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Rezensionen verfasst von
Erhard Dornreiter "dorni"
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Tonerider TRH1 Rocksong Humbucker Set, Zebra
Tonerider TRH1 Rocksong Humbucker Set, Zebra
Preis: EUR 56,44

5.0 von 5 Sternen Sehr gute Humbucker, 23. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Tonabnehmer kamen anstelle der Serienaggregate einer Epiphone Les Paul Custom zum Einsatz. Ich hatte bereits die Alnico II in eine Hohner L59 implantiert und bin mehr als zufrieden. Das Preis-Leistungsverhältnis ist nahezu überragend. In diesem Preisbereich gibt's eigentlich nur noch Wilkinson PU, und die sind im direkten Vergleich auf jeden Fall unterlegen.

Für knapp 60 Euro konnte ich den Sound der Epi-LPC spürbar aufwerten. Sehr gute Saitentrennung, voluminöse Cleansounds und differenzierte Crunch-/Gainsounds ohne lästige Kompression. Der Hals-PU bringt den süßen Paulasound mit gehörigem Anteil "Holz", der Kollege am Steg das Rockbrett das jede Saite noch gut hörbar durchkommen lässt.

Natürlich machen diese Tonabnehmer aus einer Epiphone keine Gibson, aber als Trost kann ich hinzufügen, dass selbst Gibson-Tonabnehmer das nicht schaffen, denn da gehört mehr dazu als nur die Pickups zu tauschen. Ich erlaube mir das Urteil weil ich über 50 E-Gitarren (hauptsächlich Les Paul-Modelle), u. a. auch Gibsons, mein eigen nenne. Gibson spielt in einer anderen Liga, auch wenn's häufig kontrovers diskutiert wird.

Wie auch immer, die Tonerider TRH1 sind für diesen Preis ein Megadeal. Für die Tonerider Alnico II musste ich für das Set einst 90 € hinlegen was allerdings immer noch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis ergibt.

Fazit:
Für den Preis von knapp 60 € pro Pärchen werdet Ihr nichts Gleichwertiges geschweige denn Besseres finden. Also, zugreifen solange es das Angebot noch gibt.


Last of a Dyin' Breed (Special Edition)
Last of a Dyin' Breed (Special Edition)
Preis: EUR 15,59

20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungen, 20. August 2012
Mit den Lynyrds der 70er hat dieses Album nicht allzuviel gemeinsam, das steht fest. Aber jede Zeit hat ihre Musik, und so passt dieses Album perfekt in die heutige Zeit. Die "Wall of sound" die hier schon mal negativ beurteilt wurde ist genau das, was mir an der Scheibe sehr gut gefällt. Natürlich kann man über das Songwriting diskutieren und evtl. das Fehlen von eingängigen Melodien oder amüsanten Texten bemängeln. Ich bewerte hier weniger, ob das Produkt nun Lynyrd Skynyrd gerecht wird oder nicht sondern einfach das Gesamtpaket. Das macht auf alle Fälle Laune und ist allemal besser als das, was uns "neuzeitliche" Bands so unterjubeln.


Creative ZEN X-FI STYLE MP3-Player 8GB schwarz
Creative ZEN X-FI STYLE MP3-Player 8GB schwarz

5.0 von 5 Sternen Nicht perfekt, aber absolut o. k., 22. Oktober 2011
Nachdem der Akku meines Creativ Zen, also der Vorgänger dieses Typs, nach zwei Jahre intensivsten Gebrauchs extrem an Leistung verlor war es an der Zeit sich einen neuen MP3-Player zu gönnen. Um es kurz zu machen, ich war mit dem Vorgänger absolut zufrieden, deshalb entschied ich mich für den Nachfolger. Nun ist dieser bzgl. Gehäuse und Display etwas kleiner ausgefallen. Stört mich allerdings nicht, denn ich betreibe den Player die meiste Zeit mit der Tastensperre (somit keine Anzeige am Display) und Zufallswiedergabe. An der Ausstattung könnte man jetzt die eine oder andere Kritik anbringen wie z. B. die mangelhaften Ohrhörer, umständlichste Playlisterstellung, die Wirkungswise von X-FI (Soundoption die mir gar nicht zusagt)... Aber ich nutze diesen Player wie den Vorgänger: Einmal den Sound eingestellt und dann nur Musik hören. Dafür ist er m. E. perfekt. Akkulaufzeit absolut ausreichend (Musste bisher noch gar nicht wieder aufladen und habe schon sehr, sehr viel Musik damit gehört), geringes Gewicht und günstig. Mehr erwarte ich von einem MP3-Player nicht.


