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Beiträge von Stefan Kniestedt
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Rezensionen verfasst von
Stefan Kniestedt (Berlin)
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Petrograd 1917. Der kurze Sommer der Revolution
Petrograd 1917. Der kurze Sommer der Revolution
von Wladimir Nabokow
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Detaillierte Schilderung, nicht frei von subjektiven Wertungen, 24. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nabokov Sen. war einer der Protagonisten der ersten russischen Revolution des Jahres 1917. Er, universell gebildet, beschreibt das Geschehen des Jahres mit den Augen eines geschulten Beobachters. Dabei gelten seine Sympathien freilich den "Liberalen", die Sozialdemokraten kommen dabei nicht gut weg, die Bolschewiki werden nur als Bedrohung dargestellt (wenn nicht als ausländische Agenten !), die menschewistische Seite wird mit Kerenskij (der mal als Schauspieler, mal als wankelmütiger Charakter dargestellt wird) sehr stark abqualifiziert. Für Nabokov spricht, dass er die Fehler und Widersprüche der provisorischen Regierung nicht verschweigt und aufzeigt, dass aus ihr heraus keine Lösung der Probleme Rußlands erfolgen konnte.
Das Buch, 1992 erschienen, führt uns auch auf einem anderen Gebiet in längst verlorene Zeiten : das Lektorat hat sehr ordentlich gearbeitet (mit gut ausgearbeitetem Glossar !) und die Übersetzung ins Deutsche ist vorbildlich.


Prominente in Berlin-Friedenau: Und ihre Geschichten
Prominente in Berlin-Friedenau: Und ihre Geschichten
von Harry Balkow-Gölitzer
  Broschiert
Preis: EUR 19,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswert und gut strukturiert, 20. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Autor, dem man für seinen Schreibstil ein großes Kompliment aussprechen möchte ( er meidet den sonst so aufgesetzten Stil einiger Stadtführer dieser Art !), gibt uns einen kleinen Einblick in die Dimension Friedenau. Das gelingt in einer interessanten Auswahl der Porträts der Bewohner Friedenaus ( Heuss, Bruch, Dietrich, Finck, Goebbels, Grass, Kautsky, Luft , Rilke, Tucholsky), die uns eine leichte Vorstellung von der Dimension dieses sonst kleinen Berlinrer Ortsteils gewinnen lässt. Schon seit der Errichtung des Viertels wohnten hier gerne Künstler, Wissenschaftler und Literaten und solche, die sich gern dazuzählten (Goebbels z.B.).Die Porträts ganz unterschiedlicher Menschen schicken uns auf eine interessante Zeitreise der letzten 120 Jahre - eben das ist Friedenau. Die Auswahl mag man bemängeln, es ist sicherlich schwer, hier immer die "typischsten" Vertreter zu finden, dennoch bieten sie einen intereessanten Querschnitt durch Friedenauer Geschichte. Der Anhang mit den Touren zum Ablaufen ist etwas unübersichtlich und kopfgeboren. Besser wäre es wohl gewesen, das Buch anhand dieser Tourenvorschläge zu strukturieren.


Das Herrnstadt-Dokument. Das Politbüro der SED und die Geschichte des 17. Juni 1953
Das Herrnstadt-Dokument. Das Politbüro der SED und die Geschichte des 17. Juni 1953
von Nadja Stulz- Herrnstadt
  Broschiert

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitdokument in vielfacher Hinsicht, 27. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch enthält die erstmalig veröffentlichten Erinnerungen Rudolf Herrnstadts an die Juni-Ereignisse 1953, vermischt mit ersten Vermutungen und Einschätzungen über die Ursachen. Dem Buch ist zu entnehmen, dass Rudolf Herrnstadt doch sehr analytisch dachte; vieles, was wir heute wissen, lag ihm als Hintergrundinformation nicht vor. Umso interessanter seine Beschreibungen und Einschätzungen, besonders der verhängnisvollen Sitzung des ZK der SED im Juli 1953 und seiner Gespräche mit Matern in der Zentralen Partei Kontroll Kommission. Es wird nachvollziehbar, warum Ulbrichts Kritiker auf der ZK-Sitzung keine Chance hatten, sich zu wehren bzw. einige Behauptungen richtig zu stellen. Die handstreichartige Konstruktion der angeblichen Spaltergruppe Herrnstadt/Zaisser brachte Ulbricht dermaßen in die Offensive, so dass eine Grabesstille im ZK hergestellt wurde. Jeder ehemalige Kritiker Ulbrichts musste nun damit rechnen, schlimmster Verbrechen verdächtigt und "überführt" zu werden. Selbst Herrnstadt selbst merkt an, dass ja niemand wissen konnte, wohin die Reise nun ging : Ausschluß, Verhaftung... physische Vernichtung ? Immerhin hatte es zuvor in der CSR und in Ungarn Schauprozesse gegeben, in denen (im Falle Slansky) enge Freunde Herrnstadts hingerichtet wurden.
Sicherlich hat die Öffnung der Archive weitere Informationen gebracht; interessant aber, dass die Aufzeichnungen Herrnstadts (die nicht zur Veröffentlichung bestimmt waren !) manche eitle Autobiographie zumindest hinterfragen (Dengler, Schirdewan).


