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Rezensionen verfasst von
Momo Mononoke

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Merida - Legende der Highlands
Merida - Legende der Highlands
DVD ~ Nora Tschirner
Preis: EUR 9,90

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wunderschön anzusehen, Story ganz nett, 13. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Merida - Legende der Highlands (DVD)
Diesen Film habe ich wirklich mit allergrößter Spannung erwartet, nachdem mich der Trailer so sehr beeindruckt hatte. Gleich zu Beginn war ich dann auch wirklich wieder ganz platt wegen der wunderschönen Bilder und der tollen Hintergrundmusik - so gelungen habe ich das bisher wirklich selten bei einem Animationsfilm erlebt! Merida war auch sehr sympathisch gestaltet, keine perfekte Schönheit, dafür mit herrlichen, fluffigen, wilden roten Haaren, die zu ihrem Temperament passten.

Obwohl ich schon allein wegen all dieser optischen Brillanz unentwegt wie gebannt auf die Leinwand starrte, wollte der Funke allerdings doch nicht so richtig überspringen. Damit mich ein Animationsfilm - zu dessen Zielpublikum ich ja entschieden nicht mehr gehöre - wirklich vom Hocker reißen kann, muss er eine ordentliche Portion Humor und/oder Romantik aufweisen. Perfektes Beispiel: "Rapunzel, neu verföhnt". Bei "Merida" muss man zwar ab und zu ein bisschen schmunzeln, aber wirklich zum Lachen reizt der Film nicht, und es geht hier niemals um die romantische Liebe, dafür aber um die Liebe zwischen Mutter und Kind. Das hätte natürlich auch ganz toll werden können: wie "Nemo", nur mit gänzlich anderem Setting und statt einem Vater-Sohn- eben einem Mutter-Tochter-Konflikt. Das Ende war dann auch wirklich rührend und unterm Strich hätte es ein perfekter Kinderfilm sein können, wenn - ja, wenn die Filmemacher es mit der Action nicht "zu gut gemeint" hätten! Ein riesiger "Zombie-Bär", der von früheren Kämpfen bereits mehrere Pfeile im Rücken stecken hat, aber dessen ungeachtet ganz nahe dran ist, die wehrlose Merida aufzufressen ... das war dann doch zu viel. Die Kinder, die in meiner Nähe saßen, waren sichtlich verängstigt, und das hätte wirklich nicht sein müssen, zumal die Geschichte auch sehr gut ohne diese Szene - oder mit einer harmloseren Version davon - ausgekommen wäre! Also weiß ich jetzt nicht mal genau, wer denn die perfekte Zielgruppe für diese sehr kindliche Handlung mit gar nicht kindlichen Gruseleffekten sein sollte...?

Alles in allem ein solider 4-Sterne-Film, bei dem das Potential zwar stellenweise nicht genug ausgeschöpft und an anderen Stellen dafür zu dick aufgetragen wurde, der aber mit einer tollen Heldin und perfekter Animation überzeugt.


Anne liebt Philipp
Anne liebt Philipp
DVD ~ Maria Tandero Berglyd
Preis: EUR 8,99

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verträumt und einfühlsam, 21. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Anne liebt Philipp (DVD)
Schon als ich den langen Trailer gesehen habe, war mir klar, dass ich mir diesen Film nicht entgehen lassen durfte - das sah ein bisschen so aus wie eine Mischung aus dem ersten "Wilde Hühner"-Film und "Die fabelhafte Welt der Amelie" für Kinder, und mit dieser ersten Einschätzung lag ich auch gar nicht mal so falsch. Die Geschichte handelt von der zehnjährigen Anne, die einfach kein "typisches" Mädchen sein möchte und auch die ewigen Schwärmereien für Jungs nicht nachvollziehen kann. Doch dann zieht Philipp in ihre Gegend - ausgerechnet in das Haus, das allgemein als Spukhaus verschrien ist. Anne verliebt sich Hals über Kopf in Philipp, denn egal, was die Erwachsenen sagen: Auch in ihrem Alter fühlt sich so etwas schon sehr ernst und echt an. Doch hat sie gegen ihre hübsche, verwöhnte Klassenkameradin Ellen eine Chance?

