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Rezensionen verfasst von
J. Hameister "hameister"
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Frevel: Roman
Frevel: Roman
von Tom Egeland
  Taschenbuch

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vergleichbar mit Sakrileg..., 5. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Frevel: Roman (Taschenbuch)
Das Buch von Tom Egeland braucht den Vergleich mit Dan Browns Sakrileg nicht zu scheuen. Es ist zwar nicht ganz so actiongeladen, aber mindestens genauso spannend.

Bei Ausgrabungen in einem norwegischen Kloster wird ein goldener Schrein gefunden, den der verantwortliche Archäologe verschwinden lassen will. Der Kontrolleur der Ausgrabung Björn Beltö bringt den Schrein in seinen Besitz, um ihn zu schützen und mehr über ihn zu erfahren. Er stößt bei seinen Recherchen auf einen geheimen Orden, der den Schrein seit Jahrhunderten beschützt. Der Schrein soll, Überlieferungen zufolge, das Evangelium Jesu enthalten. Also eine Art Ur-Evangelium.

Besonders erwähnenswert ist die Tatsache, daß dieses Buch vor Dan Browns Sakrileg geschrieben und veröffentlicht wurde. Dies beschreibt der Autor sehr eindrucksvoll in einem Nachwort. Er geht darin sowohl auf Dan Brown, als auch auf die verschiedenen beschriebenen Theorien über Jesus ein. Unter anderem sagt er auch, daß sein Buch niemals über die Grenzen von Norwegen hinaus bekannt geworden wäre, wenn es Dan Brown nicht gegeben hätte.

Als Fazit läßt sich sagen, daß man einen spannenden Archäologie-Thriller mit Krimi-Elementen bekommt, bei dem man das Nachwort unbedingt lesen sollte.

Ikone: Thriller
Ikone: Thriller
von Neil Olson
  Taschenbuch

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gut geschrieben, aber die Handlung..., 6. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Ikone: Thriller (Taschenbuch)
Während des Zweiten Weltkriegs findet 1944 in Griechenland, in einem kleinen Bergdorf, ein erbitterter Kampf statt. Die Partisanen verteidigen eine alte Kirche mit allen Kräften, die eine alte byzantinische Ikone beherbergt. Durch einen Verrat scheitert der Widerstand, die Ikone verschwindet und der deutsche General Müller, der auch an der Ikone interessiert ist, läßt das Dorf vernichten.

60 Jahre später taucht die Ikone plötzlich, nach dem Tod eines Bankiers, in New York wieder auf. Die Enkeltochter (Ana Kessler) möchte die Ikone verkaufen, weiß aber nicht ob sie sie an die Kirche, oder an ein Museum oder an einen privaten Sammler verkaufen soll. Der Berater/Begutachter (Matthew Spyridis) des Museums ist zufällig der Enkel eines griechischen Agenten (Andreas Spyridis), der aus dem Dorf kommt und 1944 dabei war. Außerdem war auch der Onkel (Fotis) von Matthew in dieser Zeit in dem Dorf in Griechenland. Sowohl Fortis als auch Andreas erzählen Matthew eine andere Version der Vorkommnisse von 1944 in dem Dorf. Als dann die Ikone verschwindet, versucht Matthew zusammen mit Ana, aufzuklären was wirklich passiert ist...

Geschrieben ist das Buch wirklich gut. Es läßt sich flüssig lesen und die Charaktäre sind interessant. Dummerweise läßt die Geschichte zu wünschen übrig. Sie ist ziemlich langweilig, d.h. es passiert nicht viel. Oder besser gesagt, die Dinge, die passieren sind für das Fortkommen der Geschichte eigentlich nicht notwendig. Zum Schluß bleiben eine Reihe von Fragen offen und man weiß eigentlich gar nicht was das alles sollte. Man wartet immer auf den Knalleffekt, der einfach nicht kommen will.

Tja, dies scheint auch wieder nur ein Buch zu sein, daß auf der Dan Brown Welle mitschwimmen will.

