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Rezensionen verfasst von
Johann "antiprol" (Rastatt)

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Castrol EDGE FST 5W-30 Synthese Motorenöle - 5L Flasche
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Preis: EUR 37,84

5.0 von 5 Sternen Günstiges "Referenz-Motoröl", 5. Juli 2014
Empfehlung des Herstellers für VW Golf VI 1.4 TSI.
Wesentlich günstiger als beim "Freundlichen".
Schnelle/unkomplizierte Lieferung.

Was will man mehr?

PS: Am besten mit Werkstatt vorab klären ob es "akzeptiert" wird und beim Ölwechsel ggf. auch Reserveflasche im Auto neu füllen lassen (Motoröle haben begrenzte Haltbarkeit).


Be quiet! BN142 System Power 7 Stromversorgung (400 Watt, 12V, ATX 2.3) mit Lüfter (120mm)
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Wird angeboten von okluge
Preis: EUR 44,26

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Leistung, angenehm "quiet"., 5. Juli 2014
Gutes Lüftungskonzept (kaum hörbarer 120 mm Lüfter saugt Warmluft aus PC-Gehäuse und bläst sie durch das Netzteil nach außen). Im Prinzip kann man sich den Gehäuselüfter sparen!
Genügend Leistung für z.B. AMD FX-4300 und GT 430 Passiv-Grafikkarte (inkl. ordentlichen Reserven).
Genügend Anschlüsse: 20/24-Pin (Mainboard), 4/8-Pin ATX 12V (CPU), zwei mal 6/8-Pin PCIe (GFX) und 4 SATA / 2 SATA + 2 IDE + Floppy.

Preis/Leistung stimmt, Kaufempfehlung für Non-High-End-PC's.


CSL PC Aufrüstkit | Aufrüstset von CSL-Computer / AMD FX-4100 4x 3,6 GHz Quad Core CPU (4x 3600 MHz) / Asus M5A78L-M / USB3.0 Mainboard / 4GB Elixir Arbeitsspeicher (1x 4096 MB DDR3 RAM 1333 MHz) | CPU Mainboard Bundle | PC Tuning Kit inkl. CSL Softwarekompilation
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert für Non-Gamer, 5. Juli 2014
Auslöser des Kaufes war der "plötzliche Tod" meines Mainboards. Da ich lediglich Fotobearbeitung und moderate 3D-Applikationen als "leistungsintensive" Anwendungen betreibe, habe ich mich zu diesem Bundle entschieden.

* Rechenleistung: Befriedigend (Win7-Rating: 6,4; CPU-Z: AMD FX-4300 Quad-Core (2 Cores / 2 Threads) @ 3,9 GHz).
* Speicher: Befriedigend (Win7-Rating: 7,2; CPU-Z: DDR3 mit Timing 11/11/11 @ 800 MHz, "PC3-12800").
* Kühler+Lüfter: Unerwartet gut (sehr leise, Mainboard regelt < 50 °C unter 1000 RPM, z.B. beim Surfen/Office, Temperaturen bleiben auch bei kleineren 3D-Anwendungen < 60 °C, Lüfter unter 1250 RPM).
* Ausstattung: Unerwartet gut (Asus M5A78L-M/USB3 mit AMD 780G Chipsatz; PCIe 2.0 x16, PCIe 2.0 1x, zwei PCI Steckplätze; Gigabit-LAN; 2 x USB 3.0; 4 + 6 (onboard) USB 2.0; 6 SATA 3 GB/s (Option RAID 0/1/10), bis 8-Kanal High-Definition Audio CODEC, integrierte ATI Radeon HD 3000 Grafik mit DVI-D und VGA-Ausgang (ungenutzt)). HINWEIS: Kein IDE-Anschluss vorhanden!
* Preis: Kann man nicht meckern, insbesondere da es gut zusammenspielt.

