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Rezensionen verfasst von
Oliver R.

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Nikon Coolpix P7800 Digitalkamera (12 Megapixel, 7-fach opt. Zoom,  7,5 cm (3 Zoll) RGBW-LCD-Display, Full-HD-Video, bildstabilisiert) schwarz
Nikon Coolpix P7800 Digitalkamera (12 Megapixel, 7-fach opt. Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) RGBW-LCD-Display, Full-HD-Video, bildstabilisiert) schwarz
Preis: EUR 442,05

12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wirklich gut, aber noch nicht perfekt..., 29. Dezember 2013
Die P 7800 ist eine Kompaktkamera für ambitionierte Hobbyfotografen, die keine Spiegelreflexkamera mit sich herumtragen möchten, aber die Einstell- und Bildgestaltungsmöglichkeiten einer Spiegelreflex in Anspruch nehmen wollen. Nur zum Knipsen ist die P 7800 zu groß, zu schwer und zu teuer.

Bevor ich mir diese Kamera kaufte, habe ich intensiv Testberichte gelesen, die allesamt zeigten, dass die P 7800 zwar gut ist, nicht aber perfekt. Überwiegend wurde kritisiert, dass die Abbildungsleistung so ihre Schwächen aufweist und zwar in den Bereichen der Verzeichnung, insbesondere im Weitwinkel und Tele, sowie im Schärfeabfall zu den Bildrändern hin. Darüber hinaus wurde die Arbeitsgeschwindigkeit des Autofokus als etwas "träge" beschrieben.

Das Objektiv, so meine Erfahrungen mit der Kamera, verzeichnet tatsächlich im Weitwinkel tonnenförmig und im Tele kissenförmig, was man bei Porträt- oder Landschaftsaufnahmen aber nicht sehen kann, was aber bei Architekturbildern zu sehen ist. Allerdings hat die Kamera eine sehr wirkungsvolle Verzeichnungskorrektur, die das optische Manko nahezu 100% verschwinden lässt. Zum Rand hin lässt die Schärfe tatsächlich nach, was ich sehen konnte, als ich Testbilder eines Zeitungstextes aufnahm. Im normalen Fotoalltag habe ich diesen Schärfeabfall aber nicht wirklich wahrgenommen. Generell ist die Schärfe bei der Kamera gut und der Autofokus sitzt.
Wirklich langsam, wie in Tests beschrieben, habe ich den Autofokus nicht empfunden. Allerdings habe ich bisher auch noch keine schnellen Objekte in der Bewegung fotografiert, sondern nur statische. Der Permanentautofokus, den man einstellen kann aber sicher bei Fotos nicht muss, ist aber tatsächlich langsam, allerdings auch verlässlich.
Schön ist die Lichtstärke des Objektivs, kombiniert mit dem Bildstabilisator. Dies lässt viele Aufnahmesituationen im niedrigen ISO Bereich zu; denn so richtig scharf und detailliert sind die Bilder mit der P 7800 nur etwa bis ISO 800, dann beginnen Rauschen, Rauschunterdrückung und damit einhergehender Detailverlust in der Darstellung. Das ist jetzt sicherlich "Meckern" auf hohem Niveau aber wer sich so eine Kamera zulegt, so meine Meinung, möchte Ergebnisse, die wenigstens etwas an eine Spiegelreflex erinnern sollten. Klarstellen muss man aber auch, dass der für eine Kompakte relativ große 1/1,7 Zoll CMOS Sensor der P 7800 natürlich nicht die Leistung, insbesondere im Rauschverhalten, bringen kann, wie ein großer Spiegelreflexsensor.
Die Farbdarstellung sowie Belichtungsmessung sind aus meiner Sicht gut. Am Weissabgleich gibt es auch nichts zu meckern. Eine Abdunkelung der Bildecken (Vignettierung) oder das Auftreten von Farbsäumen konnte ich bisher gar nicht feststellen.
Kurzum, die Bildqualität ist für eine "Kompakte" gut bis sehr gut und das 28-200mm Objektiv liefert für seine wirklich große Brennweitenbandbreite, die immer optische Kompromisse mit sich bringen muss, gut ab.

