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Beiträge von Udo Paulitz
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Rezensionen verfasst von
Udo Paulitz (Duisburg)

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Deutsche Reichsbahn 1968: Eine Reise in die DDR: Als die Dampflok noch regierte
Deutsche Reichsbahn 1968: Eine Reise in die DDR: Als die Dampflok noch regierte
von Rudolf Heym
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

5.0 von 5 Sternen Das war noch die echte Eisenbahn, 23. März 2016
Dieses neue Werk von Rudolf Heym besticht durch das kenntnisreich und sehr ausführlich von einem Fachmann kommentierte Bildmaterial der bekannten österreichischen Eisenbahnfotografen Alfred Luft und Harald Nave. Sie bereisten 1968 die DDR nahezu ausschließlich mit der Absicht, die auch dort von der Ausmusterung bedrohten, teilweise sehr seltenen Dampflokomotiven im Bild festzuhalten.
Damals in Zeiten des Kalten Krieges, war das Fotografieren von Schienenfahrzeugen und Bahnanlagen nicht gerne gesehen und oftmals risikoreich. Die im Rahmen des Grundlagenvertrages ab 1972 wirksam werdenden Lockerungen dieser Verbote, lagen noch in weiter Ferne. Daher ist der Mut der beiden jungen Bildautoren zu bewundern und anzuerkennen - was ich als Angehöriger der fotografierenden Eisenbahnzunft nur bestätigen kann.
Ausgewählt wurden Motive aus der gesamten DDR, die mir zu ca. 95 % noch nicht bekannt waren. Sie zeigen nicht nur die Lokomotiven, Bahnhöfe und Strecken, sondern auch das ganze "Drumherum" mit den zahllosen Details der mittlerweile fast überall zur Geschichte gehörenden, intakten früheren Eisenbahnwelt, die wir heute im Zeichen des sterilen, unpersönlichen Bahnumfeldes so sehr vermissen. Viele Aufnahmen entstanden überdies in einer reizvollen, unzersiedelten Landschaft.
Am Druck und an der Papierqualität gibt es nichts auszusetzen. Ebenso stimmt das Preis/Leistungsverhältnis.
Es ist ein Werk, dass man zum Schmökern, Neuentdecken und Träumen immer wieder gerne zur Hand nehmen wird.
Deshalb gebe ich aus voller Überzeugung die volle Punktzahl.


Geliebter Bulli: Der VW Bus - Arbeitspferd und Kultmobil
Geliebter Bulli: Der VW Bus - Arbeitspferd und Kultmobil
von Wolff Weber
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein neues Bulli-Buch der Extraklasse, 9. August 2015
Schon wieder ein neues Bulli-Buch! Was mag Verfasser und Verlag bewogen haben, sich erneut einem Thema zu widmen, über das in der Vergangenheit schon eine wahre Flut von Literatur aller Art erschienen ist? Der Leser wird die berechtigte Frage stellen, ob denn zu diesem Thema noch immer nicht alles gesagt ist, was zu sagen wäre?
Um es gleich vorweg zu nehmen: dieses repräsentative, großformatige Werk hat seine volle Berechtigung und ist in jedem Fall eine Bereicherung selbst für jene, die bereits über entsprechende Bulli-Literatur verfügen sollten. Es ist erfrischend anders, progressiv layoutet und auf Hochglanzpapier gedruckt. Gut lesbar und allgemeinverständlich, eine gekonnte Mischung aus Text und Bild, wobei die letztere Komponente überwiegt. Sehr bunt kommen die Akteure - in diesem Fall die Bullis selbst - daher, so vielfältig und farbenprächtig wie sie sich auch in der Praxis präsentieren.
Das Werk besticht durch eine klare Gliederung - vom T 1 bis zum T 5 mit Vorschau auf den in Kürze zu erwartenden T 6. Eine einheitliche Gliederung nach Verwendungszwecken wird innerhalb der einzelnen Kapitel beibehalten, was die Orientierung innerhalb der großen Bulli-Flut sehr erleichtert.
Angesichts der zahllosen durchweg gut in Szene gesetzten Fotos ist man mehr als überrascht, in welchen Ausführungsvarianten und Sonderausrüstungen es den Bulli gegeben hat. So ist der Untertitel "Arbeitspferd und Kultmobil" voll gerechtfertigt.
Es ist kein Fachbuch, obwohl die technischen und geschichtlichen Informationen keineswegs zu kurz kommen, sondern ein schöner, zudem noch preiswerter Bildband, den man immer wieder gerne zum Schmökern in die Hand nimmt. Ein Werk, das sich jeder Bulli-Fan (und solche die es werden wollen) zulegen sollte.


