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Rezensionen verfasst von
Marilyn Horne "Marilyn Horne"

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Spieluhr Richard Wagner - Walkürenritt - Kurbelwerk, art&music
Spieluhr Richard Wagner - Walkürenritt - Kurbelwerk, art&music
Wird angeboten von Leufke Spielwaren Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 14,49

5.0 von 5 Sternen Ein kärftiges Hojotoho auf die Walzenspieldose, 22. Juni 2014
Eine meiner Freundinnen hatte Geburtstag und ich suchte ein Geschenk für sie. Da sie gerne in die Oper geht und Richard Wagners RING DES NIBELUNGEN mag, fand ich diese Walzenspieldose mit dem Leitmotiv des Walkürenritts besonders passend. Das mechanische Musikinstrument steckt in einer bedruckten Pappschachtel. Auch wenn ich neugierig war, so habe ich sie nicht geöffnet. Jeder weiß ja, wie eine Walzenspieldose aussieht, bei denen durch kleine, auf eine Walze angebrachte Stifte, die klingenden Metallzungen zum Klingen gebracht werden, sobald man über eine kleine Kurbel die Walze in Bewegung setzt. Ein Erfindung übrigens aus dem Jahr 1796, die der Genfer Uhrmacher Antoine Favre-Salomon (1734–1820) gemacht hat. Das Geschenk kam sehr gut an. Bei Gelegenheit werde ich mich umsehen, ob es auch die anderen Leitmotive des RING als Spieldose gibt. Über 90 müssten es dann ja sein!


GardenMate® Dekorative Schlauchführung Kabelführung Pinienzapfen
GardenMate® Dekorative Schlauchführung Kabelführung Pinienzapfen
Wird angeboten von GardenMate®
Preis: EUR 12,00

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Praktisch, dekorativ und absolut sicher - Schlauchführung Pienienzapfen von GardenMate®, 12. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Am 13. April 2014 habe ich die dekorative Schlauch bzw. Kabelführung "Pinienzapfen" von GardenMate® bestellt und schon 3 Tage später die Lieferung erhalten. Modell aus Gusseisen mit Rostpatina sind nicht jedermanns Geschmack. Bei Produkten aus Kunststoff habe ich Vorbehalte in Punkto Haltbar- und Belastbarkeit. Dies Modell jedoch ist absolut wetterfest und rostfrei aus pulverbeschichtetem Stahl und sehr stabil. Das 36cm lange Modell läßt sich gut in Rasen und Gartenerde stecken, ohne dass sich der Dorn verbiegt. Durch die Einschnürungen entsteht ein Fuß, der weiteres Einsinken verhindert. Perfekt für die Gartenschlauchführung. Endlich werden keine Pflanzen mehr umgemäht, weil sich der Schlauch über die Rabatten rutscht. Hat mir das Modell schon auf der Abbildung gefallen, so war ich erst recht von der Verarbeitung begeistert: keine scharfen Kanten oder häßlich Gußnähte. Die Modellierung des berkrönenden Pienienzapfens ist ein richtiges Kunstwerk. Neben der ansprechenden Optik ist das Modell auch so durchdacht, dass selbst bei Unachtsamkeit keine Verletzungsgefahr besteht, sollte man doch mal die Kinder über den Zapfen stolpern. Das Preisleistungsverhältnis halte ich für sensationell. Die Verpackung der Lieferung war genau richtig: jede 450g schweren Schlauchführung war in Luftpolsterfolie gewickelt und in einer stabilen Kartonage platzsparend verpackt. So ist nichts verrutscht oder beim Transport zerkratzt. Ich freue mich jeden Tag an diesem Kauf.


