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Rezensionen verfasst von
Ailis "Leseturm"
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Dornentöchter
Dornentöchter
von Josephine Pennicott
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Funke sprang nicht über, 12. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Dornentöchter (Gebundene Ausgabe)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Josephine Pennicott erzählt in ihrem Roman "Dornentöchter" eine jener Geschichten, die ich eigentlich sehr mag: es geht um ein altes Familiengeheimnis und eine Vergangenheit, die ihre Fühler bis in die Gegenwart streckt. Solche Romane liebe ich, doch hier wollte der Funke letztlich nicht ganz überspringen.

Die Geschichte handelt von Sadie und Betty, einer frisch geschiedenen Mutter und ihrer Teenager-Tochter, die von Sydney nach Tasmanien ziehen, in ein beschauliches Örtchen namens Pencubitt, in dem Sadie das Haus geerbt hat, in dem ihre Mutter aufgewachsen ist. Dort erhofft sie sich nicht nur ein besseres Leben für sich und ihre Tochter, sie möchte auch versuchen, den Mythos, den ihre Großmutter Pearl umgibt, zu lösen und ein Buch über Leben und Tod dieser Schriftstellerin zu schreiben. Pearl war eine schillernde Persönlichkeit, die nicht so recht in den kleinen Ort passte und an der die meisten Bewohner Anstoß nahmen. Man tuschelte über ihre Affären, lachte hinter vorgehaltener Hand über ihre Freizügigkeit und zeigte ihr letztlich offen, wie wenig man von ihr hielt. Und eines Tages wurde Pearl im Keller ihres Hauses grausam ermordet und nie fand man heraus, wer diese furchtbare Tat begangen hatte.
Und nun, über 60 Jahre später, ziehen Sadie und Betty ins Poet's Cottage und werden das Gefühl nicht los, dass die Vergangenheit alles andere als vergangen ist...

Pennicott schmückt ihre Geschichte mit einer exzentrischen Schriftstellerin, gibt dem Ganzen einen Hauch Spuk und Mythos und würzt es abschließend mit den Problemen, die das moderne Leben für uns bereithält: einem magersüchtigen Teenager, der in der Schule gemobbt wird und einer betrogenen und geschiedenen Frau, die nach dem Tod der geliebten Mutter und der Scheidung versucht, endlich wieder Fuß zu fassen. Dabei schafft die Autorin es leider nicht, mir die Figuren wirklich nahe zu bringen - sie bleiben immer ein bisschen fern und so springt der Funke letztlich nicht über. Hinzukommt, dass ich das Ende und die Auflösung des großen Rätsels ausgesprochen langweilig finde: da baut sich über viele Seiten eine geheimnisvolle und mysteriöse Spannung auf und am Ende war alles so simpel - das fand ich enttäuschend.


Fissler 12110128100 Crispy Pfannen Neu, steelux Comfort, 28 cm
Fissler 12110128100 Crispy Pfannen Neu, steelux Comfort, 28 cm
Preis: EUR 74,90

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Fleischpfanne, 12. August 2012
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Nein, ein Allzweckwunder ist diese Pfanne nicht, vielmehr spezialisiert der wabige Edelstahlboden diese Pfanne darauf, Fleisch wunderbar kross und doch saftig anzubraten. So wird sie zumindest angepriesen und ich kann sagen, dass sie dieses Versprechen auch hält.
Sehr praktisch und im Alltag wirklich gut zu gebrauchen ist die Mengenskala, die einem beim Zubereiten von Soßen großartige Dienste leistet.
Einziger Nachteil ist, dass der Boden beim Braten doch arg verkrustet. Das mag gut sein, wenn man einen Braten macht, weil das angekrustete Fett Soßen immer einen besonderen Geschmack verleiht, doch bei einfachen Schnitzeln oder Steaks hat man nach dem Kochen doch einiges zu Schrubben, denn für die Reinigung in der Spülmaschine eignet sich die Pfanne laut Beschreibung wohl nicht.
Das Gewicht der Fissler Crispy Pfanne ist ordentlich, was einem aber auch das Gefühl gibt, ordentliches Arbeitsgerät in der Hand zu halten, was dann dankbarerweise auf dem Ceranfeld auch kein Tänzchen hinlegt, wie man das von billigen Teflon-Pfannen schon mal kennt.
Alles in allem bin ich also sehr zufrieden mit dieser Pfanne, wenn der Preis mich zugegebenermaßen auch erst mal schlucken lässt.


