, sei das Spiel empfohlen!


King Arthur: The Role-Playing Wargame
King Arthur: The Role-Playing Wargame
Wird angeboten von Toys 2000
Preis: EUR 9,90

10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein guter Mix aus RPG und Strategie, 2. Februar 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Gleich vorab. Ich konnte bis jetzt nur die Demo spielen. Zu der auch meine Eindrücke von King Arthur.

Warum ich es noch nicht gekauft habe ist relativ einfach zu begründen. Laut der Homepage der Entwickler wird das Spiel über Steam lizenziert und auch mit DLCs versorgt. Beim Steam-Store gibt es aktuell nur eine Fehlermeldung, dass dieses Produkt nicht in meiner Region erhältlich ist. Und die Demo ist dort auch nicht erhältlich. Ebenfalls ein "Broken Link" von der Entwicklerhomepage aus. Da ich was Steam angeht ein gebranntes Kind bin (TW - Empire) werde ich mal abwarten, was hier noch passieren wird.

Nun zum Spiel selbst. In der Demo kann man 2 Szenarien spielen.

Das erste Szenario startet einmal vom Anfang an. Dort verfügt man über einen Ritter der Tafelrunde und setzt sich mit Rebellen und einigen Königen auseinander, welche man gegeneinander ausspielen darf. Je nachdem für wen man sich entscheidet rutscht man auf die gute oder böse Seite. Und bekommt den König, welchen man unterstützt hat als weiteren Ritter der Tafelrunde. Das Spiel schaltet langsam weitere Features (Rohstoffverwaltung, Truppen rekrutieren,..) frei. Um das ganze Geschehen aufzulockern und die Geschichte voranzutreiben bekommt man Quests. Erscheint so ein Questmarker auf der Landkarte sendet man einen Ritter dorthin. Dieser hangelt sich über die Dialoge in der Quest vorwärte. Man kann hier böse oder gute Entscheidungen treffen. Je nachdem kann man Lösegeld verlangen, jemanden zusammenschlagen, befreien, usw... Auch hier verschiebt sich die Ausrichtung wieder in die eine oder andere Seite.

Im 2ten Szenario hat man ca. ein fünftel von England unter seiner Kontrolle. Hier stehen einem auch schon 6 Ritter zur Verfügung, welche über einiges an Erfahrung verfügen. Resourcenmanagement, Truppenverwaltung, Forschung und Aufbau der Hauptstadt Camelot sind hier schon machbar.

Was bringt nun ob man guter Herrscher oder böser Tyrann ist? Die Truppentypen welche man rekrutieren kann, unterscheiden sich hier und man zieht als Tyrann die eher finsteren Typen an :)

Die Schlachten finde ich nicht ganz so schön in Szene gesetzt wie bei Total War. Auf der anderen Seite kann man sagen: wer TW gerne spielt der kommt auf Anhieb mit Arthur zurecht. Größter Unterschied: Auf dem Schlachtfeld werden einige Flaggen gesetzt. Wer diese erobert bekommt einen Moralboost. Mit diesem kämpfen die eigenen Truppen besser und es besteht die Möglichkeit, dass der Feind einfach davonläuft.
Bei einer Schlacht habe ich z.B. mit Kavallerie 4 von 5 Flaggen erobert und bei der letzten Flage die Masse des Gegners geschlagen, welcher auch innerhalb der kürzesten Zeit kollabiert ist. Bringt eine schöne Atmosphäre in das Spiel.

Jede Einheit verdient Erfahrung. Egal ob es sich hier um leichte Infanterie oder einen Tafelritter handelt. Nach dem Stufenaufstieg kann man zusätzliche Fähigkeiten für die Einheit auswählen. Damit kann man sich die eigenen Einheiten sehr schön zurechtbasteln. Die Ritte kann man mit Zauber ausstatten oder mit Fähigkeiten, welche die Kommandatenfähigkeit, Verwaltung von Provinzen usw. verbessern. Zudem gibt es noch Artefakte, welche wiederum den Char verbessern.