Dangerous Liaisons [Soundtrack]
Dangerous Liaisons [Soundtrack]
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 47,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Soundtrack DANGEROUS LIAISONS mit dem "Ombra mai fu" gesungen von Paulo Abel do Nascimento, 9. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dangerous Liaisons [Soundtrack] (Audio CD)
Für das preisgekröntes britisch-US-amerikanisches Filmdrama DANGEROUS LIAISONS (dtsch. "Gefährliche Liebschaften") aus dem Jahr 1988 führte Stephen Frears Regie. In den Hauptrollen sind Glenn Close, John Malkovich und Michelle Pfeiffer zu sehen. Der Film basiert auf dem im Jahr 1782 erschienen Briefroman "Les Liaisons dangereuses" von Pierre-Ambroise-François Choderlos de Laclos (1741-1803), in welchem er vor allem junge Leserinnen vor den unkontrollierbaren Folgen der hedonistisch-laxen adeligen Liebes- und Sexualmoral, der Libertinage, warnt. Auf CD erschien die Filmusik zu Frears Meisterwerk mit 19 Tracks. Neben den Kompositionen des 1950 geborenen britischen Filmkomponisten George Fenton, der auch die Musik zu THE BLUE PLANET (2001) und PLANET EARTH (2006) schrieb, sind auch Kompositionen des 18. Jh. zu hören, Werke von Bach, Händel, Vivaldi und Gluck. Am ehesten passt in das Leben am französischen Königshof von Versailles unter Ludwig XV. (Regierungszeit 1715-1774) die Arie aus "Iphigénie en Tauride" (1779) von Gluck. Zwar wurden auch Vivaldis "Vier Jahreszeiten" (1725) auch in Paris gespielt und Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) schuf eine Bearbeitung für Flöte, doch passen sie stilistisch einfach nicht ins Ancien Régime. So geht es auch mit dem Konzert a-Moll für vier Cembali BWV 1065 von J.S. Bach, entstanden 1729 bis 1740, das eine Bearbeitung des Konzerts h-Moll für vier Violinen und Streicher aus Opus 3, Nr.10 "L'Estro Armonico" (1711) von Vivaldi darstellt. Auch Händels Orgelkonzert in F-Dur Nr.13 HWV (1740) mit dem Beinahmen "The Cuckoo and the Nightingale" passt so gar nicht zu den französischen Kulissen und Kostümen. Hinzu kommt, dass es sich bei dem Orchester unter der musikalsichen Leitung von George Fenton nun wirklich nicht um Einspielungen handelt, die mit den Einspielungen der auf historischen Instrumenten spielenden Barockensembles messen kann. Einziger Grund, die Filmmusik zu kaufen ist Paulo Abel do Nascimento (1957-1992). Er tritt im Film in der Rolle eines Kastraten auf, der eine Opernarie singt. Hierzu wurde "Ombra mai fu", das sogenannte Largo von Händel gewählt, ein kurzes Arioso im Zeitmaß Larghetto aus der Oper SERSE (1738). In der französischen Barockmusik gibt es keine Kastraten. Während Italien, England, Deutschland und Spanien verrückt waren nach den männlichen Sopranisten und Altisten, schätzte man in Frankreich diese Art von Gesang nicht. Von drei der größten Gesangskastraten des 18. Jh. sind Auftritt in Frankreich belegt. Auf seinem Weg von London nach Madrid gab der Carlo Broschi genannt Farinelli (1705-1782) am 9. Juli 1737 ein Konzert in Versailles vor König Ludwig XV., der ihm ein juwelengefasstes Portrait und 500 Louis d'or schenkte. 1753 gastierte Gaetano Majorano genannt Caffarelli (1710-1783) in Paris. Eine goldene Schnupftabaksdose, die ihm als Geschenk Ludwigs XV. überreicht wurde, wies er als seiner unwürdig zurück. Händel hatte das "Ombra mai fu" für Caffarelli geschrieben. Der Altkastrat Gaetano Guadagni (1728-1792), für den Gluck die Titelrolle in ORFEO ED EURDICE (1762) geschrieben hatte, trat erfolgreich in den Concert Spirituel in Paris im Jahr 1754 auf. Über Paulo Abel do Nascimento ist viel geschrieben worden, wenig davon ist glaubhaft. Er bezeichnete sich als natürlich Kastrat, da es seinem Körper auf Grund eines genetischen Defekts nicht möglich war, Testosteron zu produzieren, wodurch er nicht in den Stimmbruch gekommen sein will. Seit dem Auftreten Sir Alfred Deller (1912-1979) ab dem Jahr 1943 haben sich Countertenöre bis heute zu den Stars des Musikgeschäfts gemausert. Männliche Altisten wie David Daniels, Andreas Scholl, Philippe Jaroussky, Max Emanuel Cencic oder Franco Fagioli füllen die Konzertsäle und für ausverkaufte Opernhäuser. In ihrem Windschatten haben sich auch seltene stimmliche Begabungen ins Sopranfach hochgearbeitet. Solche hohen Countertenöre, Falsettisten oder male sopranos hat es schon im 16. Jh. in der Kirchenmusik gegeben. Ab den 80er Jahren des 20.Jh. bereicherten Sänger wie Aris Christofellis, Randal K. Wong, Arno Raunig, Angelo Manzotti, Jörg Waschinski und Radu Marian die Musikszene. Heute sind Robert Crowe, Jacek Laszczkowski, Michael Maniaci, Valer Barna-Sabadus oder David Hansen gefragte Interpreten. Vergleicht man das "Ombra mai fu" von dem Kastraten Paulo Abel do Nascimento mit dem des Sopranisten Radu Marian, so hat man den Eindruck, dass beides mit einer ähnlichen Gesangstechnik vorgetragen ist. Die Stimme ist hell, dünn und flatternd, wenig focussiert, fast tremolierend. Es mag sein, dass bei Paulo Abel do Nascimento ein genetischer Defekt vorliegt, aber man kann sich anhand des Tonbeispiels nicht dem Eindruck erwehren, dass auch er wie alle Countertenöre und Sopranisten mit einer Randfunktion seiner Stimme singt, technisch gut ausgebildet, aber eben mit Kopfstimme. Im Jahr 1868 wurde Alessandro Moreschi (1858-1922) kastriert. Er sang ab 1891 in der Sixtinischen Kapelle in Rom und gilt als der letzte Kastrat. Im Jahr 1902 und 1904 entstanden mehrere Aufnahmen mit ihm. Beim Label OPAL wurden 17 davon veröffentlicht, darunter der "Ave Maria" von Bach/Gounod und das "Crucifixus" von Rossini. Moreschis Gesangsstil ist für heutige Ohren sehr ungewohnt. Im Vergleich mit ihm zeigt sich der moderne Gesangsstils von Enrico Caruso (1873-1921), der mit seinen ab 1902 entstandenen Aufnahmen den Verismo entscheidend prägte. Sicher ist der Soundtrack eine diskophile Rarität und Liebhaber der high male singing voice ist sie ebenfalls ans Herz zu legen.


