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Buzz
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Braun Oral-B Pro Cross Action 5000 wiederaufladbare elektrische Zahnbürste
Braun Oral-B Pro Cross Action 5000 wiederaufladbare elektrische Zahnbürste
Preis: EUR 86,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Zahnbürste für den täglichen Gebrauch, Abzüge in der B-Note, 28. Juni 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Wir haben in den vergangenen vier Jahren schon mehrere Oral-B-Zahnbürste von Braun regelmäßig in Benutzung. Diese verfügten ebenfalls bereits über den "SmartGuide" - eine kleine Uhr, die Putzdauer und den zu reinigenden Zahnquadranten anzeigt und nebenher als Zeitanzeige im Bad dient.

Bei einigen dieser Zahnbürsten hatte sich der fest eingebaute Akku als eingebaute "Sollbruchstelle" herausgestellt: der Akku begann plötzlich deutlich zu ermüden, bis er sich gar nicht mehr richtig voll laden ließ und plötzlich ganz das Zeitliche segnete. Meine Hoffnung war, dass sich hier eine Verbesserung ergeben hat.

Kurzgefasst hier Lob und Kritik:

GUT:
- ordentliche Verarbeitung
- wasserdicht zur problemlosen Reinigung
- tadelloses Putzergebnis
- geringeres Gewicht im Vergleich zu meiner 5500-er Zahnbürste von Oral-B (129 Gramm statt 168 Gramm), dadurch leicht verbesserte Handhabung, sowohl für Menschen mit kleinen und größeren Händen
- drei verschiedene Bürstenaufsätze im Lieferumfang
- Batterien für "SmartGuide" enthalten
- praktisches Kunststoffetui für Zahnbürste und zwei Bürstenaufsätze
- "SmartGuide": Eine praktische Uhr zeigt jederzeit an, wie lange man schon die Zähne putzt und wann man zum nächsten Kieferquadranten wechseln soll. Für jeden geputzten Kieferquadranten erhält man einen Stern. Die gesamte Putzdauer beträgt 2 Minuten. Ein Smiley zeigt, ob man richtig putzt (lachender Gesichtsausdruck) oder ob man zu sehr aufdrückt (trauriger Gesichtsausdruck). In diesem Fall leuchtet die Zahnbürste rot.
- verbesserte Energiebilanz: Akku hält bei voller Ladung und ununterbrochenem Betrieb im normalen Putzmodus ca. 47 Minuten - das reicht eigentlich für mehr als zehn Tage (wenn da die Selbstentladung des Akkus nicht wäre)
- Ladestation hat Ablage für vier Bürstenaufsätze
- Ladeteil lässt sich auch separat von der Ablage nutzen
- ein zusätzliches Jahr bei Registrierung der Zahnbürste auf der Herstellerseite

VERBESSERUNGSWÜRDIG:
- Akku muss vor erstem Gebrauch einen kompletten Tag geladen werden
- allgemein sehr lange Ladezeiten, das erfordert bei mehreren Oral-B-Zahnbürsten in einer Familie den Einsatz von dauerhaft zwei statt einer Ladestation
- fest verbauter Akku, der nicht ausgetauscht werden kann
- recht primitive Ladestandsanzeige (blinkt die Zahnbürste rot, so bald Restladung im Reservebereich)
- bei diesem Preis kein zeitgemäßer Li-Ion-Akku, sondern offensichtlich nur Nickel-Metallhybrid
- Smartguide-Uhr ist im Vergleich zu früheren Modellen kleiner geworden und aus höheren Blickwinkeln schlechter erkennbar


Abus Kohlenmonoxid-Warnmelder COWM300, 37241
Abus Kohlenmonoxid-Warnmelder COWM300, 37241
Preis: EUR 37,64

5.0 von 5 Sternen Auch wenn es banal klingt - dieser Melder ist ein Muss!, 28. Juni 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Kohlenmonoxid ist von seiner biologischen Wirkung her bekanntermaßen ein ziemlich heimtückisches Gas. Schon wenn es zu Symptomen wie Erbrechen und Schwindelgefühlen kommt kann es zu spät sein ' selbst wenn man es noch schafft, den Gefahrenbereich zu verlassen. Eigentlich sollte daher der Einsatz eines solchen Warnmelders generell dort Pflicht sein, wo es innerhalb von Wohngebäuden zur unvollständigen Verbrennung von Brenngut kommen kann ' also überall wo sich Heizungsräume, Kamine oder dergleichen befinden - von Leichtsinnigkeiten wie transportablen Gasöfen in unbelüfteten Gartenlauben einmal abgesehen.

Dieser Warnmelder hier kann helfen, erst gar nicht ohne Vorwarnung in eine solche Situation zu geraten. Dabei ist er simpel zu installieren und kostet nicht die Welt ' schon gar nicht verglichen mit einem oder mehreren Menschenleben.

Der Melder gibt einen zeit- und konzentrationsabhängigen Alarm ab (ab einer Konzentration von 30 ppm in mehr als zwei Stunden bis 300 ppm innerhalb von drei Minuten). Ab 1000 ppm erfolgt ein dauerhafter Alarm, der nicht abgestellt werden kann.