Hostage - Entführt. Stern Krimi-Bibliothek Band 11
Hostage - Entführt. Stern Krimi-Bibliothek Band 11
von Robert Crais
  Gebundene Ausgabe

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Thriller über eine Geiselnahme am falschen Opfer in der falschen Stadt, 26. April 2006
Alles beginnt mit einem Zufall. Nach einem Raubüberfall auf einen Supermarkt mit einem Toten, flüchten die drei Täter mit einem Auto, das nach ein paar Kilometern mit einer Panne liegenbleibt. Daraufhin verschanzen sie sich in einem Haus und nehmen drei Geiseln (Vater und zwei Kinder). Dummerweise arbeitet der Vater (Smith) als Buchhalter für die Mafia und hat brisante Informationen im Haus.

Der Polizeichef (Talley) des kleinen Ortes ist ein ehemaliges Mitglied der Antiterror-Einheit der Polizei in Los Angeles und auf Geiselnahmen spezialisiert. Er lebt seit kurzem mit seiner Frau und Tochter in der Stadt und versucht eine mißglückte Geiselnahme zu verarbeiten.

Da die Mafia befürchtet, daß bei der Erstürmung des Hauses, die belastenden Akten in die Hände der Polizei fallen, entführen sie Talleys Frau und Tochter und erpressen ihn. Gleichzeitig spitzt sich die Situation im Haus immer mehr zu, weil die Geiselnehmer keine Erfahrung haben und einer von ihnen auch noch ein durchgedrehter Psychopath zu sein scheint. Talley gerät immer mehr unter Druck, da er mit der Mafia, den Geiselnehmern im Haus und mit dem hinzugezogenen FBI verhandeln muß...

Das Buch wurde mit Bruce Willis in der Hauptrolle als Polizist Talley verfilmt. Beim Lesen ist es auch so, daß man sich niemand anderen in dieser Rolle vorstellen kann.

Ein Buch, daß bis zur letzten Seite spannend bleibt und bei dem man sich nach dem Lesen immer denkt: Hätte die Person ein bißchen anders gehandelt, dann wäre die Lage nie eskaliert. Diesen Gedanken hat man bei mehr als einer Stelle - wirklich interessant...

American Psycho: Roman
American Psycho: Roman
von Bret Easton Ellis
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwiespältiges Buch, 26. April 2006
Rezension bezieht sich auf: American Psycho: Roman (Taschenbuch)
In dem Buch geht es um den jungen und erfolgreichen Patrick Bateman, der in den achtziger Jahren als erfolgreicher Manager an der Börse tätig ist. Obwohl er erfolgreich ist und alles hat, reicht ihm dies nicht und er langweilt sich. Er will immer mehr und versucht sich durch extremere Aktionen einen Kick zu verschaffen. Dabei schreckt er auch vor brutalen Morden und völlig sinnlosen Tötungen nicht zurück.

Auf der einen Seite ist man durch die Brutalität und die detailgetreuen Beschreibungen von Bret Easton Ellis geschockt. Auf der anderen Seite sind seine Darstellungen und Ausführungen so übertrieben, daß sie schon fast wieder an eine Komödie erinnern. In der Verfilmung mit Christian Bale, kommt dies noch besser raus.

Im Verlauf des Buchs dreht der Autor immer mehr ab und die beschriebenen Handlungen wirken nicht mehr real. Dies ist auch das, was den Reiz des Buches ausmacht. Man stellt sich nämlich immer die Frage: Was ist real und was bildet sich Patrick Bateman ein?

Etwas störend wirken die teilweise seitenlangen Abhandlungen über Markenartikel. D.h., wenn Patrick jemanden trifft, dann bewertet er sein Gegenüber ausschließlich an Hand der Kleidung. Leute, die keine Designerkleidung tragen, existieren für ihn nicht. Außerdem ist Bateman ein Musikliebhaber und läßt sich mehrmals seitenlang über beispielsweise Huey Lewis oder Genesis aus. Das wird mit der Zeit etwas langweilig und bringt die Geschichte nicht voran.

Dennoch ist es ein interessantes Buch, daß man gelesen haben sollte. Allerdings sollte man es aufmerksam lesen, um auch wirklich zu verstehen, was der Autor sagen wollte. Man sollte sich nicht durch die oberflächlichen Clichés täuschen lassen.