Nicht so überzeugt bin ich von der Leistung des eingebauten Blitzes; den empfinde ich als echte "Funzel". Bei Innenaufnahmen zeigte sich zwar eine Belichtungskorrektur um eine Blende nach oben recht wirkungsvoll, um den schwachen Blitz gut zu kompensieren; diese Maßnahme ist aber, insbesondere bei Außenaufnahmen, wo ich den Blitz gern zur Objektaufhellung bei Gegenlicht verwende, kein Allheilmittel (ggf. Überbelichtung als Folge). Insgesamt ist es ratsam, bei dieser Kamera einen Aufsteckblitz in der Reserve zu haben.

Absolut überzeugend ist das Gehäuse mit seinen zahlreichen und optimal platzierten Bedienelementen. Große Menuesuchen sind hier nicht notwendig, da alle wichtigen Funktionen "in Griffnähe" sind und die Kamera sich wunderbar bedienen lässt. Besonders schön finde ich die beiden Funktionstasten, die mannigfaltig individuell belegt werden können, so z. B. mit dem künstlichen Horizont, Gitterlinien oder dem Belichtungsmessmodus. Nikon SLR Kenner finden sich mit der P 7800 sofort zurecht und sie finden die gewohnte hochwertige Haptik und Verarbeitung. :o) Das Gehäuse besteht überwiegend aus Metall und hat einen schön griffig gummierten runden Griff, der eine einhändige Bedienung locker möglich macht. Die knapp 400 Gramm schwere Kamera liegt schön in der Hand. Für die Hosentasche ist sie aber eindeutig zu groß.

Nicht so doll ist leider der Plastikdeckel für das Akkufach am Gehäuseboden; der ist dünn und wirkt "sehr billig".

Überzeugt hat mich auch der elektronische Sucher, der alle relevanten Fotodaten einblendet und wirklich nützlich ist. Er ist, wenn auch in so manchem Testbericht kritisiert, viel besser als die optischen Minisucher einiger Konkurrenzprodukte.

Das Klappdisplay, das teilweise sogar aus Metall besteht, ist super in der Abbildungsleistung, knackscharf, hell und kontrastreich. Was aber fehlt, ist ein Arretierungsmechanismus, wenn man es an das Kameragehäuse anklappt. Es ist sitzt zwar fest aber zur Perfektion fehlt diese Arretierung.

Was mich stört ist, dass der Objektivdeckel keine Öse für eine Schnur und damit keine Möglichkeit hat, dieses verlustgefährdete Teil an der Kamera zu befestigen. Nimmt man den Deckel ab, muss man ihn in der Hand halten oder in eine Tasche stecken, das stört mich persönlich. Hier ist Basteln angesagt, um eine Öse in diesen Deckel zu brennen oder bohren oder ähnliches.

Fazit:
Als Besitzer einer Nikon D 40, D 80 und D 300s kann ich die P 7800 als Begleitkamera für Spiegelreflexfotografen oder aber auch als hochwertige Kompaktkamera für sonstige ambitionierte Fotografen empfehlen.
Ich denke, wenn Nikon der Kamera zukünftig noch einen größeren Sensor und einen stärkeren Blitz spendiert, nähert sich das Gerät immer mehr dem Optimum.

Die Canon Powershot G1x, die aber über 100,- EURO teurer ist, hat einen deutlich größeren Sensor (annähernd Spiegelreflex Halbformat Niveau) und einen sehr starken Blitz, ist aber eben auch nicht perfekt, vielleicht aber als Alternative noch einen Blick wert; denn die Bildqualität ist uneingeschränkt top und das Gehäuse noch wertiger (Testberichte und eigene Erfahrung).