Zwei passende Dübel und Schrauben zur Wandbefestigung sind im Lieferumfang enthalten. Die Montage bzw. Aufstellung sollte in Mundhöhe erfolgen (also im Schlafzimmer anders als in Fluren). Eine ordentliche gedruckte Bedienungsanleitung hilft dabei. Folgende Schritte sind notwendig:

- Gehäuse auf der Rückseite öffnen
- Mitgelieferte Batterie (9V-Block) herausnehmen. Batterieclip auf die Batterie stecken. Quittierungssignal abwarten.
Batterie wieder einlegen, Gehäuse schließen ' fertig

Das geht so schnell und einfach, wie es sich hier liest. Wichtig: Dieser Kohlenmonoxid-Detektor ersetzt keinen Brand-/Raumelder, sondern ergänzt ihn an den oben genannten Orten! Seine Bauart begrenzt den Einsatz auf Privathaushalte mit Räumen bis zu 60 Quadratmetern. Ich habe den Melder direkt neben der Tür zu unserem Heizungskeller installiert. Die Lebensdauer des Sensors ist auf ca. sieben Jahre ausgelegt, danach muss ein Austausch erfolgen. Über diese Zeit gerechnet sind die Kosten für einen solchen Melder also absolut vernachlässigbar.

Zur Sicherheit sollte ein wöchentlicher Test auf Funktionsfähigkeit vorgenommen werden (Tastendruck auf 'TEST RESET'). Der Alarmton ist wirklich penetrant laut und wohl kaum überhörbar. Schwache Batterie-Restenergie wird angezeigt, dann ist ein Batteriewechsel innerhalb von 7 Tagen notwendig.


Rowenta Luftreiniger Intense Pure Air, weiß, PU4010
Rowenta Luftreiniger Intense Pure Air, weiß, PU4010
Wird angeboten von Deltatecc GmbH
Preis: EUR 199,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kann mich leider überhaupt nicht überzeugen - Bewertung anhand eines Vergleichs, 21. Juni 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Eingangs mein Kurzfazit, Ausführliches danach:

GUT:
- kompaktes Design
- in den beiden unteren Lüfterstufen relativ leises Betriebsgeräusch
- Ein- bzw. Abschalt-Timer (eine Stunde bis acht Stunden)
- verhältnismäßig niedriger Energieverbrauch (die Gehäuserückseite gibt eine Leistungsaufnahme von 30 Watt an)

NEGATIV:
- erzeugt nach meinem Empfinden subtile, unangenehme Eigengerüche
- nicht gerade preiswert
- in meinen Augen manipulatives Werbevideo hier auf der Artikelseite
- keine automatische Anpassung der Lüftergeschwindigkeit (trotz anders lautender Werbebotschaft)

AUSFÜHRLICHE BESPRECHUNG:

Zugegeben, ich bin sehr zwiegespalten, was meine Meinung zu diesem Luftreiniger hier betrifft. Einerseits nutze ich schon seit fast zwei Jahren einen Luftreiniger der Firma Fellowes (Fellowes AeraMax DX55) und bin sehr zufrieden damit - eben weil es Allergikern wie mir offensichtlich wirklich zu helfen scheint. Doch müssen in meinen Augen irreführende Werbung und Panikmache wie bei diesem Gerät hier von wirklich sein, wenn man eine an sich nützliche Erfindung verkaufen will?

- So suggeriert das hier eingestellte Werbevideo, dass wir in unseren Innenräumen von akut in der Luft lauernden Gefahren umgeben sind. Emotional aufgeladene Bilder wie das der Mama mit dem spielenden Kleinkind verstärken das Ganze. Ganz schlimm ist dies in Bezug auf Formaldehyd (Zitat "Der gefährlichste im Haushalt vorkommende Schadstoff") - Nein, meine Damen und Herren, das sind immer noch Pilzsporen und Pilzgifte von Schimmelpilzen. Und gegen diese hilft dauerhaft auch Euer Luftreiniger nicht, sondern nur die Beseitigung der Quelle! Wer Angst vor Formaldehyd in seinem Haushalt hat sollte wissen, dass häusliche Kamine recht große Formaldehyd-Schleudern darstellen - auch hier sollte man also lieber an der Quelle ansetzen.
- Es wird zumindest Stand heute (28. Juni 2015) auf der Amazon-Seite für den Rowenta PU4010 mittels Verkaufsvideo eine Funktion beworben, über die er nicht verfügt ("Air Quality Control" - das fünfte Video von oben auf der Leiste bei ca. 2 Minuten Laufzeit) - meint wohl die der gerade vorherrschenden Luftverschmutzung angepasste Geschwindigkeitsregelung.

Als kritischer Konsument habe ich schon das Gefühl, dass ich hier manipuliert werde. Dabei halte ich als Tierhaar-Allergiker angesichts meiner bisherigen Erfahrungen einen Luftreiniger zumindest in den Schlafräumen für eine sehr nützliche Sache, egal ob er jetzt 99,95 Prozent (Rowenta PU4010) oder 99,97 Prozent (Fellowes AeraMax DX55) der ungewollten Luftschwebeteilchen filtert. Und auch gegen Pflanzenpollen in Wohnräumen kann so ein Gerät wohl wahre Wunder bewirken.

Was den Rowenta auszeichnet sind vier getrennte Filterstufen. Was er nicht kann ist die Anpassung der Lüftergeschwindigkeit an die gerade ermittelte Luftverunreinigung. Und das ist für mich ein Killerkriterium, denn der DX55 von Fellowes kann beides nämlich ganz gut - und kostet deutlich weniger. Nur der zwischen einer und acht Stunden einstellbare Timer fehlt Letzterem. Der Fellowes ist etwas breiter und höher - was ich hier nicht für einen Nachteil halte.

Die Verarbeitung des Rowenta ist ordentlich, aber nicht frei von kleinen Makeln (Spaltmaße). In der niedrigsten Stufe (1) ist die Lautstärke wohnzimmer- aber nicht schlafzimmertauglich. Auch da erscheint mir der Luftreiniger von Fellowes zurückhaltender.

