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Rezensionen verfasst von
Christian Mewes

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Eduard Photoetch (Zoom) 1:72 - P-47M (Revell) - EDPSS134
Eduard Photoetch (Zoom) 1:72 - P-47M (Revell) - EDPSS134
Wird angeboten von Creative Models Ltd
Preis: EUR 2,05

5.0 von 5 Sternen Gewohnte Qualität, 9. Dezember 2013
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bei diesem kleinen Ätzteilesatz aus der "Zoom" Reihe von Eduard (manche Teile sind farblich schon vorbehandelt, wie das Instrumentenbrett) zum Bau der Wiederauflage der Thunderbolt M von Revell im Maßstab 1/72 handelt es sich um eine nützliche Ergänzung des Bausatzes.
In erster Linie sind die Teile zur Aufwertung des Cockpits gedacht, die die ordentliche Basis von Revell nochmal aufwerten. Läßt man die Cockpithaube, wie im Bausatz schon vorgesehn hat offen, kommen die Details gut zur Geltung. Mein Highlight ist das Instrumentenbrett, farblich vorbehandelt und aus mehren Teilen bestehend wirkt es schon fast dreidimensional. Setzt man dann das mit Skalen bedruckte durchsichtige Plastikplättchen (liegt bei) dahinter, bemalt die Rückseite weiß und setzt von vorne auf die Skalen jeweils ein Tröpfchen z.B. Humbrol "Clear Fix" als Verglasung, erhält man ein echtes Schmuckstück.
Ein paar Teile hat Eduard aber auch zur Aufwertung anderer Bereiche vorgesehen (Fahrwerk, Zusatztanks, Motor), die das gesammte Modell noch zusätzlich aufwerten. Anbei als Schmankerl ein ordentlich großes Typenschild, was ich wohl wegen der schönen Stahlobtik unbearbeitet dem Modell mit in die Vitrine legen werde.
Fazit: Die Verarbeitung ist für den geübten Modellbauer leicht. Alle Teile sind sinnvoll ausgewählt und da der Satz übersichtlich an Teilen ist, schnell verarbeitet. Für den ambitionierten Modellbauer, dessen Schwerpunkt nicht WK.2 Flugzeuge (gilt für mich) sind, völlig ausreichend und sehr zu empfehlen.


KIT 4: DIORAMENBAU IN PERFEKTION
KIT 4: DIORAMENBAU IN PERFEKTION
von GeraMond
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,90

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leckerli für Fortgeschrittene, 9. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Von den Machern des ModellFan liegt hier nun der vierte Teil der Modellbauschule vor, in dieser Zeitschriftenreihe wurden bisher nur Bau und Gestaltung von Fahr- und Flugzeugen beschrieben. Auf 100 Seiten werden mit sehr guten Fotos dem Leser Lust gemacht, sich selbst an den Dioramenbau zu machen. Autoren wie der international mit Preisen ausgezeichnete Volker Bembennek geben hier Einblicke in ihre Arbeiten und Tips.
Schwerpunktmäßig werden hier Planung und Grundaufbau von Dioramen angesprochen und wie man mit unterschiedlichen Werkzeugen und Materialien (Gips, Holz,Plastik, Draht, Keramik usw.) selbst Straßen, Umfriedungen, Gefache, ja ganze Fachwerkhauskulissen und z.B. Holzschindeldächer gestalten kann. Vergessen wird auch nicht das von den Modelleisenbahnern bekannte "Kit bashing" ( Umbau eines oder mehrerer handelsüblicher Gebäudebausätze). Auch gibt es Tips zur Ruinengestaltung (Herstellung von Schutt, geborstenen Betonmauern) oder den Bau einer Werkhalle mit Hilfe eines fotorealistischen Kartonbausates (auch aus der Modelleisenbahnerszene bekannt). Für mich persönlich in diesem Zusamenhang sehr interessant, die Herstellung von Lampen und deren Schirmen aus Blech bzw dicker Alufolie. Dies und anderes mehr wird in kurzen Texten, Bildunterschriften und aussagekräftigen Bildern dem Leser nahe gebracht.
Ein dickes Schmankerl in Form eines Unterwasserdios bei dem der Betrachter Zeuge wird, wie Kampftaucher eine Mine an einem Schiffsrumpf heften, wobei auch der Blick in den Rumpf incl. Spanten, Einrichtung, Figuren frei ist und auch der Bau desselben beschrieben wird, runden gekonnt das Heft ab.

