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Rezensionen verfasst von
Karoletti

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Hail to the Underdog!
Hail to the Underdog!
Preis: EUR 9,89

5.0 von 5 Sternen Ein perfektes Stück Musik, 14. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Hail to the Underdog! (MP3-Download)
Die Schweizer...erst Sophie Hunger und dann immer wieder Strozzini. Erst war ich etwas verwirrt, da "Langstrasse" mir etwas zu viel Bruce Springsteen war, dann musste ich schmunzeln über "Mme Laveau". Tom Waits hätte es nicht besser singen können. Und dann die ganz große Melancholie im vor Trauer zergehenden "Concrete", im Gänsehaut-geladenen "When the music's gone" und dem vor Herzschmerz zerberstenden "In the end"... Die Stimme von Tobias Röthlin sucht ihresgleichen. Wenn er auf "I wanna be your man" von bluesigen Tiefen ins drönende Classic-Rock-Falcette wechselt, geht einem das Herz und die Ohrmuschel auf. "The Brothel" wird zirkus-echt-schräg geschmettert, wie einst Liza Minelli es in "Welcome to the Cabaret" nicht besser gemacht hat. Vor "Crack" ist man fast am kapitulieren, da der Alternativ-Punk, der einem entgegenbrettert für Strozzini-Verhältnisse schon fast zu viel ist. "Black eye" als Nirvana-Balladen-Reminiszenz bietet dann die Verschnaufpause. Man kann sowieso festhalten, dass Strozzini in der Titelreihenfolge alles richtig gemacht haben. "Christine" hört man schon im nächsten Schweighöfer/Schweiger-Lovestory-Streifen im Hintergrund spielen; brettharter Weltschmerz. "Sunday Morning" hätte auch von der neuen Mumford&Sons-Scheibe sein können, nur das mir auch hier Tobi's Stimme besser gefällt. Zum Grand Finale noch eine schmachtende Ballade "Hold on lover" und fertig ist das Stück ganz große Emotions-Achterbahn. Für den Herbst auf jeden Fall genau das richtige - das perfekte Stück Musik.

Electra Heart
Electra Heart
Preis: EUR 24,99

21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hmpf..., 2. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Electra Heart (Audio CD)
...schwierig, schwierig, schwierig! :-/

"The family jewels" ist eines meiner absoluten Lieblings-Pop-Alben. Klar ist auch, dass es unfair wäre "Electra Heart" daran zu messen. Zumal "Radioactive" schon vermuten ließ, dass es ein eindeutig elektronischeres Album wird.

Was man Marina nicht vorwerfen kann ist, dass sie das Songwriting vernachlässigt hätte. Stilsicher kantig setzt sie ihre Meinung zu Schönheitswahn, Frauenbild und Castingshows auch hier lyrisch in Szene - dafür allein zwei Sternchen. Nur hat sie es auf "Family Jewels" innovativer verkauft und nicht unter einem total hippen Elektro-Geschwurbel mit 08/15-Beats versenkt.
Dass wir uns da nicht falsch verstehen: Ich hab nichts gegen ein "Bubblegum bitch", das einem gefällig durch den Gehörgang summt. Auch nichts gegen "Homewrecker" (fantastische Lyrik! - "The good are never easy,The easy never good...")mit - ich nenne es mal - "Sprechgesang". Gegen ein "The State of dreaming" ist nichts einzuwenden, mit seinen brausenden elektronischen Streichern. Mich berühren die Interpretationen, Instrumentierungen und Produktionen nur nicht mehr so wie auf dem Debut. Mir fehlt die Bridge aus "Mowgli's Road", die sperischen Klänge aus "Numb", das überdrehte Pfeifen auf "Hermit the frog", das Zerbrechliche aus "Obsession"...

Jetzt werden viele sagen "Dann hör' halt die alte Scheibe, wenn du das haben willst". Das ist es nicht. Mir fehlt der Pfeffer im Allerwertesten, den man den Lyrics aber nicht der musikalischen Umsetzung anmerkt.
Die einzigen Lieder, bei denen ich zu 100% sagen würde "Spakat zwischen neuen und alten Songs geglückt" sind "Teen Idle", "Valley of the dolls" und "Fear and Loathing".