Arbeiterbewegung in Berlin: Der historische Reiseführer
Arbeiterbewegung in Berlin: Der historische Reiseführer
von Helga Grebing
  Broschiert
Preis: EUR 14,90

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Methodische Schwächen, 13. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was ist Arbeiterbewegung, was gehört dazu und warum ? Der sonst gut recherchierte Reiseführer besitzt die Schwäche, das nicht zu erklären. So bleibt die Auswahl recht willkürlich. Bewegt man sich auf dem Mainstream Lasalle - SPD - KPD usw usf ? Was ist mit der christlich geprägten Arbeiterbewegung ? Gibt es eine Stellungnahme zu den Arbeitnehmeraktivitäten der NSDAP ? Und wo "verortet" man die Arbeiterbewegung nach 1945 im Osten ? Da hier nicht vorher geklärt wird, wohin die Reise geht, erkärt sich die Auswahl eben auch nicht.
Der Führer hat die Chance nicht genutzt, das zu tun, was jemand macht, der sich als Interessierter vor Ort begibt : zu differenzieren, neue Aspekte einzubringen und scheinbar "eweige" historische Kategorien einzureißen.


Wäre es schön? Es wäre schön!: Mein Vater Rudolf Herrnstadt
Wäre es schön? Es wäre schön!: Mein Vater Rudolf Herrnstadt
von Irina Liebmann
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr eindrucksvoll, 13. September 2014
Irina Liebmann versucht in diesem belletristischen (!!!) Werk eine Annäherung an den Vater, eine der schillernsten Figuren des deutschen Kommunismus der 1940/50er Jahre. Ich betone den Begriff "belletristisch", da es ihr nicht um eine wissenschaftlich-historische Abhandlung geht. Irina Liebmann nimmt also hier nicht selbst zu den Ereignissen Stellung, sie versucht zu erfahren, welche Überzeugungen der Vater hatte und wie er auf bekannte historische Ereignisse reagierte. In diesem Falle geht es also nicht um die Frage, ob Frau Liebmann kommunistische Ideen gut oder schlecht findet, sondern wie Rudolf Herrnstadt zu seinen Überzeugungen und Taten kam. Die Herangehensweise ist immer zweifelnd, Liebmann setzt sich mit Zeugen auseinander; sie verfällt hier aber nicht dem Fehler, historische Ereignisse aus Sicht unseres heutigen Wissens zu "korrigieren". Dabei gelingt ihr wirklich ein interessantes Porträt, sicherlich zusammengesetzt aus Einzelstücken, sicherlich nicht umfassend und konsistent. Wer also mehr über Rudolf Herrnstadt, den großen Unbekannten, Verfemten erfahren will, der greife zu diesem Buch.


Advocatus Diaboli. Wolfgang Vogel. Anwalt zwischen Ost und West
Advocatus Diaboli. Wolfgang Vogel. Anwalt zwischen Ost und West
von Craig R. Whitney
  Gebundene Ausgabe

