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Rezensionen verfasst von
Buzz
(TOP 500 REZENSENT)   

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Duracell Ultra Power Batterie 9V (MX1604/6LR61) 1er mit Tester
Duracell Ultra Power Batterie 9V (MX1604/6LR61) 1er mit Tester
Wird angeboten von MIHE
Preis: EUR 4,10

5.0 von 5 Sternen Alltagsbatterie mit dem Anspruch auf hohe Zuverlässigkeit und einfacher Prüfmöglichkeit, 13. Juli 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die 9-Volt-Blöcke kommen bei uns zuhause fast ausschließlich nur noch in den Rauchmeldern und Feuchtigkeits- bzw. Wassermeldern vor. Dort ist Langlebigkeit gefragt, denn wer will beispielsweise immer wieder unter die Spüle krauchen, nur weil die Batterie zu versagen droht? Der hier mitgelieferte Tester ist ein Indikationsstreifen in der Verpackung mit drei Anzeigefeldern. Diese werden nach ein paar Sekunden nacheinander weiß, sobald eine funktionstüchtige 9-Volt-Batterie an die beiden Kontakte gepresst wird. Hiermit lassen sich auch andere 9-Volt-Batterien testen.

Insofern lohnt sich in meinen Augen schon mal die Anschaffung wenigstens eines Exemplars dieses Batterietyps. So kann man Batterien, die an irgendwelchen Aufbewahrungsorten herumliegen (Schubfächer, Kartons), einfach auf ihre Einsatztauglichkeit hin prüfen. Ob der gegenüber anderen Fabrikaten deutliche Aufpreis sich für den alltäglichen Einsatz rechtfertigt, muss wohl jeder selbst entscheiden. Auf der sicheren Seite ist man hier allemal.


Einhell TE-VC 1820 Nass-Trockensauger, 750 W, 180 mbar, 65 l/s, 20 l, Kunststoffbehälter, inkl. umfangreiches Zubehör
Einhell TE-VC 1820 Nass-Trockensauger, 750 W, 180 mbar, 65 l/s, 20 l, Kunststoffbehälter, inkl. umfangreiches Zubehör
Preis: EUR 79,80

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Test im Vergleich mit meinem Kärcher WD 3.500 P, 5. Juli 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Wir haben uns vor etwa einem Jahr den Nass-Trockensauger Kärcher WD 3.500 P Nass-/Trockensauger gekauft und sind damit eigentlich recht zufrieden. Nunmehr ergab sich die Möglichkeit, diesen Nass-Trockensauger hier von Einhell zu testen. Dieser ist vom Preis her deutlich günstiger als der Kärcher, obwohl beide sich im Einsteigerbereich bewegen. An dieser Stelle möchte ich die für mich wesentlichen Unterschiede beider Fabrikate und meine Erfahrungen auflisten:

AUSSTATTUNG
- Behältergröße: Einhell = 20 Liter, Kärcher = 17 Liter (beide praxisgerecht)
- Kabellänge (ca.): Einhell = 4 Meter, Kärcher = 6 Meter (hier ist der Kärcher im Vorteil)
- Schlauchlänge (ca.): Einhell = 2,6 Meter, Kärcher = 4 Meter (wieder Vorteil Kärcher)
- Zubehör: Bodendüse, Fugendüse, Rundbürstendüse (Einhell); Bodendüse, Fugendüse, Absaugadapter für Elektrowerkzeuge (Kärcher), Schmutzfangsack (beide)
- Beide Gerätegehäuse sind aus solidem Kunststoff und bieten Halterungen für das Zubehör.
- Die Gehäuse sitzen auf leichtgängigen Plasterollen, die einfach anzubringen sind. Kratzer am Laminat-Boden habe ich keine bemerkt.

NUTZUNG:
- Beide Geräte verfügen über eine Saug- bzw. Blasöffnung, an der der Schlauch angeschlossen werden kann.
- Der Filter des Einhell TH-VC1820 ist deutlich größer als der des Kärcher WD 3.500 P und kann damit mehr Schmutzpartikel aufnehmen, ohne dass eine Reinigung notwendig ist. Die Befestigung ist besser gelöst als beim Kärcher, da bei diesem die Halteschraube leicht verloren gehen kann.
- Der Kärcher WD 3.500 P hat dagegen einen schaltbaren Stromanschluss, der den Sauger startet, sobald das dort angeschlossene Elektrogerät eingeschaltet wird
- Vom subjektiv empfundenen Laufgeräusch unterscheiden sich die beiden Sauger für mich nicht wesentlich. Die Saugleistung erscheint mir beim Kärcher etwas stärker. Dafür kommt der Einhell mit etwas weniger Nennleistung aus.
- Der Umbau vom Trocken- auf Nasssaugen und umgekehrt ist beim Einhell TH-VC1820 etwas umständlicher. Auch das Umstecken des Schlauches an die Sauge- bzw. Blasöffnung geht beim Kärcher schneller.

FAZIT:
Für mich ausschlaggebend sind die größeren Längen beim Kabel und beim Schlauch des Kärcher. Betrachtet man jedoch den recht günstigen Preis des Einhell, so macht man auch mit diesem keinen Fehler, wenn man mit der eingeschränkten Reichweite und dem Fehlen eines Stromanschlusses für Elektrogeräte leben kann. Vier Sterne halte ich daher als Prädikat für angebracht.


Watch Dogs - Bonus Edition - [PlayStation 4]
Watch Dogs - Bonus Edition - [PlayStation 4]
Wird angeboten von Better Games GmbH
Preis: EUR 29,49

14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lang erwartet und sehr gut geworden, aber mit Potential nach oben, 22. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Watch_Dogs ist kein unbekanntes Spiel. Angefangen mit der sensationellen Enthüllung auf der E3 2012 über viel Werbung seitens von Ubisoft und Sony bis hin zu der Verschiebung vom ehemals geplanten Starttitel der PS4 und Xbox One und den Grafik-Downgrade-Vorwürfen, die Anfang des Jahres aufkamen. Nun ist Watch_Dogs fertig und kann von den Spielern und Presse genau beleuchtet werden. Was das Spiel auszeichnet und was es eher falsch macht, verrät die folgende Rezension.

