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M.K

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Iron Man (Uncut US-Version, Steelbook) [Limited Edition] [2 DVDs]
Iron Man (Uncut US-Version, Steelbook) [Limited Edition] [2 DVDs]
DVD ~ Robert Downey Jr.
Wird angeboten von dvd-schnellversand
Preis: EUR 19,58

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wahrheit ist...Ich bin Iron Man!, 7. Mai 2008
"Die Wahrheit ist...Ich bin Iron Man!"

Nach den, an der Kino-Kasse, großen Erfolgen der Spiderman Trilogie befindet sich die Comic-Verfilmungen in einem regelrechten Aufschwung. So scheint es tatsächlich so als würde fast wöchentlich eine neue Comic-Adaption angekndigt und/oder ins Kino gebracht. Nach dem Hulk, Spidy und co. versucht sich nun auch der "Iron Man" (gespielt von Robert Downey Jr.) daran ein weiterer großer Stern am Comic-Film Himmel zu werden.

Der Film beginnt im Nahen Osten. Schon hier erkennen wir die gute Arbeit der Drehbuch-Autoren. Während des Fahrens wird in einem Radio "Back in Black" von AC/DC gespielt. Es wirkt alles sehr stimmig und passend. Kurz danach wird der Jeep des Hauptcharakters Tony Stark, der sich im späteren Verlauf des Filmes, gezwungener Masen zum Iron Man entwickelt, angegriffen und zerstört. Stark wird von Terroristen entführt und wird gezwungen für diese seine neue "Jericho" Bombe zu bauen.

In den knapp Zwei Stunden die der Film dauert wird dieser nie langweilig oder langatmig. Dabei wird Tony Starks Entwicklung zum Iron Man sehr gut und ausführlich gezeigt. Das mag auch an der sehr guten Leistung von Robert Downey Jr. liegen. Er verleiht dem Charackter Tony Stark ein Gesicht und ist hierbei unheimlich Charismatisch. Ein geringerer hätte dies wahrscheinlich nicht geschafft. Es gilt also: Downey Jr. ist Stark, Stark ist Downey Jr. Desweiteren hat der Film mit Gwyneth Paltrow, Jeff Bridges und Terrence Howard auch gute bis sehr gut besetzte Nebenrollen.

Natürlich muss auch der außerordentlich gute Soundtrack erwähnt werden. Von eher Rockigen Stücken (s.o) bis zu Selbstkomponierten Stücken ist alles dabei. Hierbei fügt sich jedes Stück perfekt in die jeweilige Szene ein und gibt dieser ein weiteres Stück Tiefe. Besonders in den Kämpfen ist die Musik 100% passend.

Wie auch letztes Jahr bei "Transformers" sind die (Computer gemachten) Effekte wieder Tadellos. So wird zum Beispiel in den Actionreichen Kämpfen die Lücke zwischen Realität und CGI-Effekten immer enger und ist kaum noch zu erkennen.

Obwohl der Film für eine Kino-Auswertung leicht geschnitten werden musste, Punktet dieser gleichzeitig mit einer witzigen Brise Humor. Dies geschieht ohne das die relative Ernste Grundstimmung verloren geht. Außerdem gibt es zum Anfang eine gelungene Satire auf das Waffengeschäft und manchmal vorkommende Anspielungen auf andere Marvel Comics.

Alles in Allem ist "Iron Man" eine sehr Gute Comic-Adaption mit Potenzial zum Kult. Für jeden der auf die Comics steht ein Muss und für andere...sowieso! Ich kann es kaum erwarten bis der Zweite Teil (mit Samuel l. jackson!) bei uns in die Kinos kommt!

Ab in die Kinos!

P.S. Unbedingt den Abspann ganz anschauen!


Rob Zombies Halloween
Rob Zombies Halloween
DVD ~ Scout Taylor-Compton
Wird angeboten von dvd-schnellversand
Preis: EUR 14,20

3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zombie+Halloween ?, 3. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Rob Zombies Halloween (DVD)
Zombie Filme sind eine Klasse für sich. House of 1000 Corpses war nett und The Devil Rejects ein guter Road-Movie Splatter. Aber als ich gehört habe das Zombie sich an einem Remake des wohl größten Horror Klassikers der modernen Filmkunst wagen will lief es mir eiskalt den Rücken runter. Wieso ? Weil Rob Zombie eine eigene krankhafte Art hat alles in seinen Filmen zum perversen zu wenden. Aus den Originalen kreischenden Frauen (Good old times- es waren keine Teenies!) sind junge, dumme, sexgeile Mädchen geworden. Die restliche Familie ist entweder Drogensüchtig, wird in der Schule gemobbt oder Tyrannisiert eben diese. Wieso Rob, WIESO ?!

