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Beiträge von Kerstin aus A.
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Rezensionen verfasst von
Kerstin aus A.

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Preis: EUR 59,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Federn brechen, 29. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Am Anfang waren wir zufrieden. Aber nach nun vier Monaten in Gebrauch brechen nach und nach die Stahlfedern. Leider sehr minderwertiges Material meiner Meinung nach!


TFA Dostmann Aussenthermometer 12.5002.50
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Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Kein Plastik, 28. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Thermometer ist nicht wie vermutet aus billigem Plastk, sondern tatsächlich aus solidem Gußeisen.
Wir waren beim auspacken angenehm überrascht. Sieht richtig edel aus!


DOMO 9088W XXL Personenwaage Körperwaage Glaswaage bis 200 kg
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Superwaage, 28. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hatte schon viele Waagen. Gerade wenn man etwas schwerer ist ist oft die Fluktuation groß weil die Waggen selten halten was sie versprechen. Diese hält was sie verspricht!
Kenn ich nur empfehlen.


Harmonielehre endlich verstehen!: Einstieg in die Musiktheorie (nicht nur) für Gitarristen.
Harmonielehre endlich verstehen!: Einstieg in die Musiktheorie (nicht nur) für Gitarristen.
von Wolfgang Meffert
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Preis: EUR 24,90

111 von 117 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rezension: Meffert, Wolfgang „Harmonielehre endlich verstehen“., 12. November 2012
Dem einen oder anderen mag das Szenario bekannt vorkommen: Als Kind zur frühkindlichen Musikerziehung quasi „genötigt“ hatte man nur einen Wunsch: Möge der Klavier- oder Gitarrenunterricht nur ganz schnell vorüber gehen, mögen die Eltern nur endlich begreifen, dass man nicht willens ist ein Instrument zu lernen. Jedenfalls nicht jetzt.
Mir ging es mit 7 Jahren ähnlich, bereits nach der ersten Stunde verweigerte ich jegliche Form starren Unterrichts. Heute, knapp 35 Jahre später bereue ich das. Und mit mir – wie aus dem Bekanntenkreis zu hören ist – auch andere meiner Altersgruppe. Doch bekanntlich ist es nie zu spät, sich dem Musizieren zu widmen, noch dazu wo aktuelle Studien beweisen, dass die aktive Auseinandersetzung mit einem Instrument das Gehirn fit hält. „Mein“ Instrument war schnell gefunden, die Gitarre. Wie so viele andere zugeben – wenn auch unter vorgehaltener Hand — startete auch ich die späte Musikerkarriere mit Lehrwerken für Kinder. Für die Praxis mag das gut sein, was die Theorie betrifft, ist es schwierig sich durch den Dschungel guter Lehrwerke zu kämpfen. Gerade Musiktheorie, wie etwa Notation, darf wieder erlernt werden. So war zumindest mein Weg. Tabulaturen, wie sie viele Hobbymusiker schätzen, mochte ich bereits aus dem Gefühl heraus nicht. Wenn, dann sollte mein Weg der des Notenlernens sein. Unzählige Harmonielehre-Bücher verstaubten im Schrank, weil ich keinen Zugang finden konnte und in Teilen ernsthaft an meiner Intelligenz zweifelte. Musik liegt mir nicht im Blut und ich hatte weder Zeit noch Lust, noch einmal an die Uni zu gehen, um Versäumtes nachzuholen.

Durch Zufall stieß ich auf Wolfgang Mefferts Werk „Harmonielehre endlich verstehen“. Und was soll ich sagen? Eine Offenbarung, denn endlich hatte es ein Autor geschafft, bei Null anzufangen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und das Wichtigste: All das fundamentale theoretische Wissen im ersten Teil des Buches („Grundlagen der Harmonielehre“) in simple Worte zu verpacken. Ich gebe zu, dass ich bei einem ersten Blick in das Inhaltsverzeichnis erst einmal geschluckt habe, denn Worte wie „Tritonussubstitution“ lösten eher Unbehagen aus. Aber nach dem Lesen des Buches wurde mir klar: Es ist nicht nur eine Frage des eigenen Intellekts, sondern auch eine Frage der Methodik und der genauen Kenntnis um die Zielgruppe, die das Buch zu dem macht was es ist.
Ein Lehrwerk der Spitzenklasse!
Meffert versteht es, die elementaren, in Teilen komplexen Zusammenhänge, wie etwa den Quintenzirkel, so darzustellen, dass auch der blutigste Anfänger die Verbindung von Theorie und Praxis herstellen kann. Es braucht etwas Geduld, aber der methodisch didaktische Ansatz ist für mein Dafürhalten richtig gewählt.
Doch beginnen wir von vorn: Das Layout des Buches und auch das Format sind ansprechend. Das Inhaltsverzeichnis gibt einen klaren Überblick, selbst wenn man als Anfänger zunächst nur einen Bruchteil versteht. Beginnend mit einigen Ratschlägen, wie das Üben effizient praktiziert werden sollte, startet er mit dem wichtigsten an der Musik, dem Ton. Entstehung, Tonhöhe, Tondauer. Und fokussiert in diesem Kapitel nicht nur die spielbaren Sequenzen, sprich die Töne, sondern widmet sich detailliert auch dem was die Musik erst zur Musik macht: den Pausen. Am Ende des 2. Kapitels – wie auch bei den folgenden 19 – gibt es Übungsaufgaben. Und siehe da: Es geht! Ich hatte schnelle erste AHA-Effekte und erfreue mich immer noch am Lernen. So soll es sein. Weiter geht es mit dem diatonischen System, das auch den berühmt-berüchtigten Quintenzirkel aufzeigt. Mehr und mehr gewinne ich bei Lektüre dieses Buches den Eindruck, dass andere Autoren Lehrwerke schreiben, um zwar das eigene Wissen (und vielleicht auch sich selbst?) darzustellen, aber in keinster Art und Weise daran denken, dass viele Menschen eine einfachere Sprache bevorzugen Und vielleicht auch nur diese verstehen.