Panasonic RP-HT360E-S Hifi Stereo Kopfhörer silber
Panasonic RP-HT360E-S Hifi Stereo Kopfhörer silber
Preis: EUR 22,89

5.0 von 5 Sternen Spielt in einer höheren Liga, 22. Oktober 2011
Aufgrund der positiven Bewertungen des Produktes habe ich mich für diesen Kopfhörer entschieden. Um es vorweg zu nehmen, ich wurde nicht enttäuscht. Der Panasonic dient mir als Ersatz für einen alten Sennheiser (ich glaube HD 400, oder so) der das zeitliche segnete. War der Sennheiser eher ein Kraftprotz, ist der Panasonic ein "Leisetreter" mit Liebe zum Detail. Wirklich ein sehr guter Klang ohne, zumindest für meinen Geschmack, irgendwelche Frequenzbereiche über zu betonen. Einzig die Anmutung ist etwas "plastikmäßig", aber bei dem Preis kann kein edles Finish mehr spendiert werden. Wie gesagt, der Kopfhörer spielt mindestens eine Liga höher. Also, absolute Kaufempfehlung.


Live...in the Shadow of the Blues/Ltd.Ausverkauft
Live...in the Shadow of the Blues/Ltd.Ausverkauft
Wird angeboten von HURRICANE RECORDS BERLIN
Preis: EUR 22,99

8 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wozu..., 1. Dezember 2006
…war mein erster Gedanke, als ich von der neuen DoCD „Live…in the shadow of the blues“ hörte. Wurde doch erst kürzlich der Live-Mitschnitt „Live…in the still of the night“ als DVD incl. Audio-CD veröffentlicht. Als Whitesnake-Fan der ersten Stunde war die neue Scheibe trotzdem ein Pflichtkauf.

Was ich da zu hören bekam war allerdings, vorsichtig ausgedrückt, ernüchternd. War der Vorgänger in Form der DVD bzw. CD nach über 20 Jahren Wartezeit auf ein aktuelles Live-Produkt der Schlange noch eine Offenbarung, wenngleich auch im Studio gehörig aufpoliert, kommt die neue Scheibe extrem roh rüber.

Das muß nicht gleichbedeutend mit schlecht sein, im vorliegenden Fall ist es aber so. Negativ fällt zuerst der Mix auf. Sehr basslastig im Bereich Schlagzeug und Gitarre von Doug Aldrich. Noch übler ist das unausgeglichene Panorama, d. h. der rechte Kanal ist unverhältnismäßig stark überbetont. Liegt es eventuell daran, dass auf diesem Kanal

die Gitarre von Doug Aldrich angesiedelt ist und dieser auch Hand an den Endmix gelegt hat? Herr Aldrich ist es ja gewohnt, dass er in Bands als einziger „Gitarrero“ nach dem Motto "es kann nur einen geben" tätig ist(Bad Moon Rising, Burning Rain, Dio). Nur so ist zu erklären warum seine Rhythmusarbeit grundsätzlich lauter ist als die Soli von Reb Beach während im umgekehrten Fall von Herrn Beach überhaupt nichts mehr zu hören ist. Wirklich schade.

Weiter fällt negativ auf, dass gitarrenmäßig nahezu nur mit Shredder-Sounds gearbeitet wird, die die meisten Songs einfach zuwalzen. Eigentlich sind viele Songs vom Charakter her eher „bluesy“ angelegt. Dem wurde leider in keinster Weise Rechnung getragen.

