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Rezensionen verfasst von
Frank Cooley

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Asus GeForce GTX660 DirectCU II OC Grafikkarte (PCI-e 3.0, 2GB GDDR5 Speicher, DVI, HDMI, VGA 1 GPU, DisplayPort)
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Wird angeboten von InformaticaDirecto
Preis: EUR 255,42

5 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich bin enttäuscht, 15. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Im Vergleich zu meiner Vorgängerkarte ATI Radeon 7750 bis auf das deutlich lautere Lüftergeräusch kein Unterschied.

Dass die Karte einen separaten Stromanschluß hat, der einen 6-poligen Stecker benötigt erfährt man erst beim Auspacken, bzw. beim Einbau. Natürlich hat dann das Netzteil keinen entsprechenden Anschluß parat.
Ein passender Adapter für SATA oder IDE Anschlüsse wäre für ein paar Cent beizulegen gewesen. Darauf hat man wohl aus Gründen der Gewinnmaximierung verzichtet.
Also heisst es losfahren und Adapter besorgen oder bestellen und wieder ein paar Tage warten.

Eine Schande! Haben ASUS und NVIDIA das nötig?
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 25, 2014 5:57 PM CET


1 Stück 400ml Füller Haftgrund Grundierung weiß weiss 11230
1 Stück 400ml Füller Haftgrund Grundierung weiß weiss 11230
Wird angeboten von Fahrzeugteile Hoffmann Preise inkl. MwSt
Preis: EUR 3,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was soll das?, 1. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Seit ca. 20 Jahren lackieren wir Lautsprecher und Instrumente. Als ich auf diese Grundierung stieß, dachte ich einfach, einen Versuch ist es wert...
Aber dann: Die Grundierung deckt auch nach mehreren Schichten nicht. Sie bildet einerseits Krater und verläuft an anderen Stellen wie Suppe auf dem Material - hier eine porengefüllerte Holzoberfläche. Nach ca. 1 1/2 Tagen Trockenzeit entschieden wir uns, den unregelmäßigen Brei einfach wieder abzuschleifen und letztendlich wieder eine professionelle Grundierung von unserem Lackhändler zu aufzusprühen.
Leichter gesagt als getan... Die gummiartige Schicht lässt sich kaum schleifen. Sie bildet gummiwurstähnliche Röllchen und verklebt sofort mit dem Schleifmaterial. So hat uns dieser Mist viele zusätzliche Arbeitsstunden und Ärger gekostet.

Hier hilft nur eins. Finger weg von diesem Zeug...

Diese angebliche Grundierung ist so ziemlich das schlechteste Produnkt, das uns in den Jahren untergekommen ist.


Bosch Zubehör 2 608 601 117 Schleifteller extraweich, 125 mm
Bosch Zubehör 2 608 601 117 Schleifteller extraweich, 125 mm
Preis: EUR 22,42

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Vorsicht! Falsches Teil!, 10. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieser Schleifteller wird im Amazon-Baumarkt unter der Bosch Artikelnummer 2608601117 als Bosch-Zubehör angeboten. Unter dieser Zubehörteilenummer ist der Schleifteller auch auf der Website von Bosch als Zubehör für den Exzenterschleifer GEX 125-1 AE zu finden.
Tatsächlich passt der gelieferte Artikel aber nicht auf das Gerät. Anstatt 4 Bohrungen zur Schraubbefestigung weist er nur drei auf und dazu noch einen umlaufenden Grat, der das Aufliegen auf der Basis vehindert. Die von Amazon gelieferte Verpackung zeigt allerdings die richtige Teilenummer. Das verstehe wer will.


Die dunkle Seite des Sommers
Die dunkle Seite des Sommers
von Stefanie Mohr
  Broschiert

