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Rezensionen verfasst von
ChrisyLo "Chrisy" (Bayern, Deutschland)

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Unsterblich wie die Nacht: Roman
Unsterblich wie die Nacht: Roman
von Mina Hepsen
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

4.0 von 5 Sternen Auch beim zweiten Mal lesen überzeugend:), 3. Februar 2014
Inhalt:
Wir schreiben das Jahr 1871:

Die junge Prinzessin Angelica Shelton Belanow meidet das gesellschaftliche Leben und versteckt sich lieber hinter ihren geliebten Büchern. Doch damit ist jetzt Schluss: Denn ihr Bruder Mikhail holt sie zu sich nach London, um für sie einen passenden Bräutigam zu finden. Ihre Gabe, die Gedanken anderer Menschen lesen zu können, ist bei der Suche dabei alles andere als hilfreich. Doch dann lernt sie den geheimnisvollen Alexander Kourakin kennen, der die gleiche Gabe wie sie besitzt und sie zu verstehen scheint. Durch ihn lernt sie, wie sie die Gedanken der Anderen aus ihrem Kopf verbannen kann und verliebt sich immer mehr in ihn. Doch Alexander hat ein dunkles Geheimnis, das er vor Angelica verbirgt …

Autorin:
Mina Hepsen kam 1983 in Istanbul/Türkei zur Welt und verbrachte ihre ersten zehn Lebensjahre in Deutschland. Danach kehrte sie mit ihren Eltern wieder in die Türkei zurück und studierte später Politikwissenschaften und Philosophie in Boston/USA. Bis heute veröffentlichte sie mehrere Kinderbücher und bestand ihren Abschluss in „Creative Writing“. Heute lebt Mina Hepsen in Edinburgh/Schottland.

Meine Meinung:
Ich habe „Unsterblich wie die Nacht“ schon einmal vor ein paar Jahren gelesen, als ich noch keinen Blog hatte und noch keine Rezensionen geschrieben habe. Da ich schon damals von dem Buch begeistert war, habe ich es vor kurzem noch einmal gelesen und möchte euch diesmal meine Meinung dazu mitteilen: Das Cover von „Unsterblich wie die Nacht“ ist in Grau gehalten und zeigt ein Mädchen mit Blut auf den Lippen (vermutlich eine Vampirin) – und lässt damit auch schon den Inhalt erahnen. Schon von Anfang an konnte ich gut in die Story hineinfinden und wurde in eine andere Welt hineingezogen. Obwohl die Geschichte im 19. Jahrhundert spielt, was man nur an wenigen Stellen erkennt (z.B. das alle mit der Kutsche fahren), ist der Schreibstil alles andere als alt, stattdessen ist er flüssig und angenehm zu lesen. Die Protagonistin Angelica, die ich von Buchbeginn an in mein Herz geschlossen habe, tat mir ehrlich gesagt richtig leid, da sie ja gezwungener Maßen heiraten muss, um ihre Familie vor dem Ruin zu bewahren. Durch diesen Umstand vollzieht sie im Verlauf des Romans eine Wandlung vom schüchternen Mädchen zu einer selbstbewussten Frau, die auf der Suche nach einem passenden Mann zum Heiraten ist. Die männliche Hauptperson Alexander Kourakin konnte ich anfangs überhaupt nicht leiden, da er sehr arrogant und eingebildet wirkte. Doch ab der Mitte der Lektüre wurde er mir immer sympathischer, da er sich sehr für Angelica einsetzte. Das Ende von „Unsterblich wie die Nacht“ fand ich sehr vorhersehbar und man rechnet als Leser damit, dass es so ausgehen wird (mehr möchte ich an dieser Stelle aber nicht verraten). Dies ist aber auch das Einzige, was ich an Roman zu bemängeln habe. Empfehlen würde ich das vorliegende Buch Leserinnen ab 15 Jahren, da manche Szenen für jüngere Leser ungeeignet sind.

Mein Fazit ist, dass mich der Roman auch beim zweiten Mal lesen wieder genauso wie beim ersten Mal fesseln konnte. Das Einzige, was ich an der Lektüre kritisieren möchte, ist der sehr vorhersehbare Schluss, weshalb ich an „Unsterblich wie die Nacht“ 4,5 von 5 Monden vergebe.