Philips QG3270/32 Multitrim Bartschneider mit 8 Stylingaufsätzen
Philips QG3270/32 Multitrim Bartschneider mit 8 Stylingaufsätzen

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr schön und gründlich!, 2. Juli 2012
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Kurz vorweg: Das passiert, wenn man mit zwei Amazon-Konten auf einen Rechner zugreift, denn diesen Bartschneider hat sich mein Mann erklickt, doch dummerweise war ich noch eingeloggt. ;) Daher folgt nun hier seine Produktbewertung - et voilà:

Der Philips-Bartschneider kommt mit einem ganzen Füllhorn an verschiedenen Funktionen und Aufsätzen daher. Neben der "normalen" Bartschneidefunktion sind u. a. noch ein breiterer Scherkopf für "Mäharbeiten" am Haupthaar oder ein Trimmer für Haare im Nasen- und Ohrenbereich dabei. Außerdem gibt es zu den beiden Scherköpfen für Kopf und Kinn jeweils einen Aufsatz, mit dem man die zu verbleibende Haarlänge bestimmen kann.

Der Bartschneider arbeitet nach vollständiger Akku-Aufladung sehr gründlich. Der Bartschnitt ging deutlich schneller als mit dem bisher dafür verwendeten Gerät eines anderen Herstellers. Der "Längen-Aufsatz" ist dabei etwas fummelig in die vorgesehenen "Schienen" einzusetzen, hat man diese Aufgabe aber gemeistert, sitzt das Teil sehr schön fest und hält auch dann noch die Einstellung bei, wenn man stellenweise einen etwas stärkeren Druck ausübt. Schön auch, dass man beim Einstellen des Aufsatzes genau ablesen kann, auf wieviel mm er eingestellt ist.

Außer dem Bartschneider habe ich zudem den Nasen- und Ohrenhaartrimmer getestet - und auch daran gibt es absolut nichts zu meckern. Der dafür vorgesehene Aufsatz schnitt im wahren Wortsinn besser ab als ein extra für diese "Regionen" hergestelltes Produkt.

Leider muss ich aber für eine Sache doch einen Stern abziehen: Das Aufladen des Akkus geschieht bei diesem Gerät nicht direkt über ein Ladekabel, sondern über eine Ladestation. Also hat man entweder immer das komplette Set im Badezimmer rumstehen oder muss es doch zumindest zum Laden immer wieder aufstellen. Das wäre ja noch kein gravierendes Problem, aber sollte dereinst der Akku einmal seinen Geist aufgeben, kann man den Bartschneider gleich umweltschonend entsorgen. Mein bisheriger Bartschneider, bei dem der Akku schon lange schwächelt, konnte dagegen problemlos weiter betrieben werden, indem man zur Rasur einfach das Ladekabel einsteckte. Das geht hier leider nicht - was zusammen mit der Tatsache, dass die Bedienungsanleitung lediglich aus Piktogrammen besteht, zu einem Punkt Abzug führt.

Ansonsten aber eine unbedingte Kaufempfehlung!