Akte Atlantis: Ein Dirk-Pitt-Roman
Akte Atlantis: Ein Dirk-Pitt-Roman
von Clive Cussler
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Ansätze, aber zu übertrieben..., 10. April 2006
Als an verschiedenen Orten auf der Welt merkwürdige Artefakte gefunden werden, die mehr als zehntausend Jahre alt sind, wird Dirk Pitt auf den Plan gerufen. Mit seinem Team von der NUMA begibt er sich auf die Suche, um mehr Informationen über die gefundenen Gegenstände zusammenzutragen. Dabei findet er Hinweise auf eine prähistorische Zivilisation in der Antarktis. Gleichzeitig ist eine geheime Macht damit beschäftigt eine neue Weltordnung zu schaffen. Natürlich kann nur Dirk Pitt die Welt retten...
Wie immer bei Clive Cussler ist alles etwas übertrieben. Die Ideen sind ganz nett und auch lustig, aber bei 570 Seiten wird es dann doch etwas zu viel. Für Leute die Spaß an übertriebenen Superhelden à la James Bond oder Indiana Jones haben, ist es bestimmt eine ganz nette Unterhaltung, aber zuviel sollte man nicht erwarten...

Götterschwert: Mysterythriller
Götterschwert: Mysterythriller
von Frédéric Neuwald
  Taschenbuch

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Echt schlecht..., 10. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Götterschwert: Mysterythriller (Taschenbuch)
Der junge Archäologe Morgan wird damit beauftragt den Nachlaß eines ermordeten Wissenschaftlers zu begutachten. Dabei stößt er auf ein Schwert, daß Alexander dem Großen gehört haben soll und von dem die Welt bis heute nichts wußte. Als sich herausstellt, daß das Schwert aus einem Material hergestellt ist, daß es zur Zeit Alexanders noch gar nicht gab, versucht Morgan Geld für eine Expedition aufzutreiben, um das Grab Alexanders zu suchen und mehr über das Schwert herauszufinden. Schnell stellt sich heraus, daß er nicht der Einzige ist, der auf der Jagd nach dem Grab Alexanders ist.
Die Idee zu dem Buch ist bestimmt gut und auch vielversprechend. Dummerweise ist die Umsetzung und der Fortgang der Geschichte wirklich schlecht. In dem Buch kommt eigentlich nie so wirklich Spannung auf. Dies liegt wahrscheinlich daran, daß man auch nicht weiß, welches genaue Ziel die Hauptpersonen verfolgen. Zudem ist das Ende recht abrupt und viele Fragen bleiben offen. Außerdem trägt der sprunghafte Schreibstil auch nicht gerade dazu bei, daß sich das Buch flüssig lesen läßt.
Der auf der Rückseite des Buches abgedruckte Vergleich mit Eschbach ist eine Frecheit...

Die Macht des Codex
Die Macht des Codex
von Lev Grossman
  Taschenbuch

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal was neues..., 10. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Macht des Codex (Taschenbuch)
Edward Wozny ist ein junger erfolgreicher Finanzexperte in New York. Da die Arbeit das Wichtigste in seinem Leben ist, willigt er ein, einen wichtigen Kunden an seinem ersten Urlaubstag zu besuchen. Die Klienten sind die reiche englische Familie Went. Genauer gesagt Herzog und Herzogin von Bomwry. Als er allerdings von der Herzogin mit der Sichtung und Begutachtung einer Reihe von Kisten mit Büchern beauftragt wird, glaubt er erst an einen Fehler und will den Auftrag so schnell wie möglich wieder loswerden. Besonderes Augenmerk soll er auf ein sehr altes Buch "Den Codex" legen. Es soll sich angeblich unter den Büchern, die seit dem 2. Weltkrieg in New York lagern, befinden. Nachdem er mit dem Auspacken und Ordnen der Bücher begonnen hat, findet er gefallen an der geheimnisvollen Aufgabe. Bei Recherchen über den Verfasser des Codex, trifft er die Mediävistin Margaret Napier, die ihn fortan bei der Suche unterstützt.
Von einem Freund bekommt er ein Adventure (Computerspiel) geschenkt, daß zur Zeit angesagt ist. Er beginnt es zu spielen, obwohl er eigentlich nie Zeit für Computerspiele hat und sie auch nicht besonders mag. Er findet dennoch gefallen an dem Spiel.
Erschreckend wird es erst, als er mit dem Spiel die Zeit vergißt und auch noch Szenen aus dem realen Leben wiederzuerkennen glaubt. Nach und nach verwischt die Grenze zwischen Spiel und Realität.
Dies ist endlich mal wieder ein gutes und gelungenes Buch, das sich flüssig lesen läßt und viele neue Ideen enthält. Man kann sich so richtig in Edward hineinversetzen, der irgendwann nicht mehr weiß, was eigentlich passiert und wer welches Spiel mit ihm spielt. Spannend bis zum Schluß.

