Profil für C. Tim Cole > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von C. Tim Cole
Top-Rezensenten Rang: 80.813
Hilfreiche Bewertungen: 33

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
C. Tim Cole (München)
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Withings WS-50 Smart Body Analyzer, schwarz
Withings WS-50 Smart Body Analyzer, schwarz
Preis: EUR 149,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schön und sinnvoll, 4. Mai 2014
Die WLAN-Waage von Withings sieht nicht nur sehr schön aus, sie spornt einen auch wirklich an, dran zu bleiben und gezielt abzunehmen.


Ratgeber. Basiswissen für die Medienpraxis
Ratgeber. Basiswissen für die Medienpraxis
von Andreas Eickelkamp
  Broschiert
Preis: EUR 19,50

5.0 von 5 Sternen Alles Nutsworth, oder?, 3. Februar 2014
Alte Journalisten (zu denen ich mich zähle mit +40 Jahren Berufserfahrung) haben die schlechte Angewohnheit, beim Thema "Nutzwertjournalismus" verächtlich abzuwinken. "Richtige" Journalisten vom Typ "Edelfeder" schreiben aus dem bauch heraus, suchen sich ihre Themen mit Gefühl aus und sonnen sich im Selbstwertgefühl, den sie sich durch wiederholtes Lesen des eigenen Ergusses immer wieder holen. "Nutsworth-Journalisten" ("nuts" im Englischen ist ein klassichers Glimpfwort, nach dem Motto: "nuts to you, too!") sind für sie allenfalls Journalisten zweiter Klasse, bessere Katalogschreiber, Verfasser von Übersichten und Tabellen, nicht von unsterblicher Prosa.

Jürgen Seitz und ein Kollege Andreas Eickelkamp sind allerdings "richtige" Journalisten, was sie immer wieder mit feinen Beiträgen und Artikeln, der eine vorwiegend im Bayerischen Fernsehen, der andere in führenden Wirtschaftsblättern und Nachrichtenmedien unter Beweis stellen. Ein Widerspruch? Keineswegs, was sich aber erst beim Lesen dieses mit Fallbeispielen und klugen Tipps vollgestopften Rategebers herausstellt.

Herausgekommen ist eine gut abgewogene Mischung aus Praxis- und Forschungsberichten, die selbst dem alten Hasen einiges an Neuem zu bieten hat. Der Berufseinsteiger (falls einer heute noch wagt, diesen Karriereweg zu wählen, der angesichts schrumpfender Honoraretats und fortsfhreitendem Titelsterben zumindest finanziell immer unattraktiver wird) bekommt durch die Lektüre eine solide Grundausbildung mit.

Denn eines ist nicht nur den beiden Autoren klar: Der Qualitätsjournalismus alter Prägung (siehe oben) ist ein Auslaufmodell. Wer um des puren Vergnügens Willen zur Feder greift, holt sich seine Selbstbefriedigung schneller und einfacher als Blogger oder - auf maximal 120 Zeichen -- per Twitter. Wenn es überhaupt eine Zukunft für den Journalismus gibt, dann im Beriech des euphemistisch karikierten "Nutsworth": Wer den Menschen echte Lebenshilfe bietet, Orientierung im zunehmend komplexen Dschungel des Alltags, wer Fragen nach Urbedürfnissen und legitimen Anliegen bietet, der hat sein Publikum sicher und auf Dauer. In Schönheit sterben können andere - wir Alten, nämlich.

In sofern war dieses Buch für mich ernüchternd. Gerade deshalb sollte man es aber lesen - und sich das Gelernte hinter die Ohren schreiben.


City of Fortune: How Venice Won and Lost a Naval Empire
City of Fortune: How Venice Won and Lost a Naval Empire
Preis: EUR 7,02

5.0 von 5 Sternen Great analysis, 25. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Venice is one of my blind spots in European history, and if it's yours too this book will fill in the blanks. The author sometimes repeats himself, and rather abruptly in 1568 with the siege of Malta. The main focus is on the interminable conflict with the Ottomans, but I would have liked to learn more about the final stages until the end of the republic in 1797 by Napoleon. But all in all a very decent read!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 16, 2014 9:08 PM MEST


The Circle (Vintage)
The Circle (Vintage)
Preis: EUR 6,32

12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alptraum statt Aufklärung, 31. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Circle (Vintage) (Kindle Edition)
Erinnern Sie sich an die drei Slogans aus George Orwells Roman „1984“? Sie lauteten:

KRIEG IST FRIEDEN („war is peace“)

FREIHEIT IST SKLAVEREI („freedom is slavery“)

UNWISSEN IST STÄRKE (ignorance is strength)

Im außerordentlich spannenden Buch des Amerikaners Dave Eggers finden sich auch drei Slogans, die mir ähnliche Schauer den Rücken runterjagen wie die aus „1984“, nämlich:

SHARING IS CARING

SECRETS ARE LIES

PRIVACY IS THEFT

Es geht in dem Technothriller um eine riesige Internetfirma, eine Art Fusion von Facebook, Twitter und Google, die sich „The Circle“ nennt und die inzwischen von jedem als Tor zum Internet verwendet wird. The Circle weiß alles über uns: Wer wir sind, wo wir sind und was wir wollen. Die Firma hat überall auf der Welt winzige versteckte Kameras installiert und kann uns deshalb innerhalb von wenigen Minuten finden, egal wo wir uns versteckt halten. Sie rechtfertigt das damit, dass sich so die Kriminalitätsraten senken lassen. Babys bekommen nach der Geburt einen RFID-Chip implantiert um Kindesentführungen zu verhindern. Und Politiker werden von The Circle aufgefordert, jederzeit eine Webcam bei sich zu tragen; wer sich weigert, der wird automatisch verdächtigt, krumme Touren zu drehen.

In einer Rede vor seinen Mitarbeitern sagt einer der Circle-Chefs: „Wir stehen am Anfang einer zweiten Aufklärung, eine Ära, in der wir nicht mehr zulassen werden, dass die Gedanken, Handlungen, Leistungen und Lerninhalte einer Mehrzahl der Menschen einfach versickert wie aus einem löcherigen Eimer.“ Wenn es keine Geheimnisse mehr gibt, so seine Logik, dann wird das die Menschen zwingen, sich stets anständig und ehrlich zu verhalten.

Science Fiction? Ich weiß nicht so recht. Immerhin hat der ehemalige Google-Chef Eric Schmidt ja einmal gesagt: „Wenn es etwas gibt, von dem Sie nicht wollen, dass es irgendjemand erfährt, sollten Sie es vielleicht ohnehin nicht tun.“

In Wirklichkeit denkt Eggers natürlich nur Dinge zu Ende, die sich ohnehin schon abzeichnen oder schon längst Wirklichkeit sind: Das NSA liest unsere Mails mit, ab November will Google unsere Namen und Fotos in Online-Anzeigen verwenden (so genannte “shared endorsements“), Facebook hat seine Geschäftsbedingungen einseitig verändert und erlaubt es jedem, unsere Zeitlinien anzuschauen – früher konnte man das blockieren.

In unserem neuen Buch „Digitale Aufklärung – Warum uns das Internet klüger macht“ sagen Ossi Urchs und ich zwar auch das Ende der Privatheit voraus, stellen aber gleichzeitig zwei zentrale Kategorien der Zweiten Aufklärung zur Diskussion, nämlich Offenheit und Transparenz. Beide sind in einer vernetzten Gesellschaft wichtige Werte an sich, aber sie sind keineswegs identisch: Transparenz und Offenheit. Ein Prozess, ob in der Wirtschaft oder in der Politik, ist dann „transparent“, wenn er für die Betroffenen nachvollziehbar, also ohne geheime Abstimmungen in irgendwelchen verrauchten Hinterzimmern zustande gekommen ist. Die Grundlagen von Entscheidungen müssen ebenso transparent sein wie die Ziele, die damit verfolgt werden. Offen sind Systeme dann, wenn sie frei zugänglich sind und es jedermann gestattet ist, sie kreativ und produktiv zu nutzen.

Sicher, wenn man einen Angstroman schreiben will (übrigens ein sehr guter!), dann kann man diese Begriffe auch bis zur Unkenntlichkeit korrumpieren. Und ja, es besteht die Gefahr, dass die Entwicklung tatsächlich in diese Richtung geht. Nur wäre das das Gegenteil von Aufklärung.

In unserem Buch rufen Ossi und ich zu einem neuen Denken auf, ähnlich wie es Kant vor 200 Jahren mit seiner Mahnung tat: „Sapere aude“ – „wage, dich deines Verstandes zu bedienen“. Der CEO von The Circle ist, wie Eric Schmidt, in alten Denkschemata verhaftet, sein Kopf kommt im wahrsten Sinn des Wortes nicht mehr mit. Wir müssen uns vor ihnen in Acht nehmen – sonst sind wir eines Tages wirklich im ewigen Kreisverkehr verfangen.


Great Gamble: Nelson at Copenhagen
Great Gamble: Nelson at Copenhagen

5.0 von 5 Sternen The best comes last, 4. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Having read everything else Dudley Pope ever wrote, I finally bought a hardcover edition of "The Great Gamble", and I find it his crowning masterpiece. Okay, he probably overeggs Nelson's cake and oozes scorn for Sir Hyde Parker, one of British history's leading blunderers (and weren't there a few of those...). But for background detail and a thorough grasp of minutiae, this analysis of the political events leading up to the battle, as well as the battle itself, is scholarly erudition packed into a wonderful read.