Es wird keine Helden geben
Es wird keine Helden geben
von Anna Seidl
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

5.0 von 5 Sternen Hat mich zum Nachdenken gebracht!, 19. Januar 2014
Inhalt:
Für Miriam beginnt ein scheinbar normaler Schultag. Doch dann passiert das Unfassbare: Nachdem es zur Pause geläutet hat, fällt plötzlich ein Schuss. Erst realisiert niemand, was passiert ist, doch schon bald erkennen alle, dass sie sich mitten in einem Amoklauf befinden. Bei dem Amokläufer handelt es sich um das Mobbingopfer von Miriam und ihrer Clique – Matias. Dieser erschießt bei dem Amoklauf Miriams Freund Tobi vor deren Augen. Miriam hingegen überlebt diese Tragödie, doch in ihr bleiben nur Leere, Schuldgefühle, Wut und die Fragen zurück, warum dies alles passieren musste und ob ihr Leben ohne Tobi überhaupt noch einen Sinn hat.

Autorin:
Anna Seidl kam 1995 in Freising/Deutschland zur Welt und lebte in ihrer Kindheit unter anderem in Budapest/Ungarn. Später zog sie mit ihrer Familie nach Bayern. Ihre Leidenschaft fürs Schreiben entdeckte sie schon in ihrer Grundschulzeit. Im Januar 2013 erscheint ihr Debütroman „Es wird keine Helden geben“ im Oetinger Verlag. Zurzeit lebt Anna Seidl mit ihren Eltern und ihren Geschwistern in der Nähe von Aschaffenburg.

Meine Meinung:
Das Cover von „Es wird keine Helden geben“ ist sehr schlicht gehalten und der Titel des Buches füllt das ganze Cover aus. Der Schriftzug ist in Schwarz und Rot gehalten und vielleicht eine Andeutung auf den Amoklauf (rot für das Blut, das dabei fließt und schwarz für den Tod und die Trauer).
Bevor ich mit dem Lesen des Romans begonnen habe, war ich mir schon sicher, dass dies keine leichte Kost werden würde. Doch dass der Roman mich emotional so mitnehmen würde, hätte ich nicht gedacht.
Schon von Anfang an fand ich schnell in die Story hinein. Dies lag besonders an dem flüssigen Schreibstil, der sehr real gehalten ist. Durch ihn fühlte ich mich oft so, als würde ich direkt neben Miriam stehen und das ganze Geschehen an ihrer Seite miterleben.
Die Protagonistin Miriam ist vor dem Amoklauf ein ganz normales Mädchen mit den typischen Jugendproblemen, doch im Großen und Ganzen geht es ihr gut: Sie hat einen Freund, mit dem sie glücklich zusammen ist und eine Mädels-Clique, mit der sie viel unternimmt.
Doch dann passiert etwas, dass ihr Leben schlagartig verändert: Ihr Mitschüler Matias begeht einen Amoklauf und tötet dabei ihren Freund Tobi – und das vor ihren Augen. Diese Tragödie öffnet Miriam die Augen und bei der Bewältigung wird ihr klar, dass auch sie eine Mitschuld an dem Amoklauf hat, weil sie gemeinsam mit ihren Freundinnen ihren Mitschüler Matias gemobbt hat.
Die Themen, die in „Es wird keine Helden geben“ behandelt werden sind sehr aktuell, gerade weil immer häufiger in den Medien von Amokläufen und Mobbing berichtet wird.
Anna Seidl greift diese in ihrem Jugendbuch perfekt auf und regt dabei zum Nach- und Umdenken an.
An dieser Stelle sollte auch erwähnt werden, dass die Autorin die Lektüre im Alter von 16 Jahren verfasst hat, was wirklich eine große Leistung ist, vor der ich großen Respekt habe. Empfehlen würde ich „Es wird keine Helden geben“ Leserinnen und Lesern ab 14 Jahren und älter. Auch als Schullektüre eignet sich das vorliegende Buch perfekt.

Mein Fazit ist, dass mich der Roman „Es wird keine Helden geben“ sehr berührt hat und ich schon von Anfang an in die Story gezogen wurde. Ich denke, dass er mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird, und hoffe in Zukunft noch mehr von Anna Seidl zu hören. An das vorliegende Buch möchte ich gerne die volle Mondanzahl (5 von 5 Monden vergeben) und kann es jedem nur an Herz legen: Unbedingt lesen!


Forever - Das ewige Mädchen
Forever - Das ewige Mädchen
von Rebecca Hamilton
  Broschiert
Preis: EUR 12,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, bis auf einen kleinen Kritikpunkt, 18. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Forever - Das ewige Mädchen (Broschiert)
Inhalt:
Die 22-jährige Sophia arbeitet als Kellnerin in einem kleinen Dorf. Dort wird sie von den Bewohnern als Hexe beschimpft, weil sie sich mit okkulten Riten auskennt und Geister beschwören kann. Doch noch viel schlimmer als das Gerede im Dorf ist das Summen in Sophias Kopf, das sie schon seit Jahren plagt. Um diesem Leid endlich zu entkommen, versucht sie sich an einem Zauber, der ihr aber misslingt – denn plötzlich werden aus dem Summen Stimmen und dunkle Gestalten tauchen auf. Kurz darauf erfährt Sophia durch eine Schriftrolle von ihrer Vorfahrin Elizabeth, die mit achtzehn eines grausamen Todes gestorben ist …

Autorin:
Rebecca Hamilton kam am 13. März 1985 in den USA zur Welt. Ihr Debütroman „Forever - Das ewige Mädchen“ erschien 2013 in Deutschland. Zurzeit lebt Rebecca Hamilton mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Florida/USA.