3.0 von 5 Sternen Nicht schwarz und weiß, sondern grau...., 31. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... so nannte Anwalt Vogel die Wege, die er im Ost-West-Verkehr beschreiten musste. Der Autor des Buches zieht schwarz oder weiß vor, damit gelingt ihm leider manche Erklärung nicht. Waren wirklich alle Ostler restlos vom Westen überzeugt und wollten deshalb "rüber" ? War der Westen wirklich immer das tadellose rechtsstaatliche Gegenbild zum Osten ? Folgte die Rechtssprechung in der DDR wirklich keiner inneren Logik ? Der Autor beschreibt die schillernde Tätigkeit Vogels zwischen Ost und West. Die Zwischentöne im Leben Vogels werden dabei aus westlicher Perspektive etwas verdeckt, da sie zwangslos dem Ost-West-Raster aus heutiger Sicht unterworfen werden. So fällt es dem Leser schwer, tatsächlich hinter die Motivationen Vogels zu steigen. Bizarr ist auch, wenn man das westliche Wertesystem als Maßstab nimmt, eine Einschätzung des Lebensstandarts des Anwalts unter Nutzung der Kriterien des Sozialismus, wie Gerechtigkeit, Gleichheit etc.
Trotzdem wird das graue Geschäft des Ost-West-Handels mit Häftlingen und des Austauschs von Agenten, Dissidenten usw. gut dargestellt. Der Rolle Vogels dabei nähert man sich, kann sie aber auch nicht umfassend darstellen.


Die unsichtbare Front
Die unsichtbare Front
von George Bailey
  Gebundene Ausgabe

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessant, aber ein wenig eitel...., 23. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die unsichtbare Front (Gebundene Ausgabe)
...geschrieben, ist dieses Buch, das die Berliner Nachkriegsentwicklung aus der Sicht von drei Geheimdienstlern (UdSSR, GB, USA) schildert. Das Faktenmaterial wirkt erschlagend und ist nicht immer übersichtlich dargestellt. Interessant ist eine Zeitgeschichte aus der Perspektive von Geheimdienstlern : sie glauben immer, die gesamte Geschichte sei geheimdienstlich organisiert. Neben interessanten Details (John-Affaire, Berliner Spionagetunnel...) werden historische Fakten jenseits der Schlapphut-Perspektive erstaunlich oberflächlich, nachgerade falsch, dargestellt. Da wird schon mal Theodor Heuss 1954 vom Bundestag gewählt (vielleicht war die zweite Hälfte der Bundesversammlung ein Geheimtreffen der Schlapphüte ?) oder eine Flucht gelingt im Rahmen der Weltjugendfestspiele in Helsinki (die Flucht 1955, allerdings fanden die Weltfestspiele dort erst 1962 statt.) Leider lassen diese - sagen wir mal - unkonentionellen historischen Exkurse dann auch Zweifel am konkreten Gegenstand aufkommen. Hat man die Quellen (meistens Geheimdienstarchive) wirklich seriös und gründlich ausgewertet, ohne tendenziös zu sein. Ich will dem Leser nicht vorschreiben, wie er das sieht, ich habe alllerdings in diesem Falle nicht mehr das komplette Vertrauen in das Buch.


Hohes Haus in Henkers Hand
Hohes Haus in Henkers Hand
von Walter Hammer
  Gebundene Ausgabe

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessantes Zeitdokument, 29. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer am Berliner Reichstag vorbeiläuft, sieht vor dem Besuchereingang das künstlerisch gestaltete Denkmal für die Abgeordneten des Reichstages, die in der Nazizeit Repressalien ausgesetzt waren.
Will man weiter recherchieren, stößt man immer wieder auf den Titel dieses Buches. Obwohl 1955 erschienen, es kann also nicht unseren Wissensstand widerspiegeln, überrascht es doch durch die Vielfalt der Angaben, Biographien, Namen und durch die Bandbreite der Darstellung. War es 1955 in der Alt-Bundesrepublik wirklich "normal", den Leidensweg der kommunistischen MdR in deutschen KZ oder sowjetischen Verhörzellen darzustellen ? War es wirklich erwünscht, darzustellen, welch interessante Menschen wire vor allem durch die deutsche Diktatur verloren haben ? Der Neuaufbau nach 1955 und seine Schwierigkeiten treten in dieser Darstellung sehr plastisch hervor, "schreit" sie doch stellenweise (u.a. mit Zitaten von Paul Löbe") gegen das Verdrängen, Vergessen und Relativieren "an". Wie bereits gesagt, in den Jahrzehnten danach wurde viel Umfangreiches zu den Namen und Biographien erforscht und publiziert : in dieser Form der Übersicht bleibt es jedoch unübertroffen.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 21, 2014 12:34 PM MEST


Hotel Lux - die Menschenfalle
Hotel Lux - die Menschenfalle
von Ruth von Mayenburg
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,80

