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Rezensionen verfasst von
Preacher "Mick" (Mannheim)

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Luuna: Band 1.  Die Nacht der Totems
Luuna: Band 1. Die Nacht der Totems
von Didier Crisse
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,80

4.0 von 5 Sternen Gutes und böses Ich im Comicformat!, 17. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Didier Crisse hat auch in Luuna seinen unverkennbaren Stil zum Besten gegeben. Ob in antiken Sandalen oder Indianersohlen, Crisses Figuren sind unverkennbar. Immer symphatisch, witzig und - was mir besonders gut gefällt - mit kräftigen Farben.
Luuna, die Indianertochter eines Stammes, der mit allerlei sicht-und unsichtbarem im Wald in Kontakt treten kann, steht vor ihrer Initiation. Ein Tier, das ihr entspricht, soll gefunden werden. Doch in jener verhängnisvollen Nacht begegnet sie ihrem Totem in zweifacher Ausführung: in Gestalt eines weißen und schwarzen Wolfes.
Was zuerst fast kindlich beginnt, wird im Laufe der Geschichte dramatischer und auch brutaler. Und das ist so gewollt: denn Luuna verändert sich bei Nacht und bei Tag. Mehr sei nicht verraten.
Mir selbst hat die Story zunehmend gut gefallen und ich bin gespannt auf Teil 2.


Keoma - Melodie des Sterbens
Keoma - Melodie des Sterbens
DVD ~ Franco Nero
Preis: EUR 6,97

5.0 von 5 Sternen Passionsfilm im Wilden Westen!, 16. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Keoma - Melodie des Sterbens (DVD)
Eines vorneweg: Weder John Wayne noch Clint Eastwood trugen in ihren Western Bärte. Vielleicht mal einen Schnauzer, aber dieser Vollbart? Und Indianer haben auch keine Bärte. Keoma als Mischung aus Beiden trägt das Haar vorne und hinten lang. Dazu sein eisklarer Blick und sein untrüglicher Wunsch nach Gerechtigkeit. Meine Assoziation war schnell hergestellt: er ähnelt einer Christusfigur in Passionsfilmen. Doch allein ein Bart wäre zu wenig Indiz. Doch der Film beginnt mit - fast hätte ich mich versprochen und "Maria" gesagt. Ich meine das gar nicht spöttisch, ganz im Gegenteil. Diese Frau, die immer wieder an entscheidenden Momenten auftaucht, Keomas Mutter und bewußt ohne ihren Mann! Wie sie - als Keoma ans Rad (Kreuz?) gebunden wurde - vor ihrem Sohn steht und ihre Fragen stellt und der Sohn ihr sagt: Du irrst dich...(In der Bibel: was habe ich mit dir zu schaffen...). Wie die Brüder ihren Halbbruder nicht verstehen, weil sie in diesem Fall nicht diesselbe Mutter haben, bei Jesus nicht denselben Vater. Schnell wird man an das Gleichnis vom verlorenen Sohn erinnert, wo der ältere Bruder sich aufregt darüber, dass der Jüngere vom Vater scheinbar bevorzugt wird und der Vater zum Älteren sagt: "Du bist allezeit bei mir..." Im Film: "Er ist mein Sohn. Er kann kommen und gehen, wie er will. Ihr seid alle meine Söhne, ihr könnt alle kommen und gehen..." Die Söhne stehen in der Bibel für das Volk Israel. Nicht genug der Indizien kommen noch die Aussätzigen, die zur Zeit Jesu eine große Rolle gespielt haben. Und am Schluss die Geburt eines freien Menschen.
Bleibt zu fragen, welche Rolle der Vater hat? Hier ist sicher Interpretationsraum. Doch hier will ich mich beschränken. Denn neben den vielen möglichen Anspielungen scheint mir die Hauptaussage doch folgende zu sein, als Keoma zu dem Leprakranken sagt: "Solche wie du sind schuld, dass Tyrannen ihre Macht haben". Sprich: steh auf, besiege deine Angst. Der Tyrann hat nur soviel Macht, wie wir sie ihm zugestehen! Toller Film mit toller Botschaft. Nur mit dem Unterschied, dass Christus - Gott sei Dank - keine Leute erschossen hat, um seine Gedanken durchzusetzen. Hier muss der Western wohl das Bedürfnis des Zuschauers erfüllen nach Schießeisen und Blei.


