Profil für mda3172 > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von mda3172
Top-Rezensenten Rang: 1.292.815
Hilfreiche Bewertungen: 67

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
mda3172 "mda3172"

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Hallam Foe - Anständig durchgeknallt
Hallam Foe - Anständig durchgeknallt
DVD ~ Jamie Bell
Wird angeboten von Film_&_Music
Preis: EUR 6,29

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mut und Menschlichkeit, 14. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Hallam Foe - Anständig durchgeknallt (DVD)
Ein alternativ möglicher Blick auf dieses kleine Juwel der Erzählkunst - Hallam Foe lebt jenseits der Pfade der "Norm". Er existiert außerhalb der Grenzen, die wir uns für das tägliche Zusammenleben gesetzt haben. Teils vielleicht unbewußt, teils aber auch bewußt geht er mit einer seltenen Portion Mut seinen Weg. Mit seinen sehr sichtbaren Macken bleibt er stets Mensch. Deshalb rührt und berührt mich diese Geschichte.

Der Ausnahmebarde Leonard Cohen singt in seinem Lied "Anthem" (knorrig von mir aus dem Englischen übersetzt) folgenden Text "Läute die Glocken, die noch läuten können. Vergiß Dein perfektes Angebot. Es gibt einen Bruch in Allem. So kommt das Licht herein."

Diese Strophe kennzeichnet für mich den Film Hallam Foe. Mein Herz hat sich gefreut!


Der Baader-Meinhof-Komplex
Der Baader-Meinhof-Komplex
DVD ~ Moritz Bleibtreu
Preis: EUR 5,49

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In den Wahn denken., 12. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Baader-Meinhof-Komplex (DVD)
Wagen Sie im Verlauf des Films das Experiment sich in den Wahn der RAF Terroristen hinein zu denken. Sich mitnehmen zu lassen in diesen Abgrund der Menschlichkeit. In diese kranke Überzeugung dem großen Ganzen zu dienen. Der Film bietet dafür eine geeignete Vorlage.

In diesen Abgründen haben Geschöpfe namens Meinhoff, Baader, Ensslin, Raspe Mittel gefunden die Staatsgewalt zu erschüttern. In diesen Abgründen wartete auf sie auch ihr ganz privater Niedergang - bedenkenswert inszeniert in der zweiten Hälfte des Films. Was haben diese (auch soziologischen) Sprengmeister erreicht? Ich habe die Fernsehnachrichten von damals als Junge erlebt. In meinen heutigen Augen verursachten sie nicht mehr als Blutspuren, tiefes Leid, Angst im kollektiven Gedächtnis der Deutschen, Zurückdrängen der Freiheitsrechte. Der Film löscht hoffentlich eindeutig genug die Fantasie in den Aktivitäten der RAF und deren damaligen Unterstützern - von denen manche heute noch politisch tätig sind - irgend etwas Positives entdecken zu können. Hoffentlich. Andernfalls würde ich ihm minus fünf Sterne geben.


Panasonic Lumix DMC-GF1EG-K Systemkamera (12 Megapixel, 7,6 cm Display, HD-Video, LiveView, Bildstabilisator) inkl. 14-45 mm Objektiv mattschwarz
Panasonic Lumix DMC-GF1EG-K Systemkamera (12 Megapixel, 7,6 cm Display, HD-Video, LiveView, Bildstabilisator) inkl. 14-45 mm Objektiv mattschwarz