Meine Meinung:
„Forever – Das ewige Mädchen“ stand schon länger auf meiner Wunschliste und ich habe mich deshalb schon sehr aufs Lesen gefreut. Besonders das wunderschöne Cover, auf dem (vermutlich) Sophia abgebildet ist, hat es mir schon von Anfang an angetan. Leider waren die ersten Reaktionen nach dem Erscheinen des Romans nicht nur positiv, sondern es meldeten sich auch viele negative Stimmen. Trotzdem versuchte ich, neutral an die Lektüre heranzugehen und hoffe, dass mir das einigermaßen gut gelungen ist. Gleich von Beginn an hat mich „Forever“ gefesselt und ich konnte es fast gar nicht mehr aus der Hand legen. Am liebsten hätte ich den ganzen Tag nur gelesen – aber das geht leider nicht. Der Schreibstil der Lektüre ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Die Kapitel sind immer recht kurz, was mir persönlich sehr gut gefiel und für ein Jugendbuch auch passend ist. Der Roman wird aus der Ich-Perspektive von Sophia, der Protagonistin des Buches - erzählt. Schon von Anfang an war sie mir sympathisch. Ich bewundere sie sehr dafür, dass sie sich vom Gerede der Dorfbewohner nicht einschüchtern lässt und ihr eigenes Ding macht. Den Part der männlichen Hauptperson übernahm Charles, den ich anfangs noch nicht so richtig einschätzen konnte, dies ändert sich aber im weiteren Verlauf der Lektüre. Besonders gut gefiel mir an „Forever – Das ewige Mädchen“, das sich die Autorin umfassend mit der Wicca-Religion befasst hat und ich dadurch einiges darüber erfuhr, was mir bisher noch unbekannt war. Das Einzige was ich an dem vorliegenden Roman kritisieren möchte ist, dass manche Passagen für meinen Geschmack ein bisschen zu detailliert beschrieben wurden, was ich aber im Gesamten betrachtet nicht allzu stark ins Gewicht fällt. Empfehlen würde ich „Forever – Das ewige Mädchen“ Lesern ab 15 Jahren und älter.

Insgesamt hat mir „Forever - Das ewige Mädchen“ gut gefallen, bis auf die Tatsache, dass einige Passagen meiner Meinung nach zu detailliert geschildert wurden. Deshalb vergebe ich an den Roman 4,5 von 5 Monden und bin schon gespannt auf die Fortsetzung.


Töchter des Mondes, Band 01: Cate
Töchter des Mondes, Band 01: Cate
von Jessica Spotswood
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich wurde von diesem Buch positiv überrascht!, 24. November 2013
Inhalt:
Nach dem Tod ihrer Mutter ist die 16-jährige Cate Cahill für ihre beiden jüngeren Schwestern Maura und Tess meist alleine verantwortlich, da ihr Vater nur selten daheim ist. Doch die drei sind keine gewöhnlichen Mädchen, denn sie haben ein wohlgehütetes Geheimnis: Sie sind Hexen – und davon darf niemand erfahren. Nicht mal Finn, der Cates Leben von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt hat. Als Cate auf einmal ein mysteriöses Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter findet, überschlagen sich die Ereignisse und Cate muss eine wichtige Entscheidung treffen, die ihr Leben für immer verändern wird …

Autorin:
Jessica Spotswood kam in Biglerville/USA zur Welt. Schon in ihrer frühsten Kindheit entdeckte sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben. Später studierte sie Theaterwissenschaften in Washington D.C., doch schon bald stellte sie fest, dass ihre wahre Berufung das Schreiben ist. Ihr Debütroman „Töchter des Mondes 01 – Cate“ erschien in Deutschland im Herbst 2012. Heute lebt sie noch immer mit ihrer Familie in Washington D.C.