Wofür man Zombie noch die Lizenz zum Filmedrehen weg nehmen müsste wäre die detaillierte Darstellung Micheals Kindheit und wieso gerade dieser zum Killer wurde. Wisst ihr wieso Myers so gruselig ist (bzw. war) ? Weil er das pure gesichtlose Böse verkörperte. 1978 war Micheal noch das Böse das in uns allen enthalten ist. Das Böse das irgendwann, irgendwo und irgendwie ausbricht und wütet. Aber 2007 ist von diesem nur noch wenig übrig geblieben. Micheal wurde zu einem gemobbten kleinen Kind herunter degradiert. Wieso Rob, WIESO ?!

Im übrigen könnte man sich fragen wieso Dr.Loomis nur noch ein Schatten seiner selbst ist, der Film vollkommen anders Endet als das Original und warum eben dieser noch vollkommen Blutleer ausgekommen ist dagegen das Remake aber nur davon trieft.

Mancher wird sich jetzt fragen wieso ich trotzdem "2" Sterne gebe. Die Antwort ist einfach: Jeder der Halloween Teile (Ja, auch Nr.3) ist auf seine eigene Art und Weiße spannend. So auch dieser.

Fazit:
Als Remake ein totaler Reinfall, ein Flop, eine Schmach ! Als Eigeninterpretation des Originals des Films noch annehmbar aber sonst kommt der Streifen wohl kaum über die Mittelmäßigkeit herraus und verkauft sich wohl nur wegen seinem großen Namen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 7, 2009 3:54 PM MEST


Kein Titel verfügbar

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Machs nochmal Buce...., 13. August 2007
Je älter desto tatenkräftiger kommt es mir vor. Derweil wird Harrison Ford 65 Jahre alt und macht Indi 4 , Stallone war mit seinen 61 auch erst gerade in Rocky Balboa zu sehen und bastelt gerade schon an Rambo 4. Tja, und auch den Willis hats erwischt....mit 52 Jahren lässt er es nochmal so richtig krachen-ich meine die Action nicht die Hüfte.

Gerüchte über einen neuen Stirb Langsam Film gab es zwar schon ewig aber jetzt war es endlich soweit: der neue Film lief im Kino an. Ob es etwas mit dem Geld zu tun hat weiß man nicht, war doch Willis letzter Erfolg schon ein paar Jährchen her ("Sixth Sense" [Shyamalan, 2000]).

Stolze 12 Jahre ist es her dass Bruce sein alter Ego "John McClane" wieder gespielt hat und mit jeder Inkarnation wuchs die Reihe: War es in Teil 1 noch ein Hochhaus, so war es in Teil 2 ein Flughafen, dann in Teil 3 eine ganze Stadt ! Und jetzt das Weltumfassende Internet. Dabei konnte John McClane mit Technik noch nie etwas anfangen, und setzte immer auf eher handfeste Argumente. Also: Klappt das Update? Stirb langsam Version 4.0.

Farblich hat der Film sich sehr verändert. Passend zum neuen Thema sieht er nun irgendwie klinisch, farbarm aus. Nur McClane sticht hier herraus denn er ist nun ein alter Mann. Kommt aus der Zeit in der der Computer noch eine Randerscheinung war. Deshalb bleibt der PC den ganzen Film über aus und Willis macht das was er am besten kann : Viel Action !
"Live free or die hard", so der Originaltitel, gibt von Anfang bis Ende Vollgas. Der Film ist eine rasante Achterbahnfahrt ohne Bremse, solche reinrassige Action war im Kino schon länger nicht mehr zu sehen.

Nun aber zu dem ein oder anderen Kritikpunkt :
Der Mensch in McClane leidet im Film sehr stark. Solche Szenen wie in Teil inder McClane barfuss über Glasscherben laufen musste gibt es nicht mehr. Der Held blutet zwar steckt aber trotzdem alles weg , wo ein normalsterblich schon auf der Intensivstation eingeliefert worden wäre.
Diese Irrealität lässt den Film in Konsequenz leider etwas unnahbar erscheinen. Ein weiterer Negativpunkt ist der Fiesling des Films, der seinen Vorgängern in Stirb Langsam 1-3 (McTiernan, Harlin, 1988-1995) nicht das Wasser reichen kann. Irgendwie wirkt der Cyberterrorist wie ein Elektronikmarkt-Berater an einem schlechten Tag. Und ohne starken Schurken kann auch der coolste Held nicht wirklich glänzen.

Wie aber auch im Vorgänger hat McClane wieder jemanden an seiner Seite, einen Jungen Hacker nämlich. Dieser verhält sich einigermaßen still gibt dem Film aber ab und zu ein paar auflockernde Momente. Die Spezialeffekte bestehen aus einer Mischung aus Handarbeit und Computer, und sind erwartungsgemäß spitze. Das trifft auch auf die restliche Technik zu...alles ist so, wie es sich der Actionfan wünscht. Also, außer dem blassen Schurken und dem übermenschlichen SuperMcClane ist alles noch wie vor 12 Jahren...es knallt und rumpelt ordentlich. Bruce Willis macht seinen Job als wäre er nie weggewesen, nur dieses mal mit noch weniger Haaren auf dem Kopf. Kurzum: Stirb Langsam ist immer noch ein Pflichtfilm.


