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Rezensionen verfasst von
J. Herrmann (Hunsrück)
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Grundig MT 5210 Multihaartrimmer 2 in 1
Grundig MT 5210 Multihaartrimmer 2 in 1
Preis: EUR 19,99

5.0 von 5 Sternen Starke Leistung, 20. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
- Verpackung

Grundlegende Informationen zum Grundig Multihaartrimmer 2 in 1 sind mehrsprachig wie in Symbolik und Bildern außen auf der dünnen Hochglanz-Umverpackung aufgedruckt. Einfaches Öffnen und Entnahme des Trimmers plus Zubehör, der Gebrauchsanweisung und eines Blattes mit Garantieangaben und Händleradressen von recycelter, formgepresster Kartonschale.

- Lieferumfang

Neben der leicht nachvollziehbaren kleinformatigen Anleitung in 7 europäischen Sprachen (je Sprache 10 Seiten), den Garantiebedingungen plus Grundig Adressenliste entnahm ich das Grund(ig)-Gerät inkl. eingelegter 1.5 Volt AA LR 6 Batterie, die abnehmbare Schutzkappe, einen vertikalen Trimmeraufsatz 2-schneidig, den 2-seitigen Aufsteckkamm für Schnittlängen von 3 und 5 mm, den rotierenden Trimmaufsatz sowie eine kleine Bürste.

- Verarbeitung

Alle Teile sind haargenau aufeinander abgestimmt und bestehen hauptsächlich aus Kunststoff, mit Ausnahme eines gummierten Überzuges am unteren Geräteende zwecks besserer Griffigkeit, wie logischerweise der Edelstahlklingen bzw. des Rotationsschneidekopfes. Kein Wackeln, keine Zwischenstände, steckt/rastet man die Trimmer auf den Trimmerkörper. Bei ähnlichen Geräten anderer Hersteller zeigte sich entlarvend schnell, dass Passungenauigkeiten der Aufsätze wie unsicherer Sitz zwischen Gerät und Aufsätzen die Motorleistung schmälerten. Das kann selbst bei längerer Verwendung mit dem Grundig ausdrücklich nicht passieren.

- Anwendung

Ein Drehen am Geräteende nach links öffnet das Batteriefach, nach rechts schaltet es ein, in Mittelposition gebracht bedeutet Ruhestellung. Dies wird durch eingravierte Symbole auf dem Gehäusekörper angezeigt. Die 3 Einkerbungen am silbernen Ring unten wie 6 Stück oben geben das korrekte Aufsetzen des Rotationstrimmers vor. Leicht gelingt der Wechsel hin zum vertikalen Trimmer, zwei hervorstehende und fühlbar angebrachte Balken helfen dabei. So simpel gestaltet sich abschließend das Anbringen des Aufsteckkammes auf den vertikalen Trimmer - einmal gemacht immer dran gedacht.

- Ergebnisse

Bei erstem Einschalten überraschte mich die grandiose Motorleistung im 14-15 cm (je nach Aufsatz) hohen Trimmer. "Der häckselt sicher ganz schön was weg..." dachte ich, und ich sollte mich nicht irren. Eine solche Motorkraft kam mir bisher in keinem Trimmer unter, nicht bei Batterie betriebenen, noch unter Strom-Akkuleistung. Sauber - einfach - schnell = effektiv. Dabei liegt er wegen seines ausgewogenen Gewichtes und des Gummimantels perfekt in der Hand. Die Aufsätze sind schmal gearbeitet und dringen filigran in die Nase vor, geben Übersicht an den Ohren, und lassen mich die obligatorische Pinzette zwecks Augenbrauenstutzung vergessen. Denn auch der aufsteckbare Kamm erfüllt voll und ganz seinen Zweck, und ist nicht nur Staffage. Ein gepflegtes Gesamtbild ergab sich, keinerlei Gefährdungspotential durch Schnitte oder ähnliches.

- Fazit

Hier stimmt der Werbespruch "Aus gutem Grund - Grundig". Ein 2 in 1 Trimmer mit durchdachtem Konzept für genau die Körperstellen für die ich ihn benötige: Nase, Ohren, Brauen. Die Edelstahlschneidesätze sind keine auf schnellen Verschleiss ausgelegten, der Wechsel der Aufsätze wie die Anwendung des Gerätes sind einfach zu beherrschen, eine Reinigung mit beiliegender Bürste oder unter einem kalten Wasserstrahl sind schnell erledigt.

Dazu das Gefühl "alles aus einem Guss" und die starke Motorleistung - durch nur eine 1.5 Volt Batterie erzeugt, geben für mich den Ausschlag zur Amazon-Höchststernewertung. Selbst mit einer halbleeren Batterie betrieben war das Gerät noch leistungsstark. Kein schmerzhaftes Abtrennen oder Herausreißen der Härchen, kein Stocken des Rotors wie der Klingen beim vertikalen Trimmer gab und gibt es selbst mit halber Kraft zu beanstanden.

Ultrasport zusammenklappbares Trainingsfahrrad mit Computer MPE Com 25, weiß, 331100000108
Ultrasport zusammenklappbares Trainingsfahrrad mit Computer MPE Com 25, weiß, 331100000108
Preis: EUR 41,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ultrasport Trainingsfahrrad mit Computer, 18. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
- Verpackung:

Der dickwandige Karton schützt sehr gut vor äußeren Einflüssen. Inneres Kartonfach ermöglicht leichtes Herausziehen des Inhaltes plus Entnahme der ausreichenden Bedienungsanleitung.

- Verarbeitung:

Vormontiert erhält man ein Fitnessgerät aus hauptsächlich Stahl- und Kunststoff. Die weiß lackierten runden Standbeine und ihre 2-gliedrigen Anschlusstücke sind fachgerecht verschweißt, alles weitere gut verschraubt, verclipst oder aufgesteckt. "CE", "TÜV" und "GS"-Siegel verweisen auf durchgeführte Sicherheitsstandards, selbst das Baujahr (hier 01/2013) und weitere Hinweise finden sich auf einem Aufkleber am Gerät. Scharfe oder kantige Teile daran sucht man vergebens.

