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S. Will
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The Lord of the Rings - The Motion Picture Trilogy
The Lord of the Rings - The Motion Picture Trilogy
Preis: EUR 21,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für den Filmfan ein must have, für den Klassikliebhaber ein nice to have, 19. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Filmtrilogie verdankt Howard Shores Filmmusik einen erheblichen Teil ihres Erfolges. Doch wie schlägt sie sich ohne den Film und wie wirkt sie auf den Klassik-Liebhaber?
Mit der Box erhält man drei CD mit jeweils über 70 Minuten, handlich aufgeteilt in jeweils 20 tracks. Die Stücke folgen der Filmhandlung und sind durchgängig für ein Symphonie Orchester ausgeführt; teilweise erfolgt Unterstützung durch einen Chor und Solisten; in einzelnen Tracks wird ein Soloinstrument (Flöte, norwegische Geige etc.) eingesetzt. Synthesizer finden sich sporadisch wenn Geräusch-Effekte benötigt werden; auch für Füllklänge kommen sie vermutlich zum Einsatz.
Die einzelnen Tracks sind musikalisch eigenständige Einheiten, die Übergänge haben jedoch für mich öfters den Charakter einer zwanghaften Ausblendung anstelle einer korrekt aufgelösten Musikdramaturgie. Auch innerhalb der Stücke stellte sich bei mir immer wieder mal der Eindruck ein, dass die Musik dem Filmdrehbuch unterworfen ist und die Dramaturgie musikalisch nicht optimal gelöst ist. Innerhalb der CDs gibt es keinen wirklichen musikalischen Spannungsbogen - die Musik folgt hier dem Drehbuch, so dass eine Abfolge von Nummern resultiert. Wer die Filme kennt, wird sich daher öfters fragen, wo sind wir denn jetzt gerade?
Insgesamt herrschen dunkel-elegische oder dramatische Elemente mit der für Filmmusik üblichen Tendenz zum Bombastischen vor. Die Stücke sind durchweg klanglich dicht gehalten; lyrische Stücke mit sparsamer Instrumentierung zur Erholung der Ohren fehlen leider. Die langsamen Stücke/Passagen finde ich durchweg gelungener als die dramatischen, bei denen ich öfters den Eindruck hatte, dass hier mehr dramatische Schlachtenmusik zur Musikuntermalung anstelle echter Musikdramatik geliefert wurde.
Shore arbeitet mit Leitmotiven (musikalische Themen, die bestimmten Personen oder Thematiken zugeordnet sind), die CD-übergreifend eingesetzt werden, so dass der Eindruck eines riesigen Gesamtwerks resultiert. Als Musikunterstützung des Filmes ist dies ein wirkungsvolles Stilmittel, beim Anhören der CDs fand ich es nicht unproblematisch, da sich bei mir eben auch der Eindruck von Wiederholung bis zur tendenzieller Langatmigkeit einstellte.
Die dargebotenen Melodien und Harmonien bewegen sich weitgehend auf der sicheren Seite und sind eher einfach-eingängig und massentauglich gehalten - an einigen wenigen Stellen zeigt Shore dass er auch anders kann.

Die Klangqualität der CDs ist recht einheitlich: Es wird ein sattes, breites und dicht-gewebtes Klangbild geboten das auf der wärmeren Seite angesiedelt ist. Im Vergleich zu Aufnahmen klassischer Symphonischer Musik erscheint der Klang in den Texturen etwas geglättet und (leicht) nachbearbeitet. Der Bassanteil ist relativ stark.

Fazit: Für den Filmfan ein must have, für den Klassikliebhaber ein nice to have. Zu den orginär-klassischen Kompositionen ist gebührender Abstand zu verzeichnen - was Harmonik, Spannungsaufbau sowie Reichhaltigkeit der Stimmungen angeht, geht da doch noch deutlich mehr. Ein gewisser Sättigungseffekt kann sich mit dieser Filmmusik recht schnell einstellen.


