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Rezensionen verfasst von
Gebbo_08 "borbarad2003" (Dortmund)

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BioShock: Infinite (uncut)
BioShock: Infinite (uncut)
Wird angeboten von Gameline GmbH
Preis: EUR 29,40

24 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Shooter-Blender mit bestechender Optik, 30. März 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: BioShock: Infinite (uncut) (Computerspiel)
Technik:

Bioshock Infinite ist eines jener Mega-Spiel-Projekte die in der Branche als Triple-A-Produktion gelten dürfen. Mehr als 200 Millionen $ sollen den Medienberichten nach in das Spiel geflossen sein. Und das sieht man dem Produkt auch an. Sicher, BI ist keine Tech-Demo á la Crysis 3 die jenseits von schicker Optik nichts aufzuweisen hat. Dennoch kann BI durch seine stimmungsvolle bunt poppige Grafik punkten. Columbia ist eine wunderbare Karikatur us-amerikanischer Kleinstadt-Träume aus den 20er Jahren. Der Detailgrad der von den Entwicklern in die Gestaltung der Stadt, grade in der ersten Stunde, gesteckt wurde ist echt packend und atemberaubend schön.
Noch besser allerdings passt die wunderbare Klangkulisse. 20er Jahre Songs, eine tolle Musikuntermalung und stimmungsvolle Sounds lassen einen tief in Columbia abtauchen. Unterstützt wird die Atmosphäre durch auch im Deutschen gut aufgelegte Sprecher.
Ich hatte über die ganze Spielzeit keinerlei Abstürze oder Bugs, was grade heutzutage zu Zeiten von Day-One-Patches absolut nicht selbstverständlich ist. Das Game ist auch auf meinem Mittelklasserechner (Intel Quad Core, 8 GB, Geforce GTX 260) auch auf höheren Grafikeinstellungen wunderbar spielbar gewesen. Zudem sind die Ladezeiten zwischen den einzelnen Abschnitten wunderbar kurz.

Inhalt/Story:

Doch Bioshock hatte seit jeher nicht eine solch breite Fanbase weil es durch Optik bestach. Beeindruckend war vielmehr die Meta-Ebene des Produktes, die Botschaft und Intention, die primär durch die Story vermittelt wurde.
War es in den beiden ersten Teilen noch Rapture, jene Unterwasserstadt die sich Antagonist Andrew Ryan als neues Utopia unter dem Meer erdacht und durch Genexperimente in ein neues Sodom verwandelt hatte, ist es in BI Columbia, die Stadt über den Wolken.

Hinter dem fröhlichen Leben verbirgt sich jedoch auch hier ein doppelter Boden. Der als Erlöser angepriesene "Heilige" predigt Rassenhass und andere verachtenswerte Botschaften.
Mitten in diese Szenerie hinein platzt unser Söldner Booker, auf der Suche nach einer Elizabeth.
In schwarz-weiß-verzerrten Rückblenden bekommen wir von Stimmen mitgeteilt durch die Rückholung des Mädchens würde unsere Schuld getilgt und so machen wir uns auf den Weg. Unterwegs könnnen wir wieder wunderbar abwechslungsreiche Kräfte erwerben wie schon in den Vorgängern.

Ohne zuviel spoilern zu wollen kann man sagen, dass die Story das Prunkstück von BI ist.
Das Spiel spielt immer dann seine Glanzseite aus, wenn es fernab von jeglichen Schießereien agiert. Wenn die Geschichte durch Audiojournals, Minivideos, Propagandasprüche und vor allem durch unsere Begleiterin Elizabeth erzählt wird. Die Interaktion mit dem Mädchen und die hieraus resultierenden Gespräche sind atemberaubend gut und realistisch, ebenso wie die deutsche Synchro. Packende und verwirrende Erzählelemente treiben den Spieler voran und lassen ihn bei der erzählerischen Stange bleiben bis zum großartigen Ende das nach ca. 8 Stunden erreicht ist (Ich hab auf "normal" gespielt).