21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gutes Werkzeug., 26. März 2010
Die GF1 ist schlicht ein gelungenes Gerät. Ich bin froh damit zu arbeiten. Die Bildqualität geht für das Format und die Investition voll und ganz in Ordnung. Für deutlich mehr Geld erziele ich (wen wunderts?) mit einer Nikon D3s und schwerem Glas eine markant bessere technische Bildqualität was Schärfe, Detailzeichnung, Farbumfang, Rauschen bei hoher Lichtempfindlichkeit, Bokeh, etc. angeht. Da darf man sich von der Sensor / Prozessor / Glas Kombination der GF1 keine Wunder erwarten. Aber auf eine besonders hohe technische Bildqualität kommt es ja nur manchmal an. Beide Geräte haben ihre Paradedisziplinen. Ich fotografiere z.B. leidenschaftlich gerne Straßenszenen, während ich durch eine Stadt spatziere. Hier ist die GF1 der D3s bis in den frühen Abend hinein überlegen, da sie klein, unauffällig, leicht und spielerisch handhabbar ist. Es werden einfach Aufnahmen möglich, die so mit der großen Kiste nicht entstehen, weil ich mir damit mehr Zeit für die einzelne Aufnahme nehme / nehmen muss damit was "Gescheites" rauskommt. Mit der GF1 kann ich mich zeitweise fast kindlich auf überraschende Momente einlassen, einer Eingebung folgen oder im Gegensatz dazu bei aufwändigerer / bewussterer Bildgestaltung auch am Einstell-Rädchen drehen, den Fokus doppelt kontrollieren, etc. Beides ist möglich und die Bildqualität ist gut genug, dass man die Arbeiten auch (cum grano salis) bis auf über einen Meter Kantenlänge vergrößern kann.

Wenn ich bei Panasonic einen Wunsch frei hätte, dann wäre es eine große Schwester der GF1 mit identischem Gehäuse, Sensor im Kleinbildformat samt hochwertigem aber nicht zu schwerem Glas. Also ein Gerät zwischen der GF1 und der Leica M9. Wäre schön, aber nochmal, die GF1 ist gut genug.

Noch ein Tip zu den Objektiven. Nach meiner Erfahrung genügt folgende Ausstattung: 14-45mm als Standard, 20mm für niedriges Licht, und wer's wirklich komplett mag noch das Telezoom, das aber relativ zum Gehäuse recht groß daherkommt. Das war's aus meiner Sicht. Die Adapterlösungen (Four-Thirds, Leica) funktionieren technisch zwar einwandfrei, liegen mir aber nicht so. Weil a) oftmals das Gerät nicht mehr ausbalanciert ist (Objektiv zu schwer, zu klobig) b) die Bildqualität im Ergebnis nicht automatisch besser wird, wenn man mehr Geld für hochwertigeres Glas ausgibt c) teils angenehme Helferlein wie Autofokus wegfallen. Ich schlage bei Adapterlösungen vor, erst im Geschäft die Handhabbarkeit auszuprobieren und Probeaufnahmen zu vergleichen.


Lightroom 2: Streamlining your Digital Photography Process
Lightroom 2: Streamlining your Digital Photography Process
von Nathaniel Coalson
  Taschenbuch
Preis: EUR 39,80

4.0 von 5 Sternen Blick in die Werkstatt eines erfahrenen Fotografen, 25. Januar 2010
Wer der englischen Sprache mächtig ist findet hier sehr praktische und Zeit sparende Hinweise, wie Lightroom zu nutzen ist.

Der Autor beschreibt, wie er selbst Lightroom vom Stadium des Bildimports bis zur Bildpräsentation im Prozess der Bildbearbeitung nutzt. Er geht genau darauf ein welche Schritte sinnvoll aufeinander aufbauen sollten, wie man die Bildschirmseiten optimal einrichtet, etc. Dabei gibt er viele bebilderte Beispiele.

Das Buch versetzt den Leser in die Lage a) eine beliebig große digitale Bildsammlung ohne Überraschungen professionell zu verwalten. Das ist wichtig, da man Lightroom in der Dateihandhabung auch schmerzhaft fehlbedienen kann. b) digitale Negative zu entwickeln c) die Arbeit anschließend zu präsentieren.

Es gibt im Anhang sogar eine Übersicht der gängigsten Tastaturkürzel, die man sich rauskopieren und neben den Rechner legen kann. Sehr praktisch! Für den fünften Stern hätte ich mir noch ein zwei zusätzliche Referenzkarten (z.B. zum Prozess) gewünscht.

Nathaniel Coalson hat als Fotoprofi ein wirklich gutes Buch vorgelegt für alle, die Lightroom effizient beherrschen wollen. Ich brauche zu der Software jedenfalls kein weiteres Buch.