Sony BRAVIA KDL-50W805 126 cm (50 Zoll) Fernseher (Full HD, Triple Tuner, 3D, Smart TV)
Sony BRAVIA KDL-50W805 126 cm (50 Zoll) Fernseher (Full HD, Triple Tuner, 3D, Smart TV)
Wird angeboten von mehgo_gmbh

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Man erhält viel Bild fürs Geld, 19. Mai 2015
Nach knapp fünf Jahren Nutzung verabschiedete sich mein 42 Zoll Plasma TV Panasonic VT30 mit einem Knall. Ein neues Gerät musste her. Der Zeitpunkt für einen Umstieg von Plasma ist nicht ganz optimal; Plasma Geräte sind ausgelaufen, OLED ist noch nicht etabliert und noch teuer. LCD TVs habe ich in Hotels reichlich kennengelernt - das hat mich damals letztlich zum Plasma gebracht. Mein Nutzungsprofil ist hauptsächlich normales TV (hier vorrangig Dokumentationen und Nachrichtensendungen), gelegentlich Blue Ray. Die SD-Qualität ist mir wichtig, 3D spielt für mich keine Rolle, smart TV ist für mich nur ein goody. Der Sony empfahl sich in Tests und Rezensionen durch gute Bildqualität (insbesondere bei SD) in Kombination mit einem attraktiven Preis. Ein Gerätecheck bei Händler
erbrachte mir keine weiteren bildtechnischen Entscheidungskriterien. Wenn man von einem Plasma TV kommt, sehen alle LCDs erstmal gleich aus ...
Ins kalte Wasser gesprungen und den 50 Zoll Sony, der aufgrund des schmalen Randes nur wenig größer als mein alter 42 Zöller war, gekauft (wegen der Versandproblematik dieses etwas fragilen Gerätes habe ich beim Händler gekauft).

Zuerst zum Bild. Es ist anders als bei meinem Plasma, aber - bei richtiger Einstellung - bei HD überzeugend, bei SD gut. Der Fernseher liefert ein klares und sauberes, sehr ruhiges und angenehmes Bild, mit dem auch längeres Zuschauen keine Probleme bereitet und das vor allem unter HD durch seinen Echtheitseindruck überzeugt. Bei der Anzeige von SD-Sendern leistet der Sony ganze Arbeit wenn Reality Creation eingeschaltet ist (die Einstellung Auto ist hier völlig in Ordnung) sofern die Aufnahmequalität dies hergibt. HD-Qualität wird natürlich nicht erreicht; Schwachpunkt im SD-Betrieb sind oftmals die Farben, was jedoch vor allem den Produktionen und der senderseitigen Bearbeitung anzulasten ist.

Die Ausleuchtung des Sony-Panels (VA-Panel) bei meinem Gerät ist LCD-typisch leicht ungleichmäßig; am Rand treten dunklere Bereiche auf, die dem Bild eine leichte, jedoch nicht besonders störende Vignettierung verleihen. Auf hellen, gleichmäßig ausgeleuchteten Flächen wie Schnee oder grauem Wolkenhimmel kann man insbesondere bei Kameraschwenks einen etwas matteren Bereich mit leichter Grünnote entdecken.
Bei leicht schrägem Blickwinkel wirkt das Bild matter und das Schwarz mutiert zu blau-grau, Farbverfälschungen finden sich jedoch kaum. Wegen des eingeschränkten Blickwinkels ist das Gerät eigentlich ein Single Fernseher!
Der Schwarzwert (Darstellung schwarzer Bereiche) ist etwas schlechter als bei meinem Plasma, im Ganzen aber gut; im dunklen Raum erhalten schwarze Bereiche eine nachtblaue Note, was unter diesen Bedingungen störend wirkt. Abhilfe schafft eine Restbeleuchtung im Raum mit ggf. Dimmen des Hintergrundlichtes. Bei Tageslicht ist alles in Ordnung und der gute Schwarzwert verhilft zu einem räumlich tiefen, in den dunklen Tonwerten gut differenzierten Bild.

Die Farbdarstellung überzeugt nach entsprechender Feineinstellung des Gerätes. Schwächen gibt es bei gesättigten und dunklen Farben - eben typisch LCD mit LED Hintergrundbeleuchtung. Die Farbpalette ist jedoch in sich stimmig und das gute Sony Processing der Bilder sorgt für einen guten Gesamteindruck.
Das Optionenmenü bietet zahlreiche Bildeinstellungsmöglichkeiten inklusive Bildoptimierer an, die getrennt nach Eingangssignal und (in Einzelfällen) sogar nach Auflösung des Signals einstellbar sind. Die Bildoptionen sind durchweg hinreichend fein abgestimmt. Hier muss man ausprobieren, was einem gefällt. Ein detailliertes Farbmanagement besitzt der Sony nicht; zur Farbjustierung dient vorrangig der Weißabgleich, bei dem die Stärke der drei Primärfarben anhand von zwei Einstellungen je Farbe justiert werden kann. Für eine echte Kalibrierung ist das natürlich zu wenig, doch für eine Kalibrierung nach "Augenmaß" anhand von Graufeldern oder echtem TV-Programm ist es absolut ausreichend. Tatsächlich ist es aufgrund der senderseitigen unterschiedlichen Farbbearbeitung des Materials nicht ganz trivial den Neutralitätspunkt zu erkennen.

