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Rezensionen verfasst von
D. Herbrecht
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The Invocation
The Invocation
Preis: EUR 19,99

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine billige Kopie..., 17. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Invocation (Audio CD)
sondern eher ein Premium-Plagiat ;)
Das was die Mannen aus Gelsenkirchen hier abliefern ist ein Album welches schon geradezu frech in den Gefilden von King Diamond bzw. Mercyful Fate zu Abigail/Don't Break The Oath - Zeiten wildert.
Von der Musik über die okkulten Texte bis zur Schminke des Sängers atmet alles den Geist dieser Tage.
Dies ist natürlich in keinster Weise originell und wer auf die Eigenständigkeit einer Band Wert legt kann an dieser Stelle beruhigt aufhören zu lesen.
Alle anderen freuen sich über eine Scheibe die einfach Spaß macht. Seien es die guten bis erstklassigen Songs oder auch die gelungene Produktion die einerseits sehr 'retro' daherkommt, andererseits druckvoll und transparent genug ist um heutigen Ansprüchen zu genügen. Das Songwriting ist dabei eine Spur geradlieniger als beim großen Vorbild.
Und da der King heutzutage schon etwas andere Musik macht (wenn er denn hoffentlich bald mal wieder etwas veröffentlicht), haben Attic meiner Meinung nach durchaus ihre Daseinsberechtigung.
Persönlich Anspieltipps sind 'Funeral In The Woods', das überwiegend schleppende, zum Ende aber genial treibende 'Edlyn' und der Rausschmeisser 'Evil Inheritance'.

Edit: Unbedingt live anschauen, es lohnt sich!!!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 9, 2013 10:42 PM MEST


Silencing Machine (Limited Edition)
Silencing Machine (Limited Edition)
Preis: EUR 12,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Highlight, 31. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie der Bandname schon vermuten lässt, stammen Nachtmystium aus Chicago ;-)
Silencing Machine stellt bereits das sechste Studioalbum der US-Band um Frontmann und Mastermind Blake Judd dar.

Bewegte sich die Band mit ihren letzten beiden Longplayern streckenweise in deutlich gemäßigteren Fahrwassern, so ist SM wieder ein richtig fieses Stück Schwarzen Metalls geworden. Dabei werden die Spuren, die diese Alben hinterlassen haben jedoch keinesfalls verleugnet. So gibt Blake Judd als Haupteinflüsse Pink Floyd und Ministry an.

Alles in allem wird Abwechslung trotz der härteren Gangart mehr als groß geschrieben. So gibt's vom Opener erst mal ordentlich auf die zwölf bevor der Titeltrack deutlichen Industrial Einfluss erkennen lässt. Eher schleppend geht es weiter mit ,And I Control You` und ,The Lepers Of Destitution`.
`Borrowed Hope And Broken Dreams' kommt dagegen fast schon als Hitsingle daher. ,I Wait In Hell` geht wieder ordentlich nach vorne bevor der geneigte Hörer von ,Decimation, Annihilation` erneut stärker in Industrial-artige Gefilde entführt wird.
,Reduced To Ashes` überzeugt mit engelhaftem weiblichen Backgroundgesang, ist ansonsten nochmals ein ziemlich fieser Wutknoten. Das rockige ,Give Me The Grave` erinnert mich frappierend an ,Lake Of Tears` zu ,Crimson Cosmos` - Zeiten.
Mit `These Rooms In Which We Weep' und `Ashes To Ashes' beschließen zwei doomige Stücke ein Album welches bei aller Abwechslung durch eine ungeheure Homogenität besticht. Die oben erwähnten Einflüsse lassen sich hierbei besonders an teilweise recht krassen Synthie-Sounds und ausufernden Gitarrensoli festmachen.

Ganz klar nicht nur ein herausragendes Black Metal Album sondern eines der Metal-Highlights des Jahres überhaupt.


Visions
Visions
Preis: EUR 18,98

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Glorreich war der erste Streich..., 29. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Visions (Audio CD)
und der nächste folgt sogleich? Naja, vielleicht nicht ganz. Nachdem ich vom Debüt der fünf Briten immer noch nachhaltig beeindruckt bin, wird diese Begeisterung beim Nachfolger nur bedingt geweckt. Also werde ich jetzt mal auf zugegeben sehr hohem Niveau ein wenig meckern:
Was "Aquarius" in meinen Augen, bzw. Ohren, so einzigartig machte waren die - so noch selten bis gar nicht - gehörten Überraschungsmomente. Eine größere Bandbreite, von Jahrmarktklängen bis hin zu Death-/Doommetal Parts, welche organisch miteinander verschmelzen und eine kompositorische Einheit bilden, hatte ich bis dato noch nicht erlebt.
Und das ist mein größter Kritikpunkt an "Visions". Vieles wirkt auf ein gewisses 'Normalmaß' zurechtgestutzt. Es wird ohne Frage sehr professionell gefrickelt, es gibt zuhauf Breaks und Tempiwechsel, aber irgendwie fehlt oftmals dieses 'Boah, wie geil ist das denn?' - Feeling des Erstlings. Lediglich bei "Shapeshifter" und dem 22 1/2 - minütigen "Visions" kommt selbiges bei mir uneingeschränkt auf. Diese beiden Tracks sind wiederum so genial, dass sie allein schon den Kauf des Albums rechtfertigen.
Dass die Growls nicht mehr vorhanden sind ist für mich zwar ein kleines Manko, aber verschmerzbar. Schließlich waren diese auch beim Debüt eher punktuell vertreten. Allerdings wird nun umso mehr deutlich dass Russ Jennings ein guter, aber beileibe kein herausragender Sänger ist.