Meine Meinung:
Ich bin durch das Stöbern auf einigen Blogs auf „Töchter des Mondes 01“ gestoßen und war gleich von dem wunderschönen Cover angetan. Als ich kurz darauf auch die Inhaltsangabe gelesen habe, war es um mich geschehen und ich war mir sicher: Dieses Buch will ich haben! Natürlich hatte ich hohe Erwartungen an den vorliegenden Roman und ich kann nach dem Lesen sagen, dass ich keinesfalls enttäuscht wurde. Schon von Anfang an hat mich die Lektüre in eine andere Welt und in eine andere Zeit – nämlich ins 19. Jahrhundert - entführt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Ich war positiv überrascht, dass das Buch in der Vergangenheit spielt, da ich damit gerechnet hatte, dass es im 21. Jahrhundert handelt. Dieser Umstand tut der Geschichte aber keinen Abbruch – ganz im Gegenteil. Jessica Spotswood schafft es geschickt, die für die Epoche typische Lebensweise und die Anschauungen mit ihrer Story zu verknüpfen. Erzählt wird „Töchter des Mondes 01“ aus der Ich-Perspektive der 16-jährigen Hexe Cate. Ich konnte sie mir gut bildlich vorstellen, da sie sehr detailliert beschrieben wird. Besonders gefällt mir an Cate, dass sie auch Ecken und Kanten (z.B. ihre Dickköpfigkeit) aufweist und nicht die allzu perfekte Protagonistin abgibt. Dadurch wirkt sie sehr authentisch. Zum Schreibstil des Romans kann gesagt werden, dass er flüssig ist und der Sprache, die im 19. Jahrhundert gängig war angepasst ist. Dies erschwert das Lesen am Anfang ein wenig, doch schon nach kürzester Zeit gewöhnt man sich daran. Am Schluss des Buches gibt es (wie nicht anders zu erwarten) einen Cliffhanger und viele offene Fragen, die hoffentlich in der Fortsetzung „Töchter des Mondes – Sternenfluch“ geklärt werden. Empfehlen würde ich „Töchter des Mondes – Cate“ Leserinnen ab 14 Jahren und älter. Auch für Erwachsene eignet sich die vorliegende Lektüre.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das Buch alle meine Erwartungen erfüllt hat und mich positiv überrascht hat. Durch eine emphatische Protagonistin und einen Spannungsbogen, der sich durch den ganzen Roman zieht, konnte mich „Töchter des Mondes“ von sich begeistern. Ich möchte deshalb an die Lektüre gerne 5 von 5 Monden vergeben und kann sie auf jeden Fall weiterempfehlen.


Verbannt zwischen Schatten und Licht
Verbannt zwischen Schatten und Licht
von Kira Gembri
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

5.0 von 5 Sternen Eine wunderschöne Lektüre, die mich fesseln konnte, 3. November 2013
Inhalt:
Die Freundinnen Lily und Jinxy, die unterschiedlicher nicht sein könnten, beginnen ihr erstes Schuljahr auf der Galilei High. Dort treffen sie schon am ersten Tag auf den geheimnisvollen Außenseiter Rasmus, der kurze Zeit später überraschenderweise um ein Date mit der schüchternen und tollpatschigen Lily bittet. Doch das Date läuft anders als erwartet und Lily merkt schnell, dass mit Rasmus irgendetwas nicht stimmt. Als sie endlich hinter sein dunkles Geheimnis kommt, steckt sie schon tief inmitten einer Rivalität zwischen Licht und Schatten …

Autorin:
Kira Gembri lebt zusammen mit ihrem Kater – einem charakterlichen Doppelgänger von Simon's Cat - in Wien, wo sie kürzlich ihr Masterstudium der vergleichenden Literaturwissenschaft abgeschlossen hat. In ihrer freien Zeit beschäftigt sie sich hauptsächlich mit Büchern: um sie zu kaufen und in ihrer Wohnung zu horten, um sie zu verschlingen und um sie selbst zu schreiben. Neben ihrem Debütroman „Verbannt – Zwischen Schatten und Licht“ verfasste sie die weihnachtliche Liebesgeschichte „Santa's Baby“ und den fantastisch-historischen Jugendroman „Das Mädchen aus den Wäldern“.