Meffert ist das gelungen, wohl auch aus der jahrelangen Erfahrung als Gitarrenlehrer unterschiedlichster Altersgruppen. Kapitel 4 befasst sich mit den Basics, den Akkorden. Viele Hobbygitarristen kennen sie alle. Haben Sie auswendig gelernt. Das fehlende Verständnis und Wissen um den Aufbau von Akkorden hemmt ab einem gewissen Entwicklungsstand jeden Gitarristen. Die unendlichen Möglichkeiten, die beispielsweise leitereigene Septakkorde oder auch Dominantseptakkorde bieten, bleiben dem unkundigen Gitarristen verborgen. Meffert schafft es über einfach Erklärungen unendlich viele „Knoten platzen zu lassen“. Und führt das auch im hinteren praktischen Teil weiter. Endlich verstehe auch ich, warum ein falsch gegriffener Ton auch falsch klingt. Das mag für den ersten Moment eine triviale Aussage sein, aber das Verständnis für die Entstehung eines Fehlers ermöglicht nicht nur eine Korrektur, sondern führt einen spielend Schritt für Schritt in die richtige Richtung. Weiter geht es mit der Harmonisierung der Tonleiter und endlich verstehe ich nach Lektüre nur einer Seite (!), was es mit Tönen auf unterschiedlichen „Stufen“ auf sich hat.

Ebenso erschließt sich mir erstmals das System paralleler Molltonarten. In keinem anderen Buch war das so anschaulich erklärt. Meffert schreibt tatsächlich nur „Wenn man zwei Oktaven der C-Dur Tonleiter aufschreibt, kann man aus ihnen die A-Moll-Tonleiter quasi `herausstanzen`.“ So einfach ist das also. Und wieder folgen Übungskapitel. Anfangs zähle ich noch die Noten an den Fingern ab, aber das Wichtigste: ich verstehe. Ähnliche AHA-Effekte erlebe ich auch im nächsten Kapitel, in dem leitereigene Akkorde behandelt werden. Bis zur Lektüre dieses Buches war mir nicht klar, dass es sich um das pure Aufeinanderschichten von Noten handelt. Natürlich steckt hinter all dem eine komplexe Logik, mit der es sich auseinander zu setzen gilt. Von nichts kommt bekanntlich auch nichts.
Aber ich darf wieder einmal feststellen, dass der Sprachduktus der Musikwissenschaftler eine Wissenschaft für sich ist. Und da ist es hilfreich, wenn man etwas Latein kann. Selbst Dinge, die ich nur sekundär bräuchte, lese ich aufmerksam. Weil das Lesen als solches Freude bereitet und ich mit jedem Kapitel vertrauter werde mit dem bis dato ungeliebten Thema Harmonielehre. Worte wie Cmaj7 sind nicht mehr Angst auslösend, sondern werden von Seite zu Seite verständlicher.
Sicher, hier und da – da will ich ehrlich sein – muss ich einiges ein zweites und drittes Mal lesen. Interessanterweise passiert das immer dann, wenn ich geglaubt habe, die Übungsseite am Ende eines Kapitels auch später noch bearbeiten zu können.
Ich bin keine 15 mehr und in diesem Alter lernt der Mensch einfach anders. Doch Meffert gelingt bei einem so komplexen Thema der Brückenschlag: Komplexe Zusammenhänge mit einfachen Worten darzustellen und sämtliche Berührungsängste abzubauen. So auch im zweiten Teil („Musiktheorie in der Praxis), der gekonnt den Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis schafft. Unzählige Beispiele ermutigen den Leser, endlich zum Instrument zu greifen und das Erlernte praktisch anzuwenden. Und das Beste daran: Ich finde endlich auch einmal Lieder, die ich noch nicht kenne. Viele Notenbücher für Kinder, an denen ich mich als blutiger Anfänger orientiert hatte, sind meines Erachtens musikalisch völlig veraltet. Meffert bringt traditionelle Songs wie etwa „Zogen einst fünf wilde Schwäne“ und das mir völlig neue „Kumbaya“, und so werde ich des Übens einfach nicht müde.

Fazit: Ein Buch, dass sein Geld wert ist und das ich immer wieder gern zu Rate ziehe, um Dinge nachzulesen. Das Musizieren bereitet mir Freude und die Lektüre dieses Buches stellt für mich eine ähnliche Bereicherung dar, wie das Üben an der Gitarre selbst. Empfehlenswert für alle, die neugierig sind und auch die eine oder andere Übungsaufgaben nicht scheuen. Vor allem empfehle ich das Buch Erwachsenen, die Schwierigkeiten haben einen Zugang zur Harmonielehre zu finden und so in ihrer Entwicklung stagnieren. Hier kann man auf schnelle und einfache Weise seinen Horizont erweitern, wenn man bereit ist, sich auf das Thema einzulassen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 8, 2015 10:02 AM MEST


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