Reichsbahn, Rucksack, Reisefieber: Eine ungewöhnliche Reise durch die DDR
Reichsbahn, Rucksack, Reisefieber: Eine ungewöhnliche Reise durch die DDR
von Peter Kristandt
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

5.0 von 5 Sternen Ein Abenteuerurlaub in eine längst vergangene Zeit, 17. Juni 2015
Ein sehr lebendig geschriebener Reisebericht der besonderen Art. Aus eigenem Erleben kann ich bestätigen, dass damals eine Fahrt in die DDR mit einer schon generell bei den "Organen" Verdacht erregenden Fotoausrüstung und zudem einem größerem Filmvorrat immer ein gewisses Wagnis darstellte. Fotografierte man dann noch zu allem Überfluss Züge und Bahnanlagen, konnte man völlig unverhofft und nicht zuletzt durch allzu diensteifrige, Verbote gewohnte gelernte DDR-Bürger, die ihre Beobachtungen an die Behörden weitergaben, in nicht voraussehbare Schwierigkeiten geraten. Dieses Szenarium konnte von den noch eher harmlosen Ermahnungen durch die Transportpolizei bis hin zu Verhören auf der Polizeiwache und im schlimmsten Fall der Beschlagnahme von Filmen gehen. Das was die beiden jungen Dampflokfans aus dem Westen, bepackt mit einer hinderlichen Zeltausrüstung und auf die manchmal spärlichen Zugverbindungen angewiesen, auf ihrer Reise durch die Arbeiter- und Bauernrepublik erlebten, schildern sie in vielen Episoden sehr amüsant und absolut glaubwürdig. Dabei geht es nicht allein um die Dampflokomotiven, sondern auch um die vielen Erlebnisse mit Land und Leuten.
Es gehörte schon eine gehörige Portion Mut dazu, eine derartige Fahrt ins Ungewisse zu wagen. Ich habe das toll erzählte Buch in einem Zug ausgelesen. Für meinen Geschmack war es viel zu kurz!


Lanz Traktoren 2015: Wochenkalender mit 53 Abbildungen
Lanz Traktoren 2015: Wochenkalender mit 53 Abbildungen

5.0 von 5 Sternen Ein schöner Streifzug durch das Lanz-Jahr, 23. Dezember 2014
Toll in Szene gesetzte Lanz-Traktormodelle aus der ganzen Geschichte dieses Herstellers sind in diesem Wochenkalender vertreten. Kann ich nur empfehlen!


