Profil für Colmstar > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Colmstar
Top-Rezensenten Rang: 51.648
Hilfreiche Bewertungen: 121

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Colmstar

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Dead Space 3 (uncut) - [PlayStation 3]
Dead Space 3 (uncut) - [PlayStation 3]
Wird angeboten von Gameland GmbH
Preis: EUR 11,95

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Dead Space mehr?, 12. April 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Als ich vorab die ganzen schlechten Rezensionen zu Dead Space 3 gelesen habe, hatte ich mich erst einmal gegen einen Kauf entschieden und andere Titel bekamen Vorrang. Nachdem ich es mir nun von einem Freund geliehen habe, muss ich meine Sichtweise zu den Kritiken schildern, da ich überaus froh bin dem Spiel überhaupt eine Chance gegeben zu haben.

Vorab möchte euch mitteilen, dass ich Dead Space 1+2 selber im Regal zu stehen habe. Beide fantastische Titel und mir ebenso 5 Sterne wert.
Mir ist es wichtig in dieser Rezi auf die Kritikpunkte einzugehen, welche mich leider beeinflusst haben, das Spiel nicht zu kaufen, um eine alternative Sichweise einzubringen.

Zu viel Action, Horden von Gegnern, kein Horror mehr:

Als ich das las, dachte ich an Szenarien wie 20-30 Necro's die in großen Arealen gerichtet werden müssen. Keine oder kaum altbekannte, enge, klaustrophobische Bereiche wo man, bei einen Angriff, vergebens nach Rückzugspunkte sucht. Das ruft bei mir immer den Horror hervor. Diese Bereiche sind aber immer noch ein Hauptbestandteil des Leveldesigns.

Ich habe mich vielleicht nicht mehr so gegruselt, liegt aber auch daran, dass man Älter geworden und durch die Vorgänger und andere Film- und Spieltitel "abgehärtet" ist. Trotz dem gab es Momente, wo ich mich super erschrecken musste, da ein Necromorph plötzlich kreischend vor mir auftauchte. Das passierte sogar in weitläufigen Bereichen, zum Beispiel mit Hilfe von Schneestürmen, welche die Weitsicht stark einschränken, was das Vorkommen dieser rechtfertigt und das Spiel positiv erweitert.

Ja es ist mehr Action vorhanden, aber mein Gott das Spiel hat ein Umfang von ca 20 h, wenn die Nebenquests erfüllt werden und man sich ein wenig umschaut. Es gibt genug Bereiche, wo ich nicht ständig und vor allem auch nicht von Horden angegriffen wurde. (Achtung kleiner Spoiler) Zudem findet das Spiel zum größten Teil auf den Heimatplaneten der Marker statt und nicht, wie zum Beispiel im ersten Teil, auf der abgeschirmten Ishimura (Spoiler Ende). Mehr Gegner machen also durchaus Sinn.

Ja man hat extrem viel Medipacks, Munition und Bestandteile, um diese sich selber zu basteln. Dazu muss man sagen, dass ich auf "normal" gespielt habe. Ich denke und das bestätigten andere Kommentare, das es auf "Schwer" ganz anders aussieht. Wenn das nicht reicht, kann nach einmaligen durchspielen, ein sofortiger Zugriff wäre scheinbar besser gewesen, den Survival Mode starten mit deutlich weniger Medipacks, Munition ect.

Waffenupgradesystem:

Das muss natürlich auch jeder für sich selber entscheiden. Ich kann verstehen, dass dieses neue System verwirrend und ein wenig unübersichtlich ist, ging mir in den ersten Stunden genauso. Nach einiger Zeit, bei diesen Spielumfang hat man davon genug, habe ich mich aber damit zurechtgefunden und finde es besser, als das simple Knotensystem der ersten Teile. Zudem kann man nach dem erstmaligen durchspielen den Classic Mode starten, dort ist alles beim alten. Schade sollte ebenfalls von Anfang an verfügbar sein.

War mein Plasmacutter zu Beginn gerade zu lächerlich schwach, habe ich zum Ende einen Cutter der die Necro's gerade zu zerfetzt, mittels gezielt ausgewählten Upgrades und Platinen.

Kampf gegen die Necromorphs und Soldaten:

(Achtung kleiner Spoiler) Die ersten 30 Minuten im Spiel fand ich schrecklich und dachte schon allen negativen Meinungen Recht geben zu müssen. Das Kämpfen gegen Soldaten war extrem befremdlich und das Deckungssystem technisch dafür nicht ausgereift. Doch die Szenen gegen Soldaten sind zum Glück sehr selten! (Spoiler Ende)

Die Necromorphs sollten immer noch nach alter Manier überlegt angegriffen werden. Sprich, die Gliedmaßen angreifen und nicht wild auf den Rumpf, oder allgemein auf die Angreifer einballern.

DLC Politik und Entwickler Kritik:

20 h Spielzeit ohne DLC sind für mich mehr als ausreichend. Ich habe keine Geld ausgegeben und trotzdem nicht das Gefühl etwas wichtiges verpasst zu haben. Zu dem kann man, mit Hilfe von Robotern, auf die Suche nach Rationspunkten gehen womit ein Teil der Angebote, nämlich die Resourcenpacks, gekauft werden können. In diesen bekommt man nach Zufallsprinzip, fand ich spannend, besonders starke Waffenupgrades.

Folgendes ist reine Spekulation. Ich habe leider keine zahlen zu Dead Space gefunden, aber Crysis 3 hat ca. 600 Mitarbeiter Teils über Jahre beschäftigt. Ich denke Dead Space 3 wird da nicht allzu weit von entfernt gewesen sein. Das müssen immense Entwicklungskosten sein. Ich persönlich sehe es daher nicht so eng, sogar was den Onlinepass betrifft. Viele Unternehmen sind schon Konkurs gegangen, das wird EA sicher nicht passieren ;). Bitte nicht falsch verstehen, ich will damit EA nicht allgemein für ihre Politik in Schutz nehmen.

Zudem verstehe ich warum EA, in Bezug auf das Gameplay, das Spiel kaputt gemacht haben soll. Ist nicht Visceral Games
als Entwickler dafür verantwortlich? Verstehe ich da was falsch? Zudem haben die beteiligten auch den 1 und 2 Teil auf den Markt gebracht, daher wäre die Kritik gerechtfertigt, wenn ein anderer Publisher und Entwickler für den 3 Teil verantwortlich gewesen wäre. Entschuldigt bitte aber das widerspricht irgendwie meiner persönlichen Logik. Ist genauso als sage man einen Künstler, er habe seine eigenen Werke kaputt gemacht.

Speicherstände (neutral):

Ist wirklich eigenartig, dass Spieler berichten, selbst wenn man auf Speichern und beenden geht, Teils komplette Kapitel wiederholt werden müssen. Ist mir und meinem Kollege nicht einmal passiert. Dazu muss man sagen es gibt 2 Möglichkeiten in das Spiel wieder einzusteigen. Entweder am Checkpoint, oder da wo Speichern und Beenden gewählt wurde. Hat immer funktioniert bei mir. Eventuell ein Bug, keine Ahnung.

Eigene Ansätze:

Der Außenbereich des bergigen Eisplaneten, ist eine super Abwechslung und wird in den neuen Spielmechaniken toll eingebunden. (Kleine Spoiler) Das Erfrieren wenn die Feuerstellen nicht rechtzeitig erreicht werden, etwas später durch ein neuen Anzug fällt das weg, das besteigen der Berge mit den Luftdruckhacken, die eingeschränkte Weitsicht aufgrund der Schneestürme, erzeugt eine fantastische Atmosphäre. (Spoiler Ende)

Die neuen Anzüge, mMn ein Markenzeichen von Deadspace, sehen echt super aus. Auf Bildern vorab dachte ich noch "oh nein her mit dem Alten". Im Spiel selber, bin ich nun ganz anderer Meinung, vor allem da nach dem durchspielen der Old School Anzug freigeschaltet wird und man den direkten Vergleich hat. Zu dem leuchten nun die Scheinwerfer des Helms wie eine Taschenlampe und erhellen so dunkle Bereiche, tolles optisches Feature.

