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Rezensionen verfasst von
I. Mayr-feilke "My real name: Valentin Mayr" (Breitscheidt, Deutschland)
(REAL NAME)   

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Stained
Stained

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit CHILDREN OF BODOM auf einer Höhe !!!, 10. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Stained (Audio CD)
Endlich habe ich es gefunden. Mein Album des Jahres 2004! Zwei Demos ließen bereits gutes vermuten, doch mit "Stained" ist IMPERANON ein Meisterwerk gelungen, welches für mich in der Melodic-Death-Metal Szene wohl ewig eine große Rolle spielen wird. Das Wort Ohrwurm hat einen neuen Namen: "Stained"! Jedes einzelne Lied bleibt sofort im Ohr und hat 100%igen Wiedererkennungswert. Auch technisch spielen die fünf Finnen auf einem sehr hohen Niveau.
Neben Cembalo-artigen Keyboards, schnellen Doublebasses, verzerrten Gitarren und screamigem Gesang (der Marke Alexi Laiho) kommen auf diesem Album auch finnischer Gesang ("Jos jotain yrittää"), eine Frauenstimme ("Shadowsouls") und Aleksis Cleanvocals ("Hollow man") zum Einsatz. Im Endeffekt könnte man "Stained" als eine Mischung der CoB Alben "Hatebreeder" und "Hate Crew Deathroll" ansehen ... noch dazu mit einer sehr (!) sauberen Produktion, welche alle noch so kleinen Details deutlich hervorhebt.
Was auch zu erwähnen ist, ist, dass die Gitarren im Gegensatz zu CHILDREN OF BODOM nicht so viel riffen, sondern die Melodieführungen eher dem Keyboard überlassen. So gesagt kann man sie als Rhythm Guitars bezeichnen.

Doch gehen wir die Songs der betroffenen Metalperle im Einzelnen durch ... das hat diese CD wohl verdient ...