Und was mich an diesem Luftreiniger von Rowenta hier schon nach wenigen Tagen richtig stört: Er erzeugt selbst unangenehme Gerüche ' zuerst nur leicht wahrnehmbar, aber wenn man sich erst einmal klar geworden ist, woher dieser stammt, deutlich störend. Dieser ist etwas schwer zu beschreiben: Es ist so ein hintergründiger Geruch, wie man ihn von einem vollbesetzten Bus kennt, in dem Leute sitzen, die kurz vor dem Einsteigen in einen Regenschauer geraten sind. Oder wie es in manchen Wartebereichen manchmal riecht. Um sicherzugehen habe ich mir den Luftreiniger von Fellowes wieder ins Arbeitszimmer gestellt. Und siehe da ' der Geruch war nicht mehr vorhanden, beim Wechsel auf den Rowenta jedoch wieder da. Uabhängig von meiner Erfahrung haben meine Frau und mein Sohn mir den gleichen Eindruck mitgeteilt. Ich bilde mir das also nicht ein.

Als ich vor einiger Zeit bei einer anderen Rezensentin gelesen hatte, dass diese ähnliche Probleme mit luftreinigenden 'Stinkern' hatte, wollte ich es nicht glauben. Nun habe ich selbst die Erfahrung gemacht.

Ich weiß dass ich mir hier möglicherweise den Zorn von Vertretern des Rowenta-Vertriebs oder auch von 'Fans' zuziehen werde, aber ich kann nicht anders als ehrlich meine persönliche Meinung dazu sagen.

Mein Fazit:
Wer sich nicht sicher ist sollte besser den Luftreiniger von Rowenta und den eines anderen Herstellers testen und eine von Werbesuggestionen unabhängige Entscheidung treffen.


LG 43LF6309 108 cm (43 Zoll) Fernseher (Full HD, Triple Tuner, Smart TV)
LG 43LF6309 108 cm (43 Zoll) Fernseher (Full HD, Triple Tuner, Smart TV)
Preis: EUR 623,87

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Konzentriert sich auf das Wesentliche - Ordentliche Bildqualität und vorbildliche Nutzerfreundlichkeit, 21. Juni 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Eigentlich hängt meine Begeisterung mehr an Technik, die die Grenzen des derzeit Machbaren zu einem vertretbaren Preis ausreizt. Aber hier hatte ich die Gelegenheit, das Einsteigermodell eines Markenherstellers zu testen - mit einem durchaus positiven Resümee, das ich gleich in Kurzform vorab stelle:

- mit kleinen Einschränkungen wirklich gute Bildqualität
- akzeptabler Ton für einen Flach-TV
- webOS-basierte vorbildliche Nutzerführung, simple Bedienung
- tadellose Verarbeitung
- Netzwerkfähigkeit (Ethernet, DLNA, WLAN)
- über das Netzwerk und USB sogar Wiedergabe von Filmen mit DTS-Ton möglich
- USB-Aufnahmefunktion
- Apps für alle bekannten Streaming-Portale vorinstalliert: Test mit "Amazon Lovefilm" funktioniert tadellos

Es scheint, als habe Hersteller LG hier versucht, unter dem Schwerpunkt der einfachen Bedienung und guter Bildqualität alles in das Gerät zu packen, was sinnvoll möglich ist und dabei noch für Einsteiger bezahlbar bleibt. Nur auf 3D wurde verzichtet. Ich finde diese Entscheidung richtig und konsequent und muss sagen - dieses Ziel hat LG mit dem hier besprochenen TV-Gerät voll und ganz erreicht.

INSTALLATION/BEDIENUNG:
Der Standfuß wird mit vier Schrauben zusammengebaut und mit noch einmal vier Schrauben am Gerät befestigt. Dann nur noch schnell Antennenkabel, Netzwerk- und Netzkabel angeschlossen - fertig. Nach dem Einschalten Die empfängt einen die webOS-2.0-basierte Bedienoberfläche mit niedlichen bunten Animationen, bei der ein bebrillter Spatz eine führende Rolle spielt. Jeder Schritt wird abgefragt, wobei immer ein kleines Kommentarfenster erläutert, was gerade getan werden soll. Ich muss sagen, eine solch originelle Nutzerführung habe ich noch nirgends gesehen.

Dabei ist die Einrichtung schnell erledigt. Was mich am meisten faszinierte - der Sendersuchlauf für Satellit dauerte nicht mal eine Minute! Offensichtlich ist hier bereits eine vorabgespeicherte Tabelle hinterlegt.

Einzig die etwas verzögerte Reaktionszeit nach Tastenbedienung verbleibt als kleiner Wermutstropfen.

BILD- und TONQUALITÄT:
Natürlich kann sich der Einsteiger-43-Zoll-Fernseher von LG nicht mit seinen ausgewachsenen Artgenossen im HighEnd- bzw. UHD-Bereich messen. Was er aber - auch nach vorheriger Abfrage ob er im Heimbereich oder im Geschäft betrieben werden soll - liefert ist ein sauberes, authentisches und natürliches Bild ohne Übertreibungen wie das sonst so "beliebte" Überschärfen oder kreischbunt-unsaubere Bonbonfarben. Etwas versteckt im Expertenmenü können versierte Laien alle Parameter noch einmal einzeln genau anpassen. Hierbei helfen vorabgespeicherte Testbilder. Das sind Möglichkeiten, die man aus dieser Preisklasse eigentlich gar nicht kennt - super.