- Bedienung:

Vor erster Nutzung wird das leichte Minifahrrad an zwei Stellen aufgeklappt. Ein hörbares Einrasten hinterlässt zwei herausstehende Rundbolzen die es zum platzsparenden Verstauen zu drücken gilt. Der Widerstandsknauf wird oberhalb des Computers eingeschraubt und ermöglicht stufenlose Tretstärken. 4 schwarze, seitliche Boden-Gewindekappen sind beweglich und abziehbar aufgesteckt und passen sich eventuellen Bodenunebenheiten an. Die Pedalschlaufen sind ohne Klettverschlüsse versehen und können durch einfaches Umstecken um eine Größe verändert werden. So ist es möglich mit oder ohne Schuhwerk den richtigen Halt auf den geriffelten, schmalen Pedalen zu finden.

Der Computer - mit bereits eingelegter 1.5 Volt AAA-Batterie - ist gut ablesbar aber ohne Beleuchtung, lässt sich einfach auf- wie abstecken. Seine Funktionen durch Drücken der roten Taste bzw. bei Benutzung durch Pedalumdrehung sind in Schaltreihenfolge:

"Scan" - Eine Einstellung die alle weiteren Anzeigen abwechselnd aufzeigt.
"TMR" - Eine Zeitmessung von 0:00 bis 99:99
"CNT" - Der 4-stellige Zähler während Benutzung. Von 0 bis 9999.
"CAL" - Ein Schätzwert verbrannter Kalorien (ansatzweise, sollte man nicht überbewerten).
"Total CNT" - Die Gesamtzahl aller gemachter Umdrehungen pro Trainingseinheit wird hier gespeichert. Ebenfalls von 0 bis 9999.

Ein Drücken der roten Taste für ca. 3 Sekunden stellt alle Werte zurück, nach rund 4 Minuten ohne Aktivität schaltet sich der Computer automatisch ab.

- Anwendung:

Auf glatten Böden vergeht einem schnell der Spaß auf effektives und entspanntes Training. Immer wieder rutschte mir das Teil weg. Eine rutschfeste Matte (Fußabtreter mit Gummierung, Teppichstück) untergelegt schuf Abhilfe. Der Tretwiderstand bei leicht eingedrehtem Niveau der Schraube ist - kaum vorhanden. Dreht man den Knauf bis Anschlag gerät das Treten zwar mühevoller, aber dadurch keineswegs runder. Ich sprühte etwas "Kriechöl" auf die Kurbeln bzw. Zwischenräume der Tretlager. Nun war zunächst keinerlei Widerstand mehr vorhanden. Dieser trat erst nach und nach - dafür nun sehr ausgeglichen - wieder auf.

Nach einer 90-minütigen Dauerbelastung sind die Tretkurbelgestänge sehr heiß, das obere Kunststoffgehäuse warm. Dies führte (und führt) zu keinerlei Beeinträchtigungen wie Verformung der Teile, sollte aber gerade bei länger durchgeführten Armübungen, oder wenn man abwechselnd erst Füße dann Arme benützt, Erwähnung finden. Auch nach mittlerweile mehrmals täglich durchgeführten Einheiten am Boden wie als Armtrainer auf einem Tisch, mit immer mindestens 1000 und mehr Pedal-Umdrehungen und bei abwechselnden Benutzern, ist kein Verschleiß der Tretlager etc. erkennbar. Dafür ein sehr selten auftretendes Quietschen. Alle paar Minuten erhält man so immer wieder originelle Geräusche - was mich eher belustigt als den positiven Gesamteindruck nachhaltig zu schmälern.

Fazit:

Das "Ultrasport" Trainingsfahrrad ist bei korrekter Ein- wie Aufstellung, Fuß- wie Handhabe eine rundlaufende Angelegenheit. Ob für die gemütliche "Couch Potato" die zum TV-Konsum und der Tüte Chips ganz nebenbei ein schlechtes Gewissen mit etwas Bewegung auszugleichen versucht, ob für den nicht mehr ganz so mobilen Senior der seine Bein- und Armmuskulatur beweglich halten muss, oder einfach für den "Normalo". Der leicht zu bedienende (mit etwas Übung sogar per dickem Zeh) und gut ablesbare Computer motiviert dabei (nur noch 100 Mal...), könnte für meinen Geschmack anstatt 4-stellig gerne 5- oder gar 6-stellig und mit einer Beleuchtung per kurzer Zuschaltung versehen sein.

Die sofortige Einsatzbereitschaft des sehr leichtgewichtigen Übungsgerätes weil vormontiert, eine hervorzuhebende Verarbeitung, das geniale Faltsystem zum platzsparenden Verstauen, der moderate Preis, 2 Jahre Garantie sowie der gute Name des Herstellers "Ultrasport" im Bereich von Fitness- und Sportartikeln ergeben somit ausgewogene 4 Amazon-Sterne = gefällt mir.

Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte
Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte
von Peter Heller
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Meine Name ist Hig, nur ein Wort. Big Hig, wenn sie zwei brauchen", 11. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Big Hig hat überlebt. Eine Pandemie, bedingt durch die Freisetzung eines mutierten Supervirus. 9 Jahre ist es jetzt her. Und darauf folgte die Blutkrankheit, raffte weitere Menschenleben dahin. Auch die Tierwelt litt, viele Arten starben aus. Für den leidenschaftlichen Angler und Jäger Big Hig, der die Natur immer liebte, ein Drama. Er, der passionierte Flieger in seiner Cessna 182 Baujahr 1956. Dreht Kontrollrunden vom kleinen Flugzeughangar in der Nähe der "Rockies" gelegen, seinem Zwangs-Domizil, aus. Mit ihm lebt Bruce Bangley. Sein Nachbar. Kam eines Tages an, ein alternder Waffennarr, der ohne Kompromisse jeden (Zweibeiner) abknallt der sich ihnen nähert. Damit auch Jasper satt wird. Jasper, der Sohn von Daisy, der australische Schäferhund mit feiner Nase und schlechtem Gehör. Co-Pilot in Big Higs Cessna, sein treuer Freund auf vier altersschwachen Pfoten.

Big Hig, um die 40 Jahre alt, schwelgt voller Sehnsucht und von Vorwürfen geplagt über die Zeit "Davor" und "Dazwischen". Von Melissa, seiner Frau, seinem Onkel Pete. Doch Big Hill will, er muss aufbrechen. Alleine. Das Signal eines weite Flugmeilen entfernt gelegenen Flughafens erreichte ihn vor Jahren über Funk. Ließ ihn nie los. Er bricht auf, wagt den "Point of no return" - den Punkt ohne Wiederkehr, denn die Treibstofftanks seiner kleinen Maschine fassen nicht den Sprit für einen Rückflug. Auf halber Strecke zum Signal entdeckt er von seiner Cessna aus ein Wunder, ein nicht mehr für möglich gehaltenes. Er wagt die Zwischenlandung.