Hier zeigt sich, dass viel Geld in Drehbuchautoren und inszenatorische Darstellung geflossen ist. Die Geschichte um Schuld, Sühne und moraliche Grundfragen weiß vom ersten Moment zu begeistern und überzeugt dank seiner realistischen und nachvollziehbaren Handlungen und sympathischen Hauptfiguren. BI erzählt eine erwachsene Geschichte voller Sinnfragen und Dramatik. Hier verdient sich BI auch seine Sporen und bekommt volle Punktzahl.

Spielmechanik:
Warum dann nur 3 Sterne?

Nun, die Spielmechanik hakt und stockt an vielen Ecken und Enden. Letztlich ist Bioshock Infinite trotz aller erzählerischer Montur und des hübschen Unterbaus ein einfacher Shooter mit WASD, Links-/Rechtsmausklick, Alternate-Fire und Co.
Dagegen ist nicht einzuwenden, waren doch auch die Vorgänger starke Action-Shooter.
Dennoch hätten die Entwickler hier einfach mehr Sorgfalt auf die Umsetzung dieser prägenden Elemente setzen müssen.
Die vielfach vorkommenden Kämpfe sind frickelig, man sieht Feinde kaum. Die Zielsteuerung ist ungenau und die Steuerung verkommt auf dem PC mit Maus/Tastatur zu einer wahllosen Klickorgie ob der Anzahl und vor allem Geschwindigkeit der Feinde. 10 Kräfte die man wechseln kann, Nahkampfangriff auf separater Taste, Sprungtaste etc. All dies kam mir zuviel vor beim Spielen, zu überfrachtet. Höhepunkt war eine wüste Shoot-and-Kill-Orgie auf einem Friedhof, doch hier möchte ich nichts ins Detail gehen. Diese Action-Einlagen verkommen zu einem unübersichtlichen Gewusel. Bezieht man noch taktische Möglichkeiten wie das Herumfahren an Schienen und Luftkampf mit ein, geht der Überblick nach kürzester Zeit flöten.
Grade die atemberaubende Geschwindigkeit der Kämpfe stellt hier einen unerfreulichen Kontrast zu den meist ruhig und seicht erzählten Passagen der Haupthandlung dar. Hier wäre m.E. weniger mehr gewesen. Auch die Kollisionsabfrage ist eine kleine Katastrophe. Unser Held Booker bleibt an jeder Ecke hängen. Stühle und Dosen am Boden sind unüberwindbare Hindernisse, man eckt an und muss wuselig herauswinden.
All dies waren für mich Kritikpunkte die grade bei einem Shooter viel geschmeidiger und einfühlsamer von der Hand gehen müssen.

Mit zunehmender Spieldauer nerven die Kämpfe nur noch, man will wissen wie es weitergeht ohne in jedem Raum 2-10 Bösewichte aus dem Weg zu räumen. Das ist eines der Dilemma von BI. Die Story ist so gut und packend erzählt, da gerät das eigentlich dominierende Spielelement, der Shooter-Part, in den Hintergrund und wird lästig. Ähnliches hab ich in den letzten Jahren nur bei Alan Wake erlebt.

Auch ein Anti-Trend der in den letzten 10 Jahren dank WOW aufgekommen ist hält wieder übermäßig Einzug in Bioshock, da Looten. Wie wild hauen wir auf die Taste F über jeder Leiche, jedem Koffer, jedem Schrank, jeder Schublade. Das Spiel will hier Tiefgang und Interaktion suggerieren, scheitert aber grandios. Die Entwickler wollten damit schon bei den ersten beiden Teilen ein Flair von Rollenspiel ins Spiel packen. Letzlich hätten sie aber auch Manatränke und Health-Orbs auf der Erde verteilen können. Die Gegenstände die man findet heißen zwar Nahrung X und Getränk Y, sind letztlich aber nur banale Energie-Auffüller. Dieses Spielelement hätte man sich schenken können. Da stundenlange Ablatschen der Räume mit dem Hämmern auf "F" bliebe damit aus.

Fazit:

Letztlich ist Bioshock Infinite damit immer noch besser als die meisten Spiele der letzten 10 Jahre, dennoch reduziert sich trotz der schönen Story alles auf simpelste Shooter-Mechanik die leider wie oben dargelegt nach meinem Geschmack nicht gut genug umgesetzt ist.