Grundig HD 6080 Ionen-Haartrockner (2200 Watt), schwarz-silber
Grundig HD 6080 Ionen-Haartrockner (2200 Watt), schwarz-silber
Preis: EUR 19,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Haare sind trocken ;), 2. Juli 2012
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der Trockner hat eine schöne Größe, denn zu klein ist für mich auch nix, ein angenehmes Gewicht und sieht nett aus.
Mit drei verschiedenen Temperaturstufen und 2 Gebläsestufen bietet er genug Auswahl für jeden Haartyp und für jeden Stylingwunsch, wobei sich für mich die Eco-Stufe auf Gebläsestufe 2 als optimal herausgestellt hat. Temperaturstufe 3 ist schon extrem heiß, wie ich finde, und die 1 ein bisschen zu lau. Es gibt noch einen Kühlknopf für zwischendurch, für alle, die beim Stylen ein wenig anspruchsvoller sind.
Da ich prinzipiell kein Problem mit statisch aufgeladenen Haaren habe, fällt es schwer, diese Eigenschaft zu bewerten, aber die Haare fühlen sich nach dem Trocknen weich und glatt an, das gefällt mir sehr. Ebenso begeistert bin ich von der Geschwindigkeit, denn dieser Föhn trocknet die Haare entschieden schneller als mein altes Gerät.
Ein kleiner Minuspunkt allerdings ist die Verarbeitung, da der Temperaturregler von Anfang an bedenklich wackelig wirkte, ob das lange hält bleibt abzuwarten.
Prinzipiell finde ich aber, dass hier das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt und für meine doch eher kleinen Anforderungen ist der Föhn optimal!


Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry. Roman
Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry. Roman
von Rachel Joyce
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,99

203 von 218 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert!, 15. Mai 2012
Dieses Buch war nicht das, was ich angesichts des Covers erwartet hatte, aber in diesem speziellen Fall ist das gut. Denn erwartet hatte ich eher eine kleine Geschichte aus dem All-Age-Bereich, bekommen habe ich jedoch einen Roman mit Tiefgang, Ernst und Nachdenklichkeit.
Rachel Joyce erzählt in ihrem ersten Roman die Geschichte des Rentners Harold, der an einem ganz normalen Vormittag im April einen Brief von einer alten Bekannten bekommt. Er und Queenie arbeiteten für eine Weile in derselben Firma und wurden schließlich Freunde. Nun schreibt Queenie nach zwanzig Jahren, die sie keinen Kontakt mehr hatten, dass sie Krebs hat und in einem Hospiz an der schottischen Grenze ist. Es ist ein Abschiedsbrief, der Harold sehr zusetzt, da es etwas gibt, weswegen er sich in Queenies Schuld sieht. Hilflos versucht Harold, diesen Brief zu beantworten, doch mehr als ein verschämtes Dankeschön und ein kleiner Satz des Bedauerns will ihm einfach nicht gelingen. Er verabschiedet sich von seiner Frau Maureen, um diesen Brief einzuwerfen, doch je näher er dem Briefkasten kommt, desto klarer wird ihm, dass diese kleine Nachricht nicht reicht. Und so lässt er einen Briefkasten nach dem anderen hinter sich, bis er sich entschließt, ein Zeichen zu setzen und zu Fuß nach Berwick upon Tweed zu gehen. Er hinterlässt Queenie eine Nachricht, in der er sie bittet, auf ihn zu warten:

"Solange ich gehe, muss sie leben. Bitte sagen Sie ihr, dass ich sie diesmal nicht im Stich lassen werde." (S. 28)