Nach der Schlacht kann es auch sein, dass man gegnerische Generäle gefangen hat und diese gegen Lösegeld, Artefakte oder eine Prinzessin eintauschen kann. Die eigenen Ritter haben eine Loyalität zu Arthur. Sinkt diese zu weit ab, verschwindet der Selbige. Mit einer Heirat kann man dem entgegenwirken.

Soweit ich gesehen habe ist Arthur ein solides Spiel mit einer für Strategiespiele guten Story. Wer Interesse hat sollte sich die Demo besorgen und sich selbst einen Eindruck davon verschaffen. Interessant ist vielleicht noch, dass es inzwischen mehrere DLCs gibt, welche zusätzliche Einheiten bringen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 3, 2010 2:56 PM CET


Mass Effect 2 (uncut)
Mass Effect 2 (uncut)

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen sehr guter Nachfolger ! .. mit ein paar Schwächen, 2. Februar 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 (uncut) (Computerspiel)
Nach kurzem Nachdenken konnte ich nicht widerstehen und habe mir ME2 gekauft.

Die Standardedition beinhaltet 2 DVD's. Die Installation war problemlos innerhalb von 30 Minuten abgeschlossen. Ich habe das Spiel auf meinem Desktop Rechner und auch auf einem Notebook (Dell Latitude E6500) ausprobiert. Auf beiden Geräten (mit entsprechenden Abstrichen bei der Graphik auf dem Notebook) läuft das Spiel stabil. Als Kopierschutz ist lediglich die erste DVD benötigt. Wer will darf das Spiel bei EA registrieren und kann im Anschluss noch 2 DLCs mit einem Umfang von ~ 570 Megabyte downloaden . Wer Dragon-Age hat, bekommt zudem noch die "BloodDragon" Rüstung, welche bereits kurz nach Spielstart zur Verfügung steht.

Zunächst begeistert einmal die visuelle Qualität des Spiels. Die Graphik reicht von gut bis einfach nur fantastisch. Alle Gespräche innerhalb des Spiels beeindrucken durch eine starke Mimik der Charaktere. Ärger, Angst, Freude ... alle Emotionen sind wunderbar detailliert.
Die Gespräche selbst sind für mich der stärkste Pluspunkt des Spiels. Es gibt nicht mehr nur gut oder böse, sondern jeder hat seine Motivationen und agiert innerhalb der verständlich gesteckten eigenen Grenzen glaubwürdig.

Was mir nicht gefallen hat, ist das RPG System. Man hat hier auf "light" gesetzt. War der Charakter in ME 1 noch einigermaßen ausbaufähig, so hat man jetzt 4 - 5 Skills für jeden Charakter, welche man ausbauen kann. Finde ich gar nicht gut, da dadurch eine Individualisierung des Charakters einfach nicht ausreichend möglich ist. Nach einigen Stunden sieht man dann auch endgültig, dass man den eigenen Charakter und die Partymitglieder völlig ausbauen kann.

Die Kämpfe sind sehr actionlastig. Geschick ist notwendig um die Gegner ins Visier zu bekommen. Es gibt zwar die Möglichkeit die Kämpfe zu pausieren, aber damit man diverse Spezialfähigkeiten anwenden kann, muss man zumindest einen Gegner im Fadenkreuz haben. Ansonsten bekommt man hier keinen Fuss auf den Boden. Ich persönlich empfinde die Kämpfe als zu stressig um hier das Spiel richtig genießen zu können.