Für mein Empfinden hat man sich nur soweit wie nötig von alten Tugenden entfernt, um nicht wieder das gleiche zu produzieren. Der Versuch muss unendlich schwer sein, ohne konsequente Neuerungen, nicht langweilig zu werden und immer das gleiche abzuliefern. Niemals würde ich die Änderungen mit den Resident Evil Teilen vergleichen. Hier ist deutlich mehr Dead Space Ursprung vorhanden.

Fazit:

Jeder weiß das sich, entgegen dem Sprichwort, über Geschmack sehr gut streiten lässt ;), aber es eigentlich Unsinn ist. Daher, auch wenn es schwer fällt, seht meine Rezension nicht generell als Kritik an eure Kritik, sondern als eine andere Sichtweise. 1 Stern aber für dieses Spiel, trotz jeglicher Toleranz, ist absolut unverständlich für mich. Unabhängig von den Kritikpunkten fehlt mir da die Weitsicht. Für mich stellt diese Spiel eine logische Weiterentwicklung dar, mit mehr Action, aber auch vieles was ein Dead Space ausmacht. Eine sehr gute Balance.

Einige werden sich wundern "was hier los fast keine Kritikpunkte". Ich hab dem Spiel 5 Sterne gegeben, da kann es keine große Kritik hageln. Ich denke aber es auch ausreichend erläutert zu haben.

PS: Den Koop-Modus habe ich noch nicht getestet, daher kann ich auch meine Meinung dazu nicht äußern. Allerdings ist das für mich nicht wichtig, da auch gänzlich ohne Koop das Spiel diese Wertung von mir bekommen hätte.

MfG


Dead Space 3 (uncut) - [Xbox 360]
Dead Space 3 (uncut) - [Xbox 360]
Wird angeboten von Gameland GmbH
Preis: EUR 19,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Dead Space mehr?, 12. April 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Als ich vorab die ganzen schlechten Rezensionen zu Dead Space 3 gelesen habe, hatte ich mich erst einmal gegen einen Kauf entschieden und andere Titel bekamen Vorrang. Nachdem ich es mir nun von einem Freund geliehen habe, muss ich meine Sichtweise zu den Kritiken schildern, da ich überaus froh bin dem Spiel überhaupt eine Chance gegeben zu haben.

Vorab möchte euch mitteilen, dass ich Dead Space 1+2 selber im Regal zu stehen habe. Beide fantastische Titel und mir ebenso 5 Sterne wert.
Mir ist es wichtig in dieser Rezi auf die Kritikpunkte einzugehen, welche mich leider beeinflusst haben, das Spiel nicht zu kaufen, um eine alternative Sichweise einzubringen.

Zu viel Action, Horden von Gegnern, kein Horror mehr:

Als ich das las, dachte ich an Szenarien wie 20-30 Necro's die in großen Arealen gerichtet werden müssen. Keine oder kaum altbekannte, enge, klaustrophobische Bereiche wo man, bei einen Angriff, vergebens nach Rückzugspunkte sucht. Das ruft bei mir immer den Horror hervor. Diese Bereiche sind aber immer noch ein Hauptbestandteil des Leveldesigns.

Ich habe mich vielleicht nicht mehr so gegruselt, liegt aber auch daran, dass man Älter geworden und durch die Vorgänger und andere Film- und Spieltitel "abgehärtet" ist. Trotz dem gab es Momente, wo ich mich super erschrecken musste, da ein Necromorph plötzlich kreischend vor mir auftauchte. Das passierte sogar in weitläufigen Bereichen, zum Beispiel mit Hilfe von Schneestürmen, welche die Weitsicht stark einschränken, was das Vorkommen dieser rechtfertigt und das Spiel positiv erweitert.

Ja es ist mehr Action vorhanden, aber mein Gott das Spiel hat ein Umfang von ca 20 h, wenn die Nebenquests erfüllt werden und man sich ein wenig umschaut. Es gibt genug Bereiche, wo ich nicht ständig und vor allem auch nicht von Horden angegriffen wurde. (Achtung kleiner Spoiler) Zudem findet das Spiel zum größten Teil auf den Heimatplaneten der Marker statt und nicht, wie zum Beispiel im ersten Teil, auf der abgeschirmten Ishimura (Spoiler Ende). Mehr Gegner machen also durchaus Sinn.

Ja man hat extrem viel Medipacks, Munition und Bestandteile, um diese sich selber zu basteln. Dazu muss man sagen, dass ich auf "normal" gespielt habe. Ich denke und das bestätigten andere Kommentare, das es auf "Schwer" ganz anders aussieht. Wenn das nicht reicht, kann nach einmaligen durchspielen, ein sofortiger Zugriff wäre scheinbar besser gewesen, den Survival Mode starten mit deutlich weniger Medipacks, Munition ect.

Waffenupgradesystem:

Das muss natürlich auch jeder für sich selber entscheiden. Ich kann verstehen, dass dieses neue System verwirrend und ein wenig unübersichtlich ist, ging mir in den ersten Stunden genauso. Nach einiger Zeit, bei diesen Spielumfang hat man davon genug, habe ich mich aber damit zurechtgefunden und finde es besser, als das simple Knotensystem der ersten Teile. Zudem kann man nach dem erstmaligen durchspielen den Classic Mode starten, dort ist alles beim alten. Schade sollte ebenfalls von Anfang an verfügbar sein.

War mein Plasmacutter zu Beginn gerade zu lächerlich schwach, habe ich zum Ende einen Cutter der die Necro's gerade zu zerfetzt, mittels gezielt ausgewählten Upgrades und Platinen.

Kampf gegen die Necromorphs und Soldaten:

(Achtung kleiner Spoiler) Die ersten 30 Minuten im Spiel fand ich schrecklich und dachte schon allen negativen Meinungen Recht geben zu müssen. Das Kämpfen gegen Soldaten war extrem befremdlich und das Deckungssystem technisch dafür nicht ausgereift. Doch die Szenen gegen Soldaten sind zum Glück sehr selten! (Spoiler Ende)

Die Necromorphs sollten immer noch nach alter Manier überlegt angegriffen werden. Sprich, die Gliedmaßen angreifen und nicht wild auf den Rumpf, oder allgemein auf die Angreifer einballern.

DLC Politik und Entwickler Kritik:

20 h Spielzeit ohne DLC sind für mich mehr als ausreichend. Ich habe keine Geld ausgegeben und trotzdem nicht das Gefühl etwas wichtiges verpasst zu haben. Zu dem kann man, mit Hilfe von Robotern, auf die Suche nach Rationspunkten gehen womit ein Teil der Angebote, nämlich die Resourcenpacks, gekauft werden können. In diesen bekommt man nach Zufallsprinzip, fand ich spannend, besonders starke Waffenupgrades.

Folgendes ist reine Spekulation. Ich habe leider keine zahlen zu Dead Space gefunden, aber Crysis 3 hat ca. 600 Mitarbeiter Teils über Jahre beschäftigt. Ich denke Dead Space 3 wird da nicht allzu weit von entfernt gewesen sein. Das müssen immense Entwicklungskosten sein. Ich persönlich sehe es daher nicht so eng, sogar was den Onlinepass betrifft. Viele Unternehmen sind schon Konkurs gegangen, das wird EA sicher nicht passieren ;). Bitte nicht falsch verstehen, ich will damit EA nicht allgemein für ihre Politik in Schutz nehmen.

Zudem verstehe ich warum EA, in Bezug auf das Gameplay, das Spiel kaputt gemacht haben soll. Ist nicht Visceral Games
als Entwickler dafür verantwortlich? Verstehe ich da was falsch? Zudem haben die beteiligten auch den 1 und 2 Teil auf den Markt gebracht, daher wäre die Kritik gerechtfertigt, wenn ein anderer Publisher und Entwickler für den 3 Teil verantwortlich gewesen wäre. Entschuldigt bitte aber das widerspricht irgendwie meiner persönlichen Logik. Ist genauso als sage man einen Künstler, er habe seine eigenen Werke kaputt gemacht.