Das natürlichste Bild erhält man im Modus Kino1 oder Kino2 (zwischen den beiden Modi habe ich keine nennenswerten Unterschiede gesehen), denn hier kommt eine flache Gradationskurve ohne Überschärfungseffekte zur Anwendung, mit der die Schatten nicht absaufen. Die Farbtemperatur neutral ist mir auf Dauer etwas zu kühl (was sich in blaustichig-brillantem Weiß und den etwas hervortretenden Hellblau-Tönen äußert). Mit warm2 als Ausgangspunkt erhält man ein augenfreundlich-gedämpftes, jedoch leicht gelbstichiges Bild. Hier empfiehlt sich die leichte Reduktion von grün und rot im Weißabgleich des Gerätes anhand von HD-Sendungen, bis die Hautfarben einem "passen". Bei mir war das mit den gain Werten grün (-3) und rot (-2) der Fall. Falls einem der Bildeindruck zu müde erscheint kann man das Bild über Schwarzwertoptimierung oder Kontrastverbesserung weiter aufpeppen (wobei man den natürlichen Bildeindruck z.T. wieder verliert) - habe ich nicht getan. Zur Verbesserung der Farbwirkung habe ich stattdessen Gamma auf +1 und Farbe auf 60 gesetzt, damit werden insbesondere die Gesichtsfarben der Studioproduktionen etwas freundlich-weicher. Die vielversprechende Einstellung Farbbrillanz greift leider selbst auf niedrigster Einstellung recht verfälschend in die Farbpalette ein. Hier wäre Sony ein selektivere Farbanhebung anzuraten.

Die Darstellung von Bewegtbildern finde ich gut. Von den zahlreichen unter motion flow angesiedelten Varianten zur Bewegtbildverbesserung nutze ich auto. Falls es hierbei einen soap effekt oder andere Artefakte geben sollte, so stört es mich nicht.

Etwas zur Bedienung des Gerätes. Die Menüführung ist leicht zäh, das Menü nicht sehr effizient zu bedienen. Dieser Zähigkeitseindruck setzt sich bei den Smart TV Funktionen fort. Der in der Flut der Apps an letzter Position versteckte Internetbrowser ist für mich unbrauchbar. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass hier mit hohem Druck und heißer Nadel gestrickt wurde. Wer den Fernseher vorrangig als Multimedia Plattform nutzen will, kriegt woanders mehr fürs Geld.
Ein Kuriosum: In den ersten 10 Sekunden nach dem Einschalten reagiert der Fernseher nicht auf Programmwahl und andere Befehle; anschließend noch eine kurze Zeit etwas schleppend. Für mich das Top-Ärgernis ist, dass der Fernseher stets im Programm startet, aus dem er ausgeschaltet wurde - und nicht im auf der Fernbedienung gewählten Sender. Das hätte Sony sicher per fimware update nachbessern können!

Verarbeitung und Design des Geräts ist gut. Die Fernbedienung wirkt hingegen billig-leicht und liegt schlecht in der Hand - zu leicht. Zudem sind die Tasten ungünstig platziert. Was eine "Football" Taste hier zu suchen hat, erschließt sich mir nicht. Auch hier wäre Sony gut beraten nachzubessern - eine tolle Haptik würde die Produktbindung sicher erhöhen.

Zum Schluss ein Tipp für Nutzer des Unitymedia Kabelanschlusses. Wählt man beim Sendersuchlauf Unitymedia, so kann man die Senderliste anschließend nicht mehr sortieren. Hier sollte man stattdessen Sonstige wählen. Man kann die Sender jedoch auch später noch mal neu suchen lassen ohne dass die Einstellungen des TV verlorengehen.

