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Rezensionen verfasst von
Max

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Lord of the Elves - Das Zeitalter der Halblinge
Lord of the Elves - Das Zeitalter der Halblinge
DVD ~ Christopher Judge
Wird angeboten von the-dvd-house
Preis: EUR 8,19

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solider Abenteuerstreifen, 14. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Klar liebe Leute, DAS ist nicht Herr der Ringe sondern ein Fantasy Streifen aus dem Hause Asylum. Für die uneingeweihten: ein Studio das mit wenig Budget Mockbuster zu momentanen Kinohits liefert.

Der Film selbst ist simpel gestrickt: böse Armee zerstört Dorf, Überlebende wollen Rache, kriegen sie.
Natürlich ist das keine überaus ansprechende Story ABER man muss eins sagen: der Film hat etwas an Einfallsreichtum. Denn nein, Ritter rennen in dem Film keine rum. Die Helden werden Hobbits genannt, ein kleinwüchsiger Stamm. Die Menschen nennen sie Riesen. Der Film spielt also in einem relativ realem Szenario weit BC (aber dennoch real) und bring Fantasymythen mit ein. Also vielmehr Fantasyfilm mit teilweise neuen Elementen dank der Integration von realen Elementen.
Effekte sucht man zwar nicht vergebens aber sind auch nicht der Rede wert. Für einen Asylumfilm recht solide, mehr aber auch nicht.
Schauspielerisch ist der Film nun wirklich auch kein Fest, der aus Stargate bekannte Christopher Judge, der nun auch kein überaus begnadeter Schauspieler ist, liefert hier wohl die beste performance (wobei diese nun auch nicht überragend ist)

Fazit: ein Film den man spätabends vorm Fernsehr anschaun kann ohne zu viel zu erwarten. Genau die Art Film die man wohl in 20 Jahre im RTL Morgenprogramm finden wird.


The Originals -  Die komplette Staffel 1 [Blu-ray]
The Originals - Die komplette Staffel 1 [Blu-ray]
DVD ~ Joseph Morgan
Preis: EUR 33,99

8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ideales Spin-off, wenn nicht sogar besser als die Muttershow, 13. Januar 2015
"The Vampire Diaries" eine der erfolgreichsten Serien des kleinen US Senders "The CW" wurde in den Wellen des Twilight-Wahns gestartet. Doch anders als erwartet wurde der Vampire-mythos geachted. Die Untoten hatten Fangzähne, tranken Blut und waren beinahe schon Monsterhaft. Doch Storytechnisch war das ganze recht simpel gestrickt: jede Staffel ein neuer Bösewicht und rund-herum das Romantik-drama. Dass dies auch ohne übertriebene Romanze geht schien man sich mit "The Originals" beweisen zu wollen
Gegen Mitte der zweiten Staffel von "The Vampire Diaries" wurde der mysteriöse Vampire Elijah eingeführt, ein Charakter der dank seines Darstellers tatsächlich noch den klassischen Dracula charme versprühte. Wie sich herausstellte war Elijah der älteste Sohn des Urvampirs Mikael. Über die Staffel hinaus wurde auch Elijahs Halbbruder Klaus eingeführt, der dreh und angelpunkt von "The Originals". Denn während Klaus zur hälfte ein Vampir ist, ist er zur anderen ein Werwolf. Ein Hybrid. Als sich die Serie entfaltete wurde immer mehr klar, dass Klaus, als Figur, ein ziemlicher Unsympath ist. Wütent, agressiv, besitzergreifend und beinahe ein Kindergartenkind auf Drogen. Daraus entspannte sich, dann eine interessante Familienkonstellation: Elijah der ständig versucht seinen Bruder zusammen zu halten und Rebekah, die kleine Schwester die trotz ihrer Liebe zu ihrer Familie ihrem eigenem Willen nachging.
Mit Staffel 4 von "The Vampire Diaries" verließen die drei Geschwister die Sendung um in ihrer eigenen Show nun ganz den Fokus einzunehmen.
Dies ist der Beginn von "The Originals"...

Nachdem er vor Jahrhunderten mit seiner Familie half New Orleans aufzubauen wird Klaus unter dem Vorwand einer Verschwörung gegen ihn in die Stadt zurückgelockt. Das schlimmste befürchtend folgt Elijah ihm. Dies ist wo die Show beginnt, Elijah trifft auf verschiedene Schlüsselfiguren und erkennt so langsam die Situation der Stadt: Marcel, ein Vampir der von den Urvampieren wie ein Sohn aufgezogen wurde, hat die Stadt an sich gerissen und kontrolliert sie mit einer eisernen Hand. Sowohl Hexen als auch Werwölfe werden unterdrückt.
Normalerweise wäre es der Familie egal doch die Hexen bringen ein gutes Argument um die Familie zum Helfen zu bewegen: Hayley, eine Werwölfin die in einem betrunkenem Zwischenfall mit Klaus ins Bett sprang, ist nun schwanger. Sehr zum Unglauben aller Beteiligten, doch Klaus ist zur Hälfte Werwolf und hätte sich zwangsläufig nach einem Kondom sinnen sollen. Nun, mit einem Kind auf dem Weg, dass von den Hexen bedroht wird, setzt Klaus alles daran die Stadt Marcel zu entreißen und dabei geht er über Leichen. Viel mehr, will ich nun auch nicht mehr spoilern, doch diese Zusammenfassung umfasst lediglich die ersten 20 Minuten des Piloten, die eigentliche Story ist ein ewiger Machtkampf. Haben die Hexen erst die Macht, reißen sich die Vampire sie sich auch wieder zurück und sehen sie dann von den Werwölfen genommen. All dies funktioniert durch Betrug, Mord und List. Im Endeffekt lässt sich der Politisch-avancierte Plot gut mit Game of Thrones messen
Der Charme von New Orleans kommt fantastisch hinüber ob nun die allbekannte Bourbon Street ein Hauptschauplatz ist oder der gruselige Lafayette Friedhof immer wieder auftaucht. Atmosphärisch und visuell gibt die Sendung sehr viel her.
Figurenmäßig ist die Serie auch nicht rar besetzt. In der Mitte stehen natürlich Elijah und Klaus. Klaus, ein hitzköpfiges Kind im Körper eines Mannes mit Gottkomplex und Vatertrauma der leicht durchdreht und anderen den Kopf abreißt. Elijah, ein kühler Anzugträger der beinahe schon so cool wirkt, dass man der Fassade nicht traut und das passt, denn reizt man Elijah zu sehr ist er beinahe noch ein schlimmeres Monster als sein Bruder.
Weitere wichtige Figuren sind Rebekah, die jüngste Schwester von Klaus und Elijah die sich im Kampf um New Orleans gegen ihre Brüder stellt. Hayley, die junge Werwölfin die Klaus Kind in sich trägt, eine enge Verbindung zu New Orleans hat und als wäre das noch nicht genug sich in Elijah verliebt. Marcel, illegitimer Sohn eines Plantagebesitzers der einst Sklave am Hofe seines eigenen Vaters war und danach von den Vampiren aufgezogen wurde nur um am Ende selbst ein Vampir zu werden und sich nun New Orleans angeeignet zu haben. Camille eine Barkeeperin die in Klaus mehr sieht als nur ein Monster. Davina, eine Hexe die von ihrem eigenem Machthungrigem Zirkel verraten wurde und nun Rache schwört. Celeste, Elijahs ehemalige Geliebte die einst ihr Leben an Klaus verlor und nun Rache an der ganzen Familie sucht. Mikael, Vater der Urvampire und eines der größten, wenn nicht das größte, Monster der Geschichte. Josh, ein frisch Verwandelter Vampir der seinen Weg sucht. Jackson, Thierry, Genevieve....und und und. Was interessante Figuren angeht hat die Show mehr als genug zu bieten.