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Peter Heller hat mit seinem Debütroman über das Leben wie Überleben nach einer Pandemie für den Leser selbst einen Virus erschaffen, den "nicht aufhören können zu lesen Virus". Sein Schreibstil und insbesondere seine Charakterzeichnung des "Big Hig", gepaart und vereint mit den Beschreibungen von Flora und Fauna beeindrucken. Er zeichnet in "Big Hig" einen melancholisch-poetisch agierenden Menschen als genauen Betrachter seiner Umwelt, die nicht nur von jener Pandemie bestimmt ist, sondern ebenso den darin enthaltenen spürbaren Klimawandel zum Thema hat. Autor Heller lässt in "Big Hig" große Gefühle erwachsen, nicht ohne eine Prise Lässigkeit und Selbstironie hinzuzufügen. Er lässt ihn leiden, treffen Sehnsüchte der Vergangenheit seine Seelenpein, er lässt ihn eiskalt morden, geht es ums eigene Überleben.

Sein Survival-Roman spielt in nicht allzu ferner Zukunft (die Jahreszahl findet der Leser im Baujahr der Cessna plus weiterer Hinweise). Und doch glaubt man sich als Leser selbst in der grandios erzählten Geschichte, meint ein Teil davon zu sein. So, als wäre dies alles bereits geschehen, man selbst hätte überlebt, und liest nun staunend einen Tatsachenroman, ein Tagebuch welches sich in 3 Teile gliedert.

"Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte" ist somit große Erzählkunst. Mitunter erwischte ich mich mit einem Lächeln wenn verschmitzter Humor aufkam und musste verstört staunen ging es sehr brutal zur Sache. Und das eigentliche Ende - gewissermaßen eine übergeordnete Moral bzw. Ordnung seiner Geschichte - wird dem patriotisch gestimmten US-Amerikaner ganz bestimmt nicht schmecken.

Mit Peter Heller geht ein neuer Stern am Schriftstellerfirmament auf. Ein "Heller Stern" sozusagen. Und dafür gibt es kompromisslose 5 Amazon-Sterne obendrauf.

Logitech Z553 2.1 Lautsprechersystem schwarz
Logitech Z553 2.1 Lautsprechersystem schwarz
Preis: EUR 108,55

3.0 von 5 Sternen Logitech Z553 - von Höhen und Tiefen, 5. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Sehr gut vor äußeren Einflüssen geschützt entnahm ich dem mittelgroßen Karton mit Tragegriff folgende Komponenten des Logitech Z553 2.1 Lautsprechersystems:

- Den Subwoover 20 Watt

Dieser ist in Säulenform mit nach unten gerichteter 10 cm Bass-Membrane gehalten, welche relativ sicher durch den 3-armigen Standfuß mit 3 Gummispitzen (Spikes) daran geschützt wird. Der Korpus des gut 1,7 kg schweren Sub ist durchweg in mittelstarkwandigem schwarzen Kunststoff gehalten, ergänzt durch eine orange Anschlussleiste. Diesen Farbton entdeckt man auch unter dem gelochten oberen Abschluss des Sub. Mit Standfuß hat er eine Höhe von 38 cm, sein Durchmesser beträgt 16 cm, am Fuß gemessen 19 cm. Der Kunststoffstandfuß selbst ist fest am Gehäuse angebracht und lässt sich nicht entfernen, ebenso wie der obere Abschlussdeckel. Zusätzlich neben den Anschlüssen für die Satelliten wie das Reglerelement finden sich 2 Cinch-Audioeingänge zum Anschluss über ein Audiokabel (nicht enthalten) an einen TV bspw. Mit dem 3,5 mm-Klinkeneingang an den Kopfhöreranschluss des TV verbunden, lässt sich diese alternative Anschlussform umgehen.

- Die Satelliten je 10 Watt

Die beiden Begleiter des Sub kommen ohne jeglichen Schutz ihrer empfindlichen 4 cm Membranen daher, sind aus schwarzem Kunststoff mit hinterer oranger Abdeckung versehen aus der das jeweils 1,90 m lange orange Cinchsteckerkabel mittig und fest ins Gehäuse verankert hinausführt. Das Gewicht pro Satellit beträgt rund 600 gr. inklusive der 3-Arm-Standfüße aus Metall mit ebenfalls 3 Gummispitzen daran. In der Senkrechten sind diese Standfuß-Halterungen verstellbar, was den Boxen eine andere Ausrichtungen gibt. Hoch sind die Satelliten 16 cm, tief 14 cm, am Standfuß gemessen 9 cm breit.

- Das Steuergerät

Rund 200 gr. schwer und mit 3 flachen Gummischienen am Boden versehen, liegt der Regler mit den Funktionen Ein/Aus, Lautstärke, waagerechtem Bassschieberad, dem 3,5 mm Klinkeneingang für Smartphone, Tablet, Musikplayer oder TV/PC und einer zusätzlichen 3,5 mm Kopfhörerbuchse gut in der Hand und rutschsicher an seinem Platz. Eine rote LED markiert den eingeschalteten Zustand der Anlage. Dieses Ein- wie Ausschalten wird durch ein "Klicken" hervorgehoben, der Lautstärkepegel wird über Drehen der oberen Schale erreicht. Das orange Kabel misst inkl. 9-poliger Steckverbindung an den Sub 1,90 m.

Weiter liegt bei:

- 1 Netzkabel 1,70 m.
- 1 weiteres Netzkabel 3-polig.

- 1 Audiokabel 3,5 mm Klinke, Länge 2 m, orange.

- Broschüre mit allg. Sicherheits/Garantiehinweisen (2 Jahre Hersteller-Garantie)

- Hinweisfaltblatt mit dem Vermerk auf den Energiesparmodus.