Speicherstände (neutral):

Ist wirklich eigenartig, dass Spieler berichten, selbst wenn man auf Speichern und beenden geht, Teils komplette Kapitel wiederholt werden müssen. Ist mir und meinem Kollege nicht einmal passiert. Dazu muss man sagen es gibt 2 Möglichkeiten in das Spiel wieder einzusteigen. Entweder am Checkpoint, oder da wo Speichern und Beenden gewählt wurde. Hat immer funktioniert bei mir. Eventuell ein Bug, keine Ahnung.

Eigene Ansätze:

Der Außenbereich des bergigen Eisplaneten, ist eine super Abwechslung und wird in den neuen Spielmechaniken toll eingebunden. (Kleine Spoiler) Das Erfrieren wenn die Feuerstellen nicht rechtzeitig erreicht werden, etwas später durch ein neuen Anzug fällt das weg, das besteigen der Berge mit den Luftdruckhacken, die eingeschränkte Weitsicht aufgrund der Schneestürme, erzeugt eine fantastische Atmosphäre. (Spoiler Ende)

Die neuen Anzüge, mMn ein Markenzeichen von Deadspace, sehen echt super aus. Auf Bildern vorab dachte ich noch "oh nein her mit dem Alten". Im Spiel selber, bin ich nun ganz anderer Meinung, vor allem da nach dem durchspielen der Old School Anzug freigeschaltet wird und man den direkten Vergleich hat. Zu dem leuchten nun die Scheinwerfer des Helms wie eine Taschenlampe und erhellen so dunkle Bereiche, tolles optisches Feature.

Für mein Empfinden hat man sich nur soweit wie nötig von alten Tugenden entfernt, um nicht wieder das gleiche zu produzieren. Der Versuch muss unendlich schwer sein, ohne konsequente Neuerungen, nicht langweilig zu werden und immer das gleiche abzuliefern. Niemals würde ich die Änderungen mit den Resident Evil Teilen vergleichen. Hier ist deutlich mehr Dead Space Ursprung vorhanden.

Fazit:

Jeder weiß das sich, entgegen dem Sprichwort, über Geschmack sehr gut streiten lässt ;), aber es eigentlich Unsinn ist. Daher, auch wenn es schwer fällt, seht meine Rezension nicht generell als Kritik an eure Kritik, sondern als eine andere Sichtweise. 1 Stern aber für dieses Spiel, trotz jeglicher Toleranz, ist absolut unverständlich für mich. Unabhängig von den Kritikpunkten fehlt mir da die Weitsicht. Für mich stellt diese Spiel eine logische Weiterentwicklung dar, mit mehr Action, aber auch vieles was ein Dead Space ausmacht. Eine sehr gute Balance.

Einige werden sich wundern "was hier los fast keine Kritikpunkte". Ich hab dem Spiel 5 Sterne gegeben, da kann es keine große Kritik hageln. Ich denke aber es auch ausreichend erläutert zu haben.

PS: Den Koop-Modus habe ich noch nicht getestet, daher kann ich auch meine Meinung dazu nicht äußern. Allerdings ist das für mich nicht wichtig, da auch gänzlich ohne Koop das Spiel diese Wertung von mir bekommen hätte.

MfG


Dead Space 3 - Limited Edition (uncut) - [PlayStation 3]
Dead Space 3 - Limited Edition (uncut) - [PlayStation 3]
Wird angeboten von Preferito, Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 13,49

7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Dead Space mehr?, 12. April 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Als ich vorab die ganzen schlechten Rezensionen zu Dead Space 3 gelesen habe, hatte ich mich erst einmal gegen einen Kauf entschieden und andere Titel bekamen Vorrang. Nachdem ich es mir nun von einem Freund geliehen habe, muss ich meine Sichtweise zu den Kritiken schildern, da ich überaus froh bin dem Spiel überhaupt eine Chance gegeben zu haben.

Vorab möchte euch mitteilen, dass ich Dead Space 1+2 selber im Regal zu stehen habe. Beide fantastische Titel und mir ebenso 5 Sterne wert.
Mir ist es wichtig in dieser Rezi auf die Kritikpunkte einzugehen, welche mich leider beeinflusst haben, das Spiel nicht zu kaufen, um eine alternative Sichweise einzubringen.

Zu viel Action, Horden von Gegnern, kein Horror mehr:

Als ich das las, dachte ich an Szenarien wie 20-30 Necro's die in großen Arealen gerichtet werden müssen. Keine oder kaum altbekannte, enge, klaustrophobische Bereiche wo man, bei einen Angriff, vergebens nach Rückzugspunkte sucht. Das ruft bei mir immer den Horror hervor. Diese Bereiche sind aber immer noch ein Hauptbestandteil des Leveldesigns.

Ich habe mich vielleicht nicht mehr so gegruselt, liegt aber auch daran, dass man Älter geworden und durch die Vorgänger und andere Film- und Spieltitel "abgehärtet" ist. Trotz dem gab es Momente, wo ich mich super erschrecken musste, da ein Necromorph plötzlich kreischend vor mir auftauchte. Das passierte sogar in weitläufigen Bereichen, zum Beispiel mit Hilfe von Schneestürmen, welche die Weitsicht stark einschränken, was das Vorkommen dieser rechtfertigt und das Spiel positiv erweitert.

Ja es ist mehr Action vorhanden, aber mein Gott das Spiel hat ein Umfang von ca 20 h, wenn die Nebenquests erfüllt werden und man sich ein wenig umschaut. Es gibt genug Bereiche, wo ich nicht ständig und vor allem auch nicht von Horden angegriffen wurde. (Achtung kleiner Spoiler) Zudem findet das Spiel zum größten Teil auf den Heimatplaneten der Marker statt und nicht, wie zum Beispiel im ersten Teil, auf der abgeschirmten Ishimura (Spoiler Ende). Mehr Gegner machen also durchaus Sinn.

Ja man hat extrem viel Medipacks, Munition und Bestandteile, um diese sich selber zu basteln. Dazu muss man sagen, dass ich auf "normal" gespielt habe. Ich denke und das bestätigten andere Kommentare, das es auf "Schwer" ganz anders aussieht. Wenn das nicht reicht, kann nach einmaligen durchspielen, ein sofortiger Zugriff wäre scheinbar besser gewesen, den Survival Mode starten mit deutlich weniger Medipacks, Munition ect.

Waffenupgradesystem:

Das muss natürlich auch jeder für sich selber entscheiden. Ich kann verstehen, dass dieses neue System verwirrend und ein wenig unübersichtlich ist, ging mir in den ersten Stunden genauso. Nach einiger Zeit, bei diesen Spielumfang hat man davon genug, habe ich mich aber damit zurechtgefunden und finde es besser, als das simple Knotensystem der ersten Teile. Zudem kann man nach dem erstmaligen durchspielen den Classic Mode starten, dort ist alles beim alten. Schade sollte ebenfalls von Anfang an verfügbar sein.

War mein Plasmacutter zu Beginn gerade zu lächerlich schwach, habe ich zum Ende einen Cutter der die Necro's gerade zu zerfetzt, mittels gezielt ausgewählten Upgrades und Platinen.

Kampf gegen die Necromorphs und Soldaten:

(Achtung kleiner Spoiler) Die ersten 30 Minuten im Spiel fand ich schrecklich und dachte schon allen negativen Meinungen Recht geben zu müssen. Das Kämpfen gegen Soldaten war extrem befremdlich und das Deckungssystem technisch dafür nicht ausgereift. Doch die Szenen gegen Soldaten sind zum Glück sehr selten! (Spoiler Ende)

Die Necromorphs sollten immer noch nach alter Manier überlegt angegriffen werden. Sprich, die Gliedmaßen angreifen und nicht wild auf den Rumpf, oder allgemein auf die Angreifer einballern.

DLC Politik und Entwickler Kritik:

20 h Spielzeit ohne DLC sind für mich mehr als ausreichend. Ich habe keine Geld ausgegeben und trotzdem nicht das Gefühl etwas wichtiges verpasst zu haben. Zu dem kann man, mit Hilfe von Robotern, auf die Suche nach Rationspunkten gehen womit ein Teil der Angebote, nämlich die Resourcenpacks, gekauft werden können. In diesen bekommt man nach Zufallsprinzip, fand ich spannend, besonders starke Waffenupgrades.