Der Opener "Blade" ist ein flotter Song, welcher vor allem das Gitarrenspiel Aleksi Sihvonens und Lauri Koskenniemis sehr gut zur Geltung bringt. Nachfolger "Memories to Dust" verhält sich ähnlich. Schöne Melodienläufe und flotte Gitarrensolis. Ein richtiger Hochkaräter!
Es folgt ... das Titelstück. "Stained" geht noch tiefer in die Wurzeln CHILDREN OF BODOMs und kann sich mit harmonischen Keyboardtönen und einem hartnäckigen Ohrwurm in der Bridge gut durchsetzen.
Schon nach diesen ersten drei Liedern spürt man, dass IMPERANON ein großes Talent für das Schreiben toller Melodien haben.
...so auch bei "Prisoner in me"! Mit einer zeitlosen, traurigen Melodie lenkt dieser Song die Aufmerksamkeit des Hörers direkt auf sich. Gegen Ende des Stückes brodelt dann ein wilder Sturm mit einer Menge harmonischer Keyboardpassagen und wilder Gitarrensolis auf. Doch für eine Verschnaufspause gibt es keine Chance, denn mit "Sold" folgt das wohl eingängigste und beste Lied der CD. Aleksi Sihvonen brüllt sich leidenschaftlich die Lunge aus dem Hals, die Drumms grooven mehr denn je und die Gitarren -und Keyboardriffs sind eine Wohltat für die Gehörgänge. Einfach DER Hit der Platte! Kann man sich wohl hundertmal anhören und er wird trotzdem nicht langweilig ...
... genauso wie "Hollow man" (meiner Meinung nach zumindest). Flotte Strophe und dann ein Refrain im Midtempo und mit cleanen Gesangsparts, gesungen von Frontmann Aleksi Sihvonen. Jaaa ... ihr habt richtig gehört ... diese hohen, sehr sauber gesungenen Gesangspassagen stammen von Aleksi Sihvonen. Neben einer so extremen Screamstimme auch noch so toll clean und hoch singen zu können ist echt ein Talent. Ob sie nun ein Negativ -oder Positivpunkt ist, ist wohl Geschmackssache. Ich auf jeden Fall finde, dass sie super ins Klangbild des Liedes passt.
Mit "Rhythm of Pain" folgt ein Stück, welches sehr eingängig aber auch einseitig ist. Ein schöner Melodielauf, der sich allerdings immer wieder wiederholt. Zugegeben, gegen Ende kriegt der Song noch einen gefühlvollen Stoß Harmonie, doch im gesamten aber ist "Rhythm of Pain" eher ein Negativpunkt, welcher allerdings, wenn man "Stained" am Stück durchhört, nicht weiter stört.
Doch mit "Shadowsouls" werde ich entschädigt! Die schon erwähnte, kraftvolle Frauenstimme einer Freundin der Band kommt hier zum Einsatz. Im Gesangsduo mit Aleksi führt sie einen Song an, welcher in schnellem Tempo seinen Lauf nimmt und den Weg zum Höllenritt freigibt. Kurz gehalten, aber gut.
Der neunte Track, "Vein (I bleed)", braucht sich aber trotzdem nicht zu verstecken. Viel Riffing, eine groovig gehaltene Strophe und ein Refrain, welcher mindestens für ein paar Tage im Ohr kleben bleibt. So ein Lied hört man mit einem Lächeln.
Mit einer schönen, etwas zeitlosen Melodie im Midtempo verleitet "The End" einen dann noch dazu, sich kurz zurückzulehnen und genüsslich den fesselnden Melodienläufen der Gitarren zu lauschen bevor mit "Jos jotain yrittää (Harva meistä on rautaa)" schon das (leider) letzte Stück läuft. Und passend ... das stück klingt etwas wie ein Partysong im Death Metal Stil ... so kann man ein so irre geiles Album gut abfeiern! Aleksi überzeugt als partylustiger Brüllwürfel und entlockt hier und da seiner Gitarre mal ein paar lustige "Schunkel-Seemannsmelodien" ... sehr einfallsreich. Auch sauflustige Männerchöre kommen zum Einsatz ...
Ein ungewöhnlicher aber guter Abschluss eines hochwertigen Albums!

Ja ... so muss sich DIE Perle des Jahres 2004 anhören!!!

Was ich noch sagen (oder eher schreiben will): Frontmann, Sänger und Gitarrist Aleksi Sihvonen beweist große Songwriterfähigkeiten, denn wirft man kurz mal einen blick ins Cover (übrigens sehr gelungen) sieht man, dass ALLE elf Stücke aus seiner Feder stammen!
Tja ... eine gute Band (und das sind IMPERANON mit Sicherheit) braucht auch einen guten Frontmann, denn der Sänger ist immer das Gesicht der Gruppe!

FAZIT: Stained MUSS im Regal voller guter Death-Metal Platten stehen!
Vor allem Fans von CHILDREN OF BODOM, KALMAH und TRACEDAWN sollten hier zugreifen!