Bei den anderen Liedern muss ich für mich leider soweit gehen zu sagen: Ich seh den Unterschied zu Lady GaGa nicht mehr! Zu gefällig und nur durch die Lyrik vorm Pop-Einheits-Kitsch gerettet. Selbst Marinas Sirenen-Gesang kommt unter diesem ganzen schwulstigen Tamtam nicht mehr zur Geltung. Schade - verdammt!

Für drei sehr gute Songs und die durchweg guten Texte drei Sterne....schwierig, schwierig, schwierig! :-/
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 3, 2013 9:10 PM MEST


Killer Sounds
Killer Sounds
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Infektiös und äußerst tanzbar., 2. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Killer Sounds (Audio CD)
Dass Hard-Fi ein Garant für sehr eingängige Melodien sind, bewiesen Sie schon auf "Stars on CCTV" und "Once upon a time in the west". Dass aber der geleckte Indie-Rock der ersten beiden Platten gepaart mit ordentlichem Electro-Geschwurbel und - ich nenne es jetzt mal - "funky" Beats und einer brillianten Hook nach der anderen ein Tanz- und/oder Highway-Monstrum werden kann, hätte ich mir vielleicht erhofft, aber sicher nicht vorstellen können. Hard-Fi kreieren nach und nach ihren eigene Sound und eins ist zum Schluss gewiss: Hat man die Platte durchgetanzt, ist man durchgeschwitzt. Macht Spaß. Mehr davon, bitte!

Absolute Anspieltipps:
"Stop"
"Good for nothing"
"Sweat"
"Fire in the house"

Rayman Raving Rabbids 2
Rayman Raving Rabbids 2
Wird angeboten von bafotec
Preis: EUR 29,99

2.0 von 5 Sternen Irgendwas zwischen Kultstatus und dem Versuch die Wii-Mote-Funktionen komplett auszunutzen., 30. Oktober 2011
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Rayman Raving Rabbids 2 (Videospiel)
Der Titel sagt es eigentlich schon. Ich hab den Sinn des Spiels nicht so ganz verstanden. Die Rabbids erobern "baaaaaahend" den Planeten und schmeißen mit Saugglocken um sich - ok. Im Spiel selbst wählt man dann Kontinete an und muss sechs Minispiele lösen - als Rayman, der sich bei dem Rabbids eingeschlichen hat. Warum, wieso und weshalb wird nicht erklärt. Klar so manches Minispiel ist ganz lustig, defacto gibt es aber bei jeder Reise wieder das Gleiche zu absolvieren: So balanciert man z.B. in Amerika ein Sandwich und Südamerika einen Burrito zum Tisch des Gastes, liefert sich Wettrennen mit Einkaufswagen oder Fahrrädern und muss im Kino telefonieren ohne das der Filmvorführer es mitbekommt oder den Lehrer ärgern ohne das er es mitbekommt. Mit meinen Freunden im Multiplayer fanden wir eigentlich nur ein Spiel wirklich lustig: Man muss Lieder wie "Celebration", "Smoke on the water" oder "Satisfaction" durch Schütteln spielen, wobei die Wii-Motes die Instrumente ersetzt. Eine kleine Alternative, wenn man sich nicht für teuer Geld Guitar Hero zulegen kann.
Leider wurde ich das Gefühl nicht los, als hätten die Entwickler krampfhaft versucht eine Kultfigur knallhart mit jeder nur erdenklichen Wii-Motefunktion zu paaren. Denn, dass die Bedienung eintönig ist, kann man dem Spiel als Einzigstes nicht vorwerfen.