Fazit: Natürlich kann auf 100 Seiten nicht jeder Aspekt und jedes Detail beschrieben werden ( z.B. Herstellung von Bäumen)denn es ist ein Zeitschriftenheft kein Buch! Also wurden hier vernünftigerweise Schwerpunkte wie oben beschrieben gesetzt, die einen Fortgeschrittenen Modellbauer sehr viel aufschlussreiches bieten. Zugegeben, Fotos etwas kleiner im Format hätte Platz für mehr geschaffen, könnte jemand einwenden. Doch da gehen die Details schnell unter auf die es doch ankommt, außerdem ist das Auge doch das wichtigste Organ für uns Modellbauer! Auch hätte eine Liste mit einer Auswahl von Herstellern bestimmter Materialien oder Gegenständen Charme gehabt. Das läßt sich aber auch im Net oder direkt auf guten Ausstellungen so recherchieren z.B. bei einem netten, persönlichen Plausch mit einem Hersteller.
Wer also schon den Modellbaublick und die Fantasie entwickelt hat, in alltäglichem wie Verpackungsabfällen z.B. Riffelblech oder Scheiben für Modellfenster zu entdecken, offenen Auges durch die Welt geht und sich schon ab und zu gefragt hat: "wie könnte man das im Modell umsetzen?", ist mit dem vierten Teil der Modellbauschule gut beraten!
Außerdem, wer sagt denn das es nicht mal einen weiteren Titel mit anderen Aspekten zum Thema in der Modellbauschule geben wird?


Militärfahrzeuge des deutschen Heeres: 1905-1918 (Typenkompass)
Militärfahrzeuge des deutschen Heeres: 1905-1918 (Typenkompass)
von Wolfgang Fleischer
  Broschiert
Preis: EUR 9,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großes Lob an den Motorbuch Verlag, 10. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Reihe "Typenkompass" des Motorbuch Verlag umfasst mittlerweile eine stattliche Anzahl an Titeln aus dem zivilen und militärischen Bereich. Trotzdem überrascht diese im Februar 2012 erschienene Ausgabe über Militärfahrzeuge des dt. Heeres 1905 - 1918 nun doch. Sind doch neue Beiträge zu Einzelthemen des ersten Weltkrieg in deutscher Sprache recht selten!

Der Autor Wolfgang Fleischer - durch eine größere Anzahl an Beiträgen zu tech. Themen der Reichs- und Wehrmacht kein Unbekannter mehr - spannt hier auf 127 Seiten einen weiten Bogen von Krafträdern bis zum Tank.
In einer sehr interessanten Einführung erfährt der Leser z.B. wie aufgeschlossen u. interessiert das preuß. Heer Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren gegenüber stand und das große Potenzial dieser Entwicklung zu Beginn des 20. Jahrhunderts bereits voraus sah.
Desweiteren erfahren wir, das sich das Militär entsprechend mit Einkäufen zurück hielt. Erkannte man, durch Großeinkäufe schnell auf einem veralteten Fahrzeugpark zu sitzen, bedingt durch rasante Fortschritte in der Fahrzeugentwicklung. Zwar wollte man auf Kraftwagen zukünftig nicht verzichten und im Kriegsfall gut ausgestattet sein aber in Friedenszeiten keine größeren Investitionenmittel bereitstellen. Die Lösung dieses Konfliktes schien schlau, dahingehend auf die Fahrzeugproduzenten Einfluss zu nehmen, bei der Entwicklung zivile und militärische Bedürfnisse zu berücksichtigen. Ausserdem etablierte man den "Subventionslastkraftwagen" bei den Herstellern. Fahrzeuge, die den Wünschen der Militärs entsprachen und deren Erwerbung durch private Käufer durch finanzielle Unterstützung gefördert wurde. Auf diese wollte man im Kriegsfall dann zurückgreifen.
Ob die Rechnung der Militärs 1914 aufging bleibt der Autor dem Leser weder schuldig noch endet hier die interessante Fülle an Informationen da der Leser auch u.a. über die Fahrzeugbeschaffung während des Krieges einiges erfahren kann.
Den grössten Teil des Typenkompasses nimmt allerdings die Beschreibung der Fahrzeuge in Anspruch, gemäß dem Standard der Reihe steht eine Seite incl. Datenkasten und Foto pro Kfz. zur Verfügung.
Der Bogen spannt sich hier von Krafträdern, Pkw, Krankenwagen, Lkw, schwere Armeelastzüge über Kraftzugmaschinen und Protzen, un- u. gepanzerte Waffenträger/Selbstfahrlafetten wie Flugabwehrkanonen bis hin zu den Panzerwagen und Panzerkampfwagen wie den A7V. Dem Leser begegnen viele bekannte u. unbekannte Firmen wie: Adler, Audi, Benz, Daimler, Ehrhardt,Horch, Krupp, Lanz, Mann, NAG, NSU, Protos, Stoewer oder Vomag u.a. Abgerundet wird das Buch dann noch mit einem kleinen Glossar, was den Leser mit Begriffen wie "Landaulet" vertraut macht.