Mass Effect 2 bietet zur "Auflockerung" noch mehrere Minispiele an. Zum einen muss man sich um ein Terminal zu knacken ein Codesegment merken und dieses unter mehreren langsam vorbeiscrollenden auswählen. Zum anderen muss man Kreise mit identischen Symbolen ausfindig machen und richtig verbinden. Ich habe diese Spiele als eher langweilig empfunden. Vor allem kann man auch nichts weglassen, da man ansonsten teilweise nicht weiterkommt (Türen bleiben verschlossen) oder man kommt an bestimmte Storyelemente oder Rohstoffe nicht ran. Tja die Rohstoffe , hier fährt man jetzt nicht mehr mit einem Crawler auf der Planetenoberfläche rum, sondern man scannt Planeten ab.
Befindet man sich auf einem bestimmten Planetensektor so schlägt der Scanner aus und man startet per Mausklick eine Sonde, welche die Rohstoffe abbaut. Dauert pro Planet ca. 5 Minuten und macht gar keinen Spass. Macht man es nicht, dann hat man für diverse Gadgets keine Ressourcen und damit macht man sich das Leben hier wieder schwerer.

Trotz dem Gejammer auf hohem Niveau konnte mich Mass Effect sehr gut motivieren. Immer und immer wieder habe ich eine Mission nach der anderen gemacht und hier hat Bioware wirklich gute Arbeit geleistet. Die Quests machen gute Laune und sind sehr abwechslungsreich.

Wer den ersten Teil mochte, der kann auch den zweiten Teil ohne Probleme kaufen. Ich habe es nicht bereut.


The Gathering Storm: Book Twelve of the Wheel of Time
The Gathering Storm: Book Twelve of the Wheel of Time
von Robert Jordan
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 27,15

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Finale wird grandios eingeleitet!, 1. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach einigen sehr zäh fliesenden Büchern endlich wieder ein Highlight in der WoT Serie. Rand al'Thor steht (auch erzählerisch wieder) im Mittelpunkt. Die Story geht schnell und rasant weiter und man scheut sich auch nicht einige (zu lange schon offene!) Geschichtsfäden zu Ihrem Abschluss zu bringen.

Der Drache schreitet stetig dem drohenden Wahnsinn entgegen. Harte Entscheidungen von Ihm und die Geschehnisse, welche den baldigen Ausbruch des Dunklen Königs beschreiben, verleihen diesem Buch eine schöne düstere Atmosphäre.

Und Egwene kümmert sich endlich final um die Aes Sedai von Tar Valon.

Nebencharaktere werden nicht mehr in 5 oder mehr Kapitel aufwendig beschrieben. Stattdessen werden teilweise zwei oder mehr Plots in einem Kapitel beschrieben, damit bleibt mehr für die Hauptstory übrig.

Das letzte Buch, welches mich so begeistert hat, war "Lord of Chaos". Alles danach war immer noch passabel für mich als Fanboy, aber eben nicht mehr ausgezeichnet.

Wenn Mr. Brandon diesen Schreibstil beibehalten kann, dann dürfen wir uns schon auf ein packendes und grandioses Finale vom Rad der Zeit freuen.

5 Sterne für dieses wunderbar Buch!


Empire: Total War
Empire: Total War
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 27,99

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Inzwischen stabiler Titel der gut unterhält, 1. Februar 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Empire: Total War (Computerspiel)
Obwohl ich normalerweise niemals Rezessionen schreibe, konnte ich jetzt doch nicht mehr widerstehen. Für mich sind einfach viel zu viel 1 Stern Rezessionen vorhanden. Ich kann zwar gut den Frust von manchen nachvollziehen, aber 1 Stern bzw. 20% Spielspass Bewertung reflektieren in keinster Weise das komplette Spiel.

Installation:

Ich habe mir das Spiel am Tag 3 des offiziellen Releases gekauft und habe die Untiefen der STEAM Installation erfahren. Nach den ersten Tagen habe ich das Programm erstmalig gleich in Englisch installiert, da es mit deutscher Sprache gleich mal ärger gab.
Danach lief es passabel, nur bei den Automatischen Updates gibt es immer noch ärger. Es interessiert einfach nicht, ob man die Updates in Steam aktiviert hat oder nicht. Updates werden immer ausgeführt.