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gähnende Langeweile, 29. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Die dunkle Seite des Sommers (Broschiert)
Wieder einer dieser Städtekrimis - ist man geneigt zu sagen, wenn auf der Titelseite eines Romans das Prädikat "Ein Frankenkrimi" prangt. Natürlich, jede Handlung braucht ihren Ort und was liegt näher für einen Schriftsteller, als die Geschehnisse seines Romans an den Ort, den er besser als jeden anderen kennt, zu verlegen.
Wenn jedoch der ganze Roman lediglich als Plattform für eine Überdosis Lokalkolorit dient und dazu herhalten muss, möglichst viele Örtlichkeiten, kulinarische Spezialitäten oder kulturelle Besonderheiten aufzuzählen, hat auch hier der Spaß seine Grenzen. Besonders dann, wenn die eigentliche Geschichte dahinter zurücktritt oder wie im vorliegenden Machwerk eigentlich keine ist.
220 Seiten ohne nennenswerten Ereignisse, ohne jeden Spannungsbogen, Kommissare und Nebendarsteller ohne Profil oder auch nur den Versuch einer Charakterisierung - das ganze zusammengeleimt mit einer möchtegern-coolen aber eher unbeholfenen Schreibweise ergeben am Ende eine zähflüssige Masse, durch die man sich nur hindurch quält, wenn man im Urlaub ohnehin nichts anderes zu tun hat.
Sammler fränkischer Mundartdichtung werden hier vielleicht fündig, wer einen spannenden Krimi oder gar einen Thriller erwartet, ärgert sich wohl eher über das selbstverliebte Frankengedusel im Stile des Fürther Kommödchens.

Ein Stern für die Recherchen zur Nürnberger Polizeiarbeit und dafür, dass das Buch auch gut als touristischer Stadtführer dienen könnte. Das war's aber auch. Wer zwischen den einzelnen Seiten immer wieder ein Schläfchen im Liegestuhl halten möchte, ist mit diesem Geschreibsel gut bedient. Er wird ausgeruht aus dem Urlaub zurückkehren.


Die Tote am Deich
Die Tote am Deich
von Heike Denzau
  Broschiert
Preis: EUR 9,90

6 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ...Würg..., 29. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Tote am Deich (Broschiert)
Natascha Kampusch wird als Lockvogel dazu benutzt, weitere Opfer zu ködern, die mit ihr das Schicksal teilen sollen. So ganz schlecht ist die Idee gar nicht. Auch der Schreibstil von Heike Denzau wirkt routiniert und flott. Aber irgendwie trägt sie das Karen Rose Gen in sich. Kaum gelingt es ihr einmal, ein wenig Spannung aufzubauen, wird die Handlung von bodenlosen Nebensträngen unterbrochen, die Einen dazu verleiten mögen, das Buch aus dem Fenster zu werfen.
Angefangen bei dem vorlauten, draufgängerischen Kollegen mit dem markanten Gesicht (mehr als das und sein Alter werden wir über ihn auch nie erfahren - und haben wir das nicht schon mal gelesen?), der ihr pausenlos zu verstehen gibt, dass er sie am Ende doch bekommen wird (und...Recht wird er behalten, wir haben nichts anderes vermutet...) bis hin zu den beiden pubertierenden Töchtern, ist man geneigt, jeweils zig Seiten zu überblättern, um dem Würgereiz Herr zu werden. Von Tapsi und Flapsi bis Schubsi und Pupsi werden kindliche Beihnaheheilewelt-Fantasien klischeehaft bedient, bis es einem gar graust. Letztendlich lösen Lottchen und Krümel ja auch den Fall, aus dem man so viel mehr hätte machen können. Selbst der Alleingang à la Schweigen der Lämmer, der am Ende völlig unlogisch den Schlusspunkt setzt, kann - vielleicht auch, weil kein Leser sich so dumm wie die Protagonistin angestellt hätte - keine Spannung mehr erzeugen und dient letztendlich nur dem so forschen wie markantgesichtigen Kollegen als Gelegenheit, sich als Retter zu profilieren und die arme kleine Kommissarin in seine starken schützenden Arme zu nehmen. ...Würg...

Schade um den Baum, der dafür sterben musste...