HANDLUNG:

Das Spiel beginnt mit einem Einblick in die Welt des Protagonisten Aiden Pearce. Mitten in einem Auftrag gerät die Lage außer Kontrolle und Aiden versucht aus den dubiosen Geschäften auszusteigen. Doch daraufhin wird ein Attentat auf Aiden verübt, bei dem ein Familienmitglied ums Leben kommt. Nun versucht Aiden alles, um die Mörder dahinter zur Strecke zu bringen.

Die Geschichte, welche keinen Innovationspreis gewinnt, verläuft über weite Strecken recht monoton und schafft es nicht, einen richtigen Spannungsbogen aufzubauen. Das liegt auch daran, weil der Hauptcharakter und nahestehenden Personen recht blass bleiben. Zwar bekommt man durch innere Monologe häufig einen Einblick in Aidens Gedanken, was aber häufig zu aufdringlich erscheint. Zudem sind die meisten Wendungen recht vorhersehbar. Etwas glätten können dies teilweise die Nebenfiguren, auf die Aiden trifft und die Tatsache, dass die Thematik des Spiels „Alles ist durch ein Netzwerk verbunden (das fiktive ctOS (Central Operating System))“ recht aktuell ist in Zeiten von Enthüllungen über die NSA, dem „gläsernen Bürger“ und dem Umstand, dass viele Menschen nicht genug Wert auf ihre Privatsphäre legen. Hier bietet Watch_Dogs stellenweise interessante Denkanstöße und Kritik, aber es ist noch Ausbaupotential vorhanden. Die Zwischensequenzen sind allerdings recht gut geschnitten und nicht langweilig. Nur hätte man diese mit interessanteren Inhalten und einprägsameren Charakteren füllen müssen, um wirklich permanente Spannung zu erzeugen. Auch die fiktive Hacker-Gruppe „DedSec“, welche ein Gegner des ctOS ist, bleibt bis zum Ende recht rätselhaft und undurchsichtig. Vielleicht will sich Ubisoft hier einfach etwas für einen 2. Teil offen halten.

GAMEPLAY:

Das Gameplay ist der größte Pluspunkt des Spiels. Aiden Pearce kann über sein Smartphone auf vielerlei Informationen und Objekte in seiner Umgebung Einfluss nehmen. So ist es zum Beispiel möglich Ampeln auf „grün“ zu stellen, Störsender zu aktivieren und später sogar den Strom in einem Stadtteil für kurze Zeit lahmzulegen. Ebenso kann man Konten von Bürgern plündern, Gespräche belauschen oder auch potentielle Verbrechen frühzeitig ausmachen und einschreiten. Watch_Dogs ist spielerisch gesehen ein Mix aus Ubisoft-eigenen Spielen wie Assassin’s Creed und Far Cry, aber auch R* Games berühmte Grand Theft Auto-Reihe ist irgendwo wiederzuerkennen. Das ist kein Problem, denn die Spielmechanik funktioniert einwandfrei. In den etwa 40 Hauptmissionen schleicht, schießt und hackt man sich den Weg frei. Dabei kann je nach Notwendigkeit das ein oder andere Gefährt genutzt werden wie etwa Autos, Motorräder und sogar Boote. Die Steuerung zu Fuß, in Deckung und beim Schießen ist erfreulich präzise und komfortabel umgesetzt. Dies ist nötig, denn schon auf dem 3. von 4 Schwierigkeitsgraden ist Watch_Dogs stellenweise kein Zuckerschlecken. Es erleichtert die Herangehensweise, wenn man die Umgebung genau beobachtet und außerhalb wie auch innerhalb von Kämpfen, Kameras und aufstellbare (wie Schilde) Deckungsobjekte manipuliert. Auch die Feinde können abgelenkt werden (wird vom Spiel vorbestimmt) wie durch hackbare Sprengstoffe, abschaltbaren Funk (damit diese keine Verstärkung rufen können) oder plötzlich klingelnde Telefone. Hier bieten die Entwickler dem Spieler viel Raum für Experimente, was über die teils recht repetitiv wirkenden Aufträge (Fahre zu Ort A, töte Person B, hacke Schaltkasten/Computer C, eskortiere Person D) hinwegsehen lässt.

Abseits der Hauptmissionen kann man die riesige Metropole Chicago erkunden und das Geld für neue Waffen und Kleidungen sowie Materialien für Werkzeuge ausgeben. Auch einen „Fähigkeitenbaum“ gibt es. Gewonnene Erfahrungspunkte lassen sich beispielsweise in bessere Hacking-Möglichkeiten, höhere Schussgenauigkeit von Waffen oder bessere Fahreigenschaften umsetzen. Dazu gesellen sich viele Nebenaufgaben. Das beginnt bei 100 Sehenswürdigkeiten, die man entdecken kann und endet bei privaten Einbrüchen, wo man die Kamera eines Computers oder Tablets hackt und so in die Wohnungen der ahnungslosen Bürger blicken kann. Hier ergeben sich teils lustige Situationen. Aber auch sogenannte Fixer-Aufträge, wo man entweder ein Checkpoint-Rennen absolvieren muss oder der Polizei entkommen muss sowie weitere Varianten, gesellen sich als geldeinbringende Nebenaktivitäten. Verbrecher-Konvois zerstören sowie Gang-Verstecke ausheben, sind genauso möglich wie das gemütliche Spielen einer Poker-Runde. Ganz witzig sind die digitalen Trips, wo das Spiel einen vier abgefahrene Minispiele anbietet. Watch_Dogs bietet wirklich viel zu tun. Wer hier 100% haben möchte, sitzt locker mehrere Wochen am Spiel.