Der Fairness halber sei nicht außer acht gelassen, dass es für Bands die ein überragendes Debüt abgeliefert haben, generell schwer ist die oftmals übertrieben hohen Erwartungen an einen Nachfolger zu erfüllen.
Daher von mir gute vier Sterne, eigentlich knapp 4,5 und die Hoffnung dass beim nächsten Mal wieder etwas mehr kompositorische Finesse an den Tag gelegt wird.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 31, 2013 9:34 PM MEST


Th1rt3en
Th1rt3en
Preis: EUR 10,78

12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiteres hervorragendes Album, nicht mehr und nicht weniger..., 28. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Th1rt3en (Audio CD)
..das ist Th1rt3en von Megadave und seinen Mitstreitern.
Im Vergleich zum wütenden 2009er Output "Endgame" kommt die aktuelle Scheibe doch um eingiges zahmer daher. Im Grunde sind mit "Fastlane" und "Whose Life" nur zwei wirkliche Nackenbrecher vertreten. Der Rest spielt sich, abgesehen von kleineren Ausbrüchen innerhalb der einzelnen Songs, überwiegend im Midtempo-Bereich ab.
Normalerweise wäre diese Tatsache für mich persönlich als Liebhaber der härteren Klänge bereits ein Grund für eine mäßigere Rezension.

Aber was hier dem geneigten Hörer in rund einer Stunde dargeboten wird ist Heavy Metal vom allerfeinsten. Natürlich sind die Grundzutaten des Megadeth-Sounds, haufenweise frickelige Soli und Daves immer leicht nölig-hingerotzten Vocals, weiterhin vorhanden. Wo jedoch vor zwei Jahren rohe Härte dominierte, finden sich jetzt 13 sehr gute, abwechslungsreiche und durchkomponierte Songs ohne Ausfall wieder. Hinzu kommt dass Dave, in seinen relativ engen Grenzen, durchaus etwas facettenreicher klingt als üblich (die Rede ist vom Gesang, sein Gitarrenspiel ist eh über jeden Zweifel erhaben).

Als Anspieltips seien hier einmal der Ohrwurm "Public Enemy No 1", das etwas vertrackte "New World Order" oder auch die düster-schleppende Halbballade "Millenium Of The Blind" genannt. Mit diesen kann man sich einen guten Eindruck über die Vielseitigkeit dieses Albums machen.

Noch ein paar Worte zu diversen "Ausverkauf"- oder "Alles schonmal gehört"- Vorwürfen: Leute, wir reden hier vom 13. Album einer Band die mehr als 25 Jahre auf dem Buckel hat. Dass diese weder das Rad neu erfindet noch ihren Sound komplett erneuert, dürfte nachvollziehbar sein. Aber trotz allem ist "Th1rt3en" seinem Vorgänger "Endgame" ebenbürtig. Denn dieser war zwar härter, aber trotzdem in keinster Weise innovativer oder origineller sondern einfach nur ein hervorragendes Megadeth Album, so wie das aktuelle, wobei wir wieder am Anfang wären ;-)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 6, 2011 3:20 AM CET


Sympathetic Resonance
Sympathetic Resonance
Preis: EUR 9,99

37 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein Comeback!, 9. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sympathetic Resonance (Audio CD)
Hier ist es nun, das lang erwartete Album der göttlichen Kombination John Arch/Jim Matheos.