Che Puro Ciel
Che Puro Ciel
Preis: EUR 16,99

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Countertenor Bejun Mehta, 21. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Che Puro Ciel (Audio CD)
Countertenor Bejun Mehta singt Arien aus dem zweiten Drittel bis dritten Drittel des 18. Jh., in welchem die Zeit der abenteuerlichen koloraturgespickten Arien vorbei ist und das sinfonische Orchester die ausdrucksstarke Deklamation hervorheben soll. Eine Repertoirebreicherung für diejenigen, die nach der Lücke zwischen Händel und Mozart suchen. Generell ist die CD weniger inspiriert als OMBRA CARA, das Händel-Recital von Bejun Mehta, dessen Stimme nach wie vor berückend schön ist, der weit klüger als seine Stimmfachkollegen Max Emanuel Cencic, Franco Fagioli und Philippe Jaroussky zu gestalten weiss, Verzierungen dramatischer zu motivieren und weniger maniriert zu singen weiss.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 9, 2013 10:14 AM CET


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Wird angeboten von Händler Shop von Cornelia Watson-handelnd unter 3TECdesign-|Preise inkl. MwSt.|Impressum, Widerrufsbelehrung und AGB unter: Verkäufer-Hilfe [mehr]
Preis: EUR 34,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Brown Bear bringt's!, 21. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine gute Verarbeitung, eine prima Aufteilung und ein tolles Format hat der Brown Bear Geldbeutel in schwarz mit Reissverschluss rundum.


