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Rezensionen verfasst von
Heinz Ketchup (München)

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River Flows In You
River Flows In You
Preis: EUR 9,89

2.0 von 5 Sternen Schade, denn das Original schlägt diese Version um Weiten, 3. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: River Flows In You (MP3-Download)
Da ich bei meiner Bestellung nicht aufgepasst hatte, bekam ich diese CD statt des Originals von Yiruma (dafür kann aber Jasper Forks nix). Deshalb könnte ich mir nun in den Allerwertesten beißen. Leider verhunzt Jasper Forks das Original von Yiruma mit seinen darunter gelegten Beats. Die Harmonie des Originals geht leider komplett verloren. Für einschlägige Discos mag dise Version OK sein. Für zu Hause kann ich das Rums, Rums, Rums leider nicht goutieren, denn ich erkenne nicht den künstlerischen Wert, wenn man sich ein erfolgreiches Lied vornimmt und irgendwie die immer gleichen Beat (auch bei anderen Liedern) dahinter legt. Ich gebe allerdings zu, dass dies einfach nicht mein Musikstil ist (und Jasper Forks auch dafür nix kann).

In Concert
In Concert
Preis: EUR 13,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen DCD en Vivo! (leider nur bedingt), 30. April 2013
Rezension bezieht sich auf: In Concert (Audio CD)
Auch ich war im Konzert im Gasteig in München und ich wusste, das wird ein Klangerlebnis der ganz besonderen Art, denn schließlich hatte ich sie bereits vor vielen Jahren schon einmal im Konzert erleben dürfen. Deshalb war diese CD für mich ein Pflichtkauf. Es ist ein gelungenes Album, auch wenn es die Live Atmosphäre leider nicht transportiert. Ja, Brendan Perry und Lisa Gerrard sind im Konzert keine Menschen, die markig aus dem Nähkästchen plaudern. Stattdessen lassen sie lieber die Musik sprechen. Hin und wieder geben sie aber doch etwas zum Besten und das erhabene Publikum applaudiert artig. Auf diesem Live Mit- bzw. Zusammenschnitt wird mir leider nicht mal klar, woher die Aufnahmen stammen. Der verdiente Applaus des Publikums wird fast gänzlich ausgeblendet. Ist es die Scham Erfolg zu zelebrieren? Ich glaube nicht. Schade, denn solche Dinge unterscheiden ein Live Konzert von einem Studioalbum. Zum Schluss möchte ich bemerken, dass musikalisch, vom Design des Covers und von der Songauswahl eigentlich nix zu bemängeln ist. Fast jeder DCD Fan wird damit leben können. Trotzdem fehlt mir persönlich die Live-Fußnote.

Lucky Luke 90 Auf eigene Faust
Lucky Luke 90 Auf eigene Faust
von Achdé
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,00

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Daltons gehen getrennte Wege, 21. März 2013
Wer ist ausgebrochen? Die Antwort lautet wenig überraschend die Daltons. Doch dieses Mal ist alles anders, denn Joe, William, Jack und Averell gehen getrennte Wege. Es geht um die Machtstrukturen in der Familie. Dass Joe den gewohnten Weg des knallharten Verbrechens geht und Averell seine Karriereziele am Essen ausrichtet, das kann nicht wirklich überraschen. Was macht aber den Charakter der anderen beiden Protagonisten aus? Der Leser darf gespannt sein und wird sicherlich ein wenig überrascht werden. Selbst Lucky Luke muss ungewöhnliche Wege einschlagen, damit er allen das Handwerk legen kann. Wie wird wohl Ma Dalton die Karrieren ihre Buben beurteilen?
Ein wirklich ordentlicher Lucky Luke Band, der Achdé, Pennac & Benacquista da gelungen ist. Das eine oder andere Mal hätte ich mir etwas mehr scharfzüngigen Witz gewünscht. Man kann nicht alles haben im Leben.

Handbuch für Detektive: Roman
Handbuch für Detektive: Roman
von Jedediah Berry
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

2.0 von 5 Sternen Handbuch zum Inemuri, 18. März 2013
Als der Detektiv Travis T. Sivart verschwindet, wird sein langjähriger Schreiber Charles Unwin von der Agentur auf seinen Posten befördert. Unwin soll Sivart suchen. Das "Handbuch für Detektive" und seine immer müde und mysteriöse Assistentin Emily Doppel sollen ihm beim Aufklären des Falles helfen. Die Spuren führen zum "Wanderzirkus-der-nicht-mehr-wandert" und seinem Magier Enoch Hoffmann. Das hört sich alles noch einigermaßen lesenswert an. Jedes der Kapitel soll wohl ein Lehrstück über ein Kapitel aus dem "Handbuch für Detektive" sein. Was noch durchaus Neugier weckend begann, entwickelt sich im Laufe der Zeit zum Albtraum für den Leser. Oder wollte der Autor den Leser (in Anlehnung an das 18. Kapitel des Handbuchs) mit ermüdendem Lesestoff einlullen, damit er dessen Alpträume überwachen kann? Die Geschichte wird so wirr, dass man den Gedankenwindungen von Jedediah Berry nur noch mit sehr viel Mühe folgen kann. Oft verliert sich der rote Faden dann ganz. Für mich ein Fantasy-Krimi der ordentlich in die Hose ging (ganz egal was Stern oder Elmar Krekler von Die Welt über das Werk auf dem Buchrücken kommentieren).