Methoden Der Bioinformatik: Eine Einführung (Springer-Lehrbuch) (German Edition)
Methoden Der Bioinformatik: Eine Einführung (Springer-Lehrbuch) (German Edition)
von Marc-Thorsten Hütt
  Taschenbuch
Preis: EUR 34,99

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich ein gutes Bioinformatik-Buch..., 29. März 2006
Im ersten Kapitel werden Grundlagen erklärt und man erhält einen Überblick über die Bioinformatik. Außerdem gibt es eine kurze Einführung in das Programm Mathematica, ein bekanntes Computeralgebraprogramm, das hier für Bioinformatik „zweckentfremdet" wird. Im zweiten Kapitel werden statistische Methoden zur Sequenzanalyse besprochen (Wahrscheinlichkeitsrechnung, Markov-Modelle, Hidden-Markov-Modelle). Dazu gibt es jeweils anschauliche Beispiele und Algorithmen zur Lösung. Im dritten Kapitel geht es um die praktische Bioinformatik. D.h. es werden Themen wie Alignment und phylogenetische Analysen behandelt. Das vierte Kapitel behandelt informationstheoretische und statistische Eigenschaften von Genomen. Es werden Themen, wie Entropie, Transinformation und Korrelationen von DNA-Sequenzen erklärt. Abschließend werden im fünften Kapitel neuere Themen zur Bioinformatik besprochen. D.h. Themen von denen man erst einmal nicht vermuten würde, daß man sie mit der Bioinformatik in Verbindung bringen kann (Fraktale, Netzwerke).

Zur Beschreibung der Algorithmen wird Mathematica verwendet. Obwohl ich erst nicht so begeistert davon war, halte ich es inzwischen für besser als reinen Pseudocode zu verwenden, denn die Mathematica-Beispiele (Notebooks) lassen sich wenigstens ausführen. Außerdem ist es einem mit sehr einfachen Mitteln und ohne Programmierkenntnisse möglich, erstaunliche Ergebnisse zu erzielen (Darstellung von Fraktalen, Balkendiagramme, Distanzmatrizen, ...). Für jemanden, der schon Programmieren kann (C/C++, Java oder Perl) ist es ein Leichtes die beschriebenen Algorithmen und Methode in einer anderen Sprache nachzuprogrammieren.

Dieses Buch schließt die Lücke zwischen dem sehr oberflächlichen Bioinformatik-Buch von Lesk und dem eher theoretischen Buch von Böckenhauer/Bongartz (Algorithmische Grundlagen der Bioinformatik). Das Buch ist sehr gut und flüssig geschrieben, was für ein Fachbuch doch recht selten ist. Zu jedem Kapitel gibt es eine Reihe von Literaturhinweisen zur Vertiefung. Als einziges Manko kann man die fehlenden Übungsaufgaben sehen. Einige (wenige) vorgerechnete Zahlenbeispiele fangen diesen Nachteil aber auf.