Ich hatte dennoch Spaß mit dem BI, hätte mir aber, wie sicher einige, an vielen Stellen gewünscht dass es sich um ein Rollenspiel mit vielen Dialogen und Interaktion und nicht um einen Shooter handelt. Vielleicht kriegen wir alsbald ja ein RPG in Columbia oder Rapture. Wäre auch nicht schlecht:)
Empfehlenswert ist Bioshock Infinite dennoch, vor allem dank seines unverbrauchten Settings, seiner toll erzählten Geschichte und dem Sound.

Zusammenfassend noch mal meine Rezension als Pro/Contra:

Pro:
+ Großartige Inszenierung
+ Wunderbare Optik von Columbia
+ Packende, stimmungsgeladene, erwachsene Story
+ Elizabeth !!!!
+ Atemberaubende Klangkulisse
+ Coole Kräfte
+ Relativ lange Spieldauer für einen Single-Player-Shooter
+ Keine Abstürze, kurze Ladezeiten
+ Kein Hardwarefresser

Contra
- Hakeliger unübersichtlicher Kampf
- Pseudo-RPG-Elemente überflüssig (Looten)
- "Schlauch"-Level
- Waffen unterscheiden sich kaum
- Kämpfe wirken oft deplatziert und hemmen den Spielfluss
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 13, 2013 8:50 PM MEST


Die Eisprinzen
Die Eisprinzen
DVD ~ Will Ferrell
Preis: EUR 8,99

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lustig überdrehter Schwachsinn, 13. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Eisprinzen (DVD)
Will Ferrell ist ein Phänomen. Er pumpt einen Film nach dem anderen raus, einer dümmer und blödsinniger als der andere und dennoch kann man sich darüber freuen. Die Eisprinzen ist ein solches Produkt hirnlosen Nonsenses. Wenn man Ferrell in seiner schlechten Perücke und den blonden Atze Schröder Verschnitt mit Gebissfehler als Duett beobachtet schreit man sich weg vor lachen. Herrlich überzeichnete und abstrus unrealistische Charaktere machen "Die Eisprinzen" zu einem Hochgenuss an seichter Blödel-Unterhaltung.
Wenn man, und das sollte man bei Ferrell Filmen eigentlich nie tun, nicht mit allzuviel gehobener Erwartungshaltung an den Film ran geht wird man mit tollem Humor und klasse 90 Minuten Komödie belohnt.

Eine ganz klare Empfehlung

Hancock
Hancock
DVD ~ Will Smith
Preis: EUR 5,55

9 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Absoluter Müll - Superheldenmovie als Marvel-Abklatsch, 12. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Hancock (DVD)
Hancock war für mich eine reine Enttäuschung. Was aufgrund der tragenden Leitfigur Will Smith monatelang riesig gehyped wurde entpuppt sich als Langeweiler ohne wirkliche Story. Die Geschichte vom versoffenen Penner der zum frischrasierten Medienstar und Held der Bevölkerung wird nimmt man dem sympathischen und immer lustigen Smith in keinster Weise ab. Eine absolute Fehlbesetzung. Mickey Rourke wäre hier authentischer gewesen. Auch die überraschende Wendung ab der zweiten Hälfte des Film wirkt arg konstruiert und passt überhaupt nicht.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 20, 2012 12:46 PM CET


Fallout 3
Fallout 3
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 9,99

17 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider enttäuschend im Vergleich mit den Vorgängern., 4. November 2008
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fallout 3 (Computerspiel)
Ich habe so lange sehnsüchtig auf Fallout 3 gewartet, die Trailer und neue Screenshots verschlungen. Nun, da es auf dem Markt ist und ich es durchgespielt habe, muss ich leider meine Vorfreude ein wenig zurückschrauben: es hat nicht ganz das erfüllt, was ich mir erwartet hätte. Schade. sehr schade für ein an sich wunderbar stimmiges game.