Kein Titel verfügbar

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen EC F'N W !, 4. August 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die ECW bot einfach alles was sich der Hardcore-fan wünschte: Vom Todesmutigen, Technikstrotzenden Lucha-Libre bis hin zum knallharten Hardcore Kampf in dem nie jemand ohne Blutenden Körper herausging. Das alles wird auf dieser (und meiner Meinung nach bisher besten Wrestling DVD)gezeigt !

Die Matches :
ECW World Tag Team Championship Mtach:
Cactus Jack/ Mikey Whipwreck vs. Public Enemy
Gleich hier wird gezeigt was die ECW unteranderem berühmt gemacht hat: Die Nähe zu en Fans ! Und die kommen hier nicht zu kurz ;)

Extreme Warfare Vol. 1
Sandman/ Terry Funk vs. Cactus Jack/Shane Douglas
Gutes Match mit gefühlten 1001 Stuhlschlägen und genau so viele Kendo-Stock Schlägen !

Taipei Death Match
Ian Rotten vs Axl Rotten
hier wird es das erstemal richtig "extrem" ! Die Hand wird eingetapet dann in Superkleber getaucht und schließlich in Glasscherben getaucht! Um das Match in Drei Kurze Wörter zu fassen:
Blut,Blut,Gut !

Mexican Death Match:
Rey Misterio vs Psicosis
Das erste Lucha Libre Match auf der DVD. Man bekommt sehr viele HighflyerAktionen zu sehen (unteranderem mit einem Hurracanrana aus 3 Metern!!)

Four Corners Match for the ECW Television Titel:
Shane Douglas vs. Chris Jericho vs 2Cold Scorpio vs Pittbull #2
Gutes aber manchmal langgezogenes Match der Vier. (unteranderem mit einer sexy Francin :-) )

Weapons Match
Tommy Dreamer vs Brian Lee
Sehr hartes Match in dem sehr viele "harte" Gegenstände eingesetzt werden (! Sogar mit einem Gang aus der Arena !)

Strecher Match
RVD vs Sabu
(das Ziel des Matches ist es den anderen auf eine Krankenlege zu legen und ihn bis zur Ziellinie zu schieben)
Gutes Match von beiden , dass mal wieder zeigt dass Sabu "homicidal, genocidal, suicidal and deathdefying" ist !

3 Way Dance #1 Contender's Match for the ECW World Heayvyweight Championship
Terry Funk vs Sandman vs Stevie Richards
Eines der spannendsten Matches auf der DVD. Viele harte Aktionen( u.a Stacheldraht, harter Stahl!) in dem der "Funker" sich einen Traum erfüllt...

Disc 2

Barbed Wire Match for the ECW World heavyweight Championship
OH MY GOD ! Diese Phrase reiert Joey Styles nicht zu unrecht andauernd herrunter den dieses Match is an Brutalität kaum zu überbieten ! Das härteste Match der DVD bei dem Terry Funk beinahe sein Auge verliert !

Intergender Match
Beulah McGillcutty vs Bill Alfonso
Ein Mann gegen eine Frau ? Ihr denkt ihr weißt wer da gewinnt ? Na dann...denn einer der beiden verlier hier dermaßen viel Blut dass man damit bestimmt eine 2L Flasche füllen könnte !

ECW Death Match
Tazz vs Bam Bam Bigelow
Spektaküleres Match ! Mit einer Aktion die ich bisher nur 1 mal gesehen habe !

ECW Wolrd Heavyweight Championship Match
Tazz vs Shane Douglas
Mittelmäßiges Match mit einem zerbrochenen Tisch

Chicago Street Fight Falls Count anywhere Natch for the ECW Tag Team
Dudley Boyz vs Spike Dudly/Balls Mahoney
"Get the Flaming Tables!" Sehr Gutes Match mit Blut und Brennenden Tischen ! Der Sieger überrascht.

ECW World Heavyweight Championship Match
Mike Awesome vs. Spkie Dudley
Heftiges Match in dem Spike (der einfach nicht aufgeben will) durch sehr sehr viele Tische befördert wird !

ECW on TNN
Sandman vs Rhino
Naja...Rhino hat mir noch nie so gefallen. Dafür aber mit richtigem Sieger ;)

3-Way Dance
Super Crazy vs. Tajiri vs Little Guido
Schön anzusehendes match mit viel Technik !

"I Quit" Match
Tommy Dreamer vs C.W Anderson
die Hardcore Ikone zeigt wiedermal was Hardcore wirklich bedeutet !

ECW One Night Stand
Mike Awesome vs. Masato Tanaka
Von Masato ist man ja gewöhnt das er an sich sehr viele Stunts durchführen lässt aber hier ? WauuuuuuuuW ! hier gibt es viel "Tisch" Aktion zu sehen !