Artemis Fowl - Der Geheimcode: Der dritte Roman (Ein Artemis-Fowl-Roman)
Artemis Fowl - Der Geheimcode: Der dritte Roman (Ein Artemis-Fowl-Roman)
von Eoin Colfer
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch besser als der erste und zweite Teil..., 14. Februar 2006
Auch dieser dritte Teil von Artemis Fowl ist wieder spannend und witzig bis zum Schluß.
Dies ist eine wirklich witzige Mischung. Man weiß eigentlich gar nicht so richtig, in was für eine Schublade man dieses Buch einordnen soll. Ist es ein Kinder- oder Jugendbuch? Oder ist es ein Agententhriller oder ein Krimi? Wirklich schwierig. Genauso ist es mit Artemis Fowl. Normalerweise ist die Hauptperson eines Romans der Gute und daneben gibt es den bösen Widersacher. Hier ist auch wieder alles anders. Artemis Fowl, gerade einmal 13, entstammt einer irischen Gangsterdynastie, ist hochintelligent und will mit Gaunereien an viel Geld kommen. Die andere Seite von Artemis, ist wieder völlig anders. Seit der Rückkehr seines Vaters (er wurde nach einem Schiffsunglück entführt und für tot gehalten) spielt er mit dem Gedanken seine kriminelle Laufbahn zu beenden. Bis dahin hört sich ja alles noch recht konventionell an. Wäre da nicht das Volk der Elfen, das unter der Erde lebt und von dem die Menschen eigentlich nichts wissen. Da wo es Elfen gibt, sind natürlich Trolle und Kobolde auch nicht weit... Besonders lustig ist es, wenn diese Elfen genauso, wie Menschen mit einem Palm (Organizer) und mit anderen eher menschlichen Dingen herumspielen, die man eigentlich nicht unter der Erde erwarten würde.
Nachdem Artemis' Vater jetzt wieder da ist und nichts mehr von kriminellen Handlungen wissen will, scheint es so, als ob es auch für Artemis keine Zukunft als Betrüger und Krimineller geben wird. Allerdings plant er noch einen richtig großen Coup um noch einmal abzusahnen. Aus elektronischen Teilen, die Artemis bei den Elfen hat mitgehen lassen, baut er eine Art "super Palm". Dieses Gerät vereinigt so ziemlich alle Funktionen, die man sich nur vorstellen kann in einem und ist der Technik um Jahre voraus. Er will einem großen Elektronikkonzern vorschlagen, dieses Gerät nicht selbst auf den Markt zu bringen, wenn sie ihm eine große Summe Geld bezahlen. Wenn sie nicht darauf eingehen, droht er das Gerät zu produzieren und die Aktien des Elektronikkonzerns würden in den Keller fallen. Allerdings scheint es diesmal so, als ob er seinen Meister gefunden hat. Der zwielichtige Chef des Konzerns stellt Artemis eine Falle bei der der Leibwächter Butler angeschossen wird. Diesmal kann Artemis nur noch hoffen mit der Hilfe der Elfe Holly das ganze Chaos wieder zu beseitigen...

Ausgesetzt
Ausgesetzt
von James W. Nichol
  Taschenbuch

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super spannend..., 14. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Ausgesetzt (Taschenbuch)
Walker Devereaux weiß nicht wo er herkommt. Seine ganze Jugend ist er von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht worden. Als dreijähriger wurde er von seiner Mutter neben einer Landstraße in Ontario ausgesetzt. Die einzige Erinnerung, die er an seine Mutter hat, ist ein altes Foto und ein Brief. Mit neunzehn beschließt er nach Toronto zu gehen, um seine Eltern zu suchen. Als erstes sucht er sich eine billige Bleibe. Bei der Suche nach einem Job, bleibt er bei einem maroden Taxiunternehmen hängen und fängt als Fahrer an. Dabei lernt er die im Rollstuhl sitzende Krista Papadopoulos kennen, die ihn fortan bei der Suche nach seinen Eltern unterstützt. Als bei einem Einbruch in seine Wohnung das Bild und der Brief gestohlen werden, weiß Walker, daß er auf der richtigen Spur ist...
Das Buch ist so aufgebaut, daß es zwischen kurzen Rückblenden und dem Haupthandlungsstrang, der heute spielt, wechselt. Beide Zeitlinien laufen zum Ende des Buches zusammen und lösen die unglaubliche Geschichte um Walker auf.
Obwohl man beim Lesen immer wieder glaubt, genau zu wissen, wie die Geschichte weitergeht und was die Lösung ist, wird man immer wieder eines besseren belehrt. Es gibt unheimlich viele Wendungen, die die Spannung bis zum Schluß aufrecht erhalten.

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