Fazit: Der Fernseher punktet bei der Bildqualität. Bei Bedienung und Internet Funktionalitäten ist er maximal Durchschnitt. Aufgrund der Schwächen in der Bedienung und der nicht ganz optimalen Default-Bildeinstellungen vier ehrliche Sterne, bezogen auf den Preis fünf Sterne.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 20, 2015 12:17 PM MEST


Molecular Biology of the Cell
Molecular Biology of the Cell
von David Owen Morgan
  Taschenbuch
Preis: EUR 77,95

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine spannende Wanderung durch die Maschinerie des Lebens, 30. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Molecular Biology of the Cell (Taschenbuch)
Dieses Buch, das Ende 2014 in der sechsten Auflage erschien, ist trotz Umfang und Stoffdichte eine der spannendsten Darstellungen der Molekularbiologie.
Egal ob Genetik und die hiermit verbundenen Technologien, strukturelle oder funktionelle Aspekte von Zellen und Zellverbänden, Zelldifferenzierung, Energiestoffwechsel, Signalverarbeitung, Krebs, Immunsystem, etc. - hier wird alles auf seine molekularbiologischen Grundlagen heruntergebrochen und miteinander in Beziehung gesetzt. Es gelingt den Autoren hierdurch ein faszinierendes Bild der Maschinerie des Lebens zu entwerfen. Auch aktuelle medienpräsente Themen (z.B. menschliches Genom, Stammzellen) bleiben nicht ausgespart.
Für Nichtfachleute ist dieses Buch daher erste Wahl zur Einarbeitung in diesen Themenkreis, auch für interessierte Laien; gerade Informatikern kann ich die Lektüre nur ans Herz legen, da hier das Bild der Parallelwelt einer natürlich-evolutionär entstandenen IT-Infrastruktur ausgebreitet wird, die bei mir manches Staunen und Aha-Erlebnis hervorgerufen hat.

Was macht die Darstellung in diesem Buch so besonders? Für mich ist es dieser Aspekt: Befunde werden nicht isoliert dargeboten, sondern von den Autoren systematisiert und eingeordnet; der Text verliert sich nicht in den Details, sondern versucht vielmehr die zum Verständnis des Systems notwendige Detailtiefe zu halten. Abschnitt für Abschnitt und Kapitel für Kapitel entsteht hierdurch das Bild eines bei aller Komplexität fein austarierten, natürlich-evolutionär entstandenen Systems, das unsere eigenen nanotechnologischen Bemühungen ziemlich alt aussehen lässt. Auf jeder Seite des Buchs werden neue, oft einfallsreich und raffiniert anmutende Aspekte dargestellt, die bei mir schnell Respekt und Achtung für die Maschinerie des Lebens steigen ließen; das Wunder des Lebens wird hier nicht entzaubert sondern ausgeleuchtet und seriös gewürdigt. Jedes Kapitel macht Lust auf das nächste.

Viel zum Gelingen dieser aufregenden Wanderung durch die Molekularbiologie trägt der vorbildliche Stil der Autoren bei: angenehm unprätentiös, nicht Effekt-heischend und sich nicht in Nebenkriegsschauplätzen verlierend. Vom Einfachen zum Komplexen gehend, immer im Bemühen Ordnung und System zu schaffen, geht der Pfad entlang vieler Themen, ohne dass man sich in den den Verständnisfluss störenden Details verliert. Es wird angekündigt was erklärt wird, dann wird es erklärt, dann wird es zusammengefasst. Alle Fakten werden auf Nutzen für das System abgeklopft; alternative Erklärungsmodelle werden freigiebig angeboten. Bei aller Stofffülle werden auch Randthemen nicht ausgespart, jedoch immer in Zusammenhang zu molekularbiologischen Prinzipien bzw. der Zellmaschinerie gebracht. Alles ruht hier auf einem soliden biochemischen Fundament, wobei gesagt werden muss, dass die biochemischen Kapitel sich auf die Aspekte konzentrieren, die später tatsächlich gebraucht werden - Biochemiker sollten besser anhand eines dedizierten Biochemiebuches lernen. Ausgiebige Vorwärts- und Rückwärtsbezüge im Text halten die Dinge zusammen, wichtige Grundmotive funktioneller oder struktureller Art werden häufig wiederholt. Die Autoren weisen oft auf Punkte hin, die noch unklar oder wenig erforscht sind - das vermittelt ein gutes Gefühl ihrer fachlichen Kompetenz. Der Text selber ist in kleine, handliche Abschnitte aufgeteilt, deren Überschriften die Kernaussagen zusammenfassen. Eine Zusammenfassung am Ende jedes Unterkapitel präsentiert das Wissen dann noch einmal in verdichteter Form.
Auch die Diagramme und Abbildungen tragen zum positiven Gesamteindruck bei, denn praktisch jeder Abschnitt ist mit mindestens einer Grafik verbunden, die den zentralen Inhalt visualisiert. Die farbige Darstellung ist angenehm dezent gehalten. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass einige Darstellungen für mich fast zu klein geraten sind; speziell Molekülstrukturdarstellungen von Enzymkomplexen drohen bei dieser Größe in farbig-amorphe Klumpen zu verwandeln. Hier sollte man in späteren Auflagen über eine veränderte Darstellung nachdenken oder diesen mehr Druckraum zugestehen.