Fazit:

Die ECW lebt ! und wie ! Diese DVD sollte in jedem Regal stehen der sich auch nur ein fitzelchen für die ECW, oder Wrestling intereesiert !
UNBERSCHREIBLICH GUT !


300
300
DVD ~ Gerard Butler
Preis: EUR 4,99

27 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ruhm und Ehre!, 15. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: 300 (DVD)
Nach dem längst in den Kultstatus erhobenen "Sin City" (Miller, Rodriguez, Tarantino, 2005) war es nur eine Frage der Zeit, bis der nächste Comic von Frank Miller einen Platz auf der großen Leinwand finden würde. Obwohl der Nachfolger der sündigen Stadt bereits angekündigt ist, soll aber vorerst eine ganz andere Adaption diesen Weg einschlagen: 300.

300 erzählt die Geschichte der spartanischen Elitekämpfer, die sich gegen die nach ihrem Land gierenden Perser an den Termophylen erwehren.

Als Grundgerüst für die Thematik reicht die kurze Zusammenfassung völlig aus, doch genügt das nicht, um den Film nicht als Demonstration von männlicher Körperkraft und bloße Zurschaustellung von rauher Gewalt verkommen zu lassen. Eben dies kompensiert Zack Snyder (und vermutlich auch Frank Miller im Comic) durch eine lange Einleitung und häufige Wechsel zu dem Treiben der Verbliebenen im Hofstaat des Königs.

So zeigt Snyder den zukünftigen König Leonidas vorerst als Heranwachsenden und erklärt damit geschickt die Tugenden der Spartaner. Das Kind als Halbstarken zu betiteln wäre unangemessen, denn werden schon jüngste männliche Nachkommen zu professionellen Kriegern getrimmt und auf harte Proben gestellt. Mut und Ehre sind die Schlüsselbegriffe im Leben des Spartaners, an denen sich sowohl das Dasein eben jener als auch das Dasein des Filmes orientiert. Während sich Männer mit perfekt geformten Körpern auf der Leinwand präsentieren erfährt der Zuschauer erzählerisch von dem kranken und nicht starken Nachwuchs, welcher bereits nach der Geburt selektiert wird.

Leider gelingt es dem Film vorerst nicht Spannung aufzubauen, was vermutlich an der Vorlage liegt. Der Zuschauer hat sehr schnell das Gefühl bereits alle wichtigen Details für die nahende Schlacht gesammelt zu haben und alles was da noch kommen mag bevor es denn endlich losgeht, bereits zu wissen oder gar nicht erst wissen zu wollen. Diese euphorische Ungeduld kann Snyder aber glücklicherweise immer wieder durch die bereits im Vorfeld gefeierte Optik und die bislang noch selten auftretenden Fantasiewesen eindämmen. Obwohl die Handlung einen längst nicht mehr vom Kinosessel reißen wird kann man sich der Leinwand einfach nicht entziehen. Nicht nur weil man die definitiv kommende Schlacht nicht verpassen möchte, sondern weil es Snyder in jeder Hinsicht gelingt das Comicflair einzufangen und dem Zuschauer dynamisch zu präsentieren.

Am Ende der zu komplexen Einleitung darf der obligatorische Geschlechtsakt zwischen König und Königin natürlich nicht fehlen, der angenehm kurz ausfällt. Das Ganze erfüllt jedenfalls seinen Zweck, denn ist es nicht untypisch, dass die Prozedur ganz gerne mal als Anlass genommen wird sich von seiner Geliebten zu verabschieden, um dem ein oder anderem Bösewicht seine Grenzen zu zeigen. Genau dies soll dann auch geschehen in Form einer bildgewaltigen Schlacht, in der sich König Leonidas und seine 300 spartanischen Gefolgsleute einer immensen Übermacht von Persern inklusive mythischen Wesen erwehren. Hier glänzt endlich nicht nur die faszinierende Optik sondern insbesondere auch die Inszenierung des niemals chaotischen Treibens. Allein die Wahl des Schauplatzes (einer engen Schlucht) demonstriert den professionellen Gedankengang der Spartaner bereits, doch auch deren Kampfverhalten, inklusive der Phalanx, bleibt für den Zuschauer stets nachvollziehbar. Nur weil es Zack Snyder so gut gelingt das Treiben auf dem Schlachtfeld einzufangen, kommt bei dem Zuschauer immer wieder das Gefühl auf, als könnten die Protagonisten die Übermacht tatsächlich bewältigen. So fokussiert er sich in der Schlacht komplett auf die spartanischen Krieger und lässt die persischen Angreifer in der Regel wortlos sterben. Nur wenige Auserwählte dürfen ihren meist provokanten Senf dazugeben, allerdings dann auch nur um von einem beliebigen Spartaner samt erwiderndem Kommentar hingerichtet zu werden. Welcher Krieger mit seinem Kommentar und der anschließenden Tötung beim Publikum Anklang finden darf spielt in 300 überhaupt keine Rolle, dadurch zeigt Snyder gekonnt die Gleichheit der Spartaner, auch die ihres gemeinsamen Schicksals.