Schauspielerisch bewegen sich Daniel Gillies, Joseph Morgan und Claire Holt beinahe schon auf Emmy-würdigem Niveau, Leah Pipes macht als Camille einen recht soliden Eindruck währen Charles Michael Davis und Phoebe Tonkin sehr enttäuschend spielen.
Während Gillies und Holt definitiv die besten Performances abgeben fällt Morgan leider fast schon ins komisch übertriebene, fängt seine Figur an zu weinen weint er Flüße, wird er sauer schreit er. Zu viel is manchmal nicht passend.
Gaststars wie Sebastian Roché, Todd Stashwick und Shannon Eubanks liefern ebenso gute Performances wie die leads ab

Da die Sendung wirklich nicht viele negative Aspekte hat liste ich diese hier auf einmal auf:
Der Fokus auf Romantik ist zwar nicht groß aber dennoch da, die ewigen "lüstenden" Blicke zwischen Hayley/Elijah und Camille/Klaus sind zwar teilweise passend doch kommen zu oft vor. Klaus als Figur ist leider sehr unausstehlich, als Hauptfigur ist er einfach zu bösartig. Hayley, der Charakter selbst wirkt in die Sendung gezwungen was durch die Darstellerische Performance nicht besser gemacht wird. Es geht so viel vor, dass es beinahe zu viel ist. Für 22 Episoden hätte man diese Storylines gut länger ausbauen können, wirkt nach verschenktem Potential.

Fazit:
Während "The Vampire Diaries" sich bereits von Mystery komplett in ein Romantikdrama verwandelt hat bietet "The Originals" einen schönen Gegenpol. Man könnte beinahe schon "Interview mit einem Vampir" - Die Serie dazu sagen, denn Stil und Storyline kommt bei weitem nicht zu kurz und präsentieren einen wundervollen Ersatz zu Buffy, Angel und Moonlight. Denn tatsächlich siedelt sich "The Originals" eher im Vampirgenre an als "Vampire Diaries" und nimmt dieses auch um einiges ernster. Sollten sie also auf der Suche nach Shows wie Angel, True Blood, Buffy, Moonlight, From Dusk Till Dawn oder Forever Knight sein so bietet "The Originals" eine gute Alternative.


Katakomben  (inkl. Digital Ultraviolet) [Blu-ray]
Katakomben (inkl. Digital Ultraviolet) [Blu-ray]
DVD ~ Ben Feldman
Preis: EUR 13,72

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider found footage Horror, 13. September 2014
Story
Wenn man von found footage Filmen eines kennt, dann ist es die oft mangelnde Story in die unsere Hauptfiguren geworfen werden und eher schlecht als recht aufgebaut ist. Ähnlich geht es diesem Streifen, zwar fängt er mit einer mysteriösen Einleitung an die Lust auf mehr macht doch letztendlich wirft der Film sehr viele Fragen in den Raum von denen maximal drei beantwortet werden.
Klar verlässt sich der Film stark auf die Fantasie des Zuschauers der die Punkte selbst verknüpfen muss doch am Ende sind es doch ein paar zu viele Fragen die im Raum stehen.
Wer ist der Mann mit der Kapuze, wer war die junge Frau die durch den Nachtclub kommt und später in den Katakomben jemanden in den Tod reißt, was hatte es mit dem anscheinend satanischem Chor auf sich? Und, und, und. Man merkt an einigen Stellen, dass der Autor ganz klar eine Idee hatte, doch an irgendeinem Punkt entschied er sich doch den einfacheren Ausweg zu nehmen und die losen Enden einfach lose zu lassen.
Verschiedene twists wirken lächerlich und während des Films kommt man öfter auf viel bessere Plots, es wurde was die Story angeht sehr viel Potential verschenkt. Leider,denn eigentlich ist das ganze wirklich großartig umgesetzt worden.
Denn der Film spielt mit unseren Erwartungen, wir wissen was für eine Art Film wir gerade sehen und dem Regisseur ist von Anfang an bewusst, dass er daraus keinen Hehl machen muss. Für einen Film dieser Riege wird größtenteils auf jump scares verzichten. Ein paar sind vorhanden doch diese stechen keines wegs negativ heraus, vor allem, dass rare Streuen dieser Szenen ist angenehm.
Dank des Soundesigns und der visuellen regie hat der Film einen schönen Charme und gewinnt dadurch letztendlich einige Punkte zurück.
Die Darsteller haben mich überrascht, wahrscheinlich bin ich schlechteres gewöhnt aber die durch die Reihe starken performances überraschen und geben dem Film sogar etwas Flair hinzu.