de Blob
de Blob
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 16,49

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ach herrje..., 30. Oktober 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: de Blob (Videospiel)
Ich bin ein MEGA-FAN von Teil 2. Da fetzt die Musik, die Grafik, der Wechsel zwischen 2D- und 3D-Passagen, die lustigen Zwischenfilme und die klassische, aber brauchbare Steuerung. Zugegeben, ich hab ihn auch vor Teil 1 gespielt, was vielleicht auch gut so war. Hätte ich Teil 1 zuerst gespielt, hätte ich mich mit Teil 2 aus Frust wahrscheinlich gar nicht mehr beschäftigt.
Diese ewige Sucherei, wo man als nächstes hin muss, dieses unpräzise Springen durch Schütteln (in Teil 2 wählt man da zum Glück den A-Knopf), dieser Mangel an Variationen in den Aufgaben hat mich zunehmend frustriert. Ich hab teilweise keine Motivation gehabt weiterzumachen. Auch, dass es keine Streckenposten gibt, an denen zwischengespeichert wird und man das ganze Level (Spieldauer bis zu einer Stunde) durchspielen muss, nervte mich sehr. Einzig und alleine die Grafik und die Filme sind ähnlich gut wie in Teil 2.
Allen die mit Gedanken spielen, sich dieses Spiel zuzulegen, empfehle ich: Greift gleich zu Teil 2, denn dort sind die Kinderkrankheiten beseitigt.

Paradise
Paradise
Preis: EUR 0,99

5.0 von 5 Sternen Bester Song auf Mylo Xyloto, 30. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Paradise (MP3-Download)
Der einzige Song auf dem neuen Album, bei dem Martins Stimme in den Strophen nicht unter einem Soundbrei verschwindet und der mich - auch nach mehrmaligem Hören - noch so euphorisch werden lässt wie zu "X&Y"- und "Parachute"-Zeiten. Opulentes Meisterwerk!

We Found Love [feat. Calvin Harris]
We Found Love [feat. Calvin Harris]
Preis: EUR 0,99

6 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Partylieder en masse..., 30. Oktober 2011
Rihanna bewusst zu hören lohnt sich - bei den Balladen.
Rihanna unbewusst zu hören bzw. darauf abzufeiern lohnt sich - bei Stücken wir "Pon de Replay", "Umbrella", "Disturbia" und meinetwegen noch "Only girl".
Bei "We found love" lohnt sich weder das Eine noch das Andere, weil es leider eine - wie ich finde- superschnarchige Nummer ist. Mach mal ne Schaffenspause, Mädel! Dann klappts auch wieder mit frischen Ideen.

Just Dance
Just Dance
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 32,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegung, zack, zack!!!, 3. September 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Just Dance (Videospiel)
Eine Gruppe von Menschen trifft sich zum Wii-Spielen. Die Gastgeberin hat sich dieses Spiel zugelegt, weil sie weiß, dass zumindestens die weibliche Belegschaft der Gruppe gerne tanzt. Mit den Männern ging dann erstmal das Gezerre los - wie damals zu PS2-Zeiten als Singstar auf den Markt kam: "Nee, das mach ich nicht. Ich mach mich doch hier nicht zu Horst..." - "Du machst jetzt mit und damit basta!" Mann steht auf, tanzt eine Runde mit zu "Louie, Louie" und lacht sich dermaßen krank, dass er nach noch drei Runden mit anderen Liedern sogar ein Solo zu "Eye of the tiger" tanzte.
Mit anderen Worten: Dem Nutzer ist überlassen, ob er dieses Spiel mit krampfhaft-sportlichen Ambitionen betreibt oder einfach nur Spaß am Tanzen hat. Das Stopp-Tanzen treibt einem zwar beim Positionhalten den Schweiß auf die Stirn und beim Punkteverlust die Tränen in die Augen, aber alles im allen musste bisher jeder zugeben: Partytauglich, interaktiv, spaßig, leicht zu bedienen für Groß und Klein mit einer Fülle an unterschiedlichen Liedern und absolut preislich angemessen. Just Dance 2 wurde bereits bestellt und Just dance 3 wird bestimmt folgen. Tolles Spiel!