Und so marschiert Harold los, in Hemd und Krawatte, in seinen ganz normalen Segelschuhen und ohne Gepäck, einfach so, wie er ist. Vor ihm liegt eine Strecke von knapp 1000 Kilometern und schnell wird klar, dass er diesen Fußmarsch nicht nur für Queenie macht, sondern für alles, was in seinem Leben schief lief. Er läuft für seine Frau, zu der er seit 20 Jahren nur noch ein sehr abgekühltes Verhältnis hat. Er läuft für seinen Sohn, dem er nicht der Vater war, der er sein sollte. Und er läuft auch für sich, in dem Versuch, einer lebenslangen Schüchternheit und Ängstlichkeit zu entkommen, die ihn immer lähmte. Und so ist diese Pilgerreise Harolds erster Versuch, in seinem Leben wirklich etwas zu bewegen. Zum ersten Mal ist er nicht nur stiller und duldender Zuschauer, nein, er ist Akteur. Er kommt mit den unterschiedlichsten Menschen ins Gespräch und dabei lernt er nicht nur etwas über sie, sondern auch ganz viel über sich selbst.
Harold auf dieser Reise zu folgen hat mich sehr berührt. Rachel Joyce vermittelt ihren Lesern mit sehr viel Gefühl, wie falsche Entscheidungen ein ganzes Leben prägen, aber sie lässt uns nicht ganz hoffnungslos zurück, denn sie zeigt auch, dass es immer noch möglich ist, die Notbremse zu ziehen und etwas zu ändern.
Mit "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" ist der Autorin ein ganz besonderer Roman gelungen, der so viel mehr zu bieten hat, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Hier geht es nicht nur um ein paar kleine Reiseanekdötchen, nein, es geht um ein ungelebtes Leben, um ein letztes Aufbäumen und den Kampf um Liebe, Treue und Loyalität, vor allem aber geht es um Vergebung. Absolut lesenswert!


Waschbecken Stopfen moin moin, das Original von Plopp®, Qualität made in Germany
Waschbecken Stopfen moin moin, das Original von Plopp®, Qualität made in Germany
Wird angeboten von davaria
Preis: EUR 14,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echter Hingucker!, 10. Mai 2012
Diese Motivstöpsel sind einfach eine tolle Idee! Sie passen in jedes Waschbecken, das kann man individuell einstellen, und sehen einfach toll aus. Wir lieben es maritim und sind echte Ostsee-Fans, da tut es morgens gut, mit einem fröhlich blauen "moin moin" begrüßt zu werden! Ich wünschte nur, es gäbe noch viel mehr Motive! Ich denke, so was ließe sich von vielen Städten oder Regionen auch prima als Touri-Artikel vermarkten.


Vergeltung: Thriller (Rebekka-Holm-Reihe, Band 1)
Vergeltung: Thriller (Rebekka-Holm-Reihe, Band 1)
von Julie Hastrup
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Debüt mit Potential!, 9. Mai 2012
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Manche Bücher sind nicht überragend. Sie sind weder überragend geschrieben, noch erzählen sie eine überragend spannende Geschichte oder warten mit überragend tiefsinnigem Personal auf. Und dennoch mag man sie, weil sie einfach Lesefreude und ein paar gemütliche Lesestunden gebracht haben. So erging es mir mit diesem Thriller, der das Debüt der dänischen Autorin Julie Hastrup ist und der Anfang einer neuen Reihe rund um Ermittlerin Rebekka Holm.
Eben jene Rebekka ist Teil der mobilen Spezialeinheit der dänischen Reichspolizei, die dazugerufen wird, wenn Ermittler mit besonderen Fähigkeiten und viel Erfahrung gebraucht werden. Und so verschlägt es Rebekka in die Kleinstadt Ringkøbing, in der ein junges Mädchen Opfer eines bestialischen Mordes geworden ist. Bevor ihre Leiche im Wald abgelegt wurde, wurde sie geschlagen, erstochen und erwürgt, mit so viel Hass, dass Rebekka davon ausgeht, dass die Tat persönlich motiviert war. Und während sie sich in den Fall einarbeitet, muss sie nicht nur gegen die Ressentiments mancher neuer Kollegen kämpfen, die nicht viel von der Hilfe der mobilen Spezialeinheit halten, sondern auch gegen ihre eigene Vergangenheit, denn Rebekka wuchs in Ringkøbing auf und ein privates Drama verbindet sie mit dieser Stadt.
Mir hat gefallen, dass Rebekka keine dieser Frauen ist, die sich kämpferisch und leidend zugleich geben, wie man es oft hat, wenn weibliche Polizistinnen sich in einer von Männern dominierten Welt durchsetzen müssen. Sie hat ihre Kämpfe, keine Frage, aber sie jammert nicht rum, sondern packt an, was sie mir sehr sympathisch gemacht hat.
Da "Vergeltung" der Beginn einer Reihe sein soll, stört es mich auch kaum, dass die Figuren noch nicht ganz ausgereift sind. Es sind keine großen Lücken, aber die Autorin hat sich Raum gelassen für die weitere Entwicklung ihrer Helden.
Für mich ist dieser Thriller ein vielversprechender Anfang, da ich die unaufgeregte Art Hastrups, eine Geschichte zu erzählen, sehr mag. Ich bin gespannt, wie es weitergeht mit Rebekka Holm und hoffe, dass da noch was kommt, denn Potential hat sie.