Lust Stained Despair
Lust Stained Despair
Preis: EUR 9,72

5.0 von 5 Sternen Unglaublich melancholisch und mitreißend !!!, 2. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Lust Stained Despair (Audio CD)
Nachdem Ville Laihiala ein Jahr von dem Release dieses Albums die Abschlussplatte seiner Band SENTENCED auf den Mark brachte (übrigens eine sehr gelungene Abschiedsplatte) widmete er seine Konzentration jetzt voll seiner, damals zweit -jetzt Hauptband POISONBLACK. Das Resultat ist eine Perle von Melancholie-Metal.
War eigentlich nicht anders zu erwarten. Wenn sich ein so unglaublich genialer Musiker wie VILLE mal hinsetzt und ein paar neue Songs schreibt steht zum Schluss meist ein Meisterwerk im Plattenladen. So auch hier.
Jeder einzelne Ton, jeder Break, jede Melodie ist hier richtig platziert. Hätte man gar nicht besser machen können. Von melancholisch-harmonischen Keyboardpassagen und zeitlosen Gitarrentönen über die Powergeladenen Drumms und den bebenden Bass bis zu Villes legendärer, herzerweichender Stimme stimmt hier einfach alles.
Ja meine Damen und Herren - Lust Stained Despair" ist PERFEKT!
Alles zusammen klingt energisch und komplex, doch wie schnell das Soli oder der Drummpart auch sein mag, es klingt zwar GEladen, jedoch nie ÜBERladen.
Goldene Momente sind vor allem jene, in denen sich die in Melancholie schwebenden, traurigen Melodien erlauben, dem Hörer das Herz zum Schmelzen zu bringen. Wo an dieser Stelle andere Bands scheitern beweisen sich die fünf Finnen als Genialisten.
Was ebenfalls schnell auffällt ist die Tatsache, dass POISONBLACK zum einen hart und energisch zum anderen Teil aber auch mit viel Leidenschaft, Entspannung und Ruhe zu Werke gehen.
Will sagen: Die Jungs verstehen sich darauf ruhige, unglaublich Melancholiereiche Melodien (im Gepäck mit nötiger Harmonie) mit harten Drumms geballter Power, verzerrten Gitarren und wilder Solis zu verschmelzen. Wie es einem nach Laune ist.
Entweder lockert" man hier etwas" die Haare oder man lehnt sich genüsslich zurück und genießt die, mit Emotionen gefüllte, Atmosphäre. Köstlich!
Im Vordergrund steht da der Song The Darkest Lie", der wohl harmonischste, härteste, melancholischste und auch beste des Albums.
Das Lied startet mit einer zeitlosen Keyboardmelodie, welche sich direkt, man muss sagen angenehm" in die Gehörgänge fräst. Nach kurzer Zeit krachen Drumms, Gitarren und Bass zusammen ins Songbild und setzten das Stück hart aber dennoch harmonisch und herzerweichend fort.
In der Strophe kommen dann vor allem die Gitarren und der Bass gut zur Geltung. In der Folge steigern die groovigen Gitarren die Strophe nochmals und öffnen dann die Pforte zu einer sehr (!) melancholischen, in zeitlosen Melodiepassagen schwelgenden Bridge, welche prima als Übergang in den legendären Refrain, angeführt von der anfänglichen Keyboardmelodie und Villes noch einmal mehr unvergleichlichen Stimme, dient.
Nach diesem Schema setzt sich der Song grandios fort und fesselt den Hörer von Anfang bis Ende mit seinem unglaublich polarisierenden Gemisch aus Härte und Harmonie. Auf ähnlich hohem Niveau bewegt sich auch das abermals melancholische Gitarrensolo gegen Ende des Stückes. Endlich mal kein guckt wie schnell ich spielen kann"-Soli, sondern eines, welches richtig gut durchdacht und mit den restlichen Instrumenten und der Melodie passend verschmelzt ist. Genial! Gespielt übrigens von unserem geliebtem Herr Laihiala.

Ähnlich fesselnd, düster und harmonisch sind auch die restlichen Lieder Lust Stained Despair"s.
Das Keyboard spielt da eine große Rolle, denn die mit Harmonien gefüllte, emotionale Atmosphäre hat hier ihre Quelle! Teilweise löst diese Melancholie schon eine leicht dämonische Aura aus, welche für Gänsehaut garantiert.

Also: Ein großes Bravo für die Truppe um Frontmann Ville Laihiala, welche hier abermals ein wunderschönes Melancholie-a la Gothic-Metal"-Werk geschaffen haben.
Auf jeden Fall das Album des Jahres 2006!

Für SENTENCED-Fans natürlich unverzichtbar, und generell für jegliche Menschen, die guten Melancholie -oder Gothicmetal mögen ein Pflichtkauf !!!