Wer eine kleinere und deutlich günstigere Alternative von Nikon sucht, sollte sich die Coolpix P 330 mal ansehen. Sie hat, wie die P 7800, auch einen 1/1,7 Zoll CMOS Sensor (12 Megapixel) und verfügt ebenso über die kreativen P, Tv, Av und M Steuermöglichkeiten, wird laut Tests einschlägiger Zeitschriften in der Bildqualität aber von der P 7800 geschlagen.


Heeresbericht
Heeresbericht
von Edlef Köppen
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 8,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Weltliteraturerbe" des Genres, 1. Oktober 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Heeresbericht (Gebundene Ausgabe)
Ich sage gleich vorneweg: Wer sich mit Kriegsliteratur beschäftigt, sollte auf die Lektüre dieses Werks nicht verzichten.

Edlef Köppen erzählt die Geschichte des Kriegsfreiwilligen Adolf Reisiger, der im Oktober 1914 zum Feldartillerieregiment 96 an die Westfront kommandiert wird. Zunächst gelangweilt bei der Munitionskolonne lernt er beim 1/F.A.R.96 (Batterie, bestehend aus sechs Geschützen) den Fronteinsatz kennen. Er leistet nicht nut Geschützdienst, sondern wird häufig als Artilleriebeobachter im Bereich der vorderen Gräben eingesetzt und erlebt so Artilleristen- und Infanteristenperspektiven. Im Laufe des Krieges übersteht Reisiger Gas- und Luftangriffe, Kavallerievorstöße, massiven Artilleriebeschuss bis hin zum Trommelfeuer während der Somme Schlacht, wird verwundet, verschüttet, befördert und verliert Kameraden in sehr großer Zahl. Die Waffenstillstandmonate in Russland 1917 / 1918 erlebt er bereits als Leutnant, überwigend im Stabsdienst (Ordonanz). Die deutschen Offensiven im Westen bereitet er stabsmäßig mit vor, indem er sehr dezidierte Beschusspläne ausarbeitet. Am Ende erlebt er 1918 die erdrückende Übermacht alliierter Soldaten und derer Waffen. Schwärme von Flugzeugen, Massen von Amerikanern und vor allem Tanks lassen ihn erkennen, dass der Krieg für das deutsche Reich nicht mehr gewonnen werden kann. Verzweifelt "schmeißt er hin", wendet sich offen gegen den Krieg und wird dafür für verrückt erklärt und eingesperrt.
Edlef Köppen stellt dem Leser nicht nur die unmittlebaren Erlebnisse Adolf Reisigers dar, sondern auch das Geschehen seiner nahen Umgebung, seiner Kameraden und Vorgesetzten. So sieht der Leser Reisiger und sein Umfeld in gut strukturierter, sehr plastischer Weise. Gleichzeitig blendet der Autor immer wieder schriftliche Zeugnisse der Zeit von 1914 bis 1918 ein, die den Blick über das Geschütz hinaus weit öffnen und den Leser die Zusammenhänge erkennen lassen. Edlef Köppen spielt dabei genial mit Auszügen und Wiederholungen, um die Dinge tiefsinnig auf den Punkt zu bringen. "Heeresbericht" hat sehr viel Tiefgang, regt stets zum Nachdenken an, ohne je wie eine Predigt zu wirken. Das Buch lässt die unglaublichen Kampfgeschehnisse wieder auferstehen und ordnet diese immer wieder in kritische Denkabläufe ein. Hier ist kein Hurrapatriotismus, kein großes Abenteuer, sondern eine plastische Abrechnung mit dem unfassbaren Irrsinn des modernen Industrie- und Massenkrieges am Werk.
"Heeresbericht" ist nicht einfach nur ein Buch; es ist ein Werk, ein Werk über den Krieg gegen den Krieg. Meiner Meinung nach sollte dieses Werk Standardschullektüre im Geschichtsunterricht werden. Es ist erstaunlich, wie wenig bekannt "Heeresbericht" ist; das sollte nicht so bleiben!