Warenlieferung war zügig und vollständig.
Wärmeleitpaste war auf Kühler aufgetragen, Speicher gesteckt, also fertig für Endmontage. Beiliegendes Mainboard-Handbuch analysiert, Mainboard eingebaut, CPU und Kühler eingebaut. Gestartet, BIOS auf eigene Grafikkarte umgestellt. Windows 7 erkannte bei Start das meiste, System war danach bis auf LAN lauffähig. Danach wurden Treiber von Mainboard-CD nachinstalliert, die sind anscheinend aktuell. Windows musste online (re)aktiviert werden. Seit zwei Wochen läuft das System ohne Probleme.

Rundes Paket mit gutem Preis/Leistungs-Verhälnis, also klare Kaufempfehlung.


Dyson AM01 Air Multiplier Tischventilator / 40 Watt / weiß/silber
Dyson AM01 Air Multiplier Tischventilator / 40 Watt / weiß/silber
Wird angeboten von scheuflershop VERSANDKOSTEN WERDEN NUR EINMALIG BERECHNET Versand mit DHL
Preis: EUR 304,10

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Umgebauter Staubsauger in edlem Design, 19. Mai 2011
Nein, der Titel bezieht sich schon auf einen Ventilator...
Man sollte das Dyson-Prinzip (Fliehkraftabscheider) nicht auf alles anwenden was Luft bewegt.

Im direkten Vergleich zu einem Standventilator (3 Flügel, Durchmesser 40 cm, ca. 70 tEuros) eines bekannten Herstellers fiel der (trotz massivem Gebrauch von Plastik in Metallic-Look) ästhetisch ansprechende Tischventilator AM01 bei mir mit Pauken und Trompeten durch. Bereits im tiefen Drehzahlbereich unangenehm laut, bei höherer Leistung kam das Pfeifen ("Fffff") der Düse hinzu.
Der Vorteil der fehlenden "Wirbel" bzw. "Druckschwankungen" wird durch den Lärm, welcher stufenlos (?) einstellbar ist, mehr als kompensiert...

Für den Preis (etwa das 4-fache) ist das für mich ein absolutes NO GO!
Ich will einen (möglichst unauffälligen) Ventilator, keinen kleinen Ministaubsauger mit spezieller Düse am Luftauslass...


Lowepro Inverse 200 AW SLR-Kameratasche (für Gehäuse mit angesetztem Objektiv und bis zu 2 weiteren Objektiven) schwarz
Lowepro Inverse 200 AW SLR-Kameratasche (für Gehäuse mit angesetztem Objektiv und bis zu 2 weiteren Objektiven) schwarz
Preis: EUR 73,75

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Tasche mit "Abweichungen vom Ideal", 4. April 2011
Am Samstag habe ich meinen Tagestour-Rucksack zu Hause gelassen und mich mit der (fast) vollen Inverse 200 AW auf einer Felsenburgen-Tour im Nordelsass/Südpfalz begeben. Es ging rauf und runter, mal flach mal steil, mal enge, hohe Treppen/Stufen, mal breite Waldwege entlang.
Die Tasche wurde dabei in folgenden Positionen getragen: Auf der Hüfte hinten, als "Bauchladen" mit und ohne gezückter Kamera und an der rechten Hüfte ohne Hüftgurt. Wegen des Gewichts wurde unterstützend der (gut gepolsterte) Schultergurt eingesetzt, das Hauptgewicht lag aber auf den Hüften.

Hauptfach (unter Schnellverschluss): EOS 40D mit aufgesetztem EF 17-40 4L, EF 70-200 4L, EX 580 II (4 bestückte Mignon + 4 Reserve), Polfilter 67 und 77 mm
Netzfach klein (links): Dynamo-Taschenlampe
Netzfach groß (rechts): 1 L Wasserflasche
Fronttasche (offen): Taschenbuch/Karte (20 x 10 x 1 cm), GPS-Empfänger
Reissverschlusstasche: Geldbörse, Handy, KFZ-Schlüssel, Brillenputztuch
Schlaufen auf Unterseite: ungenutzt

Trotz ordentlichem Gewicht gab es keine Druck-/Abriebstellen, Verrutschen, Behinderung beim Gehen/Klettern, und trotz ordentlicher Temperaturen keine verschwitzten Rücken und Schultern. Tragekomfort bei meiner mittleren Statur (176 cm) und leichtem Bauansatz: maximale Punktzahl.

