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Rezensionen verfasst von
Aufklärung "ok" (Wien)

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Geld frisst Kunst - Kunst frisst Geld: Ein Pamphlet (edition suhrkamp)
Geld frisst Kunst - Kunst frisst Geld: Ein Pamphlet (edition suhrkamp)
von Georg Seeßlen
  Taschenbuch
Preis: EUR 20,00

12 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Und ewig lebt der 68iger, 2. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich frag mich, wie man es zustande bringt zwischen zwei Buckdeckeln derart viele Gemeinplätze unterzukriegen? Wie sich klein Marx die Kunstwelt vorstellt: überall nur "Kapital" (und wenn schon?), "Kapitalisten" und "Kapitalimus" (ein Erbsenzähler quantifiziere bitte diese Erbsen mal im Buch: irgendwas weit im dreistelligen Bereich). Ach ja und "Neoliberalismus" als das Böse schlechthin; des weiteren "Postdemokratie" - wir leben ja im Zeitalter der post-Präfixe. Mit diesen Labels ist eigentlich alles gesagt über dieses Pamphlet. An der Achse dieser Begriffe und dem Ekel der Autoren davor zieht sich die "Erzählung" über den Kunstmarkt über die fast 500 Seiten. MIt Kunst hat's wenig zu tun, Reflektieren über Kunst. Der Untergang des Abendlandes - mal wieder - in Anekdoten. Dieses Mal am Beispiel des Kunstmarktes. Und das - obwohl so viel über Markt geredet wird - ohne nur geringste ökonomische Kenntnisse. Ist ja auch nicht nötig. Das Weltbild steht, die Realität stört da nur. Postdemokratischer Antirealismus.
Zwei Sterne - weils manchmal wirklich zum Lachen ist.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 8, 2016 2:54 AM MEST


Ästhetik: Philosophische Grundlagen und Schlüsselbegriffe
Ästhetik: Philosophische Grundlagen und Schlüsselbegriffe
von Gerhard Schweppenhäuser
  Broschiert
Preis: EUR 24,90

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Etwas wirr, 16. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Etwas wirres Konvolut ohne roten Faden. Aber so poststruktualistisch wird wohl an der "Bildenden" Ästhetik vermittelt. Wer also in den gegenwärtigen (europäischen) Diskurs über Ästhetik Einblick erhalten will, ist hier wohl am rechten Platz. Eher jedoch kunsttheoretisch zentriert, weniger philosophisch (im Sinne akademischer Philosophie). Die Hälfte an text hätte es wahrscheinlich auch getan mit ein wenig Präzision.


Die Kunst der Gegenwart: 1960 bis heute (Beck'sche Reihe)
Die Kunst der Gegenwart: 1960 bis heute (Beck'sche Reihe)
von Philip Ursprung
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Empire?, 10. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das mitm Empire und der latent marxistischen Kapitalismuskritik hätte sich der Autor sparen können. Sonst eine brauchbare Einführung. Allerdings eher kritisch in den Kunstmarkt als in die Kunst der Gegenwart. Sehr kurz und lückenhaft werden die Kunstbewegung(en) der vergangenen 60 Jahre gestreift.


Evolution in Natur und Kultur: Eine Einführung in die verallgemeinerte Evolutionstheorie
Evolution in Natur und Kultur: Eine Einführung in die verallgemeinerte Evolutionstheorie
von G. Schurz
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 42,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Biologie vs. Philosophie?, 1. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Biologie oder Evolutionsbiologie ist das Buch in weiten Teilen nicht.
Es wird "Evolutionstheorie" präsentiert, die in der Biologie längst ergänzt und erweitert wurden: Darwin, Ernst Mayr, Synthetische Evolutionstheorie. Historisch interessant und wichtig. Jedoch eben "Geschichte". Die Evolutionstheorie des 21. JH. oder besser Evolutionsbiologie des 21. Jh. ist eine andere.
Der biologische Teil ist schlecht recherchiert (oder bewusst verengt?): komische Weggabelungen wie "evolutionäre Systematik" a la Mayr vs. Kladistik. Letztere ist die Methode der Wahl unter Biologen, die natürlichen Zusammenhänge - Verwandschaften - am genauesten und realtitätsnähesten abzubilden - eine Alternative gibts dazu nicht mehr. Nur zusätzliche Instrumente mit Molekularen Stammbäumen ("Phänetik" übrigens), Wahrscheinlichkeitsmethoden usw. Gruppenselektion gibts in der Biologie nicht (oder ist eine Randmeinung), "Altruismus" im Tierreich ein Mythos. Soziobiologie und evolutionäre Psychologie haben sich weiter entwickelt. Oder waren "Durchgangsstadien". Heute hat die Verhaltensbiologie diese Ansätze integriert und weiter entwickelt.