Ein 27-sprachiger "Set-up-Guide"

8 Seiten davon in deutsch mit Abbildungen und Anschlussvermerken. Leicht verständlich, aber dürftig gehalten. So fehlen zB. Angaben zum Watt/Stromverbrauch. Auch erschloss sich mir die Wandmontage der Satelliten nicht direkt, da es keine Hinweise in jeglicher Form dazu gibt. So half ich mir selbst, entfernte je einen der drei Gummispitzen der Füße. Und siehe da: Eine runde Öffnung entstand die nun eine Wandbefestigung ermöglicht;-)

Der Anschluss der grau und schwarz markierten Cinch-Stecker an ihre ebenfalls farblich unterscheidbaren Eingänge am Subwoover wie überhaupt die Inbetriebnahme des Z553 war schnell erledigt. Die Säule kann stehend wie liegend Platz finden, ihr Röhrendesign hebt sich von gewöhnlichen Würfelformen wohltuend ab. Beide Satelliten sind schmucke, futuristisch anmutende Lautsprecher mit guten Stand- bzw. Hängeeigenschaften.

Nun wirbt "Logitech" mit "Purismus" ihres Systems - ein Begriff der das Streben nach Sprachreinheit progagiert. Diese auf den Klang der Satelliten gemünzt trifft in ihren Höhen zu, ein gesondertes Regulieren dieser vermisse ich nicht. Dafür erhalte ich ohne Zuspielen einer Tonquelle ein leichtes Hintergrundrauschen aus beiden Satelliten was nur in geringem Abstand Ohr/Quelle auffällt, und mit der Beigabe von Medien verschwindet. Der Bass des Sub lässt sich dank der Reglereinheit den eigenen Bedürfnissen hin anpassen, die Unterschiede sind merklich vernehmbar, wenngleich der Klang ein dumpfer bleibt. So gibt es gute Höhen und einen dumpfen Bass, doch ein "Dazwischen", ein diese beiden Komponenten verbindentes Verschmelzen des Klanghorizontes im Raum wollte sich meinen Ohren nicht eröffnen.

Fazit:

Liebhabern des Bombastes wie der Mitteltöne durch Kombination ihrer Zuspielmedien in Verbindung des Z553, Konsolen/PC-Gamern des Actiongenres oder Heimkinoanwendern mit hohem Anspruch mag ich vor Erwerb des Systems ein Probehören anraten. Mir ist das System zu schwachbrüstig in seiner Gesamtheit, die propagierten "Mitten" sind nicht auszumachen, der "raumfüllende Sound" will gefunden werden. Als Alternative zum Betrieb an einem TV mit schlechten Lautsprechern darin oder zum gelegentlichen Musikhören und weniger Klangwelten fordernden Spielen jedoch durchaus zu gebrauchen.

So hinterlässt das "Logitech Z553" bei mir einen leicht zwiespältigen Eindruck. Die Verarbeitung ist durchgehend positiv hervorzuheben, wenn auch nicht jeder auf komplette Kunststoffkörper (gerade bei Subwoovern) stehen mag. Das Design ist ansprechend modern, die geschwungenen Formen und Rundungen erfreuen, das mit verarbeitete Orange ist gewöhnungsbedürftig. Anschluss und Inbetriebnahme sind schnell erledigt, die Reglereinheit lässt sich gut bedienen. Dem sehr verwöhnten Audiophilen dürfte es von den Klangeigenschaften her von allem etwas zu wenig sein, ein Zusammentreffen der Höhen und Tiefen "irgendwo in der Mitte" fehlt. Dies, die ungeschützten Membranen der Satelliten, keinerlei Hinweise zur Wandmontage wie des Stromverbrauchs ebenso wie ein "Plastik-Gefühl" der damit fast komplett verarbeiteten Anlage in diesem Preissegment ergeben insgesamt 2 Sterne Abzug.

So bleiben immerhin noch ordentliche 3 Amazon-Sterne am Klangfirmament hängen = nicht schlecht.

Forza Horizon
Forza Horizon
Wird angeboten von Gameline GmbH
Preis: EUR 27,20

5.0 von 5 Sternen Auf nach Colorado, 1. Mai 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Forza Horizon (Videospiel)
Schon kurz nach Beginn muss man sich im XBOX 360-Spiel "Forza Horizon" entweder über Gamepad,- Speed Wheel- oder Lenkrad-Steuerung ein kleines Eingewöhnungsrennen gegen einige KI-Fahrer liefern, denn es gilt noch einen vorderen Startplatz für unser erstes Rennen zu ergattern, um so den Grundstein unserer beispiellosen Fahrerkarriere zu legen. Diese durch etliche Rennen via freispielbarer farbiger Armbänder sehr schick in Szene gesetzten Events unterschiedlichster Art werden begleitet durch diverse Bonimöglichkeiten auch außerhalb des eigentlichen Wettbewerbes, und honorieren einen durch Sponsorenpunkte, welche wiederum diverse Sponsoren-Herausforderungen freischalten.

So trifft man am pulsierenden Festivalgelände ein. Bässe wummern, die Meute tobt. Und inmitten der ausgelassenen Party-Stimmung erreicht man übersichtlich angeordnet die zentral anzufahrenden Schaltstellen wie u.a. Werkstatt, Rennzentrale oder den Autosalon. An diesen Stellen kann man seine Fahrzeuge lackieren, mit ihnen handeln oder sich sein erstes verdientes Band abholen welches zum Rennstart der jeweiligen Klasse berechtigt. Doch anstatt mich ins erste Rennen zu stürzen, markiere ich auf der Karte einen Wegpunkt, und befahre mit meinem ersten Fahrzeug (VW Corado) die (größtenteils) komplett offene und große Spielwelt. Und hier ist für viel Abwechslung gesorgt. Dem US-Bundesstaat Colorado nachgeahmt fährt man durch Canyons, kurvenreiche Bergabschnitte, über rasante Highways und Holperpisten, rast durch kleinere Ansiedlungen wie verwinkelte Städte, röhrt durch Tunnel, trifft auf einen Staudamm oder Naturschauspiele, cruist relaxt über Landstraßen die von malerischen Flüssen und Seen markiert sind. Und verliebt sich direkt in die grafischen Stärken wie die homogen geschaffenen Übergänge der Regionen.