TECHNIK:

Oft diskutiert wurde die Grafik, nachdem Anfang des Jahres ein Trailer erschienen ist, der die von 2012 gezeigte Grafikqualität nicht mehr aufweisen konnte. Was ist es nun, Grafik-Downgrade oder einfach nur stilistische Änderungen? Ohne groß mich damit aufhalten zu wollen (kenne die PC-Version nicht), aber Watch_Dogs sieht auch auf der PS4 stellenweise sehr schön aus. Das ist vor allem dann der Fall, wenn Regen ins Spiel kommt. Das Spiel besitzt einen vollständigen Tag-Nacht- und Wetter-Zyklus, wodurch Chicago immer in einem neuen Licht erscheint. Tagsüber kann Chicago bei eher bewölktem Wetter etwas zu kühl aussehen, was auch an den verwendeten Farbfiltern liegt, wodurch grafische Schwächen leichter sichtbar werden. Man darf jedoch nicht vergessen, dass die Spielwelt hier recht dynamisch ist und teilweise eine Menge Fahrzeuge und Passanten die Stadtwelt bevölkern. Die Animationen von Aiden sind flüssig, die Texturen größtenteils schön knackscharf, Partikeleffekte und Spiegelungen sehen ebenfalls schick aus. Es ist nicht ganz der Grafikkracher wie Sonys inFamous: Second Son, jedoch mit mehr Leben auf den Straßen. Für ein Open World-Spiel ist die Grafik sehr gelungen und in meinen Augen durchaus NextGen-würdig. Dazu trägt die super-konstante Bildrate (30 Bilder/Sekunde) und durchaus gelungene Bildqualität dank SMAA (Subpixel Morphological Anti-Aliasing) bei. Das Bild wird damit größtenteils von störendem Flimmern verschont. Leider läuft Watch_Dogs nicht in Full-HD (1920*1080p). Hier fehlte wohl die nötige Optimierungsarbeit und neueste SDKs (Software Development Kits). Wer jetzt Angst hat, die PS4 wäre bereits an Grenzen gestoßen, dem sei ein Blick in die Vergangenheit empfohlen, was zwischen GTA IV und GTA V auf PS3 noch möglich war. Watch_Dogs ist ein Titel der 1. Software-Generation und schlägt sich hierfür ordentlich, zumal 900p immer noch 50% mehr Pixel sind als 720p und der Unterschied zu 1080p wohl nur „Erbsenzählern“ oder Leuten auffallen dürfte, die entweder einen großen Fernseher besitzen oder entsprechend nah am Bildschirm sitzen. Schwächen leistet sich Watch_Dogs ansonsten nur noch bei den nicht so überzeugenden Charaktermodellen der NPCs, dem Detailgrad von Objekten oder teils merkwürdigen Physikereignissen (Fahrzeug-Karambolagen). Im Gesamtbild ergibt sich dennoch eine stimmige Optik, die vor allem bei Regen sehr zu gefallen weiß. Auf Wunsch verlinke ich eigens geschossene Bilder dank der SHARE-Funktion des Dual Shock 4-Controllers. Ansonsten ist Chicago eine toll nachgebildete Stadt und muss sich hinter Los Santos aus GTA V nicht verstecken. Die Bürger Chicagos haben viele Tätigkeiten auf Lager wie essen, telefonieren, Müll entsorgen, Geld abheben usw. Sogar Verkehrsunfälle und kleinere Streitereien sind zu beobachten. Das und dutzende weitere Aktivitäten haben dafür gesorgt, dass ich gerade in den ersten Spielstunden einfach nur durch die Stadt gelaufen bin und die Atmosphäre genossen habe.

Auf akustischer Seite überzeugen die Musikuntermalung und eine deutsche Synchronisation, welche ihre Arbeit überzeugend abliefert, auch wenn das Spiel im Originalton noch einen Tick authentischer wirkt. Die übrige Klangkulisse ist gut, aber der Stadt hätten mehr Geräusche von Wind und Vögeln nicht geschadet. Während die Fahrzeugklänge größtenteils in Ordnung gehen, hören sich Motorräder merkwürdig an.

ONLINEMODUS:

Ein weiterer Pluspunkt des Spiels betrifft die Online-Funktionen. Im Modus „Online-Hacking“ dringt man in das Einzelspieler-Spiel eines anderen Spielers ein und wird als normaler Passant dargestellt. Der „Gehackte“ bekommt die Meldung, dass ein Fixer eingedrungen ist mit einem Suchkreis und hat nun etwa 1,5 min Zeit, diesen zu finden. Hierbei sollte man sich möglichst normal verhalten, aber dennoch aus dem Bereich vieler NPCs, denn man kann durch das Smartphone des anderen Spielers entdeckt werden, wodurch man schnell flüchten müsste. Dieser Modus offenbart eine gehörige Priese Spannung und belohnt einen mit zusätzlichen Erfahrungspunkten, Geld und freischaltbaren Waffen, Fahrzeugen und Trophäen. Andere Varianten wie Online-Beschattung (ähnliches Prinzip, nur mit anderen Voraussetzungen) und Online-Rennen gibt es ebenso.

FAZIT:

Watch_Dogs ist kein Spiel, was es im Vorfeld leicht hatte durch den Internet-Hype. Dennoch gehört es mit zum Besten, was man für die recht junge PS4 momentan kaufen kann. Man darf nie vergessen, dass es der erste Teil einer geplanten Reihe ist. Sollte sich Ubisoft Baustellen wie Charaktere, Handlungsaufbau, teils wiederholt ablaufende Hauptmissionen und seltsame Gameplay-Entscheidungen (gepanzerte Gegner?!) zu Herzen nehmen, dann erwartet uns bei einem Nachfolger ein richtiger Kracher. Für den ersten Teil ist Watch_Dogs ein tolles Spiel geworden, welches ich nur weiter empfehlen kann und genug „NextGen“-Gefühl bietet. Kleiner Tipp an die Entwickler: Den nächsten Teil nur noch für den PC und NextGen-Konsolen bringen und man kann noch mehr Innovationen abliefern :]

Sonstige Informationen: Ca. 23 GB Installation, Auflösung: 1600*900p, 1 Spieler offline, bis 8 Spieler online. Für den Onlinemodus wird eine PlayStation Plus-Mitgliedschaft benötigt. Kein Wendecover.