All Hope Is Gone
All Hope Is Gone
Preis: EUR 7,99

1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ZU experimentell ..., 21. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: All Hope Is Gone (Audio CD)
So...da ist es also ... das neue Album der neun IOWA-Metaller. So gehe ich also in den Plattenladen, kauf die Scheibe und zehn Minuten später läuft die Anlage.
Wow! Recht gut ... und ein paar Lieder scheinen sich direkt von Beginn an als Meilensteine herauszustellen (vor allem Dead Memories").
Bei allen SLIPKNOT-Platten braucht es seine Zeit um durchzudringen. Und für das Verhältnis macht sich All Hope is gone" recht gut. Nach zwei Wochen bin ich dann wahrscheinlich voll durchgedrungen ... aber nichts da!
Die Songs wollen nicht! Bis auf Sulfur", Psychosocial" und Dead Memories" hat KEIN (!) einziger Track nach längerem Hören bei mir große Begeisterung verursacht. Und woran liegts?
Der Grund liegt auf der Hand ...

Die Songs klingen aufgrund von ständigen Tempowechseln, irgendwelchen nervigen Elektrosounds und dem ständigen Melodienwechsel zu experimentell. Einfach nicht eingängig genug. Und genau dieser Grund verursacht, dass die Songs nicht hängen bleiben. Will sagen: Hier wurde ZU viel um den Brei herumgespielt. Einfach nicht auf den punkt gekommen.
Da noch Žn Zwischenteil, da noch Elektrosounds, hier noch ein Soli ... und dann war's am Ende doch zu viel. Was Produktion, Technik und Grundmelodien betrifft ... super! Doch aufgrund schon genannter Tatsachen bleibt da nicht viel im Ohr.
Natürlich sind die Lieder gerade wegen der hohen Experimentierfreude SLIPKNOT`s von Anfang bis zum Ende an spannend. Aber Wiedererkennungswert? Neee ...

So stellen sich zum Schluss nur die eingängigeren Songs als Lichtblick heraus. Aber dann richtig! Dead Memories", ein nicht ganz so hartes Lied der Marke Vermillion pt.1", Sulfur", ein melodisches Lied, welches eher als STONE SOUR mit Black-Metal Einflüssen durchgeht, und das harte aber trotzdem melodiengefüllte Psychosocial" sind echte Metalperlen und die neuen Tops der SLIPKNOT Geschichte.
Ansonsten kann man als letztes Kommentar zum Album noch sagen, dass die SLIPKNOT Musikmerkmale beim alten geblieben sind. Fette Drumms, harte Gitarren, Technikexperimente und natürlich Corey legendäre Clean -und Screamstimme. Zudem laufen die Doublebasses auf All Hope is gone" schnell wie auf keiner anderen CD des 9-er Packs.

FAZIT:
Für ziemliche Neulinge im SLIPKNOT-Akt empfehle ich eher die Alben Iowa" oder Vol. 3 (the Subliminal Verses)", da diesen hier die Experimente schwer zu schaffen machen werden. Für Hard-Fans der ersten Stunde allerdings ist All Hope is gone" aufgrund schon genannter Edelsteine ein Pflichtkauf!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 12, 2010 12:51 PM MEST


Since the Day It All Came Down
Since the Day It All Came Down
Preis: EUR 14,98

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die zweite Langrille ... ein Volltreffer !!!, 6. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Since the Day It All Came Down (Audio CD)
Der Qualitätsunterschied zum Debüt ist durchaus beachtlich. Die Melodien und Harmonien sind ausgereifter, die Akustikgitarren bringen eine noch tollere Atmosphäre und das Album hat generell eine druckvolle Produktion, welche wirklich alle Ecken und Kanten abschleift.
Auch in Sachen Songwriterfähigkeiten haben INSOMNIUM einen großen Schritt nach vorne gemacht. Besonders für das schreiben herzergreifender Melodien haben die Finnen (vor allem V.Friman, denn der hat fast alle Songs geschrieben) hier ein besonderes Gespür. Verschmelzt mit gefühlvollen Flüsterparts, packenden Akustikgitarren, viel (düsterer) Harmonie und trotzdem einer nicht zu überhörenden Härte machen die Melodien "Since the day it all came down" zu einem wahren Hörgenuss.