Natürlich sticht Gerard Butler als Leonidas hervor, doch kann er sich das als König auch erlauben. Der Schauspieler erweckt seine Comicfigur mit seiner grandiosen Leistung ebenso zum Leben, wie der Regisseur den gesamten Comic genial visualisiert. Leonidas ist genau der König den sich jeder Spartaner wünschen würde, voll Mut und Ehre und er ist bereit für jeden seiner 300 Männer zu sterben, sowie sie jederzeit mit ihm untergehen würden. Obwohl Leonidas ebenso loyal gegenüber seinen Kriegern ist wie sie gegenüber ihm strahlt er die volle Dominanz aus. Mit seinen wüsten Kampfschreien und klaren Ansagen bringt er nicht nur die Perser sondern auch die Zuschauer vor der Leinwand zum erzittern. Butler schafft es perfekt den Krieger und auch den Menschen Leonidas darzustellen, was sich ganz besonders am ungewöhnlich dramatischem Ende zeigt.

Doch bis dahin ist es glücklicherweise ein langer Weg. Dieser Weg bleibt optisch herausragend, wird akustisch immer wieder sensationell und führt den Zuschauer leider hin und wieder auf das Abstellgleis. Im Hofstaat Spartas nämlich muss sich die Königin für ihren Mann vor dem Rat rechtfertigen, und so mit Intrigen kämpfen. Leider bleiben diese Art von Kämpfen im wesentlichen unspektakulär und belanglos. So aber hat Snyder immerhin eine Schonungskur für das Publikum geschaffen, langweilt die Zuschauer ja auch nicht und gönnt seinen Feldherren eine Auszeit.

Diese Auszeiten sind stets sinnvoll plaziert und auch nicht von langer Dauer, fördern aber durchaus die Anspannung des Zuschauers, der sich nach ersten Auftritten von mythischen Wesen fragt, was wohl als nächstes kommen mag. Dies ist sensationell gelöst und ein dramaturgisch geschickter Kniff, den tapferen Spartanern im Laufe der Zeit immer härtere und größere Brocken vorzuwerfen, welche den Zuschauer immer wieder beeindrucken. Anders als die Zuschauer können die spartanischen Elitekrieger über die persischen Ungetüme nur lachen und schicken tier- und trollähnliche Wesen ins Jenseits. Diese sind wunderschön animiert und fügen sich perfekt in das spektakuläre Gesamtbild. Noch weitaus interessanter allerdings fallen die Kostüme und Masken aus, die so sicherlich nicht neu sind, aber in einer angenehmen Vielfalt auftreten. Besonders hervorzuheben sind hier die "Unsterblichen", die sich in ihrem Auftreten klar von den anderen persischen Einheiten unterscheiden und extrem mythisch wirken. (Wobei diese Eliteeinheiten vermutlich die legendären Assassini darstellen sollen, Anm. d. Red.)

Überhaupt fügen sich sämtliche Gestalten im Film dem optischen Gesamteindruck perfekt ein. Alles ist in Erd- und Sandtönen gehalten, selten finden sich grüne Wiesen oder ein blauer Himmel auf der Leinwand. Statt dessen kämpfen die Spartaner entweder auf den Leichen der Perser, oder auf dem steinigen Untergrund der Schlucht. Der Himmel über der Schlacht bildet da keine Ausnahme, sichtbare Abstufungen von Brauntönen dominieren. Der Farbfilter sorgt für das gewollte und konsequent umgesetzte Comicflair und lässt den Zuschauer in der tobenden Schlacht Charaktere und Umgebung gleichermaßen wahrnehmen.

Hinzu gesellt sich ein blutiger Rotton, der oftmals auf Speerstiche oder Schwerthiebe folgt. Snyder gestaltet sein Filmblut weniger organisch als es in anderen Filmen so oft eingesetzt wird, statt dessen gelingt es ihm, die Rottöne wie dicke Pinselstriche oder Farbkleckse auf der Leinwand erscheinen zu lassen. Diese ungewöhnliche Umsetzung unterstreicht den Comicstil perfekt und macht den Film so zu etwas ganz Besonderem.

Nicht ganz so bahnbrechend ist der Soundtrack, der zwar immer sehr gut passt, den Film jedoch nicht in den siebten Himmel katapultieren wird. Während das monotone Geräusch von bohrenden Speeren überwiegt fügt der Regisseur an einigen ausgewählten Stellen kurze Passagen von fetzigen Elektroklängen ein, die die sonst herrschenden Trommelschläge ablösen und sich undenkbar harmonisch in das Geschehen mogeln. So verblüffend das klingt, war ich erstaunt wie es funktioniert und Abwechslung bringt.