Die letzte Prophezeiung: Thriller
Die letzte Prophezeiung: Thriller
von Roger R. Talbot
  Taschenbuch

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geht doch!, 29. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch wenn man meinen sollte, die Themen Verschwörungstheorien, weltumspannende Komplotte und so weiter seien ausgereizt, so taucht doch ab und zu ein spannendes und lesenswertes Remake des einen oder anderen Plots auf.
Talbot gelingt es, die oft so geschundene Prophezeiung des Johannes noch einmal so anzufassen, dass sich für den Leser Aspekte ergeben, die aufhorchen lassen. Sich entgegenstehende Interessen von verschiedenen Gruppen oder Geheimdiensten dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Wechselnde, interessante Locations von der Wüste Arabiens über Italien, Irland bis Patagonien bilden einen abwechslungsreichen Rahmen für die flotte und spannende, mit vielen einzelnen Höhepunkten gespickte Geschichte. Ohne nennenswerte Hänger oder Längen hetzen die Akteure von einem Brennpunkt zum nächsten, bis sie am Ende eine von einem Geheimbund über Jahrtausende gehütete Mechanik in den Katakomben eines Klosters bedienen und.... ja, ob sie nun die Welt retten oder nicht, bleibt letztendlich offen. Zurückbleibt jedoch ein Leser, der sich mit dem einen oder anderen Gedanken zum Ende der Welt, zu den verschiedenen Prophezeiungen oder auch zu den Ideen Talbots befasst. Alleine das ist bei dem Kriminonsens der ansonsten verbreitet wird, schon vier Sterne wert.
Aufgerundet wird nicht, weil an einer Schlüsselstelle des Romans eine Muslimin innerhalb weniger Minuten das Rätsel der Johannesprophezeiung löst, an dem sich unzählige mehr oder weniger schlaue Köpfe schon jahrhundertelang mit Interpretationen versuchen, aber schließlich allesamt nicht überzeugen können. Das ging zu einfach, auch wenn die Lösung verblüffend plausibel scheint.
Insgesamt ein kurzweiliger Roman. Lesenswert!


Nailed!
Nailed!
Preis: EUR 15,50

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen WUMMMMMMM!!!!!!!, 3. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Nailed! (Audio CD)
WOOOWWW - Das volle Brett!

Die Hörproben auf der Homepage der Jungs versprechen nicht zu viel. Hier geht's wirklich zur Sache. Mit einem Bombensound legen die Frankenboys 12 Hammernummern vor, die jedem Hardrockfan - und darum handelt es sich hier - die Gehörgänge frei blasen.
Gesegnet sind die, die eine große Stereoanlage ihr Eigen nennen dürfen und keinerlei Zoff mit etwaigen Nachbarn befürchten müssen. Denn dazu sei hier geraten: Aufdrehen und abrocken, was das Zeug hält. Ich habe die Scheibe nunmehr seit Stunden pausenlos im Player und kann mich nicht satthören. Das führe ich auch auf die geniale Produktion zurück. Da kann man auch mal lange richtig Gas geben, ohne dass einem hinterher die Trommelfelle pfeifen. Ein ausgewogener, fetter Sound, gitarrenorientiert, aber mit einem präsenten Schlagzeug- und Bassfundament.

Die Musiker selbst sind - und das hört man - jahrelange Profis. Da passt alles. Angefangen beim rotzig-rauchigen Sänger Robbo Stöltzel, der sich mit seiner Röhre hinter einem Coverdale nicht zu verstecken braucht, über den genial-melodischen Gitarristen Dazz Shepherd (Ist das ein Pseudonym?), bis hin zu der hammermäßigen Rhytmusgruppe mit Peter Tobolla am Bass und Jo Schmidt an den Drums. Das groovt, Mann!
NAILED! ist noch ein bisschen härter ausgefallen, als das Vorgängerwerk "Selling off Time in Wonderland". Aber damit liegen PRIVATE ANGEL voll im Trend.
Abwechslungsreich gehts durch die Themen der Welt. Orientalische Klänge hier gut verbaut, 2-stimmige Südstaatensoli da kurz angedeutet, volles Metal-Brett dort... aber alles wie aus einem Guss. Voll geiler Hardrock eben.

Alles in allem eine Scheibe, die im CD-Regal eines Rockfans nicht fehlen darf.
Man wundert sich, dass es in deutschen Landen nicht mehr Bands von diesem Format gibt.
Nur weil ab und zu solche Scheiben auf den Markt kommen, glaubt man daran, dass Rock'n Roll wirklich niemals sterben wird. In diesem Sinne: Let's rock!


