Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor calendarGirl Prime Photos Sony Learn More saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16
Profil für Teibenbacher Johann > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Teibenbacher J...
Top-Rezensenten Rang: 1.328.703
Hilfreiche Bewertungen: 112

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Teibenbacher Johann (Wien)
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
Bizet: Carmen (Gesamtaufnahme, französisch)
Bizet: Carmen (Gesamtaufnahme, französisch)
Wird angeboten von coolrecordstore
Preis: EUR 12,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der besten Carmen-Einspielungen im Katalog, 3. Januar 2011
Neben der kaum zu übertreffenden Einspielung von Leonard Bernstein mit Marilyn Horne und James McCracken, gefällt mir diese Aufnahme eigentlich am Besten.
Ich würde soweit gehen und behaupten, dass Anna Moffo der einzige Sopran ist, der die Mezzo-Partie der Carmen wirklich überzeugend singen kann, die einzige Konkurrenz wäre tatsächlich Maria Callas gewesen, wenn sie die Partie nur fünf Jahre früher aufgenommen hätte.
Maria Callas klingt in ihrer Gesamtaufnahme leider sehr rau (was vielleicht für die Carmen gar kein Schaden wäre) und merklich abgesungen (was - egal bei wem - bei großen Partien immer nervenaufreibend ist), Moffo bietet das ganze Spektrum der Rolle und beeindruckt mit ihrem Temperament und einer wirklich soliden, erotisch klingenden Tiefe.
Auch Franco Corelli ist ausgezeichnet, und dass nicht jedes französische Wort so eloquent klingt wie bei Nicolai Gedda in der Callas-Aufnahme, verzeiht man ihm gerne angesichts der sehr überzeugenden Gestaltung der Rolle.
Die Schluss-Szene Don José - Carmen in dieser Einspielung aus dem Jahr 1970 gehört für mich ohne Zweifel zum musikdramatisch Besten, was jemals den Weg auf Tonträger gefunden hat.
Helen Donath, Piero Capuccilli und José van Dam sind hier auf den Punkt genau besetzt.
Lorin Maazel lässt Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin groß aufmusizieren, kann also das Maximum aus der Partitur herausholen.
Alles in allem eine typische Fritz Ganss-Produktion: der legendäre Produzent der EMI-Electrola und Eurodisc wusste eben schon immer, wie man Aufnahmen gut besetzt...
Gratulation zu dieser Einspielung und viel Freude beim Hören!


Maurice Andre Edition-Concertos 3
Maurice Andre Edition-Concertos 3

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitgenössische Trompetenmusik für und mit Maurice Andre, 23. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Maurice Andre Edition-Concertos 3 (Audio CD)
Endlich ist es so weit: Trompetenmusik des 20. Jahrhunderts mit Maurice Andre erscheint erstmalig auf CD.
Viele der in dieser Box enthaltenen Stücke wurden für Andre komponiert, aber man findet auch viele "Klassiker" des 20. Jahrhunderts.
Ich kenne diese Aufnahmen schon aus Schallplattenzeiten und freue mich sehr, dass diese Perlen jetzt auf CD erscheinen.
Der Firma Warner Classics (Erato) gebührt Dank und Anerkennung für die großartige Maurice Andre-Edition.
Jetzt wünsche ich mir etwas Ähnliches von EMI Classics, der zweiten, großen Exklusivfirma des Trompeters. Dort ruhen in den Archiven wunderbare Aufnahmen, die eigentlich fast zur Gänze vom Markt verschwunden sind.

Hier die enthaltenen Werke der hier besprochenen Edition Concerto III:

Jolivet: Trompetenkonzerte Nr. 1 & 2;Heptade für Trompete & Percussion
Tomasi: Trompetenkonzert
Chaynes: Trompetenkonzert
Hubeau: Sonate für chromatische Trompete & Klavier
Enescu: Legende für Trompete & Klavier
Hindemith: Trompetensonate
Honegger: Intrada für Trompete & Klavier
Loucheur: Concertino für Trompete & Klarinettensextett
Gallois-Montbrun: Sarabande & Finale für Trompete & Klavier
Arutjunjan: Trompetenkonzert
Planel: Trompetenkonzert
Zbinden: Concertino op. 6 für Trompete, Streicher, Tambour
Landowski: Konzert für Trompete, Streicher, elektroakustische Instrumente
d'Indy: Suite op. 24 "dans le style ancien" für 2 Flöten,Trompete, Streicher
Krol: Magnificat-Variationen op. 40 für Trompete & Streicher
Werner: Suite concertante op. 48 für Trompete, Streicher, Kastagnetten, Kettledrums
Schostakowitsch: Konzert Nr. 1 für Klavier, Trompete, Orchester
Delerue: Fanfares pour tous les temps;Ceremonial
Defaye: 9 Flashes;Kaleidoscope
Fanfaren von Liadov, Glasunow, Debussy, Dukas, Schmitt, Roussel, Jolivet

Als Bonus gibt es auf der 6. CD:
Bach: Arien, Chöre & Sinfonias aus Kantaten & Oratorien mit obligater Trompete

Hörvergnügen ist hier also vorprogrammiert!