Abwechslung bringt den Inhalt des Filmes auf einen Punkt. Denn 300 zeigt endlich mal eine ordentliche Schlacht ohne dabei krampfhaft historische Ereignisse aufzuwühlen, 300 trumpft mit grandiosen Sprüchen auf, 300 geizt nicht mit Demonstration von Macht auf dem Schlachtfeld und 300 hat ein anständiges Ende.

Ich glaube aufgrund der optischen Reize, die Snyder gekonnt in Szene setzt und der vielen untypischen Besonderheiten in seinem Epos hat er einen ganz großen Wurf gelandet.

Den bruchstückhaften Sin City jedenfalls hat 300 für mich geschlagen.


Freddy Vs. Jason [2 DVDs]
Freddy Vs. Jason [2 DVDs]
DVD ~ Robert Englund
Wird angeboten von svalv
Preis: EUR 9,99

12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Karate-Freddy und Macheten-Jason, 15. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Freddy Vs. Jason [2 DVDs] (DVD)
Wer kennt sie nicht, die beiden ganz Großen im Slasher Bereich? Wer weiß schon, wie viele Teenager die beiden ‚sympathischen' Horrorfiguren auf ihre verschiedensten Arten und Weisen ins Jenseits geschickt haben? Und wer weiß schon, welcher der beiden nun der fähigere Killer ist ist?

Natürlich geht es hier zum einen um die Horrorfigur "Freddy Krueger", der in den Alpträumen der Kinder aus der Elm Street spukt ("A Nightmare on Elm Street" 1984) und zum anderen um "Jason Vorhees", der den Teenagern im Freizeitlager "Camp Crystal Lake" Angst und Schrecken einjagt ("Friday the 13th" 1980).

Beide mordsgefährlich, skrupellos, Furcht einflößend und vor allen Dingen: unsterblich. Was kommt nun also dabei raus, wenn diese Gestalten aufeinander treffen ? Der Film "Freddy vs. Jason" beantwortet diese durchaus bizarre Frage, und zwar mit einem Blutbad.

So beginnt der Film mit einer kurzen Einleitung, die beide Charaktere kurz vorstellt und direkt einen Zusammenhang zwischen diesen beiden Figuren herstellt.

Freddy benötigt Jason als Hilfsmittel, um aus seinem todesähnlichen Zustand zurückzukehren und den Kindern der Elm Street weiterhin Angst und Schrecken einjagen zu können. Genau das geschieht dann auch, Jason sammelt fleißig Leichen, während Freddy tatsächlich zurück in die Erinnerungen der Teenager gelangt. Als Freddy dann aber merkt, dass sein Plan eskaliert und Jason nicht mehr zu kontrollieren ist, geht er aufs Ganze und lässt sich auf einen Kampf ein…

Leider wird das ca. 90 minütige Gemetzel auch durch schlechte Unterhaltungen der Teenager unterbrochen. Die Dialoge erweisen sich als enorm plump und langweilig, bei jedem Mord ist man froh über die ‚Erlösung'. Aber um ehrlich zu sein, war auch nichts anderes zu erwarten… Wenigstens schafft es aber Freddy, zwischendurch wieder den einen oder anderen markanten Spruch zum Besten zu geben.

Das blutige Handwerk jedoch bietet viel und lässt ganz bestimmt das Herz eines jeden Splatter Fans höher schlagen! Da wird aufgeschlitzt, zweigeteilt, enthauptet, etc. Das einzige was wirklich zu bemängeln ist, ist die Anzahl der Morde. Diese hält sich wirklich stark in Grenzen, und genau diese Lücken zwischen den kreativen Tötungsakten machen den Film teilweise sehr langatmig.

Doch glücklicherweise erstreckt sich der Kampf unserer Giganten des Todes über den größten Teil des Filmes, daher wird der Zuschauer also rechtzeitig vom öden Teenagergerede erlöst, und das große Schlachtfest beginnt! Und dem ist wirklich so. Die beiden schenken sich gar nichts, da wird draufgehauen und eingestochen, das Blut spritzt und die Körperteile fliegen durch die Gegend (zumeist Freddys Arme). Fragen nach dem Sinn sollte man wohl eher unterdrücken, denn Tiefe gibt es nicht... Aber das Ganze unterhält, und zwar richtig gut!

Wer irgendwelche schauspielerischen Glanzleistungen erwartet (mit Ausnahme von Robert Englund, der die Freddy-Rolle wie immer souverän verkörpert) wird wohl enttäuscht werden, genauso wie diejenigen, die eine ‚richtige' Handlung oder etwas anderes als den typischen modernen und somit recht moderaten Splatter erwarten.

Denn ganz genau das, was man geboten bekommt. Einen richtig guten Splatterfilm, der zu unerhalten weiß.

Jeder, der ein Fan solcher Filme ist und sich damit zufrieden gibt, ist mit "Freddy vs. Jason" sicherlich sehr gut bedient.