Folgendes ist reine Spekulation. Ich habe leider keine zahlen zu Dead Space gefunden, aber Crysis 3 hat ca. 600 Mitarbeiter Teils über Jahre beschäftigt. Ich denke Dead Space 3 wird da nicht allzu weit von entfernt gewesen sein. Das müssen immense Entwicklungskosten sein. Ich persönlich sehe es daher nicht so eng, sogar was den Onlinepass betrifft. Viele Unternehmen sind schon Konkurs gegangen, das wird EA sicher nicht passieren ;). Bitte nicht falsch verstehen, ich will damit EA nicht allgemein für ihre Politik in Schutz nehmen.

Zudem verstehe ich warum EA, in Bezug auf das Gameplay, das Spiel kaputt gemacht haben soll. Ist nicht Visceral Games
als Entwickler dafür verantwortlich? Verstehe ich da was falsch? Zudem haben die beteiligten auch den 1 und 2 Teil auf den Markt gebracht, daher wäre die Kritik gerechtfertigt, wenn ein anderer Publisher und Entwickler für den 3 Teil verantwortlich gewesen wäre. Entschuldigt bitte aber das widerspricht irgendwie meiner persönlichen Logik. Ist genauso als sage man einen Künstler, er habe seine eigenen Werke kaputt gemacht.

Speicherstände (neutral):

Ist wirklich eigenartig, dass Spieler berichten, selbst wenn man auf Speichern und beenden geht, Teils komplette Kapitel wiederholt werden müssen. Ist mir und meinem Kollege nicht einmal passiert. Dazu muss man sagen es gibt 2 Möglichkeiten in das Spiel wieder einzusteigen. Entweder am Checkpoint, oder da wo Speichern und Beenden gewählt wurde. Hat immer funktioniert bei mir. Eventuell ein Bug, keine Ahnung.

Eigene Ansätze:

Der Außenbereich des bergigen Eisplaneten, ist eine super Abwechslung und wird in den neuen Spielmechaniken toll eingebunden. (Kleine Spoiler) Das Erfrieren wenn die Feuerstellen nicht rechtzeitig erreicht werden, etwas später durch ein neuen Anzug fällt das weg, das besteigen der Berge mit den Luftdruckhacken, die eingeschränkte Weitsicht aufgrund der Schneestürme, erzeugt eine fantastische Atmosphäre. (Spoiler Ende)

Die neuen Anzüge, mMn ein Markenzeichen von Deadspace, sehen echt super aus. Auf Bildern vorab dachte ich noch "oh nein her mit dem Alten". Im Spiel selber, bin ich nun ganz anderer Meinung, vor allem da nach dem durchspielen der Old School Anzug freigeschaltet wird und man den direkten Vergleich hat. Zu dem leuchten nun die Scheinwerfer des Helms wie eine Taschenlampe und erhellen so dunkle Bereiche, tolles optisches Feature.

Für mein Empfinden hat man sich nur soweit wie nötig von alten Tugenden entfernt, um nicht wieder das gleiche zu produzieren. Der Versuch muss unendlich schwer sein, ohne konsequente Neuerungen, nicht langweilig zu werden und immer das gleiche abzuliefern. Niemals würde ich die Änderungen mit den Resident Evil Teilen vergleichen. Hier ist deutlich mehr Dead Space Ursprung vorhanden.

Fazit:

Jeder weiß das sich, entgegen dem Sprichwort, über Geschmack sehr gut streiten lässt ;), aber es eigentlich Unsinn ist. Daher, auch wenn es schwer fällt, seht meine Rezension nicht generell als Kritik an eure Kritik, sondern als eine andere Sichtweise. 1 Stern aber für dieses Spiel, trotz jeglicher Toleranz, ist absolut unverständlich für mich. Unabhängig von den Kritikpunkten fehlt mir da die Weitsicht. Für mich stellt diese Spiel eine logische Weiterentwicklung dar, mit mehr Action, aber auch vieles was ein Dead Space ausmacht. Eine sehr gute Balance.

Einige werden sich wundern "was hier los fast keine Kritikpunkte". Ich hab dem Spiel 5 Sterne gegeben, da kann es keine große Kritik hageln. Ich denke aber es auch ausreichend erläutert zu haben.

PS: Den Koop-Modus habe ich noch nicht getestet, daher kann ich auch meine Meinung dazu nicht äußern. Allerdings ist das für mich nicht wichtig, da auch gänzlich ohne Koop das Spiel diese Wertung von mir bekommen hätte.

MfG


Dead Space 3 - Limited Edition (uncut)
Dead Space 3 - Limited Edition (uncut)
Wird angeboten von 711games
Preis: EUR 24,95

11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Dead Space mehr?, 12. April 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Als ich vorab die ganzen schlechten Rezensionen zu Dead Space 3 gelesen habe, hatte ich mich erst einmal gegen einen Kauf entschieden und andere Titel bekamen Vorrang. Nachdem ich es mir nun von einem Freund geliehen habe, muss ich meine Sichtweise zu den Kritiken schildern, da ich überaus froh bin dem Spiel überhaupt eine Chance gegeben zu haben.

Vorab möchte euch mitteilen, dass ich Dead Space 1+2 selber im Regal zu stehen habe. Beide fantastische Titel und mir ebenso 5 Sterne wert.
Mir ist es wichtig in dieser Rezi auf die Kritikpunkte einzugehen, welche mich leider beeinflusst haben, das Spiel nicht zu kaufen, um eine alternative Sichweise einzubringen.

Zu viel Action, Horden von Gegnern, kein Horror mehr:

Als ich das las, dachte ich an Szenarien wie 20-30 Necro's die in großen Arealen gerichtet werden müssen. Keine oder kaum altbekannte, enge, klaustrophobische Bereiche wo man, bei einen Angriff, vergebens nach Rückzugspunkte sucht. Das ruft bei mir immer den Horror hervor. Diese Bereiche sind aber immer noch ein Hauptbestandteil des Leveldesigns.

Ich habe mich vielleicht nicht mehr so gegruselt, liegt aber auch daran, dass man Älter geworden und durch die Vorgänger und andere Film- und Spieltitel "abgehärtet" ist. Trotz dem gab es Momente, wo ich mich super erschrecken musste, da ein Necromorph plötzlich kreischend vor mir auftauchte. Das passierte sogar in weitläufigen Bereichen, zum Beispiel mit Hilfe von Schneestürmen, welche die Weitsicht stark einschränken, was das Vorkommen dieser rechtfertigt und das Spiel positiv erweitert.

Ja es ist mehr Action vorhanden, aber mein Gott das Spiel hat ein Umfang von ca 20 h, wenn die Nebenquests erfüllt werden und man sich ein wenig umschaut. Es gibt genug Bereiche, wo ich nicht ständig und vor allem auch nicht von Horden angegriffen wurde. (Achtung kleiner Spoiler) Zudem findet das Spiel zum größten Teil auf den Heimatplaneten der Marker statt und nicht, wie zum Beispiel im ersten Teil, auf der abgeschirmten Ishimura (Spoiler Ende). Mehr Gegner machen also durchaus Sinn.

Ja man hat extrem viel Medipacks, Munition und Bestandteile, um diese sich selber zu basteln. Dazu muss man sagen, dass ich auf "normal" gespielt habe. Ich denke und das bestätigten andere Kommentare, das es auf "Schwer" ganz anders aussieht. Wenn das nicht reicht, kann nach einmaligen durchspielen, ein sofortiger Zugriff wäre scheinbar besser gewesen, den Survival Mode starten mit deutlich weniger Medipacks, Munition ect.

Waffenupgradesystem:

Das muss natürlich auch jeder für sich selber entscheiden. Ich kann verstehen, dass dieses neue System verwirrend und ein wenig unübersichtlich ist, ging mir in den ersten Stunden genauso. Nach einiger Zeit, bei diesen Spielumfang hat man davon genug, habe ich mich aber damit zurechtgefunden und finde es besser, als das simple Knotensystem der ersten Teile. Zudem kann man nach dem erstmaligen durchspielen den Classic Mode starten, dort ist alles beim alten. Schade sollte ebenfalls von Anfang an verfügbar sein.