Ein Wetterwechsel fehlt im Spiel, doch entschädigen die Sonnenauf- wie untergänge und Nachtfahrten dafür, gerade auch, hat man einen der drei stimmigen Radiosender eingeschaltet, die auch immer durch Ansage auf aktuelle Infos im Spielverlauf hinweisen. So zB. auf "Scheunenfunde". Über die komplette Map verteilte und in Scheunen gut versteckte vor sich hin rostende Fahrzeuge mit Geschichte warten darauf entdeckt, und von unserem treuen Mechaniker der Werkstatt wieder restauriert zu werden. Diese Klassiker des Automobilbaus darf man behalten und natürlich auch fahren.

Weiter sind 100 Rabattschilder mit der Aufschrift "Upgrades" willkürlich verteilt. Diese umgefahren geben mit steigendem Sucherfolg Vergünstigungen bis hin zum Gratis-Einbau der Upgrades für unsere Wagen. Auch gerät man mitunter an Blitzgeräte und Tempozonen dazwischen, hier darf man gerne aufs Gas treten und "den Finger" zeigen - denn von eifrigen Ordnungshütern weit und breit keine Spur...was "Forza Horizon" selten etwas steril wirken lässt. So gibt es auch außerhalb der eigentlichen Rennveranstaltung kein Leben abseits der Strecke. Auch nicht in den Dörfern und Städten, aber es ist ja auch kein "GTA"...

Der Höhepunkt offenbart sich in den zu bestreitenden Events. Ob klassische Rundkurse oder anspruchsvolle Etappenrennen - das Blut gerät (je nach Einstellung des frei konfigurierbaren Schwierigkeitsgrades plus diverser Fahrhilfen) gehörig in Wallung. Denn erfolgreich bestrittene Rennen schalten spezielle Sponsoren-Events frei. Sei es im Muscle-Car gegen ein Propellerflugzeug, seien es Duelle gegen Heißluftballone - die Entwickler haben sich vieles ausgedacht um nicht so schnell Langeweile aufkommen zu lassen. Immer wieder entdeckt man auch sogenannte "Außenposten". Hier gilt es in 3 Kategorien zu punkten, die bei Erfolg Rabatte zB. beim Schnellreisen gewähren. Dazu gesellen sich mit der Zeit Einladungen zu illegalen Straßenrennen - um Geld und Fahrzeuge geht es hier, das Ansehen unter den Kollegen, und manch arrogantem Fahrerkonkurrenten eins auszuwischen. Selbst auf freier Fahrt wird man zu provozierenden Rennen aufgefordert, gewinnt man diese Streckenrennen, gehört einem das Schmuckstück des Gegners.

Der Fuhrpark in "Forza Horizon" kann sich auch ohne DLC-Käufe mit Microsoft-Points sehen lassen. Mir genügen die im Grundspiel angebotenen und abwechslungsreich vertretenen Marken und Klassen allemal. Den Multiplayer-Modus der mit einem
"Season Pass" ermöglicht wird habe ich nicht ausprobiert. Seit April 2013 gibt es gnädigerweise gar einen Gratis-DLC namens "1000 Club Expansion Set". Dieser hält etliche neue Herausforderungen wie Burnouts und Drifts, Sprünge etc. bereit, und ist mit jedem im eigenen Fuhrpark verfügbaren Wagen zu meistern, aber nur im Online Modus über Xbox-Live abrufbar.

Schön wäre es gewesen hätten die Entwickler ein paar fahrbare Motorräder auf der Karte versteckt gehabt, dem war leider nicht so. So ist und bleibt "Forza Horizon" ein abwechslungsreicher und grafisch opulenter Open World Funracer, dessen Spielspaß durch spannende Events und so manche Überraschung lange anhält, motiviert, und auch für einen gewissen Frustabbau abseits vom Alltag sorgen kann, rast man halsbrecherisch über die Pisten. Das Schadensmodell der Fahrzeuge ist dabei zu vernachlässigen: komplett zerlegen lassen sich diese nicht, Beulen und Dellen zeigen nur einen optischen Schaden der sich fahrtechnisch nicht auswirkt. Dafür ist die Fahrphysik und der Sound wiederum top...

Silo: Roman
Silo: Roman
von Hugh Howey
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Silo gärt es, 27. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Silo: Roman (Gebundene Ausgabe)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die in einem komplexen Silokonstrukt konservierten Menschen leben seit Generationen und angeblich durch eine gewaltige Katastrophe auf Planet Erde bedingt, zu Tausenden in einem scheinbar sicheren und harmonischen Hort der Glückseligkeit unter dem einst blauen Planeten eingegraben. Nur über eine Wendeltreppe zu erreichen befinden sich insgesamt 144 Stockwerke, auf deren einzelnen Etagen ein völlig autarkes Leben abgeschottet von der Außenwelt möglich ist, und es streng hierarchisch organisiert abläuft. Hier gibt es Wohnungen, Polizeistationen, Vieh- und Gemüsezucht ebenso wie eine Säuglingsstation, mechanische Abteilungen bis hin zur Erdölförderung.

Doch in regelmäßigen Abständen (so kolportiert man es sich untereinander) murren ein paar Abweichler die den Worten der Führung dort nicht vertrauen auf, und es werden Aufwiegler und Revolten daraus. Und es gibt einige willkürlich Verurteilte, "Freiwillige" oder lebensmüde Personen die "zur Reinigung verurteilt", durch eine Luftschleuse nach außen geschickt werden, um dort jene Linsen zu säubern die im Inneren des Silos auf Monitorwänden der Arrestzelle den Blick auf eine verfallene Skyline und das dumpfe Grau des Himmels projizieren. Auch weht draußen ein toxischer Wind...oder stimmt das alles gar nicht, und die IT-Abteilung des Silos betreibt ein übles Spiel?

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Dem geneigten Leser wird mit "Silo" - dem Debütroman von Hugh Howey - von Teil 1 bis zum abschließenden Teil 5 auf über 530 Seiten ein atmosphärisch dichtes, teils klaustrophobisch direktes Eingespanntsein in seine visionär utopisch erschaffene Lesewelt geschenkt. Nur einmal (Tauchgang Juliettes) wirkte die dort zu ausschweifend geschilderte Passage auf mich ein wenig in die Länge gezogen. Man lernt die einzelnen Protagonisten lieben und sie Wert schätzen, fiebert mit der guten Seite, verachtet die bösen Verschwörer...die es ja irgendwie auch nur gut zu meinen scheinen.