Der Film macht richtig Lust, wieder ein Kind zu sein. Man könnte zwar sagen, dass die Handlung bloß so dahinplätschert, aber das klingt zu negativ. Es wird einfach alles sehr ruhig erzählt und die Kinder werden beim Spielen, beim Radfahren, beim Herumtollen gezeigt - da kommt eine schöne Sommer-Atmosphäre auf. Die schlaksige Anne mit dem selbstgeschnittenen Pony und ihre rothaarige, strebsame Freundin Beate sind übrigens einfach entzückend, und die ersten Verliebtheitsgefühle werden unverkrampft, aber auch sehr unschuldig präsentiert. Für ganz kleine Zuseher ist der Film meiner Meinung nach trotzdem noch nicht geeignet, weil die Spukgeschichten, die sich um Philipps neues Heim ranken und die Anne in ihrer Fantasie immer weiterspinnt, doch recht unheimlich sind. Außerdem lässt sich Anne aus Eifersucht zu ganz schön heftigen Gemeinheiten gegenüber der zickigen Ellen, aber auch gegenüber ihrer besten Freundin Beate hinreißen, was vielleicht auf Kinder unter 6 Jahren etwas bedrückend wirken könnte. Beides wird allerdings am Ende sehr schön aufgelöst, und so lässt einen dieser unspektakuläre, aber liebevoll gemachte Film mit einem warmen, zufriedenen Gefühl zurück.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 13, 2013 5:25 PM CET


Asmodee - Lui meme 200001 - Die Werwölfe von Düsterwald
Asmodee - Lui meme 200001 - Die Werwölfe von Düsterwald
Wird angeboten von TripleBuy
Preis: EUR 10,45

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schauderhaft gut!, 28. Juni 2012
Die Nacht senkt sich über das kleine Dorf von Düsterwald. Alle Bewohner ziehen sich in ihre Häuser zurück, jedoch nicht ohne noch ein paar misstrauische Blicke um sich zu werfen. Die Fenster und Türen werden verrammelt, doch das hilft nicht gegen das langsam aufsteigende Gefühl von Bedrohung, das seit den rätselhaften Todesfällen der letzten Tage in jedem geweckt wurde. In der Ferne heult ein Wolf ...
Am nächsten Morgen werden alle durch einen gellenden Schrei geweckt: Mitten auf dem Dorfplatz liegt in einer großen Blutlache ein lebloser Körper. Er ist übel zugerichtet, es sieht aus, als wäre er das Opfer eines Tiers geworden - aber welches Tier wäre zu so etwas fähig? Das entsetzte Gemurmel der Dorfbewohner schwillt an, immer wieder fällt nun das Wort "Werwolf" und die ersten Verdächtigungen werden ausgesprochen. Bald ist es für jeden zur unumstößlichen Gewissheit geworden: Der Mörder ist direkt unter ihnen, und er muss hängen! Es dauert nicht lange, bis ein Sündenbock gefunden wird, der für die grauenvollen Ereignisse der Nacht mit dem Leben bezahlen muss. Aber haben die Dorfbewohner den Richtigen erwischt? Oder wird es in der folgenden Nacht wieder ein Blutbad geben?