Mario Kart Wii inkl. Lenkrad
Mario Kart Wii inkl. Lenkrad
Preis: EUR 39,99

4.0 von 5 Sternen Einige Level etwas mau, aber in Gänze spaßig., 3. September 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mario Kart Wii inkl. Lenkrad (Videospiel)
Der Titel sagt, denke ich, alles. Ich fand die Gestaltung und den Streckenverlauf bei einigen Rennstrecken etwas öde, dazwischen sind aber wieder viele Glanzlichter wie in "alten Zeiten", in denen man mit Schneekanonen durch die Gegend geschossen wird, auf Pilzen rumhüpft und und und. Es gibt keine inhaltlichen Neuerungen. Man sammelt nach wie vor Fragezeichenwürfel und pfeffert das Gefundene (Schildkröten, Blitze, Tintenfische) gegen seine Gegner oder beschleunigt als Konanenkugel, Hypno-Pilz-gesteuert auf Mach 2. :-)
Multiplayer ist auch sehr lustig - einzige Vorraussetzung ist, dass die Gegner sich natürlich vorher auch erstmal ein Lenkrad besorgen müssen, was ja ein paar Euro kostet. Denn ohne gehts zwar auch, macht aber nicht so viel Spaß. Mariokart ist auf jeden Fall empfehlenswert, für mal kurz zwischendurch und definitiv das unkomplizierteste aller Rennspiele für die Wii. Also auch kindertauglich. Gutes Spiel!

Furchtbar lieb
Furchtbar lieb
von Helen FitzGerald
  Broschiert
Preis: EUR 14,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Furchtbar lieb - Lieber furchtbar?, 26. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Furchtbar lieb (Broschiert)
Der Buchrücken ließ mich aufhorchen. Es ist im Prinzip die erste, wirklich fantastische Seite von "furchtbar lieb" von Helen Fitzgerald. Ab da teilt sich das Buch in zwei Hälften.

Die erste Hälfte ist sprachlich gespickt mit gut-platziertem Sarkasmus, unterschwelligem Hass, schwarzer Attitüde, aber gleichzeitig langweiliger "Ich-weiß-was-du-letzten-Sommer-getan-hast"-Handlung. So "gut gelaunt", wie Krissie mit Sarah, ihrer besten Freundin aus Kindertagen, und Kyle, Sarahs Ehemann, bepackt mit all ihrem emotionalen Ballast durch die Highlands stapfen, ist schon klar, dass irgendwer da sein Leben lassen wird. Eine Wendung folgt jedoch, die mich dann häftigst überraschte und der Geschichte neuen Fahrtwind gab. Für die Sprache und den Handlungswechsel bis dahin zwei Sterne.

In der zweiten Hälfte überschlagen sich die Ereignisse, die ich nicht weiter erläutern kann, da sonst die Spannung für die Leute weg ist, die es vielleicht noch lesen wollen. Das Für und Wieder schlägt sich auch hier in der Sprache nieder. Diese wird schlagartig sehr plakativ und anschaulich, sodass selbst einem hartgesottenen Horror-Thriller-Fan wie mir schlecht wurde. Dagegen sammelte sie absolute Pluspunkte durch die Perspektivwechsel zwischen der Ich-Erzählerin Krissie und den anderen Hauptdarstellern des Buches. So wird ein zeitlich versetztes, aber klares und vielschichtiges Netz der Vorkommnisse gesponnen, das den Leser in einem Kapitel noch an einem kuschelig-lieben Ort wähnt, nur um die heile Welt unumstößlich drei Kapitel weiter zu zerstören.

Was dem Buch allerdings einen gewaltigen Negativhieb versetzte war das Ende. Nach 230 von sexuellen Ausschweifungen, blutigen Orgien und klischeehaft-psychopathischer Verwirrtheit durchtränkten Seiten, versucht Fitzgerald auf popligen eineinhalb Seiten ein gnadenlos deplatziertes Happy End zu finden. Ich hätte es erst gar nicht gelesen, weil ich der festen Überzeugung war, dass das Kapitel davor schon das perfekte Ende für dieses Buch war.

Fazit, wie so häufig: Weniger wäre mehr gewesen. Man hätte einige Sachen ruhig der Fantasie überlassen können. Zynismus? Ok. Aber der zweite Teil des Buches verläuft und endet so, wie man sich eine Mitternachtsvariante von "Inspector Barnaby" vorstellen würde. Nur, dass man sich dort sicher sein kann, dass das Happy End platt und hollywood-like ist. Dem Buch hat sein Ende noch einen Stern gekostet.

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