Fra Diavolo (Hamburg 1954)
Fra Diavolo (Hamburg 1954)
Wird angeboten von book-service
Preis: EUR 4,90

5.0 von 5 Sternen Äußerst gelungen, gar nicht misslungen!, 15. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Fra Diavolo (Hamburg 1954) (Audio CD)
Tja, da bin ich ganz anderer Meinung als mein Vorrezensent: Für mich gehört diese Aufnahme neben der französischen EMI-Produktion mit Nicolai Gedda zu den besten Einspielungen überhaupt.
Und deutsche Biederkeit kann ich speziell bei Rudolf Schock gar nie und auch hier nicht hören: Mit hörbaren Spass gestaltet er nicht nur seine große Solo-Szene, es ist wirklich eine große Freude, ihm beim Singen zuzuhören.
Wilma Lipp ist sängerisch wie immer großartig, der Rest der Besetzung nicht ganz auf gleich hohem Niveau als Schock/Lipp.
Wilhelm Schüchter dirigiert mit der ihm eigenen Sorgfalt und Akribie und holt allerhand Temperament aus dem Hamburger Musikern heraus.

Eine Empfehlung meinerseits!


Complete Organ Works
Complete Organ Works
Preis: EUR 43,99

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaufempfehlung, 10. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Complete Organ Works (Audio CD)
Marie-Claire Alain, die im deutschsprachigen Raum zum Teil weit unterschätzte Großmeisterin des Orgelspiels, zeigt auch bei Johann Sebastian Bach, dass es möglich ist, Elemente der Aufführungspraxis gekonnt mit farbenprächtiger Registrierung zu verbinden.
Ich kenne und schätze besonders die Digitalaufnahmen aus den 90er-Jahren, die auf historischen Orgeln in Holland und Deutschland eingespielt wurden, doch möchte ich auch diese früheren Aufnahmen aus den späten 70er-Jahren keinesfalls missen.
Zu diesem Preis sollte man jedenfalls nicht lange überlegen und einfach kaufen!


SCHUBERT: Liederzyklus Hermann PREY (2 DVD)
SCHUBERT: Liederzyklus Hermann PREY (2 DVD)
DVD ~ Hermann Prey
Preis: EUR 33,99

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prey und Schubert - Zwei Seelenbrüder, 21. Dezember 2009
Man kann, was diese DVD-Veröffentlichung angeht, gleich zum Punkt kommen:
Inniger, mitreißender, näher an der Idee des Komponisten hat man die drei Schubert-Zyklen selten gehört.
Es ist ein Vergnügen Hermann Prey bei der Arbeit zuzuhören und zuzusehen, er befindet sich Mitte der 80er-Jahre in der glücklichen Lage stimmlich und interpretatorisch auf dem Höhepunkt seiner Kunst zu sein, hier verschmelzen vokale Möglichkeit und intellektuelle Durchdringung aufs Glücklichste ohne sich auch nur einen Moment im Wege zu stehen.
Seine Partner am Klavier sind Helmut Deutsch (Winterreise) und Leonard Hokanson.
Mitgeliefert bekommt man auf den zwei DVDs kurze, etwa jeweils fünfminütige Erläuterungen von Hermann Prey zu Franz Schubert zur Zeit der Komposition der "Schönen Müllerin", der "Winterreise" und der posthum vom Verleger Haslinger als Zyklus "Schwanengesang" veröffentlichten Rellstab-, Heine und Seidl-Vertonungen aus Schuberts Todesjahr 1828.
Ebenfalls enthalten ist ein längeres Interview mit Prey aus dem Jahr 1988.

Für jeden Liebhaber des Komponisten Franz Schubert ist diese DVD rundum zu empfehlen, eine Lehrstunde in Liedgesang für Gesangsschüler und verirrte Sängerstars ist sie auf jeden Fall.
Gut aufpassen und Ohren spitzen! Hier kann man noch etwas lernen.