Die Silage des Autors, und somit der Aufbau der 5 Teile in 82 Kapitel unterteilt, ist überzeugend arrangiert und mündet gegen Ende auf die tatsächlichen Gewichtigkeiten in Form einiger weniger Akteure und deren Kampf gegen den Silokomplex wie gegen die nahezu diktatorisch intrigante Führungsebene.

"Silo" ist ein in sich abgeschlossener utopischer Roman den ich nur streckenweise als Dystopie gelten lassen möchte. Wenn man den Epilog folgerichtig zu deuten gewillt ist, hat der Autor zudem ein Hintertürchen für eine Fortsetzung offengelassen. Ein unterirdisches Hintertürchen gar das in einem zweiten Teil zu verbinden wäre. Titel vielleicht: "Solos Silos". Gerne auch wieder in einer solch hübschen Aufmachung wie es diese Hardcover-Ausgabe ist: ein ansprechendes Cover, Lesebändchen, Gelbschnitt des Papiers.

Mehr davon!

Ultranatura 200100000044 Moskitonetz Luna
Ultranatura 200100000044 Moskitonetz Luna
Preis: EUR 13,98

4.0 von 5 Sternen Moskitos müssen draußen bleiben!, 13. April 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Habe das Ultranatura Moskitonetz "Luna" über einem Bett mit der Größe 1.10 m x 2.00 m angebracht. So verleiht es ihm und dem kompletten Schlafraum einen ganz neuen, fast schon pompösen Touch. Und das selbst abseits der Hauptsaison jener kleinen summend sirrenden Quälgeister mit ihren Stechrüsseln, die mich jedes Jahr aufsuchen und einem um den Schlaf bringen.

Die Montage erfolgte mit wenigen Handgriffen. Nach Entnahme des Netzes entfaltete sich der Deckenring mit seinen Einhängeschlaufen zu seiner kompletten Größe von 65 cm im Durchmesser, ließ sich aber durch einfaches Einbiegen wieder in seinen Urzustand bringen. Mit einem Hammer plus Nagel schlug ich ein knapp 3 cm tiefes Loch in die Decke, steckte den mitgelieferten Dübel hinein und drehte die ebenfalls beiliegende Hakenschraube darin fest. Nun wurde einfach das sehr feinmaschige und zu 100 % aus Polyester bestehende Netz mit den Schlaufen daran aufgehängt unter der Prämisse, den von Ringhöhe oben beginnenden nach unten hin fallenden offenen Einstieg seitlich oder nach vorne zu bringen.

Das Ergebnis konnte und kann sich sehen lassen. Ein seines leichten Stoffes wegen sanft fallender Baldachin entstand, dessen Bezeichnung "Moskitonetz" fast schon eine Herabwürdigung bedeutet, wenngleich er für diesen Zweck wie geschaffen ist. Ich werde ihn ganzjährig hängen lassen, er verschafft einem ein gemütliches und wohliges Gefühl, liegt man darunter. Dabei ist der Ein/Ausstieg großzügig mit überhängendem Stoff sehr gut vor unerwünschten Eindringlichen geschützt, was ihn auch zum Einsatz für draußen interessant macht. Sei es für den Survial-Anhänger, der das leicht zu transportierende und nicht sperrige Netz schnell einsatzbereit hat, sei es um im Sommer die lieben Kleinen darunter vor unserer vielfältigen, mitunter zu neugierigen Kleintierwelt abzuschotten.

Vermisst habe ich Sicherheits- wie Reinigungshinweise zum Material bzw. Thema "Polyester". Solche hätte man auf der blanken Rückseite des beiliegenden Produktzettels einfach unterbringen können.

Ergibt 4 Amazonsterne die man erblickt, liegt man in lauschiger Sommernacht unter dem Baldachin "Luna", hört ein Sirren und Surren - von irgendwoher - und es kann einem nichts anhaben...

Omron RS3 Handgelenk-Blutdruckmessgerät
Omron RS3 Handgelenk-Blutdruckmessgerät
Preis: EUR 37,91

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Am Puls der Zeit, 9. April 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat für 2013 das Thema Bluthochdruck ganz oben in ihrer Agenda stehen. Kein Wunder, denn mittlerweile leiden rund eine Milliarde Menschen weltweit unter Bluthochdruck (Hypertonie), darunter 35 Millionen alleine in Deutschland mit Behandlungskosten in Höhe von über 10 Milliarden Euro jährlich. Langfristige Folgen einer Nichtbehandlung: Herzschwäche und Gefäßverkalkungen. Sind unsere Organe nicht ausreichend mit Blut versorgt drohen Schlaganfall, Herzinfarkt, Nierenversagen und Sehschwäche.

Ursachen wie familiäre Veranlagung, Bewegungsmangel, Übergewicht, ungesunde Ernährung, Stress, starker Alkoholkonsum, zuviel Kochsalz und Rauchen begünstigen eine Hypertonie, und können nur durch einen positiven Lebenswandel wie unter Einsatz von Medikamenten entschärft werden.

Dabei ist vorbeugend eine regelmäßig durchgeführte Bluthochdruckkontrolle mittlerweile simpel und günstig von überall aus durchzuführen.

So auch mit dem Omron RS3 Handgelenk-Blutdruckmessgerät.

Eine ausführliche Faltblattanleitung erklärt in wenigen Schritten Hauptgerät, Anzeige wie Symbole des Displays, allgemeine Sicherheitsinformationen zur Verwendung, den Einfluss des Herzschlages und eine falsche Sitzposition die eine Messung beeinflussen können, Speichermerkmale und Mittelwert bis hin zum eigentlichen Erfassen des Blutdrucks wie des Pulsschlags.

Folgende Schritte sind vor erstem Gebrauch durchzuführen:

-seitlich links liegende Batterienfachkunststoffabdeckung durch leichten Druck von Zeigefinger und Daumen öffnen, und die beiden mitgelieferten Batterien LR03 1.5 Volt AAA einlegen, Fach schließen.

-einfachstes Einstellen von Datum und Uhrzeit folgt.

-Anlegen der Manschette rechts oder links am Handgelenk über der Elle (für einen Handgelenkumfang von 13,5 cm bis zu 21,5 cm ist die Manschette aus Nylon und Polyester vorgesehen, mir passt sie bei einem Umfang von 18 cm wie "angegossen").

-Den Schalter Start/Stop drücken.