Der Erste Weltkrieg 1914 - 1918: Der deutsche Aufmarsch in ein kriegerisches Jahrhundert
Der Erste Weltkrieg 1914 - 1918: Der deutsche Aufmarsch in ein kriegerisches Jahrhundert
von Harald Potempa
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein fundiertes Einführungswerk über den Ersten Weltkrieg, 24. Januar 2014
Mit dem vorgelegten Werk ist es dem im Auftrag des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr arbeitenden Historikerteam gelungen, die sehr komplexe und in Deutschland leider schon fast in Vergessenheit geratene Geschichte des Ersten Weltkrieges aus zahlreichen Blickwinkeln zu beleuchten. Eine in Anbetracht eines zwangsläufig begrenzten Buchumfanges gewiss nicht leichte Aufgabe, hier die richtigen Schwerpunkte auszuloten. "In ganz Europa gehen die Lichter aus" - Dieser aus dem Munde des britischen Außenministers Sir Edward Grey stammende, mehr als bezeichnende Ausspruch zu Beginn des von vielen Historikern seither als "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" titulierten, in derartigen Dimensionen in der Menschheitsgeschichte noch nie dagewesenen Weltbrandes, ist eine düstere, aber durchaus realistische Vorahnung auf das, was die Zukunft bereithalten sollte. Letztendlich war es ein Entscheidungskampf zwischen den damaligen Welt- und Kolonialmächten, das mit dem Ziel ausgetragen wurde, welche Großmacht aus diesem Kreis auszuscheiden gezwungen sein würde. Am Ende dieses "Volkskrieges" wurde den Deutschen von den Siegermächten die Alleinschuld für diese Katastrophe zugeschoben und damit der Weg zu einer dauerhaften Friedensordnung zumindest sehr beeinträchtigt. Die Folgen dieser sehr kurzsichtigen Friedensregelungen sind in ihrer Wirkung nicht hoch genug einzuschätzen, halfen sie doch, einen vortrefflichen Nährboden zu bereiten, in dem der Keim der nationalsozialistischen Bewegung gedeihen konnte und schließlich zur Machtergreifung Adolf Hitlers beigetragen hat. Bereits sechs Jahre später führte dieser die Welt in eine noch weitaus größere Katastrophe, deren Auswirkungen bis in die heutige Zeit nachwirken. Zweifelsohne stellte der Ausgang des Ersten Weltkrieges die Weichen - und zwar weltweit - zu den politischen Machtverhältnissen unserer Tage. Das heißt: ohne ausreichende historische Kenntnisse über diese am Anfang des 20. Jahrhunderts stattgefundene Katastrophe und seine Folgen ist es nicht möglich, die hieraus resultierenden Ereignisse und Zusammenhänge bis in unsere Tage zu verstehen und zu bewerten.
Dieses fundierte, gut strukturierte Werk bietet einen hervorragenden Überblick über diese Ereignisse. Es ist sorgfältig recherchiert, nicht glorifizierend, politisch wertfrei und beschränkt sich auf eine neutrale Darstellung der historischen Tatsachen. Trotzdem ist der Schreibstil gut lesbar, leicht verständlich und wird geradezu "spannend" dargeboten. Das Werk befindet sich fachlich auf dem neuesten Forschungsstand, was ein Blick auf das umfangreiche und übersichtlich gegliederte Quellenmaterial am Schluss des Buches erkennen lässt.
Besonders gut gefallen haben mir das neu erstellte, farbige Kartenmaterial, das durch seine übersichtliche, klare "minimalistische" Darstellungsweise eine große Aussagekraft besitzt, die in separaten Informationskästen zusammengefassten detailreichen Aussagen zu einzelnen militärischen Ereignissen, Kräfteverhältnissen, Verlusten usw. die zahlreichen zeitgenössischen Faksimiledrucke und die Beschreibung vieler zeitgenössischer Ausrüstungsgegenstände - von der Pistole bis zum Minenwerfer - die sich bei den Soldaten in Gebrauch befanden. Die zahlreichen Abbildungen sind von großer Aussagekraft bis auf ganz wenige Ausnahmen unveröffentlicht.
In diesem Werk wird die Militärgeschichte hauptsächlich aus deutschem Blickwinkel dargestellt. Wenn auch der inhaltliche Schwerpunkt zwangsläufig auf der Landkriegsführung liegt, kommen weder Marine, Luftkrieg oder die Geschehnisse auf den weltweiten Kriegsschauplätzen, an den so genannten Peripherien, zu kurz. Auch bisher in derartigen Gesamtwerken eher stiefmütterlich behandelter, wichtiger Teilbereiche wie der Kriegswirtschaft, dem Verhältnis zwischen Front und Heimat, des Soldatenalltags sowie die von Nation zu Nation unterschiedlich geprägten Formen der Erinnerung an Krieg und seine Opfer werden ausführlich behandelt.
Zusammenfassend bietet das Werk eine große Informationsdichte zu den militärischen Ereignissen, weniger aber zur politischen Seite dieser Epoche. Es ist ein hervorragendes Einführungswerk für alle am Thema interessierte Personen. Aber auch gut informierten Zeitgenossen hat dieses opulente Werk manche neuen Erkenntnisse zu bieten. Wer sich eingehender mit der Politik, insbesondere der Kriegsschuldfrage beschäftigen möchte, dem sei das neue Werk von Clark, oder der - obwohl bereits 1954 erschienene - immer noch aktuelle Klassiker von Ludwig Reimers empfohlen.