300 (2-DVD Collectors Edition in Sonderverpackung mit Helm + 32 seitigem Buch und Sammelkarten - streng limitiert)
300 (2-DVD Collectors Edition in Sonderverpackung mit Helm + 32 seitigem Buch und Sammelkarten - streng limitiert)
DVD ~ Gerard Butler
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 85,49

37 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einige haben wohl nen Stock im A*sch., 15. Juni 2007
So, jetzt mal ehrlich Leute. Wer redet hier von pädagogik ?!

Der Film will unterhalten. Er will euch nicht in eine virtuelle Geschichtestunde zurückversetzen. Er will keine Kinder Unterhaltung sein. Er will auch nichts mit "Pädagogik" am Hut haben !

NEIN ! Er will einfach NUR unterhalten. Aber einige erwarten hier von diesem Film bzw. Comic genau die o.g Sachen. Setzt euch hin und nehmt euch nen Keks, aber bitte versucht in diesem Film einfach nur einen Film zu sehen.


Kein Titel verfügbar

11 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Säge im Emergency Room, 11. März 2007
Mit "SAW" (Wan, 2004) schuf man einen Film, mit "SAW 2" (Bousman, 2005) schuf man eine Basis. Eine Basis für noch mehr Gewalt, noch mehr plumpe Dialoge und noch mehr talentfreien Raum.

Frei nach dem Motto "Je mehr desto weniger" hat man in den dritten Film satte 12 Millionen US-Dollar investiert (zum Vergleich: Der Erste kam mit weniger als 1 Millionen Dollar aus), scheinbar lediglich um die Anzahl an Statisten zu vervielfachen und die in der Regel tödlichen Apparate noch größer zu gestalten.

Nun ja, ein wenig Blut schadet nie, und viele Schauspieler versprechen viele Tote. Die beste Vorraussetzung für sinnfreie Unterhaltung wie der Vorgänger noch im letzten Jahr demonstrierte. Doch gehört zu "SAW" nicht eine Handlung?

Richtig, die Handlung. Im ersten Teil führte eben jene zu einem furiosen Abschluss samt Botschaft und Tralala. Im zweiten Teil blieben furioser Abschluss und Botschaft aus und im Dritten schließlich gelingt das Ende wenigstens wieder einigermaßen, nur wird das Tralala auf ein unzumutbares Niveau gesenkt.

Wie auch immer, Lynn (Bahar Soomekh), eine Ärztin mittleren Alters, wird typischerweise entführt um sich kurze Zeit später in einem mittlerweile ausreichend bekannten Spiel wieder zu finden. Ganz neu (Innovation!), Lynn wird erst im weiteren Verlauf mit einer Apparatur bestückt, vermutlich weil sie die undankbarste Aufgabe aller Opfer hat, sie muss den zerfallenden John (Tobin Bell) am Leben erhalten. Dass das Ganze einem weiterreichenden Zweck dient und Vorwand für das überraschende Finale ist, ist sicherlich nicht schwer zu erraten.

Dieser Teil des Gesamtplots ist leider derart misslungen, dass auch die bislang immer soliden Tobin Bell als John und vor allen Dingen Shawnee Smith als Amanda nichts mehr retten können. Ganz im Gegenteil, Bell liefert eine dem ersten Teil sehr ähnliche Leistung ab, indem er liegt. Nur liegt er hier eben in seinem Bett, bespuckt sich hin und wieder, stöhnt auch ganz gerne mal und lässt sich operativ "verwöhnen", nur um dann schließlich seinen Mitspielern irgendwelche Weisheiten vorzuplaudern. Na gut, diese Figur ist eben obligatorisch und für viele in seiner Rolle unersetzlich.

Shawnee Smith, als Amanda nun auch bereits das dritte Mal an Bord, liefert hier eindeutig die schlechteste Leistung der "Noch Trilogie" ab, was vermutlich weniger an ihrem Können als an ihrer total dämlichen Rolle im Drehbuch liegt. "SAW" braucht einfach keine hysterische, eifersüchtige Ziege, die mit Todesblicken und Kraftausdrücken um sich wirft und bei jedem Auftritt mit irgendwelchen Mordinstrumenten herumfuchtelt, nur um diese anschließend heulend wegzulegen.

Kommen wir zum dritten Charakter des Idiotentrios, Bahar Soomekh als Lynn. Wer bereits in der Beschreibung Smiths in Tränen ausbrach (vor Lachen oder Weinen), möge nun bitte nicht in ein emotionales Tief fallen, denn für eine Rolle dieser Priorität ist die Besetzung einfach lausig. Ich möchte der Darstellerin nicht unterstellen als primitives Opfer eines der tödlichen Spiele Jigsaws ungeeignet zu sein, doch nehme ich ihr die Rolle der Ärztin zu keiner Zeit ab.

Gefühlsschwankungen von Arroganz bis hin zu Einfühlsamkeit sind absolut nervig und Ferndiagnosen von Türschwellen aus ebenso überflüssig wie der gesamte Subplot.