Und prinzipiell die Frage: Warum sollte man Evolutionstheorie auf Kultur ausdehnen? Und sich damit so seltsame Entitäten wie Meme einhandeln z.B.? Die "Darwinschen Module", die der Autor als "verallgemeinerte Evolutionstheorie" anbietet, haben mit biologischer Evolutionstheorie wenig bis gar nichts zu tun. Übrigens würde vielleicht die im Buch gar nicht auftauchende genetische Drift - "isolierte Populationen entwickeln sich" - die menschliche kulturelle Entwicklung besser erklären als eine verallgemeinerte ET?

Alles in allem benutzt der Autor Biologie/Evolutionstheorie sehr einseitig für seine Zwecke. Aber auch das ist ein bekanntes Phänomen: Philosophie der Biologie beschäftigt sich oft mit "ollen Kamellen" wie eben die "Darwinsche ET", bestenfalls mit der Synthetischen ET, mit nature/nurture (eine Diskussion, die Biologen schon lange nicht mehr führen).
Für einen Biologen ist das Buch schlichtweg ein Ärgernis: viele Fehler und Fehlinterpretationen was die biologische Seite angeht. Ein einfacher Blick in grundlegende Einführungen wie Fukuyama "Evolution" hätte "Schlimmeres" verhindert.
Als philosophisches Werk mag es durchgehen. Das sollen andere entscheiden (ich schätze den Autor übrigens ob seiner Einführung in die Wissenschaftstheorie).
Hätte man die biologische Evolutionstheorie weggelassen und sich gleich nur auf "kulturelle Entwicklung" kapriziert, wäre das Buch vielleicht ein Gewinn. Zumindest wäre dann die Position mancher "naturalistischer" Philosophen (Millikan, Blackmore u.a. und der Autor selbst) verständlicher und schlüssiger - ohne die schiefe Analogie zur Biologie.
Dennoch ist es ein Gewinn, das Buch zu lesen. Eben weil man sich daran "reiben" kann. Biologen werden allerdings früh aussteigen, wage ich zu behaupten. Vielleicht einfach den biologischen Teil überspringen und weiter hinten im Buch anfangen.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 6, 2013 1:23 PM CET


Einführung in die Ontologie
Einführung in die Ontologie
von Uwe Meixner
  Broschiert

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einseitig, 10. Mai 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Einführung in die Ontologie (Broschiert)
Als Einführung unbrauchbar. Das Buch ist aus einer philosophischen Position raus geschrieben [metaphysischer Realismus]. Sehr formal und geht auf sonst übliche Punkte von Ontologieeinführungen nicht ein; wie Zeit oder Tropen - die werden nur als unwesentliche Meinung erwähnt -, Vier-Dimensionalismus - eine unhaltbare Position ohne große Begründung für den Autor. Es wird kaum argumentativ vorgegangen - also entgegen der analytischen Tradition, unübliche terminologische Festlegungen getroffen [Funktionen statt Univeralien]. Als Position innerhalb der ontologische Diskussion ist das Buch durchaus brauchbar.


Skyrunner: Unglaubliche Aufstiege eines alpinen Protagonisten
Skyrunner: Unglaubliche Aufstiege eines alpinen Protagonisten
von Christian Stangl
  Gebundene Ausgabe

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Everest als Tagestour - Bergsteigen neu, 29. Oktober 2009
Der österreichische Skyrunner Christian Stangl hat hier sein Lebenswerk vorgelegt: Seine Touren von frühester Jugend bis zur Jetztzeit. Die unglaublichen Besteigungen - etwa des Everests in 24 Stunden vom Basislager zum Gipfel und zurück. Oder die Andentouren, wo er tagelang am Andenhauptkamm alleine mit einem Bollerwagen unterwegs war: So nebenbei einige Sechstausender erobert. Das Buch ist sehr lebendig geschrieben, mit exzellentem Bildmaterial. Und gibt vor allem einen anschaulichen Einblick in Motivation, Denken und Leben eines exzellenten Bergsteigers: immer symphatisch, nie überheblich und immer "hart am Leben". Uneingeschränkt empfehlenswert.