Meine Meinung:
Das Cover von „Verbannt – Zwischen Schatten und Licht“ ist in Blau, Schwarz und Weiß gehalten und zeigt Rasmus und Lily. Es harmoniert sehr gut mit der Story des Romans. Anfangs konnte ich in dem Buch viele Parallelen zu „Twilight – Biss zum Morgengrauen“ wie z. B. die Tollpatschigkeit der Protagonistin (Lily) erkennen. Doch im Verlauf der Lektüre hebt sich die Story immer weiter ab. Besonders gut haben mir die vielen Wendungen und Überraschungen gefallen, die den Jugendroman spannend und undurchschaubar machten. Der Spannungsbogen hat sich durch das ganze Buch gezogen und erst am Ende kommen die fantastischen Elemente, auf die man beim Lesen immer gespannt wartet, ins Spiel. Ich wollte immer wissen, was hinter Rasmus geheimnisvollen Verhalten steckt und konnte deshalb das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen und habe den Schlafenzug billigend in Kauf genommen. Der Schreibstil von „Verbannt – Zwischen Schatten und Licht“ ist flüssig und wunderschön. Erzählt wird die Lektüre aus der Sicht der 16-jährigen Lily, die mir sofort ans Herz gewachsen ist. Sie war mir schon von Anfang an sehr sympathisch, was zum Teil auch daran liegt, dass sie Gefahren magisch anzieht und ihr immer etwas Peinliches passiert. Diese Tatsache macht sie sehr liebenswürdig, da sie dadurch nicht allzu perfekt wirkt und auch ihre Ecken und Kanten aufweist. Außerdem gibt es in dem Roman auch kursiv gedruckte Passagen von einem Erzähler, von dem man bis zum Schluss nicht weiß, wer er ist. Was mir an „Verbannt – Zwischen Schatten und Licht“ nicht so gefallen hat (das ist aber Geschmackssache) waren die doch meist sehr langen Kapitel – ich bevorzuge lieber kürzere und dafür mehr. Dies ist aber auch das Einzige, was ich an dem vorliegenden Buch kritisieren könnte. Das Ende des Jugendbuches hat mich dann wirklich überrascht und ich hätte echt nicht damit gerechnet. Empfehlen würde ich „Verbannt – Zwischen Schatten und Licht“ Leserinnen ab 14 Jahren und älter.

Rückblickend betrachtet hat mir „Verbannt – Zwischen Schatten und Licht“ bis auf die etwas langen Kapitel sehr gut gefallen und ich hatte einige schöne Stunden, in denen mich die Lektüre oft zum Lachen gebracht hat. Das Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert und ich möchte gerne 5 von 5 Monden vergeben.


Die Wunschliste: Roman
Die Wunschliste: Roman
von Jill Smolinski
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen Ein Buch, das mich zum Nachdenken angeregt hat, 17. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Wunschliste: Roman (Taschenbuch)
Inhalt:
Die 24-jährige Marissa Jones stirbt bei einem Autounfall und June, die Fahrerin des Unfallwagens und Überlebende, macht sich schreckliche Vorwürfe. Kurze Zeit nach Marissas Tod findet June eine Liste, auf der 20 Dinge stehen, die Marissa vor ihrem 25. Geburtstag machen wollte. Aus Schuldgefühlen und als Wiedergutmachung beschließt June, die Liste zu ihrer eigenen zu machen und alle Aufgaben rechtzeitig zu erfüllen. Doch einige sind alles andere als einfach und Marissas Geburtstag rückt immer näher …

Autorin:
Jill Smolinski wurde am 03. Mai 1961 in Berkley/USA geboren. Sie arbeitet als Journalistin für diverse Frauenzeitschriften uns schreibt nebenbei Bücher. Ihr Debütroman „Rendezvous auf dem Vulkan“ erschien 2002. Ihr bisher bekanntester Roman und Spiegel-Bestseller „Die Wunschliste“ wurde 2007 veröffentlicht. Zurzeit lebt Jill Smolinski mit ihrem Sohn Daniel in Los Angeles/USA.

Meine Meinung:
Lange habe ich mir überlegt, ob ich „Die Wunschliste“ lesen soll oder nicht, weil ich Zweifel daran hatte, ob der Roman mir gefallen würde. Schlussendlich gab ich mir dann aber doch einen Ruck und kaufte mir das Buch – und ich habe es nicht bereut. Die Inhaltsangabe klang sehr traurig und ich dachte mir, dass sich diese Traurigkeit durch den ganzen Roman ziehen würde – doch weit gefehlt. Es gibt durchaus Szenen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Trotzdem verliert die Lektüre dabei nichts an ihrer Tiefgründigkeit. Die Protagonistin June Parker wirkt von außen sehr tough und stark, doch innerlich ist sie verletzlich und voller Schuldgefühle wegen dem Tod von Marissa. Da sie die Fahrerin des Unfallwagens war, fragt sich immer wieder, warum sie überlebt hat und Marissa sterben musste. Als June dann eine „To-do-Liste“ von Marissa findet, setzt sie alles daran, die Aufgaben rechtzeitig zu erfüllen und bekommt dadurch auch ihr eigenes Leben wieder in den Griff. Ich habe die ganze Zeit mit June mitgefiebert und gehofft, dass sie alles pünktlich bis zu Marissas Geburtstag erledigt hat. Ob sie es am Schluss schafft, möchte ich an dieser Stelle aber nicht verraten. Erzählt wird die Story aus der Ich-Perspektive von June. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, was dazu führte, dass ich die Lektüre fast nicht mehr aus der Hand legen konnte und auch in kürzester Zeit gelesen hatte. Von dem Buch konnte ich auch etwas für mein eigenes Leben mitnehmen: „Gib niemals die Hoffnung auf, egal wie schlecht es dir geht. Empfehlen würde ich „Die Wunschliste“ Leserinnen ab 15 Jahren, die gerne eine kurzweilige, aber trotzdem tiefgründige Lektüre lesen möchten.