Kammersnger
Kammersnger
Preis: EUR 20,20

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich: Lieder von Schubert, Schumann, Brahms mit Schock, 9. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Kammersnger (Audio CD)
Endlich ist es soweit, und damit schließt sich über 20 Jahre nach dem Tod dieses beliebten Sängers eine schmerzliche diskographische Lücke auf CD: Rudolf Schock als Sänger von Kunstliedern mit Klavier- und/oder Orchesterbegleitung. Besondere Leckerbissen sind nach meiner Meinung die frühen Liedaufnahmen mit Werken russischer Komponisten (1947) und eine "Schöne Müllerin" mit Gerald Moore aus dem Jahr 1958, die trotz sehr unterschiedlicher interpretatorischer Anlage der berühmten Wunderlich/Gießen-Version nicht nachsteht, ja sie sogar, was die Interaktion zwischen Sänger und Begleiter angeht, noch übertreffen kann.
Aber auch sonst gibt es Zahlreiches zu entdecken, was es noch nie von Schock auf CD gegeben hat: Schumann (darunter eine komplette "Dichterliebe" mit dem heute leider völlig in Vergessenheit geratenen Pianisten Adolf Stauch als gekonnten Begleiter), Richard Strauss (sehr interessant auch die enthaltenen Orchesterlieder dirigiert von Wilhelm Schüchter), Hugo Wolf, Johannes Brahms sowie Raritäten von Ebert, Pepping oder Felix Weingartner. Dies ist alles sehr direkt und ungekünstelt gesungen, wird so manchen Kritiker dieses vielseitigen Sängers überraschen, viele Freunde Rudolf Schocks hoch erfreuen und so manchen jungen Klassik-Freak begeistern können, da die Deutungen Schocks auch für heutige Ohren keinesfalls antiquiert klingen.
Ein Anspieltipp: "O wie schön ist deine Welt" von Schubert. Inniger und ausdrucksstärker hat man das tatsächlich selten gehört.
Danke jedenfalls an das Label GALA für diese längst überfälligen CD-Erst-Veröffentlichungen!
Und wann veröffentlicht SONY/BMG endlich die fantastischen Liedaufnahmen mit dem Komponisten und Pianisten Ivan Eröd auf Klavier, darunter eine "Winterreise" (1970) und die "Liebeslieder" von Dvorak (1973)?


La Traviata (Qs,Dt.)
La Traviata (Qs,Dt.)

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Solide" ist wohl untertrieben, 11. August 2009
Rezension bezieht sich auf: La Traviata (Qs,Dt.) (Audio CD)
Ich beziehe mich auf die Kritik von Werner Ganske: Meiner Meinung nach handelt es sich hier um definitiv den besten Querschnitt in deutscher Sprache, er schlaegt selbst den gelungenen mit Muszely/Schock und Metternich von der EMI um Laengen, was schon etwas heissen darf. Die Besetzung spricht bei der Deutschen Grammophon eigentlich ganz fuer sich, und Hilde Gueden bringt gerade das in ihre Interpretation ein, was man heute bei vielen hochgejubelten Saengerinnen schmerzlich vermisst, naemlich ihre eigene, unverwechselbare Persoenlichkeit. Fischer-Dieskau singt auf gewohnt hohem Niveau, seine Verdi-Interpretationen werden ja eher als "zu deutsch" missverstanden und deshalb leider oft unterbewertet. Einziger kleiner Wehrmutstropfen ist wahrscheinlich, dass Wunderlich die grosse Tenorarie fuer diesen Querschnitt nicht eingesungen hat, dafuer hoert man aber das Duett "O lass uns fliehen" selten schoener und inniger gesungen...
Wen also die deutsche Sprache bei Verdi nicht stoert, der darf hier durchaus kaufen, erhaelt man doch einen guten Querschnitt mit einem wirklich hervorragenden Saengerensemble und einem temperamentvollen Dirigenten.


Je Chante-Caterina Valente E
Je Chante-Caterina Valente E
Preis: EUR 38,64

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Valente at her best!, 16. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Je Chante-Caterina Valente E (Audio CD)
Dass Caterina Valente eine vielseitige Sängerin ist, die in elf Sprachen aufgenommen hat und wirklich weltweit Erfolge mit ihren Aufnahmen feiern konnte, spricht sich langsam aber sicher auch bei jenen herum, die sie als regionales Phänomen begriffen und somit missverstanden haben.
Was die Faszination dieser Sängerin nämlich ausmacht, ist eben ihre Vielseitigkeit und die körperliche Kondition, über Jahrzehnte parallel auf mehreren Kontinenten erfolgreich reüssieren zu können.
Ihre Aufnahmen in französischer Sprache aus den Jahren 1959 bis 1963 wurden von mir lange und mit Sehnsucht als CD-Veröffentlichung erwartet, und das Warten hat sich mehr als gelohnt. Hier wird auf hohem Niveau musiziert, die Orchesterarrangements sind (wie immer eigentlich bei Valente-Aufnahmen) hervorragend bis (im schlechtesten Fall) hochinteressant, und Frau Valente singt mit hörbarer Freude in einer Sprache, die sie seit ihren Kinder- und Jugendjahren spricht, und wie immer - wenn sich von der Melodieführung auch nur eine noch so winzige Möglichkeit ergibt - mit hörbar jazzigem Einschlag. Außerdem muss man den Tonumfang und das Volumen der Stimme von Caterina Valente einmal mehr bewundern.
Ein Dank gilt wieder einmal Bear-Family-Records für diese tolle Edition, und mit Freuden sieht man einer Veröffentlichung der Aufnahmen in italienischer und spanischer Sprache aus den späten 50er-, den kompletten 60er-Jahren und den frühen Siebzigerjahren dieser Ausnahmekönnerin entgegen.
Dass diese Aufnahmen auf gleich hohem Niveau sein werden, wie die französischen Titel der Künstlerin, davon darf grundsätzlich ausgegangen werden, und die eine oder andere Veröffentlichung bis zum nächsten runden Geburtstag von Frau Valente wird sich Bear-Family-Records sicher keinesfalls entgehen lassen.
Schätze zu heben gibt es also noch genug!