Vier Tage im November: Mein Kampfeinsatz in Afghanistan
Vier Tage im November: Mein Kampfeinsatz in Afghanistan
von Johannes Clair
  Broschiert
Preis: EUR 18,99

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Als Autor ein Gewinn, als Soldat nur bedingt, 2. August 2013
Das Buch "Vier Tage im November" von Johannes Clair ist, wenn man sich über den Afghanistan Krieg "von heute" aus Sicht aktiver deutscher Teilnehmer informieren möchte, absolut zu empfehlen. Der Autor beschreibt seinen Kampfeinsatz 2010/2011 im Raum Kundus auf klar verständliche, greifbare und gut strukturierte Weise und veranschaulicht das Dargestellte mit Karten und Fotografien. Johannes Clair lässt den Leser dabei die Brille des aktiven Soldaten aufsetzen. Der Leser lernt den Autor als Menschen / Soldaten im Einsatz, Vorgesetzte und Kameraden, Lebens- und Einsatzbedingungen, Land und Leute, Einsatzmittel, Strategie und Taktik kennen und erlebt mit dem Autor den Alltag aber auch dramatische Einsatzsituationen. Der Soldat Clair wird in mehrere Gefechte verwickelt und gerät dabei wiederholt in höchste Lebesgefahr. Was sich für den Leser, der sicher und gefahrlos auf dem Sofa sitzt, dabei gespannt, höchst interessant und dramatisch liest, verändert den Soldaten Clair in der Praxis allerdings deutlich. So wird aus dem hungrigen, agilen und "heißen" Soldaten, der sich im Einsatz, wie auch in der Kommunikation und Annäherung an die einheimische Bevölkerung einbringen will, bzw. dies auch praktiziert, ein in der Gefahr äußerst verängstigter Mann, der dem aktiven Kampfeinsatz wiederholt nicht mehr gewachsen ist.

Es ist mutig von Johannes Clair, diese Angst und Schwäche vor tausenden von Lesern auszubreiten. Mich hat dies aber auch zu dem Fazit gebracht, dass Clair letztendlich nicht als Soldat geeignet ist; denn Soldat sein und Kämpfen gehören nun mal zusammen. Dies wird umso deutlicher, wenn man Bücher wie "Sniper" (Chris Kyle), "Mission erfüllt" (Mark Owen) oder den Klassiker "In Stahlgewittern" (Ernst Jünger) liest, wo die jeweiligen Protagonisten wirkliche "Kriegernaturen" sind.
"Vier Tage im November" ist aber, Kriegernatur oder nicht, ein sehr gutes Buch.

Schlussanmerkung
Johannes Clair möchte mit seinem Buch (Zitat 4. Auflage, S. 409) "eine Brücke schlagen, zwischen den Bürgern, die dienen und den Bürgern die daheim bleiben". Das empfinde ich als wenigstens ebenso wichtig, wie der Autor selbst. Wir, die wir friedlich zu Hause sitzen, sollten nie vergessen, dass unser Frieden ohne "Dienende", seien es Soldaten oder auch Polizisten, nicht existieren würde.


In Stahlgewittern
In Stahlgewittern
von Ernst Jünger
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,95