Philips hue - LED personal wireless lighting - 3 x 9W A60 E27 - Starter Kit inkl. hue Bridge
Philips hue - LED personal wireless lighting - 3 x 9W A60 E27 - Starter Kit inkl. hue Bridge
Preis: EUR 189,00

5.0 von 5 Sternen Faszinierende Möglichkeiten, 22. Juni 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich gebe zu – so etwas kannte ich bisher noch nicht. Fernsteuerbare LED-Lichtmittel waren mir allenfalls von diesen zahllosen LED-Lichtstreifen aus Fernost mit immer der gleichen Fernbedienung und albernen Lichteffekten vertraut.

Das HUE-System von Philips dagegen spielt in einer völlig anderen Klasse. Der Grundgedanke liegt hier in der Anpassung der Beleuchtung an verschiedene Tageszeiten und Lebenssituationen, und zwar ganz simpel über das Mobiltelefon oder den Tablet-PC. Das funktioniert auf Wunsch automatisch, so bald ich meinen Wohnbereich betrete. Darüber hinaus lassen sich die Effekte den eigenen Gewohnheiten anpassen und Leuchtbereiche gruppieren, mittels kostenloser App sogar an bestimmte Bedingungen geknüpft. Damit sind den eigenen Gestaltungsmöglichkeiten nahezu keine Grenzen gesetzt.

Bei diesem Set sind drei LED-Leuchten (E27-Fassung) und das Steuergerät („Bridge“) inklusive Netzteil und ca. zwei Meter langem LAN-Kabel enthalten. Wunderte ich mich zunächst, dass gar keine Bedienungsanleitung dabei lag, sondern nur ein bunter Einlegerkarton mit außerordentlich kurzen Hinweisen zur Inbetriebnahme, so klärte sich das schnell: Es müssen wirklich nur die LED-Lampen eingeschraubt und das Steuergerät mit dem heimischen Netzwerk (per Kabel) verbunden werden. Sobald man die HUE-App aus dem App-Store (probiert mit Android) geladen und gestartet hat, wird man zur Ersteinstellung am Mobiltelefon aufgefordert, den einzigen Knopf an der „Bridge“ zu drücken – die Verbindung erfolgt automatisch, fertig. Einfacher geht’s wirklich nicht. Hinweis: Beim Mobiltelefon muss natürlich die WLAN-Verbindung zum heimischen Netzwerk aktiviert sein, sonst klappt's natürlich nicht (war mein Anfängerfehler). Getestet habe ich die kostenlosen Steuer-Apps „Philips HUE“ und „HUE Limited Edition“ aus dem Google-Store mit dem SONY Xperia Z und einem Android-Tablet von ACER.

Die Reichweite des Steuergerätes erstreckt sich über die obere Etage unseres Wohnhauses, für die LED-Lampe in der Küche im Erdgeschoss reicht es jedoch von dort aus nicht mehr. Den schönen Grünton aus der Produktwerbung gibt es in der Realität nicht so recht, aber alles andere sieht wirklich toll aus, die Wechsel erfolgen mit einer sanften Blende.

Bei mir wird das Set im Heimkino zum Einsatz kommen: Wenn ich mein Kellerkino betrete, geht das Licht sanft an, wenn der Film beginnt kann ich mit einem Fingertipp das Licht sanft ausblenden lassen – das habe ich mir schon immer so gewünscht. Die Wohnbereiche folgen später (bis zu fünfzig Lampen können mit einer „Bridge“ gesteuert werden, da ist also noch viel Luft).

Apropos wünschen – leider gibt es die Leuchten nur in der großen Fassung (E27) oder gesondert als GU10. Es wäre schön, wenn recht bald auch E14-Leuchten folgen könnten – die sind nämlich bei uns zu Hause in der deutlichen Überzahl.

Kein billiger Spaß – im doppelten Sinne, aber auf jeden Fall empfehlenswert.


Seiko Instruments SLP650-EU Smart Label Printer
Seiko Instruments SLP650-EU Smart Label Printer
Preis: EUR 103,60

5.0 von 5 Sternen Leichte Installation und viele Gestaltungsmöglichkeiten, 22. Juni 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Irgendwas zu etikettieren gibt’s zuhause immer: Aufbewahrungskästen, Ordner, Kabel, Tiefgefrorenes, Briefe und vieles mehr. Wenn man das immer wieder macht, lohnt sich die Anschaffung eines solchen Etikettendruckers, vor allem, wenn er so einfach zu nutzen ist wie dieser hier.

LIEFERUMFANG:
Drucker, Netzteil, USB-Kabel (ca. 1,8 Meter lang), Etikettenrolle (Typ „SLP-SRL“ 54 mm x 101 mm weiß permanent haftend), Kurzanleitung und Sicherheitshinweise, Installations-CD

INSTALLATION:
Die mitgelieferte Kurzanleitung hilft bei der Installation, die wirklich sehr simpel ist und schnell absolviert ist: Erst die CD einlegen und Installationsprogramm starten – nicht unruhig werden, wenn sich eine Minute nichts tut, danach geht es sehr schnell. Dann den Drucker ans Netzteil und per USB-Kabel an den Rechner anschließen, Etikettenrolle auf die mitgelieferte Welle aufstecken, Druckerabdeckung öffen, Breite der Papierführung im Drucker einstellen, Rolle einlegen, Papier in den Einzug einführen – den Rest macht der Drucker von alleine.
Unter Windows 8 erscheint bei mir der SLP-650 unter den installierten Druckern, somit ist die Verfügbarkeit auch für andere Programme mit Druckfunktionen gewährleistet.

NUTZUNG:
Mit dem Programm „Smart Label Printer 7.1.1“ lassen sich vielfältige Etikettentypen gestalten.
Die vorinstallierten Vorlagen sind ganz eindeutig für den amerikanischen Markt vorgesehen. Das macht aber nichts, denn diese lassen sich beliebig verändern und ihrerseits als eigene Vorlagen abspeichern. Sogar Bilder und Strichcodes können eingefügt werden. Auch hierbei hilft die mitgelieferte Kurzanleitung.
Beim ersten Druckversuch wird man noch gefragt, welchen Drucker man an welchem Anschluss nutzen möchte (hier: „Smart Label Printer 650, USB“).