Fazit: Natürlich kann der Rahmen eines Titels aus der Motorbuch Kompass-Reihe keine erschöpfenden und weitgreifenden Auskünfte geben, alle eingesetzen Vehikel oder Prototypen vorstellen. Auch muss man wohl die nicht einheitliche Angabe von Eckdaten im Datenkasten verschmerzen, was wohl dem in den letzten 100 Jahren möglw. vorlorengegangen Wissen geschuldet ist. Und auch die schwankende Bildqualität, wobei sehr lobend erwähnt werden muss, das nur Aufnahmen von Armeekfz. Verwendung fanden! Es wäre von Fall zu Fall wesentlich einfacher gewesen Werksaufnahmen von Zivilkfz. aufzutreiben. Zu verschmerzen ist es da z.B. auch, das der Bremerwagen/Marienwagen II, ein Halbkettenfahrzeug fehlt dafür aber der L.K.II, die zweite dt. Panzerentwicklung, die die Produktionsreife erlangte aber nicht mehr zum Einsatz kam und 1919 in 20 Exemplaren an die schwedische Armee geliefert wurde, Aufnahme in diese Sammlung fand.
Herr Fleischer und der Motorbuch Verlag geben dem interessierten Leser aber ein kompaktes und solides Nachschlagewerk an die Hand welches einen sehr großen Präsentationsbogen spannt. Wer sich diese Informationen
versucht auf anderen Wegen zu beschaffen wird viel Zeit und auch Geld dafür verwenden müssen weil er an antiquarischen Titeln wohl kaum vorbeikommen wird.
Daher ist dieses Buch ein grosser Wurf, vom Preis/Leistungsverhältnis her m.E. nicht schlagbar!


Beutepanzer im Ersten Weltkrieg
Beutepanzer im Ersten Weltkrieg
von Fred Koch
  Taschenbuch

1 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wichtiger Beitrag zu den Anfängen der deutschen Panzertruppe, 13. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Beutepanzer im Ersten Weltkrieg (Taschenbuch)
Sind Sie müde?
Fühlen Sie sich erschlagen von der Masse an Leopard, Tiger, Panther & co Literatur? Gar gelangweilt?
Dann hab ich was für Sie! Wie wärs sich mal mit den Anfängen von Panzerbau und Einsatztaktik zu beschäftigen? Dann mögen Sie vielleicht noch einen Augenblick
verweilen und etwas weiterlesen.
Als ungeliebtes Kind der deutschen Militärs, interessierte man sich 1918 als der Krieg wieder ein Bewegungskrieg wurde doch für die taktischen Möglichkeiten
der Panzerwaffe. Die Zeit verschlafen, standen nur 20 Panzer aus eigener Produktion zur Verfügung! Rückrad der improvisierten, jungen deutschen Panzertruppe
bildeten daher, die gerade nach dem Panzerangriff von Cambrai im November 1917 massenhaft eingesammelten Beutetanks.
Genau mit diesem Aspekt setzte sich Fred Koch in seinem Buch auseinander, in dieser kompakten Form wohl sogar als erster!
Auf 78 Seiten macht Herr Koch den Leser mit der Bildung der Beuteabteilungen bekannt, geht näher auf den Umgang mit englischen und französischen Tanks ein
und vergisst abschließend auch nicht die in Russland erbeuteten Panzerwagen. Als Bonbon wird noch ein Einsatzbericht von Angehörigen der Schweren Kampfwagen-
Abteilung 15 (Beute) vom 8.10.1918 angeboten. Den Texten zur Seite stehen ca. 100 Fotos, die auch den überwiegenden Teil des Buches ausmachen.
Macht man sich bewußt, das sich die Spurensuche zu Einzelaspekten des 1.Weltkrieges als sehr schwierig gestalten können, manches nicht dokumentiert, vernichtet
oder in Archiven bis heute vergessen schlummert, der "Oral History" zu spät Aufmerksamkeit geschenkt wurde, verschmerzt die zum Teil schlechte Bildqualität
und den im Vergleich zum Bildmaterial kleinen Textanteil.
Das und der Umstand, das meines Wissens erst 2011 wieder etwas zu diesem Thema von einem deutschen Verlag (in engl. Sprache!) veröffentlicht wurde, läßt
m. E. nur eine Bewertung der Arbeit von Herrn Koch mit 5 Sternen zu!


