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Beiträge von Harald Niemann
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Rezensionen verfasst von
Harald Niemann "haraldniemann"
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The Purple Album (Deluxe Version)
The Purple Album (Deluxe Version)
Preis: EUR 10,29

6 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mehr als peinlich!, 11. Juni 2015
Danke Amazon, dass man hier in alle Titel reinhören kann. Was DC hier abliefert hat nicht einmal den einen Stern verdient, den man hier aber mindestens vergeben muss. Dieses Album ist nicht zu hard&heavy für Menschen, die die Musik von Deep Purple mögen (da gibt es wesentlich härtere & "heaviere" Alben). Ritchie Blackmore wusste wohl nur allzu gut, warum er für seine Teilnahme an der Produktion dieser Scheibe Herrn Coverdale einen Korb gab. Ich kann mich sehr gut daran erinnern, dass Herr Coverdale noch vor einigen Jahren weder auf seine Zeit bei Deep Purple noch auf seine dortigen musikalischen Beiträge angesprochen werden wollte. Es gibt Interviews von Herrn Coverdale, in denen er sich sehr arrogant und herablassend über DP und seine Zeit dort äußert! Dabei hat er, der einstige Hosenverkäufer aus Redcar, genaugenommen seine Karriere den Herren Blackmore und Lord zu verdanken. Die Entscheidung, dieses Album nicht zu kaufen. fiel mir sehr leicht, denn die Peinlichkeit dieser Interpretationen steigert sich von Titel zu Titel bis hin zum Höchstmaß von Peinlichkeit.
Vermutlich braucht Herr Coverdale einfach nur Geld und einen Job als Hosenverkäufer bekommt er wohl in seinem Alter nicht mehr.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 11, 2016 4:01 AM MEST


Now What?! (Limited Edition)
Now What?! (Limited Edition)
Preis: EUR 4,99

54 von 95 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ohne Seele! - Das sterilste Werk der sog. "Deep Purple", 26. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Now What?! (Limited Edition) (Audio CD)
Eines vorab, die Limited Edition kann man sich sparen. Die DVD wird man sich höchstwahrscheinlich einmal ansehen/anhören und dann nie wieder (Inhalt: ein ca. 20-minütiges Statement der fünf Bandmitglieder, brav und geschminkt im Studio posend, zum aktuellen Album und drei Musiktracks nur Audio, "All The Time In The World - Radio Mix", "Perfect Strangers - Live" und "Rapture Of The Deep - Live", alle drei überflüssig, wie ein Kropf!) ... und den 12. Track auf der CD "It'll Be Me" kann man auch getrost vergessen, zumal er keine eigene Komposition ist.

Mindestens zwei der "5-Sterne"-Rezensenten vom 26.04.2013 erwecken den Eindruck als kämen sie aus dem Hause Edel Records, denn soviel Lobhudelei über das vorliegende Werk liest man nur noch in der obigen "Produktbeschreibung/Kurzbeschreibung" der Marketingfuzzis von Edel Records. Dort wird süffisant aber dilettantisch behauptet, dass Now What?! "... Perfektion und Eleganz von Perfect Strangers hat und die wilde Freiheit von Made in Japan" widerspiegelt". - Perfekt sind die Alben von Deep Purple fast alle. Elegant ist meines Erachtens kein DP-Album, denn Rock, wie wir ihn von den wahren und echten Deep Purple kennen, ist rauh, kantig und ungeschliffen. Und was "Made in Japan" mit "Now What?!" zu tun haben soll, erschließt sich mir absolut nicht, denn das ist ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen!

Aber zurück zu "Now What?!". Wer sich das Begleitheft näher betrachtet wird erfahren, dass für alle 11 Tracks auch der Produzent Bob Ezrin neben den fünf Bandmitgliedern für das Songwriting verantwortlich zeichnet - ein Novum, denn das heißt auch, dass das vorliegende Album kein eigenständiges Werk der fünf "Nachlassverwalter" von Deep Purple ist. Außerdem wird man bei der Lektüre feststellen, dass bei einigen Tracks zusätzliche Musiker engagiert wurden, für zusätzliche Keyboards, Percussion, Steel Guitar und Acustic Guitar. Auch hier erschließt sich mir der Sinn für die Hinzunahme weiterer Musiker nicht.