Aber erfreuen wir uns nun an diesen herrlichen Aufnahmen und an all jenen, die glücklicherweise in den letzten Jahren auf CD wieder- und/oder erstveröffentlicht wurden.

Danke, Caterina Valente, für diese bemerkenswerte Lebensleistung!
Das muss Ihnen erst einmal jemand nachmachen...


Haydn: Early London Symphonies
Haydn: Early London Symphonies
Wird angeboten von zoreno-deutschland
Preis: EUR 20,79

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Haydn und Szell: Die Faszination bleibt, 9. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Haydn: Early London Symphonies (Audio CD)
Nun: Ich bin ganz anderer Meinung als mein Vorrezensent, da man nie den Fehler machen sollte, die heutigen Interpretationen mit historischen Instrumenten mit älteren Interpretationen mit modernem Instrumentarium zu vergleichen. Sicher hat die Aufführungspraxis unsere Hörgewohnheiten verändert und geprägt. Dennoch bietet Szell mit seinem Cleveland Orchestra erstklassige Haydn-Interpretationen in Anbetracht der damaligen Gegebenheiten, und diese Interpretationen klingen in keinem Moment altmodisch und verstaubt, im Gegenteil: Nicht immer ist ein schnelleres Tempo auch Garant für eine bessere Interpretation. Diese Aufnahmen für heutige Hörer als "nicht mehr ausreichend" zu bezeichnen, ist leider eine schlichte Fehlbewertung: Szell wusste schon, wie man Haydn interpretieren kann, und gerade weil ihm dies in den späten 60er-Jahren so gut gelungen ist, sollte man diese Aufnahmen kaufen, die neben der Einspielungen der "Militärsinfonie" von Bruno Walter und der Sinfonie "Die Uhr" von Fritz Reiner an sich in keiner halbwegs seriösen CD-Sammlung fehlen sollten.
Also von mir eine klare Kaufempfehlung!


Gounod: Margarete
Gounod: Margarete

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr guter Querschnitt auf deutsch, 18. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Gounod: Margarete (Audio CD)
Anfang der 60er Jahre wechselte das Erfolgsteam Fritz Ganss - Rudolf Schock von der Emi zur Eurodisc und spielte dort in den nächsten Jahren zahlreiche Gesamtaufnahmen und Querschnitte von Opern und Operetten ein.
Ganss, an sich eine Legende unter den Plattenproduzenten, war wie Walter Legge immer bemüht, die bestmögliche Besetzung für seine Aufnahmen zu finden. Selbst kleine Rollen sind bei von Legge oder Ganss produzierten Aufnahmen immer ausgezeichnet besetzt.

Zu dieser Aufnahme:
Hilde Güden ist eine anrührende Margarete, Gottlob Frick ein dämonischer Mephisto, und auch Rudolf Schock war bei dieser 1964 entstandenen Aufnahme ausgezeichnet bei Stimme.
Alte Vorurteile, wie Schock hätte hohe Noten nur im Falsett singen können, müssen mit dieser Aufnahme wohl endgültig revidiert werden, selbst das hohe C in der großen Arie "Gegrüßt, sei mir, o heil` ge Stätte" singt er mühelos und auf Linie im Forte ohne zu brüllen, wie dies so mancher prominente Tenorkollege zu tun pflegt.
Wilhelm Schüchter, ein großartiger "Kapellmeister der alten Schule" begeistert mit einem temperamentvollen und sängerfreundlichen Dirigat.

Wer sich nicht an der deutschen Sprache bei einer französischen Oper stört und diese Oper kennenlernen möchte, ist also mit dieser Aufnahme hervorragend bedient.


Seite: 1 | 2