Fette Grooves (gegen Nackenverfettung !!!), ohrwürmelige Melodien und tiefe Growl werden von ruhigen Harmonieparts, "Akustikriffing" und düsteren Flüsterparts abgelöst ... so entsteht ein Album, welches von der ersten Sekunde an bis zum Schlusston für Spannung und Gänsehaut sorgt.

Und seien wir mal ehrlich: INSOMNIUM hätte mindestens jetzt einen höheren Bekanntheitsgrad verdient! Würde eine echte Berühmtheit wie z.B. METALLICA auf eine CD nur halb so viel Riffing draufpacken, währe diese wahrscheinlich als Jahrhundertwerk in aller Munde!

Besondere Anspieltipps:

"Daughter of the Moon" (Lonplayer, welcher sich gegen Ende zu einem heftigen Gefühlssturm emporbräut)

"Bereavement" (zeichnet sich vor allem durch seine Ohrwurmmelodie (ähnlich wie bei "Mortal Share") aus)

"Death Walked the Earth" (groovige Strophe - harmonischer Ohrwurmrefrain ... zudem der wohl eingängigste Song der CD (was bei INSOMNIUM eigentlich keine Kunst ist))

"Closing Words" (flotter Vorschlaghammer)

Fazit: Muss in einer guten Sammlung aus düsteren Melodien stehen!

P.S.: Wem die Songs nicht gefallen sollten, der braucht sich einfach nur das Cover und Inlait (alle Texte, Bilder der Band und tolle Bilder von Tannenwäldern im Morgengrauen) anzuschauen ... mal wieder genial !!!


Reroute to Remain
Reroute to Remain
Wird angeboten von renditeplus
Preis: EUR 16,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Welle leidenschaftlicher Ohrwürmer !!!, 4. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Reroute to Remain (Audio CD)
Um mal im Voraus eines klar zu stellen: "Reroute to Remain" ist das mit Abstand beste und eingängigste Album der Göteborger!
Mit verzerrten Riffgitarren ziehen Jesper Strömblad und Björn Gelotte einen Ohrwurm nach dem anderen aus dem Sack. Dazu noch die typischen IN FLAMES-Drumms, welche hier besonders grooven, fette Basstöne und Andérs leidenschaftliche Scream -und Cleanstimme. Fertig ist ein perfektes Album, welches ohne Frage in meine Top Ten ALLER Metalalben gehört.
Vor allem bewundere ich Jesper, Björn und Andérs, welche alle Lieder geschrieben haben, und somit großen Einfallsreichtum für geniale Melodien beweisen! Hier gibtŽs süßes für (auf) die Ohren!

Sei es "Black & White", dass wohl beste Lied der Platte, in dem Andérs leidenschaftlich wie noch nie screamt, dass ruhige, mit Akustikgitarren abgerundete "Metaphor" oder das sehr harte, groovige "Trigger", welches ,vor allem im Refrain, einen sehr hohen Ohrwurmfactor beinhaltet ... alle 14 Songs tragen den Namen Meilenstein und zeichnen sich vor allem durch die leidenschaftlich gesungenen Refrains, den ewig riffenden Gitarren und der Härte, welche das Schlagzeug und die Screamstimme von Andérs einfließen lässt, aus. Hörfreude ist bei JEDEM Lied garantiert!

Jaa ... so muss sich das beste Metalalbum des Jahres 2002 anhören!

Besondere Anspieltipps:
Hier müsste ich eigentlich die komplette Trackliste hinschreiben, doch diese Songs stehen durch ihre unglaublichen Melodien besonders im Vordergrund:
-System (vor allem das Ohrwurmsolo gegen Ende ist der wahre Traum !!!)
-Trigger
-Cloud Connected
-Minus
-Metaphor (was ruhigeres tut auch mal gut :-))
-Black & White (das beste vom besten !!!)

Also ... wie man meiner Rezension sicher entnehmen kann besteht hier keine Gefahr, sein Geld für Mist auszugeben.
Im Gegenteil ... Kaufpflicht !!!