Für das Drucken von Briefmarken der Deutschen Post („Internetmarken“) gibt es dort zurzeit nur zwei wählbare Vorlagen (SEIKO SLP-STAMP 42x36 bzw. 65x36). Die entsprechenden Etikettenrollen sind hier zu finden: SEIKO SLP-STAMP1 36x42mm 2x510 bzw. Adressetiketten / Internetmarke weiß, SLP-STAMP2,Maße 36mm x 67mm.

QUALITÄT:
Der Druck geht recht schnell und ist aufgrund des Thermoverfahrens leise und dabei sehr sauber. Der Kauf von Tintenpatronen ist also nicht erforderlich, außer den Etikettenrollen gibt es somit keine Folgekosten. Kleine eingefügte Fotos werden scharf in Schwarzweiß dargestellt.

Das FAZIT hatte ich ja eingangs schon vorweggenommen. Dieser Drucker ist in meinen Augen auf jeden Fall eine Empfehlung wert.


Ultranatura Terrassenfliesen Set aus WPC, blaue LEDs in Ecken, 6 Stück im Set, braun
Ultranatura Terrassenfliesen Set aus WPC, blaue LEDs in Ecken, 6 Stück im Set, braun
Preis: EUR 110,69

5.0 von 5 Sternen Das zweite Leben für Holzabfälle - leicht zu verlegen und edel in der Anmutung, 15. Juni 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Hier handelt es sich nicht um Holzfliesen, sondern um "WPC" (wood plastic composites), einen Materialverbund als Holz - bzw. Zellulose-haltigen Materialien, üblicherweise Holzspäne - und Kunststoffen. Vorteile sind die bessere Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen und das Verwenden von Materialien, die früher bestenfalls als Abfall verheizt worden sind.

Ob die Beständigkeit auch hier gegeben ist, werde ich in meinem gestern gestarteten "Langzeitversuch" herausfinden. Rein von der Verarbeitungsqualität und vom Anschauen machen diese Fliesen wirklich was her. Ich nutze sie als stabilen Untergrund für die Füße unserer Gartenbank. Sie waren leicht zu verlegen und gleichen leichte Unebenheiten im Boden gut aus.

Eine Besonderheit sind die eingebauten blauen LED-Lichter in den Ecken. Diese werden von einem Akku gespeist, der tagsüber bei Sonnenschein durch das an der Seite vorhandene Solarzellenfeld aufgeladen wird. Dafür muss vor dem Verlegen ein kleiner Metallstift auf der Unterseite entfernt werden (dieser kann in einer kleine Halterung am Rand "geparkt" werden). Das Ganze funktioniert wunderbar, schon gestern Abend wurde unsere weiße Gartenbank dezent von unten angestrahlt, das sieht wirklich edel aus. Dabei wirken die LEDs nicht so scharf-grell und blenden auch nicht. Trotzdem ist das Licht ausreichend hell.

Man kann die Fliesen in Ergänzung mit anderen hier lieferbaren Varianten natürlich auch zu größeren Flächen zusammenstecken. Dann sollte aber auf jedenfall ein gleichmäßiger Untergrund gewährleistet sein.
Mir gefällt das Ganze sehr, und unser Garten hat jetzt einen "Glanzpunkt" mehr.


Bosch AHS 45-15 LI Akku-Heckenschere + Akku und Ladegerät (10,8 V / 1,5 Ah, Anti-Blockier-System, 45 cm Messerlänge)
Bosch AHS 45-15 LI Akku-Heckenschere + Akku und Ladegerät (10,8 V / 1,5 Ah, Anti-Blockier-System, 45 cm Messerlänge)
Preis: EUR 95,36

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausdauernd und angenehm leicht in der Handhabung, 8. Juni 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich nutze mittlerweile fast ein ganzes Dutzend Geräte aus der LithiumIonen-Akkufamilie von BOSCH. Gestern Vormittag habe ich die neue Heckenschere erhalten und gleich die Gelegenheit ergriffen, sie ausgiebig zu testen - unsere Hainbuchenhecke musste oben und an der Seite dringend von allzu überschüssigem Wuchs befreit werden.

Was angenehm auffällt ist das geringe Gewicht inklusive Akku und die perfekte Austarierung. Die Griffe und Schalter sind in allen Gebrauchslagen sehr gut zu handhaben. Auf unserer Straßenseite war ungefähr eine Länge von 30 Metern bei einer Heckenhöhe von 2,5 Metern zu begradigen. Meine große Heckenschere Bosch AHS 54-20 LI Akku-Heckenschere ohne Akku (36 V, Anti-Blockier-System, 540 mm Messerlänge) hatte dieses Mal Pause, weil ich wissen wollte, wie lange die AHS 45-15 LI mit dem mitgelieferten, recht unscheinbaren kleinen Akku (1,5 Ah) durchhält. Die Arbeit mit dieser Heckenschere ging wirklich flott von der Hand. Danach hätte ich mit dem mitgelieferten Akku durchaus noch weiterarbeiten können. Dazu hatte ich sogar noch zwei 1,2-Ah-Akkus von meinem Multifunktionswerkzeug Bosch PMF 10,8 LI Akku-Multifunktionswerkzeug "Universal" + 4 tlg. Säge- und Schleifblatt-Set + 2 Akkus und Ladegerät + Koffer in Reserve, wenn es nicht gereicht hätte, ohne zwischendurch auf das Nachladen warten zu müssen. Brauchte ich aber nicht.

Noch dazu ist die AHS 45-15 LI angenehm leise und kein Krachmacher wie so viele andere Fabrikate. Wieder einmal hat in meinen Augen Hersteller BOSCH der Konkurrenz gezeigt, wo der Hammer hängt. Ich bin - wie eigentlich immer - vollauf begeistert. Sofern sich weitere Erfahrungen ergeben, werde ich sie hier bei Gelegenheit einarbeiten.