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jede Seite lesenswert!, 6. Juli 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In Stahlgewittern (Gebundene Ausgabe)
Ernst Jünger beschreibt hier seine Erlebnisse als Frontsoldat im Ersten Weltkrieg, wo er ab 1915 (bis 1918) an den Kämpfen in Frankreich und Belgien teilgenommen hat. Er entwickelt sich vom einfachen Soldaten in der Gruppe zum Offizier und Kompanieführer, hat eine gute Hand als Führungskraft und kommt so manches Mal mit viel Glück durch höchst lebensgefährliche Lagen. Der Autor vermittlet seine zahlreichen Erlebnisse nicht nur logisch aufgebaut, chronologisch und gut strukturiert; viel mehr erzeugt er stets Bilder in den Köpfen der Leser. Ernst Jünger beschreibt die Schützengräben, Unterstände, Stollen, Dörfer, Wälder und Sümpfe, die ihn umgeben. Er gibt die Geräusche, die Gerüche, das Licht, die Erschütterungen und die Atmosphäre um ihn herum wieder. Der Leser lernt die Waffen, Ausstattung, Einsatzmittel, bis hin zu genauen Beschreibungen der zahlreichen Artilleriegeschosse kennen, mit denen sich ein Leutnant an der Westfornt "anfreunden" musste. Gleichzeitig lernt der Leser die Organisation Militär, ihre Taktik und die Menschen kennen, die den Autor an der Front begleitet haben.
Ernst Jünger schreibt seine aus heutiger Sicht unglaublichen Erlebnisse in einer Umgebung des absoluten Grauens auf eine Art und Weise nieder, die einen erkennen lässt, wie schlimm dieser Krieg für die Soldaten einerseits war, wie der Autor selbst aber motiviert, pflichtbewusst und besonnen mit außerordentlicher mentaler Stärke seinen Auftrag erledigt hat, ohne zu jammern. Mannestugend, Sportsgeist und Ehre sind dem Autor, ganz dem damaligen Offiziersgeist entspechend, wichtig; er achtet den "Feind" und begenet ihm mit Respekt, obwohl dieser "Feind" ihm und seinen Kameraden so viel Schlimmes zumutet. Ernst Jünger verherrlicht den Krieg nach meiner Empfindung aber nicht; er beschreibt ihn nur sehr anschaulich, mitunter soldatisch kernig und ohne Selbstmitleid.

Spätestens, wenn man dieses Buch gelesen hat, empfindet man Hochachtung für das, was diese Soldaten, egal ob Deutsche, Engländer oder Franzosen, damlas ertragen und geleistet haben.
Ich bin sehr glücklich, im Jahr 2013 in einem friedlichen Westeuropa zu leben und den Frieden hier vor Ort als eine ganz normale Sache erleben zu dürfen.

Abschließend möchte ich anmerken, dass Remarque's "Im Westen nichts neues" zwar der Klassiker schlechthin auf diesem Gebiet ist, ich das Werk von Ernst Jünger "In Stahgewittern" persönlich aber besser finde. Besonders kann ich außerdem noch "Heeresbericht" von Edlef Köppen empfehlen; dieses Buch ist zutiefst beeindruckend.
Wer dazu noch ein Top Sachbuch sucht: Hew Strachan, "Der Erste Weltkrieg".
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 21, 2014 10:45 PM CET


Die Tribute von Panem. Flammender Zorn
Die Tribute von Panem. Flammender Zorn
von Suzanne Collins
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,95

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schonungslos, anders aber ein tolles und dramatisches Buch, 15. Mai 2012
"Flammender Zorn" führt Katniss mit ihrer Familie in die disziplinierte und schmucklose Welt von District 13, nachdem District 12 vom Kapitol zerstört wurde. Katniss muss sich damit anfreunden, als Spotttölpel die Rolle des Symbols des Widerstandes gegen Präsident Snow und sein Regime zu spielen. Dabei hat die Anführerin des Widerstandes, Präsidentin Coin (District 13), eher eine Abneigung gegen sie. Dennoch wird Katniss zu dem, was Coin und ihre Berater von ihr erwarten und erlebt in ungeschönter Darstellung den Krieg zwischen den Rebellen und dem Kapitol. Katniss trifft auf einen Peeta, der vom Kapitol als Mensch nahezu vollkommen zerstört wurde und der sich nur noch schwerlich selbst finden kann. Gale zeigt sich von einer kühlen nach Rache sinnenden Seite. Bei einer ein Stück weit von Katniss selbst initiierten Kommandoaktion im Kapitol und dem Endkampf am Präsidentenpalast verliert Katniss zu viele ihrer Gefährten und einen Menschen die sie liebt. Sie verliert sich anschließend auch beinahe selbst. Katniss zerbricht fast an dem unendlichen Leid, was sie erleben musste. Zu viele Menschen haben sich für Katniss und die Rebellion geopfert. Der große Machtkampf von Snow und Coin hat ihr zu viel genommen und die Erkenntnis, zu was auch die Rebellen fähig sind, erschüttert sie bis in Mark.