Zwilling Choice Bratpfanne, 28cm (Sigma Clad 3-Schicht-Material, induktionsgeeignet)
Zwilling Choice Bratpfanne, 28cm (Sigma Clad 3-Schicht-Material, induktionsgeeignet)
Preis: EUR 75,09

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die hat meiner Küche noch gefehlt!, 8. Mai 2012
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Ich muss gestehen, bisher die klassische Teflon-Köchin gewesen zu sein, deren Ansprüche an das Arbeitsgerät recht klein waren. Aber mit dieser Pfanne von Zwilling ist es zugegebenermaßen doch ein ganz anderes Kochen! Es fängt schon damit an, dass die Twin Choice Pfanne ein ordentliches Gewicht hat, so dass sie auf dem Ceran-Feld einen soliden Stand hat und nicht so "rumtanzt" - manche Pfannen vollführen ja regelrechte Pirouetten auf dem Herd, davon kann hier nun wirklich nicht die Rede sein und das finde ich klasse! Die keramische Beschichtung sorgt dafür, dass auch wirklich gar nichts kleben bleibt, was die Reinigung natürlich immens vereinfacht: eimal kurz durchwischen - fertig! Sehr angenehm finde ich auch, dass die Pfanne keinen dieser ekligen Neu-Gerüche hat, die einen kurz daran zweifeln lassen, ob man da wirklich mit Lebensmitteln ran sollte.
Ich kann diese Pfanne wirklich empfehlen, auch wenn ein Langzeittest natürlich noch aussteht. Die wahre Qualität einer Beschichtung zeigt sich ja erst nach langem Gebrauch, aber ich bin da recht zuversichtlich!


Nachricht von dir: Roman
Nachricht von dir: Roman
von Guillaume Musso
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vollkommen überkonstruiert und voller Klischees, 20. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Nachricht von dir: Roman (Broschiert)
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Schon lange habe ich kein derart überzogenes und mit Klischees gespicktes Buch mehr gelesen wie dieses!
Die Geschichte ist schnell umrissen: Jonathan, ein französischer Koch aus San Francisco, und Madeline, eine britische Floristin aus Paris, krachen auf dem New Yorker Flughafen ineinander, werfen sich Unartigkeiten an den Kopf und merken erst, als sie schon wieder daheim sind, dass sie ihre Smartphones vertauscht haben. Sie verabreden, die wertvollen Handys auf dem Postweg wieder zu tauschen, finden aber dann zuviel Gefallen daran, in den privaten Dateien des jeweils anderen zu stöbern. Dabei entdecken sie einen dunklen Punkt in der Vergangenheit des anderen, an dem sich ihre Schicksale bereits schon einmal gekreuzt haben, wenn auch ohne dies zu merken. Mit dieser Entdeckung beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn plötzlich holt Vergangenes sie ein und wird wieder wichtig.
An diesem Punkt wird aus einer kleinen Liebesgeschichte à la "e-m@il für dich" ein rasanter Thriller, was ich an sich gar nicht schlecht fand. Nur leider sind die Figuren und ihre Motivationen so unglaubwürdig und hanebüchen, dass ich mich meistens einfach nur geärgert habe. Es mag ja noch angehen, dass man sich auf einem vertauschten Smartphone mal ein paar Bilder des anderen anschaut, aber dass man derart intensiv in die Privatssphäre eines Fremden eingreift, will mir nicht stimmig erscheinen. Jonathan versucht eine durch ein Passwort geschützte Datei zu öffnen und schlägt sich ganze Nächte um die Ohren, um den Code zu knacken. Madeline geht sogar so weit, ihr eigenes Wohl aufs Spiel zu setzen, um in Jonathans Privatleben rumzuschnüffeln. Da kann mir doch niemand erzählen, dass das ein normales Verhalten ist. Und über diese Irritation bin ich während des gesamten Romans nicht hinweggekommen: wenn ich die Motivation für ihr Handeln nicht nachvollziehen kann, sie sogar für vollkommen unmöglich halte, kann ich diesen Figuren nicht nahekommen und auch die Geschichte war so nicht zu genießen.
Und so gibt es für mich am Ende nur ein Fazit: eine Geschichte, die keine logische Basis hat und sprachlich seicht dahinplätschert, vermag mich nicht zu fesseln. Das konnte selbst der thrillige Teil nicht mehr retten, in dem ebenfalls zu sehr mit Klischees um sich geschmissen wurde, denn auf einmal kommen noch der MI6, das FBI und diverse Drogenkartelle ins Spiel - das ist einfach zu viel des Guten!