Bosch PLL 2 Kreuzlinienlaser + Zielplatte + Schutztasche (Arbeitsbereich 10m, Nivelliergenauigkeit ±0,5 mm/m)
Bosch PLL 2 Kreuzlinienlaser + Zielplatte + Schutztasche (Arbeitsbereich 10m, Nivelliergenauigkeit ±0,5 mm/m)
Preis: EUR 103,45

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leider nicht für alle Anwendungsfälle geeignet – Vergleich mit dem PLL 360 von BOSCH, 8. Juni 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich habe mir vor zwei Jahren - wie seither so vieles von BOSCH - diesen Kreuzlinienlaser hier gekauft Bosch PLL 360 Linienlaser + Schutztasche + Universalhalterung (360°-Laserlinie), der mir seither große Dienste bei der Umgestaltung des halben Wohnhauses geleistet hat. Was unterscheidet nun den neuen Kreuzlinienlaser PLL 2 von diesem?

Beide werden mit einer praktischen Schutztasche geliefert und sind selbstnivellierend. Über eine spezielle Betriebsart lässt sich die seitliche Neigung des Kreuzlinienlasers einstellen und so die Abbildung von einer bzw. zwei um 90 Grad versetzten Schrägen erzielen. Hilfreich ist das bei beiden Kreuzlinienlasern vorhandene Viertelzollgewinde am Boden. Damit kann ein ganz normales Video- bzw. Fotostativ oder die Teleskopklemmstange Bosch TP 320 Teleskopstange + Schutztasche (1/4"-Gewinde) genutzt werden, um die horizontale Linie in einer genau definierten Höhe zu projezieren.

- Während sich das PLL 360 dazu auch noch nahezu uneingeschränkt nach vorn oder hinten neigen lässt, ist dies beim PLL 2 nicht möglich, bei ca. +/-45 Grad schaltet der Laser ab.
- Neu ist die Winkelanzeige auf der Gehäuserückseite des PLL 2. Diese erlaubt nun die messgenaue Einrichtung des seitlichen Neigungswinkels.
- Eine Wasserwaagen-Funktion ist nur bei PLL 2 integriert (mittels LCD-Anzeige auf der Rückseite).
- Dafür fehlt dem PLL 2 die 360-Grad-Funktion des PLL 360 mit der horizontal rundum laufenden Laserlinie.
- Subjektiv wirkt die Laserlinie des PLL 2 bei gleicher Entfernung bei weitem nicht so hell wie die des PLL 360. Das könnte zum Problem werden, wenn in sehr hellen Umgebungen gearbeitet wird. Vermutlich deshalb wird der PLL2 nur mit 3 R03-Batterien versorgt, während es bei PLL 360 vier R06-Batterien sind.

So wird die Entscheidung, welchem der beiden Kreuzlinienlaser von BOSCH man den Vorzug gibt, davon abhängen, wie flexibel (PLL 360) oder wie genau (PLL 2) man arbeiten will. Ich hoffe, mit meiner Rezension bei dieser Entscheidung geholfen zu haben.


Siemens SN26V896EU Freistehender Geschirrspüler / A+++ A / 13 Maßgedecke / 44 db / Silver Inox / iQ-Drive Motor / Zeolith-Trocknen
Siemens SN26V896EU Freistehender Geschirrspüler / A+++ A / 13 Maßgedecke / 44 db / Silver Inox / iQ-Drive Motor / Zeolith-Trocknen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt sie offensichtlich doch noch - Qualität "Made in Germany", 8. Juni 2014
Wie man durch das Hinweisschild in der Klappe erfährt ist dieser Spüler "Made in Germany", und das merkt man sofort: Hochwertige Verarbeitung, durchdachte Bedienung, tadelloses Spülergebnis.
Nachdem wir vorher mit zwei ehemals soliden Marken nur Enttäuschungen gehabt hatten ist dieses Fabrikat hier ein echter Lichtblick. Die Installation war einfach und mit haushaltsüblichem Werkzeug zu bewerkstelligen, nur die Zeichnungen in der Montageanleitung sind nach meiner Auffassung zu klein geraten.

Das Gerät ist wirklich angenehm leise, wenn der Geschirrspüler richtig loslegt immer noch deutlich leiser als vergleichbare Geräte, die ich so kenne - fast wohnraumgeeignet. Dabei kommt der SIEMENS-Geschirrspüler nicht nur mit äußerst geringem Strom- und Wasserverbrauch daher, sonder auch mit intelligenten Zusatzfunktionen (Spülautomatik in Abhängigkeit von Menge und Verschmutzung des Geschirrs, separate Besteckschublade, Extra-Hygienefunktion, Glasschutz). Auch das sich beim Öffnen sanft aufblendende blaue Innenlicht begeistert. Man muss also in der Küche kein Flutlicht mehr anmachen, um Licht im Geschirrspüler zu haben. Die "Vario Speed"-Funktion verkürzt die gründliche Reinigung nach unseren Erfahrungen ungefähr auf die Hälfte der sonst benötigten Zeit (statt 3,5 Stunden auf eine Stunde und fünfzehn Minuten), das aber dann bei etwas erhöhtem Wasser- und Stromverbrauch. Dieser Geschirrspüler gehört in Hinblick auf Qualität, Bedienfreundlichkeit und den sparsamen Einsatz von Wasser und Energie ohne Einbußen bei der Sauberkeit in vorbildlicher Weise wohl mit zum Besten, was man heute für einen angemessenen Preis bekommen kann. Wir sind hellauf begeistert.


Sony HDR-PJ810 PJ-Serie Premium-Modell Camcorder (Full HD, 24,5 Megapixel, Sony G-Optik mit 12 fach Zoom, HDMI) schwarz
Sony HDR-PJ810 PJ-Serie Premium-Modell Camcorder (Full HD, 24,5 Megapixel, Sony G-Optik mit 12 fach Zoom, HDMI) schwarz
Preis: EUR 676,00

49 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In dieser Klasse überragende Videokamera mit atemberaubender Bildqualität und dem effektivsten Bildstabilisator, 8. Juni 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Hinweis: Diese Rezension habe ich am 20. Juni 2014 ergänzt.

