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Beiträge von Fritz Quadt
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Rezensionen verfasst von
Fritz Quadt "fq" (Essen)
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Die sündigen Päpste: in Mittelalter und Ranaissance
Die sündigen Päpste: in Mittelalter und Ranaissance
von Eric Lacanau
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine geschönte Kirchengeschichte, 26. Januar 2012
Ein sehr lesenswertes und anschaulich geschriebenes Buch über ein nicht gerade rühmliches Kapitel der Kirchengeschichte. Der Autor bietet keineswegs eine 'bereinigte Fassung' der Geschichte, räumt aber mit Mythen (wie die von der 'Päpstin Johanna') auf.

In der betrachteten Zeit (von 817 bis 1555) werden 46 Päpste behandelt, bei deren Wahl der vielbeschworene 'Heilige Geist' wohl wegen anderer Termine gerade nicht anwesend war. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass in dieser Zeit insgesamt 126 Päpste (ohne Gegenpäpste) regierten, von denen auch einige hervorragende Kirchenlenker waren.


Das Ende der Weltreiche: Von den Persern bis zur Sowjetunion
Das Ende der Weltreiche: Von den Persern bis zur Sowjetunion
von Alexander Demandt
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jenseits der bekannten Zeigefinger-Pädagogen, 18. August 2010
Erfrischend wird mit den häufig von Moralisten benutzen, eindimensionalen Begründungen zum Auf- und Abstieg von imperialen Mächten aufgeräumt. Wer sich nicht auf die, in vielen Werken anzutreffenden, einseitigen Begründungen verlassen möchte, kann zu den Großreichen eine Fülle von sowohl stabilisierenden als auch destabilisierenden Faktoren nachschlagen. Für geschichtlich interessiere Leser unbedingt zu empfehlen!


Historischer Atlas Deutschland
Historischer Atlas Deutschland
von Manfred Scheuch
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 49,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragende Übersicht, 17. August 2010
Das Buch bietet hervorragende Zusammenstellungen von geschichtlichen Fakten und Hintergründen, gegliedert in ungewohnten, aber sehr handlichen und übersichtlichen Einzelkapiteln. Bei herkömmlichen Geschichtsbüchern geht aufgrund der riesigen Menge von Daten schnell der Überblick verloren. Durch die hier vom Autor gewählte Struktur wird die Übersicht geradezu zwangsläufig mitgeliefert.

Um das Buch richtig genießen zu können, sollte ein gerütteltes Maß an Geschichtskenntnissen vorhanden sein, Neueinsteiger dürften häufig überfordert werden. Insgesamt: sehr gelungen und unbedingt zu empfehlen!


Chronik der Päpste: Vom heiligen Petrus zu Benedikt XVI.
Chronik der Päpste: Vom heiligen Petrus zu Benedikt XVI.
von P. G. Maxwell-Stuart
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Chronik, auch für Einsteiger, 26. Juli 2010
Das Buch bietet eine sehr gute und klar strukturierte Chronik über die Päpste und ist auch für Einsteiger bestens geeignet. Es fehlen jedoch Hintergrundberichte und Erläuterungen der Zusammenhänge. Eine gute Ergänzung bietet das Buch von H. Schreiber: Die Geschichte der Päpste


Die Geschichte der Päpste
Die Geschichte der Päpste
von Hermann Schreiber
  Gebundene Ausgabe

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Buch für Einsteiger!, 14. Juli 2010
Das Bucht bietet eine Fülle von Hintergrundwissen und klärt bzw. erklärt viele Zusammenhänge. Es ist absolut empfehlenswert, jedoch ist es kein Buch für Einsteiger! Ein Grundwissen über die Abfolge der Päpste sollte unbedingt vorhanden sein. Allerdings weist das Buch im letzten Kapitel über die Päpste in unserer Zeit ca. 50 Seiten mehr auf, als im Inhaltsverzeichnis ausgewiesen worden sind. Diese Seiten sind langatmig und weitgehend überflüssig.
Eine empfehlenswerte Ergänzung bietet: Maxwell-Stuart, Chronik der Päpste


Die grössten Lügen der Geschichte. Wie historische Wahrheiten gefälscht wurden
Die grössten Lügen der Geschichte. Wie historische Wahrheiten gefälscht wurden
von Frank Fabian
  Broschiert
Preis: EUR 19,90

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Westerwelle der historischen Darstellung, 29. Juni 2010
PR-Gags aus den verschiedensten Jahrhunderten wollte der Autor demaskieren und entlarven! Leider wiederholt er lauthals und schreiend Tatsachen, die hinlänglich bekannt sind, sieht man einmal davon ab, dass Friedrich der Große erst nach Napoleon gelebt haben soll, obgleich er doch schon längst gestorben war. Jesus Christus hat den Nachteil, dass er keine Geburtsurkunde und/oder Taufurkunde vorgelegt hat, also ist seine Existenz zweifelhaft. Bismarck wird Vertragsbruch vorgeworfen, da hätte er sich den Aufwand mit der Emser Depesche auch sparen können. Das Buch strotzt, um es höflich auszudrücken, von Ungereimtheiten. Der Autor ist der Westerwelle der historischen Darstellung: laut, polternd und nicht originell. Die Zeit zum Lesen des Buchs sollte man sich ersparen!


Geschichte der Stadt Dresden: Von den Anfängen bis zum Ende des Dreissigjährigen Krieges
Geschichte der Stadt Dresden: Von den Anfängen bis zum Ende des Dreissigjährigen Krieges
von Karlheinz Blaschke
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Monumentales Geschichtswerk, 18. April 2007
Die "Geschichte der Stadt Dresden" in drei Bänden ist ein monumentales Werk, das wohl nichts Vergleichbares als Vorbild haben dürfte!

Das Geschichtswerk ist mehr als eine reine "Stadtgeschichte". Es ist zwar zunächst eine geschichtliche Darstellung bezogen auf die Stadt Dresden, jedoch gleichwohl auch eine Frühgeschichte, Deutsche Geschichte, Reichsgeschichte, DDR-Geschichte und nicht zu letzt auch eine sächsische Landesgeschichte. Was da auf 2700 Seiten ausgebreitet wird ist wohl singulär und einzigartig, wie der Zwinger, die Gemäldegalerie, das Gründe Gewölbe, die Semperoper und die Frauenkirche! Trotzt des wissenschaftlichen Anspruchs, den die Autoren haben, sind die Artikel ohne Einschränkungen auch für Laien ohne Probleme lesbar und häufig spannend wie ein Krimi (man legt das Buch erst an die Seite, wenn man einen Artikel bis zum Ende gelesen hat). Wenn zunächst natürlich die Dresdener Verhältnisse dargestellt werden, so schimmern doch immer wieder auch die überregionalen Bezüge durch.

Nicht zuletzt die zahlreichen Literaturangaben und umfangreiche Literaturverzeichnisse lassen erahnen, welche immense Vorarbeit vor Erstellung der einzelnen Artikel die Autoren bewältigen mussten. Die hierfür notwendig Grundlagenarbeit wäre wohl in wenigen Jahren nicht zu leisten gewesen. Nach einer Textpassage ist dieses Geschichtswerk wohl schon 1982 projektiert worden.

Einzig würde ich mir wünschen, dass man bei den vielen Fußnoten schon im Text erkennen können sollte, ob es sich um eine reine Literaturangabe handelt oder ob zusätzliche Informationen geboten werden, die den Hintergrund erläutern und manchmal den Text erst richtig verständlich werden lassen.


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