Band 3 der Panem Trilogie ist so schonungslos in seiner Darstellung von Krieg, Leid, Verlust, Instrumentalisierung, Lüge und Machtkampf, dass viele enttäuscht sein werden, die die analoge Fortsetzung der Katniss und ihrer Geschichte aus Band 1 und 2 erwartet haben. Band 3 zeigt aus meiner Sicht die Dinge so, wie sie sich im wirklichen Leben nun mal tatsächlich entwickeln könnten - zu real um schön zu sein aber spannend und dramatisch. Band 3 erzählt eine interessante Geschichte und zeichnet eine sich verändernde Katniss. Das Buch erinnert manchmal an "Resident Evil" oder "Der Soldat James Ryan" aber so ist die Mischung aus Krieg und Mutationen nun mal.
Mir gefällt die eigensinnige kämpferische Katniss bis zum Schluss des Buches. Die am Ende beinahe "verlorene" Katniss hat mich überrascht aber nach allem, was sie erlebt hat, musste ihre Persönlichkeit sich auch verändern. Zum Schluss eröffnet sich Katniss dennoch eine Welt, in der auch Hoffnung wieder ihren berechtigten Platz hat.

Fazit: Es ist ein tolles und sehr sehr lesenswertes Buch, das ich aber nicht mehr unter Jugendliteratur verorten würde.


Nikon D300S SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live View) Gehäuse
Nikon D300S SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live View) Gehäuse
Wird angeboten von foto-koester-muenster (Preise inkl. MwSt. Widerrufsbelehrung unter "Verkäuferinformationen")
Preis: EUR 1.135,69

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Immer noch absolut konkurrenzfähig, 25. Mai 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Die Nikon D 300s, die ich seit 2011 überwiegend mit dem 18-70mm Nikkor Objektiv nutze, wirkt durch und durch wie eine Profikamera, auch wenn sie theoretisch noch dem Consumer Bereich zugeordnet ist. Die Verarbeitung ist ein Muster an Präzision, Hochwertigkeit, Ergonomie und Anpassung an die Erfordernisse an den Allteg des ambitionierten Fotografen. Die Funktionsvielfalt lässt keine Wünsche offen und obwohl die Kamera / das Modell mittlerweile in die Jahre gekommen ist, sind Sensor, Auflösung und Bildqualität noch absolut klasse, auch wenn die Nikon D 7100 mittlerweile bessere Testergebnisse liefert und gerade im Videobereich mehr zu bieten hat.
Die Bildrate und deren Verarbeitungsgeschwindigkeit bei Serienbildaufnahmen, vor allem auch im RAW Format, ist auch heutzutage noch sehr hoch. Das Display ist lichtstark und sehr detailliert (schön zur Ergebniskontrolle), der Sucher wunderbar (nahezu 100 % Abdeckung) und die Akkuleistung kann sich wirklich sehen lassen.

Der Autofokus, den es in verschieden Messfeldgestaltungen gibt, ist äußerst schnell und zuverlässig. Sich schnell bewegende Objekte fängt" er sicher und verfolgt diese auch, wenn gewünscht. Ich habe bei der Sportfotografie, z. B. dem Springreiten, Militaryreiten oder Windsurfen, stets schnellste Fokusleistungen mit der D 300s erlebt.

Die Belichtungsmessung (Matrix, mittenbetont, Spot) arbeitet ebenfalls äußerst zuverlässig. Weißabgleich und Farbdarstellung stimmen. Die Schärfe ist aus meiner Sicht hervorragend; das RAW Format lässt hier ja sowieso Spielraum für persönliche Geschmacksrichtungen, aber ich mag knackscharfe Bilder und die habe ich von der D 300s seit Jahren bekommen.