Schon geht es los. Die Manschette mit Klettverschluss pumpt sich automatisch auf, die Messung erfolgt in Windeseile und kann sehr gut und übersichtlich vom 3,5 cm x 4,00 cm großen Display abgelesen werden. (Gesamtabmessung inkl. Manschette ca. 7x7x8 cm, Gewicht mit eingelegten Batterien rund 120 Gramm).

Folgende Werte sind nun festgestellt:

-Oberster Wert, der Systolische (SYS). Er bezeichnet den Druck wenn das Herz sich zusammenzieht. Optimal sind 120, krankhaft wird es (lt. Hersteller) über 135 für diese Art der Handgelenkmessung.

-Mittlerer Wert, der Diastolische (DIA). Er bezeichnet den Druck in den Blutgefäßen zwischen zwei Herzschlägen. Optimal sind 80, krankhaft wird es (lt. Hersteller) über 85.

-Unterster Wert auf dem Display zeigt den Pulsschlag an.

So können 60 Messungen automatisch gespeichert vorgenommen werden, bevor der älteste Messstand bei Erreichen gelöscht wird. Einfach gestaltet sich die Ermittlung des Mittelwertes wie überhaupt die gesamte Funktionspalette des Omron RS3. Die Batterien sind auf gut 300 Messungen ausgelegt - aber keine Angst - auch hierfür gibt es eine Extra-Funktion die blinkend auf schwache, und leuchtend auf fast leere Batterien hinweist, dabei aber selbst bei Entnahme dieser die bisherigen Messergebnisse in einem Zwischenspeicher festhält.

Als Messgenauigkeit wird für den Blutdruckwert bis zu +/- 3 mm Hg ("mm Hg" steht für eine physikalische Maßeinheit/Druckangabe in der Medizin) und für den Puls +/- 5% Abweichung des angezeigten Wertes angegeben.

Fazit: Praktisch in seiner Handhabe und optimal verarbeitet hinterlässt das Handgelenk-Blutdruckmessgerät Omron RS3 einen sehr guten Eindruck bei mir. Dazu eine komfortable Anleitung, 3 Jahre Garantie bei sachgemäßem Gebrauch, und selbstverständlich eine stoßsichere Transportbox wie Aufbewahrungsbox geben mir rundum das Gefühl und die Sicherheit allerorts und selbstständig ein regelmäßiges Messen des Blutdrucks wie Pulsschlags vornehmen zu können. Die Speicherfunktion wie Mittelwertberechnung sind kluge Ergänzungen zum gelungenen Produkt.

Meine Gesundheit ist es mir wert...auch in Zukunft!

Mertrado LED Leuchten Set (2-teilig), schwarz, 112282
Mertrado LED Leuchten Set (2-teilig), schwarz, 112282
Preis: EUR 15,62

3.0 von 5 Sternen Mertrado LED-Leuchten-Set, 29. März 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Das Mertrado LED-Leuchten Set wird ohne Anbringungs- bzw. Bedienungsanleitung geliefert. Die Montage und Inbetriebnahme erklärt sich zwar (fast) von selbst, doch gerade auf der Rückseite des Kartoneinschubes in der Blisterverpackung wäre Platz für Abbildungen des Zusammenbaus und der fachgerechten Montage an ein Fahrrad gewesen.

Aber auch so ging alles schnell von statten. Zunächst begutachtete ich das Vorderlicht, entfernte den Plastikstreifen zwischen Gummiummantelung und Batterienfach um die Lampe zum Leuchten zu bringen. Ihre 3 LED-Lämpchen sind umeinander herum angeordnet und lassen sich durch hörbares Klackgeräusch auf die markiert gummierte Stelle oben an- wie ausschalten. Ein Klick bringt konstantes Dauerlicht, ein zweiter lässt die Lampe blinken. Ihre Strahlkraft in einem dunklen Raum zunächst getestet überzeugte mich, diese Lampe kann gerne auch als kleine, gut in der Hand liegende Taschenlampe benutzt werden, und lässt sich ebenso wie das Rücklicht befriedigend von ihren Halterungen am Fahrrad verschraubt abziehen bzw. wieder aufstecken, was beide Lampen mit einem hör- wie spürbaren Klicken quittieren.

Die Halterung fürs Vorderlicht ist mit zwei elastischen und entfernbaren Gummibändern versehen um den Durchmesser zur Anbringung an Rahmen bzw. Sattelgestänge zu verschmälern. Mit Bändern ergibt sich ein Durchmesser von ca. 2 cm, entfernt man sie bleiben einem rund 2,6 cm Spielraum über. Zum Öffnen wird die Kunststoffhalterung durch eine griffige Plastikschraube per Hand oder über die Einkerbung daran mit einem Schraubendreher gelöst oder verschlossen. Zur Fixierung der Schraube ist das Gegenstück eine kleine Mutter, diese kann einem bei Montage durch Unachtsamkeit herausfallen, lässt sich aber mit ein wenig Geschick schnell wieder einsetzen.

Das Rücklicht besitzt 5 LED-Lämpchen in Reihe und Halbbogensetzung hinter rotem Signalkunststoff, wird ebenso wie die Vorderleuchte mit 2 AAA-Batterien betrieben (4 Stück für beide bereits eingesetzt im Lieferumfang enthalten), und lässt sich durch einen gut 0,5 cm hervorstehenden Gummistift auf der Unterseite einfach bedienen. Auch hier entfernte ich zunächst den Plastikstreifen zur Aktivierung der LEDs. Die Rückleuchte besitzt nur den Modus des konstantes Lichtes, ein Blinken ist nicht möglich. Der Lampenkörper besteht aus 2 Teilen Hartkunststoff. Eine "Low-Battery"-Anzeige auf der Oberseite und dessen Funktion wird einem erst klar, schraubt man den Deckel, der durch eine kleine einzelne Kreuzschlitzschraube das Unter/Obergehäuse zusammenhält, ab. Im Inneren verbirgt sich neben ein paar Dioden, Schaltkreisen und den beiden waagerecht sitzenden Batterien ein kleines rotes Lämpchen, welches wohl bei Batterieschwäche aufleuchten wird.