Es gibt jedoch einige Details die ich bisher nicht gelesen habe, weder auf der Webseite des Herstellers, noch in den Rezensionen:

Taschenform/-volumen:
* Das Hauptfach hat, von vorne gesehen, einen Rechteck-Querschnitt in den unteren 15 cm und einen darauf aufgesetzten Trapez-Querschnitt in den oberen 5 cm. Also fehlen die (ca. 5 cm breiten und hohen) Ecken oben links und rechts. Das 70-200 4L passt mit seinen 19 cm gerade so "press" in die Ecke, unter leichter (hinnehmbarer) Ausbeulung der "Verschlussklappe".
* Die angegebene Innenhöhe von 21 cm ist unrealistisch. Ich messe an der höchsten Stelle ca. 20 cm von Bodenpolsterung bis Reissverschluss, dazu kommt die Polsterung in der "Verschlussklappe" dazu, also eher 19,0-19,5 cm Innenhöhe (insbesondere bei Benutzung der Speicherkartenfächer).
* Die angegebene Innentiefe ist mit 15 cm auch etwas "optimistisch" angegeben, ich messe eher ca. 13 cm, ohne Ausbuchtung versteht sich. Klar, die Tasche ist verformbar, da lassen sich 15 cm sicher "herausholen", was ggf. irgendwann zur Last des Reissverschlusses bzw. des Tascheninhalts gehen kann...
Diese Punkte führen zum Punktverlust bei der Bewertung.

Reissverschlussabdeckung:
Der Doppelreissverschluss am Hauptfach wird durch eine Stoffbahn vor Staub und Witterung geschützt. Dieser Stoffstreifen ist jedoch zu knapp bemessen, so dass an manchen Stellen der Reissverschlussansatz darunter hervorragt. Suboptimal, aber durch integrierter All-Wetter-Schutzhaube kein großes Problem. Kein Punktabzug.

Geräusch bei Bewegung:
Schon nach ein paar Metern fiel mir ein Knarzen irgendwo am Schulterriemen auf, das ich bei Wanderungen in stiller Natur nicht leiden kann. Genauere Nachforschung ergab die Kunststoffkarabiner als Verursacher.
Beim Bewegen rutschen diese ein wenig in den Kunststoffringen an der Tasche hin und her. Dieses Rutschen verursacht Vibrationen im Karabiner die von der Schnapper-Lamelle verstärkt werden und eine Art Knarzgeräusch verursachen. Wird die Lamelle leicht an den Karabiner gedrückt, ist nichts mehr zu hören, man spürt nur noch die Vibration zwischen den Fingern.
Dieses Manko ist relativ leicht durch Isolation oder Fixierung der Lamelle vom/am Karabiner behebbar, kein Punktabzug.

Fazit: Hochwertige, vielseitige Tasche, mit viel Stauraum auf kleiner Größe, jedoch mit "Abweichungen vom Ideal".
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 7, 2012 7:27 PM MEST


Delamax Batteriegriff mit LCD-Timer und Infrarot-Fernbedienung - für Canon EOS 50D 40D 30D 20D
Delamax Batteriegriff mit LCD-Timer und Infrarot-Fernbedienung - für Canon EOS 50D 40D 30D 20D
Wird angeboten von MeinFoto Berlin
Preis: EUR 89,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Batteriegriff mit Extras, 21. März 2011
Eigentlich wollte ich keinen Batteriegriff. Meine Hand ist über den Mittelfinger bis zur Handwurzel 19 cm lang, somit mittelgroß, die Fingermuskulatur kräftig. Daher hatte ich noch nie große Schwierigkeiten die EOS 40D mit 700 g EF-Objektiven zu halten, auch hochkant nicht. Aber, als ich mich nach einem Timer umschaute (gute kosten um die 60 Euro) und dabei auf diese in einen Batteriegriff (normale auch um die 60 Euro) integrierte Lösung stieß, wurde ich neugierig... und habe zugeschlagen, trotz Skepsis was die Qualität der Fernost-Ware angeht.