Corsair (Ned Yorke)
Corsair (Ned Yorke)
von Dudley Pope
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,95

3.0 von 5 Sternen Not his greast effort, 4. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Corsair (Ned Yorke) (Taschenbuch)
You get the feeling that Pope was still trying to find himself as a fection author in this tepid series with its cookie-cutter heroes and heroines and repetitive stereotyp scenes and conversations. If you haven't already, throw this one away and swich to his much more mature "Lord Ramage" series - or better yet to his masterful historical narratives like "The Black Ship" or "The Great Gamble".


A Delicate Truth
A Delicate Truth
Preis: EUR 5,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen He's back!, 4. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Delicate Truth (Kindle Edition)
No other thriller writer has managed the transition to post-cold war as masterfully as him. I remember reading "The Spy Who Came In From The Cold" in one all-night session, and the same thing happened to me again with "A Delicate Truth".


Opium War
Opium War
von Julia Lovell
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 30,53

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stimulating!, 25. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Opium War (Gebundene Ausgabe)
Opium WarI got to page 21 of Julia Lovell's great new book, and already I had learned at least one new thing and found two subjects I need to explore further. The new thing: Did you know that the phrase "cold turkey" derives from one of the typical withdrawal symptoms of an Opium addict, namely very pronounced goose pimples all over the body? This, along with fatigue, trembling, nausea, diarrhoea and insonia. The two historical subjects I need to know more about are the Scottish Clearances and the Irish Famine. She gets there via the shutdown in 2006 of a Chinese magazine called "Freezing Point" ("Bingdian") that irked the powers that be by advancing a revisionist theory of the Opium War (namely that, just maybe, it wasn't simply a criminal act by the imperialist powers, as current nationalist rhetoric demands, and that perhaps the Chinese had themselves to blame, too. To illustrate her point, she asks the reader to imagine the British government closing the "Prospect" for running revisionist articles about, yes, the Scottish Clearandes or the Irish Famine. This shows you just how wide-ranging her approach is to her both subject and to writing in general. Anyway, I am thozroghly enjoying myself, and hope you will too.


Sense and Sensibility and Sea Monsters (Quirk Classics)
Sense and Sensibility and Sea Monsters (Quirk Classics)
von Ben H. Winters
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,40

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der Blitz schlägt nicht zweimal ein, 13. März 2010
Ben Winters erstes Buch, "Pride and Prejudice and Zombies", war schlicht genial. Sein Rezept: Um vor allem junge Leser dazu zu bekommen, den unsterblich Klassiker von Jane Austen zu lesen, fügte er einfach dem ansonsten weitgehend original nacherzählten Beziehungsroman eine Horror-Komponente hinzu, komplett mit Zombies, fernöstliche Kampfkultur und jede Menge Blut. Und tatsächlich: Aus im gemütlichen Tempo des 19ten Jahrhunderts vor sich hinplätschernden Roman wurde auf einmal ein flotter Thriller, den man auch als alter Austen-Kenner lesen konnte und dabei feststellen: Die ewigfrische Geschichte von Elisabeth und ihrem Darcy gewinnt sogar durch das Einfügen der Fernost-Komponente mit ihrem rigiden Ehrenkodex des Bushido an Glaubwürdigkeit, denn warum sonst haben sich die beiden dämlichen Kindsköppe nicht schon längst in den Armen gelegen, wenn nicht aus unnahbarem, militaristisch geprägtem Stolz? Na ja, ist wenigstens auch eine Variante.

Leider hat Winters gedacht: Was einmal geht, geht immer wieder. Er hat sich deshalb an "Sense and Sensibility" gewagt, und dabei krass versagt. Es ist ein schlicht unlesbares Buch herausgekommen, auch deshalb, weil die Seemonster-Arie im Gegensatz zu der Zombie-Nummer sich leider auch beim besten Willen nicht mit dem Originbal in EInklang bringen lässt. Und während die Kampfszenen der Schwestern gegen die Untoten bei "Pride and Prejudice" wenigstens gelegentlich für willkommene komische Entspannung sorgt, sind die Begegnungen von der Damen Dashwood mit wabbernden Seeungeheuer einfach störend.

Fazit: Doppelt genäht hält doch nicht immer besser, und eine gute Idee lässt sich auch zu Tode reiten.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 5, 2010 10:00 AM MEST


Tea Time for the Traditionally Built
Tea Time for the Traditionally Built
von Alexander Mccall Smith
  Gebundene Ausgabe

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enough Bush Tea!, 1. Oktober 2009
Having reached no. 10 of his "First Women'Äs DSetective Agency" series, this series by Alexander M Smith is beginning to sound like they were written by a random word generator. Yes, am extremely sophisticated word generator, but still, the language has become so repetitive to have a slightly cloying effect, Perhaps the best way to describe these books would be to compare them to potato chips: tasty, bit stuffing (not to mention addictive). I do wish Mr Schmith would let bush tea-drinking Mma Ramotswe and her fine, upstanding husband Mr J.L.B. Matekoni go on about their simple and fulfilling lives and instead turn his considerable talents as a storyteller and student of human nature to other, fresher fields of endeavor.


Seite: 1