5.0 von 5 Sternen Respekt, 24. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Beides - die bereits ältere Schilderung des Lebens im Hotel "Lux" und die Recherchearbeiten Breloers - verdienen höchsten Respekt. Klingen die Ausführungen Ruth von Mayernburgs etwas cool, etwas zu abgeklärt, kann man im Wehner-Film dsehen, dass da im Jahre 1991 noch deutliche Emotionen zu sehen waren. Über den Mikrokosmos Hotel "Lux" erklärt uns Ruth von Mayenburg die Innenseite der Komintern und der geplanten Weltrevolution. Dabei gibt sie sich nicht besonders wissenschaftlich oder allwissend (Bei der Veröffentlichung des Buches verhinderte der Kalte Krieg noch den Zugang zu den Archivmaterialen), sondern eher von der menschlichen Seite kommend. Große Persönlichkeiten der Weltgeschichte (Smeral, Gottwald, Pieck, Wehner, Ulbricht, Dimitroff, Manuilski, Kuusinen...) treten uns gewissermaßen als Privatperson gegenüber. Das Lux war immer eine Exklave im Moskau der UdSSR, man war jedoch nicht frei vom sowjetischen Leben, besonders nicht in den Schreckensjahren 1936-38, als große Teile der alten KPdSU und der Komintern liquidiert wurde. Ziemlich offensichtlich wird, dass die Komintern 1938 nur noch ein Schatten ihrer selbst war, die Auflösung 1943 war folgerichtig. Leider bestand die Komintern nicht nur aus ihrem Mythos, sondern auch aus der Realität des Moskauer Apparates - und diese Realität lässt Zweifel an der tatsächlichen Zielstellung aufkommen.
Auch die kleinen Geschichten über Deschurnijs, Hunger, Katzen, Läuse und Ratten illustrieren vorzüglich das Bild des Grand Hotels der Weltrevolution ! Noch ein Tipp : unbedingt diese neue Ausgabe kaufen, die dargestellten späteren Interviews aus dem Wehner-Film sind sehr erhellend.


Ich bitte um Arbeit in der Sowjetunion. Deutsche Facharbeiter im Moskau der 30er Jahre
Ich bitte um Arbeit in der Sowjetunion. Deutsche Facharbeiter im Moskau der 30er Jahre
von Sergej Shurawljow
  Broschiert

3.0 von 5 Sternen Interessantes Thema, Mängel in der Darstellung, 1. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Studie beschreibt das Schicksal deutscher Arbeiter im Moskauer Elektrokombinat in den 1930er Jahren. Ein interessantes Thema : wird doch hier Weltgeschichte anhand einzelner Schicksale gespiegelt. Dass es eine deutsche Arbeitsmigration in diesem Maße in die Sowjetunion gab, ist sicher wenigen bekannt. Die schwere Wirtschaftskrise in Deutschland, die Attraktivität des sowjetischen Gesellschaftsmodells in dieser Zeit machten diese Art der Emigration möglich. Leider verstrickt sich der Autor immer wieder in der Abfolge von Details, die er nicht ordnet und wertet. So fallen einige wichtige Informationen, die den Hintergrund der Arbeiter in Deutschland betreffen, unter den Tisch. Die mechanische Unterscheidung politische Emigranten versus Arbeitsemigraten funktioniert hier nicht : eingefleischte Antikommunisten wären auch bei schwierigster Lage in Deutschland nicht in die UdSSR emigriert. Es war immer eine Mischung aus : Lage in Deutschland, Affinität für das sowjetische System oder den Aufbau in der UdSSR und etwas Abenteuerlust. Die Realtät in der UdSSR wird dann sehr gut beschrieben : oftmals hielten die sowjetischen Werber ihre Versprechungen nicht ein, so dass es zum Abbruch des Aufenthaltes und sogar zu Klagen gegen die sowjetischen Vertretungen kam. Wie haben überzeugte Kommunisten diese Behandluing verkraftet, wie schwer fiel ihnen (besonders nach 1933 !) die Rückkehr nach Deutschland ? Wie waren die Rahmenbedingungen dafür ? Das kommt alles etwas zu kurz. Was bleibt, ist die Beschreibung unglaublicher Einzelschicksale, die es eigentich verdient hätten, in unserer Öffentlichkeit stärker gewürdigt zu werden.


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