Sikorsky S-16 (Great War Aircraft in Profile 1)
Sikorsky S-16 (Great War Aircraft in Profile 1)
von Vadim Mikheyev
  Taschenbuch
Preis: EUR 15,29

5.0 von 5 Sternen Ein Stück russische Luftfahrtgeschichte, 13. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer sich für die "early Birds" interessiert, muss einen langen Atem haben um in die Tiefe gehende Literatur zu ergattern. Und muss sich recht schnell
damit abfinden in deutscher Sprache nicht mal ein ausreichendes Angebot vorzufinden. Das ist sehr peinlich, schließlich war Deutschland im 1.Weltkrieg
eine der führenden Nationen im Flugzeugbau und ein Interesse auf Seiten der Leser ist auch vorhanden, nur interessiert das deutschsprachige Verlage nicht!

Aber selbst im mit Literatur verwöhnten englischsprachigen Ausland, wird dieser Titel über ein erfolgreiches russisches Kampfflugzeug aus dem 1. Weltkrieg,
den Vogel abgeschossen haben. Noch dazu wo es weniger bekannt ist, das der erfolgreiche amerikanische Hubschrauberkonstrukteur Igor Sikorsky, auch ein Pionier des russischen Flugzeugbaus
war und den ersten Bomber der Welt die "Ilya Muromets" entworfen, gebaut und geflogen hat!

Das berücksichtigend freut man sich über den Aufsatz von Vadim Mikheyev über die Sikorsky S-16. Einleitend werden wir durch das Schaffen Sikorskys bis zur
Entwicklung der S-16 geführt, werden über Verwendung und Einsatzgeschichte informiert und solide mit technischen Details und Modifizierungen der S-16 bekannt
gemacht. Abgerundet wird mit einigen zum Teil recht guten und seltenen Fotos, die auch Cockpit und andere Detailaufnahmen einschließen, Zeichnungen teils
farbig und einer großen Risszeichnung, die anhand von 97 Positionen tiefe Einblicke in die Konstruktion bietet!
Einziges Manko, die Zeichnungen sind ohne Maßstabsangabe.
Davon abgesehen handelt es sich um eine uneingeschränkt empfehlenswerte Broschüre, bei der auch der Modellbauer eine gute Grundlage erhält um eine anspruchsvolle
Replik der S-16 zu erstellen!


The Lost Battalion - Zwischen allen Linien (Limited Edition, Metallschuber)
The Lost Battalion - Zwischen allen Linien (Limited Edition, Metallschuber)
DVD ~ Rick Schroder
Wird angeboten von cinesky
Preis: EUR 20,28

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein sehenswerter Film, 20. Oktober 2010
Als ich diesen Film vor einigen Jahren eher zufällig erstand, hatte ich keine große Erwartungshaltung, zu viel wurde seit 1918 bis heute zum Thema 1.Weltkrieg im Film verzerrt, verkitscht, technisch/historisch falsch dargestellt oder im Zweifelsfall benutzt um z.B. das Bild des häßlichen Deutschen zu propagieren. Dererlei Dinge passieren selbst heute noch! Siehe "Flyboy", da steht die Liebesgeschichte im Vordergrund (Kitsch), Luftschiffen entkommt man in dem man kurz vor dem Aufprall einen 90 Grad Steilflug hinlegt, Nie. 17 (1916/17) und Dreidecker (1917/18) sind sich eher nicht begegnet (technisch/historisch falsch) und natürlich erschießen diabiolisch grinsende deutsche franz. Flüchtlinge auf offener Landstraße. In Deutschland kann man es aber auch nicht besser, siehe "Richthofen". Kaum ist Manfred an der Front gehts mit Boelke erstmal in den Puff, nicht nur zum Saufen. Und unser kleiner Manfred turtelt mit einer Krankenschwester rum. Alles historisch überhaupt nicht belegt! Was nicht heißen soll das es so etwas nicht gab. Nur sollte man grundsätzlich Idealisierungen sowie Charakterschwächen aus dem Wege gehen. Gerade bei der Beurteilung historischer Persönlichkeiten müßen historische Fakten für sich allein sprechen auch wenn sie noch so dürr ausfallen, alles andere dient nur dem Zweck den Betrachter zu missbrauchen, seine Meinung zu lenken!