Fazit:

Die Story ist offen, ich bin immer noch mit zahlreichen Fragen und der entäuschung über ein maues Ende leicht verbittert. Damit hätte sich etwas machen lassen, sehr viel sogar. Doch was man hier an sich hat ist ein Grund solider grusel Streifen der weder zu sehr auf gore setzt noch sich auf shaky cam und jump scares verlässt.

am einfachsten ist natürlich sich selbst den Film anzusehen, er ist kurzweilig und für einen Filmabend definitiv perfekt geeignet.


The Vampire Diaries - Staffel 4 [5 DVDs]
The Vampire Diaries - Staffel 4 [5 DVDs]
DVD ~ Nina Dobrev
Preis: EUR 9,99

17 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zurück zu alten Höhen, 28. September 2013
Wie weit wir doch gekommen sind...

Staffel 1 war die Überraschung nach der jeder seine Vorurteile beiseite legen musste um zuzugeben, dass diese Show tatsächlich story-technisch und schauspielerisch auf Höhen ist auf denen sich wirklich wenige Shows dieses Genres befinden
Staffel 2 toppte die erste durch neue fantastische Figuren und ein mystery, dass einen an den Rand des Sitzes zwang.
Doch dann kam Staffel 3, eine season die die Story nahm, in einen Mixer warf und dann irgendwo begrub und sich anstatt auf neue Figuren viel zu sehr auf eine anscheinende Lieblingsfigur der Autoren während alle andere mehr oder weniger bloß Nebencharaktere in der Story dieses eines Charakters wurden.

Wie passt diese Staffel in das Konzept ? Kurz: VIEL besser als Staffel 3 aber immer noch deutlich schwächer als Staffel 1 und 2.

Kurz und bündig:

Schauspielerisch ist sie immer noch top (auch wenn man merkt, dass Paul Wesley mit seiner Rolle unzufrieden ist und Ian Somerhalder langsam gelangweilt wird) und im Vergleich zur dritten Staffel gibt es sogar einen roten Faden der sich durch die Staffel zieht. Die Story selbst klingt besser als die der ersten drei Staffeln wird aber teilweise so in die Länge gezogen, dass lange vor dem Finale schon der Saft raus ist.

Hier endet meine Spoilerfreie review, falls ihr Angst vor großen Spoilern habt hört ab hier auf zu lesen und verlasst euch (falls ihr euch auf meine Meinung verlassen wollt) auf die kürzere review über diesem Text.