Komplett wasserundurchlässig würde ich das Rücklicht nicht bezeichnen. Für die Frontleuchte ist durch die gummierte Verschraubung ein Eindringen von Nässe nahezu ausgeschlossen. Die einfache Verschraubung des Rücklichtes allerdings lässt eine komplette Verdichtung der Randabschlüsse beider Teile nicht zu. Möglich wäre auch ein Eindringen von Feuchtigkeit durch die minimale Ausbuchtung der "Battery-Low"-Funktion auf der Oberseite des Rücklichtes. Dazu gebraucht es nicht mal eines Praxistest, die "Mängel" beim Design sieht man auf den ersten Blick.

In der Halterung für die Rückleuchte sind ebenfalls 2 entnehmbare Gummibänder eingelegt. Belässt man sie darin ergibt sich ein Durchmesser von bis zu 2,5 cm, entfernt hat man einen Spielraum bis zu 3 cm zur Anbringung an den Fahrradrahmen. Die Verbindungsschiene Rückleuchte und Schiebemechanismus Halterung rastet also hörbar bei vollständigem Einschieben ein, der abstehende Kunststoffgriff zum Abziehen/Aufstecken sollte (wie auch beim Vorderlicht) nicht unter all zu großer Kraftanstrengung geschehen, sonst können diese Halter abbrechen. Ein mit Kreuzschlitzschraube auf Mutter versehenes Gelenk am Halter erlaubt eine variable individuelle Ein- wie Ausrichtung des Rücklichtes durch schrittweises Verstellen am Gelenk.

Da ich ein "Schönwetterradler" bin, meine zu fahrenden Strecken und alle Unwegsamkeiten an ihnen kenne, ist die Leuchtkraft für meine Belange völlig ausreichend und gut. Mein Augenmerk liegt mehr darin vom Gegen- wie den hinter mir fahrenden Straßenverkehr sowie von Fußgängern durch Beleuchtung am Rad wahrgenommen zu werden. Dies gelingt dem LED-Leuchten-Set, und es bleibt selbst am Tag eingeschaltet.

Für erprobte Fahrer über "Stock und Stein" und bei jeder Jahreszeit unterwegs, empfehle ich eine Ausführung die absolute Spritzwasserdichtheit beider Lampen bieten kann, dazu robustere Materialien als Hartkunststoffe, die im Gelände oder auf unsauberen Straßen durch aufwirbelnde Steine/Split schnell platzen können. Die einfache Verschraubung des Rücklichtes ist mir zu wenig. Auch die Schiebevorrichtung - und hier die beiden abstehenden "Griffe" daran zum Auf/Abstecken der Lampen könnten eine bessere Lösung vertragen.

Alles in allem ist das Mertrado LED-Leuchten-Set für den "Saisonradler" "nicht schlecht", und erhält dafür 3 taugliche Amazonleuchtensterne.

Die Zwölf: Band 2 der "Passage-Trilogie" - Roman
Die Zwölf: Band 2 der "Passage-Trilogie" - Roman
von Justin Cronin
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Wirren der Apokalypse" = Wirren für den Leser?, 28. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Auf dem Umschlagtext des ersten Teils von Cronins Untergangs-Trilogie "Der Übergang" heißt es: "...verliert sich auch Amys Spur in den Wirren der Apokalypse um sie herum."

Während sich im ersten Teil ein intensiv nachvollziehbares - wenn auch mitunter leicht anstrengendes Lesevergnügen aufgrund all zu mikrokosmopolitischer (für die Geschichte unrelevanter) Einschübe und Auslassungen zwischen den 1020 Seiten fand, sind die im zweiten Teil "Die Zwölf" gut 820 Seiten ein sprunghaftes "Vergnügen" zwischen den Zeiten und ihren darin befindlichen Akteuren, und letztlich der Leser in den "Wirren der Apokalypse" selbst befangen gefangen.

Die Erzählweise in "Die Zwölf" ist mir teils zu chaotisch, selbst wenn der angeführte Prolog, ein abschließendes Personenregister und die ein oder andere Landkarte im Buch Hilfestellung versprechen. Solch dicken Wälzer dürfen den Leser nicht verwirren, müssen ein Maß an Geradlinigkeit vorweisen. Es kann und darf nicht sein ganze Handlungsstränge rücklesend und auf manchen Protagonisten rekapituliert erneut sich vorzunehmen, um dann doch festzustellen "da steh ich nun ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor."

So gut die Ausgangsbasis eines fehl geschlagenen Experimentes in einer militärischen Forschungseinrichtung in Colorado/USA eine Art Übermensch zu erschaffen anmutet, dabei menschliche Abgründe (Psychopathen & Co.) wie Schicksale (Amy & Co.) sich auftun, und schließlich die Spaltung der Zwölf und ihre Unterjochten, die nachtaktiven Virals, und die der überlebenden, nicht infizierten Restegemeinschaft an Menschen in ihren abgeschotteten Enklaven dahinvegetieren, und eine Gruppe davon in "Die Zwölf" gar eine Art Zuchtzweckgemeinschaft zwischen Uninfizierten und Virals eingegangen ist, so gut auch gegen Ende des 2. Bandes die Spannung und Dramatik bis hin zum obligatorischen Cliffhanger schriftstellerisches Handwerk bedeuten, so schlecht ist diese Sprunghaftigkeit der Zeitenwechsel zwischen den Kapiteln gelöst, sind mir als Vielleser die seelischen Fiktionen und Vorgehensweisen manchen Akteurs ein Wechselbad der Gefühle geworden, die in trivialster Schnödheit jegliche Hoffnung etwas ganz großes im Genre der Untergangsromane ein Werk mit Beachtung für die Nachwelt zu hinterlassen, zunicht gemacht.

Die Rahmenhandlung bleibt über beide Bände erhalten, nur der Rahmen wechselt zu oft sein Material, der Leser fällt streckenweise aus der Geschichte, zudem löst er sich nicht selten auf dieser Rahmen, schimmert in Zwischenwelten, bleibt strukturlos.

So hoffe ich dennoch - wenn bis zur Veröffentlichung kein fehlgeschlagenes Experiment die Menschheit endgültig spalten sollte - auf den abschließenden dritten Teil, der alle bis jetzt noch offen aufgeworfenen Fragen zufriedenstellend löst. Immerhin besitzen die beiden ersten eine gewisse Sogwirkung und lösten bei mir einigermaßen Kopfkino aus.

3 leicht blutleere Sterne bleiben für "Die Zwölf" übrig.

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