Für alle Nicht-Insider: John Arch steuerte mitte der 1980er Jahre die Vocals zu den ersten drei Alben der Prog-Metal Pioniere Fates Warning bei. Speziell das dritte Album "Awaken the Guardian" stellt für viele Prog-Metal Fans - mich eingeschlossen - so etwas wie den heiligen Gral dieses Musik Stils dar.
Nach Johns Ausstieg 1987 übernahm Ray Alder das Mikrofon und mit ihm schlug die Band eine weniger metallische Richtung ein. Weiterhin sehr gute Musik mit einem wirklich hervorragenden Sänger, aber eben nicht mehr die alten Fates Warning.
Im Jahr 2003 gab es ein kurzes Lebenszeichen von John Arch mit der EP "Twist of Fate" auf der neben Fates Warnings Gitarrist und Mastermind Jim Matheos noch Joey Vera am Bass und Mike Portnoy an den Drums mitwirkten. Die zwei überlangen Songs der 28-minütigen EP machten Lust auf mehr und ließen auf eine weitere Zusammenarbeit hoffen, aber danach war wieder Funkstille.
Doch nun: siehe oben ;)

Zuerst die Antwort auf die wichtigste Frage: Wie klingt John Arch mit mittlerweile 52 Jahren?
Sie lautet: göttlich, einzigartig, engelsgleich, als sei er keinen Tag gealtert. Es ist unbegreiflich mit welcher Leichtigkeit sich dieser Mann noch in die Höhen seiner Sangeskunst begibt. Auch seine unverwechselbaren 'Trademarks', der teilweise mehrstimmig eingesungene Gesang und die einzigartigen Melodielinien klingen als sei der Mann im Kälteschlaf konserviert gewesen und für die Aufnahmen zu diesem Juwel erweckt worden.

Neben John/Jim sind noch Bobby Jarzombek an den Drums, Frank Aresti als zweiter Gitarrist und Joey Vera am Bass beteiligt. Da Frank auch am Jahrhundertwerk "Awaken the Guardian" beteiligt war, ist also bis auf die Rhythmusabteilung das legendäre Line-Up dieses Klassikers wieder beisammen.
Nun die Antwort auf die zweitwichtigste Frage: Klingt "Sympathetic Resonance" wie der Nachfolger von "Awaken..."?
Diesmal ein klares "nein". Aber sie klingt so, wie F.W. anno 2011 klingen könnten, wenn John der Band erhalten geblieben wäre.
Das Album fällt insgesamt eine ganze Ecke härter aus als die letzten Alben von F.W., die Produktion ist absolut auf der Höhe der Zeit, sehr druckvoll und trotzdem wunderbar transparent. Man kann sich problemlos auf einzelne Instrumente konzentrieren, wirklich hervorragend.
So entdeckt man das wunderbar vertrackte, aber trotzdem songdienliche und niemals überladen wirkende Drumming von Bobby Jarzombek oder genießt die überragende Gitarrenarbeit die niemals in sinnloses Gefrickel ausartet.

Die sechs Songs bringen es auf eine Spielzeit von 54 Minuten. Dabei ist jeder Song ein kleines Meisterwerk.

Mit 'Neurotically Wired' startet die Reise vielleicht sogar erst einmal ein wenig sperrig. Die einzelnen Parts wissen schon durchaus zu gefallen, aber in der Gesamtheit erschließt sich das Stück erst nach mehrmaligem Hören. Trotzdem zaubern die ersten Gesangslinien bereits Gänsehaut auf des Hörers Arme.
Dafür folgt mit 'Midnight Serenade' - quasi als Belohnung - der eingängigste und mit knapp 5 1/2 Minuten schon fast der kürzeste Track mit einem wunderschönen Refrain.
'Stained Glass Sky' ist als 5min 'edit'-Version bereits seit längerem auf Youtube zu bestaunen. In der hier vorliegenden 14min Version sticht neben dem 3-minütigen Instumental Part zu Beginn und dem folgenden Part der "edit"-Version das Ende des Stücks hervor: wiederum eine Gesangslinie wie sie nur John Arch zu kreieren vermag, bevor noch einmal die Zügel angezogen werden.
'On the Fence' vermittelt durch das schleppende Tempo eine dezent dunklere Stimmung, teilweise wie eine Verbeugung vor den alten Black Sabbath.
Danach folgt mit 'Any Given Day' der härteste Song des Albums der erst zum Ende ein wenig den Fuß vom Pedal nimmt.
Mit 'Incense and Myrrh' beschließt eine traumhafte Halbballade mit einem furiosen Finale eines der traumhaftesten Prog-Metal Alben, die ich seit langer, langer Zeit hören durfte.