Story:
Wir beginnen die Staffel wo die dritte endete, Elena liegt tot im Leichenschauhaus doch erwacht. Dr. Fell verpasste ihr nämlich im letzten Staffelfinale eine Dosis Vampirblut das sie nach ihrem Tot in einen Vampire verwandelt. Doch wie es Vampire so an sich haben müssen sie sich um die Verwandlung abzuschließen und nicht innerhalb von 24 Stunden sterben wollen von einem Menschen nähren. Manche behaupten gerne, dass dies von 'Twilight' inspiriert war. Ob ich dem beipflichten kann oder nicht weiß ich nicht genau, solch ein Storypunkt ist nicht Twilight-exklusiv und die Art eine Verwandlung zu zeigen wurde schon öfter verwendet. Die Entscheidung Elena in einen Vampir zu verwandeln war sicherlich eine gute, denn früher oder später muss sich der Status Quo ja ändern.
Währenddessen kommt Klaus in seinen alten Körper zurück, dies mach Alarics tod sinnfrei. Dieser Storykniff wurde ganz klar eingefügt da ein paar Autoren Klaus anscheinend viel zu gern hatten. Die Figur wirkt in dieser Staffel einfach nur deplaziert und scheint blos noch zu existieren um einige Fans in Ohnmacht fallen zu lassen.
Die Grundmotivation der Staffel ist das Heilmittel für Vampirismus, begraben mit dem Unsterblichen Silas und nicht nur von unseren Vampiren gesucht sondern auch einem Vampirjäger Orden namens 'Die Fünf' ist sie das was die Figuren in dieser Staffel antreibt.
Elena, Stefan, Damon, Bonnie und Jeremy verbünden sich mit Klaus und Rebekah um dieses Mittel zu finden. Die Geschichte des Mittels hätte ziemlich falsch gemacht werden können und zwar indem sie Elenas Vampirismus null und nichtig machen würde doch anstatt die offensichtliche Rute zu gehen wird die Frage aufgeworfen wer nun eigentlich die Heilung bekommt was ein wunderbarer Twist in der Motivation der Figuren ist.
Elena ist durch die Verwandlung mit Damons Blut nun 'mit ihm verbunden' was man auch kurz 'erzwungene Romantik' nennen kann da dies nur dazu dient um Drama zu stiften. Die Idee dieses Bands ist meines Achtens viel zu erzwungen und nimmt Zeit ein die anders verbracht hätte werden können.
Jeremy wird wärenddessen zu einem Mitglied der Fünf, dies allerdings ganz unwillig, denn anscheinend ist er zum Jäger geboren und sein Körper bildet ein Tatoo das mit jedem getöteten Vampir einen neuen Teil der Karte zum Heilmittel offenbart. Dies wurde teilweise gut umgesetzt, zum einen motiviert es manche Figuren dunkle Entscheidungen zu treffen doch zum anderen kommen diese Entscheidungen nicht zurück. Somit bleibt eine gesamte Bar voll mit ermordeten Menschen ungesühnt.
Klaus will das Heilmittel um wieder Hybriden schaffen zu können. Wärendessen versucht Tyler das Band zwischen Klaus und seinen aktuellen Hybriden zu brechen. Dies gelingt zwar doch Klaus ermordet das ganze Pack und ertränkt Tylers Mutter aus Rache. Wie soll ich mit dieser Figur sympathisieren ? Da er eine schlimme Familie hatte ? Seine Geschwister sind ja ziemlich normal geworden wieso nicht er ? Die Storyline selbst zeigt leider einen dunklen Teil der Mentalität der Autoren: Man kann sich heldenhaft verhalten wie Tyler doch am Ende wird einem das Leben doch nur von einem anderen ruiniert und dieser geht ungestraft hinfort. Ob Klaus Schwachpunkt oder Stärke ist kann man nicht genau sagen, denn um eine Figur böse dinge tun zu lassen muss man als Autor auch bereit sein diese Figur die Konsequenzen tragen zu lassen. Dies tut er allerdings nie.
Rebekah verbringt die halbe Staffel in einem Sarg doch mischt ebenfalls in der Jagd auf die Heilung mit. Denn im Gegenteil zu ihren Brüdern möchte sie wieder ein Mensch werden da sie allem anschein nach der existenz als Vampir überdrüssig ist. Dies ist eine wunderbare Wendung in ihrem Charakter und lässt eine Figur die zuvor als eher oberfächlich rüberkam in einem vollkommen neuem Licht dastehen.
Caroline ist in der Staffel zwar anwesend was genau sie allerdings tut ist mir selten bewusst. Sie scheint nur noch zu existieren um 'Klaroline' Fans Material zu liefern denn außer Figuren zu verurteilen und zu lächeln wärend sie das Teenie Ideal verkörpert mischt sie weder wirklich in der Handlung um das Heilmittel noch in der um Silas wirklich mit.
Um an die Heilung zu kommen bedient sich Rebekah der Hilfe ihres Bruders Kol, dieser wird allerdings von Jeremy ermordet und sein Tatoo vervollständigt sich. Ich befürchte ich muss nun zu Kol etwas schreiben, nicht ? Diese Figur kam zwar bei Fans gut an doch die Autoren hatten ganz klar keine Ahnung was mit ihm zu tun war. Sie schrieben ihn in ein 'Loch', eines das ihn bloß mit 3 Eigenschaften ausstattet und alle anderen auschließt. Diese sind alle negativ (aggressiv, unberechenbar und rücksichtslos) dadurch wurden sämtliche positiven ausgeschlossen und lieferten kein Material mehr ab. Ich hätte lieber weniger über ihn gewusst so hätte er an einem späteren Punkt zurückkehren können als eine ausgefleischtere Figur, doch hier war der Wunsch der Fans zu penetrant.
Bonnie ist in dieser Staffel mal wieder in der Position der Hexe die 'diesen' Zauber ausführen muss um an 'dieses' Objekt zu kommen was eine traurige Wiederhohlung ihrer Story in allen 4 Staffeln ist. Dabei begann ihre Story so gut mit ihren Absacker in die Schwarze Magie. Gegen Ende beginnt Storys Handlung wieder gut zu werden da sie den nun verstorbenen Jeremy sieht und anderseits von Silas manipuliert wird, doch bevor dieser Bogen anfängt wird er wieder fallen gelassen.
Auf der Insel angekommen wird Jeremy von Silas getötet und die Heilung von Katherine gestohlen. Zurück in Mystic Falls erleidet Elena aufgrund des Todes ihres Bruders einen Nervenzusammenbruch und nutzt die Fähigkeit ihre Emotionen abzustellen. Elena verhält sich nun vollkommen anders und beginnt immer mehr Katherine zu ähneln. Diese Änderung im Charakter begrüßte ich ebenfalls denn einerseids wurde das Sklavenband zwischen Damon und Elena gebrochen und andererseids machte diese Wendung aus dem Mauerblümchen einen ausgefleischten Charakter. Elena beginnt mit Rebekah Katherine hinterherzujagen und findet sie in Pennsylvania nur um festzustellen, dass diese sich in einer Beziehung mit Elijah befindet. Wisst ihr noch ? Der Bösewicht der zweiten und Teilbösewicht der dritten Staffel ? Der, der eigentlich bei seiner Schwester war als ihr Bruder starb und ab beginn der vierten Staffel abwesend war ? Ja, genau der Elijah...diese Figur scheinen die Autoren einfach vergessen zu haben. Doch mit seiner Rückkehr nimmt Elijah die Dinge wieder in die Hand und bietet die Heilung seiner Schwester an nachdem er diese von Katherine als Beweis ihrer Liebe erhält.
Doch Halt ?! Was ist mit Silas der Jeremy tötete ? Dieser ist nun auf in Mystic Falls und versucht durch Bonnie den Vorhang zwischen der Welt der lebenden und toten zu öffnen. Denn das Heilmittel war für ihn gedacht um sterben zu können. Genau: wie haben einen selbstmord gefährdeten Bösewicht.
Silas erhält das Heilmittel durch die Hilfe von Klaus der Elijah an der Nase herumführt (danke Klaus) und damit seine Schwester zum gefühlten Tausendsten mal in dieser Staffel verrät.
Durch die Hilfe von Bonnie bricht der Vorhang und die Toten kehren als Geister zurück. Wobei die 'Toten' in diesem Fall bloß Nebenfiguren dieser Staffel sind und keine gewichtigen Figuren wie Mikael, Esther, Jenna, Vicky, Anna, Mason etc. Die einzige wichtige Figur die zurückkehrt ist Alaric der anscheinend eine Gehirnwäsche erlitten hat, so war er noch gegen Damons Avancen an Elena in der dritten Staffel und vor seinem Tod so ist er nun froh darüber, dass Damon sich Alarics Stieftochter unter die Nägel reißt.
Die Staffel endet mit der Wiederbelebung Jeremys, welche einige wunderbare Szenen nichtig erscheinen lässt, Bonnies tod und der Offenbarung das Silas in Wahrheit Stefans Doppelgänger ist und ihn versenkt.
Man möge davon halten was man wolle, die Story ist wirr, negiert sich vorne und hinten und hat viele Löcher. Doch für jedes Loch ist ein toller Charaktermoment vorhanden der dies wiedergut macht. Alles in allem ist die Story besser als die der dritten Season

In der 20sten episode verlassen Elijah und Klaus Mystic Falls um nach New Orleans zu ziehen. Dort wird das Spin-off zu 'The Vampire Diaries' names 'The Originals' stattfinden was heißt, dass Elijah, Klaus und Rebekah das Cast in der fünften Staffel verlassen. Die Folge war extremst gut und ließ den Rest der Staffel im Staub zurück, kurz: allein schon diese Folge ist den Kauf wert.