Aufnahmen bis ISO 1600, höhere Werte habe ich praktisch nicht einsetzen müssen, gefielen mir vom Rauschverhalten und der Auflösung sehr gut. Nachtaufnahmen mit Langzeitbelichtungen, wie Mond mit 300er Tele oder angestrahlte Gebäude beim Berlin Light Festival, sind mir mit dieser Kamera exzellent gelungen.

Nach anfänglichen Problemen (Unschärfe, Detailverluste) konnte ich auch mit dem Nikkor Teleobjektiv 70-300mm und der Nikkor Festbrennweite 50mm 1:1,8 sehr gute Ergenisse erzielen. Die Autofokusfeinabstimmung, gekoppelt mit dem intensiven Spiel mit Blende und Belichtungszeit, schufen die richtige Harmonie zwischen Kamera, Objektiv und Fotograf. :o)

Der eingebaute Blitz gefällt mir von der Leistung sehr gut, auch wenn er natürlich nicht geeignet ist, einen großen Saal oder eine Halle auszuleuchten oder einem Teleobjektiv als Spot auf 30 Meter Entfernung zu dienen. Normale Zimmeraufnahmen oder eine Motivaufhellung bei schlechtem Außenlicht oder Gegenlicht gelingen damit aber schon gut.

Die D 300s harmoniert sehr gut mit der Software Nikon Capture NX 2. Das RAW Format wird nicht nur gelesen, sondern lässt sich bestens weiterverarbeiten.

Fazit
Meine erste -von mit schon gelöschte- Rezension zur Nikon D 300s aus dem Jahr 2011 fiel nicht so gut aus (3 Sterne, viele anregende Kommentare). Nachdem ich die Kamera mittlerweile seit einigen Jahren nutze und nun sehr gut kenne, liebe ich dieses absolut zuverlässige "Werkzeug" und kann sie ambitionierten Fotografen trotz "neuer Konkurrenz" wärmstens mit 5 Sternen empfehlen.


Bella und Edward: Biss 1-4 im Schuber: Bella und Edward: Bd. 1-4. Biss zum Morgengrauen/Biss zur Mittagsstunde/Biss zum Abendrot/Biss zum Ende der Nacht
Bella und Edward: Biss 1-4 im Schuber: Bella und Edward: Bd. 1-4. Biss zum Morgengrauen/Biss zur Mittagsstunde/Biss zum Abendrot/Biss zum Ende der Nacht
von Stephenie Meyer
  Gebundene Ausgabe

100 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur für die Damenwelt faszinierend - auch für uns Herren!, 18. März 2010
Normalerweise lese ich Sachbücher über die Antike, Preußen, British Empire, Militärgeschichte, Bergsteigen u.s.w. und fühle mich dabei auch gut informiert und bestens unterhalten.
Als mir meine Schwester, 43 Jahre, allerdings von der Twilight Saga voller Euphorie und grenzenloser Begeisterung vorschwärmte, wurde ich neugierig. Ich sah Twilight auf DVD und war sehr begeistert. Dann las ich das Buch dazu (Biss zum Morgengrauen). Na und dann konnte ich nicht mehr aufhören, mich mit Bella, Edward, Jacob, den Cullens, den Quileute, Forks, Charlie, Vampiren, Werwölfen (na ja, "Gestaltwandlern"), Volturi, Volterra, Zirkeln, Legenden, Unsterblichkeit und der dazugehörigen dramatischen, fessenlnden Romanze zu beschäftigen. Kurz um: Ich habe die vier Bücher verschlungen - meine Frau parallel dazu ebenso (wir haben die Bücher tatsächlich 2x) - und diese Welt hat meine Frau und mich über Wochen intensiv beschäftigt. Wir haben viele Gespräche über Twilight, New Moon (der Film: Bombe!), Eclipse und Breaking Dawn geführt und ich habe diesen Leseritt, ebenso die ersten zwei Filme, nur genossen.
Es ist eben nicht nur eine Teenie - Romanze für die "Zielgruppe" 14 - 16 jährige Mädchen.
Es ist viel mehr - ein geniales Gesamtpaket: Romaze, Dreiecksgeschichte, Drama, Emotion in vielen Facetten, Action, Spannung, Innovation und Mysterium (Vampire und Werwölfe mal vollkommen anders), Rätzel, Prosa mit lyrischen Ausflügen (die Metaphern der Autorin verraten doch immer wieder ihre Zuneigung zu Shakespeare), mal vorhersehbar, dann wieder überraschend, mal bedrückend, mal euphorisierend.