Enttäuscht bin ich von "Now What?!" nicht, denn ich habe seit "Bananas" keine Erwartungen mehr an virtuosen Höhenflügen. Das Album ist perfekt produziert, klingt jedoch sehr steril und glatt. Ihm fehlt das Leben das Kantige. Ich möchte nicht auf die einzelnen Songs eingehen, das haben und werden andere in ihren Rezensionen machen oder gemacht haben. Ich stelle nur fest, dass Steve Morse in dieser Band unterfordert ist und Don Airey, der meiner Meinung nach keinen eigenen Stil und Ausdruck besitzt, über sein begrenztes Repertoire an Tastenfolgen oder von schlecht kopierten "JonLordschen"-Tastenläufen nicht hinauskommt. Lieber greift er dann zum Synthesizer und schmiert mit diesem Sound alles zu. Aber auch hier nichts Neues, denn wer auf einem Deep Purple Konzert der Morse/Airey-Ära war oder Live-Aufnahmen dieser Zeit besitzt, wird ganz besonders bei den Hammond-/Synthesizer-Passagen/Intros auf "Now What?!" feststellen, das doch schon irgendwo einmal gehört zu haben. Da hört man Intros zu den Live-Versionen von "When A Blind Man Cries", kurze Passagen von "Woman From Tokyo", Hammond-Zitate aus "Deep Purple In Rock" und Steve Morse leiht sich ein paar Zitate aus "Contact Lost".

Ja und bei "Hell To Pay" denke ich, dass jetzt gleich "I Surrender" von Rainbow losgeht. Manchmal hat man den Eindruck, man höre stellenweise Titel von den Doors, von Emerson, Lake & Palmer, Jean-Michel Jarre oder Yes. Ich habe nichts dagegen, wenn man sich selbst zitiert oder bei Kollegen "wildert", aber besonders einfallsreich und kreativ ist das wirklich nicht.

Allein Ian Gillans Lyrics und Stimme überzeugen mich, aber das reicht nicht für ein gutes Album.
Ian Paice und Roger Glover überzeugen, wie immer, durch wirklich gute Basisarbeit, aber auch das reicht nicht für ein gutes Album.
Steve Morse ist, wie bereits gesagt, unterfordert und zitiert sich viel zu oft selbst aus vergangenen DP-Produktionen und/oder Liveauftritten.
Don Airey mag seine Instrumente beherrschen und ist sicherlich ein guter Handwerker, aber das reicht nicht aus, er spielt mit dem Kopf, nicht mit der Seele und dem Bauch, was man auch bei Liveauftritten selbst sehen kann, deshalb fehlen seinem Spiel das Gefühl, Einfallsreichtum und die Virtuosität.

Fazit: Das vorliegende Album ist so durchschnittlich, wie seine beiden Vorgänger. Ganz nett (und eher kommerziell), mehr nicht. Ich verstehe nicht, dass man früher lediglich ein paar Wochen im Studio verbrachte, um neue Songs einzuspielen und obendrein alles auch noch selbst produziert hat. In der Regel kam dann drei Monate nach Beendigung der Studioarbeiten das Album auf den Markt. Heute brauchen Deep Purple fast ein Jahr und einen Produzenten, der auch noch seine Duftmarken setzen muss und die Produktion unnötig aufbläst.