Nina Dobrev hat bewiesen, dass sie großartig ist. Ob sie nun zwei Figuren spielt oder einen Nervenzusammenbruch schauderhaft realistisch rüberbringt diese Frau spielt top.
Ian Somerhalder ist in dieser Staffel ganz klar etwas gelangweilt, er verlässt sich wieder mal darauf, dass seine Augenbrauen den Job erledigen statt seinem Talent (das vorhanden ist er in dieser Season anscheinend nur nicht nutzt)
Paul Wesley ist ganz klar DER Darsteller der am meisten Potential hat, seine Rolle gibt zwar wenig her doch aus wenig schafft er immer noch viele wunderbare Szenen.
Kat Graham ist in dieser Staffel vielleicht noch etwas emotionsloser als in der letzten, ihre besten Szenen kann ich an einer Handaufzählen (3 Finger ehrlich gesagt: Jeremys Grab, Bonnies Tod, Magie Ausbruch)
Candice Accola mag vielleicht das quietsch frohe High School Sternchen gut rüberbringen doch beweist in dieser Staffel, dass sie am besten dabei beleibt denn als Silas beweist sie, dass sie an ihrer Darstellung eines Bösewichts noch etwas arbeiten muss
So sehr ich Klaus nicht mag, um so mehr mag ich Joseph Morgan. Dieser Darsteller beweist einfach, dass er Spaß mit seiner Rolle hat. Herrlich böse und sarkastisch
Tyler Michael Trevino bekommt in dieser Staffel reativ wenig zu tun doch lässt viele seiner Co-Stars in Staub zurück
Elijah Als einziger Darsteller mit etwas mehr Erfahrung kann Daniel Gillies die Folgen in denen er nun auftaucht ganz klar für sich verbuchen. Er versprüht Angst und wirkt vertrauenswürdig zur selben Zeit, so etwas schaffen wenige Darsteller

Story: 6/10
Darsteller: 8/10
Effekte: -/10 (kaum vorhanden)

Fazit: 7/10
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 10, 2013 6:06 PM MEST


Berlin - Tag & Nacht - Staffel 11 (Folge 196-215) [Limited Edition] [4 DVDs]
Berlin - Tag & Nacht - Staffel 11 (Folge 196-215) [Limited Edition] [4 DVDs]
DVD ~ Prashant Prabhakar
Preis: EUR 13,99

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Plot ? Wer braucht schon sowas ?, 26. Februar 2013
Also über die Sendung brauch ich nicht viel zu sagen...eigentlich kann ich gar nichts darüber sagen, denn es ist weder eine Grundhandlung noch sonst etwas vorhanden.

Die Sendung dreht sich um einen 'außergewöhnlichen Freundeskreis' und die Geschichten die sich aus ihrem Leben erspinnen, wir alle wissen natürlich, dass weder die Figuren noch die Geschichten real sind sondern allesamt in einem Drehbuch festgehalten. Im Gegenteil zu vielen anderen Shows dieser Art macht es diese allerdings schmerzhaft offensichtlich, dass sie gescripted ist. Aber gerade das macht den Charme aus durch den ich mich bewegt habe mal rein zu sehen. Ist es eine schlechte Show ? Ja. Aber zumindest kann man sowohl als Fan solcher Genrevertreter als auch als nicht Fan seinen Spaß damit haben.

Schauspielerisch ist das ganze natürlich alles andere als hochwertig. Jede zweite line ist gestottert und kurz werden essentielle Textstellen vergessen (manchmal kann man sogar förmlich sehen wie einige Darsteller versuchen sich an ihren Text zu erinnern). Und ebenso holprig wie das Schauspiel fallen auch die Figuren aus, ein Haufen an skurrilen Personen denen man dem Zuschauer als real verkaufen will aber genau diese abgedrehtheit macht einen gewissen Charme aus, dieser Charme zwingt den ein oder anderen allerdings sich per Folge mindestens 40 mal an den Kopf zu fassen.

Mehr lässt sich über die Sendung selbst nicht sagen, wer mit so einer Art Show etwas anzufangen weiß wird sicherlich seinen Spaß haben. Allen anderen jedoch rate ich so weit wie möglich davon fern zu bleiben. Ich persönlich hatte einen Mix aus Gefühlen, einerseits musste ich mich konstant fremdschämen andererseits war es ein Genuss über ein dermaßen schlechtes Schauspiel und Drehbuch zu lachen (ich weiß ich bin ein schlechter Mensch =P ).
2 Sterne müssen hier für den Genussfaktor genügen, mehr zu geben wäre anderen Sendungen die tatsächlichen effort dahinter stecken haben einfach unfair.

Die release Politik der DVDs finde ich jedoch mehr als seltsam. Das Prinzip einer Staffel ist es eine Sendung im Jahrestakt mit einer Pause zu veröffentlichen. Und da diese Show anscheinend durchläuft befindet sie sich immer noch in Season 1 strickt gesehen. Aber es ist sicher eine gute Verkaufspolitik jeweils 20 Folgen als 'eine Staffel' zu veröffentlichen. Zumindest ist der release von 'edel' wirklich schön aufgemacht. Manche Shows bekommen in Deutschland/Österreich nicht einmal eine Veröffentlichung...


Subspecies: In the Twilight
Subspecies: In the Twilight
DVD ~ Anders Hove
Wird angeboten von Virtual Trading GmbH
Preis: EUR 3,49

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr guter Film aber bitte habt keine falschen Erwartungen meine lieben Twilightfans, 7. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Subspecies: In the Twilight (DVD)
An alle die, diese DVD aufgrund des Covers kaufen wollen:

Wie bei jedem Teil dieser Versionen der Subspecies Reihe gilt auch hier: Die Cover entsprechen nicht dem eigentlichen Filminhalt. Das Cover suggestiert eine B-Vampierfilm mit reichlich melodramatischen Dialogen und pussyfizierten Vampiren die mehr mit Feen gemeinsam haben als mit Vampiren (naja, das Cover zu diesem Teil eigentlich weniger, trotzdem werden 'sexy Vamps' suggestiert). Das findet man alles in diesem Film NICHT hierbei handelt es sich um einen Horrorstreifen aus den 90ern der den Vampiremythos nicht komplett umschreibt, nein hier geht es recht düster und hart zu.

und jetzt zum eigentlichen Film:

König Vladislav, seines Zeichens König der Vampire, rettete einst ein Dorf vor der Invasion der Türken und bekam aus Dankbarkeit den Blutstein, ein mythischer Stein der heiliges Blut in sich trägt und einen Vampir ewig ernähren kann. So attackiert er das Dorf nicht und achtet ein Friedensabkommen. Vladislavs 'Sippe' setzt sich aus seinen zwei Söhnen zusammen: Radu, den er einst mit einer Hexe zeugte, und Stefan, den er mit einer Menschenfrau zeugte.
Während Stefan versucht Menschlich zu leben (und auch menschlich aussieeht) ist Radu hinter dem Blutstein her und anscheinend nach dessen heiligem Blut abhängig. Die Geschichte beginnt damit, dass Radu seinen Vater ermordet und den Blutstein an sich nimmt, damit scheint nun der Friede gebrochen und eine Bedrohung zieht über das Dorf hinein. In diesem Dorf befinden sich Michelle und...und...ihre zwei Freundinnen deren Namen man genau so gut vergessen kann,ennen wir sie einfach 'offensichtliches Opfer 1' und 'offensichtliches Opfer 2' , diese wollen anscheinend über ein Fest der toten nachforschungen anstellen und geraten, ach welch Zufall, in Radus Visier. Stefan, der sich natürlich gleich in Michelle verliebt, will nun seinen Bruder stoppen.
Ohne komplett weiter zu spoilern lässt sich über die Story nicht meckern, sie ist geradewegs ohne viele Plotlöcher geschrieben und verbindet einige cliches ohne sie clichehaft wirken zu lassen und das nennt man mal gekonnt. Die Story ist einfach und gut hat ein gutes vorankommen ohne schnell langweilig zu werden.
Die Effekte sind wie man es sich von einem direct-to-video film der frühen 90er erwartet, zweckmäßig. Radus makeup ist da wohl das beste und die "Schattenbewegungen" sind wirklich schön gemacht. In allem wirken die Effekte wie aus einem soliden 80er Blockbuster und das ist auch recht gut so.
Schauspielerisch gibt es auch nicht wirklich etwas zu meckern, Anders Hove ist genial und kreierte in diesem Film eine Kultfigur. Sein Akzent (note: in englisch und deutsch gesehen, diese DVD hat leider keine Englische Sprachausgabe) und Gesichtsaußdrücke, ich bin mir nicht sicher ob Hove ein 'guter' Schauspieler ist, denn sein overacting ist einfach zu offensichtlich aber was er mit seiner Rolle macht ist durchaus gut, es passt einfach.
Michael Watson als Stefan spielt den typischen guten Vampir der unbedingt ein Mensch sein möchte genau so wie man es sich erwartet...doch damals war diese Rolle nicht kein Cliché daher wage ich zu sagen, dass wir ihm diese Art Vampire zu spielen verdanken, trotzdem nichts negatives.
Zu dem Rest des Casts gibt es in diesem Teil der Reihe noch nichts zu sagen, die Darstellerin von Michelle ist solide und defenitiv besser als ihre Nachfolgerin (jap, sie wurde für die Fortsetzung recastet) sticht allerdings nicht herraus.

Wenn man sich diesen Film nicht mit den falschen Erwartungen hat man hier ein kleines Trashjuwel


Subspecies In The Twilight - Vampire Journals
Subspecies In The Twilight - Vampire Journals
DVD ~ Jonathan Morris
Wird angeboten von cook29
Preis: EUR 18,97

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Vampir-Film mit kleineren Schwächen, 5. Februar 2013
An potentielle Käufer die, die DVD wegen ihres Covers kaufen wollen:

Wenn ihr in dieser DVD einen Film mit nicht Bluttrinkenden, glitzernden Vampiren erwartet die im Sonnenlicht laufen können und mehr mit Feen gemeinsam haben als Vampiren dann dreht bitte um. Das ist ein klassischer Vampirfilm mit einigen Fässern Kunstblut und einer trashigen Aufmache, der Film ist aus dem Jahr 1998 und wurde mit einem enorm geringen Budget produziert.
Falls ihr Filme mögt die den Mythos Vampir einigermaßen achten und Erzähltechnisch auf einer anderen Höhe als Stephanie Meyer sind dann bitte lest weiter. Als Fan von Vampire Diaries (einer ebenso abgeschwächten Form des Mythos) kann man mit diesem Film doch auch seine Freude haben.

Das Cover ist dazu da um das Twilight fandom anzulocken...(passt aber besser zu diesem als den anderen Subspecies Filmen)

Was hat dieser Film an sich das ihn so gut/genießbar macht ?

Ist es eine tiefe und wundervolle Geschichte ? Eher nicht, denn die ist schnell erzählt.
Zack, ein Vampir der selbst Vampire jagt da er Rache für die 'fehlerhafte' Verwandlung seiner Geliebten an der gesamten Rasse sucht, trifft in Bukarest auf den alten und mächtigen Untoten Ash. Dieser hat es auf eine Pianistin abgesehen und wie es der Zufall so will verliebt sich Zachary genau in diese. Der Plot is ein Aufhänger für Kampfszenen, Erklärungen und endlos wirkenden Monologen.

Sind es die Figuren ?
Eeeehhhhh....nein. Zachary ist der 08/15 gute Vampir, der aber wenigstens noch Menschenblut trinkt und weder glitzert noch Tierblut trinkt, und Ash der 08/15 ober böse Vampir. Im Endeffekt bekommt man als Zuseher Stereotypen an den Kopf geworfen, allerdings stört das nicht all zu sehr, denn auch wenn die Figuren einfach gestrickt sind funktioniert es in diesem Fall und geht Hand in Hand mit der einfachen Geschichte.

Aber was ist es nun ?
Die Atmosphäre und das Gefühl das der Film von sich gibt, denn man wird nicht mit einer leblosen, kalten und toten Atmosphäre begrüßt, im Gegenteil. So unangenehm sie sich auch anfühlt, für einen Vampire-zentrierten Film ist diese perfekt geeignet. Die Sets sind wunderbar stimmig, die Musik ist düster, das Make-Up ist herrlich übertrieben und die Schauspieler lassen jeden Satz schön dramatisch klingen.