Der dritte Sohn. Die Saga vom Dunkelelf 01
Der dritte Sohn. Die Saga vom Dunkelelf 01
von R. A. Salvatore
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,95

4.0 von 5 Sternen Meisterwerk oder ordentliche Fantasy - das ist hier die Frage!, 15. Dezember 2014
Mit großer Spannung nahm ich mir den berühmten Dunkelelfen Drizzt vor, von dem ich schon soviel gehört, aber noch nichts gelesen habe. Das erste, was ich gerne überprüfe, ist Sprachstil und schriftstellerisches Können. In der Welt der Fantasy bin ich nicht verwöhnt in diesen Dingen, abgesehen von Tolkien, Martin und ein paar wenigen anderen Autoren. Ist ja auch nicht schlimm, Thomas Mann hat eben nie etwas über Dunkelelfen schreiben wollen. Und...angenehme Überraschung: nicht schlecht. Zugegeben, G.R.Martin hat mich in dieser Hinsicht gleich überzeugt, bei Salvatore habe ich nicht die gleiche Qualität gefunden. Aber trotzdem, gut geschrieben. Schöne Metaphern, flüssiger Sprachspiel (abgesehen von den unaussprechlichen Namen. Drizzt klingt für mich wie ein Stromschlag!). Besonders hervorzuheben sind die Charaktere, einzeln sehr individuell gestaltet und auch die kleine Welt unterhalb unserer Erdkruste (oder wo immer das vergessene Reich sein mag) ist mit geschickter Phantasie aufgebaut.
Großes Manko: wenig Beschreibung. Was ich an Tolkien so schätze, liegt Salvatore wohl weniger: detailverliebte Darstellungen seiner kreierten Welten. Schade. Das hätte das Buch sicher um ein Drittel verdickt, aber hätte ihm gut getan. Dafür ein Stern Abzug. Aber ansonsten ein gelungener Auftakt einer großen Serie. Spannend zu lesen. Suchtgefahr hat sich allerdings bei mir nicht eingestellt.


Auf der Suche nach dem Vogel der Zeit, Kt, Bd.2, Der Tempel des Vergessens
Auf der Suche nach dem Vogel der Zeit, Kt, Bd.2, Der Tempel des Vergessens
von Serge le Tendre
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,00

3.0 von 5 Sternen Auf der Suche nach dem Vogel der Struktur..., 10. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Zeichenstil und die leichten erotischen Avancen in diesem an sich harmlosen Comic sind gewöhnungsbedürftig. Doch steckt meines Erachtens viel Kunstfertigkeit in der Bearbeitung der einzelnen Charaktere und der sehr phantasielastigen Figuren (z.B. der Reittiere). Der Leser wird somit auch an bestimmte Science-Fiction oder Fantasy Filme erinnert, wo Tendres Figurschöpfungen garantiert Pate standen.
Die Handlung beginnt interessant und linear, verzweigt dann aber für meinen Geschmack in stellenweise zerrissenen Aufteilungen, die für mich nicht ganz nachvollziehbar sich entwickelt. Es wird z.B. durch das Geheimnis des Tempels eine subtile Spannung aufgebaut, aber der Grund der Spannung bleibt irgendwie farblos stecken. Zu viele Figuren, Zwischenfälle, unausgegorene Situationen trüben für mich den inhaltlichen Erzählstrang. Der Comic hätte noch ein paar Seiten gebraucht. Ansonsten gute Forsetzung der Reihe.


Dragon Age Volume 1: The Silent Grove
Dragon Age Volume 1: The Silent Grove
von David Gaider
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 11,25

4.0 von 5 Sternen Guter Comic für Fans der Dragon Age Serie, 24. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diesen Comic gibt es nur auf englisch, aber keine Bange, wer der englischen Sprache einigermaßen mächtig ist, kommt gut durch. Es sind keine hohen Ansprüche zu erwarten, weder an Sprache noch an inhaltlicher Komplexität. Aber ein nettes Sammelstück für Fans der Dragon Age Reihe.
Wie auf dem Cover zu sehen, sind die aus dem ersten PC-Spiel bekannten Figuren Alistair Theirin, grauer Wächter und königliches Halbblut, die ominöse Piratenkönigin Isabella und der treuherzige Zwerg Varric Thetras mit seiner "Bianca" auf der Suche nach Alistairs Vater, der spurlos verschwunden ist. Dabei werden die Helden in für DAO spezifische Kämpfe verwickelt und alle kommen dem Geheimnis näher, laden sich aber auch immer mehr Probleme auf. Was hat es mit der Hexe in den Sümpfen auf sich und welche Rolle spielte König Maric im Land der Assassinen - Antiva? Auftakt einer ersten Comicreihe. Zeichnerisch nicht erste Sahne, aber ... wie gesagt, ein echter Fan greift zu.


