Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Inspiration Shop Learn More sommer2016 Hier klicken Fire Shop Kindle Eukanuba PrimeMusic Autorip Summer Sale 16
Profil für Anja Malanowski > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Anja Malanowski
Top-Rezensenten Rang: 4.955.583
Hilfreiche Bewertungen: 12

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Anja Malanowski

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Being with Dying: Cultivating Compassion and Fearlessness in the Presence of Death
Being with Dying: Cultivating Compassion and Fearlessness in the Presence of Death
von Joan Halifax
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,33

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit dem Sterben leben, 8. Oktober 2010
Ein wundervolles, bereicherndes, aber leider nur auf Englisch erhältliches Buch für alle, die sich mit der eigenen Sterblichkeit auseinander setzen wollen. Aus ihrer jahrzehntelangen Erfahrung als buddhistische Sterbebegleiterin und Lehrerin richtet sich Joan Halifax zunächst an Menschen, die professionell mit Sterbenden und ihren Angehörigen arbeiten. Nach jedem Kapitel beschreibt sie eine Meditationsübung, die die mögliche Distanz der Professionellen zu ihrer eigenen Sterblichkeit aufhebt. Wer auf diese Weise dem Eigenen lauscht, lernt auch, dem Gegenüber eher fragend - in einer wohlwollenden Haltung des Nichtwissens - zu begegnen. Vorstellungen von einem "guten Sterben" werden hinterfragt und alle, die mit den Sterbenden sind, werden unterstützt, dem Kranken unmittelbar, also nicht durch eingefahrene Verhaltensmuster normiert, zu begegnen. Dasein, Zeuge sein von dem, was jetzt geschieht, ist in diesem Zusammenhang weit wichtiger als aktives Tun. Das mag in unserer, vom Machen geprägten Gesellschaft zunächst Ängste auslösen. Andererseits ist der gefühlte Zwang zum Tun auch ein Einfallstor für Burnoutsyndrome, die gerade unter Menschen in Helferberufen häufig auftreten. Wer, vielleicht mit Hilfe der Lektüre dieses Buches, übt, auszuhalten, was jetzt nicht verändert werden mag, kann sich befreit in der Begleitung von Menschen an dem überaus wichtigen Übergang vom Leben in den Tod erleben.


Wie wollen wir sterben?: Ein ärztliches Plädoyer für eine neue Sterbekultur in Zeiten der Hochleistungsmedizin
Wie wollen wir sterben?: Ein ärztliches Plädoyer für eine neue Sterbekultur in Zeiten der Hochleistungsmedizin
von Michael de Ridder
  Gebundene Ausgabe

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Lebensende gestalten - Ethik in der Hochleistungsmedizin, 8. Oktober 2010
Eine hochspannende und vielseitige Auseinandersetzung mit den gesellschaftlich relevanten Fragen um das Sterben. De Ridder schreibt sowohl aus der Perspektive der Intensiv- und Notfallmedizin als auch aus der des Palliativmediziners. In der Hochleistungsmedizin haben Sterben und Tod ihren natürlichen Platz verloren. Oft kommt es zu fragwürdigen intensivmedizinischen Maßnahmen, wenn nach Lebensqualität, Indikation und Ethik gefragt wird. Mitunter wird der Patientenwille, ob mündlich oder schriftlich geäußert, ignoriert, weil Ärzte ihren Auftrag auf bloße Lebenserhaltung verengen. Patienten in einen würdigen Tod zu begleiten, haben sie anscheinend verlernt oder mangels Vorbildern nie erlernt. Sie erleben den Tod ihrer Patienten als narzisstische Kränkung, nicht als natürliches Geschehen. Unsicherheiten bestehen auch bezüglich der rechtlichen Situation im Zusammenhang mit der Begleitung von Patienten in den Tod. Die oft unscharf benutzten Begriffe um aktive und passive Sterbehilfe definiert de Ridder und bezieht - verdeutlicht durch zahlreiche Fallbeispiele - eindeutig Stellung, wie Ärzte sich medizinisch sinnvoll und zugleich ethisch verhalten können. Für Ärzte und andere Mitarbeiter im Medizinbetrieb eine wertvolle Lektüre, aber auch für Laien, die sich die Frage stellen, wie sie selber sterben wollen.


Seite: 1