Fazit: Die aktuelle Scheibe mit dem Meisterwerk "Spectre Within" oder dem Gral namens "Awaken the Guardian" zu vergleichen wäre extrem unfair...
... also mach ich's mal:

Ich bin mit extrem hohen Erwartungen an das Album herangegangen und diese wurden nicht enttäuscht. Natürlich lässt sich die Magie der damaligen Werke nicht mehr (vollständig) reproduzieren. Jedoch sind diese fünf Herren verdammt nah dran. Spieltechnisch sind sie eh über jeden Zweifel erhaben, die Vocals sind nicht von dieser Welt und das Songwriting ist komplex genug um auch nach dem X-ten durchlauf noch neue Feinheiten zu entdecken. Trotzdem gibt es reichlich Parts, welche sich bereits beim ersten Hören ins Hirn (und Herz) graben. Und da ist da noch dieser Gesang. Ich bin halt damals mit den alten Sachen aufgewachsen und es war eine Offenbarung für mich. Und ich hatte niemals zu hoffen gewagt dass es noch einmal einen solchen Output, ein solches (und hier ist der Begriff wirklich einmal angebracht) Meisterwerk geben würde. Ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster wenn ich behaupte, dass wir es hier mit einem weiteren Meilenstein zu tun haben, der seinen 'Klassiker'-Status quasi jetzt schon sicher hat.
Ich bin dankbar für dieses Comeback-Album des Jahrzehnts und hoffe inständig auf mehr.

In diesem Sinne: Kaufen und verzaubern lassen ;)
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 10, 2011 4:58 PM MEST


Rango (+ DVD + Digital Copy) [Blu-ray]
Rango (+ DVD + Digital Copy) [Blu-ray]
DVD ~ Gore Verbinski
Wird angeboten von Filmexpress
Preis: EUR 11,13

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Animationsfilme werden erwachsen..., 24. August 2011
...zumindest ist dies zu hoffen. "Rango" setzt wirklich einige Standards an denen sich Animationsfilme messen lassen müssen.

Da wäre natürlich zuerst die superbe Technik zu nennen, die diesen Film zu einem optischen Leckerbissen macht. Selbst mein bisheriger Favorit "Drachen zähmen leicht gemacht" kann hier in Sachen Detailreichtum und Licht-/Schatteneffekten nicht ganz mithalten. Manchmal habe ich mich bei der Frage ertappt, ob statt Computeranimationen nicht doch echte Tiere verwendet wurden ;o) Definitiv die neue Referenz.

Zum Film:
Die Story geht weit über das übliche Liebe/Freundschaft-überwindet-alle-Hindernisse Klischee hinaus, welches ja gerne bei Dreamworks oder Pixar verwendet wird. Der Held stolpert in eine Western-Story welche vor Kino-Zitaten nur so wimmelt. Was hier unter anderem alles eingebaut wurde, hat ein anderer Rezensent (W.Walz) bereits ausführlich berichtet. Wahrlich ein Genuss für Cineasten! Sogar die alte Marlboro Werbung wurde nicht verschont.
Auch zeichnet den Film, bei aller Komik, eine gewisse "Härte" aus. Sei es durch die Tatsache, dass Akteure auf der Strecke bleiben, oder dass ein Vogel mit einem durch das Auge geschossenen Pfeil durch die Gegend läuft. Eigentlich ein bisschen heftig für eine FSK ab 6 Jahren, aber auch ein Beleg dafür, dass sich der "Rango" nicht primär an Kinder richtet.
Dies trifft ebenfalls auf die Dialoge zu, die für Kinder dieser Altersgruppe teilweise zu komplex sein dürften. Dies sehe ich jedoch nicht als Manko da "Rango" nunmal kein Film für die ganze Familie sein will.

Ich kann "Rango" nur mit einigem Nachdruck jedem Filmfan empfehlen. Vielleicht wird man in ein paar Jahren einmal von einem Meilenstein sprechen, der dem Genre wichtige neue Impulse verliehen hat.


This Is Thirteen
This Is Thirteen
Preis: EUR 15,45

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitlos gut, 20. August 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: This Is Thirteen (Audio CD)
Mit diesem Album haben Anvil ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Bandbreite reicht von schleppend (der Titeltrack, ultra heavy) über Midtempo (Big Business) bis hin zu reinrassigen Nackenbrechern (Bombs Away, Axe to Grind). Auch die Tracks mit einem leicht punkigen Touch (Room #9, American Refugee) stehen der Band gut zu Gesicht.

Die unverwechselbaren Trademarks, Lips' Gitarrenspiel und Robb Reiners unglaubliches Drumming, prägen auch dieses Album aber sowohl Sound als auch Songwriting sind so gut wie schon seit etlichen Jahren nicht mehr.
Zum ersten Mal seit 'Forged in Fire' (neben 'Metal on Metal' DIE Referenzscheibe von Anvil) wurde das Album wieder von Chris Tsangerides produziert. Das Resultat ist ein enorm wuchtiger, dennoch glasklarer, transparenter Sound. Ein Fest für jeden Metalhead.
Die Entstehung des Albums wird auch in dem hervorragenden Film 'Anvil - die Geschichte einer Freundschaft' dokummentiert. Dieser Film sollte zum Pflichtrepertoire jedes Metal Fans gehören.

Wer seine Sammlung um eine hervorragende Scheibe erweitern möchte und nebenbei eine authentische, sympathische Band unterstützen möchte, sollte hier zuschlagen.
Klare Kaufempfehlung!


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