Beyond Divinity
Beyond Divinity

3.0 von 5 Sternen Nachfolger haben`s schwer!, 24. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Beyond Divinity (Computerspiel)
Die viele Kritik an diesem Spiel ist meines Erachtens gerechtfertigt. Tatsächlich habe ich das Spiel nur gespielt, weil ich den ersten Teil der Reihe sehr amüsant fand. Beyond Divinity bricht an vielen Stellen mit der alten Tradition. Warum? Z.B. fand ich das Skillen der Spielerklassen in DD gut und einfach gestaltet. Warum wurde es unnötig verkompliziert? In BD muss man sich wie in einem Flussdiagramm durch die Hauptcharaktere hangeln und dann in Seitenverzweigungen irgendwelche wenige Punkte zu vergeben. Schlimmer noch, ich muss mir noch ein eigenes Icon suchen. Wirkt so, als würde ich für eine Tasse Kaffee das Doppelte bezahlen, muss aber einiges in Eigenleistung machen.
Die Handlung allerdings ist an vielen Stellen sehr pfiffig (man denke an den Totenkopf, der ständig unter "Gedächtnislücken" leidet) und ich finde auch die vier Schwierigkeitsgrade gut. Gut ist auch, dass man - falls einem die Geduld nicht flöten gegangen ist - so manches noch entdecken kann oder ausprobieren.
Aber das Kämpfen und das Zuordnen von Skills ist schon sehr mühsam. Die Dugeons tatsächlich langweilig und die Charaktere immer gleich.
Das Spiel ist kein Hit. Aber es gehört nun mal zu DD und bildet eine Art verlängerten Arm. Außerdem kann man das Spiel getrost immer mal zwischendurch spielen. Ein Spiel für Fans der Reihe. Kein Spiel für solche, die DD noch nie gespielt haben.


Divinity Anthology Collectors Edition
Divinity Anthology Collectors Edition
Wird angeboten von Firefly-Entertainment
Preis: EUR 71,90

5.0 von 5 Sternen Ein Must-have für DD-Fans, 17. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich persönlich habe DD sehr gerne gespielt. Zur vorliegenden Anthology ist zu sagen, dass neben all dem Zusatzmaterial das Artbook toll ist, weil es neben etlichen Grafiken die turbulente Geschichte des Entwicklerteams Larian-Studios beschreibt. Bedenkt man heute, wie Spiele heutzutage Millionen verschlingen, so verwundert es doch, dass damals dieses kleine Team vor 12 Jahren ein kleines Spielwunder hervorgebracht haben.
Toll finde ich auch, dass neben den ersten drei Teilen (Original sin ist natürlich nicht dabei) die Möglichkeit besteht, über Steam alle Spiele zu downloaden und diese automatisch auf dem neuesten Stand gebracht werden.


Divine Divinity [cdv bestseller] - [PC]
Divine Divinity [cdv bestseller] - [PC]

5.0 von 5 Sternen Dieses RPG ist ein kleines Juwel!, 17. November 2014
Die Grafik scheint veraltet, aber ein genauer Blick verrät sehr viel Liebe zum Detail. Die Handlung ist - bis auf die Wüste - sehr abwechslungsreich, spaßig, pfiffig und mit großer Fantasie programmiert. Man merkt dem Spiel an, wenn man es denn sehen will, dass Larian Studios - seinerzeit ein kleines Team, das ums nackte Überleben kämpfte und eben nicht die Millionen zur Verfügung hatte - in dieses Spiel viel Herzblut hineingepumpt haben. In einer Zeit der protzigen Skyrim und Dragon Age Riesen, die natürlich ganz tolle RPGs sind, ist ein Divine Divinity doch etwas besonderes. Es ist ein Spiel der alten Schule mit herausragenden Möglichkeiten der Charakterentwicklung, einer frei erkundbaren Umgebung, der Interaktion mit allen möglichen Kreaturen und tollen Wendungen. Ein Spiel, dass auch - wenn man richtig skillt - fair ist beim Endgegner oder besser den Endgegnern!
Ich habe es lange gespielt, viel Freude dabei gehabt und kann es nur wärmstens empfehlen. Vielleicht erlebt es ja mal ein grafisch aufgemöbeltes Comeback.