War mein Plasmacutter zu Beginn gerade zu lächerlich schwach, habe ich zum Ende einen Cutter der die Necro's gerade zu zerfetzt, mittels gezielt ausgewählten Upgrades und Platinen.

Kampf gegen die Necromorphs und Soldaten:

(Achtung kleiner Spoiler) Die ersten 30 Minuten im Spiel fand ich schrecklich und dachte schon allen negativen Meinungen Recht geben zu müssen. Das Kämpfen gegen Soldaten war extrem befremdlich und das Deckungssystem technisch dafür nicht ausgereift. Doch die Szenen gegen Soldaten sind zum Glück sehr selten! (Spoiler Ende)

Die Necromorphs sollten immer noch nach alter Manier überlegt angegriffen werden. Sprich, die Gliedmaßen angreifen und nicht wild auf den Rumpf, oder allgemein auf die Angreifer einballern.

DLC Politik und Entwickler Kritik:

20 h Spielzeit ohne DLC sind für mich mehr als ausreichend. Ich habe keine Geld ausgegeben und trotzdem nicht das Gefühl etwas wichtiges verpasst zu haben. Zu dem kann man, mit Hilfe von Robotern, auf die Suche nach Rationspunkten gehen womit ein Teil der Angebote, nämlich die Resourcenpacks, gekauft werden können. In diesen bekommt man nach Zufallsprinzip, fand ich spannend, besonders starke Waffenupgrades.

Folgendes ist reine Spekulation. Ich habe leider keine zahlen zu Dead Space gefunden, aber Crysis 3 hat ca. 600 Mitarbeiter Teils über Jahre beschäftigt. Ich denke Dead Space 3 wird da nicht allzu weit von entfernt gewesen sein. Das müssen immense Entwicklungskosten sein. Ich persönlich sehe es daher nicht so eng, sogar was den Onlinepass betrifft. Viele Unternehmen sind schon Konkurs gegangen, das wird EA sicher nicht passieren ;). Bitte nicht falsch verstehen, ich will damit EA nicht allgemein für ihre Politik in Schutz nehmen.

Zudem verstehe ich warum EA, in Bezug auf das Gameplay, das Spiel kaputt gemacht haben soll. Ist nicht Visceral Games
als Entwickler dafür verantwortlich? Verstehe ich da was falsch? Zudem haben die beteiligten auch den 1 und 2 Teil auf den Markt gebracht, daher wäre die Kritik gerechtfertigt, wenn ein anderer Publisher und Entwickler für den 3 Teil verantwortlich gewesen wäre. Entschuldigt bitte aber das widerspricht irgendwie meiner persönlichen Logik. Ist genauso als sage man einen Künstler, er habe seine eigenen Werke kaputt gemacht.

Speicherstände (neutral):

Ist wirklich eigenartig, dass Spieler berichten, selbst wenn man auf Speichern und beenden geht, Teils komplette Kapitel wiederholt werden müssen. Ist mir und meinem Kollege nicht einmal passiert. Dazu muss man sagen es gibt 2 Möglichkeiten in das Spiel wieder einzusteigen. Entweder am Checkpoint, oder da wo Speichern und Beenden gewählt wurde. Hat immer funktioniert bei mir. Eventuell ein Bug, keine Ahnung.

Eigene Ansätze:

Der Außenbereich des bergigen Eisplaneten, ist eine super Abwechslung und wird in den neuen Spielmechaniken toll eingebunden. (Kleine Spoiler) Das Erfrieren wenn die Feuerstellen nicht rechtzeitig erreicht werden, etwas später durch ein neuen Anzug fällt das weg, das besteigen der Berge mit den Luftdruckhacken, die eingeschränkte Weitsicht aufgrund der Schneestürme, erzeugt eine fantastische Atmosphäre. (Spoiler Ende)

Die neuen Anzüge, mMn ein Markenzeichen von Deadspace, sehen echt super aus. Auf Bildern vorab dachte ich noch "oh nein her mit dem Alten". Im Spiel selber, bin ich nun ganz anderer Meinung, vor allem da nach dem durchspielen der Old School Anzug freigeschaltet wird und man den direkten Vergleich hat. Zu dem leuchten nun die Scheinwerfer des Helms wie eine Taschenlampe und erhellen so dunkle Bereiche, tolles optisches Feature.

Für mein Empfinden hat man sich nur soweit wie nötig von alten Tugenden entfernt, um nicht wieder das gleiche zu produzieren. Der Versuch muss unendlich schwer sein, ohne konsequente Neuerungen, nicht langweilig zu werden und immer das gleiche abzuliefern. Niemals würde ich die Änderungen mit den Resident Evil Teilen vergleichen. Hier ist deutlich mehr Dead Space Ursprung vorhanden.

Fazit:

Jeder weiß das sich, entgegen dem Sprichwort, über Geschmack sehr gut streiten lässt ;), aber es eigentlich Unsinn ist. Daher, auch wenn es schwer fällt, seht meine Rezension nicht generell als Kritik an eure Kritik, sondern als eine andere Sichtweise. 1 Stern aber für dieses Spiel, trotz jeglicher Toleranz, ist absolut unverständlich für mich. Unabhängig von den Kritikpunkten fehlt mir da die Weitsicht. Für mich stellt diese Spiel eine logische Weiterentwicklung dar, mit mehr Action, aber auch vieles was ein Dead Space ausmacht. Eine sehr gute Balance.

Einige werden sich wundern "was hier los fast keine Kritikpunkte". Ich hab dem Spiel 5 Sterne gegeben, da kann es keine große Kritik hageln. Ich denke aber es auch ausreichend erläutert zu haben.

PS: Den Koop-Modus habe ich noch nicht getestet, daher kann ich auch meine Meinung dazu nicht äußern. Allerdings ist das für mich nicht wichtig, da auch gänzlich ohne Koop das Spiel diese Wertung von mir bekommen hätte.

MfG
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 26, 2013 12:33 PM MEST


BioShock: Infinite (uncut) - [PlayStation 3]
BioShock: Infinite (uncut) - [PlayStation 3]
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 13,99

50 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rezension für Liebhaber von Bioshock 1+2, 10. April 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Bioshock 1 war für mich ein Meilenstein, nach dem 2 Teil war ich aber auch froh das die Entwickler ein neues Setting kreierten. Die Wolkenstadt Columbia, ist eigentlich wunderbar ist es doch das exakte Gegenteil zur Unterwasserstadt Rapture. Also grundsätzlich war ich extrem gespannt auf das Endprodukt.

Nun ich will versuchen mich kurz zufassen da die Rezi von B. R. Long-harzheim "scelestrus" zum größten Teil meine Erlebnisse mit dem Spiel wieder spiegeln. Ich möchte auch betonen das es ein gutes Spiel ist und die Kaufentscheidung nicht unbedingt negativ beeinflusst werden soll. Ich persönlich muss solch eine Reihe aber immer an den Vorgänger messen und dann bleiben mir nur 3 Sterne übrig um mMn fair zu bleiben.

Daher ist meine Rezi mehr hilfreich wenn man die alten Teile gespielt hat.

Folgende Änderungen tragen dazu bei:

Das Leveldesign wirkt von Anfang bis Ende durchdacht, einfallsreich und fantasyvoll aber auch schlauchig. Vielleicht geht es nicht allen so aber die Wolkenstadt hat mir mehr Freiheit suggeriert, es gibt keine Karte des aktuellen Levels wie bei den Vorgängern weil sie auch einfach nicht mehr nötig ist. Das bestätigt mir den schlauchigen Eindruck.

Das Nutzen für eigene Zwecke von feindlichen Wachbots, Überwachungskameras und Geschützen mittels hacken fehlt nun komplett. Schade, hat echt Spaß bereitet und das taktische Gameplay erweitert. Dafür gibt es nun überall im Spiel Zeitrisse womit es möglich ist Unterstützung in Form von Raketentürmen etc. zu holen. Für mich kein gleichwertiger Ersatz.