Nächster Minuspunkt ist die Arbeit von Tommy Aldridge. Er ist bekannt dafür, dass er absolut gefühlfrei aber dafür umso härter trommelt. War zwar auch bei „Live…in the still of the night“ schon nervig, ist aber mittlerweile in Kombination mit dem miesen Sound unerträglich.

Kommen wir zum Meister himself. Der Gesang wirkt stellenweise extrem dünn und kommt gegen den Krawall der restlichen Bandmitglieder (hauptsächlich Aldrich und Aldridge) kaum an. Ausserdem kann man immer wieder ein eigenartiges Delay vernehmen, dass Gesangspassagen vier bis fünfmal wiederholt. Klingt weder gut noch hilft's gesanglich. Vielleicht ein Fehler beim Mix?

Zu den vier neuen Songs gibt's nicht viel zu sagen. Einer davon ist „Here I go again Part 2“, die restlichen drei klingen nach einem Doug Aldridge-Soloprojekt mit David Coverdale an den Vocals. Nicht mehr und nicht weniger.

Den Bonus-Song „Crying in the rain“ (scheinbar mit Drum-Solo) werde ich mir aus o. g. Gründen nicht anhören.

Fazit: Von einer weiteren Live-Produktion nach so kurzer Zeit erwarte ich schon erheblich mehr als hier geboten wird. Das ging wohl in die Hose meine Herren.


Whitesnake - Live: In the Still of the Night (Deluxe Edition) (DVD + CD) [Deluxe Edition]
Whitesnake - Live: In the Still of the Night (Deluxe Edition) (DVD + CD) [Deluxe Edition]
DVD ~ Whitesnake
Preis: EUR 25,32

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, 16. Februar 2006
da ist er nun, der seit knapp 20 Jahren überfällige Konzertmitschnitt. "1987" war das Jahr und zugleich Meisterwerk von Whitesnake und gehört m. E. zu den 10 besten Rockalben ever. Entsprechend hoch ist der Anteil Songs aus diesem Album.
Seit dieser Zeit ist Whitesnake allerdings gleichzusetzen mit Coverdale, d. h. die restlichen Musiker sind beliebig ersetzbar.
Ein Bandgefüge wie zu Beginn der Karriere konnte nicht mehr erreicht werden. Zu häufig waren die Besetzungswechsel (John Sykes, Steve Vai, Vivian Campbell, Adrian Vandenberg, Doug Aldrich...)
Die Formation auf dieser Scheibe geht handwerklich versiert, zeitweise sogar virtuos an die Sache ran, mir persönlich fehlt jedoch etwas "Leidenschaft" (schwer erklärbar, wer die Urformation kennt weiß evtl. was ich meine). Am extremsten zeigt es sich bei Tommy Aldridge, der nicht imstande ist songdienlich zu grooven sondern nur Vollgas gibt.
Nicht falsch verstehen, der Herr ist ein super Techniker, aber an Dynamik mangelt es (Kann nicht jeder ein Ian Paice sein ;-))
Wie gesagt, Coverdale ist Whitesnake und der ist einer der begnadetsten Sänger überhaupt.
Ich hatte das Vergnügen das Konzert in München zu verfolgen. Bis auf die Setlist konnte ich keine Gemeinsamkeiten feststellen. Den ersten Song ("Burn" genialer Song aus Coverdale´s Purple-Ära) erkannte man erst nach gut einer Minute, so mies war der Sound. Gitarrenmäßig war´s nur Matsch und das allerschlimmste: Coverdale traf so gut wie keinen Ton oder vergaß sogar den Text. Der Keyboarder musste hinter einem Vorhang spielen (total bescheuert).
Man kann also davon ausgehen, dass vorliegendes Konzert im Studio gehörig überarbeitet wurde.
Trotzdem fünf Sterne, wer möchte schon einen mittelmäßigen Konzertmitschnitt.


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