Für die Mehrheit der Männerwelt ist Stephenie Meyers Werk sicherlich gar nichts; leider ist diese Mehrheit nicht dazu in der Lage, sich auf das Schöne, Irrationale, Phantasievolle, Phantastische und Emotionale einzulassen - selbst Schuld!
Ich werde es wieder tun; "Seelen" ("Host") habe ich auch schon im Bücherregal stehen.

Grüße an alle Stephenie Meyer Fans, Oliver
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 8, 2013 12:37 PM MEST


Die Varusschlacht: Rom und die Germanen
Die Varusschlacht: Rom und die Germanen
von Ralf-Peter Märtin
  Gebundene Ausgabe

0 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Buch, 2. August 2009
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch stellt nicht nur die Varus Schlacht in einer äußerst interessanten, informativen, sachlichen und wissenschaftlich glaubwürdigen Weise dar, sondern vermittelt vor allem, wie Rom und die Germanen zu dieser Zeit (rund um 50 Jahre vor und nach Chr.) zueinander standen, wie ihre sehr unterschiedlichen Gesellschaftssysteme aussahen und funktionierten. Dieses Buch vermittelt umfangreiches Wissen zu Rom und Germanien und den jeweils bedeutenden Persönlichkeiten. Es ist dabei stets präzise nachvollziehbar, wo eine Information herkommt (konsequent und gut belegt).

Es lohnt sich jede gelesene Seite!


Everest - Die kompletten Staffeln 1+2 [4 DVDs]
Everest - Die kompletten Staffeln 1+2 [4 DVDs]

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlung, 2. August 2009
Ich habe mir diese Dokumentation zugelegt, nachdem ich gerade "In eisige Höhen" von Jon Krakauer gelesen habe, also gut im Thema steckte. Krakauer beschreibt zwar eine andere Aufstiegsroute, transportiert aber u. a. plastisch, wie kommerzielle Everest Besteigungen ablaufen.
Diese DVD Dokumentation vermittelt in tollen Bildern die Faszination des Hochgebirges aber auch den kommerziellen Run auf den Everest. Sie ist sehr informativ, zeigt die persönliche Seite der Bergsteiger, ist spannend wie unterhaltsam und zeigt, dass der Tod an diesem Berg zwar stets nah ist, die Bergsteiger sich dadurch aber nicht von ihrem Traum abbringen lassen.

Ich würde mir die Dokumentation wieder zulegen, kann aber darüber hinaus wärmstens empfehlen, dazu Jon Krakauer zu lesen, um dem Thema mehr Tiefgang zu geben.


Carrera 2725SW Akku-/ Netzrasierer i-shave® 4ward
Carrera 2725SW Akku-/ Netzrasierer i-shave® 4ward

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Notfallgerät - mehr nicht, 28. Juli 2009
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Dieses Gerät kann ich keinem empfehlen, der sich damit täglich rasieren will! Ich kaufte es als reines Reservegerät und nur dazu ist es geeignet.

Die Verarbeitung ist flatterig, der Akku braucht x-Stunden zum Aufladen, die Schnittleistung ist bescheiden und die Haut wird über Gebühr gereizt.

Ich habe von CARRERA schon ein hochwertigeres Gerät gehabt, das ich drei Jahre täglich zufrieden genutzt habe; es war aber auch deutlich teurer.

Also, wer gute Leistung will, muss bereit sein, gutes Geld zu bezahlen!


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