Sind wir doch mal ganz ehrlich uns selbst gegenüber, wäre das Album nicht erschienen, man hätte es auch nicht vermisst. Und die Insider wissen, dass das Gros der Gruppe gar keinen "Bock" darauf hatte, ein neues Album einzuspielen. Man hatte sich lediglich dem Druck der Fans gebeugt, die endlich wieder einmal was Neues von Deep Purple hören wollten. Daneben war der einzige Steve Morse, der spätestens dieses Jahr bei Deep Purple ausgestiegen wäre, weil er es leid war, immer nur noch die alten Stücke zu spielen. Und schauen wir uns doch mal ganz objektiv die Setlisten der Konzerte der vergangenen Jahre an: KEIN Song der letzten Alben hat es jemals geschafft, einen dauerhaften Platz auf der Setliste zu erhalten (außer auf der jeweiligen Promotour des jeweiligen Albums). Als jemand, der seit November 1969 das Schaffen der Band intensivst verfolgt, kann ich leider nicht anders über das vorliegende Album urteilen.
Kommentar Kommentare (28) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 14, 2013 8:12 PM MEST


Concerto for Group and Orchestra
Concerto for Group and Orchestra
Wird angeboten von -uniqueplace-
Preis: EUR 15,08

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musik für die Ewigkeit, 29. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Concerto for Group and Orchestra (Audio CD)
"Jetzt klingt es genauso, wie es bereits fast 43 Jahre lang in meinem Kopf klang." - So ungefähr kommentierte Jon Lord vor gerade einmal einem Vierteljahr den Mastermix, den er noch persönlich freigegeben hat.

Mit dem vorliegeden Werk schließt sich der Kreis von Jons kreativem und meisterlichem Schaffen. Man könnte fast auf den Gedanken kommen als ahnte Jon, dass die Studioversion seines "Conterto For Group and Orchestra" sein letztes Werk sein würde, das er der Welt vermacht. "It started something," kommentierte er die Uraufführung mit Deep Purple im Jahr 1969, womit er sein Buch aufgeschlagen hatte, zwei musikalische Welten zu vereinen. Mit eben diesem Concerto hat er nun sein Buch geschlossen, aber gleichzeitig auch mit diesem letzten Kapitel eine grandiose Referenz für die Ewigkeit hinterlassen.

Wer die bisher veröffentlichten Liveaufnahmen des Concertos kennt, wird schon gleich zu Beginn des 1. Satzes hören, dass Jon noch einmal die Partitur für diese Referenzaufnahme leicht überarbeitet hat. Die Aufnahme selbst kann man nicht beschreiben, man muss sie hören! - Und wer sie hört, wird ein perfektes aber keineswegs steriles Werk hören. Man spürt förmlich mit jeder Note die Präsenz von Jon - seine Wärme, seine Liebe, seine Großherzigkeit, seinen Witz, seine ganz ehrliche Philantropie ...

Stolz, mächtig und druckvoll präsentiert sich die gesamte Aufnahme, aber auch sensibel und filigran in den leiseren Passagen. Sie ist m.E. die Krönung aller seiner Werke, ohne dabei die anderen Werke in den Schatten zu stellen.

Jon war im Rock und der Klassik zu Hause, im Blues, im Jazz. Er selbst hat die Musik niemals klassifiziert oder kategorisiert. Für ihn war alles einfach nur "Musik". Nicht "Fusion", nicht "Rock Meets Classic", sondern wenn man seiner Musik unbedingt einen Namen geben wollte, dann "Jon-Lord-Musik". - Recht hat er!

Abschließen möchte ich meine kleine Rezension mit einem Zitat von Jon, den ich persönlich kennenlernen durfte, verbunden mit meinem Dank für seine Musik, die mich seit 1969 durchs Leben begleitet und meiner immer noch tiefen Trauer über seinen Tod. Danke, Jon! - Ruhe in Frieden!

"If the music doesn't whisper in your ear and help you to create your own images,then it has failed..." - Jon Lord


Einnahme-/Überschussrechnung 2012
Einnahme-/Überschussrechnung 2012

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einfach und verständlich und doch professionell!, 21. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Einnahme-/Überschussrechnung 2012 (CD-ROM)
Ich nutze die EÜR von DATA BECKER schon im dritten Jahr, denn sie ist übersichtlich strukturiert und enthält alles, was ich als Freiberufler benötige. Sie ist einfach und doch professionell! Natürlich muss ich für jedes Steuerjahr die entsprechende EÜR-Version von DATA BECKER kaufen. Das ist aber in Ordnung, da ich hier ein recht gutes und professionelles Programm für ein relativ "kleines Geld" erhalte.