Das Buch „Die Wunschliste“ hat mir gut gefallen und einige schöne Lesestunden bereitet. Zwar ist die Lektüre nur sehr kurzweilig, doch trotzdem hat sie mich zum Nachdenken gebracht. Schlussendlich möchte ich an den Roman 4,5 von 5 Monden vergeben und kann ihn auf jeden Fall weiterempfehlen.


Heller als ein Stern
Heller als ein Stern
von Celia Bryce
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen Ein tiefgründiges Buch über das Thema Krebs, 4. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Heller als ein Stern (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Im zarten Alter von vierzehn Jahren erlebt Megan einen harten Schicksalsschlag: Bei ihr wird ein Hirntumor entdeckt. Diese Diagnose verändert ihr Leben schlagartig. Megan wird in die Kinderstation des Krankenhauses eingewiesen und muss dort eine Chemotherapie beginnen. Schon am ersten Tag im Krankenhaus lernt sie den 15-jährigen Jackson kennen und es entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen den Beiden, die bald auf eine harte Probe gestellt wird: Die Operation, die über Leben und Tod entscheidet, rückt für beide immer näher …

Autorin:
Celia Bryce wurde in Jarrowe/England geboren. Sie unterrichtet Creative Writing, ist Frontfrau einer Band und schreibt Theaterstücke. Der Roman „Heller als ein Stern“ ist ihr Debüt. Celia Bryce lebt zurzeit in Tyneside/England.

Meine Meinung:
Auf „Heller als ein Stern“ bin ich durch das Stöbern im Internet gestoßen. Mir ist das Cover gleich ins Auge gestochen und auch der Inhalt hat mich angesprochen. Durch Blogg dein Buch hatte ich die Möglichkeit, diesen Roman lesen zu dürfen und möchte euch nun gerne meine Meinung dazu mitteilen: In „Heller als ein Stern“ geht es um ein sehr tiefgründiges und trauriges Thema – Krebs. Die 14-jährige Protagonistin leidet selbst darunter und muss mit ihrem schweren Schicksal fertig werden, das mich sehr berührt hat und mir wieder einmal bewusst gemacht hat, wie wichtig es ist, gesund zu sein. Schon von Anfang an habe ich Megan in mein Herz geschlossen und mit ihr mitgefühlt. Besonders überzeugend fand ich auch den männlichen Protagonisten Jackson. Ich empfinde tiefen Respekt dafür, wie er mit seiner schweren Krankheit umgeht und dass er trotz allem die Hoffnung nicht aufgibt. Von ihm sollten sich viele ein Stück abschneiden. Zum Schreibstil kann ich sagen, dass er flüssig und wunderschön ist. Er passt perfekt zum Gesamtpaket der Lektüre. Erzählt wird die Story in der Er-Perspektive aus der Sicht eines auktorialen Erzählers. Am besten hat mir an „Heller als ein Stern“ gefallen, dass es mich zu Tränen gerührt hat – und dies hat schon lange kein Roman mehr geschafft. Das Ende des Buchs fand ich sehr vorhersehbar, trotzdem überrollten mich aber auch hier wieder meine Gefühle. Empfehlen würde ich „Heller als ein Stern“ Lesern ab 14 Jahren, die gerne ein tiefgründiges Jugendbuch lesen möchten, das zum Nachdenken anregt. Aber auch für ältere Leser eignet sich dieser Roman, denn das behandelte Thema Krebs geht alle etwas an.

Mein Fazit zu „Heller als ein Stern“ ist, dass es mich zum Nachdenken angeregt und zu Tränen gerührt hat. Der Roman hat mir sehr gut gefallen und ich möchte an den Roman verdienterweise 5 von 5 Monden vergeben. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.


Tagebuch eines Engels: Roman
Tagebuch eines Engels: Roman
von Carolyn Jess-Cooke
  Taschenbuch

2.0 von 5 Sternen Hat mich leider enttäuscht ..., 9. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch eines Engels: Roman (Taschenbuch)
Inhalt:
Nach ihrem Tod kehrt die 42-jährige Margot Delacroix als Engel zurück auf die Erde – als ihr eigener Schutzengel. Dabei durchläuft sie ihr Leben noch einmal – von ihrer Geburt bis zu ihrem Tod – und wird sich der Fehler, die sie zu Lebzeiten begangen hat, bewusst. Um ihren Sohn Theo vor dem Gefängnis zu bewahren, schließt sie einen Deal mit einem Dämon und verändert dadurch alles …

Autorin:
Carolyn Jess-Cooke kam 1978 in Belfast/Irland zur Welt. Sie studierte Film- und Literaturwissenschaften. Zurzeit unterrichtet sie Creative Writing an der Norhumbria University. „Tagebuch eines Engel“ ist ihr Debütroman, der über Nacht zum Bestseller wurde. Carolyn Jess-Cooke ist verheiratet und Mutter von drei Kindern.