Hard Girls
Hard Girls
von Martina Cole
  Taschenbuch
Preis: EUR 15,68

1.0 von 5 Sternen Alles, nur kein Thriller! Furchtbar!, 19. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Hard Girls (Taschenbuch)
600 Seiten Langeweile pur. Ich frage mich, wie das Konzept Martina Cole funktioniert. Nur für diese Autorin würde ich gerne den Bewertungsrahmen bei Amazon um 5 Negativpunkte erweitern (z.B. 1 - 5 Mülleimer).
Seichte, nahezu profillose Figuren, eine eigentlich pensionierte Polizistin, die mit einem ehemals stadtbekannten Ganoven zusammenlebt, ihre Nachfolgerin die von ihr im Dienst noch unterstützt wird und wenige weitere gesichtslose Nebendarsteller fragen sich 600 Seiten lang immer wieder: Was habe ich gefühlt, was fühle ich und was werde ich fühlen. Knapp 150 Kapitel umfasst dieses Machwerk. Nahezu jedes beginnt mit dem Namen eines der Mitwirkenden, gefolgt von einer Beschreibung des derzeitigen und des früheren Zustandes der Person. Nachdem mit durchschnittlich knapp 4 Seiten pro Kapitel nicht viel Zeit bleibt, einen Faden aufzunehmen, kommt auch niemals auch nur der Ansatz einer Handlung geschweige denn ein Spannungsbogen zustande. Man erfährt wie im Vorbeigehen, dass im Laufe der Zeit ca. 10 Prostituierte ermordet werden, einige davon in Wohnungen, die sich in Besitz des Lebensgefährten der verrenteten Ermittlerin befinden, worauf sich diese von jenem trennt. Von nun an beginnt die Tragödie. Hunderte von Seiten des Zweifels an der Richtigkeit dieser Entscheidung, der Selbstvorwürfe, der Reaktionen des Verlassenen und des Mitfühlens der anderen Darsteller.

Nicht eine einzige vernünftige Tatortbeschreibung. Keine Seite darüber, wie man sich dem Täter nähern könnte. Die eigentlichen Ermittlungen beschränken sich auf über das gesamte Machwerk verstreute ca. 20 Seiten und auf das Befragen von Kolleginnen und Verwandten der Ermordeten mit fast immer der gleichen schlauen Frage: "Ist Ihnen etwas ungewöhnliches aufgefallen?"

Kein Wunder, dass man nach 550 Seiten noch nicht einmal eine Ahnung hat, aus welchem Bereich sich der Täter den Opfern konnte. Man vermutet lediglich, dass diese Ihren Peiniger gekannt haben könnten. Die Lösung des "Falles" trifft den Leser auf den letzten 20 Seiten wie der Blitz durch die überraschende Entdeckung, dass alle Opfer im gleichen Erziehungsheim gewohnt haben, womit der Täter sogleich entlarvt wird.

Ein Verlag für Groschenromane hätte diesen Stoff nicht gekauft, da in solchen Heften auf 60 Seiten auch was passieren muss. Der Stoff von "Hard Girls" reicht nicht für 20 Seiten. Der Rest ist die blanke Unverschämtheit am Leser. Die Krone der Frechheit ist das Bonusmaterial des Buches in Form eines Interviews mir der Autorin. Als ob irgendjemanden nach der Lektüre dieses Unsinns noch interessieren würde, wo und wann Frau Cole solchen Quatsch verzapft und was sie dabei isst und trinkt.