Meinem Vorredner musss ich widersprechen, denn er hat etwas missverstanden. Der Jahreswechsel dient nicht dazu, das Folgejahr einzustellen (also z.B. in der EÜR 2011 das Folgejahr 2012 einzustellen, um dann dort seine Buchhaltung für 2012 zu erledigen). Das ist auch unlogisch, denn EÜR2011 heißt nicht umsonst 2011 - und nicht EÜR2012!!! Die Einstellung des Jahreswechsels hat nämlich einen völlig anderen Sinn als von meinem Vorredner beschrieben: Das heißt, bei der Installation eines DATA BECKER EÜR-Programms wird der Anwender immer erst gefragt, ob er die vorhandenen Daten der vorgefundenen Vorgängerversion (z.B. EÜR2011 oder EÜR2010...) in das neue Programm (also in diesem Fall in EÜR2012) importieren soll. Wenn der Anweder dieses macht, werden alle Daten (d.h. Grunddaten des Anwenders, Finanzamt/ELSTER, Buchungsdaten etc.) aus dem Vorjahr bzw. den Vorjahren in die aktuelle EÜR-Software übernommen. Das hat den Vorteil, dass man die Vorgängerversionen ganz entspannt von der Festplatte löschen kann, denn alle Vorjahre sind nun buchungs- und datentechnisch in der aktuellen Version von EÜR integriert.

Um nun seine Steuererklärungen, Berichtigungen u.v.a.m. für das Vorjahr machen zu können, kommt nun die Funktion "Jahreswechsel" ins Spiel! - Hier werden dem Anwender die Vorjahre angeboten, die zuvor per Import in die aktuelle Software integriert wurden. Wird nun das Vorjahr (also hier: 2011) eingestellt, kann man für das Geschäftsjahr 2011 alles machen, was man zuvor nur mit der EÜR2011 machen konnte. - Auch ist es hin und wieder wichtig, z.B. wegen AfA, Verlustvorträgen etc. die Vorjahre in die aktuelle EÜR-Version zu integrieren. - Sicherlich ist die Funktion "Jahreswechsel" etwas missverständlich im Handbuch beschrieben. Die Funktion selbst ist jedoch absolut sinnvoll und komfortabel für die Anwender, die schon die Version des (der) Vorjahr(e) benutzt haben.

Ich selbst benutze die Version EÜR2012pro, die zusätzlich noch ein Modul für die Auftragssachbearbeitung inkl. der Erstellung von Rechnungen enthält. Ein leistungsstarkes Modul für geringe Mehrkosten. - Auf diese Version bezieht sich auch meine Vergabe von 4 Sternen, denn die Anpassung von Rechnungsformularen ist doch etwas für Profis und für Normalos, wie mich, sehr kompliziert und eher abschreckend.

Die Standardversion würde von mir glatte 5 Sterne bekommen, auch wenn ich für jedes Jahr eine aktuelle Version kaufen muss! - Das muss man bei anderen Anbietern auch, nur nennen sich diese Versionen dann "Updates" und kosten in der Regel mehr als das DATA BECKER Programm. (Ich weiß, wovon ich spreche, denn ich habe da so meine Erfahrungen mit Lexware gemacht! Die schicken mir jedes Jahr ein sog. "Update für das Jahr XXXX" für meine Reisekostenabrecchnug!)


Der stählerne Weg von Judas Priest
Der stählerne Weg von Judas Priest
von Matthias Mader
  Broschiert
Preis: EUR 19,90

2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Soll das etwa eine Biographie über Judas Priest sein?, 7. Januar 2008
Ich nenne es eher ein schlecht recherchiertes Traktat. So mancher Leser glaubt auch noch, was in dieser Schrift abgedruckt ist, weil er sich darauf verlassen muss. Leider kann man von diesem "Werk" nur abraten, denn es hat jeglichen Bezug zur Realität verloren und ist nichts anderes als der subjektive Bericht eines "Edelfans". - Dass sich überhaupt ein Verlag bereit erklärt hat, dieses Buch zu drucken, ist schon sehr verwunderlich. Aber "Halt!" - ... hinter dem Verlag steckt ja auch der Autor selbst, na ja dann....