Hatebreeder
Hatebreeder
Wird angeboten von MGames
Preis: EUR 13,49

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein durchschnittlich gutes Album, 4. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Hatebreeder (Audio CD)
Die Death-Metal-Legende der Welt hat anno 1999 wirklich ein tolles Album geschaffen. Lieder wie "Silent Night, Bodom Night", "Children of bodom" oder (vor allem) "Downfall" sind längst (in großen Lettern) in die Metalgeschichte eingemeißelt! Doch gegen Wunderwerke wie "Hate Crew Deathroll" oder "Blooddrunk" kann dieses Album nicht ankommen. In dem Sinne ist "Hatebreeder" eines der besten Metal-Alben der Welt, doch im Vergleich zu schon genannten anderen Cds COBs kommen mehr als vier Punkte nicht in die Tüte.
Besonders hervorheben möchte ich die unbeschreiblich geniale Gitarrenarbeit der Gitarristen Alexi L. und Alexander K.. Zusammen mit tollen düsteren Melodien, schnellen Doublebases, fetten Bass -und tollen, legendären Keyboardtönen, welche der ganzen Sache noch eine etwas düsterere Harmonie versetzten, entsteht ein im Durchschintt gutes Album der finnischen Death-Metaller.
Was mir allerdings noch fehlt ist die nötige Härte, von der man trotz hartnäckigen Screamgesangs nichts hört, was sicher auch mit der nicht
100%tig guten Produktion zusammenhängt.

Besonders hörenswert:
-Silent Night, Bodom Night
-Cowards Dead End
-Children of Bodom
-Downfall

Fazit:Da das Album Bestandteil der COB-Geschichte ist und man auf schon genannte Lieder nicht verzichten darf, kann ich nur sagen ... das Geld ist es wert!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 20, 2010 8:28 PM CET


Apocalyptica Plays Metallica
Apocalyptica Plays Metallica
Preis: EUR 7,99

1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Es fehlen Power und Härte ..., 4. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Apocalyptica Plays Metallica (Audio CD)
Man muss schon sagen, Metal, in diesem Fall METALLICA, auf Cellis nachzuspielen ist doch recht außergewöhnlich. Doch bei APOCALYPTICA funktioniert es ... zumindest die Melodien werden sehr detailvoll und proffessionell ausgespielt. Was allerdings fehlt sind Power und Härte. Wo sind die Drumms, die dem ganzen einen ordentlichen Schub gegeben hätten? Auch ein Gastsänger hätte für mehr Unterhaltung gesorgt, welche hier wirklich fehlt.
Würden APOCALYPTICA das Album noch mal mit Drumms und einem Sänger (am besten James Hetfield) neu einspielen, würden auf meiner Sterneskala sicher 4 oder 5 Sterne stehen. Doch so ...

Fazit: Das Album könnte man natürlich rein aus Interesse, wie die vier Teufelscellisten METALLICA covern, kaufen, doch es ist entbehrlich. So kann ich zum Kauf eher die Alben "Apocalyptica" und "Worlds Collide" (keine reinen METALLICA-Cover-Cds !) empfehlen, auf welchen auch Drumms und Gastsänger/innen zu hören sind!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 16, 2009 7:51 PM CET