Mit Volldampf durch die DDR
Mit Volldampf durch die DDR
von Edward H. Broekhuizen
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein interessanter Bildband über den regulären Dampfbetrieb bei der Deutschen Reichsbahn, 8. Dezember 2013
Vor einigen Tagen wurde mir das im Transpress-Verlag erschienene Werk des Niederländers Edward Broekhuizen als Geschenk überreicht. Dieses in 16 Kapitel geographisch sortierte Buch beschränkt sich auf die 1980er Jahre, als der Dampfbetrieb bei dieser Bahnverwaltung bereits stark im Rückzug begriffen war. Es sticht durch seine nicht gestellten, bisher unveröffentlichten Alltagsaufnahmen aus dem regulären Betriebsgeschehen angenehm hervor. Hervorzuheben sind die einfühlsamen,kenntnisreichen Bildtexte sowie die Wiedergabe zahlreicher alltäglicher Motive, auch abseits oder am Rande des Bahnbereichs.
Leider hat dieses ansonsten schöne Buch auch eine Schattenseite, durch die ich mich genötigt sehe, einen Punkt abzuziehen. Damit meine ich die Bildwiedergabe, die teilweise recht dumpf und dunkel erscheint. Ich bin nicht Fachmann genug, um zu beurteilen ob dies an der Qualität der Vorlagen oder an der gewählten Papiersorte liegen könnte. Fakt ist, dass neben einwandfrei wiedergegebenen Aufnahmen leider auch manche viel zu dunkel geratene Ausreißer mit dabei sind.
Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis, der aber bei meiner Benotung keine Rolle gespielt hat. Der auf Seite 42 gezeigte gelbe Pkw ist kein Wartburg, sondern eine Skoda S 105-Limousine.


Kampfpanzer Tiger: Authentische Erfahrungsberichte der Militärgeschichte im Weltkrieg mit bisher unveröffentlichten Panzer Fotos, Interessantes zur ... Geschichte -Technik-Erfahrungsberichte
Kampfpanzer Tiger: Authentische Erfahrungsberichte der Militärgeschichte im Weltkrieg mit bisher unveröffentlichten Panzer Fotos, Interessantes zur ... Geschichte -Technik-Erfahrungsberichte
von Thomas Anderson
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

8 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein außergewöhnliches Tiger-Buch zum kleinen Preis, 31. Juli 2013
Auf den ersten Blick erscheint es als ein großes Wagnis, der wahren Flut zu der bisher über die beiden Varianten des schweren deutschen Kampfpanzers Tiger erschienenen in- und ausländischen Literatur ein weiteres Buch hinzuzufügen. Zumal bei einem Umfang von nur 158 Seiten, dazu in relativ kleinem Format (26,5 x 19,5 cm) - und das für nur 19,99 € - das kann doch kaum gut gehen?
Zugegeben, als Besitzer nahezu der gesamten einschlägigen Sach- und Fachliteratur (einschließlich der vielen fremdsprachlichen Werke sowie der Bücher über die Tiger-Einheiten) war auch ich anfänglich skeptisch, als ich das kleine Büchlein erstmals in die Hand nahm. Schnell aber wurde ich eines Besseren belehrt!
Dem Autor Thomas Anderson ist das fast unmöglich erscheinende gelungen, die Entwicklungs- und Einsatzgeschichte der Tiger-Panzer kurz, prägnant und anschaulich auf diesen wenigen Seiten zu dokumentieren. Die Texte zeugen von einem sorgfältigen, auf dem neuesten Forschungsstand befindlichen Quellenstudium sowie von einer großen Sachkenntnis des Autors über die gesamte Militärgeschichte dieser Epoche, was zu der hier vorgelegten ausgewogenen und objektiven Würdigung dieses Waffensystems unerlässlich ist. Insgesamt ist dieses Buch, vor allem durch das geschickte Einstreuen authentischer Einsatzberichte, erfrischend anders und überdies spannend zu lesen bis zur letzten Seite! Es besitzt mehr Informationsgehalt als manche wesentlich teureren Werke. Besonders hervorzuheben sind die Kampfwert-Vergleiche der beiden Tiger-Varianten gegenüber den zahllosen gegnerischen Modellen, denen sich diese im Verlauf des Krieges in Ost und West zu stellen hatten. Mit zunehmender Kriegsdauer wurde die anfänglich unumschränkte Überlegenheit des Tigers durch Einführung neuer Waffen und verbesserter Munition auf gegnerischer Seite allmählich immer kleiner und war bei Kriegsende nur noch mit Einschränkung vorhanden. Weiterhin kann das Buch sowohl durch das praktisch völlig unbekannte und unveröffentlichte Bildmaterial punkten - lediglich zwei Aufnahmen waren mir aus irgendwelchen früheren Veröffentlichungen bekannt, und - was bei dem geringen Umfang kaum noch erwartet werden konnte - sogar noch 4 Buchseiten mit Farbprofilen.
Zusammenfassung: dieses Werk bietet nicht nur Neueinsteigern eine gesunde Grundlage zum Thema - es eröffnet auch "alten Hasen" zusätzlich manche ergänzende Information.
Wer allerdings eine bis ins letzte Detail gehende Schilderung der Tiger-Geschichte und deren Abteilungen erwartet, liegt hier falsch. Dies ist weder möglich noch war es von Autor und Verlag beabsichtigt. Es ist hingegen ein überaus anschauliches Werk mit geballtem Informationsgehalt zum kleinen Preis, was eindeutig mehr als einen Bewertungspunkt verdient hat!