"The Lost Battalion" geht hier andere Wege. Erstmal wird hier nur ein Zeitraum von wenigen Tagen behandelt in denen die amerikanischen Streitkräfte in schwerste Kämpfe verwickelt waren deren Sinn es war die dt. Front aufzubrechen und den Krieg nach Deutschland selbst zu tragen. Das ist historisch belegt. Diese Offensive wurde selbstständig von den Amerikanern mit Hilfe der Verbündeten geplant und durchgeführt. Da der amerikan. Oberbefehlshaber General Pershing seit den ersten Landungen amerikan. Truppen in Europa Ende 1917 darauf bestand nicht als Hilfstruppe unter britisch/französischer Befehlsgewalt zu kämpfen. Die Kämpfe in den Argonnen, hügelig, reich an Wäldern und den Ardennen nördlich vorgelagert schwächten die demoralisierten dt. Truppen sehr, erreichten aber nicht das strategische Ziel, den Einfall nach Deutschland.

Die Charakterstudien sind sehr gelungen hält man sich historische Fakten vor Augen. Da wären z.B. der Batallionskommandant beargwöhnt von seinen Vorgesetzten, Reserve Offizier, zivil ein sozialistisch angehauchter Rechtsanwalt der von dem imperialistischen Maßenmord an der Arbeiterklasse gar nichts hält, doch soviel Idealist ist um zu Glauben mit seinem persönlichen Einsatz einen Beitrag zur Beendigung des Wahnsinns zu leisten für eine Welt, die nach dem Krieg die Chance hat besser und gerechter zu werden. Seine Männer ein haufen New Yorker aus der Unterschicht die einen harten Existenszkampf von der Straße kennen und den Krieg, für den sie sich freiwillig meldeten als Abenteuer betrachten um wenigstens einmal im Leben von den Straßen NY's weg zu kommen. Und träumen vielleicht als Held zurück zu kehren und dadurch bessere Lebensbedingungen aushandeln zu können. Da ist der Jude der was dastellt weil er in Vaters Wäscherei arbeitet und diese wohl übernehmen wird. Der Italiener der Stolz darauf ist sich fast bis zum Fahrstuhlführer in einem feinen Hotel hochgearbeitet zu haben. Oder der verspottete Russe der den Test bestanden hat(Aufnahmeprüfung zur Beurteilung ob ein Flüchtling würdig ist amerikan. Bürger zu werden, ist auch heute noch in den USA üblich) und damit bewiesen hat das er ein richtiger Amerikaner ist, ein Mensch ist und kein versklavtes Vieh ist dem es im zarristischen Russland vielleicht schlechter als den Nutztieren ging. All diese Persönlichkeiten können nicht glauben im Stich gelassen worden zu sein, allein, abgeschnitten und umzingelt von den Feinden. Aufgeben ist keine Option weil das auch im zivilen Leben keine ist. Das wäre ein Eingeständnis des Versagens, würde die Träume und Hoffnungen des einzelnen vielleicht zerstören. Also wird weiter gekämpft und gestorben und der Übermacht standgehalten denn die Hoffnung darf nicht sterben!. Am Ende des Films humpelt ein sich vor ihrem Kommandanten zusammenreißendes Häuflein Soldaten vom Schlachtfeld. Dem Kommandeur der Einheit der Tränen in den Augen hat weil soviele seiner Soldaten gefallen sind muss sich von seinem Vorgesetzten sagen lassen:"Das sind annehmbare Verluste." Kein glorreicher Schluß und es gibt keine Sieger!
Natürlich werden in dem Film Motivationen sehr verdichtet, mögicherw. übertrieben. Das liegt aber in der Natur des Mediums! Wie aber soll man diese Thematik in 90 Min. Film dastellen? Ein Buch hat die Möglichkeit auf breiteren Raum das Selbe weniger stark verdichtet behandeln zu können.
Ja, der Film bietet dadurch Angriffsflächen, doch wer sich bei der Beurteilung des gesehenen auf die typische amerikan. Selbstbeweihräucherung zurück zieht, fällt m.E. selbst den oben angerissenen Vorurteilen und Klischees anheim!
Wer sich die verbrecherisch verzerrten Verharmlosungen der rechten Presse der 20ziger bis 40ziger Jahre aus Deutschland vom Halse hält. Kann auf ungeschminckte Darstellungen z.B. eines "rasenden Reporters" Egon Erwin Kisch zurück greifen. Der in "Schreib das auf Kisch" seine schlimmen Erlebnisse in der österreichisch/ungarischen Armee während des Serbienfeldzuges 1914/15 geschildert hat und neben dem persönlichen Leid auch ein Licht auf eine schon zu der Zeit zerfallenden Großmacht wirft. Den jüngeren Historikern ist es zu verdanken, das viele Feldpostbriefe und Tagebücher ausgewertet werden konnten und der "oral history" mehr Interesse geschenkt wurde ehe die letzten Kriegsteilnehmer 2008/09 verstarben(die beiden letzten Augenzeugen waren ein Franzose und ein Deutscher, die im Alter um die 110 Jahre verstarben!). Ans Herz gelegt seien exemplarisch die über den Buchhandel veröffentlichten Forschungserbnisse der Historiker der Uni Duisburg/Essen.