Schon das "Rockmusik Lexikon" von Graf/Rausch erschienen im Fischer Verlag sagt zu Judas Priest: "Einerseits als Plagiatoren "ständig wiederholter Led Zeppelin-Riffs" (Rolling Stone) höhnisch belächelt, andererseits als "die Garanten des wahren Hardrock" (Cashbox) gefeieret, boten Judas Priest unablässig, stahlharte, phonstarke Schwermetall-Musik. ..."

Wer die dreieinhalb Seiten über Judas Priest im Rockmusik-Lexikon liest, ist über die Gruppe besser und vor allen Dingen fach- und sachlich richtiger informiert. Außerdem besitzt der Leser mit dem Lexikon dann ein Werk, mit dem und in dem er die Entwicklung der Rockmusik selbst nachvollziehen kann.

Fazit: Finger weg von diesem unqualifizierten Schriftstück. - Ein Stern, weil man mind. einen geben muss. Am liebsten hätte ich -5 Sterne gegeben.


Rapture of the Deep-Ltd.Toured
Rapture of the Deep-Ltd.Toured
Wird angeboten von PressPlay
Preis: EUR 47,60

17 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Well-Dressed Guitar ... oder wieviel Tiefenrausch braucht..., 1. März 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rapture of the Deep-Ltd.Toured (Audio CD)
... der Markt eigentlich noch? - Nur zur Richtigstellung meinem Vorschreiber gegenüber: Der Titel "The Well-Dressed Guitar" war bereits auf der Concerto-Tour 1999/2000 live zu hören, als Jon Lord noch Bandmitglied war. Manchmal frage ich mich, aus welchen Quellen einige Leute ihr Wissen beziehen.
Was das Album betrifft, so ist es für mich nach wie vor überdurchschnittlich gute Rockmusik von einer "Ian Gillan Band" in Topbesetzung.
Natürlich habe ich mir dieses Album zugelegt, um meine Sammlung vollständig zu halten. Trotzdem ist es überflüssig wie ein Kropf und nichts als eine Marketingstrategie der Firma Edel-Records, um noch ein paar Euros Extra zu machen. (Mittlerweile gibt es ja allein in Deutschland vier (4) offizielle Versionen dieser CD.)
Vorschlag an das Management von Edel-Records (auch Herr Gillan wird begeistert sein): Bringt doch die nächste neue CD von Deep Purple in 8-10 Teilen heraus und veröffentlicht doch jede einzelne CD dann im Abstand von 2-3 Monaten. Auf jeder CD jeweils 1-2 neue Tracks und dann 6-8 Tracks alter Live-Aufnahmen oder sonstiger Studio-Schnipsel. Irgendwo wird schon noch die 58. Live-Version von Machine Head Titeln auffindbar sein. Neben den obligatorisch gewordenen Tour-Editions könnte man dann auch noch jeweils zu den einzelnen Geburtstagen der Bandmitglieder eine Roger-Glover-Birthday Edition, Steve-Morse-Birthday-Edition usw. herausbringen. - So bleibt ihr lange aktuell in den Verkaufscharts. Das wäre doch was,oder? Wir Fans würden es Euch schon noch danken!