Rossini - Il Barbiere di Siviglia / Nucci · Bartoli · Matteuzzi · Fissore · Burchuladze · Teatro Comunale di Bologna · Patanè
Rossini - Il Barbiere di Siviglia / Nucci · Bartoli · Matteuzzi · Fissore · Burchuladze · Teatro Comunale di Bologna · Patanè
Preis: EUR 33,21

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Giuseppe Patanès Vermächtnis, 2. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die bekannteste Oper Rossinis ist IL BARBIERE DI SIVIGLIA, eine komische Oper, die schon 1782 von Giovanni Paisiello vertont wurde und auf die französische Komödie "Le Barbier de Séville" (Der Barbier von Sevilla) von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais (1732-1799) aus dem Jahr 1775 basiert. Der "Figaro" von Beaumarchais ist der erste Teil einer Trilogie, deren zweiter und dritter Teil "Le Mariage de Figaro" (Der Tolle Tag oder Figaros Hochzeit; vertont 1786 von W.A. Mozart als "Le nozze di Figaro") und "La Mère coupable" (Die Schuld der Mutter, vertont 1905 von Jules Massenet) ist. Leider stehen die ernsten Opern Rossinis heutzutage im Schatten seiner 1816 uraufgeführten opera buffa, doch wir alle lieben den BARBIER. Einspielungen allein der Ouvertüre, Figaros Auftritts-Cavatina (Largo al factotum del la città) und Rosinas Cavatina (Una voce poco fa) füllen ganze Plattenkataloge und die Vergleichsmöglichkeiten sind vielfältig. Hier nun die letzte Einspielung des Dirigenten Giuseppe Patanè (1932-1989) aus dem Jahr 1989 vom Lable DECCA herausgegeben. Besetzt sind die Rossini-Spezialisten Cecilia Bartoli (Rosina) und Chris Merritt (Almaviva). Leo Nucci (Figaro) und Paata Burchuladze (Basilio) sind als Verdi-Interpreten namhaft. Enrico Fissore (Bartolo) verfügt über ein Repertoire an Bass-Buffo-Partien wie Bartolo (Mozart: Le nozze di Figaro und Rossini: Il barbiere di Siviglia) über Leporello (Mozart: Don Giovanni), Dulcamara (Donizetti: L’elisir d’amore), Fra Mellitore (Verdi: La forza del destino) Schaunard (Puccini: La bohème) und Ser Amantio de Nicolao (Puccini: Gianni Schicchi) reicht. Dieser DECCA-Einspielung würde ich die Einspielung bei SONY ebenfalls 1989 aufgenommen und mit Marilyn Horne (Rosina), Paulo Barbacini (Almaviva), Leo Nucci (Figaro), Enzo Dara (Bartolo), Samuel Ramey (Basilio), Chor und Orchester des Teatro della Scala di Milano unter der Leitung von Riccardo Chailly besetzt, entgegen halten. Selbst wenn die SONY-Einspielung wegen der technischen Mängeln von Paulo Barbacini eigentlich an der Grenze des Zumutbaren ist, so macht die Leistung der übrigen Gesangssolisten und das Dirigats von Chailly dies mehr als wett. Cecilia Bartoli, hier noch am Anfang ihrer Karriere, muss sich in der bekanntesten Rossini-Rolle einer Flut an Vergleichsinterpretationen stellen, macht ihre Sache recht gut hält hier aber noch nicht ganz, was sie später als die unangefochtene Rossini-Spezialistin einzulösen vermochte. An den Witz einer Marilyn Horne, die am Ende ihrer Karriere die Partie einspielte, kommt Cecilia Bartoli bei weitem nicht heran. Leider verzichtet der sensationelle Chris Merritt glatt auf das Schluss-Rondo des Almaviva (Cessa di più resistere), das Rossini in CENERENTOLA wiederverwendete (Nacqui all' affano). Dies ist bei dem Potential von Chris Merritt nun wirklich unverzeihlich und die herbste Enttäuschung an der ganzen Einspielung. Bei der DECCA-Einspielung von CENERENTOLA aus dem Jahr 1993 dirigiert Riccardo Chailly und sind Chris Merritt, Cecilia Bartoli und Enzo Dara besetzt. Hier kann man sich an Chris Merritt so richtig satt hören. Hinter dieser CENERENTOLA-Referenzaufnahme bleibt Patanès BARBIER also weit zurück. Leo Nucci als Figaro ist in den Einspielungen von DECCA und SONY gleich gut – zu wuchtig, zu wenig elegant, eher Verdi als Rossini-Sänger. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern sich Enrico Fissore und Enzo Dara als Bartolo, schwer zu sagen, wer da besser Buffo ist.


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