Die Geschichte des Milchtransports
Die Geschichte des Milchtransports
von Peter Lange
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine gelungene Dokumentation, 2. April 2011
Das neue Buch von Herrn Dr. Peter Lange, "Die Geschichte des Milchtransports" habe ich vor allem deshalb erworben, weil mich alle Facetten der Nutzfahrzeuggeschichte interessieren und weil ich zu diesem Thema noch keine Veröffentlichung besaß. Hinzu kam, dass ich das vom gleichen Autor geschriebene und im gleichen Verlag erschienene Werk über Primus-Traktoren besitze, das mit sehr gut gefallen hat.
Ich wurde nicht enttäuscht - ganz im Gegenteil. Mit diesem Werk ist es Autor und Verlag gelungen, eine Marktlücke zu diesem bislang noch nirgendwo in einer zusammenhängenden Form aufbereitetem Thema zu schließen. Auf 160 Seiten findet der interessierte Leser eine Fülle bislang weitgehend unbekannter Informationen und überwiegend historischer- aber auch aktuellerer Fahrzeugabbildungen, die alle nur möglichen Arten des Milchtransports auf Schiene und Straße, wie per Hand, Hundekarren, Pferdewagen, Lkw, Traktor usw. bis zu den Spezialfahr- und den Milchverkaufszeugen beinhalten. Das große Plus liegt auf der beeindruckenden Fülle der hier gezeigten, überwiegend unbekannten Fahrzeugabbildungen, wozu auch zahlreiche ausländische Modelle gehören. Beim Zusammentragen des Fotomaterials und dessen exakter Beschriftung hat sich der Autor sehr viel Arbeit gemacht. Ein weiteres Plus ist die vom Podszun-Verlag stets gebotene ausgezeichnete Druckqualität auf Hochglanzpapier, die sich von nicht wenigen der heute gebotenen Billigprodukte auf minderwertigem Papier positiv abhebt.
Kurz - ein Buch, an dem vor allem an diesem speziellen Thema, Technik, Historie und natürlich Fahrzeuginteressierte ihre Freude finden werden.Ich wünsche diesem Werk eine weite Verbreitung, die es mit Sicherheit verdient hat.


BR 175 Jahre Deutsche Eisenbahnen [Blu-ray]
BR 175 Jahre Deutsche Eisenbahnen [Blu-ray]
DVD ~ NN

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Qualität, die überzeugt!, 24. Januar 2011
Diese Bluray gibt einen ausgezeichneten Überblick über die Geschichte der Eisenbahn in Deutschland. Vom Adler bis heute ist alles dabei. Sehr schöne Szenen von Zügen und Strecken, sachkundige und informative Kommentare geben eine gute Übersicht und lassen keine Langeweile aufkommen. Daran merkt man, dass da Leute am Werk waren, die von der Sache Ahnung haben. Vor allem aber in qualitativer Hinsicht gibt es nichts zu mäkeln. Ganz im Gegenteil - alles scharf und klar und kein Vergleich zur früheren DVD. Zugegeben, anfangs war ich zwar skeptisch der neuen Technik gegenüber, aber dieser erste Test hat mich restlos überzeugt.