Ein wesentlicher Unterschied zur letzten Ausgabe ist, dass der Text wieder vollständig in der Paperbackausgabe enthalten ist. Da der Umfang der Seiten dabei gleich blieb, wurde der Text einer Straffung von ca 250 Seiten unterzogen. Da das Buch auf die Herausarbeitung von Prinzipien und Zusammenhängen fokussiert, ist dies m.E. kein wirklicher Nachteil. Wer im Rahmen von Ausbildung oder wissenschaftlicher Tätigkeit allerdings tiefer in Einzelaspekte einsteigen möchte, der braucht natürlich weitere Literatur. Die am Ende jedes Kapitels angeführten Referenzen reichen bis 2014 - das Ganze ist also aktuell.
Vor dem englischen Text an sich braucht man keine Angst zu haben - im Gegenteil, das Englisch ist angenehm und gut lesbar; der Student der Fachrichtung Biochemie/Molekularbiologie muss später ohnehin mit englischsprachiger Primärliteratur zurechtkommen.


Two of a Mind
Two of a Mind
Preis: EUR 4,99

5.0 von 5 Sternen inniges Saxophonspiel, 14. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Two of a Mind (Audio CD)
Die Aufnahme folgt dem gleichen - erfolgreichen - Schema wie "Blues in Time": Beide Saxophonisten kommunizieren innig miteinander, Bass und Schlagzeug begleiten zurückhaltend. Die unterschiedliche Intonation beider Saxophonisten sorgt dabei für die nötige Spannung.
Im direkten Vergleich hat "Blues in Time" die etwas eingängigeren Stücke, dafür punktet diese Aufnahme mit einer noch besseren Aufnahmequalität.

Beide Saxophone sind voll-warm und sehr direkt aufgenommen, der Rest der Instrumente steht angenehm im Hintergrund. Das Alter ist der Aufnahme kaum anzumerken.


Temptation
Temptation
Preis: EUR 7,99

5.0 von 5 Sternen toll dargebotene Miniaturen, 14. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Temptation (Audio CD)
Diese CD ist nichts für den schnellen Hörspass, sondern wächst mit wiederholtem Hören. Bei den Stücken handelt es sich mehr um Miniaturen als um klassische Songs. Frau Cole singt diese variantenreich und klangfarbenstark und transportiert das zerbrechlich-magisch-geheimnisvolle der Stücke sehr gut. Die Instrumentierung ist sparsam und weitgehend akustisch gehalten - das kommt der Stimme natürlich auch zu Gute.

Die dargebotene Aufnahmequalität ist top; lediglich der Bass ist mir persönlich etwas zu stark - hier gibt es einige ordentliche Tieftonimpulse zu vermelden.


Play Bach 1,2 & 3
Play Bach 1,2 & 3
Preis: EUR 12,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bach süffig und leicht fassbar, 14. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Play Bach 1,2 & 3 (Audio CD)
Die hier dargebotenen Stücke basieren alle auf Bachwerken. Die Interpretation folgt dabei einem recht einheitlichen Schema: zunächst intoniert das Trio eine Weile das Original, anschließend geht die Musik in einen improvisierten Teil über der sich aber harmonisch und melodisch am Original orientiert.
Der Schwachpunkt des Ansatzes besteht für mich darin, dass das Ergebnis ein wenig zwischen den Stühlen sitzt. Für den Klassikliebhaber fehlt die Tiefe und Subtiliät des Originals, für den Jazz Freund wirkt das Ergebnis etwas zu glatt und vorhersehbar.

Die Instrumente sind relativ direkt aufgenommen und es wird ein stereophon-breites Klangbild geboten, dem es lediglich etwas an räumlicher Tiefe fehlt. Für das Alter der Aufnahme ingesamt gute Klangqualität mit neutraler Tonalität.