Der Film ist bei Gott kein guter Film, er bleibt den Prinzipien des klassischen Vampir-genres treu und 'vergewaltigt' den Mythos nicht so wie Genre-Vertreter wie Twilight und das macht den Film zu was er ist:

ein einfach gestrickter, atmosphärischer, leider etwas langsam erzählter Vampirfilm der mit einer gelungenen Atmosphäre und netten Horrorelementen punktet.

Zusatz für Subspecies Fans:

Der Film ist, wie euch anderen Subspecies Fans sicher bekannt, ein Spin-Off. Ich bin leider erst nach dem ansehen von Subspecies 4 auf den Film gestoßen und bin etwas enttäuscht, dass ich es nicht schon vorher bin. Denn nach dem Ansehen von Subspecies 4 fällt es mir schwer den Antagonisten dieses Films nur ansatzweise ernst zu nehmen. Ash ist in Subspecies 4 ein...naja...Weichei.
Es ist nett zu sehen, dass sich Radus Blutlinie auch durch diesen Film zieht aber naja...Ash...
Der Film tanzt defenitiv aus dem Ton, da er mehr romantisch als Horrorhaft angehaucht ist und killt Teiler der Subspecies Mythologie (nicht, dass Subspecies das nicht schon selbst tun würde).
Der Film als einzelnes betrachtet ist ein solider Vampirfilm aber als Teil der Subspecies Reihe fällt er noch mehr durch. Wenn man über die Unterschiede (weniger Horror, langsamere Handlung, Plotlöcher) hinwegsehen kann dann bitte zugreifen aber falls nicht wird man ziemlich enttäuscht sein.


Resident Evil: Retribution
Resident Evil: Retribution
DVD ~ Milla Jovovich
Preis: EUR 7,99

18 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als solider Actionstreifen, 5. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Resident Evil: Retribution (DVD)
Wenn die Resident Evil Reihe mit einem noch nie aufwarten konnte dann war es eine tiefgründige Story, von daher sollte man sich auch keine Oscar-würdige Geschichte erwarten. Doch wenn man sich den Film ansieht da man die Reihe als gesamtes mag, Action Fan ist, Sci-Fi zu würdigen weiß oder gute Zombie Szenen zu würdigen weiß ist man bei diesem Film richtig. Ich erwähne mal absichtlich nicht die Fans der Spiele Reihe denn die werden entweder enttäuscht oder begeistert sein, denn der Film folgt der Story der Spiele nicht mal mehr ansatzweise. Es gibt gewisse Szenen die sich an die Spiele anlehnen, es treten einige Fanlieblinge der Spiele Serie auf (Ada Wong, Barry Burton, Jill Valentine, Leon S. Kennedy, Albert Wesker und Carlos Olivera), die Spezielzombies (Las Plagas Infizierte, Licker und ich entsinne mich einen Hunter gesehen zu haben...nicht die L4D Hunter sondern die Echsen artigen Kreaturen) und für Spiele kenner werden oft kleine Anleihen an die Spiele eingefügt.
Zu Story gibt es nicht viel zu sagen. Die ist zwar vorhanden aber nicht zwingend großartig: Alice wird von Umbrella gefangen genommen und in eine Untergrundanlage verschleppt in der Jill Valentine, welche mittlerweile von einem Scarab kontrolliert wird (wie in RE5), versucht sie auszuquetschen. Zum Glück wird Alice von Ada Wong befreit und muss sich durch die Anlage kämpfen um mit dem Rest des Rettungsteams bestehend aus Leon, Barry, Segei und Alice' Bekannten Luther (aus dem Vorgänger 'Afterlife) besteht aus der Anlage auszubrechen. Es gibt allerdings vier Probleme ? Erstens: Die Anlage ist eine Testanlage für Umbrellas Biologische Waffen. Zweitens: Um die Waffen den Käufern zu demonstrieren baute Umbrella kleine Blöcke größerer Städte nach (Tokyo, Moskau, New York und einem kleiner Vorort von Racoon City) durch die das Team durch muss. Drittens: die Red Queen (aus dem ersten Teil der Film Reihe) ist zurück und kontrolliert die Untoten. Und Viertens: Jill (die nun durch den Scarab von der Red Queen kontrolliert wird) ist mit einem Sondertrupp bestehend aus den Klonen von One (aus dem ersten Teil), Rain (ebenfalls aus dem ersten Teil) und Carlos (aus 'Apocalypse' und 'Extinction') sowie einem Haufen Umbrella Soldaten hinter dem Team her.
Die Effekte sind, wie für die Reihe üblich, abnormal gut. Die Effekte sind beinahe so gut wie in Avatar doch 'RE:Retributuion' hatte laut imdb ein Budget von $65,000,000 und 'Avatar' ein Budget von $237,000,000. Paul W.S Anderson hat anscheinend ein Talent dafür Filme mit einem geringeren Budget besser aussehen zu lassen.
Die Action ist wie gehabt intensiv, stylisch inszeniert und fantastisch choreographiert.
Doch jetzt kommt der etwas ungemütlichere Teil: die Darsteller. Ich muss anmerken, dass ich den Film sowohl in Englisch als auch auf Deutsch gesehen habe, ich bewerte allerdings die Darstellerischen Leistungen nach der Englischen Version (duh!). Milla Jovovich, die leider selten durch großes Schauspiel glänzt, gibt diesmal einige richtig gute Szenen ab. In der Verhör-szene wirkt sie richtig glaubwürdig und auch die Szene als ihr Hausmutter Klon war richtig gut gespielt. Ihr größtes Problem scheint ihre Fehleinbildung zu sein, dass 'coole' Helden dauern Emotionslos dreinschauen müssen, denn in den Szenen in denen sie rein auf Actionheld spielt, spielt sie so schrecklich, dass man beinahe schon denkt Kristen Stew....einen Holzklotz vor sich zu haben. Sienna Guillory die in einigen Filmen bereits bewiesen hat, dass sie schauspielen KANN ist in diesem Teil leider etwas 'seltsam', ihr character wird ferngesteuert und soll anscheinend wie ein Roboter agieren was allerdings nicht entschuldigt lange Pausen zwischen den Lines einzufügen (Beispiel: "we have a traitor.....*gefühlte Minute*.....in this facility"). Ein richtiger spezialfall ist hingegen Li Bingbing als Ada Wong: kleiner Fakt am Rande die aus China stammende Darstellerin wurde anscheinend von der Darstellerin synchronisiert die Ada Wong in den Spielen die Stimme geliehen hat. Und wenn eine Schauspielerin re-synchronisiert werden muss da ihr Akzent zu schlecht ist kann ich das nicht als gutes Schauspiel werten. Leider hilft ihr sich nicht verändernder Gesichtsaußdruck auch nicht weiter... Über Aryana Engineer kann ich leider wenig sagen, die hatte kaum lines (da ihr charakter stumm ist) und hatte zumindest einige Expressions.
Leon S. Kennedy wird von Johann Urb dargestellt der solide spielt und sich stimmlich sehr an Game-Leon orientiert, seine Haltung ist ebenfalls stark an seine Haltung in den Spielen angelehnt zum Glück ignoriert er die nicht vorhandenen Gesichtsausdrücke aus den Spielen und baut einige Emotionen ein. Über Kevin Durand brauche ich nicht viel sagen, er stellt quasi den selben Charakter dar den er schon in ach so vielen Film darstellte, leider halt nicht Barry, aber ist immer noch eine der besser dargestellten Figuren des Films. Am meisten stich Shawn Roberts als Albert Wesker heraus, er scheint das 'cooler Bösewicht' prinzip durchblickt zu haben und spielt mit kleinen Lächeln, einer tiefen düsteren Stimme mit einem Neuseeländischen Akzent die Rolle so wie es sich gehört: wunderbar böse. Michelle Rodriguez ist wieder als Rain dabei und zwar in einer Doppelrolle: einmal als gute Friendenslieben Rain und als Böse Soldatin. Beide Rollen spielt sich super herunter, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Oded Fehr und Colin Salmon spielen gewohnt gut, bekommen allerdings nicht genug Screentime.
Die deutschen Synchronsprecher machen wie gewohnt einen guten Job...allerdings muss ich Milla Jovovics Synchronsprecherin tadeln. Gehts es vielleicht noch monotoner und gelangweilter ?