Das Waffensystem hat keine positiven Veränderungen ganz im Gegenteil. Man kann nicht mehr, genauso wie die Vigors bzw. Plasmide mittels Drehscheibe, alle Waffen mit sich tragen und auswählen sondern immer nur 2. Überall liegen Waffen rum (nicht positiv für die Atmosphäre) damit ich mich ständig entscheiden darf welche ich als nächstes mitnehme. Zudem fand ich es fantastisch das in den Teilen zuvor die Waffenupgrades optisch auch deutlich zu sehen waren. Ist bei Infinite überhaupt nicht mehr der Fall und büsst daher auch hier wieder an Atmosphäre ein.

Es gibt keine unterschiedlichen Munitionstypen mehr wie zum Beispiel "Ionischer Schrott", ebenfalls ein taktisches Element was gestrichen wurde.

Der Handyman und Elizabeth sind für mich das Pendant zu Big Daddy und den Little Sister aus den ersten Teilen. Leider hat mich das interagieren mit den zweit genannten um einiges mehr unterhalten und berührt. Die Kämpfe mit dem Handyman nerven da ich nicht den Eindruck hatte es gibt, bis auf sein Herz, taktische Schwachstellen. Den Big Daddy haben die Elektroplasmide und die unterschiedlichen Munitionstypen zugesetzt.

Wie bereits von B. R. Long-harzheim "scelestrus" in seiner Rezi beschrieben, sind die Kämpfe nicht mehr so persönlich (toll von dem User beschrieben). Hat man früher noch leichte Gänsehaut bekommen, da die verrückten Splicer auf der Suche nach dir verrücktes Zeug geschwafelt haben, fehlt mir jetzt keine ähnliche Situation ein. Die Kämpfe sind distanzierter daher nicht so einprägsam und atmosphärisch. Vigors/Plasmide haben dann keinen optischen Reiz für den Kampf und ich bin ein Gamer der auf Optik und Atmosphäre viel wert legt und dafür muss nicht immer eine tolle Grafik die Ursache sein.

Ich muss ebenso beipflichten das die Vigors, im Gegensatz zu den Plasmiden der ersten Teile, keinen großen Stellenwert mehr einnimmt. Sie sind hilfreich aber längst nicht so in das Spiel integriert wie früher der Fall.

Das Sky Rail System ist inovativ und macht Laune kommt aber zu selten zum Einsatz.
Auf dem Luftschiff hat das System durchaus seinen Reiz und kleinere Bereiche zwischendurch nutzen das Feature sehr gut. Im Großen und Ganzen kommt es aber für meinen Geschmack zu selten zur Geltung.

Fazit: Es fällt mir sichtlich schwer das Spiel genauer zu beschreiben und nicht nur Vergleiche aufzustellen, da es in meinen Augen ein Downgrade zu den alten Teilen darstellt. Bis auf ein gänzlich neues Level- und Gegnerdesign sowie den viel zu wenig zum Einsatz kommenden Sky Rail System fällt mir keine wirklich große Neuerung ein. Dafür aber viele ältere Elemente die mir fehlen oder nicht gleichwertig ersetzt wurden. Die Story ist klasse, durchaus spannend und überraschend aber für mich persönlich, trifft ganz sicher nur auf wenige Gamer zu, ist das Gameplay und die Atmosphäre zwischen den cutscenes und Dialogen entscheidend! Die Story ist für mich zweitrangig, damit will ich aber auf keinen Fall anders Denkende verurteilen.

Trotz allem habe ich das Spiel beendet und den Kauf nicht bereut. Es hat mir Spaß bereitet und der Spielumfang mit ca 15 h ist großartig für ein Shooter. Jedoch muss der Teil sich vor mir mit seinen älteren Brüdern messen und hat leider versagt.

Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen das es mir wichtig war meine Meinung kund zu tun, in dem ich eine fette Lanze speziel für den 1 Teil breche und sich das in dieser Rezi wieder spiegelt.

Wertung: 3,5/5

PS: Nun muss ich feststellen das ich mich nicht kurz halten konnte. Sorry ;)
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 4, 2013 10:33 PM MEST


BioShock: Infinite (uncut) - [Xbox 360]
BioShock: Infinite (uncut) - [Xbox 360]
Wird angeboten von games.empire
Preis: EUR 13,95

23 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rezension für Liebhaber von Bioshock 1+2, 10. April 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Bioshock 1 war für mich ein Meilenstein, nach dem 2 Teil war ich aber auch froh das die Entwickler ein neues Setting kreierten. Die Wolkenstadt Columbia, ist eigentlich wunderbar ist es doch das exakte Gegenteil zur Unterwasserstadt Rapture. Also grundsätzlich war ich extrem gespannt auf das Endprodukt.

Nun ich will versuchen mich kurz zufassen da die Rezi von B. R. Long-harzheim "scelestrus" zum größten Teil meine Erlebnisse mit dem Spiel wieder spiegeln. Ich möchte auch betonen das es ein gutes Spiel ist und die Kaufentscheidung nicht unbedingt negativ beeinflusst werden soll. Ich persönlich muss solch eine Reihe aber immer an den Vorgänger messen und dann bleiben mir nur 3 Sterne übrig um mMn fair zu bleiben.

Daher ist meine Rezi mehr hilfreich wenn man die alten Teile gespielt hat.

Folgende Änderungen tragen dazu bei:

Das Leveldesign wirkt von Anfang bis Ende durchdacht, einfallsreich und fantasyvoll aber auch schlauchig. Vielleicht geht es nicht allen so aber die Wolkenstadt hat mir mehr Freiheit suggeriert, es gibt keine Karte des aktuellen Levels wie bei den Vorgängern weil sie auch einfach nicht mehr nötig ist. Das bestätigt mir den schlauchigen Eindruck.

Das Nutzen für eigene Zwecke von feindlichen Wachbots, Überwachungskameras und Geschützen mittels hacken fehlt nun komplett. Schade, hat echt Spaß bereitet und das taktische Gameplay erweitert. Dafür gibt es nun überall im Spiel Zeitrisse womit es möglich ist Unterstützung in Form von Raketentürmen etc. zu holen. Für mich kein gleichwertiger Ersatz.

Das Waffensystem hat keine positiven Veränderungen ganz im Gegenteil. Man kann nicht mehr, genauso wie die Vigors bzw. Plasmide mittels Drehscheibe, alle Waffen mit sich tragen und auswählen sondern immer nur 2. Überall liegen Waffen rum (nicht positiv für die Atmosphäre) damit ich mich ständig entscheiden darf welche ich als nächstes mitnehme. Zudem fand ich es fantastisch das in den Teilen zuvor die Waffenupgrades optisch auch deutlich zu sehen waren. Ist bei Infinite überhaupt nicht mehr der Fall und büsst daher auch hier wieder an Atmosphäre ein.

Es gibt keine unterschiedlichen Munitionstypen mehr wie zum Beispiel "Ionischer Schrott", ebenfalls ein taktisches Element was gestrichen wurde.

Der Handyman und Elizabeth sind für mich das Pendant zu Big Daddy und den Little Sister aus den ersten Teilen. Leider hat mich das interagieren mit den zweit genannten um einiges mehr unterhalten und berührt. Die Kämpfe mit dem Handyman nerven da ich nicht den Eindruck hatte es gibt, bis auf sein Herz, taktische Schwachstellen. Den Big Daddy haben die Elektroplasmide und die unterschiedlichen Munitionstypen zugesetzt.

Wie bereits von B. R. Long-harzheim "scelestrus" in seiner Rezi beschrieben, sind die Kämpfe nicht mehr so persönlich (toll von dem User beschrieben). Hat man früher noch leichte Gänsehaut bekommen, da die verrückten Splicer auf der Suche nach dir verrücktes Zeug geschwafelt haben, fehlt mir jetzt keine ähnliche Situation ein. Die Kämpfe sind distanzierter daher nicht so einprägsam und atmosphärisch. Vigors/Plasmide haben dann keinen optischen Reiz für den Kampf und ich bin ein Gamer der auf Optik und Atmosphäre viel wert legt und dafür muss nicht immer eine tolle Grafik die Ursache sein.