Wegen des interessanten Ansatzes wohlwollende vier Sterne


Oneness
Oneness
Wird angeboten von J A Z Z w o r k s
Preis: EUR 14,90

4.0 von 5 Sternen minimalistischer, Perkussion dominierter Jazz, 2. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Oneness (Audio CD)
Auf dieser CD wird akustischer minimalistischer Jazz geboten - das trifft sicher nicht jedermanns Geschmack. DeJohnettes Schlagzeugspiel steht im Zentrum aller Kompositionen, Klavier und Bass setzen (mir zu) sparsame, häufig fast nur hingetupfte Begleitakzente.
Von den fünf Kompositionen überzeugt mich eigentlich nur die dritte (Priestesses of the mist) durch ihren langsamen Spannungsaufbau und die hypnotisierenden Klavierakkorde und halbwegs noch das letzte Stück. Der Rest der CD finde ich interessant (Stück 1 und 2) bzw. nichtssagend (Stück 4)

Die Klangqualität dieser Aufnahme ist vom feinsten. Die Instrumente sind eher direkt aufgenommen und die Perkussion erstreckt sich über die ganze Stereobreite. Das Klavier - wäre es doch nicht so sparsam eingesetzt - ist farbig-schönklingend. Die Räumlichkeit der Aufahme ist absolut überzeugend.

Nehme ich die Häufigkeit des Anhörens als Maßstab müsste ich drei Sterne vergeben. In Anbetracht der hohen Klangqualität und des überzeugenden dritten Stücks vergebe ich hier wohlwollende vier Sterne.


Besser leben mit Yoga: Das ganzheitliche Programm für zu Hause
Besser leben mit Yoga: Das ganzheitliche Programm für zu Hause
von Sivananda Yoga Vedanta Zentrum
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hiermit kann man Yoga zuhause stressfrei lernen, 13. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir das Buch gekauft, um mein Sportprogramm zuhause um Yogaübungen zu ergänzen. Ich besitze von dem Verlag bereits ein (hervorragendes) Pilates Buch (Pilates: Die Trainingsmethode für mehr Balance und Beweglichkeit. 60 Übungen für Anfänger und Fortgeschrittene) , daher habe ich mich für dieses entschieden. Nach einigen Wochen Yoga-Praxis kann ich sagen: es hält was es verspricht.

Die gute Eignung für das Selbststudium ergibt sich für mich speziell aus diesen Punkten:
- Die Übungen (asanas) sind gut bebildert (das war auch eines der wesentlichen Stärken des Pilates Buchs)
- Haltungsfehler werden dargestellt
- es gibt zahlreiche, mit Miniphotos bebilderte Übungsprogramme (variert nach Zeiteinsatz und Level)
- es gibt auch einige physiologische Hintergrundinformationen zu Yoga im allgemeinen und zu den einzelnen asanas
- wer es braucht: es gibt sogar einige Kochrezepte für die vegane Ernährung - ist für mich nicht relevant


Vienna Concert
Vienna Concert
Preis: EUR 13,98

5.0 von 5 Sternen melodisch-getragene Klavierimprovisationen, 13. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vienna Concert (Audio CD)
Die beiden Stücke der CD befinden sich überwiegend auf der melodisch-getragenen, langsamen Seite. Das es sich um improvisierte Musik handelt, kann man fast nicht glauben, so schlüssig wirkt alles. Lediglich im ersten Stück gibts mittendrin einen Ausflug in nervös-atonal anmutende Klanggefilde, die nicht so recht zum Rest der Musik zu passen scheinen. Insgesamt dennoch ein sehr gelungenes Konzert und eine gute Einstiegs-CD in die Klavier-Solos von Keith Jarrett!

Der Klang ist gut. Das Klavier ist voll und warm aufgenommen, das Publikum ist praktisch nicht bemerbar.


Dattelhonig, hocharomatisch, nicht zu süß, 500g
Dattelhonig, hocharomatisch, nicht zu süß, 500g
Wird angeboten von Bremer Gewürzhandel GmbH
Preis: EUR 6,20

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen malzig-runde Geschmacksnote, 13. Juni 2014
Dieser flüssige Honig ist im Geschmack malzig-rund ohne blumig-fruchtige Komponenten und wird hiermit die Freunde von Wald- und Pinienhonig (dem er am nächsten kommt) ansprechen. Das Dattelaroma ist als deutlicher Nachgeschmack zu vernehmen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 7, 2015 11:04 AM MEST


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