Fazit:
Wenn einen sehr gut inszenierten Scienfiction/Action/Horrorfilm sucht der weiß mit Effekten und stylischen Szenen zu beeindrucken ist man hier richtig. Wenn man nicht zu viel Wert auf eine logische Story legt wird man mit diesem Film seinen Spaß haben.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 9, 2012 11:44 AM CET


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9 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bei weitem nicht nahe an Staffel 1 und 2, 6. November 2012
Achtung Spoiler (duh)

Leider kann die Story nicht mehr mit denen von Season 1 und 2 mithalten, alles viel zu verworren und manche Storylines werden komplett fallen gelassen (Bonnies Mutter) oder rasch beendet um für eine neue Platz zu machen (zb. Mikael). Leider wurde die Storyline um die "Originals" zur Storyline um Klaus; Finn, Kol, Rebekah, Esther, Mikael und Elijah spielen leider nur Nebenrollen in dieser Story.
Klaus wurde leider komplett "verschrieben" jede Folge ist er eine andere Person (einmal ist er der große böse Hybrid, dann der liebe Hündchen maler etc.).
Das (für mich) allerdings schlimmste ist, dass Damon, Stefan und Elena ebenfalls zu Nebenfiguren degradiert werden. Sie kommen zwar noch vor aber sie spielen tragischer weise keine größere Rolle mehr im "Großen Ganzen", das einzige das Elena beiträgt ist ein Blutbeutel für Klaus zu sein...
Auch die moralischen Missgriffe sind nicht zu übersehen (oh...Klaus hat Jenna gekillt, mehrmals versucht Caroline zu töten und mit ihr noch keine gemeinsame Szene gehabt ? Lasst uns aus den beiden doch ein Paar machen...)
Paul Wesley (Stefan), Ian Somerhalder (Damon), Joseph Morgan (Klaus) und Nina Dobrev (Elena/Katherine) leisten wirklich gute Arbeit mit dem wenigen, dass ihnen gegeben wird aber stechen leider manchmal etwas über die Schiene. So wirkt Damon hin und wieder wie ein verlorener Welpe, Stefan (der als Bösewicht echt eine gute Leistung abgiebt) mutiert ab der Hälfte der Staffel wieder zu einer noch schlimmeren Schnarchfigur als er vorher war, Katherine ist ein paar mal zu "over the top" und Klaus ist nur halb so einschüchternd wie er eigentlich sein sollte.
Bonnie (Kat Graham), Caroline (Candice Accola), Tyler (Michael Trevino) und Jeremy (Steven R. McQueen) leisten zwar solide Arbeit können allerdings nirgendwo rausstechen.
Das für mich allerdings erschreckeste ist, dass Claire Holt (Rebekah) nichts...absolut nichts leistet außer alles mögliche zu überspielen.
Daniel Gillies (Elijah) und Matt Davis (Alaric) sind leider die einzigen die in dieser Staffel den Schauspielerischen Anspruch hochschrauben, leider müssen wir zu einem von beiden in dieser Staffel lebe wohl sagen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 13, 2013 2:52 AM MEST


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich, 11. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Robot Chicken - Season One [2 DVDs] (DVD)
Eine der cleversten, witzigsten und cineastisch brilliantesten Shows seid jeher kommt endlich bei uns auf DVD. Die Show nutzt bloß Actionfiguren und einfachste Effekte um Themen Sketche zu präsentieren (zb. Super Mario etc.), sicherlich wird der ein oder andere nicht der größte Fan von Steh Greens teilweise vulgärem Humor werden aber viele Sketche liefern eine verdammt gute Sozialkritik ab (wie die George W. Bush Szenen). Das größte Problem bei den etwas anspruchsvolleren Sketchen wird der Zeitunterschied sein der die Szenen aus dem Kontext fallen lässt aber wenn man sich im Klaren darüber ist, dass man eine Show aus dem Jahr 2005 sieht wird dies auch verflogen sein.

Fazit: eine Show für Leute die sowohl weniger als auch höheren Anspruch auf Humor legen aber über den eher vulgären Stil der Dialoge hinweg sehen können oder es witzig finden. Außerdem ist die Show wärmstens für Fans von cleverer cinematographie geeignet da hier die Stop-Motion mehr als großartig genutzt wird.


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