Bauartbedingt lassen sich dem schmalen Gehäuse natürlich keine wuchtig-volumigen Klänge entlocken. Der LG-TV hat jedoch einen optischen Ausgang, um die Verbindung mit einem AV-Verstärker oder Soundbar-/Sounddeck herzustellen. Darüber hinaus verfügt der erste der drei HDMI-Ausgänge über die "Audio Return Channel"-Funktion, über die der Ton ebenfalls auf geeigneten AV-Systemen adäquat hörbar gemacht werden kann. Ohne diese Hilfsmittel klingt der 43LF6309 von LG wenigstens nicht so topfig wie die Billigheimer und kann im Stimmbereich und in den Höhen ganz gut mithalten.

NETZWERKFÄHIGKEITEN:
Hier gibt es wirklich nichts zu meckern: Der Test mit der vorinstallierten Amazon-App ("Prime Instant Video") verlief ohne Fehl und Tadel - eine einigermaßen leistungsfähige Internetverbindung und ein bestehendes Kunden-Konto bei Amazon natürlich vorausgesetzt.

Das Betrachten der Inhalte der Online-Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender funktioniert ebenfalls ohne Probleme und in der schon von anderswo her vertrauten Weise.

Darüber hinaus kann der Fernseher auch Filme aus dem heimischen Netzwerk wiedergeben. Und zum ersten Mal erlebe ich es in dieser Preisklasse, dass dies tadellos und zuverlässig funktioniert - sowohl mit Inhalten in Standardauflösung (SD) als auch in voller HD-Pracht. Sehr positiv überrascht war ich davon, dass sogar Filme mit DTS-Ton über die TV-Lautsprecher erklingen - das können sehr viele teurere Fernseher nicht einmal.

USB-AUFNAHME:
Dies geht über eine an den USB-Buchsen angeschlossene Festplatte oder Stick ebenfalls tadellos und so leicht wie vertraut. Über den aufrufbaren Programmführer lässt sich die Sendung ganz leicht für die zeitgesteuerte Aufnahme markieren.

FAZIT:
Wirklich gute Qualität hat immer ihren Preis - muss aber auch nicht teuer sein. Der LG 43LF6309 erfüllt diese Aussage für mich voll und ganz. Das, was er verspricht, hält er - ohne Wenn und Aber. Wer auf 3D verzichten kann (für mich ist so etwas sowieso am besten im Heimkino aufgehoben), der bekommt mit diesem Fernseher nach meinem Dafürhalten wohl das Beste, was im Einsteigerbereich zu haben ist. Angesichts dessen sind auch für diesen Einsteiger-Fernseher fünf Amazon-Sternchen als Prädikat mehr als verdient.

Ich hoffe, mit meiner Einschätzung ein wenig bei der Kaufentscheidung geholfen zu haben. Fragen beantworte ich gern im Kommentarbereich (vorzugsweise am Wochenende).


Brother HL-L8250CDN Farblaserdrucker (2400 x 600 dpi, USB 2.0) schwarz/weiß
Brother HL-L8250CDN Farblaserdrucker (2400 x 600 dpi, USB 2.0) schwarz/weiß
Wird angeboten von Office Partner GmbH
Preis: EUR 166,60

5.0 von 5 Sternen Guter und günstiger Netzwerkdrucker mit Duplex-Funktion, 14. Juni 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Wenn ich überlege, was ich noch für meinen ersten Farblaserdrucker (Samsung für 700 Euronen) ausgeben musste, der deutlich weniger konnte als dieser hier komme ich schon ins Staunen. Über den zweiten Farblaserdrucker, den ich mir gekauft habe - ein Multifunktionsmodell von HP mit Scanner, Kopierer und Netzwerkfunktion - decke ich hier lieber den Mantel des Schweigens. Dieser ging nämlich pünktlich nach etwas über zwei Jahren so in die Binsen, dass eine Reparatur nur unwesentlich billiger gewesen wäre als ein Neukauf. Dieser Drucker hier von Brother verspricht zu einem nochmals deutlich günstigeren Preis Ethernet-Funktionalität, Duplex- und Farbdruck.

INSTALLATION:

Hat man das 22-Kilogramm-Gerät einmal aus dem Karton gehoben, geht die Installation schnell und einfach vonstatten.
Zunächst ist es von den ganzen Transportsicherungen zu befreien - ich habe elf Klebestreifen und sechs Kunststoffspangen gezählt. Dann nur noch schnell ein Netzwerkkabel und das mitgelieferte Netzkabel angeschlossen, Papier einlegen, einschalten - fertig. Die bernsteinfarbene LCD-Anzeige auf der linken oberen Gehäuseseite und die Menütasten dienen zum Einstellen von "Deutsch" als Menüsprache (Standard ist Englisch). Eine A2-große, deutschsprachige und gut bebilderte Installationsanleitung hilft dabei. Man sollte sich von dieser aber nicht in die Irre führen lassen, da sie offensichtlich für mehrere ähnliche Geräte dient und auch die WLAN-Einrichtung enthält - dieser Drucker verfügt dagegen über keine WLAN-Funktion.

Die mitgelieferte CD-ROM enthält das Installationsprogramm und die erforderlichen Treiber. Zu Anfang erfolgt - auf Nachfrage - eine Prüfung, ob online eine aktuellere Version vorliegt. Die Installation dauerte bei meinem Notebook (Windows 8) fünf bis zehn Minuten. Wie ich mit einem zweiten Rechner (Windows 7) feststellen konnte, taucht der Drucker auch dort auf, ohne dass die Installations-CD notwendig war. Er lässt sich auch problemlos verwenden. Über die Webseite des Gerätes (mit einem Klick der rechten Maustaste auf das Druckersymbol im Windows-Explorer aufzurufen) kommt man in das Konfigurations- und Startmenü. Hier kann man neben vielen anderen Funktionen den Energiesparmodus wählen, den Status der Tonerkartuschen abfragen und Einstellungen wie das Datum bzw. die Uhrzeit vornehmen.