Spätestens, wenn der Spielleiter sagt "Alle Dorfbewohner schlafen ein", und jeder Mitspieler seine Augen mit den Händen bedeckt, geht das schaurigste Kopfkino los. Ich habe noch niemanden erlebt, den die "Werwölfe von Düsterwald" nicht in ihren Bann gezogen hätten. Nacht für Nacht - bzw. Runde für Runde - wählen die zuvor ausgelosten Werwölfe schweigend ihr Opfer, indem sie auf einen der ahnungslosen Mitspieler deuten. Am nächsten Morgen - das heißt, wenn der Spielleiter allen wieder befiehlt, die Augen zu öffnen - wird der Tod dieses Opfers verkündet, und schon gehen die Diskussionen los: Wer könnte das getan haben? Hat irgendjemand einen persönlichen Grund für so eine Tat? (Bei unseren Spielerunden ist merkwürdigerweise aufgefallen, dass Eheleute einander gerne abmurksen ...) Hat es in der Nacht vielleicht dort, wo jemand sitzt, verdächtig geraschelt? Benimmt sich jemand anders als sonst, errötet vielleicht gar?
Noch dazu gibt es neben den einfachen Dorfbewohnern (und den Werwölfen, die bei Tag so tun, als wären sie ebenfalls brave Bürger) ein paar besondere Figuren, die ebenfalls zu Beginn des Spiels ausgelost wurden und die ihre Identität geheimhalten müssen. Da ist zum Beispiel das Mädchen, das des Nachts zwischen seinen Fingern hervorspähen darf und möglicherweise einen Blick auf die erwachenden Werwölfe werfen kann. Aber Vorsicht! Wenn das auffällt, ist das Mädchen bestimmt das nächste Opfer. Und dann sind da noch die Wahrsagerin, die Hexe und der Heiler, die ebenfalls für einige Verwirrung sorgen und es den Werwölfen schwermachen können, zu siegen. Nicht zu vergessen das Liebespaar, das rücksichtslos die anderen aus dem Weg räumen würde, um zum Schluss alleine zu überleben - besonders spannend ist das, wenn das Liebespaar aus einem Werwolf und einem braven Bürger besteht!

Es gibt im Internet übrigens noch Ideen für zahlreiche andere Figuren, die das Spiel niemals langweilig werden lassen. Im Grunde, das muss man schon sagen, könnte man sich "Die Werwölfe von Düsterwald" auch mithilfe von Papier und Bleistift selber basteln, aber allein für die Idee und die wirklich schön gestalteten Karten kann man schon mal zehn Euro ausgeben. Es ist übrigens ein super Mitbringsel für eine Party! Dort gibt es dann auch genügend Leute für das Spiel. Denn das wäre vielleicht der einzige Kritikpunkt: Damit eine Runde zustande kommen kann, braucht man erst mal mindestens sieben Mitspieler; allzu viele sollten es aber auch nicht sein, weil es sonst langweilig werden kann, wenn man gleich zu Beginn ausscheidet und sich dann nicht mehr beteiligen darf. Aber das ist kein Grund für einen Punkteabzug, also:
Fünf Sterne für das spannendste, fantasievollste und psychologisch interessanteste Spiel, das ich kenne!


Marie Antoinette
Marie Antoinette
DVD ~ Kirsten Dunst
Wird angeboten von rezone
Preis: EUR 10,65

21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Augen- und Ohrenschmaus, 26. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Marie Antoinette (DVD)
"Marie Antoinette" ist ein Film, den man nicht wegen seiner mitreißenden Handlung oder tiefschürfenden Botschaft genießt, sondern einfach deshalb, weil er so ... hübsch ist. Alles darin, diese Mischung aus moderner Musik, schönen bis schrillen Kostümen, extravaganten Frisuren und einer sehr aparten Hauptdarstellerin, ist so dekorativ und süß wie ein Karton Macarons in allen Regenbogenfarben - wenn sich auch gegen Ende eine bittere Note hineinschleicht.
Marie Antoinette, verschrieen als eine herzlose Prasserin, wird hier als ein naives Mädchen gezeigt, das im Glanz des französischen Königshofes allmählich erstickt. Die Tragik wirkt allerdings nicht so herzzerreißend wie in dem (sehr empfehlenswerten!) Film "Die Herzogin" mit Keira Knightley, der von der Handlung her ähnlich ist; das liegt vermutlich auch daran, dass alles Hässliche in "Marie Antoinette" möglichst gering gehalten wird, um den Augen- und Ohrenschmaus nicht zu verderben. Die Dialoge sind sehr spärlich, es gibt viele ruhige bis statische Szenen: Marie Antoinette und ihr Gemahl frühstücken schweigend, Marie Antoinette liegt in der Badewanne, Marie Antoinette sitzt mit ihrer kleinen Tochter auf einer Blumenwiese.
Wer unbedingt einen richtigen Spannungsbogen braucht, wird sich nach dem ersten, noch relativ dynamischen Drittel des Films möglicherweise langweilen. Wer sich aber wie ich gerne von schönen Bildern und schöner Musik unterhalten lässt, den wird diese bonbonrosa verpackte, innerlich eisige Traumwelt sicherlich faszinieren!