Waldspaziergang mit Folgen/Sohn der Leere
Waldspaziergang mit Folgen/Sohn der Leere
Wird angeboten von ZUMM31
Preis: EUR 12,98

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Habemus medici, 15. März 2013
Das Credo dieser Single ist - zwei Lieder, die schon auf der LP waren und somit nicht überraschen oder Punkten können. Mit ihnen kann man wohl keinen potentiellen DÄ Konsument hinter dem Ofen hervorlocken, damit er seine mühsam verdienten Penunzen investiert. Doch die Ärzte sind Geschäftsleute und es gibt eigentlich wie immer Zugaben. Dieses Mal ausschließlich von Bela B., der "Waldspaziergang mit Folgen" sprachlich aufarbeitet und mit anderen Texten belegt. Während ich den gesprochenen Teil der Interpretation nicht prickelnd fand, hat er mit seiner gesungenen Fistelstimmenimitation doch deutlich Witz rein gebracht. Bodenständig ist Belas Interpretation von "Sohn der Leere". Der Text und die musikalische Umsetzung hat das Zeug zum Kult.

Zu den Videos: Leider ist die Idee der Animation für mich ausgelutscht. Da fehlt mir der innovative Aspekt.

Zum Cover: Wie immer passt es in die Serie von Singleauskopplungen nach einer neuen LP. Da gibt es nichts auszusetzen.

Men and Birds in South America, 1492-1900
Men and Birds in South America, 1492-1900
von R. Stowell Rounds
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen Keine Butter bei die Fische, 25. Februar 2013
Schon lange interessiere ich mich für die Forschungsgeschichte der Ornithologie. So habe ich bereits einige Büche wie "History of Ornithology" von Valerie Chansigaud, "A Concise History of Ornithology" von Michael Walters, "The Bird Collectors" von Barbara Mearns und Richard Mearns, "Biographies for Birdwatchers: The Lives of Those Commemorated in Western Palearctic Bird Names" von Barbara Mearns und Richard Mearns, "Discovering Birds: The Emergence of Ornithology as a Scientific Discipline, 1760-1850" von Paul Lawrence Farber, "The Wisdom of Birds: An Illustrated History of Ornithology" von Tim Birkhead oder der Klassiker "Die Entwicklung der Ornithologie. Von Aristoteles bis zur Gegenwart" von Erwin Stresemann zu diesem Thema gelesen. Alle der genannten Bücher sind um Längen besser und behandeln nicht nur Südamerika. Ich anerkenne, dass es nicht leicht ist ein Buch über die Forschungsgeschichte der Avifauna Südamerikas zu schreiben. Die Lage in Südamerika, in diesem Zeitraum war einfach sehr unübersichtlich. Es wurde in sehr vielen verschiedenen Zeitschriften und Büchern zum Thema publiziert, so dass es ein Fass ohne Boden ist. Doch wenn man sich an so ein Projekt macht, dann bitte mit etwas mehr Substanz und Liebe zum Detail. Vieles über die Protagonisten im Buch erscheint mir einfach zu dünn. Über ihr Leben erfährt man meist nicht viel (außer dem Fakt, dass sie in Südamerika waren. Selbst dies ist nicht für alle richtig z.B. Verreauxs). Dazu finden sich eklatante Fehler im Buch. Einige Beispiele hierfür sind:
* Zu Friedrich Leybold (1827-1879) gibt es eigentlich fast keine Geschichte (S. 96)
* Filippo de Filippi und Enrico Hillyer Giglioli beispielsweise mit dem Juan-Fernandez-Sturmvogel (Pterodroma defilippiana) einfach mal weg gelassen.
* Die Verreauxs für mich teilweise hanebüchener Blödsinn. Zwar kenterte Jules mit der Lucullus vor La Rochelle, aber er überlebte (nur seine Ladung nicht) (S. 137) und dass er seinen Bruder Édouard nach Südostasien begleitet hat (S. 139), das halte ich für eine Mär.
* Charles Parzudaki (nicht Émile), anscheinend 1841-1845 in Kolumbien, Auguste Sallé in Venezuela Fehlanzeige oder nur rudminentär erwähnt.
* Die Geschichten der Bogota de Santa Fé Bälge könnte mehr hergeben (z.B. als Anfang einfach Hans von Berlepsch mit seinem Artikel "Kritische Uebersicht der in den sogenannten Bogota-Collectionen (S. O. Colombia) vorkommenden Colibri-Arten und Beschreibung eines neuen Colibri (Cyanolesbia nehrkorni)" hernehmen)

Im Großen und Ganzen ein nettes, wenn auch ausbaufähiges Buch.