Mittlerweile ist Empire bei Steam mehr oder weniger etabliert. D.h. bei einer Neuinstallation wegen Rechner neu aufsetzen konnte ich das komplette Spiel im letzten November innerhalb von 1,5 Stunden auf den letzten Stand bringen. Was für mich akzeptabel ist. Was mehr nervt sind die ständigen Angebote, welche von Steam immer und immer wieder offeriert werden. Das zu unterbinden habe ich noch nicht geschafft. Einzig die Methode Empire zu installieren und danach die Ethernet Verbindung zu desaktivieren kann hier Abhilfe schaffen.

Wer sich bis hierher motivieren konnte zu lesen, der kommt jetzt zu den positiven Teil. Nämlich das Spiel selbst.

Stabilität:

Die große Patchflut scheint abgeschlossen zu sein. Das Spiel läuft jetzt stabil. Die KI ist leider nicht der große Hit. Bei einigen Spielparteien ist endloser Krieg scheinbar hart vorgegeben (Preußen - Österreich - Polen). Hier gibt es kaum einen Ausweg als gegen die Gegner endlos Krieg zu führen.

Szenario(s):

Die hochgelobten Einführungsszenarios (Kolonisierung Nordamerika, 13 Kolonieren bis USA) habe ich bis zum 3ten Szenario (der Unabhängigkeitskrieg) als sehr langweilig empfunden. Spannend wird TW:E erst mit dem 3ten und 4ten Szenario. Nämlich Unabhängigkeitskrieg und die ersten Jahre der USA. Die Grosse Kampagne macht dann endgültig wieder gute Laune.

Im Gegensatz zu den Vorgängern liegt der Waffenschwerpunkt jetzt auf Gewehren bzw. der Benutzung von Infanterie. Kavallerie ist nützlich (Angriffe auf die Flanken oder den Rücken von Inf. können verheerend sein), aber vernachlässigbar.

Was jetzt wirklich Spaß macht sind Grenadiere und natürlich Artillerie. Volltreffer löschen ganze Einheiten aus.

Durch das Zeitalter (1700 - 1799) vorgegeben ist die Anzahl der Einheiten nicht so riesengroß wie man es von vergangenen Vorgängern gewohnt ist. Schwertkämpfer gibt es nur mehr bei den Osmanen und östlichen Fraktionen (Inder, Persien). Ansonsten haben die meisten Einheiten Gewehre. Wenn es interessiert, der kann mal im Internet nach "Le FUSIL" suchen. Man sollte in diversen Total War Foren auf ein Pdf Dokument stoßen, welches eine hervorragende Übersicht der Einheiten je Nation gibt.

Was wirklich neu ist, dass sind die Technologien. In den Vorgängern baute man sich der Gebäudehierarchie entlang. Jetzt gibt es auch noch Technologien, welche die Ausbaustufen regulieren. Zudem kann man auch noch etliche Spezialitäten, wie "Vorrücken und Feuern" freischalten.

Schön ist, dass es 3 unterschiedliche Regierungsformen gibt, welche sich auch ausreichend unterscheiden. Anfänglich dachte ich, dass Republik die einzig wahre Regierungsform ist, jetzt tendiere ich zur Konstitutionellen Monarchie (Industriealisierungsboni!).

Schlachten: Wer Shogun und die Nachfolger kennt, der kennt auch Empire. Ein rechteckiges Schlachtfeld. Die Armeen stehen sich gegeneinander und man metzelt fröhlich innerhalb des Zeitlimits dahin. Hier gibt es nur wenige Überraschungen. Ein paar Hindernisse (Schanzen, Minen) mehr, welche zu Schlachtstart gesetzt werden können.

Unterm Strich bekommt man ein solides Spiel, welches über längere Zeit motivieren kann. An Medieval 2 kommt Empire aber meines erachtens nicht ran. Dazu fehlt einfach auch die riesige Mod-Unterstützung durch die Community.

Deshalb trotzdem 4 Sterne für das Spiel. Mich nervt STEAM, will deshalb aber nicht Empire nur einen Stern reinwürgen. Denn das hat das Spiel nicht verdient!

Aber beim Nachfolger Napoleon wird meine Kaufentscheidung nur und ausschließlich von STEAM abhängig gemacht.


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