DRUCKFUNKTION

Was natürlich typisch für Laserdrucker ist und auch hier konstatiert werden muss - ihre Arbeit erledigen diese Geräte doch mit einem nicht unerheblichen Geräuschpegel. Nach dem Druck laufen die Lüfter noch ein paar Minuten weiter, bis sie sich nacheinander abschalten.

Der Duplex-Druck funktioniert tadellos. Allgemein ist das Gerät beim Drucken recht flott. Randlosen Druck beherrscht es leider nicht. Schrift und Grafiken sehen wie bei Laserdruckern gewohnt gestochen scharf aus. Die Qualität von Fotodrucken ist selbst im Feindruck-Modus nur ausreichend und kommt natürlich beiweitem nicht an das heran, was man von einem guten Tintenstrahldrucker kennt.

FAZIT:

Der Farblaserdrucker HL-L8250CDN von Brother eignet sich meiner Meinung nach aufgrund seiner Ausstattung und des günstigen Preises sehr gut für normale Haushalte und kleinere Büros. Er punktet darüber hinaus mit Netzwerkfähigkeit, einfacher Installation/Bedienung und geringem Energieverbrauch im Bereitschaftsmodus. Auch die Verarbeitungsqualität lässt in meinen Augen keine Wünsche übrig. Wer scharfen Laserdruck haben möchte wird kaum etwas Besseres als diesen Drucker hier finden.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 15, 2015 7:54 AM MEST


Trendnet TEW-820AP Wireless AC Easy Upgrader schwarz
Trendnet TEW-820AP Wireless AC Easy Upgrader schwarz
Preis: EUR 39,34

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eigentlich ist es ganz einfach - warum also so kompliziert?, 13. Juni 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Vielleicht geht es anderen auch so: Wenn man hier die kryptische Artikelbezeichnung und zugehörige Beschreibung liest versteht man zunächst einmal nur Bahnhof. Die Frage steht: 'Wozu soll das Gerät eigentlich gut sein?'.
Ich will mit meiner Rezension helfen, hier etwas Klarheit zu schaffen und mit Tipps bei der Einrichtung behilflich zu sein.

Viele der heutigen heimischen Netzwerke (drahtgebundenes 'LAN') verfügen auch über drahtlose Anbindungen für die Teilnehmer (funkgestützt als 'WLAN'). Meist steckt die Technik bereits im vorhandenen Router.
Problem: So bald die drahtlose Nutzung über mehrere Etagen möglich sein soll wird es problematisch mit dem Empfang. Decken und Wände dämpfen das Signal, so dass es an manchen Stellen schon zu schwach ist, um genutzt werden zu können.
Lösung: Falls es an diesen Stellen wenigstens einen LAN-Anschluss gibt, lässt sich mittels des hier angebotenen Adapters ein so genannter 'Access Point' schaffen, der hier das heimische Netzwerk um einen funkgestützten Zugang erweitert.

Eher seltener ist das in der Artikelbeschreibung aufgezeigte Problem, dass der verwendete Router kein WLAN oder WLAN nur im Frequenzbereich 2,4 GHz besitzt. Hier ließe sich durch den Adapter die Erweiterung zum drahtlosen Netzwerk bzw. auf 5 GHz quasi 'dranstecken'. Diese Funktion steckt als Begriff 'Wireless AC Easy Upgrader' in der Artikelbezeichnung.

Dabei ist es also wichtig zu wissen, dass der TEW-820AP nur an einem vorhandenen Netzwerkanschluss funktionieren kann und nicht selbst ein Netzwerk schafft. Er funkt dabei im Frequenzband oberhalb 5 GHz - nicht alle Geräte mit WLAN können dort funken, manche sind nur für den Betrieb um 2,4 GHz ausgelegt. Für solche Fabrikate bringt dieser Adapter hier also keinen Nutzen. Darüber hinaus werden Funksignale in diesem hohen Frequenzbereich deutlich stärker abgeschwächt, damit ist die Reichweite kürzer als bei 2,4-GHz-Netzwerken.

INSTALLATION und INBETRIEBNAHME
sind eigentlich auch für Laien ganz simpel - wenn man NICHT der Schnellinstallationsanleitung folgt, sondern so vorgeht:
- den Geräteaufkleber mit der SSID ('Name' des Adapters, hier 'TRENDnet820_5GHz_EE73') und dem WiFi-Key ('Schlüssel' zum drahtlosen Zugang) vom Adapter abziehen. Nicht rumliegen lassen (damit er für Unbefugte zugängig wird, die damit ins heimische Netzwerk 'einbrechen') und gut aufbewahren, er wird nämlich gleich gebraucht.
- mittels mitgeliefertem Netzwerkkabel Adapter mit Netzwerkanschluss verbinden
- Adapter ans Netzteil stecken... Fertig
- Jetzt am Tablet-PC, Handy oder dergleichen WLAN aktivieren, unter den angezeigten Funknetzwerken das mit dem Namen des Adapters wählen, als Schlüssel den 'Wi-Fi Key' vom Geräteaufkleber eingeben, 'Verbinden' - schon funktioniert's.