Ich muss ebenso beipflichten das die Vigors, im Gegensatz zu den Plasmiden der ersten Teile, keinen großen Stellenwert mehr einnimmt. Sie sind hilfreich aber längst nicht so in das Spiel integriert wie früher der Fall.

Das Sky Rail System ist inovativ und macht Laune kommt aber zu selten zum Einsatz.
Auf dem Luftschiff hat das System durchaus seinen Reiz und kleinere Bereiche zwischendurch nutzen das Feature sehr gut. Im Großen und Ganzen kommt es aber für meinen Geschmack zu selten zur Geltung.

Fazit: Es fällt mir sichtlich schwer das Spiel genauer zu beschreiben und nicht nur Vergleiche aufzustellen, da es in meinen Augen ein Downgrade zu den alten Teilen darstellt. Bis auf ein gänzlich neues Level- und Gegnerdesign sowie den viel zu wenig zum Einsatz kommenden Sky Rail System fällt mir keine wirklich große Neuerung ein. Dafür aber viele ältere Elemente die mir fehlen oder nicht gleichwertig ersetzt wurden. Die Story ist klasse, durchaus spannend und überraschend aber für mich persönlich, trifft ganz sicher nur auf wenige Gamer zu, ist das Gameplay und die Atmosphäre zwischen den cutscenes und Dialogen entscheidend! Die Story ist für mich zweitrangig, damit will ich aber auf keinen Fall anders Denkende verurteilen.

Trotz allem habe ich das Spiel beendet und den Kauf nicht bereut. Es hat mir Spaß bereitet und der Spielumfang mit ca 15 h ist großartig für ein Shooter. Jedoch muss der Teil sich vor mir mit seinen älteren Brüdern messen und hat leider versagt.

Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen das es mir wichtig war meine Meinung kund zu tun, in dem ich eine fette Lanze speziel für den 1 Teil breche und sich das in dieser Rezi wieder spiegelt.

Wertung: 3,5/5

PS: Nun muss ich feststellen das ich mich nicht kurz halten konnte. Sorry ;)


Leidkultur
Leidkultur
Preis: EUR 14,99

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Poesie und Lyrik in Perfektion, 28. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Leidkultur (Audio CD)
entspannend, faszinierend, bewegend, inspirierend einfach unglaublich gut.

Nur durch Zufall bin ich auf Amewu gestoßen und muss dafür JAW und sein Twitter Account danken. Dankeschön!
Dieser ebenfalls sehr sehr talentierte Rapper war bei Gris TV und im Programm wurde "Leidkultur" vorgestellt.
So positiv wie Gris, übrigens toller Gastauftritt, über das Album gesprochen hat, wahr ich sofort interessiert aber meine Erwartungen wurden übertroffen.

Ich finde das Album absolut stimmig, obwohl sehr viele Produzenten beteiligt waren. Alle haben echt gute Arbeit geleistet, ein Geschenk für die Ohren. Zu dem liegt es auch sicher an den Interpreten. Amewu hat eine klasse, sehr interessante Technik und Stimmfarbe, das ist wichtig um seine anspruchsvollen Texte zu transportieren. Das Alles und seine ruhige und klare Artikulation ist nach meiner Laienmeinung auf höchstem Niveau.

Den Titel "Untitled" müsst Ihr euch mit Kopfhörern und ohne Hintergrundgeräusche geben. Ich hatte Gänsehaut und ein riesen Kloß im Hals!

Es gibt wirklich keinen Titel den ich skippen möchte daher ist es schwer weitere Favoriten zu nennen. Wenn ich mich entscheiden müsste, wären es noch "Stein im Meer", "Fortschritt", "Kreise", "Leidkultur", "Wenn", "Schwarze Sonne", "Lichttherapie"..... ähhmm.... nein.. ich kann mich wohl doch nicht entscheiden.

Die Feature sind bis auf einer Ausnahme ebenfalls sehr talentiert, passend und interessant. Ich habe da einige Hörproben aufzuholen.

Im Grunde möchte ich damit sagen, dass Ihr euch ein Gefallen tut den Klängen und Texten dieses grandiosen Albums zu lauschen, insofern ihr etwas mit Rap-Musik anfangen könnt. Der Inhalt regt an zum nachdenken ist anspruchsvoll, melancholisch und ernsthaft. Ich sehe viel Wahrheit und Realismus in den Texten, die poetischer und intensiver kaum sein könnten.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 15, 2014 5:18 PM CET


Metro 2033 (uncut)
Metro 2033 (uncut)
Wird angeboten von games.empire
Preis: EUR 19,99

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Etwas kurz ABER, 28. März 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro 2033 (uncut) (Videospiel)
Ich kann meinen Vorredner in der Hinsicht beipflichten das es etwas kurz geraten ist jedoch möchte ich nicht 1 Stern deshalb abziehen. Sicher ich haben viele Spiele erlebt die mich länger unterhalten haben, jedoch oft nicht auf solch hohen Niveau, wie Metro 2033. Das steigert bekanntlich stark den Wiederspielwert.

Die bereits hochgelobte Atmosphäre habe ich in dieser Form noch nicht erlebt. Selbst meine bisherige Referenz in diesem Sektor "Bioshock I" wurde in einigen Punkten übertroffen.

Die verschiedenen Metro-Stationen oder die Location des Armeestützpunktes D-6 sind herrausragend in Szene gesetzt. In den Metro Stationen haben sich die größten Menschenansammlungen gebildet und man arrangiert sich mit der Situation. Teils noch besser als bei Fallout finde ich das ganze viel dreckiger und sehr real dargestellt. Auf engsten Raum (nichts für Klaustrophobiker) leben hier die Menschen/Familen zusammen. Man kann sie bei Gesprächen belauschen und einfach das rege treiben bestaunen. Schweine werden gezüchtet sowie andere arbeiten verrichtet. Man erzählt sich Geschichten am Lagerfeuer und lauscht nebenbei den Klängen eines Gitarrespielers aus dem Nebenraum.

Das alles wäre nichts besonderes wenn man anhand der Grafik und der Soundkulisse es nicht glaubhaft transportiert.... mein Gott ....ist das hier gut gelungen. Die Detailverliebtheit und realistische Darstellung ist einfach enorm.

In den M-Stationen hat mir das vor Begeisterung quasi den Atem geraubt und in den M-Schächten, wo man meist auf Feinden stößt, sorgt vor allem der Sound für Gänsehaut. Das kreischen der mutierten Bestien, die sterbenden feindlichen Soldaten, Scherben und Kies auf das man tritt und Geräusche die in solch einer Umgebung nun einmal vorkommen sind sehr intensiv.

Das Gameplay gliedert sich in dem realistischen Gesamtbild ein. Die Waffen verziehen durch den Rückstoß und Zielfernrohre sind nicht Lupenrein. Allgemein ist das Waffenarsenal, in Hinsicht der Feuerkraft und Tech-Ausrüstung, eher sperlich. Man hat nie den Eindruck der Überlegenheit. Für mich sind das bei diesem Spiel Pluspunkte. Weitere Ausrüstungsgegenstände wie die Gasmaske, Taschenlampe und Nachsichtgerät sind im Gebrauch
auch sehr authentisch. Gasmaske und Nachsichtgerät müssen mit Nachschub versorgt werde damit sie funktionieren, zusätlich ist die Gasmaske durch Angriffe zerstörbar und beide schränken die Sicht etwas ein. Die geniale Taschenlampe (dein bester Freund) lädt man per Handbetrieb mittels mit geführter Gerätschaft auf, da sie sonst nur sehr schwach leuchtet.