Grundkurs Philosophie / Philosophie des Sozialen (Reclams Universal-Bibliothek)
Grundkurs Philosophie / Philosophie des Sozialen (Reclams Universal-Bibliothek)
von Wolfgang Detel
  Broschiert
Preis: EUR 5,60

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ich finds gut, 9. April 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für einen schnellen Überblick aktueller [analytischer] Philosophie sind die Bändlein sehr geeignet. Die Definitionen bringen es auf den Punkt. Dass eine gewisse Philosophie durchgehend gerechtfertigt wird, stört auch nicht, da die Alternative dazu immer aufgezeigt wird. Alles in allem für eine deutsche Einführung gelungen und im Preis unschlagbar.


Des Alters letzte Zeit: Menschen im Pflegeheim. Gedichte und Prosa
Des Alters letzte Zeit: Menschen im Pflegeheim. Gedichte und Prosa
von Thomas Behr
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Sehr schönes kleines Buch, 23. September 2008
Ein wirklich sehr schönes kleines Buch über das Alter. Der Autor - selbst Leiter einer Pflegeeinrichtung - schildert das Leben alter Menschen aus Sicht der Bewohner. Besonders beeindruckend: Das frühere und derzeitige Leben der über 100 Jahre alten Protagonistin, die der Autor begleitet durchs Jahrhundert ihres Lebens. Prosatexte und Gedichte zeichnen ein kontrastreiches Bild alter Menschen im Pflegeheim. Sicher nicht nur ein kurzweiliges Buch übers Alter und das Altern, sondern auch interessante Einsichten und Perspektiven, die wir ansonsten aus unserem Leben rauszuhalten versuchen - wer beschäftigt sich schon gerne mit dem letzten Abschnitt seines Lebens? Sehr empfehlenswert: Alt werden wir alle.


Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 4: Minima Moralia.  Reflexionen aus dem beschädigten Leben (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)
Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 4: Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschädigten Leben (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)
von Theodor W. Adorno
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,00

9 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zeitgebundenheit, 6. Januar 2008
Sprache und Inhalt sind nur aus der Zeit heraus verständlich! Unter dem Eindruck der NS-Zeit muss man wahrscheinlich so schreiben. Sonst bringt das Buch wirklich nur für Adorno-Exegeten was, die ihren Meister vergöttlichen. Man beginnt zu ahnen, warum Habermas (als erklärter Feind der Adornoadepten) die Deutungshoheit errungen hatte: Er jammerte weniger und bot - wie immer man seine Theorie einschätzt - den Linken eine Methode an die Hand, konkret zu werden in der Gesellschaft und nicht im Kellerloch sitzen zu bleiben wie Adorno.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 10, 2009 11:24 PM MEST


Ethik des Embryonenschutzes: Ein rechtsphilosophischer Essay
Ethik des Embryonenschutzes: Ein rechtsphilosophischer Essay
von Norbert Hoerster
  Taschenbuch

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exzellent fundierte Bio-Ethik, 5. Januar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hörster vertritt konsistent und logisch seinen Standpunkt, das Recht von moralischen Bewertungen zu säubern. Die Menschenwürde taugt nicht, um ethische Einschätzungen zu geben. Menschenwürde ist für praktische Probleme der Ethik (Embryonenschutz, Abtreibung) ein leerer Begriff, moralisch aufgeladen und ideologisch umfassend einsetzbar (von links bis zu den Kirchen, die sich alle immer wieder auf die Menschenwürde berufen). Hörster führt weiter aus, wie man Embryonenschutz fundieren kann. Eine exzellente Einführung ins Thema aus Sicht des Autors. Entspricht eben nicht der politischen Korrektness, was Hörster ja auch seinen Lehrstul in Mainz gekostet hat, da sich übersozialisierte Kreise durch seine Thesen provoziert fühlten.


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