Da ein vom Werk vorgegebener Schlüssel doof und vielleicht sogar bekannt ist sollte dieser möglichst schnell geändert werden. Hierzu bitte auf keinen Fall die mitgelieferte CD verwenden, die darauf enthaltene Installation war bei mir nämlich komplett in Englisch ('Setup Wizard') und brachte beim Start nur den Fehler 'Error Executing File' mit dem deutschen Zusatz 'Der angeforderte Vorgang erfordert höhere Rechte' - so ein Quatsch.

Also Finger weg von der CD und flugs die auf dem vorhin genannten Geräteaufkleber angegebene Adresse in den Webbbrowser eingeben. Nutzername und Passwort sind ab Werk 'admin'. Bitte nicht erschrecken, auch hier geht es zunächst in Englisch los. Es empfiehlt sich für Laien, hier 'Access Point' stehen zu lassen. Nachdem ein selbstgewähltes Passwort eingegeben und bestätigt wurde landet man gleich in einer Auswahlliste, wo 'Deutsch' als Sprache gewählt werden kann. Dieser Vorgang sollte vom Hersteller unbedingt nachgebessert werden, so dass gleich am Anfang die Sprachauswahl möglich ist.

Ab hier geht's jedoch in Deutsch und zunächst lustig weiter, denn man wird beim 'Drahtlosen WECHSELSTROM Einfach-Upgrader' und mit den Worten 'Wenn Sie unseren bedienungsfreundlichen webbasierten Zauberer verwenden möchten...' begrüßt.

Egal - hier wird es leicht: In der linken Leiste 'Drahtlos' und dann 'Basis' anklicken, dann können auf der rechten Seite der Name des Adapters (Wireless-Netzwerk Name) 'TRENDnet820...' und der 'Vorinstallierte Schlüssel' geändert werden (zur Anzeige Häkchen bei 'Anzeigen-Charaktere' setzen). Beides gut notieren und sicher aufbewahren, denn das sind ab jetzt die neuen Zugangsdaten, die Tablet und Co. brauchen. Das war's.

FAZIT:
Einer guten Idee wird es mit verwirrenden Beschreibungen, englischer Anleitung und teils unfreiwillig komischen Übersetzungsfehlern schwer gemacht. Der eigentliche Adapter ist sehr kompakt, funktioniert sehr gut und ist dabei vom Energieverbrauch zu vernachlässigen. Er erweitert das heimische Funknetzwerk für alle Geräte, die sich im 5GHz-Band bewegen können. Dreieinhalb Amazon-Sternchen dafür - freundlich aufgerundet auf vier.


Manteuffel 804836 Comfort Daunendecke Medium, 135 x 200 cm
Manteuffel 804836 Comfort Daunendecke Medium, 135 x 200 cm
Preis: EUR 91,36

4.0 von 5 Sternen Aufgrund guter Qualität als langfristige Anschaffung geeignet, 13. Juni 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Gleich zu etwas Ordentlichem zu greifen erspart einem schlechte Erfahrungen und den daraus oftmals resultierenden notwendigen Zweitkauf, der das ursprüngliche Schnäppchen letztendlich teurer macht. Weil wir es in unserem Haushalt bisher immer so halten haben wir auch selten Enttäuschungen erlebt.

So ist es auch hier - diese aus Tschechien stammende Dauenfederdecke findet in unserem Gästezimmer ganzjährigen Einsatz und erfüllt alle unsere Anforderungen:
- Verarbeitung ohne Fehl und Tadel (die Kanten des Bezugs sind sogar noch extra verstärkt)
- für Allergiker geeignet
- "feder-"leicht und angenehm
- nach Herstellerangabe kein Einsatz von als bedenklich geltenden Materialien
- mit einschlägigen Gütesiegeln zertifiziert

Verwirrend sind hier jedoch die widersprüchlichen Angaben zur Herkunft der "weißen neuen" Daunen und Federn, die als Füllung dienen: laut Tascheneinleger sind diese "canadisch", laut Aufnäher direkt an der Decke "böhmisch". Dies sollte der Hersteller, um auch keine leisen Zweifel aufkommen zu lassen, unbedingt berichtigen.
Die Decke ist bei 60 Grad in der Maschine waschbar (hier wird aber die Trocknung im Wäschetrockner unbedingt empfohlen). Sie lässt sich einfach und sicher in der mitgelieferten Tragetasche verstauen und für ihren nächsten Einsatz lagern. Die Tragetasche selbst ist von einfacher, aber augenscheinlich ordentlicher Qualität und deutlich besser als das, was einem sonst als mitgelieferte Aufbewahrungsmöglichkeit zugemutet wird.


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1.0 von 5 Sternen Schlechte Qualität - Mangel wird schon nach wenigen Tagen sichtbar, 7. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe den Adapter jetzt erst wenige Tage im Einsatzz gehabt, und schon biegt sich - ohne jegliche Kraftanstrengung oder übermäßige Belastung - der USB-Stecker aus seiner Fassung. Smartphone und Ladekabel befinden sich dabei geräumig und sicher verstaut in der Mittellehnenkonsole des Autos. Offensichtlich reicht schon das mehrmalige bloße Herausheben des angeschlossenen Smartphones aus...


tesa Fliegengitter Alurahmen für Türen, Rahmenfarbe: weiß, 1m x 2,2m
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Preis: EUR 78,98

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leichter Zusammenbau - von wegen!, 7. Juni 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Selbst als durchschnittlich begabter Heimwerker sollte man hier - unter Einbeziehung eines Helfers - mindestens einen halben Tag Zeit einplanen. Was mir ebenfalls nicht gefiel:

- Eher verwirrende als erklärende Aufbauanleitung mit ständigen Bezügen auf irgendwelche separat erhältlichen Zusatzteile
- ungeeignete Befestigungsschrauben bei den Verbinderelementen von minderer Qualität; lassen sich sehr schwer einschrauben
- Einsatz Akkuschrauber aufgrund der engen Verhältnisse nicht möglich - und das bei allein vierzehn Schrauben nur für den Rahmen
- nicht konsequent zu Ende gedachte Konstruktion der Verbindungen - Halten/Nichthalten bedeutet hier zu Teil gerade mal eine halbe Schraubendrehung. Statt Holzschrauben wäre der Einsatz von Metallschrauben und jeweils in den Klemmbacken eingelassenen Muttern deutlich effizienter.
- für sauberes, exaktes Einkürzen der Rahmenelemente empfiehlt sich auf jeden Fall eine Kapp-/Gehrungssäge
- das Anbringen des Insektengitters mittels Klemmschlauch ist eine Strafe
- Die angegebene Berechnungsmethode für die erforderliche Türhöhe/-breite kann man - wie schon an anderer Stelle gesagt - getrost vergessen.

Gerade von einer Marke wie TESA hätte ich in dieser Preisklasse deutlich mehr erwartet. Artikel bitte zurück in die Entwicklungsabteilung!


Samsung Galaxy S6 Edge Smartphone (5.1 Zoll Touch-Display, 32 GB Speicher, Android 5.0) schwarz
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Preis: EUR 698,00

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Premium-Smartphone mit kleinen Mankos unter der Hochglanzhaube, 5. Juni 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Samsungs neuestes Flaggschiff-Smartphone gibt sich smart. Größer, schneller, teurer, aber auch das Beste? Das könnte man meinen, sobald man das zwar große, aber edel anmutende Luxus-Smartphone zum ersten Mal aus dem vergleichsweise simplen weißen Pappkarton herausnimmt und in die Hand nimmt. Aluminiumrahmen, Glasabdeckung an Vorder- und Rückseite, das Samsung Galaxy S6 Edge wirkt hochwertig an Kanten und Ecken. Das Gerät wird mit Ladegerät, mehrsprachigen Kurzanleitungen, Kopfhörern und einem speziellen Schlüssel für das Öffnen des Nano-SIM-Faches mitgeliefert. Alles in Weiß versteht sich! Hier hat man sich wohl ganz eindeutig von Apple inspirieren lassen. Wenn nicht nur beim Preis, dann auch bei der Farbe des Zubehörs ;)

Eine Nano-SIM-Karte ist für das S6 Edge dringend notwendig. Smartphone-Besitzer, welche nicht jedes oder alle 2 Jahre ein neues Gerät bestellen, sollten somit nachsehen, ob sie auch eine Nano-SIM-Karte besitzen. Mein vorheriges Smartphone, das Sony Xperia T von 2012, braucht eine Micro-SIM. Doch den Smartphone-Herstellern fällt bekanntlich immer etwas Neues ein, damit für Besitzer eine noch kleinere SIM-Karte notwendig ist. Dies ist übrigens nicht nur beim Galaxy S6 Edge der Fall, sondern auch beim iPhone 6 oder dem Sony Xperia Z3. Also schnell noch einen Adapter besorgen oder eine neue SIM-Karte beantragen, alternativ die aktuelle verkleinern lassen im örtlichen Mobilfunk-Shop!

Zurück zum S6 Edge fällt beim Einschalten sofort das farbbrilliante AMOLED Display auf. Sattes Schwarz, wunderbare Farbabstufungen, hoher Kontrast und blickwinkelstabil in Helligkeit und Farbintensität. Samsung hat ein ausgezeichnetes Display verbaut, was vor allem Fotos natürlich und schön wirken lässt. Ich bin jetzt keiner der auf bonbon-bunte Farben steht. Mir geht es um die Farbnuancen, welche sich dank der Display-Technik ergeben und diese zeigen die beste Bildqualität, welche ich bisher auf einem Smartphone begutachten konnte. Der Bildschirm kann zudem sehr hell erscheinen und eine clevere Helligkeitsautomatik hellt auf bei direkter Lichteinstrahlung.

Pluspunkte verdient sich das Galaxy S6 Edge ebenfalls in puncto Rechenleistung. Die Menüs ruckeln nicht, Anwendungen sind schnell geöffnet und das butterweich. Schön ist auch, dass die auf Googles Android-basierte Systemsoftware im Menü aufgeräumt daherkommt. Apps von Google und sozialen Messenger-Diensten sind zum Beispiel in Ordnern angelegt, so dass man nicht erschlagen wird von der App-Vielfalt. Gut finde ich auch, dass sich Apps deaktivieren lassen, die auf manchen Smartphones nur umständlich mit notfalls einer zusätzlichen App zu löschen sind wie beispielsweise Facebook. Das Gerät bricht zudem nicht ein, wenn man über den Google Chrome Internet-Browser Videos mit 60 Bildern/Sekunde anschauen möchte, so wie es YouTube beispielsweise seit kurzem ermöglicht.

Die Download-Geschwindigkeit ist dank LTE schnell, ein 250 MB großes System-Update ist innerhalb von 3 Minuten geladen. Auf Wunsch kann man auch über das übliche WLAN-Netz ins Internet gehen, was ebenfalls zügig klappt über den vorinstallierten Google Chrome Internet-Browser. Auf Wunsch kann man sich aus dem Google Play Store auch andere Browser herunterladen oder Apps.