Australien & Osttimor - Unterwegs 2 - Fotografien (1. Aufl. limitiert, nummeriert und von Farin Urlaub handsigniert)
Australien & Osttimor - Unterwegs 2 - Fotografien (1. Aufl. limitiert, nummeriert und von Farin Urlaub handsigniert)
von Farin Urlaub
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 98,00

5.0 von 5 Sternen Wer braucht schon ein Zuhause?, 14. Februar 2013
Nach dem beeindruckenden Bildband "Indien & Bhutan - Unterwegs 1" kam also das Nachfolgewerk "Australien & Osttimor - Unterwegs 2" von Farin Urlaub heraus. Dass Jan Vetter (sein bürgerlicher Name für alle nicht "Die Ärzte" Fans) fotografieren kann, steht auch in diesem Band außer Zweifel (bin mir aber ganz sicher es gab jede Menge Ausschuss unter seinen Bildern). So kann man über die Qualität der Bilder in diesem Band nicht klagen. Sie sind genüsslich anzusehen, um nicht gar zu sagen ein Hochgenuss der Fernweh in einem aufkeimen läßt. Die Geschichten rund um diese Reise empfand ich nicht ganz so amüsant, wie das im ersten Band der Fall war. Trotzdem hat FU mir hin und wieder ein Lächeln entlockt. Ob er eine Galerie von Kinderfotos als "Dorfjugend" bezeichnet oder die oft gut verpackten Schweine auf Osttimor mit dem schlüpfrigen Begriff "Bondage-Schweine" betitelt, es trifft den Nagel auf den Kopf. Der Leser kommt unweigerlich ins Schmunzeln. Im Großen und Ganzen scheint ihm das relativ unbekannte Reiseland Osttimor (subjektiv gelesen) fast besser gefallen zu haben, denn im Teil Australien gab es durchaus kritische Passagen, vor allem über das Elendsdasein fristen der Aborigines. Natürlich ist es gut, dass FU diese Ureinwohner Australiens respektiert und es deshalb keine Fotos von ihnen in diesem Band gibt. Im Gegenteil, als er sie in einer Notlage nötigte für ein Foto zu posieren, empfand er das irgendwie im Nachhinein als Erpressung. Konsequenterweise verzichtete er auf das Publizieren. Das ist aus meiner Sicht eine lobenswerte Einstellung, denn jeder sollte anderen Kulturen den entsprechenden Respekt zollen.

Ein kleines Haar in der Suppe habe ich aber gefunden (lieber FU falls du meine Rezension liest). In Australien gibt es keine Elstern!!! Der Flötenvogel (Gymnorhina tibicen) auf einem Bild ist, auch wenn er sich im Englischen "Australian Magpie" shimpft, keine Elster. Er gehört zur Familie der Würgerkrähen. Ihm aber aus diesem ornithologischen Fauxpas einen Strick zu drehen, das liegt mir fern. Darum gibt es volle 5 Sterne von mir für einen beeindruckenden Bildband.

Miss Bohemia: Roman
Miss Bohemia: Roman
von Mathias Nolte
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,90

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im totalen Leserausch, 7. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Miss Bohemia: Roman (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich war mir schon vor dem Lesen klar, dass wird wieder ein ganz besonderes Lesevergnügen, denn ich kannte schon "Louise im blauweiß gestreiften Leibchen" (ISBN 978-3552061187), "Roula Rouge" (ISBN 978-3552060531) und "Großkotz" (ISBN 978-3257016666) von Mathias Nolte. Was soll ich sagen, der Autor hat mich auch dieses Mal nicht enttäuscht.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Lukas Moskowicz aufgezäumt. Als Lukas in der New York Times vom Tod seines Bekannten und Schriftstellerkollegen Philipp Bach erfährt und in dem Bericht ein Bild von Tara entdeckt, werden alte Erinnerungen wach und er beginnt zu recherchieren. Zuerst tritt der Schriftsteller Bach in das Leben von Lukas. Bach ist irgendwie ein richtiger Unsympath. Trotzdem bittet er Lukas einige historische Dinge für seinen "Roman des Jahrhunderts" in seinem Verlag recherchieren zu lassen. Später überrascht Bach Lukas, der inzwischen in Big Pine Key lebt, mit einem Besuch. In seinem Schlepptau bringt er die wunderschöne Tara mit. Es entwickelt sich eine Ménage à trois, denn Tara ist keineswegs kokett. Nach und nach erfährt man mehr über Bachs Leben. Er war ein Freund von Franz Krohn, eines erfolgreichen DDR Schriftstellers, der ihm auch bei der Flucht in den Westen half. Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten. Tara bleibt zunächst geheimnisvoll.