Der Märchenerzähler
Der Märchenerzähler
von Antonia Michaelis
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,95

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts für mich, 17. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Märchenerzähler (Gebundene Ausgabe)
Den Erzählstil fand ich schön, er ist ein bisschen poetisch und sehr angenehm zu lesen. Nur stellenweise gleitet er etwas ins Naive ab, vor allem, wenn es um Annas Gedanken geht. Pseudophilosophische Fragen zu stellen wie "Warum ist die Welt so, wie sie ist? Warum sind manche Leute arm und manche reich? Warum sind manche unglücklich und manche nicht?" oder so ähnlich, passt eher zu einer Sieben- als zu einer Siebzehnjährigen. Andererseits bildet der bisweilen kindlich anmutende Erzählstil einen ungewöhnlichen, in gewisser Weise "schönen" Kontrast zum Inhalt des Romans. Dafür allein vergebe ich schon mal zwei Sterne.

Zum Märchen von der kleinen Klippenkönigin, das Abel etappenweise erzählt, muss ich leider sagen, dass es mich nicht sonderlich angesprochen hat. Zum einen kam es mir wie ein etwas schwächlicher Abklatsch vom "kleinen Prinzen" vor (das gibt Abel an einer Stelle sogar selbst zu), und wenn ich Lust gehabt hätte, so etwas zu lesen, dann HÄTTE ich Saint-Exupérys Buch aus dem Regal genommen. Aber ich wollte eben wissen, wie es mit Abel und Anna weitergeht, nicht mit dem Seelöwen und dem Rosenmädchen usw. Zum anderen fand ich es einfach unrealistisch, dass Abel so etwas erzählt. Nicht nur, dass die Geschichte nicht unbedingt für die kleine Micha geeignet ist, nicht nur, dass die Wortwahl so gar nicht nach siebzehnjährigem Jungen klingt - es ist außerdem einfach nicht besonders schlau von Abel, die Realität und Dinge, die er getan hat, derart offensichtlich in seine Erzählung einzuweben. Natürlich macht gerade das den Reiz des "Märchenerzählers" aus: dass irgendwann Wirklichkeit und Fantasie verschwimmen; aber bei genauerer Betrachtung ist das doch ziemlich gekünstelt.

Das alles wäre aber noch nicht weiter schlimm, denn die Geschichte ist ansonsten wirklich sehr spannend und aufwühlend. Dafür, dass mich das Buch durchaus gefesselt hat, vergebe ich den dritten Stern. Was einer besseren Bewertung im Wege steht, ist allerdings das Ende des Romans, oder eigentlich das letzte Viertel. Da war mir dann wirklich alles zu viel, Katastrophe wurde auf Katastrophe gehäuft, und das brachte mich (eine eigentlich nahe am Wasser gebaute Leserin) nicht etwa zum Mitleiden und Weinen, sondern wirkte auf mich einfach zu üppig. Man wird fast erschlagen von den Schrecklichkeiten, die sich zum Schluss aneinanderreihen, nachdem der Roman doch so still und unaufdringlich begonnen hatte.