Zur Bildqualität der eingebauten Kamera bin ich dank gut integriertem HDR und schnellem Autofokus ebenfalls begeistert, solange es hell ist. Dann erzielt die Kamera natürliche Fotos mit einer hervorragenden Bildschärfe, die in Kombination mit dem AMOLED Display „zum Anbeißen“ aussehen. Zusätzliche Funktionen wie Positionsbestimmung via GPS und Bildstabilisator dürfen auch nicht fehlen und verrichten eine zuverlässige Arbeit. Im Dunkeln fällt unschönes Rauschen auf, was sich trotz eingebautem Blitz nicht beseitigen lässt. Die Videoqualität fällt ordentlich aus, Videos in 1080p bei flüssigen 60 Bildern/Sekunde sind möglich. Auf Wunsch funktionieren auch Quad-HD oder gar Ultra-HD. Viel mehr als Marketing-Fangwörter sollte man hier nicht erwarten, die Bildqualität kann selbstverständlich nicht mit einer echten Videokamera mithalten, schlägt sich aber ordentlich. Im UHD-Modus sind dann nur 30 Bilder/Sekunde möglich. Meine Voreinstellung bleibt bei 1080p/60 Bilder/Sekunde.

Doch man kauft sich ein Smartphone nicht nur, um anschließend im Internet zu surfen und Texte zu schreiben, was dank individuell anpassbaren Tastaturfunktionen gut klappt. Die Sprachqualität ist entscheidend und überzeugt beim Gesprächspartner und man selbst bekommt eine zumeist klare Stimme zurück. Unterschiede in der Sprachqualität sind aufgrund der Netzqualität nicht auszuschließen. In diesem Fall wurde von Vodafone- zu Vodafone-Netz telefoniert.

Für die ausreichende Sicherheit des Smartphones gibt es Android-typische Verschlüsselungsmethoden des Bildschirms wie Wisch- und Code-Eingabe, aber auch die noch recht neue Fingersensor-Methode. Hierbei legt man bei der Einrichtung dieser Sicherheitseingabe mehrmals den Finger auf die HOME-Taste bis ein vollständiges Abbild des Daumens gescannt wurde. Damit man im Notfall nicht nur auf die Fingersensorik angewiesen ist, wird man zusätzlich zur Eingabe eines Sicherheitspasswortes aufgefordert, sollte der Fingersensor versagen. Doch in der Praxis klappt diese Methode sehr gut und weiß zu gefallen.

Abschließend sei eine Sonderfunktion des S6 Edge gegenüber dem S6 erwähnt. Durch den beidseitig gewölbten Bildschirm ist es möglich bei vorheriger Zuweisung von 5 wichtigen Kontakten in 5 verschiedenen Farben auf einen Blick zu sehen, wer gerade anruft oder anschreibt, selbst bei umgedrehtem Gerät.

Nachdem bisher viel Positives über das Smartphone gesagt wurde, seien vor der Contra-Liste noch ein paar neutrale Dinge erwähnt. Die Akkuladezeit beträgt von 0% auf 100% etwa 1,5 Stunden und ist damit normal. Das Telefon hält im Betrieb je nach Nutzung zwischen 14 und 24 Stunden durch. Abweichungen nach oben und unten sind möglich. Ein Test über etwa zwei Wochen zeigte, dass das Smartphone im ausgeschalteten Zustand mindestens 10 Tage durchhält bis es vollständig entladen ist. Bei der Aufladung des Akkus erhält man eine Zeitangabe, wie lange es noch dauert bis der Akku vollständig geladen ist, was praktisch ist. Die Größe des Smartphone ist Geschmackssache. Mir persönlich ist sie für manche Eingaben trotz meiner großen Hände zu groß und es lässt sich auch nicht so bequem in der Jeans-Tasche tragen. Das ist jedoch Ansichtssache und objektiv gesehen kein Kritikpunkt, sei aber an dieser Stelle erwähnt.

Ein paar Negativpunkte, welche zur Abwertung des Geräts führen, weist das Galaxy S6 Edge dann jedoch auf. Vergleichsweise harmlos ist die hohe Wärme des Geräts beim Ladevorgang, wenn man gleichzeitig das Gerät benutzt. In der Hand wird es unangenehm warm. Der Akku ist nicht austauschbar und der Speicher nicht erweiterbar. Man sollte sich vor dem Kauf gut überlegen, in welcher Ausführung man das Smartphone kauft. Der nicht funktionierende Akkutausch wird in erster Linie wohl herstellerbedingt sein, um beim Austausch ein paar Scheine mehr zu verdienen. Desweiteren ist mir das Smartphone aufgrund der sehr glatten Oberfläche hin und wieder über die Hände gerutscht und beinah auch runtergerutscht. Zumindest die Rückseite hätte nicht unbedingt aus Glas sein sollen. Das PL-Verhältnis des Geräts ist, wie leider bekannt aus der Smartphone-Branche, jenseits von Gut und Böse. Hier muss Jeder selbst entscheiden, ob man die stolze Summe für ein Smartphone aufbringen möchte.

Das Samsung Galaxy S6 Edge ist unter‘m Strich ein klasse Smartphone, welches kaum Wünsche offen lässt. Technisch auf einem sehr modernen Stand und hochwertig verarbeitet überzeugt mich das Gerät in fast allen Belangen. Die Kritik bezieht sich hauptsächlich auf Dinge wie den nicht erweiterbaren Speicher und austauschbaren Akku. Wer darüber hinwegsehen kann und Smartphones über alles liebt, macht mit dem S6 Edge nichts falsch. Dank schneller Arbeitsleistung, exzellentem Bildschirm und guter Kamera ist es ein idealer Begleiter im Alltag.


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