Unterzieht man die vielfälltigen Motivationen der Menschen in den Krieg zuziehen und über vier Jahre gerade den Wahnsinn an der Westfront durchzuhalten einer genaueren Prüfung, können auch Beweggründe wie die im Film gezeigten gefunden werden! Auch sollte besonders der Blickwinkel der amerikan. Gesellschaft und ihr Selbstverständnis und ihr Verhältnis zum alten Kontinent betrachtet werden. Es gab sogar einen eigens kommponierten Schlager der einiges Aussagt. In "The Yanks are coming" heißt es Sinngemäß: jetzt kommen die Amis und wir gehen erst wieder weg wenn alles vorbei ist. Das trifft sehr gut einen Teil der öffentlichen Meinung. Und das scheint sich auch in der bisweilen ungestümen und verbissenen Angriffsweise der "Doug Boys" zu spiegeln. Der dt. Oberst im Film der irritiert und beeindruckt vom Kampfgeist des Gegners ist, kann sich auf Erhalten gebliebene Aussagen von dt. Frontsoldaten stützten. Das geht von "wenn die Amerikaner kommen haben wir verloren" von 1917 bis zur Beschreibung des Gegners: groß gewachsen, gut ernährt und mit schier unerschöpflichen Material versehen scheinen sie den Krieg wie einen Sport zu sehen, der Sieg ist für sie Gewissheit. Der amerikan. Soldat hatte nicht 4 Jahre Stellungskrieg hinter sich und erlebte ihn auch nicht mehr. Als die ca. 1.5 Mill. amerikanischen Soldaten massiv in die Kampfhandlungen eingriffen war der Krieg ein Bewegungskrieg geworden.
Die im Film gezeigte Begebenheit spielte im Oktober 1918, einen Monat vor Kriegsende! Die deutschen Offensiven warten gescheitert, eine halbe Mill. Mann waren dabei seit März gefallen! Seit zwei Jahren wurde in der Heimat wie an der Front gehungert. Hauptnahrung waren auf dt. Seite mit Sägemehl gestrecktes Brot und "Drahtverhau" eine wässrige Kohlsuppe! Man ging freiwillig auf Himmelfahrtskommandos um vielleicht im gegnerischen Schützengraben z.B. Wein, Weißbrot, Schockolade, Wurst u.a. zu erbeuten, Dinge die man lange nicht mehr sah. Ende 1918 gab es Kampftage an denen die Alliierten bis zu 60.000 Gefangene machten!
Daher ist es durchaus möglich das sich "The Lost Battalion" einige Tage gegen eine übermacht verteidigte. Wer von uns kann nachfühlen was es heißt großen Strapatzen ausgesetzt zu sein und dabei monatelang zu hungern!
Aus diesem Blickwinkel, ein wirklich guter Film!


Deutsche Sturmbataillone 1915-1918: Der Kaiserstuhl und das Markgräflerland als Geburtsstätte und Standort deutscher Sturmbataillone des Ersten Weltkrieges
Deutsche Sturmbataillone 1915-1918: Der Kaiserstuhl und das Markgräflerland als Geburtsstätte und Standort deutscher Sturmbataillone des Ersten Weltkrieges
von Werner Lacoste
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,50