Die Tigerfrau
Die Tigerfrau
von Téa Obreht
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Glanzleistung!, 18. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Tigerfrau (Gebundene Ausgabe)
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Dies ist definitiv ein Buch, von dessen Titel und Umschlaggestaltung man sich nicht in die Irre führen lassen sollte. Das quietschgelbe Cover mit dem Tiger und der Titel "Die Tigerfrau" ließen bei mir anfangs nur einen Gedanken zu: ach je, ein Frauenroman. Und hätte mich nicht die Rezension einer Freundin, auf deren Urteil ich vertraue, vom Gegenteil überzeugt, wäre dieses Buch wohl nie in meine Hände gelangt. Doch dieser Roman ist so gar nicht das, was er auf den ersten Blick zu sein scheint. Dies ist kein Frauenroman, oh nein, es ist zauberhafte Erzählkunst, in der Geschichten gesponnen werden wie pures Gold.
Zum einen ist da die Rahmenhandlung rund um die junge Ärztin Natalia, die gemeinsam mit einer Freundin auf dem Weg in ein Waisenhaus ist, in dem sie die Kinder untersuchen und impfen soll. Auf dem Weg erfährt sie vom Tod ihres Großvaters, der seiner Frau sagte, er reise der Enkelin nach und der nun in einem Ort, der etwa eine Stunde von Natalias Einsatzort entfernt liegt, gestorben ist. Hat er die Wahrheit gesagt oder hatte seine letzte Reise nichts mit Natalia zu tun? Das führt zu den zwei großen Binnenhandlungen, die von den beiden einprägsamsten Geschichten in der Vergangenheit des Großvaters berichten - und diese Binnengeschichten sind feinste Fabulierkunst! Sie erzählen von der Tigerfrau und dem Mann, der nicht sterben kann, und sie haben eine zauberhafte und leicht mystische Aura. Sie erinnerten mich ein wenig an die Geschichten von Zafón, die ebenfalls in der uns bekannten Welt spielen, aber noch eine andere Wahrheitsebene kennen.
Wer diesen Roman liest, sollte offen sein für Mystisches und den Aberglauben des einfachen Volkes, sollte bereit sein, sich dem unmöglich Erscheinenden zu öffnen und es zuzulassen. Für mich war diese Lektüre eine kleine Offenbarung: eine zauberhafte Geschichte von einer jungen Autorin, die ihre Sache wirklich gut gemacht hat. Denn nicht nur die Geschichte an sich war ein Genuss, auch sprachlich weiß Téa Obreht zu überzeugen. "Die Tigerfrau" ist eine wirklich glanzvolle Debütleistung und hat mich auf ganzer Linie überzeugt - davon bitte gerne mehr!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 17, 2014 12:32 PM CET


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