Das Gerät vereint in sich 4 Funktionen: Griff, Zusatz- bzw. Notenergie, Timer, IR-Fernauslöser.

* Griff: Er sorgt für besseren Halt, besonders bei Hochkantaufnahmen.
Er lässt sich unproblematisch und ohne Luftspalt an meine 40D schrauben, sitzt daran wie angegossen, kein wackeln, knarzen oder sonstiges. Er ist (leider nur auf der Front-/Objektivseite) mit einem rutschhemmenden Material bezogen, das dem auf der Kamera in nichts nachsteht (saubere Verarbeitung, keine Fugen oder Reste von Kleber).
Die Tasten sind leichtgängig und haben saubere Druckpunkte, einen Tick weniger ausgeprägt als an der Kamera.
Mein Daumenballen drückt auf die 3 Tasten unten rechts für die Timerbedienung. Das ist suboptimal, besonders wenn man an Feuchtigkeit und Kontakte der Taster denkt... Punktabzug.

* Energiereserve: Der Griff beherbergt optional einen zusätzlichen (also max. 2) LiIon-Akku im Format BP511A oder 6 Mignon (AA) als "Notlösung".
Die Klappe zum Batteriefach liegt seitlich links. Das ist meines Erachtens besser als auf der Griffrückseite, da man so bei der Handhabung der Kamera nie an die (meist weniger robuste) Klappe drankommt. Der Verriegelungsmechanismus entspricht dem des Akkufachs an der Kamera. Die Schubladen auf denen die Akkus montiert werden sind im Griff gegen herausrutschen arretiert, wie man es vom Akku in der Kamera kennt.

* Timer: Mittels Timer kann man Bildsequenzen bzw. "unbeaufsichtigte" Aufnahmen erzeugen.
Die Einstellung erfolgt über 4 in Kreuzform angeordneten Pfeiltasten mit OK-Taste in der Mitte. Das Konzept war ohne Bedienungsanleitung klar. OK gedückt halten wechselt in Änderungsmodus, die änderbare Stelle blinkt im LCD-Display. Pfeil hoch/runter erhöht/reduziert Wert, Pfeil links/rechts wechselt zur nächsten Stelle bzw. Einstellmöglichkeit (blinkt im LCD-Display: DELAY = Startverzögerung, LONG = Dauer der Auslösung, INTVL (Interval) = Abstand zwischen Auslösungen, N (Number) = Anzahl der Auslösungen). Kurzes drücken auf OK und die Werte sind gespeichert. Intuitiv.

Dann gibt es noch 2 Tasten: ">/||" ("Play/Pause") = starten/anhalten und "[Glühbirne]/L" = Hintergrundbeleuchtung/Lock (aktiviert Tastensperre bei langem drücken, Symbol "Schloss" erscheint im Display. Auch intuitiv, und praktisch, denn die Sperre entschärft das Problem "Daumenballen" auf Tasten.
Und dann das i-Tüpfelchen: Uhrzeit und Datum. Erreichbar im "Sichten"-Modus per Pfeil hoch/runter, Umschaltung, und jetzt wird's unintuitiv, per ">/||" Taste... Hmmm, Datum interessiert ziemlich wenig, also darf ich das vergessen ohne das die Welt untergeht... ;-)

Zusammegefasst: Hätte mit versenke Taster gewünscht, weg vom Daumenballen, aber kann damit leben. Bedienung der Hauptelemente ist intuitiv, die einstellbaren Werte lassen keine Wünsche offen (z.B. max. Anzahl Auslösungen 999 oder "unendlich").

* IR-Fernauslöser: Nice to have.
Ich benutzte bisher einen Kabelfernauslöser, für Gruppenfotos die verzögerte Auslösung der Kamera. OK IR-Fernauslöser ist praktischer, aber: Sensor zeigt Richtung optische Achse, von hinter der Kamera auslösen funktioniert nicht, das selbe gilt für größere Distanz (da muss dann doch ein Funkfernauslöser einspringen).