Wie alle Romane von Nolte nimmt auch dieser am Schluss eine ungewöhnliche Wende. Einfach wunderbar wie der Autor die Charaktere, Symbole und Handlungsstränge miteinander verwebt. Ein absoluter Lesegenuss, der natürlich 5 Sterne verdient.

Als ich vom Himmel fiel: Wie mir der Dschungel mein Leben zurückgab
Als ich vom Himmel fiel: Wie mir der Dschungel mein Leben zurückgab
von Juliane Koepcke
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bin hin und hergerissen, ob es ein gutes Buch ist oder nur OK, 5. Februar 2013
Zunächst ist das eine Geschichte, die sicher ihre Berechtigung in Buchform hat. Wer jetzt ein Buch erwartet (nur) über einen Flugzeugabsturz und den einsamen Kampf gegen Bestien und Gefahren einer mutigen Überlebenden, der wird enttäuscht werden. Juliane Koepcke will bzw. kann diese Geschichte nicht bieten. Sie ist geprägt von ihren Eltern Maria Koepcke geb. Mikulicz-Radecki und dem leicht eigenbrötlerischen Vater Hans-Wilhelm Koepcke, die sich der peruanischen Forschungsstation "Panguana" mit all ihrer Biodiversität verschrieben hatten. Juliane pflegt das Erbe ihrer Eltern. So ist der Absturz fast nur eine Nebengeschichte, denn es geht um Peru, den Dschungel und nicht verarbeitete psychische Geschichten. Für mich war die Geschichte an und für sich schon interessant. Was mir nicht gefallen hat, war der Schreibstil. Zu oft werden für den Leser (vielleicht nicht für Juliane Koepcke selbst) Nebensächlichkeiten wiederholt. Es reicht einmal zu erwähnen wie der Mädchenname der Mutter war oder dass die Zigeunerhühner ihr Leben gerettet haben. So gibt es im Buch viele andere Beispiele. Das Verhältnis zum Vater hätte in einem komprimierten Kapitel wohl besser abgearbeitet werden können. Stattdessen wird immer wieder das schwierige Verhältnis zum Vater und die schweren Schuldgefühle die Juliane wegen des Todes ihrer Mutter hegt, thematisiert. Ein ordentliches Buch, das mich aber sprachlich und von der Art der Gliederung nicht 100 % abgeholt hat (trotz aller Empathie, die ich für Frau Koepcke hege).
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 7, 2013 11:19 AM CET


Wohin geht die Liebe, wenn sie durch den Magen durch ist?
Wohin geht die Liebe, wenn sie durch den Magen durch ist?
von Eckart von Hirschhausen
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Thema verfehlt, 25. Januar 2013
Ich gehe ein Stück weiter, als der Benutzer Groffin und attestiere dem Buch "Thema verfehlt". Mit dem Thema Liebe hat dieses Buch nur rudimentäre Berührungspunkte. So kommt es mir vor, als ob ein prägnanter Titel über ein Thema, welches Menschen immer bewegt, gesucht wurde und dieses mit durchaus humorvollem Allerlei gefüllt wurde. Was haben Themen wie Alkohol, Rauchen oder Lästern etc. mit dem Thema Liebe zu tun? Nicht viel, außer dass sie eventuell für Konfliktpotenzial in einer Beziehung sorgen könnten. Das Konfliktpotential ist aber nicht die Intention in all diesen Kapiteln. Natürlich ist das Buch unterhaltend, witzig und doch wissenschaftlich fundiert. Es gibt nichts daran auszusetzen wie Eckart von Hirschhausen sein Repertoire präsentiert. Ich habe mir das Buch mit einer Erwartungshaltung rund um ein bestimmtes Thema zugelegt. Dieses kommt im Buch leider zu kurz.

Man kauft schließlich auch keinen Krimi bzw. Thriller und freut sich dann wie ein Schneekönig wenn man in Wirklichkeit eine Liebesschnulze im Stile einer Rosamunde Pilcher lesen muss (ohne Verbrechen und doppelten Boden). Für den humorvollen Esprit gibt es trotzdem einen Stern mehr, obwohl "Thema verfehlt" in der Schule mit "Ungenügend" bewertet wird.

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