Death Cult Armageddon
Death Cult Armageddon
Preis: EUR 19,42

5.0 von 5 Sternen Ab in meine TOP TEN !!!, 4. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Death Cult Armageddon (Audio CD)
Nachdem die Vorgänger der Scheibe auch schon recht gut waren war ich sehr gespannt, was die 6 Norweger so neues fabritziert haben. Und siehe da ... DIMMMU BORGIR haben hier ein bärenstarkes Album mit anspruchvollem Death & Blackmetal, geilen Melodien, heftigen Aggressionen und geballter Intensität auf die Beine gestellt.
Mit "Death Cult Armageddon" wären sie somit wohl an ihrem vorläufigen Höhepunkt angelangt.
Neben temporeichen (mit viel Doublebase) Knüppelattacken wie "Allehelgens dod i helveds rike" und "Vredesbyrd" haben auch, mit dunklen Melodien gefüllte, Midtemposongs wie "Blood Hunger Doctrine" ihren Platz. Dieses Album ist einfach abwechslungsreich ... an der einen Stelle brettern DIMMU BORGIR gefühlslos los, an der anderen kriegt man harmonische Orgeln und traumhafte Ohrwurmmelodien zu hören. Gutes Beispiel: "Allehelgens dod i helveds rike".
Am Anfang hat man das Gefühl hier ist ein Black Metallisches TRIVIUM am Werk, so flott und knüppelhart, dass es extremer nicht geht. Dann setzen Shagraths fiese Screamvocals allem noch das Sahnehäubchen auf. Demnach hat man das Gefühl, dieser Song würde sich wohl ewig auf die Art einer Basuka durchballern. Doch dann auf einmal:
Ein ohrwürmeliger Harmonie-Zwischenteil, in dem Vortex mal wieder seine traumhafte cleanstimme gut zur Geltung bringen lässt. Wunderschön.
Will damit sagen: DIMMU BORGIR haben in Sachen Songwriterfähigkeiten einen sehr großen Schritt nach vorne gemacht. So hat jetzt jedes Lied eine sehr abwechslungsreiche Songstruktur.

Eine Person müssen wir vor allem für die schönen Melodien und Harmonie verantwortlich machen: MUSTIS (alias Øyvind Mustaparta)
Seine unverwechselbare, legendäre Arbeit am Keyboard Satans übertrifft sich mal wieder selbst ... vor allem beim Song "Progenies of the great apocalypse"!

FAZIT: Selten hat mich ein Album direkt von Anfang an so positiv überzeugt und selten kam ich zu dem Schluss, dass es kaum noch besser geht! Album des Jahres 2003!!!
Daher ... Kaufpflicht!
Für Death -& Blackmetal Fans sowieso ein MUSS !!!


Whoracle
Whoracle
Wird angeboten von renditeplus
Preis: EUR 14,95

0 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Na ja ..., 3. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Whoracle (Audio CD)
Eins im voraus ... für Fans der älteren Alben ist "Whoracle" mit Sicherheit ein Meilenstein, für Fans der neueren Alben, zu denen ich mich auch zähle, ist das Album ... nun ja ... miserabel. Zumindest im Gegensatz zu CDs wie "Soundtrack to your Escape".
Andérs agiert nicht als leidenschaftlicher Sänger, der immer wieder zwischen cleanen -und Screamgesang wechselt, sondern nur noch als robuster Brüllwürfel.
Viele Unterschiede zu den neueren Alben bestehen sonst, außer, dass nicht so viel Riffing vorhanden ist, nicht. Doch die sehr verhaltene Produktion, welche nicht gerade alle Ecken und Kanten abschleift, und der, schon erwähnte Growlgesang von Andérs lassen Whoracle für Fans der neuen Alben zu einer Enttäuschung werden.
Zudem könnte man meinen, es würde nur eine Gitarre spielen ... und echte Ohrwürmer, wie z.B. auf "Reroute to Remain" sind auch nicht vorhanden. Einzig geiler Song: "Everything Counts"

FAZIT: Für Fans des alten IN FLAMES unentbehrlich, für die, die eher die neuen Platten mögen empfehle ich eher die Alben "Reroute to Remain" und "A Sense of Purpose".
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 25, 2009 4:25 PM MEST