Meine Meinung:
Das Cover von „Tagebuch eines Engels“ zeigt ein junges Mädchen (vermutlich ein Engel). Wer genau dieses Mädchen sein könnte, ist fragwürdig. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es Margot in jungen Jahren ist (aber das ist nur eine Vermutung von mir). Auf den Roman „Tagebuch eines Engels“ bin ich zufällig gestoßen, da es als Mängelexemplar angeboten wurde. Anfangs hatte ich große Probleme in die Geschichte zu finden und musste mich regelrecht zum Weiterlesen zwingen. Dies lag hauptsächlich an dem gewöhnungsbedürftigen Schreibstil von Carolyn Jess-Cooke, mit dem ich nicht so richtig warm wurde. Die Hauptperson der Lektüre ist die 42-jährige Margot Delacroix. Der Leser erlebt ihr Leben noch einmal mit ihr mit - von der Geburt bis zu ihrem tragischen Tod. Da Margot wesentlich älter ist als ich, fiel es mir schwer, mich in sie hineinzuversetzen. Es war auch ein wenig komisch für mich, da die meisten Protagonisten der Bücher, die ich bisher gelesen habe, nicht älter als 20 waren. Besonders negativ fielen mir die vielen detailliert beschriebenen Szenen auf, in denen Gewalt gegen Kinder angewendet wird (besonders am Anfang). Ich hätte es besser gefunden, wenn es weniger Passagen dieser Art gegeben hätte und man dafür mehr über die Engel erfahren hätte. Das Ende war leider das Einzige, was mir am ganzen Buch gefallen hat und was mich auch berühren konnte. Empfehlen würde ich den Roman Lesern ab 16 Jahren und Erwachsenen (wegen der brutalen Passagen).

Leider hat mich „Tagebuch eines Engels“ nicht wirklich überzeugt und ich werde es auch kein zweites Mal lesen. Das einzige, was mir gefallen hat, war das sehr emotionale Ende. Ich möchte an das Buch 2 von 5 Monden vergeben.


Herzblut - Gegen alle Regeln
Herzblut - Gegen alle Regeln
von Melissa Darnell
  Broschiert
Preis: EUR 12,99

4.0 von 5 Sternen Ein gelungenes Debüt!, 13. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Herzblut - Gegen alle Regeln (Broschiert)
Inhalt:
In ihrer Kindheit waren Savannah und Tristan beste Freunde – doch dann änderte sich alles von einem Tag auf den Anderen: Tristan und seine Freunde ignorierten sie und wollten nichts mehr mit ihr zu tun haben. Einige Jahre später erfährt Savannah den Grund für Tristans Verhalten: Sie ist ein Dhampir – eine Mischung aus Hexe und Vampir – und somit eine große Gefahr für ihn. Doch trotzdem treffen sich die beiden heimlich und entflammen dabei eine Liebe, die eigentlich nicht sein dürfte …

Autorin:
Melissa Darnell wurde in Kalifornien/USA geboren, wuchs in Texas auf und wohnte schon in vielen anderen US-Staaten wie Utah oder Kentucky. Schon ihn ihrer Kindheit verfasste sie Texte und erhielt dadurch zahlreiche Preise. „Herzblut – Gegen alle Regeln“ ist ihr Debütroman in Deutschland. Zurzeit lebt Melissa Darnell mit ihrer Familie in South Dakota/USA.

Meine Meinung:
Das Cover von „Herzblut – Gegen alle Regeln“ ist ein echter Blickfang. Es ist in Rot gehalten und zeigt ein Mädchen (vermutlich Savannah) mit einem wunderschönen, weißen Kleid. Entdeckt habe ich diesen Roman beim Stöbern auf Amazon und ich wusste sofort (nach dem Lesen des Klappentextes): Dieses Buch muss ich haben! Gesagt – getan – gelesen. Zwar ist die Story des Jugendbuches nicht neues – doch das Buch konnte mich trotzdem fesseln und in eine andere Welt ziehen - in die der 16-jährigen Savannah. Savannah ist eigentlich ein ganz normales Mädchen – bis zu dem Tag, an dem sie erfährt, dass sie ein Dhampir, also eine Mischung aus Hexe und Vampir, ist. Besonders gut gefiel mir an ihr, dass sie nicht die allzu perfekte Protagonistin verkörpert und auch Ecken und Kanten aufweist, wie z.B. ihre Tollpatschigkeit. Der männliche Hauptcharakter ist Tristan, Savannahs ehemaliger bester Freund, der schlagartig nichts mehr mit ihr zu tun haben wollte. Zum Schreibstil von „Herzblut – Gegen alle Regeln“ kann ich sagen, dass er flüssig und locker zu lesen ist. Erzählt wird die Lektüre aus der Ich-Perspektive aus Savannahs Sicht. Dadurch hatte ich beim Lesen einen guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt und konnte mich gut in sie hineinversetzen. Nicht so gut gefiel mir das Ende des Romans, welches ein wenig überstürzt kam. Ein paar mehr Seiten am Ende und dafür weniger an anderen Stellen hätten der Story wirklich gut getan. Empfehlen würde ich „Herzblut – Gegen alle Regeln“ Leserinnen ab 15 Jahren. Auch Erwachsene werden ihren Gefallen daran haben.