600 Seiten Gewäsch. Dafür gibts 5 Mülleimer von 5. Und ab damit in einen solchen mit diesem Mist. Schade ums Papier.


Im Land der Regenbogenschlange: Unterwegs in Australien
Im Land der Regenbogenschlange: Unterwegs in Australien
von Andreas Altmann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Herrn Altmann gehts nicht wirklich gut!, 24. September 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Furchtbar! Andreas Altmann hat keinen Reisebericht im eigentlichen Sinne verfasst. Man gewinnt bereits nach wenigen Seiten den Eindruck, er würde nur reisen, um in aller Welt die Bestätigung für seine Theorie zu suchen, dass alles sowieso nur schlecht und überhaupt alle Welt böse ist.
Ätzende Kommentare aus einer verätzten Seele über nahezu alles was ihm im Laufe seiner Reise durch Australien begegnet. Wenn einer der auftretenden Charaktere Herrn Altmann mal ein positives Fazit entlockt, dann allenfalls, wenn dieser seine Weltsicht teilt oder zu den vollends Abgestürzten zählt, die es irgendwie "aushalten" und unter der Last der Welt nicht zusammenbrechen. Dies scheint auch das Hauptproblem Andreas Altmanns zu sein, da alle paar Seiten seine Lieblingsphrase "die Dinge aushalten" auftaucht und im Zusammenhang dann einen kurzen Blick auf sein verbittertes Innenleben zulässt. So ist er auch die ganze Reise über mit dem "Aushalten" so beschäftigt, dass er vollends vergisst, dass er über Australien schreiben wollte. Aber über lächerlichen Alltagsquatsch, der jederzeit überall auf der Welt genauso passiert, kommt er dabei nicht hinaus. Dieses Buch hätte er auch schreiben können, wenn er sich ein paar Tage im Frankfurter Hauptbahnhof herumgetrieben hätte. Wahrscheinlich hätte er da mehr zu erzählen gehabt.

Alles in allem die ängstliche Selbstdarstellung eines "Mannes", der gerne als "Lonesome Wolf" gesehen werden möchte, aber als "angstbeissender Köter" im Gedächtnis bleibt. Journalistisch wertlos, da zu befangen, schriftstellerisch reizlos, da nicht in der Lage, Bilder im Geiste des Lesers zu entfalten.

Den mahnenden Fingerzeig, den meine Vorrezensenten zum Teil erkennen mochten, kann ich nicht sehen, da sich Altmanns Sicht der Dinge auf ein "ich habs ja immer gewusst" oder "sowieso alles Sch..." reduziert. Das bleibt dann auch als Fazit für dieses Werk.

De zweiten Stern gibt es, da ich Herrn Altmann nicht vorwerfen möchte, dass sein im Stile des ZDF-Kommentars verfasstes Buch sprachlich ungewandt wäre. Doch zu mehr reicht es leider nicht.


Der Fliegenfänger
Der Fliegenfänger
von Willy Russell
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ernüchternd und ehrlich, aber packend!, 24. September 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Fliegenfänger (Taschenbuch)
Die Jugend eines Losers. So könnte man in einem Satz das Buch beschreiben, wenn es damit zu beschreiben wäre. Allerdings wird man dem mächtigen Werk damit nicht gerecht. Tatsächlich beschreibt der Held in der Ich-Form seine Jugend, die sich zunächst ganz normal anlässt, bis zum von seiner Umwelt vorangetriebenen gnadenlosen Absturz und dem letztendlich versöhnlichen Ende, in Form von Briefen an sein Idol. Mit einer schriftstellerischen Wucht, einer ergreifenden Sprache und einer unglaublich dichten Darstellung der Handlung und des Innenlebens des "Fliegenfängers" schlägt Russel dem Leser die Wahrheit über das Leben ins Gesicht, dass man am Ende nicht weiß, ob man mitfühlen oder an der Gesellschaft zweifeln soll, die sich in diesem Epos auf jeder Seite spiegelt.
Zumindest bleibt man nachdenklich zurück. Dinge wie diese passieren immer und überall, es trifft zu jeder Zeit die Falschen, die uns immer und überall auf der Suche nach einem Ausweg aus ihrem Dilemma begegnen. In unserer eigenen Welt gefangen, erkennen wir sie nur nicht.

In einem kraftvollen, sprachlichen Rundumschlag schreibt sich der Hauptdarsteller die über die Jahre seiner Kindheit aufgestaute Verzweiflung aus dem Leib und übergibt sie dem Leser zur weiteren Verwendung. Dieser muss sich vorher überlegen, ob er diese teilen will, um letztendlich durch Irrungen und Wirrungen hindurch an der erlösenden Befreiung teilzuhaben, oder ob er lieber in der Komfortzone verbleiben und Kitsch a là Karen Rose und dergleichen konsumieren will. Wer sich darauf einlässt, wird unweigerlich in den Kopf, den Körper und die Gedankenwelt eines vielleicht unterdurchschnittlich intelligenten, unansehnlichen und ungeliebten Teenagers hineinversetzt und fühlt sich wie dieser in dieser Rolle gefangen. Das macht letztendlich den Reiz dieses Buches aus. Es berührt unweigerlich.

Also: Doppeldaumen nach oben für Willy Russell, ein anspruchsvolles Leseereignis.


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