Der Tod kommt wie gerufen: Roman
Der Tod kommt wie gerufen: Roman
von Kathy Reichs
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

3.0 von 5 Sternen Hoffentlich nicht der Tod einer Serie!, 13. November 2014
Ich finde die Serie "Bones" nicht sehr kreativ. Die Bücher von Kathy Reichs bieten hier schon weit niveauvolleres Know-How für alle Interessierten forensischer Polizeiarbeit. Reichs versorgt den Leser stets mit sehr interessanten Fällen, Schicksalen und akribischer Polizeiarbeit. Sie führt uns ein in eine Welt, über die man zwar lesen kann, aber die ich selbst weder richen, fühlen noch hören wollte. Eine Arbeit, die in der Wirklichkeit sicher vieles abverlangt von den Personen und ich kann mir vorstellen, dass Routine nur bedingt sich einstellt. Auch die Romanheldin Tempe bleibt eine symphatische Frau, der das Schicksal ihrer Untersuchungsobjekte nicht egal ist.
Doch dieser Roman wirkt "müde". Tempe Brennan Fans wissen spätestens nach dem Lesen zweier Bücher, dass sie allein mit ihrem Kater lebt, dass sie für Männer anziehend wirkt (und auch meist die Gleichen), dass sie schnell es an den Nerven hat und anderes mehr. Vieles wiederholt sich unangenehm, so auch in diesem Band. Dieses Buch wirkt auf mich auch recht künstlich aufgebläht. Wie ein Erfolg versprechendes Kochrezept: man nehme die neue Naturbewegung Wicca (sehr im Kommen in Europa), einen Schuss Fundamentalismus (hier muss wieder ein amerikanischer Hetzprediger herhalten), dann ein Schuss Okkultismus und einen zynischen "Inspektor Columbo".
Das alles wirkt konstruiert und riecht nach Routine. Es gibt Seitenlange Darstellung im letzten Drittel des Buches über das bisher Geschehene. Nicht nötig. Wenn ich die gesamten Telefonate mit kurzen, genervten Dialogen entfernen könnte, das Buch wäre um viele Seiten ärmer. Auch die forensischen Darstellung wirken auf mich wie ein Bericht für Studierende.
Das Buch ist nicht schlecht, manchmal auch spannend. Aber es wirkt einfach wie ein Haufen Versatzstücke aus früheren Werken. Frau Reichs, das können sie besser.


Lügen im Weltraum: Von der Mondlandung zur Weltherrschaft
Lügen im Weltraum: Von der Mondlandung zur Weltherrschaft
von Gerhard Wisnewski
  Gebundene Ausgabe

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kann sein, muss es aber nicht!, 23. Oktober 2014
Über Inhalt, berechtigte Zweifel an der amerikanischen wie sowjetischen Raumfahrt, aber auch Zweifel am Inhalt des Buches möchte ich nicht eingehen, weil in den Rezensionen genug gesagt wurde. Es gibt in youtube eine Dokumentation von Phoenix, die das Problem - wie ich finde - so sachlich als möglich anpackt.
Der Autor kann Recht haben. Er kann mit einem Teil seiner Argumente Recht haben. Er führt ja auch "Beweise" für seine Aussagen an und zitiert und belegt seine Zitate. Dennoch habe ich als Normalsterblicher nicht den leisesten Hauch einer Möglichkeit, diese ganzen Ausführungen auf Herz und Niere zu überprüfen! Aber! Ich kann mich in dem Buch dahingehend wiederfinden, dass vieles an Art und Weise, wie mit unbequemen Wahrheiten und Menschen umgegangen wird, mir bekannt vor kommt. Und vielleicht geht es Herrn Wisnewski gar nicht so sehr um die Frage, ob die Amerikaner auf dem Mond waren oder nicht. Sondern vielmehr darum, ob ich oder in welchem Maße ich "mediengläubig" bin.
Dieses Buch kann dazu führen, dass man - wie es Kant einmal betont hat - wieder seinen Verstand gebraucht. Nicht immer diesselbe Zeitung liest, die eigenen Argumente hinterfragt. Wer dazu keine Lust hat, sollte weder das Buch lesen, noch darüber ein Urteil geben.


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