Am allerärgerlichsten ist der groteske Widerspruch, in dem dieser Schluss zum Klappentext des Buches steht. Da heißt es doch tatsächlich: "Anna und Abel - eine Liebe, die über alle Zweifel siegt und in der das Unmögliche möglich ist." Müssen die Verleger heutzutage wirklich auf JEDEN Jugendroman die Worte "unmögliche Liebe" draufstempeln, damit er sich gut verkauft?! Oder meint tatsächlich irgendwer, dass in diesem Strudel aus Mord, Vergewaltigung, Prostitution, Kindesmissbrauch ... die Liebe "gesiegt" hat? Soll dieser Sieg etwa darin bestanden haben, dass Anna, nachdem sie die grausigsten Dinge von Abel erfahren hat, immer noch an ihm hängt wie eine Klette? Das fand ich in der Tat unmöglich. Aber in einem ganz anderen Zusammenhang.


Clementoni 69883 - Original Triops Maxi De Luxe , Galileo Experimentierkasten Urzeitkrebse
Clementoni 69883 - Original Triops Maxi De Luxe , Galileo Experimentierkasten Urzeitkrebse
Preis: EUR 19,99

34 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur für Leute, die gut mit Enttäuschungen umgehen können, 16. Juni 2012
Ich habe diese Box für meinen kleinen Neffen gekauft und muss im Nachhinein leider sagen, dass das kein geeignetes Geschenk war. Auf der Packung steht zwar 'ab 8 Jahren', aber auch achtjährige Kinder können möglicherweise die Enttäuschung nicht gut verkraften, wenn sich in ihrem Triopsbecken einfach rein gar nichts tut. Genau das war bei uns nämlich der Fall!

Zunächst einmal fand ich es ziemlich unverschämt, dass es auf der Packung heißt, es sei alles enthalten, was man zum Triops-Züchten braucht. Das ist einfach eine dicke Lüge! Ohne einen großen Kanister destilliertes Wasser läuft gar nichts und ich würde außerdem zum Kauf einer geeigneten kleinen Heizung raten: Es ist mir nämlich schleierhaft, wie man einfach so - oder bloß mithilfe einer Schreibtischlampe, wie in der Anleitung empfohlen - die Temperatur des Wassers auf relativ konstanten 23 - 26 Grad halten soll. Das klappt doch nicht mal im Hochsommer.

Außerdem ist die Anleitung sehr ungenau. Da heißt es zum Beispiel, dass man vor allem die Larven, aber generell auch die größeren Triops nur ganz wenig füttern soll - aber was für eine Maßangabe ist denn bitteschön '"ganz wenig"'? Bei einer Internetrecherche habe ich herausgefunden, dass die Larven anfangs nur ein zermahlenes Futterkorn in der Größe eines Stecknadelkopfes bekommen dürfen. So eine Information ist doch unerlässlich, zumal die Triops sterben, wenn man sie zu viel füttert, und sich andererseits gegenseitig auffressen, wenn sie zu hungrig werden.

Bei uns kam es aber wie gesagt gar nicht erst so weit, weil einfach kein einziger Triops geschlüpft ist. Damit wir das ganze Zeug nicht umsonst gekauft haben, werden wir wahrscheinlich mit einer Nachfüllpackung einen zweiten Versuch starten. Ich weiß nicht, ob wir etwas falsch gemacht haben (und wenn ja, was), aber ich habe gelesen, dass man bei der Züchtung von Triops durchaus auch mehrere Versuche brauchen kann. Wenn das stimmt, hätten in der Schachtel ruhig zwei oder drei Päckchen Eier enthalten sein können, teuer genug war das Ganze ja.

Insgesamt wahrscheinlich ein nettes Experiment und sicher eine interessante Erfahrung, WENN es denn funktioniert. Ansonsten aber überteuert und schlecht ausgestattet.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 2, 2013 3:09 AM CET


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