Augenblicke der Menschlichkeit
Augenblicke der Menschlichkeit
von Geoff Blackwell
  Gebundene Ausgabe

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sechs Sterne, 23. Januar 2010
Die Bilder in diesem Buch rühren mich zu Freudentränen. Es tut mir so unendlich gut in der jährlichen Flut von Elendsbildern und verschraubter Werbefotografie in diesem Juwel den Menschen wieder zu finden. Wo viele Medien und auch Fotokünstler uns das Kaputte vor Augen halten, ist dieses Buch purer Balsam für die Seele. Ich wünsche diesem Buch von Herzen die höchst mögliche Verbreitung.

Die Herausgeber M.I.L.K. haben 1999 einen weltweiten Fotowettbewerb ausgelobt. Der M.I.L.K. Wettbewerb sieht sich in der Tradition der Fotoaustellung "Family of Man". Edward Steichen wählte dafür mit seinem Team aus über 2 Millionen Bildern 503 aus, die ab 1955 im Museum of Modern Art gezeigt wurden. Ziel der Ausstellung war es die Bandbreite menschlicher Gefühle und den unveränderlichen Wesenskern aller Menschen zu zeigen. Die Ausstellung ging um die Welt und über 9 Millionen Besucher in 38 Ländern sahen sie sich an. Die Bilder sind heute als permanente Ausstellung im Schloss Clervaux in Luxemburg zu sehen. "Family of Man" gehört zum Weltdokumentenerbe der UNESCO.

Die M.I.L.K. Juroren wählten aus 40.000 Bildern 300 Stück aus. Ich kann's nicht besser sagen als die Herausgeber: "Augenblicke der Menschlichkeit ist eine Hommage an den Menschen und seine emotionalen Bedürfnisse."

Danke, danke, danke!


Die Hohe Schule der Fotografie: Das berühmte Standardwerk
Die Hohe Schule der Fotografie: Das berühmte Standardwerk
von Andreas Feininger
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feininger liefert., 10. Januar 2010
Meine neuen Fotografien sehen nach Studium des Buches ausdrucksvoller und gekonnter aus als vorher. Die Bilder sind nun bewusster gestaltet, ganz andere und wertvolle Momente treten ins Bild. Und als "Zuckerl" bin ich nun in der Lage Fotoausstellungen in Galerien oder Museen bewusst als Lehrstück herzunehmen. Was will ich mehr?

Andreas Feininger schreibt im Jahre 1961 sein robustes Gedankengerüst zur Fotografie nieder. Die Aufnahmetechnik hat sich seither geändert. Was bedeutet, dass seine technischen Anmerkungen heute teils irrelevant sind. Seine Ausführungen zum Bildaufbau, zur Perspektive, zur Wahl von Farbe oder Schwarzweiß, zu Sehunterschieden zwischen Objektiv und Auge, etc. sind heute so wichtig wie damals. Vielleicht aus zwei Gründen noch wichtiger. Zum einen lässt die Allgegenwart von Fotolinsen die meisten Ergebnisse immer aussageloser werden. Zum anderen ist die professionelle fotografische Bildsprache heute so beliebig geworden, dass ein Autor aus weniger "verwirrten" Zeiten sehr gut tut. Experimentieren und wild werden kann ich dann immer noch. Aber ein gutes gestalterisches Fundament ist wichtig.

Das Buch ist im Textteil mühsam zu lesen. Ich empfehle dennoch durchzuhalten. So wird der Bildteil wesentlich bedeutsamer.

Es wurde zwar schon gesagt, aber meiden möge dieses Buch: wer auf "Fast Food" steht, eine Checkliste von Tips und Tricks sucht, lernen möchte wie er seine Kamera technisch beherrscht. Wer hingegen ernsthaft daran interessiert ist ausdrucksstärkere Fotos abzuliefern, dem sei Herrn Feiningers Buch wärmstens ans Herz gelegt.