Rapture of the Deep
Rapture of the Deep
Preis: EUR 4,99

5 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Na ja, ich habe den "Tiefenrausch" halt auch gekauft......, 26. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Rapture of the Deep (Audio CD)
...damit meine Sammlung vollständig bleibt - sogar die Ltd.-Edition musste es sein. Mir geht es aber eher wie dem Rezensenten Thomas Heusel aus Stuttgart, denn das sind nicht mehr Deep Purple. Die überdurchschnittlichen Kundenbewertungen drücken eigentlich genau das aus, was heute ausreicht, um als "Star" oder sogar "Super-/Mega-Star" zu gelten, um "super genial" oder ein "virtuoser Künstler" zu sein. - Was heute ausreicht, - für all diese Attribute? - Mittelmäßigkeit. Das Mittelmaß ist heute leider der Maßstab aller Dinge geworden, in allen unseren Lebensbereichen. Deshalb stehen wir auch da (nicht nur wirtschaftlich), wo wir derzeit sind.
Ja, auch die aktuelle CD, auf deren Verpackung "Deep Purple" steht, ist für mich nur mittelmäßig. Und wie ich es schon zu "Bananas"-Zeiten erwähnt habe, ein gutes Ian-Gillan-Album. Wer sich Ian Gillans Werke "Naked Thunder" und "Toolbox" anhört, wird beim Hören der CD "The Rapture Of The Deep" an Songs, wie z.B. "Sweet Lolita" erinnert. - Deep Purple, das war einmal ein Begriff für rauhen, kantigen Hardrock, der auch seine musikalischen Harmonien hatte. - Heute aber könnte jedes Stück ohne Zweifel im Radio gespielt werden, wenn es unter 3:50 Min. Länge hätte (aber das bekommen die Jungs auch noch hin).
Wie schon bei "Bananas" vermisse ich die Fantasie und die Kreativität. Don Airey spielt einfach in einer anderen Liga, was er auch im Studio nicht verheimlichen kann. In seinem Tastenspiel versucht er, Jon Lord nachzuahmen, in dem er mehr schlecht als recht versucht, den Klang der Hammond zu kopieren und Zitate oder Klänge aus älteren DP-Songs ähnlich zu spielen. Steve Morse in allen Ehren, er ist ein brillanter Techniker, ein Satan der Saiten, was die Geschwindigkeit betrifft, aber reicht das aus? - Für mich ist es mehr oder weniger immer das gleiche "genudele", mal schneller mal langsamer. Auch bei ihm vermisse ich Fantasie und Kreativität. Die Herren Blackmore und Lord haben damals versucht, ihren Instrumenten neue bzw. andere Klänge zu entlocken. Sie haben sich selbst über ihre Instrumente ausgedrückt, was bei den aktuellen Herrschaften fehlt.
Fazit: Es ist immer noch guter Hardrock/Rock, denn das, was diese fünf Herren abliefern, ist, trotz aller Kritik, von Hand gemachte Musik in hörbarer und guter Qualität. Kein Meisterwerk, aber solide Arbeit. - Nur ehrlicher wäre es, wenn nicht Deep Purple auf dem Cover stünde. - Würde nicht Deep Purple auf der Verpackung stehen, hätte ich dieser CD zwei Sterne mehr gegeben, aber dort, wo Deep Purple draufsteht, erwarte ich einfach mehr, ... viel mehr!


Deep Purple - Die Geschichte einer Band
Deep Purple - Die Geschichte einer Band
von Jürgen Roth
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 27,90