Insgesamt hat mir „Herzblut – Gegen alle Regeln“ gut gefallen. Leider fand ich aber das Ende zu überstürzt und ziehe deshalb einen Mond ab. Die Endbewertung der Lektüre ist also 4 von 5 Monden und ich kann das Buch weiterempfehlen.


Magic Diaries - Magische Sechzehn
Magic Diaries - Magische Sechzehn
von Marliese Arold
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine magische Lektüre für Fantasyfans, 5. August 2013
Inhalt:
Von einem Tag auf den anderen steht die Welt der drei Freundinnen Victoria, Stella und Mary-Lou auf dem Kopf: Victoria erwacht in der Zukunft, Stella kann auf einmal das Verhalten anderer beeinflussen und Mary-Lou sieht nachts den Geist ihres verstorbenen Bruders Dorian. Anfangs können sich die Drei diese mysteriösen Vorkommnisse nicht erklären, doch dann erhält Victoria per Post eine Art Tagebuch, in dem sie Aufzeichnungen mit ihrer eigenen Handschrift findet …

Autorin:
Marliese Arold wurde am 23. März 1958 in Erlenbach am Main als Jüngstes von drei Kindern geboren. Schon in ihrer Kindheit entdeckte sie ihre Liebe fürs Schreiben. Nach ihrem Abitur studierte sie deshalb Bibliothekswesen in Stuttgart. Gemeinsam mit ihrer Familie lebt Marliese Arold (wieder) in Erlenbach am Main. Bis heute hat sie zahlreiche Kinder und Jugendbücher wie z.B. „Die Magic Girls“-Reihe.

Meine Meinung:
Für mich ist „Magic Diaries – Magische Sechzehn“ das erste Buch, das ich von Marliese Arold gelesen habe. Ich war vor dem Lesen deshalb schon gespannt, was mich erwartet. Das Cover, welches in Schwarz und Rosa gehalten ist, finde ich sehr ansprechend und es passt gut zur Story der Lektüre. Schon von Anfang an fand ich gut in die Geschichte hinein und tauchte in die Welt von Victoria, Stella und Mary-Lou ein. Ich wollte genauso wie die drei Freundinnen unbedingt herausfinden, was es mit ihren magischen Fähigkeiten auf sich hat und fieberte deshalb mit den Freundinnen mit. In „Magische Sechzehn“ gibt es keine einzelne Hauptperson, sondern gleich drei: Mary-Lou, Victoria und Stella. Schön finde ich es, dass alle drei vom Wesen her ganz unterschiedlich sind und auch unterschiedliche Fähigkeiten besitzen. Nicht so gut gefiel mir, dass die Protagonistinnen von ihrer Verhaltensweise nicht ihrem Alter entsprachen. Dies wirkte ein wenig unnatürlich und aufgesetzt, was sehr schade ist. Erzählt wird das Buch in der Er-Perspektive eines auktorialen Erzählers. Der Schreibstil des Romans ist flüssig und jugendgerecht. Da der Satzbau recht einfach gehalten ist, eignet sich das Buch auch perfekt für jüngere Leserinnen. Besonders positiv ist mir an dem Jugendbuch die liebevolle Gestaltung aufgefallen. Das Ende von „Magische Sechzehn“ ist ein Cliffhanger und es bleiben einige Fragen offen, die hoffentlich im Nachfolger namens „Victorias Geheimnis“ geklärt werden. Empfehlen würde ich den hier rezensierten Roman Leserinnen ab 12 Jahren, die gerne einen kurzweiligen Fantasyroman lesen möchten.

Insgesamt gefiel mir „Magic Diaries – Magische Sechzehn“ gut. Doch leider entspricht das Verhalten der drei Protagonistinnen nicht wirklich ihrem Alter und dies wirkt sehr unnatürlich. Trotzdem hatte ich einige schöne Lesestunden mit dem Buch und möchte deshalb 4 von 5 Monden vergeben.


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