Payback: Warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht tun wollen, und wie wir die Kontrolle über unser Denken zurückgewinnen
Payback: Warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht tun wollen, und wie wir die Kontrolle über unser Denken zurückgewinnen
von Frank Schirrmacher
  Gebundene Ausgabe

2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mich ein nützliches Buch, 5. Januar 2010
Offenbar polarisiert "Payback". Für mich war es jedenfalls von vorne bis hinten hoch lesenswert und ich habe mir viele Stellen markiert. Im Buch trägt Frank Schirrmacher seine Beobachtungen und Recherchen zusammen, darüber wie Informationstechnologie unsere Leben verändert. Dabei weist er auf zahlreiche Risiken hin. So z.B. darauf wie der anhaltende Versuch Multitasking auszuüben den Menschen zermürbt. Die Schlaglichter auf Technologie-Risiken mögen technophilen Menschen sauer aufstoßen. Aus Technophilie aber nun vornehmlich Haare in der Suppe zu suchen oder seine Arbeit gar zurück zu weisen halte ich für ungültig.

Kritisieren ist immer einfacher als selber machen, dennoch mag ich anmerken, dass das Buch journalistisch gemacht ist - Recherche, Beobachtungen und kurze Gedankengänge. Herrn Schirrmachers Schlüsse darf man teils mit einem Körnchen Salz betrachten.

Mir scheint klar, dass unsere Kultur sich langsamer entwickelt als das Feuerwerk neuer Technologien. Schirrmacher zeigt dies anhand vieler Belege auf. Ich verstehe sein Buch als Aufruf Informationstechnologie (Computer, Mobiltelefone, Software) als Werkzeug des Menschen einzugrenzen. Ein Anstoß unsere Kultur so weiter zu entwickeln, dass Maschinen ein eindeutiger Zweck zugewiesen wird - unserem Leben zu dienen. Bisher beobachte ich eher, dass einige Menschen mehr der Versuchung der Technologie erliegen, als sie sinnvoll einzusetzen. So saß vor ein paar Tagen ein französisch sprechender Bischof auf dem Stuhl vor mir in einem Konzert der Wiener Symphoniker. In seiner Begleitung zwei rangniedrigere Geistliche. Der Bischof füllte die Wartezeit bis zum Beginn von Beethoven's 9. Symphonie mit einer Runde Patience auf seinem iPhone. Ich finde es bedauerlich, dass mobile Spielzeuge einen so schönen Moment wie die Vorfreude auf eine Symphonie oder die Wirkung des sich festlich sammelnden Publikums verdrängen. Zumal sie uns dazu verleiten das Warten zu verlernen und uns ständig mit etwas zu beschäftigen. Ganz nebenbei bin ich mir nicht ganz sicher, ob sich der Bischof ob seines respektlosen Umgangs mit seinen zwei Begleitern ganz im Klaren war.


Trust Mini Card Reader für Mac
Trust Mini Card Reader für Mac

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mein Exemplar ist unbrauchbar, 27. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Trust Mini Card Reader für Mac (Zubehör)
Nachdem ich den Reader mit eingesteckter Karte in den USB Anschluss meines MacBook Pro gesteckt habe, erscheint der Inhalt der Karte als Laufwerk auf dem Schreibtisch. Leider trennt sich das Laufwerk unmotiviert vom Rechner und verbindet sich dann zufällig wieder. Das erweckt nicht mein Vertrauen. Und ist auf Dauer auch zu gefährlich. Ich möchte den Inhalt meiner SD Karten lieber nicht mit einem unzuverlässigen Leser beschädigen. Darüber hinaus brechen längere Kopiervorgänge mitten drin ab. Langer Rede kurzer Sinn, das Gerät das mir geliefert wurde ist unbrauchbar.


Pi
Pi
DVD ~ Sean Gullette
Wird angeboten von High Voltage Multimedia
Preis: EUR 29,00

13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein herausragender Film, 15. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Pi (DVD)
Wer abseits des kommerziellen Films nach Perlen sucht, hat hier eine gefunden. Der Hauptdarsteller ist auf seinem Weg faszinierend zu beobachten und der Versuch seine Entwicklung zu begreifen, gar nachzuempfinden, macht Angst. Hat ein Mensch - egal wie genial - die Kapazität das letzte Geheimnis des Universums zu begreifen? Oder muss dieses Unterfangen zwangsläufig in den Wahnsinn führen? Hat er mit der Mathematik nur eine versperrte Route gewählt?


Seite: 1