Das Spiel sorgt auch ständig für Abwechslung. Mal ballert man auf angreifenden Bestien, alleine oder im Trupp, andererseits stehen einen auch verfeindete Soldaten gegenüber und man nutzt standfeste Druckluft-MGS und Flammenwerfer. Die Soldaten sind schwieriger zu bekämpfen. Hierbei bietet es sich an ruhig und gewissenhaft vor zugehen in dem man im Schatten bleibt und Lichquellen löscht. Mit Schalldämpfer oder Wurfmesser kann man dann einige Feinde ausschalten, wobei es schwierig ist unentdeckt zu bleiben und vorallem einmal entdeckt, wieder zu verschwinden. Das alles spielt sich wieder sehr real. Ein Verbesserungsvorschlag - man sollte den Lichkegeln von Taschenlampen suchender Soldaten umgehen, um somit wieder im Schatten verschwinden zu können.
Für Gegner der ruhigen Schleicherei sei gesagt, man kann auch mit dem Kopf durch die Wand und los ballern was das Zeug hält. Ich denke das dann aber die Munition knapp werden kann.

Gerade die Situation wo man mit Verbündeten gegen die Biester kämpft sind Klasse gelungen. Ein Beispiel: man trifft auf ein Trupp mit verbündeten Soldaten und hilft bei der Verteidigung des Standortes. Immer wieder kamen Horden dieser Monster welche gerichtet werden wollten. Nach ca 40 dieser Biester (es sah wie ein Schlachtfeld aus) merkte ich das ich eine Explosion setzen muss dort wo die Viecher reinkamen. Also Lampe aus, ab in den Schatten und los geschlichen. Einige Monster sahen mich andere liefen vorbei und griffen weiterhind den Trupp an - Klasse feeling.

Die Story, ich kenne das Buch nicht, ist für micht absolut ausreichend umgesetzt. Wobei ich bei dieser Art an Spielen nicht so viel Wert darauf lege. Mir reicht es zu Wissen das mein Protagonist ein versprechen abgegeben hat welches er mit seiner Reise einhalten möchte, was natürlich längst nicht alles ist (Freunde surrealer Geschichten werden auch auf Ihre Kosten kommen). Hauptsache ist doch das das die Reise "Artjoms" interessant, spannend, und abwechslungsreich gestaltet wurde.

Ich hoffe ich konnte euch mein persönlichen Eindruck vermitteln. Man findet kaum negative Punkte in meiner Rezension da ich finde, das was das Spiel darstellt und sein möchte hervorragend gelungen ist (bsp. halt linear und nicht open-world, nichts für Gelegenheitsspieler). Außer die kurze Spielzeit und das man nicht die größte Einrichtung "POLIS" erkunden kann sind Wehrmutstropfen. Auch wenn ich es generell schwierig finde Spiele zu vergleichen hat mich der Titel besser unterhalten als Bioshock II da es neu und frisch in Szene gesetzt wurde. Als Exklusiv-Titel stärkt es auch wieder der Xbox den Rücken. Wobei ich es insgesamt schade finde das viele sehr gute Games jeweils nur für eine Konsole entwickelt werden.

Zum Abschluss ein Lob an die USK. Immer mehr Spiele ab 18 Jahren kommen Uncut auf den deutschen Markt und werden den "Erwachsenen" nicht in voller Pracht vorenthalten. Es sollte nicht das Problem des Staates sein zu kontrollieren wer ein FSK 18 Spiel in die Hände bekommet (wo soll das aufhören). Dafür sind die Eltern und Verkäufer da die auf den Altersnachweis zu achten haben!!

PS: Mein Schwierigkeistgrad - Normal. Ich werde es noch auf schwer versuchen aufgrund des Wiederspielwertes.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 23, 2010 12:23 AM MEST


Kein Titel verfügbar

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 5 Sterne? Absolut!!, 18. März 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Ersteinmal möchte ich erwähnen das ich die Uncut Collectors Edition besitze aber meine Rezension hier abgebe um die Wertung anzuheben.

Eine momentane Wertung von 3 1/2 Sternen lassen mir da keine andere Wahl.

Die Grafik ist Schrott? Das Spiel ist langweilig?
Was Hast du gespielt "U2 Fan"?

Die Grafik ist sehr gut auf mein Full HD TV und muss wohl in Relation mit der Größe des Games betrachtet werden. Hat also meine Erwatung absolut erfüllt.

Langeweile. Ne keine Spur. Die erste Zeit im Game ist etwas zäh um sich in alles hinein zu finden. Nach einer Zeit lernt man die Gegebenheiten kennen, die Taktiken des Spiels umzusetzten und schließlich das Spiel zu lieben. Nach nun schon über 20 H Spielzeit und bisher reines Erfüllen der Nebenmissionen (Hauptmission angeschnitten)und erforschen aller bisher gefundenen Einrichtungen bin ich noch voller Spaß dabei.
Ein Ende der Begeisterung.....nein auf keinen Fall.

Das Spiel näher zu beschreiben möchte ich eigentlich gar nicht erst anfangen, ich würde wohl kein Ende finden können. Eines sei aber gesagt für jeden Fan von Rollenspielen ist es ein Muss.

Kleines Manko hat das Spiel meiner Meinung nach nur in den Level Stufen des Charakter (nur bis LV 20 möglich) und das man mehr Schätze oder besondere Gegenstände (Rüstungen ect.) finden könnte. Alles andere ist nicht erwähnes wert.

Zu letzt noch zur Collectors Edition selbst. Wegen des Preises in Gegensatz zur normalen Variante sehr empfelenswert. Unter anderen verbirgt sich ein sehr gelungenes Art Book (Zeichnungen bzw. Grundlagen des Spieldesigns) in der netten Metallbox welches man gesehen haben sollte als Freund des Spiels "FALLOUT 3".


BioShock
BioShock
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 65,94

5.0 von 5 Sternen Absolut Begeistert!!, 28. Februar 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: BioShock (Videospiel)
Dieses Spiel hat mich absolut überzeugt und begeistert. Da ich meine Xbox 360 nun erst ein halbes Jahr mein eigen nennen darf habe ich Titel wie Fallout 3 und Far Cry 2 noch nicht gespielt. Ich hole quasi von hinten auf.

Nachdem ich es nun durchgespielt habe (ca 20-25 h aber schwer zu schätzen)ist es das beste Spiel für meine Konsole und einer der besten Ego-Shoter die ich je gespielt habe.

Die verschiedensten Möglichkeiten Waffen aufzurüsten und den Charakter weiterzuentwickeln kannte ich nur aus Rollenspielen, wurde hier aber klasse mit intigriert.

Man kann viele spitzen Aspekte diese Spiels aufzählen.
Die super Steureung wo man zwischen Waffen und Plasmide (deine Zaubertricks:)) schnell wechseln und beim Waffenwechsel allgemein den Bildschirm gefrieren lassen kann, so das keiner angreift. Das ist verdammt hilfreich.

Die Unterwasserstadt Rapture könnte an gruseliger Atmosphäre wohl kaum dichter sein und steht im Einklang mit der Story und dem Gegebenheiten des Spiels.
Grafisch sehr schön anzusehen.

Die Bekämpfung der Gängner ist sehr abwechslungsreich u.a. durch die Wirkung der Plasmide auf die Umwelt und das man sich an Gegnern anschleichen kann und sie überrascht oder ersteinmal fotographiert um Boni zusammeln.

Zu einer Sache muss ich noch mein Senf dazu geben.

Ein Spieler hatte die Story runtergezogen da sie z.B. zu unreal erscheint. Erklärt hat man das dass kein Mensch nach dem Absturz des Flugzeuges in den Leuchtturm abwärts nach Rapture fährt. Die Gamer die das meinen hätten ja 4 oder 5 Stunden am Leuchtturm auf Hilfe warten können, welche nicht eintrifft. Das logisch erklärbar wäre. Ich wollte im Spiel weiter kommen da ich keine moderne Realität bei solch einen Spiel erwarte. Also ab in den Leuchturm und "Action".

Fazit: Spitzen Spiel für jeden der keine weichen Knie bekommt wenn es unheimlich und brutal in einen Game zu geht.

PS: Bei alle die dieses Game spielten sind bestimmt die Namen "Big Daddy" und "Little Sister" eine weile im Kopf rumgespukt. :)

LG an alle Amazoner.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 13, 2010 1:58 AM MEST


Seite: 1