Positiv:
- Hervorragendes Endzeitfeeling durch geile Grafik (die weiten, weiten Landschaften DCs sind ein Augenschmaus) und stimmungsvollen beklemmenden Score. Dies zeichnet Fallout im Jahre 2008 aus und ist das ganz große Vorzeigemoment des Games. Schon der Beginn im Vault ist sehr sehr geil, leider bleibt es auf lange zeit das einzig wirkliche packend, dichte highlight.
- Pip Boy ist wieder dabei
- Die gesamte Szenerie und das Setting stimmen, Megaton, Vault etc. sind geil gestaltet und lassen das Wasteland plastisch erscheinen.
- VATS System und Echtzeitkampf sind gut umgesetzt und hemmen den Spielfluss nicht.
- Schnelles "Routefinding" innerhalb der PipBoy Map.

Negativ:
- Das gesamte Wasteland ist langweilig und leer. Sicher das soll es sein und muss es sein, dennoch ist es extrem öde stundenlang durch die Gegend zu laufen ohne was wirkliches zu entdecken und jemanden anzutreffen. Kaum interessante Orte.
- Kaum Quests
- Kaum Dörfer/Städte/Enklaven
- Wenig verschiedene Gegnertypen
- Die "Gegner" sind einfach nur Kanonenfutter. Mit Ausnahme der menschlichen und ghoulischen Personen im Spiel fungieren solch interessanten Charaktere wie die Supermutanten oder auch die Deathclaws ohne nennenswerten Hintergrund - Sie sind einfach dumm und beschießen den Spieler. Eine Motivation oder Grund ist (wenn man mal von einigen Infos aus den Terminals absieht) nicht ersichtlich. Keine Konversation mehr mit Deathclaws oder Supermutanten wie in F2, just shoot.
- Zu wenige Dialogoptionen die beeinflussen wie das Spiel sich entwickelt
- Viel zu wenig Interaktion und zu wenige Personen
- Dutzende UBahn-Subways - man fühlt sich an das langweilige Hellgate London erinntert.
- Die betretbaren Gebäude haben nichts besonderes zu finden. Kein zufälliges Quest, kein besonderer Gegenstand auf den NPCs aufmerksam werden.
- Gegner zu leicht, Supermutanten kann man schon mit einem gezielten Schuss auf LVL 3 töten, anders als im Vorgänger wo die HP Anzahl runtergeschossen werden musste. Klar ist dies realistischer, erhöht aber nicht das Feeling einer Steigerung.
- Gebäude alle gleich aufgebaut, kaum Abwechslung, es passiert nichts.
- Wenig Spielwitz und schwarzer Humor.
- "Abgespecktes" RPG System. Man kann nun jeden LVL einen Perk wählen; die Fertigkeiten sind zu undifferenziert.
- Schreckliches Inventarsystem; Gegenstände haben gar keinen Infotext dabei. Man merkt dass hier die XBOX Steuerung auf Keyboard/Maus transformiert wurde.

Letztendlich ist Fallout 3 nichts anderes als Rollenspiele der letzten drei Jahre. Ein etwas tiefgründigeres Charaktersystem ist hervorzuheben, story- und questlastig ist es leider nicht. Man spürt keine Handlungsdichte wie bei früherern Rollenspielen.
Von mir zwar eine Kaufempfehlung, jedoch nur an wirkliche Fallout Fans.
Kommentar Kommentare (12) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 26, 2009 12:28 AM MEST


10.000 BC (im Steelbook) [2 DVDs]
10.000 BC (im Steelbook) [2 DVDs]
DVD ~ Steven Strait
Wird angeboten von cinesky
Preis: EUR 13,64

15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ...und das soll bitteschön 140 Millionen $ gekostet haben???, 27. Oktober 2008
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 10.000 BC (im Steelbook) [2 DVDs] (DVD)
Nach dem schauen von 10000 BC blieb mir schlicht und ergreifend die Sprache weg... Der Trailer fasst in seiner Dynamik und Optik die besten Szenen des Films zusammen, mehr gibt es nämlich wirklich nicht zu erwähnen..Selten einen so schlechten Schinken gesehen...Die Landschaften sind kopiert, der Tiger absolut schlecht und CGI-technisch auf niedrigstem Niveau animiert und die Story hanebüchen..

Was hat Emmerich mit der Kohle gemacht? Nichts, weder der Sound, noch die Effekte noch augenöffnende Landschaften, rechtfertigt diese Unsumme..
Absolut grottig...