Are You Dead Yet?
Are You Dead Yet?
Preis: EUR 14,49

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial !!!, 3. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Are You Dead Yet? (Audio CD)
Nach dem "Hate Crew Deathroll" sich klar als Wunderwerk herausgestellt hatte, hätte ich nicht gedacht, dass den Strandterroristen vom Mördersee noch ein, nur im Ansatz, so gutes Album gelingt. Doch siehe da ... ich wurde posistiv überrascht! "Are You dead yet?" beinhaltet alle positiven Seiten CHILDREN OF BODOMs. So kriegt man, auf einem Silbertablett vorgesetzt, die Härte und saubere Produktion "Blooddrunk"s, die Welle an Melodien "Hate Crew Deathroll"s und die magischen Harmoniemomente "Hatebreeder"s zu hören. Genial !!!
Die Gitarren riffen wie im Traum, das Keyboard schüttelt einen ordentlichen Haufen Harmonie aus dem Ärmel, die Drumms (inklusive massig Doublebase) bringen die nötige Härte und der fette Bass bringt den Kessel erst recht zum brodeln! Dazu Alexis legendäre Screamstimme und fertig ist eines der besten Death-Metal Werke der Welt.

Wenn ein so gutes Werk fabriziert wurde nehme ich mir dafür gerne die Zeit, jeden Song im einzelnen durchzugehen. Das ist es wert!!!

Living Dead Beat:
Ein toller Opener mit mächtig viel groov und tollen Keyboardparts. Man hat sofort das Gefühl, dass "Are you dead yet?" einrichtig gutes Album sein könnte ...

5/5 Punkten

Are you dead yet?:
Flott, düster, hart ... genial! Vor allem der Refrain macht den Song legendär. Ein Ohrwurm inklusive Einladungskarte zum Headbangen! Vor allem die sehr melodisch gehaltene Bridge kann sich hören lassen.

5/5

If You Want Peace ... Prepare For War:
Ein Stück mit vielen wünderschönen und trotzdem einer gehörigen Masse an Härte. Tolle Solis, schnelles Tempo ... einfach Facettenreich! Bleibt allerdings nicht direkt bei den ersten paar durchläufen hängen ... manche Lieder brauchen halt ihre Zeit!

4/5

Punch me I bleed:
Das einzige Stück der CD, dass sich im Midtempo wälzt. Tolle, typische CoB-glaskar-Keyboardtöne und eine finstere Harmonie. Doch ähnlich wie beim Vorgänger braucht man ein paar Anläufe um das Lied zu mögen ... doch dann richtig!

4/5

In your Face:
Jau! Das isses ... das wohl beste Lied der Finnen überhaupt! Eine fetzige Melodie, gespielt von verzerrten Gitarren, die die Aufmerksamkeit des Hörers sofort auf sich lenkt vermischt sich mit glasklaren Keyboardläufen und aufgedrehten Screamvocals. Super!
Adrenalinstrophe ... grooviger Refrain ... es folgen flotte Gitarren- und Keyboardsolis ... und vieles mehr!

5/5 (wären mehr, wenn das ginge ...)

Next in Line:
Das Wort Riff -oder auch Solimonster trägt einen neuen Namen: Next in Line! Der wohl eingängigste Song der Platte wird zum Schluss gar nicht mehr eingängig, sonder öffnet die Pforte zur Solowelt!!!

5/5

Bastards of Bodom:
Ein Song mit einer tollen Melodie. Ähnliche Songstruktur wie "Next in line" und gegen Ende des Tracks ebenfalls eine Menge hinreißender Solis !!!

5/5

Trashed, Lost & Strungout:
Hart wie Eichenholz haut das Lied einem die blutende Faust in die Fresse! Tolle, pechschwarze Harmonie und schnelle Doublebases. Dazu stark verzerrte Gitarren und fertig ist der Mördersong !!!

5/5

We're not gonna fall:
Nach "In your Face" das wohl beste Stück des Albums. Hier hört man mal wieder, dass nicht nur düstere Melodien zu Alexis rauem Gesang passen. Mit einem Korb voller flotter Gitarren -und Keyboardläufe macht das Stück alles dem Erdboden gleich.

5/5

Der Fazit liegt wohl auf der Hand ... Kaufpflicht! Auch für Fans von Bands wie KALMAH, INSOMNIUM, IN FLAMES, NORTHER, SATARIEL, IMPERANON und TRACEDAWN unentbehrlich !!!


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