Schlussstrich:
* Die Bedienungsanleitung ist, wie soll ich's sagen, "automatisiert aus dem chinesischen übersetzt". Mit etwas Intuition ist zu verstehen was vermittelt werden soll...
* Die Hintergrundbeleuchtung funktioniert bei mir nicht (der Taster schon). Es lag eine Knopfzelle bei, ggf. sollte ich diese tauschen...

Bin von Preis/Leistung her zufrieden, sogar positiv überrascht.

Nachtrag 28.06.2011:
--------------------
* Hintergrundbeleuchtung funktioniert.
* Auch bei mir kam es trotz Wechsel der Knopfzelle unlängst zum Blackout der Echtzeituhr im Batteriegriff. Es muss ein mechanisches (Kontakt)Problem sein, kann es bisher nicht nachvollziehen. Fotografieren bzw. Timerbenutzung gelingt auch nach einem "Blackout", also unschönes Verhalten aber nicht tragisch.
* Der Akku zeigt in Kamera "voll", in Batteriegriff nach kurzer Zeit bereits einen Teilstrich an (kurz vor "leer"). Ich gehe von etwas zu hohem Übergangswiderstand an den Kontakten aus. Eindeutig nachvollziehbar, daher: Punktabzug.


Canon Speedlite 580EX II Blitzgerät  (Leitzahl 58)
Canon Speedlite 580EX II Blitzgerät (Leitzahl 58)

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blitzgewitter der Oberklasse, 20. März 2011
Anhand Bewertung und üppiger Rezensionen ist klar: Der Blitz ist Oberklasse, der Preis happig, aber gerechtfertigt.

Da ich ungern zwei mal kaufe und lieber einmal etwas mehr ausgebe, dafür ein Produkt für ein Jahrzehnt (und mehr) ohne Einschränkungen bzw. "Ausfälle" und "knirschenden Zähnen" (weil es unpraktisch oder "billig verarbeitet" ist) verwende, habe ich ihn mir "gegönnt". Der kleine Bruder EX 430 II hätte es vielleicht auch getan, aber nein, das Geld ist gut angelegt, keine Kompromisse und spätere: "Hätt' ich doch..."

Unlängst habe ich ihn dann ausgiebig im Mercedes-Benz-Museum (Stuttgart) an einer EOS 40D mit EF 17-40 getestet.
Die Leistung war anhand der Leitzahl 58 abschätzbar, dennoch war ich beeindruckt wie tief in fensterlose, schattige Ausstellungshallen das Licht des Blitzes hineinreicht. Man schafft es relativ leicht mittels indirektem Blitzen (schnelle Einstellmöglichkeit Azimut/Elevation, robuste Arretierung per Button), Einsatz der (integrierten) Streuscheibe und des (integrierten) Catchlight (weisse Fläche als Reflektor) die dunkelsten Partien und Schatten der edlen Karossen ohne unschöne Reflexe im Lack aufzuhellen.

Die Handhabung ist intuitiv, die Funktion der meisten Knöpfe selbsterklärend, spätestens ein Blick im Handbuch bestätigten die angenommene Funktion. Die Knöpfe werden eher selten benötigt (Voreinstellungen, ggf. Anpassungen), besonders wenn man den Blitz im E-TTL Modus betreibt. Die meisten Funktionen lassen sich sowieso über das Menü der Kamera einstellen. Also: Don't panic!...

Gut zu wissen:
* Der Blitz kommt in einer schwarzen Stofftasche mit Klettverschluss. In einem Innenfach steckt das Ministativ um den Blitz von der Kamera getrennt aufzustellen. Unpraktisch: Die Tasche hat leider keine Schlaufe oder Möglichkeit sie an eine Fototasche, Gürtel oder sonstiges (z.B. per Klettband) anzubringen.

* Der Blitz lässt sich bei den meisten Kameras nicht "von Haus aus" fernauslösen (kabellose TTL-Steuerung), erst EOS 60D und 7D können das. Meinereiner muss wohl einen Funkfernauslöser kaufen (gute gibts ab ca. 55 tEuro) oder einen zweiten Blitz an der Kamera als "Master" (der mitblitzt, oder auch nicht) einsetzen. Ein Studiofotograf mit Budget wird sich wohl einen (200 tEuronen) ST-E2 IR-Fernauslöser leisten...