Alltag in der DDR: So haben wir gelebt: Manfred Beier Fotografien aus dem größten Privatarchiv der DDR. 1949-1971
Alltag in der DDR: So haben wir gelebt: Manfred Beier Fotografien aus dem größten Privatarchiv der DDR. 1949-1971
von Nils Beier
  Gebundene Ausgabe

32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DDR-Alltag im Bild - ungeschönt und unzensiert, 21. November 2010
Über das mit vorliegende Werk kann ich nur positives berichten. Schon der erste Eindruck dieses dicken und stattlichen, in einer ausgezeichneten Druckqualität präsentierten Buches ist überwältigend. Instinktiv erwartet man für ein derartiges Werk einen wesentlich höheren Preis, was in der Tat nicht der Fall ist.
Was aber nützt ein günstiger Preis, wenn der Inhalt nicht mithalten kann? Bei diesem Werk stimmt beides. Es zeigt praktisch alle wichtigen Lebensbereiche des DDR-Alltags - Familie, Schule, Arbeit, Freizeit und die Ansichten von Landschaft und Städten flächendeckend von der Ostsee bis zum Erzgebirge - in ungeschönten und sehr bildwirksamen, vielfach in Form von Schnappschüssen entstandenen Schwarz-Weiss- aber auch von Farbfotografien eines engagierten, in der DDR lebenden Fotoamateurs, die denen eines Profis durchaus würdig sind. Die Aufnahmen dieser Dokumentation wirken völlig unverfälscht und daher ehrlich, spontan und aus dem Leben gegriffen - ganz im Gegensatz zu den meisten, überwiegend tiefganglosen, oberflächlichen Büchern zum Thema, mit denen der Buchmarkt im Zuge der sogenannten "Ostalgie-Welle" zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung geradezu überschwemmt wird. Dieses fachlich gut kommentierte Bildwerk hebt sich sehr wohltuend von allen anderen Büchern über die DDR ab, vor allem auch deshalb, weil sich der zeitliche Rahmen auf die frühen Jahre der DDR - von 1949 bis 1971 - beschränkt. Die hier gezeigten Fotodokumente lassen einzigartig und sehr eindrucksvoll die große Not der Nachkriegszeit und den allgegenwärtigen Mangel dieses durch Kriegsfolgen und sowjetische Demontagen ausgebluteten Landes erahnen. Eines Landes, welches bis auf die überreichlich vorhandene Braunkohle und die von den Sowjets ausgebeuteten Uranvorkommen praktisch keine Bodenschätze aufzuweisen hatte und dem keine Care-Pakete und andere westliche Aufbauhilfen (die aber größtenteils zurückgezahlt werden mussten) zu Gute kamen. Hier gab es kein vielgerühmtes Wirtschaftswunder, denn fast alles, was in der DDR geschaffen wurde, musste ohne fremde Hilfe von den Bewohnern, den damaligen "Werktätigen" unter großem persönlichem Engagement und beständiger Improvisation geleistet werden. Damit ist dieses Werk - ohne dabei das politische System zu werten - auch als eine Reminiszenz und objektive Würdigung der von den Menschen in der DDR geleisteten Aufbauarbeit zu verstehen, die vor allem in den westlichen Teilen der wiedervereinigten Republik überwiegend aus Unwissenheit so sehr geschmälert und infrage gestellt wird. Es waren Lebens- und Arbeitsbedingungen, von denen sich wohl kaum jemand in der heutigen Überfluss- und Wegwerfgesellschaft eine Vorstellung machen kann. Es sind Bilder eines einfachen und wenig anspruchsvollen, von maßlosem Anspruchsdenken und permanenten Reizüberflutungen freien Lebens. Die glücklich, weil ungestellt in die Kamera schauenden, zufrieden ein einfaches Vanilleeis essenden oder voller Stolz ihre gesammelten Pilze zeigenden, nicht mir Markenkleidung ausstaffierten Kinder sind Bilder, die Anlass zum Nachdenken darüber geben sollten, was den meisten Menschen durch den allgegenwärtigen Überfluss abhanden gekommen ist und vielerorts vermisst wird. Man war noch mit Kleinigkeiten zufrieden.
Andererseits artet dieses Werk keineswegs in eine einseitige Lobhudelei für das sozialistische System aus. Die permanenten politischen Beeinflussungen der Menschen dieses Landes durch Personenkults, Aufmärsche und Veranstaltungen werden ebenso vielfältig dokumentiert wie das Alltagsleben.
Einen bis zur Wiedervereinigung reichenden Fortsetzungsband würde ich sehr begrüßen.
Dieses Buch ist sowohl eine Erinnerung für diejenigen, die diese Zeit noch bewußt erlebt haben als auch für die jüngere Generation, um sich zu informieren. Ein Werk zum Schmökern aber auch zur intensiven Beschäftigung mit dem Thema, das man immer wieder gerne zur Hand nimmt. Daher gebe ich die volle Punktzahl.


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