Mein erster Camcorder war die SONY CCD-TR805 Hi8 mit einem damals sensationellen optischen Bildstabilisator. Das war 1992. Über viele weitere Stationen habe ich als engagierter Hobby-Videograph die Entwicklung mitverfolgen können. Seit 2012 setze ich das HighEnd-Modell Sony NEX-VG20EB Full HD Camcorder (Flash, 16 Megapixel CMOS-Exmor Sensor, 7,6 cm (3 Zoll)-Touch-Display) Gehäuse schwarz ein, welches meine Referenz darstellt. Nun ist dieses aufgrund seiner Größe nicht immer leicht mitzuführen und auch recht auffällig. Daher hatte es mich schon immer sehr gereizt, es irgendwann mal wieder mit einem kleineren Modell zu versuchen. So habe ich in den vergangenen drei Wochen meinen Dänemark-Urlaub genutzt, die HDR-PJ810 von SONY auf Herz und Nieren zu testen. Und was ich jetzt schon vorweg nehmen kann: Diese Videokamera spielt qualitativ in einer deutlich höheren Liga, als es der Preis vermuten lassen könnte.

AUSSTATTUNG:

Mitgeliefert wird alles, was man braucht, um gleich loslegen zu können:
- Akku NP-FV50 mit 980 mAh
- Mini-Netzteil
- USB-Kabel „USB-Stecker auf USB-Buchse“ (Länge ca. 0,95 Meter)
- HDMI-Kabel „Micro-HDMI auf HDMI“
- Infrarot-Fernbedienung

Die ebenfalls im Lieferumfang enthaltene Bedienungsanleitung ist mit ihrem 34-seitigen deutschsprachigen Teil - vorsichtig formuliert - sehr spärlich, was Erläuterungen zu den vielen Funktionen angeht. Sprich: Grundsätzlich immer, wenn es interessant wird, muss diese passen. Auf der SONY-Seite ist auch nur genau dieselbe Fassung zum Herunterladen verfügbar. Eine Nachfrage auf der Herstellerseite blieb unbeantwortet, bei direkter Mailanfrage an den Support dauerte es dagegen nicht mal einen Tag, bis die Antwort mit dem passenden Link da war. Leider kann ich den Link hier nicht einstellen, so bleibt jedem nur der Weg, bei Bedarf direkt per Email beim SONY-Support nachzufragen. Und ja - die Online-Anleitung hat wirklich alle meine Fragen beantwortet.

Auch Stand heute (20. Juni) ist der hier eingestellte Artikeltext wenig aussagekräftig, was die primären technischen Merkmale der HDR-PJ810E betrifft. Diese möchte ich daher hier ergänzen (Quelle: SONY):
- Kapazität des eingebauten Flash-Speichers 32 GB, erweiterbar mittels SDHC/-XC-Karte oder MemoryStick
- Objektivbrennweite 2,9 – 34,8 mm (entspricht 26,8 – 321,6 mm umgerechnet auf 35 mm)
- Anschlussgewinde 46 mm
- 7,6-cm-Berührungsbildschirm mit 921.000 Bildpunkten
- OLED-Farbsucher mit 201.600 Bildpunkten
- eingebauter DLP-Projektor mit 854*480 Bildpunkten und automatischer Trapezkorrektur
- Sensorgröße effektiv: 6,14 Megapixel (Video/Foto, 16:9), 4,6 Megapixel (Foto 4:3)
- Videoauflösung je nach gewählter Qualität max. 1920*1080 (Full HD) bei 50p, 25p, 50i und sogar in der Kino-Bildfrequenz 24p

Aufnahmen in der höchsten Qualitätsstufe FX (Full HD) mit 25 Vollbildern pro Sekunde ergeben durchschnittliche Datenraten über 20 Megabit pro Sekunde für Video. Der Ton wird in Dolby Digital 5.1 mit 448 Kilobit pro Sekunde bei 48 kHz Samplingfrequenz und 16 bit Abtastbreite aufgezeichnet (beides ausgelesen mit MediaInfo).

HANDHABUNG:

Geladen wird die HDR-PJ810 über den USB-Stecker, der bei Nichtbenutzung in der Handschlaufe „geparkt“ wird. Das ist eine clevere Lösung. Neben den vielen anderen Anschlüssen verfügt die Kamera auch über einen separaten Netzteileingang auf der Rückseite („DC In“). Meine Email-Nachfrage beim SONY-Support, ob man dazu auch das Netzteil anderer SONY-Videokameras nutzen kann (manche haben mehr als einen SONY-Camcorder), wie es sich hier eigentlich anbietet ergabe folgende Auskunft (Zitat): "Zur Aufladung des Akkus können Sie das AC-L200 nutzen. Dieses ist für Akkus der A-, P- und F- Serie geeignet.". Das Laden über den USB-Anschluss dauert immerhin gut drei Stunden, über das Netzteil AC-L200D der NEX-VG20 geht es deutlich schneller.

Als großes Plus erwies sich der eingebaute Farbsucher. Nicht, dass der schwenkbare Bildschirm bei voll aufgeregelter Helligkeit nicht auch bei normalem Tageslicht bestehen könnte. Ballert jedoch die Sonne unbarmherzig von oben herunter ist auch hier Schluss mit lustig. Da hilft der einigermaßen scharfe Farbsucher doch deutlich weiter, auch wenn darin manche Flächen überstrahlen, Farben nicht sauber wiedergegeben werden und das Sucherbild etwas klein wirkt.

Der mitgelieferte Akku hielt stets lange durch – ich musste nie meinen Ersatzakku Sony NP-FV70 Camcorder-Akku Li-Ion einsetzen, der es aufgrund seiner etwas größeren Tiefe auch schwieriger macht, in den eingebauten Farbsucher der HDR-PJ810 zu schauen.

BILDQUALITÄT (Video):

Im direkten Vergleich zur NEX-VG20 hatte ich hier befürchtet, dass die kleine SONY hier deutlich das Nachsehen hat – das war jedoch mitnichten der Fall. Die HDR-PJ810 erzeugt wie ihre große Schwester ein Bild von überragender Schärfe, Farbtreue und mit einem Kontrastumfang, das ich bisher nur bei dem Referenzmodell gesehen habe. Der Autofokus regiert sogar im Telebereich so schnell, dass man keine nachteiligen Effekte bemerkt – Schärfe-Pumpen fehlt nahezu völlig. Selbst bei Verfolgungsschwenks schnell beweglicher Motive (hier: Möwen an der Küste) blieb die Schärfe wie gemeißelt. Allenfalls in Extremsituationen (voller Telebereich bei starkem Gegenlicht) braucht die Automatik etwas länger.