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wo soll es hingehen?, 28. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Autor Prof. i.R. Werner Lacoste hat mit seinem Buch "Deutsche Sturmbataillone 1915-1918" einem Spezialbeitrag zum Thema 1. Weltkrieg abgeliefert wie er seit vielen Jahren in dt. Sprache selten zufinden war. Anscheinend stellt sich der von Literatur zum Thema 2.Weltkrieg fast überschwemmte Buchmarkt auf den 100. Jahrestag des 1.Weltkrieges ein.
Der Autor eröffnet seine Abhandlung mit den taktischen Gründen für die Aufstellung von Sturmbataillonen. Beschreibt Aufstellung und Werdgang der Mustertruppe, der Sturmabt. Rohr deren Erkenntnisse und Aufbau zur Gründung weiterer Sturmbataillone führte bis zu deren Verlegung aus dem württembergischen Gebiet.
Schwerpunkt bildet aber der Weg des Sturmbataillons 16 von der Aufstellung bis zur Auflösung im Nov./Dez. 1918.
Er stützt sich dabei auf eher unbekannte Dokumente z.B. des Wehrgeschichtlichen Museums Rastatt wie Tagesbefehle des Bataillons. In diesem Zusammenhang wird nicht nur die Lehr- und Ausbildungstätigkeit des Batl.16, dessen Aufgabe es hauptsächlich war Offiziere und Mannschaften der Vogesenfront neueste taktische Erkenntnisse, praktisch zu vermitteln beschrieben. Sondern auch der Alltag der Soldaten. Dies erreicht Herr Prof. Lacoste indem der den Leser Einblicke u.a. in die sich verschlechterne Rohstofflage, der Aufrechterhaltung der Disziplin, dem Verhältnis zur einheimischen Bevölkerung und den Lebensbedürfnissen der Männer dieser Elitetruppe gewährt. Außerdem werden auch die Einquartierungsorte mit Belegung und Anlage, Beschaffenheit und Nutzung der verschiedenen Übungsplätze im Markgräferland und der Kaiserstuhlregion behandelt.Vergessen wird auch nicht die Waffentechnik. Zu bestimmten Waffen und Persönlichkeiten wie Bataillonsführern etc. finden sich dann in den Erläuterungen weitere Informationen. Auch über die gefährlichen Altlasten an Munition und deren schwierige Beseitung wird der Leser in Kenntnis gesetzt.

Dieses Buch, sehr reich an Informationen und Facetten, kann daher nur sehr empfohlen werden. Nur welcher Zielgruppe?
Sofern es die erhaltenen Dokumente zulassen, kann hier der Heimatkundler die angebotenen Informationen nutzen um Einblicke in das Leben der Menschen in der Region zu Kriegszeiten zu gewinnen. Diese gehen soweit, das man erfährt welche Straßen und Wege bei bestimmten Übungen (es wurde scharf geschossen!) gesperrt wurden oder welche Kompanie in welchen Ort den Ostergottesdienst 1918 besuchte! Für all das hätte aber vielleicht auch der Rahmen eines sehr guten Artikels in einem Heimatjahrbuch genügt!
Der Leser der z.B.an Einzelaspekten des 1.Weltkrieges interessiert ist, kann damit wenig anfangen. Hingegen der Schwerpunkt des Buches, der Geschichte des Strumbataillons 16 nicht abgerundet wird. Bei allem Facettenreichtum werden Details, wie z.B. das Aufrollen eines gegnerischen Schützengrabens oder der Einsatz der mitgeführten schweren Bewaffnung und deren taktischer Einsatz nicht weiter beschrieben. Die hohe Lehr- und Ausbildungskompetenz der Einheit wurde übrigens durch Fronteinsätze einzelner Bat. Teile ständig erweitert und an die Erfordernisse der Front angepaßt. Der längste Einsatz von fast 3 Monaten fand 1917 an der Isonzo-Front statt und wird mit einer mageren Seite abgehandelt.
Warum der Autor auf die Thematik der Fronteinsätze nicht weiter eingeht begründet er wie folgt: "Es ist aus Platzgründen nicht möglich, die zahllosen Unternehmen aufzugreifen (...) Außerdem hat die veröffentlichte Meinung für Soldaten beider Weltkriege nur noch Häme, Spott und Vorwürfe übrig ...(...)".

Das ist eine sehr fragwürdige Behauptung. Es gibt jede Menge Medien, die per Zitat aus Tagebucheintragungen und erhaltener Briefe das Leiden und die Opfer des einfachen Soldaten schildern. Nur der Autor der im Stiele der rechten Presse der 20ziger bis vierziger Jahre und auch nach dem 2. Weltkrieg noch Krieg und speziell den 1.Weltkrieg als großes Abendteuer richtiger Männer darstellte oder die Langemarkhelden/Im-Felde-unbesiegt/Dolchstoßlüge verbreitete hat zu Recht "Spott und Vorwurf" verdient weil er damit die Wahrheit über das tatsächliche Leben und Leiden aller Soldaten aller Nationen vergewaltigt und die Bereitschaft zum Nazi-Terror und Krieg geebnet hat! Zu dieser Art "Autoren" gehört Herr Prof. Lacoste und seine Abhandlung auf gar keinen Fall!
Aufgrund der geschilderten Schwachpunkte nur 4 Sterne.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 30, 2012 10:40 PM MEST