34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Professionell und kompetent!, 30. September 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer Bilder ansehen möchte, sollte Didi Zills hervorragenden Bildband erwerben, auch wenn dort so manche Fakten (Bildbeschreibungen) einfach nur falsch sind. Wer gut recherchierte Fakten und Hintergrundinformationen sucht, wird in diesem Buch fündig. Dabei ist es völlig egal, ob die Autoren noch in den Windeln steckten bzw. sich noch in der "Zeugungsphase" befanden, als sich der Saphir des Tonarms der elterlichen Musiktruhe oder des eigenen "Mister Hit" von Telefunken durch die Rillen von "Hush", "April" oder "Child In Time" kratzte. (oder darf denn nur jemand, der zur Zeit von Beethoven gelebt hat, über selbigen eine Biografie schreiben?! - Ich glaube, wenn dem so wäre, gäbe es keine Biografie über diesen Komponisten und andere.)
Das vorliegende Werk ist mehr als eine Biografie über Deep Purple. Es schildert eine ganze Epoche und ist auch eine Art Biografie über alle Musiker, die zum Unternehmen "Deep Purple" gehört haben. Wie in keinem zuvor erschienenen Buch über die Gruppe kann sich der Leser ein sehr gutes Bild über die einzelnen Charaktere, Stärken und Schwächen (auch menschliche!) machen. Klar wird, was wir zwar alle schon immer wussten, dass Mk II, die sog. klassische Besetzung, die kreativste und virtuoseste Besetzung war, denn hier standen fünf "Erstligaspieler" im Studio und auf der Bühne - eine Konzentration an virtuosen Musikern, die die Gruppe in keiner anderen Zusammensetzung mehr erreicht hat.
Auch wenn einer der Autoren gerade erst geboren wurde, als es bei mir 1969 mit "Hallelujah" begann, so ist es meiner Meinung nach kein Nachteil, mit "etwas Abstand" an ein solches Werk zu gehen und die Zeit der 60er und 70er Jahre etwas nüchterner (man könnte auch sagen objektiver) zu betrachten, ohne der "Damals-war-alles-besser"-Argumentation zu verfallen.
Für mich selbst als "Zeitzeugen", als jemand, der die Entwicklung und Musik der Gruppe seit 36 Jahren intensivst verfolgt, der Jon Lord und Ian Gillan persönlich kennengelernt hat, der sogar "Slaves & Masters" in seiner Sammlung hat (der Vollständigkeit der Sammlung halber), ist dieses Buch das absolute Standardwerk über Deep Purple, das auch keiner zukünftigen Überarbeitung mehr bedarf, zumal der "Abgesang" der Gruppe durch das Ausscheiden von Jon Lord, - wenn auch auf einem höheren Niveau als alles andere, was wir heutzutage sonst so musikalisch geboten bekommen, - bereits eingeleitet worden ist. Neue Meilensteine sind kaum noch zu erwarten, weder auf der Bühne noch im Studio. Auch wenn das anstehende Album "Rapture Of The Deep" bereits beste Kritiken erhält und die Marke "Deep Purple" wieder für zwei Jahre auf Welttournee geht, so wird es zwar gute und solide Musik sein ... aber der Funke, der Kick fehlt ... und das schon seit ein paar Jahren.
Fazit: In diesem Buch ist alles gesagt, was es über Deep Purple zu sagen gibt. Vieles war bekannt, aber auch vieles nicht oder nicht so detailliert. Endlich ein Buch in deutscher Sprache, auch wenn meine Englischkenntnisse sehr gut sind, so ist es doch etwas völlig Anderes, in seiner eigenen Muttersprache zu lesen. - Sehr empfehlenswert!


Jon Lord - Live at the Basement
Jon Lord - Live at the Basement
DVD ~ Jon Lord
Wird angeboten von M & L aus Deutschland
Preis: EUR 21,06

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was soll man dazu noch sagen???, 18. Juli 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jon Lord - Live at the Basement (Audio CD)
Einfach GENIAL, einfach KLASSE... spitzenmäßig .... selbst der ruhigste wird nicht auf seinem Stuhl sitzen bleiben können, .... kein Rock aber Rhythm&Blues mit Feeling....


Billy Cobham's Glass Menagerie - Live at Riazzino
Billy Cobham's Glass Menagerie - Live at Riazzino
DVD ~ Billy Cobham
Preis: EUR 22,28

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen nur eine Korrektur für "antje-cornelius-jelen" aus Patzig, 18. September 2003
Billy Cobham hat niemals bei Deep Purple gespielt. Antje-Cornelius-Jelen verwechselt das mit Tommy Bolin (Gitarre), der einmal mit Billy Cobham gespielt und eine LP aufgenommen hat. Tommy Bolin hat bei Deep Purple gespielt.
Nichts für ungut, Antje. Auf jeden Fall ist Billy Cobham ein absoluter Spitzendrummer und alles von ihm ist super.


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