Die Farben bleiben auch bei knalligen Motiven (rote Mohnblüten vor sattgrüner Wiese) exakt innerhalb ihrer Umrisse. Innerhalb großer leuchtender Farbflächen sind weder Rauschen noch schlierige Artefakte zu erkennen. Im Blindtest kann ich hier ehrlich gesagt keinen Unterschied zur NEX-VG20 feststellen.

Das eigentlich Bemerkenswerte, wo die HDR-PJ810 mein Referenzmodell ganz klar schlägt, ist der Bildstabilisator. Die Aufnahmen wirken bis weit in den Telebereich wie vom Stativ gefilmt. Ich habe Schiffe, die genau am Horizont zu sehen waren, so sauber aufnehmen können, wie es bei stärkerem Wind und der NEX-VG20 auf einem herkömmlichen Stativ sich nicht wackelfrei aufnehmen ließ.

Zu danken ist das einer Besonderheit des Bildstabilisators, die man gut erkennen kann, wenn man von vorn auf das Objektiv schaut und mit der Kamera etwas wackelt. Das Objektivauge bleibt starr auf die zuvor gewählte Richtung fixiert, obwohl sich die Kamera bewegt. Es ist einfach faszinierend, was die SONY-Ingenieure hier geleistet haben. Das Stativ brauchte ich bei dieser Kamera nirgendwohin mehr mitzunehmen.

Ein wichtiger Tipp am Rande: Da die Objektiveinheit sich hinter der Objektivöffnung frei bewegt und somit offen liegt, darf kein Staub oder Sand (s. Aufnahmen am Strand) an dieser Stelle in die Kamera gelangen. Als nachhaltigen Schutz habe ich daher ein Polfilter aufgesetzt. Für Aufnahmen bei Sturm am Strand reicht dieses einfache aus dem Set hier 46mm UV, FLD & CPL Filter Set völlig, ich habe damit gute Erfahrungen gemacht. Später kann man sich ja immer noch ein hochwertigeres zulegen.

BILDQUALITÄT (Foto):

Ob die hier offerierte Foto-Auflösung von 18,4 oder gar 24,5 Megapixel realistisch zu einer hohen Fotoqualität führt, interessierte mich im Vorfeld ebenfalls sehr. Könnte man doch so die Mitnahme einer Fotokamera sparen. Aber leider wurde diese Hoffnung hier nicht erfüllt. Da ist die NEX-VG20 mit ihrem nativen 16-Megapixel-Sensor bei Weitem besser. So sind die Fotos der HDR-PJ810 ganz ordentlich und für 13*15 cm Abzüge durchaus geeignet. Vergrößert man diese jedoch auf einen Viertelausschnitt der ursprünglichen Größe, so sind bereits Artefakte deutlich erkennbar.

TONQUALITÄT:

Der Ton ist sauber und reicht weit über den erforderlichen Frequenzbereich. Auch die Räumlichkeit kommt gut herüber. Das aktivierbare Filter für die eigenen Geräusche, die man so hinter dem Kamerasucher so unweigerlich macht, werden ganz gut gedämpft bzw. ausgeblendet. Was jedoch nicht hilft ist – wie eigentlich immer – das Filtern von stärkeren Windgeräuschen. An der dänischen Küste ist da ohne Windschutz am Mikrofon (der „Fellpuschel“ war bei der NEX-VG20 damals mitgeliefert, hier braucht es ein aufsteckbares Mikrofon) kein Blumentopf zu gewinnen. Sehr schön und auch sehr räumlich dagegen wirken die Aufnahmen der Heidelandschaften, man fühlt sich förmlich umringt von summenden Insekten und zwitschernden Vögeln.
Was mir auffiel: In Situationen mit sehr niedriger oder keiner Geräuschkulisse ist ein zwar leises, aber dennoch wahrnehmbares Rauschen zu hören. Klangpuristen kommen also auch bei dieser Kamera nicht drumherum, ein separates Gerät einzusetzen. Mit dieser Lösung hier Music Cam HDR-MV1 - Camcorder + microSDHC-Karte 8 GB High Speed Class 10 + Mini-Lesegerät USB 2.0 habe ich die besten Erfahrungen gemacht.

SONSTIGES:

Und, war da nicht noch Etwas? Ja – der eingebaute Projektor. Als ob die Kamera für den hier aufgerufenen Preis nicht schon mehr als genug zu bieten hätte: den eingebauten Projektor kann man – ob man ihn nun braucht oder nicht – als kleines, aber dennoch wertvolles „Sahnehäubchen“ oben drauf betrachten. Immerhin erzeugt er bis einem Meter Bildbreite ein hübsches, ausreichend helles Bild. Und das über den Micro-HDMI-Anschluss sogar von externen Quellen. Damit ist Mini-Kino im oder vor dem Zelt in lauschiger Nacht oder im Wohnwagen möglich. Man sollte dabei aufpassen, dass das Projektionsfenster am Gehäuse sauber und schlierenfrei ist. Die automatische Trapezkorrektur erfolgt in Stufen zuverlässig.

FAZIT:

SONY ist für mich nach wie vor das Nonplusultra im anspruchsvollen Heim-Videobereich. Das bestätigt sich auch in den Erfahrungen, die ich mit diesem Camcorder hier machen konnte. Ich würde für das Gerät gern sechs Amazon-Sterne vergeben, wenn das ginge.

Mir ist bewusst, dass in einer halbwegs umfassenden Rezension bei weitem nicht alles besprochen werden kann. Ich habe mich daher auf die ureigenen Aspekte der Videofilmerei beschränkt. Fragen (auch zu den NFC- und WLAN-Funktionen der Kamera) beantworte ich daher gern im Kommentarbereich. Noch ein kleiner Tipp zum Schluss: Bei Fragen an den Hersteller SONY ist es nach meinen Erfahrungen besser, den Kunden-Support direkt per Email zu kontaktieren. Hier musste ich nicht mal einen Tag auf eine Antwort warten, die darüber hinaus sogar substanziell war.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 15, 2014 3:41 PM MEST


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