Mein persönliches (Lach-)Highlight war der Buschmensch, dessen Clan nur mit Bambusmasken mit Sehschlitzen rumrennt.t

Lächerlich

Bloß nicht kaufen, noch nichtmal ausleihen...
Pure Zeitverschwendung

The Witcher - Enhanced Edition
The Witcher - Enhanced Edition

26 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Rollenspiel von wegen, 29. September 2008
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Zum Start der Enhanced Edition hab ich mir die kostenlosen Inhalte heruntergeladen und die Budget Version des Spiels zugelegt in der Hoffnung auf ein schönes oldschool RPG.

Doch wie auch schon das enttäuschende Drakensang entpuppt sich "The Witcher" als lite Variante eines Rollenspiels, verpackt in eine lineare Story mit frustrierend ungenauer und ätzender Steurung.

Die Grafik des Spiels ist über jeden Zweifel erhaben, düstere Farben tragen die Gothic-Atmosphäre gut rüber, die Animationen der einzelnen Charaktere und die Bewegungsabläufe im Kampf sehen klasse aus.
Auch die Soundkulisse ist gut und erweckt ein hervorragendes Fantasyfeeling.

Jedoch enttäuscht The Witcher dort, wo es notwendig und wichtig wäre zu brillieren. Die Story und Handlungsfähigkeit ist einfach zu sehr eingeschränkt. Durchweg hat man nur 4-5 Charaktere die ansprechbar und sind. Die Aufträge handeln meist von den typischen collect-and-kill-Quests. einfach zu eindimensional und leer, fast schon tot wirkt die Stadt wyzimia. Leute sehen alle gleich aus, der Entwickler hatte wohl nur lust auf 4-5 Models, die Stadt ähnelt einer Fachwerkfassade.
Kampftechnisch artet das ganze in einem kruden hack and slay aus, beispielsweise wenn hauptheld geralt sich dutzenfach im sumpf mit viechern auseinandersetzen muss.

ein ärgernis ist auf jeden fall die steuerung. langsam schwenkt man die kamera nach rechts und links, der held verhakt sich in der landschaft, auch mit dem aktuellsten patch und schlägt manchmal nicht zu. vor allem im kampf entpuppt sich dies ein ums andere mal als fatal, da man schon grade zu beginn nach wenigen treffern das zeitliche segnet. die steuerung ist wirklich der letzte dreck, absolut unzumutbar.

weiterhin wollten die entwickler das spiel wohl dadurch strecken, dass sie keine abkürzungen eingebaut haben. stundenlang läuft man von punkt x im sumpf zu auftraggeber y in wyzimia ohne schnellreisefunktion. umso ärgerlicher da der sch... sumpf so designed ist, dass man kaum durchlaufen kann, sondern gezwungen ist schön am rand den ganzen umweg zu laufen. das ist frustrierend und fördert nicht die spielfreude.

auch die rahmenhandlung täuscht hier nicht über die oberflächlichkeit des spiels hinweg. ein netter skillbaum, der allerdings kaum charakteranpassung und spezialisierung zulässt, da man im laufe des spiels eh fast alle talente erlernt, ist hier das einzige zeichen eines rpgs. die entwickler haben darüber hinaus auch das item-suchen entschärft, man erhält kaum neue und bessere waffen.

im endeffekt ist the witcher nur ein weiteres game dass in dem momentanen rpg-lite-boom zu glänzen versucht. auf der euphoriewelle eines als rollenspiel verpackten goldesels wie WoW wird versucht geld zu scheffeln, allerdings vergisst der entwickler elementarste merkmale eines rollenspiels wie detaillierte charakterenwicklung, dialog, non-linearität und nur tertiär kampf als konfliktlösung. wer sich durch den absolut grauenhaft lästigen sumpf von wyzimia gekämpft hat weiß wovon ich rede.

für mich als rpgler eine enttäuschung und somit keine kaufempfehlung
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 9, 2010 4:51 PM MEST


Keinohrhasen
Keinohrhasen
DVD ~ Til Schweiger
Preis: EUR 5,99

21 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Absolut vorhersehbare Romantik-Comedy mit starken US Anleihen, 16. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Keinohrhasen (DVD)
Ich kann den ganzen Hype um Keinohrhasen nicht verstehen. Die Geschichte vom schönen Mauerblümchen dass nicht aus sich rauskommt und dazu einen Prollo und Macho und dessen derbe Sprüche benötigt ist typisches 0-8-15 US-Mainstreamkino. Da kann auch die zugegebener Maßen sweete Nora nicht viel ändern. Wahrscheinlich liegt es daran dass es ein deutscher Film ist, dass die Leute nicht gähnend schlechte Kritiken hierzu anbringen.
Ich für meinen Teil war am Ende ziemlich enttäuscht...