Das Feld der Ehre - Passchendaele
Das Feld der Ehre - Passchendaele
DVD ~ Paul Gross
Preis: EUR 6,97

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schmonzette mit austauschbarer Kulisse, 28. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Feld der Ehre - Passchendaele (DVD)
Da zu diesem Film etliche Rezensionen vorliegen, gehe ich hier nicht mehr auf Details ein. Hier geht es um eine kleine kitschige Liebesgeschichte deren Nieveau im Bereich Groschenhefte bleibt. Dererlei Filme gibt es unzählige. Im Grunde ist das Weltkriegszenario austauschbar und "Passchendaele" ist nur ein Verkaufsaufhänger! Wer eine bessere Liebesgeschichte sehen möchte, ist mit dem spannenderen, allerdings vor historischen Fehlern strotzende "Flyboys" besser beraten. Wer einen guten neueren Film der auch historisch korrekter ist sehen möchte, sollte sich "The Lost Battalion" besorgen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 1, 2013 3:52 PM CET


Electric Dreams
Electric Dreams
Wird angeboten von flying teapot
Preis: EUR 7,00

5.0 von 5 Sternen Neue Wege, 16. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Electric Dreams (Audio CD)
John McLaughlins 1978/79 entstandenes Album "Electric Dreams" muß eigentlich mit dem Vorgänger "Johny McLaughlin -Electric Guitarist-" besprochen werden.
Zu diesem Zeitpunkt hatte John McLaughlin die Musikwelt fast 10 Jahre in erstaunen versetzt. Beginnend als Modern Jazz Gitarrist 1968 in London über die Zusammenarbeit mit Miles Davis, stellte er sich mit dem ersten Mahavishnu Orchestra 1971 - 1973 als Grenzgänger zwischen der Moderne und der Popmusik, keinem geringeren als dem 1970 verstorbenen Rockgitarristen Jimi Hendrix zur Seite und war dadurch für die damalige Gitarristengemeinde auch technisch kaum nachvollziehbar.
Dessen ungeachtet schuf er wie selbstverständlich zwischen 1973 -1975 mit der Formation Shakti eine Fusion westlicher und in Jahrhunderten entwickelter indischer Musik, wiederum rein akustisch instrumentiert.
Nach 10(!) Alben mit diesen beiden Formationen, wirkte 1976 "Johny McLaughlin -Electric Guitarist-" im Hinblick auf "Electric Dreams" wie ein Abschied. Finden sich doch hier jede Menge Musiker mit denen er in der Vergangenheit gearbeitet hatte.
Mit "Electric Dreams" nahm John McLaughlin den Hörer mit auf eine Reise in die Zukunft, zu Zeiten des "New Jazz" und "Rockopern" legte er die genial furiose und vertrackte Ensamblespielweise ab und machte einer kühlen Sachlichkeit platz. Kompositionen mit viel Raum, solistischer Zurückhaltung und neuen Klangfarben. "Electric Dreams" enthält nicht nur Elemente, die bis heute John McLaughlins Spiel beeinflußen und nimmt den Zeitgeist der 80ziger Jahre vorweg sondern ist auch eines der besonders guten Beispiele für die Wandlungsfähigkeit dieses Ausnahmegitarristen.


Der Erste Weltkrieg: Die Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts Ein SPIEGEL-Buch
Der Erste Weltkrieg: Die Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts Ein SPIEGEL-Buch
von Stephan Burgdorff
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,90

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle, 15. September 2010
In weiten Teilen möchte ich mich den vorliegenden Rezensionen anschließen. Leider wurde versäumt die einzelnen Beiträge redaktionell zu bearbeiten. So kommen Wiederholungen vor und einzelne Autoren widersprechen sich sogar gegenseitig im Detail. Selbst Recherchemängel fallen auf. Da die eine oder andere Information schlichtweg veraltet - um nicht zu sagen- falsch ist. Die Beiträge der Historiker heben sich wohltuend und teils deutlich in ihrer Qualität ab. Um als Leser diese "Fußangeln" zu erkennen ist es von Nutzen bereits neuere Gesammtdarstellungen zum Thema gelesen zu haben. Daher ist dem Neuling der Einstieg in die Materie über diesen Titel nicht zu raten da bietet der Markt andere durchaus erschwingliche Titel wenn es darum geht mal in diese Materie hinein zu schnuppern. Gerade die Zusammenstellung unterschiedlicher Texte, kann hier dem Leser aber einen Weg zeigen seine Kenntnisse in einzelnen Teilbereichen zu vertiefen.


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