* Der "Zoom" des integrierten Streuspiegels (automatische Anpassung des Beleuchtungswinkels an eingestellte Brennweite am Objektiv) funktioniert nur in Stellung 0° (parallel zur optischen Achse), ohne Einsatz der Streuscheibe und im Bereich 24-105 mm (reale Brennweite, also bei Crop-Faktor 1).
In anderen Fällen stellt sich der Streuspiegel auf einen Winkel ein, der 50 mm realer Brennweite entspricht.

* Mittels minimalem Azimut von -7° (max. +90°) lassen sich auch sehr nahe Objekte (0,5 - 2 m) direkt anblitzen, so dass auch der untere Bildbereich ausgeleuchtet wird (Blitzachse kreuzt optische Achse).

* Der Blitz beherrscht natürlich spezielle Modi, die wichtigsten: Blitzsynchronisation auf zweiten Verschlussvorhang ("Einfrieren von Dynamik"), Stroboskop ("Bewegungsabläufe"), manuelle Blitzleistungsreduktion, Blitzbelichtungsreihe (FEB).

* 4 Eneloop-Akkus a ca. 2000 mAh haben das 6-stündige Blitzgewitter ohne nennenswerte Verluste überstanden, die "Reserve" blieb in der Tasche. Mit eingesetzten Akkus konnte ich trotz fehlendem Batteriegriff an der relativ "kleinen" 40D keinen ungünstigen Schwerpunkt oder "Kippneigung" feststellen. Der Blitz ist voluminös, aber "fällt nicht großartig ins Gewicht", das Handgelenk hat sich nicht beklagt.

* Es klappert nichts, es wackelt nichts, der Blitzschuh ist spritzwassergeschützt und schnell arretiert (inkl. Entriegelungssicherung), Tasten haben einen klaren Druckpunkt, das Rad ist schwergängig aber gut handhabbar.
An solchen "Kleinigkeiten" merkt man Qualität.

Fazit: Ich würde dieses Produkt jederzeit wieder kaufen.


Objektivadapter Minolta MD MC Objektiv zu Canon EOS Body z.B. für 1000D 500D 450D 400D 350D 300D 40D 30D 20D 10D 7D 5D 1D Mark II III
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Objektivadapter Canon EOS Body auf Minolta MD, 31. Oktober 2010
Situation: Habe 3 Objektive älteren Datums ausgegraben die zu einem Carena Set (Minolta MD Bajonett) gehörten. Um damit experimentieren zu können (Retro, Macro, usw.) müssen sie auf das EF-Bajonett meiner Canon EOS 40D.
Ergo: Man kaufe sich einen Adapter, im Bewußtsein dass die Unendlich Einstellung des Objektivs (Einfangen paralleler Lichtstrahlen) verloren geht.

Der Objektivadapter macht einen stabilen und wertigen Eindruck, da er aus sauber verarbeitetem Metall ist, Ansetz-Markierungen gut sichtbar (auch wenn ein Tick daneben).
* Die Kameraseite passt auf Anhieb gut.
* Die Objektivseite passt relativ gut zum 50 mm Objektiv, es ist jedoch eine gewisse Schwergängigkeit zu spüren.
* Die Objektivseite passt nicht zu Macro und Tele von Exakta (auch MD).
Grund: Der Bajonettring an den Objektiven hat einen geringfügig größeren Durchmesser als der des Carena-Objektivs. Im Objektivadapter hat man (aus Stabilitätsgründen?) die Ecken nicht ausgefräst, sondern abgerundet stehen lassen. Somit stehen die Ecken der Exakta's auf diese 2 Zehntel Millimeter auf und lassen sich nicht drehen/arretieren.

Nun bleibt die große Frage: Wer hat geschlampt? Exakta oder der Hersteller des Objektivadapters?
Ich werde jedenfalls versuchen die Mini-Rundung am Adapter abzufräsen... Daher ein Stern Abzug.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 8, 2013 10:52 AM CET


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