Das schwarze Auge: Drakensang
Das schwarze Auge: Drakensang

6 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mainstreamtauglicher Hack'n Slay Aufguss einer tollen Rollenspielwelt, 9. August 2008
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Auge: Drakensang (Computerspiel)
Schade schade schade....Radon Labs wollte ein tolles ROllenspiel im DSA Universum mit fesselnder Story und Spielspaß schaffen und erstellt haben sie ein Diablo Hackn Slay in Aventurien mit spannungsarmer Handlung, Schnellzugriffsleiste á la WoW für die Fun Zocker und langweiligem Szenario.
Anstatt eine halbwegs interessante Gegend für das Spiel zu finden wie Al Anfa, Khunchom oder Festum spielt Drakensang im 0 8 15 Ferdok in einem Gewand wie sich klein Alrik das Mittelalter vorstellt.

Einzig die nette Grafik und der gute Sound vermögen zu überzeugen...
Lieber back to the roots als Mainstream wäre besser gewesen...
Naja schade...
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 25, 2008 11:45 AM MEST


Kane & Lynch: Dead Men
Kane & Lynch: Dead Men
Wird angeboten von mediadude
Preis: EUR 16,90

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Überhartes Action Geballere ohne Hirn und mit mauer Story - Nix für zarte Gemüter, 15. Juli 2008
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Kane & Lynch: Dead Men (Computerspiel)
Ich fand K&L als einen oberflächlichen Ableger von Games wie El Matador o.ä. das versucht durch viel und sehr schön dargestellter Gewalt (Hirnmasse an der Wand) das Publikum für sich zu begeistern. Die Story bleibt dabei als nicht nachvollziehbares Band im Hintergrund. Abgesehen von ein paar gelungenen Abschnitten (Technoclub, Gefängnis) ist das Game schlicht und ergreifend zu schwer und zu kurz. Für fast 8GB kann man außerdem eine zeitgemäßere Grafik erwarten, da war Max Payne 2 schon eine Nummer besser und das ist schon zig Jahre alt.
Auf jeden Fall merkt man die Konsolenlastigkeit an der hakeligen Steuerung an. Auch die Performance stimmt nciht überein. Auch auf niedrigsten Einstellungen läuft es in einigen Situationen nur mit 3-5FPS, während sonst eine flüssige Spielbarkeit gegeben ist. Ärgerlich, da es im Vorfeld so gehypt wurde.

Für mich eine klare Enttäuschung. Kauft lieber Max Payne oder El Matador, da habt ihr das gleiche Spielprinzip mit mehr Story (MP) oder besserer Grafik (El M)

Daher nur ein Stern

Crysis (DVD-ROM)
Crysis (DVD-ROM)

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel zu schwer auf nem Mittelklasserechner, 13. Juli 2008
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Crysis (DVD-ROM) (Computerspiel)
Crysis muss optisch ne Wucht sein, aber mehr auch nicht.Ein aufgepepptes Farcry mit Aliens und wunderschönen Effekten.

Allerdings ist das Spiel viel zu schwer. Auch auf "Leicht" kann man auf nem Mittelklasserechner mit niedrigen Details kaum vernünftig auf die 10000 Koreaner/Aliens zielen, geschweige denn vernünftig den Nanosuit, dessen Energie in Sekunden verpufft einsetzen.

Core 2 Duo 2GHZ
3GB RAM
GF 8600 GT

und das ganze stellt sicht als ärgerliches Geballer dar.
Wenn Crytek nen Spiel als Grafikbenchmark produzieren will, bitteschön. Für das Hauptfeld der Gamer kann man allerdings nicht erwarten, dass diese sich extra für ein Spiel gleich ne neue Hardwaregranate basteln.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 21, 2008 1:16 PM MEST


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