Kotzende Patienten, hysterische Zicken und operierende Frauen die sich scheinbar nicht im Klaren sind was das Ganze eigentlich soll, gehören ins Nachmittagsprogramm von Pro Sieben, aber gewiss nicht in einen Horrorschocker.

So erinnert dieser gesamte Teil doch sehr an "Emergency Room" und Konsorten nur eben mit sehr viel mehr Blut und sehr viel belangloseren Auseinandersetzungen. Kurz: Monoton und stinklangweilig.

Das haben sich vermutlich auch die Drehbuchautoren gedacht und zahlreiche überfällige Erklärungen in Bezug auf die Geschehnisse des ersten Films in Form von Rückblenden integriert. Dieses von den Fans stark geforderte Extra ist weder Entschädigung noch für den Film wirklich sinnreiches Material, denn existiert ein direkter Bezug zum ersten Film kaum mehr und die Rückblenden lassen alles noch ein wenig konfuser erscheinen und sind im Endeffekt kein sinnreiches Filmmaterial. Ein offizielles Statement zu den häufig gestellten Fragen der Fans hätte ausgereicht.

Eine echte Entschädigung hingegen für den "SAW"-Freund dürften die ersten geschätzten 15 Minuten sein, in denen erste belanglose Mitspieler ihr Leben lassen. Richtig schön mit Tonband, herrlicher Jigsaw-Stimme, düsterem Ambiente und Apparaturen die fraglicher den je sind. Da werden dann auch gleich Körperteile zermatscht, Knochen gebrochen, Glieder ausgerissen und das Blut fließt. Wunderherrlich denkt sich der Gorefreak und wunderherrlich denkt sich nun auch nicht mehr nur der Hobbybastler sondern auch der qualifizierte Maschinenbauingenieur, denn schnell arten kleine sadistische Folterwerkzeuge in makabere Todesbauten aus, die ebenso genial wie primitiv sind.

Doch erstmal der andere Teil des Gesamtplots, der sich schlussendlich mit der verkorksten Krankenbettgeschichte fügen soll, um in dem lang ersehnten Überraschungsmoment zu enden.

Jeff (Angus Macfadyen) ist in ein unbekanntes Haus gesperrt und hat die Aufgabe den Wegweisern zu folgen um einen höllischen Pfad der Erleuchtung bis zum Ende zu beschreiten. Sonderlich geschickt muss er sich dabei nicht anstellen, denn sind die Wegweiser bewusst offensichtlich platziert, einzig und allein um Jeff von einem Folterraum in den nächsten zu jagen. Das Prinzip erinnert hier erstmals stark an die "Cube" Filme.

Nur wird Jeff in diesen Räumen weniger Physisch als Psychisch gefordert, was dem Ganzen doch schwer den Reiz nimmt, insbesondere unter Anbetracht der Tatsache dass mit jedem Problem welches Jeff zu bewältigen hat eine bestimmte Person dafür leidet.

Denn haben diese Personen zwar etwas mit Jeff und Story zu tun, doch entsprechen diese keineswegs den typischen Jigsaw Opfern, sondern finden ihren qualvollen Tod schließlich in der Rache Jeffs.

Leider ist die Umsetzung eben dieser mindestens so bescheuert wie die Darstellung der Ärztin. Angus Macfadyen legt eine Inkonsequenz an den Tag, das ist unglaublich. Jede Entscheidung wird noch mindestens zweimal umgedreht, um diese dann am Ende doch zu bereuen. Gefühle beschränken sich auf die Extreme Aggression und Trauer und selbst diese wirken absolut unglaubwürdig und überzogen.

Hat man sich dann erstmal an diesen Schlag ins Gesicht gewöhnt, kann man sich zumindest noch an weiterer Gewalt erfreuen. Die großen Apparaturen wirken dabei stellenweise schon mal lächerlich, aber auch extrem beeindruckend. Ernüchternd eben die scheinbar wahllosen Tötungen, aber dieser Abstrich wurde ja bereits im zweiten Film vorgenommen.

Neu ist, dass erstmals mehr oder minder wichtige Personen in ein Spiel involviert werden und nicht ganz glücklich enden.

Das Finale schließlich kommt gewiss nicht an den ersten Teil heran, übertrumpft das Ende des direkten Vorgängers jedoch um Längen.

Alleine schon dank des erneut und vor allen Dingen sinnvoll verwendeten Scores, der nach "SAW" Kultstatus erlangte, in "SAW 2" aber extrem deplaziert wirkte, holt das Ende des Films einiges raus, da er mit der obligatorischen aufklärenden Zusammenfassung des Geschehens wieder funktioniert.

Überhaupt ist der Sound sehr gut gelungen, selten klangen hörbare Verletzungen so intensiv und selten wurde eine Operation so stechend vertont.

So was bleibt übrig? Neben einer schauspielerisch talentfreien Zone, stark abstrakten Todesfallen und einer total verblödeten Handlung immerhin Sadismus, viel Blut und sehr viele fragwürdige Gewaltdelikte. Aber vor allen Dingen auch Unterhaltung!


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